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7 Anzeichen, dass du ein emotional intelligener Mensch bist

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Der klassische Intelligenztest sagt nichts über deine emotionale Intelligenz aus.

Um die Fähigkeiten eines Menschen richtig einzuschätzen, wird oftmals der klassische Intelligenztest herangezogen. Aber reicht dieser Test, der in erster Linie das logische und rechnerische Talent, den Wortschatz, das Abstraktionsvermögen, das Allgemeinwissen und die visuelle Aufnahmefähigkeit untersucht, wirklich aus, um einen Menschen und seine oder ihre Begabungen umfassend bewerten zu können?

Wir sagen nein, denn es gibt noch eine weitere Persönlichkeitsdimension, die diese Tests nicht erfassen können, die emotionale Intelligenz. Diese darf keinesfalls vernachlässigt werden, da ihre Ausprägung maßgeblich dafür verantwortlich ist, wie empathisch und präzise du mit deinen Mitmenschen und deren Gefühlslagen umgehst, wie sehr du auf deren Gefühlsleben Einfluss nehmen kannst und im Endeffekt auch wie erfolgreich du sowohl beruflich als auch zwischenmenschlich sein kannst.

Dazu zählt aber auch, sich seiner eigenen Gefühlswelt im Klaren zu sein und sich bewusst mit dieser auseinander zu setzen. Mit einem hohen, nennen wir ihn mal EQ, kannst du dich auf vielfältige Weise an deine Umwelt und deine Mitmenschen anpassen und bist dadurch ein sehr umgänglicher, bewusster und angenehmer Zeitgenosse. Du bist flexibler, belastungsfähiger und effektiver, was deine Arbeitsweise betrifft. Und gerade das sind doch Eigenschaften, die einen erfolgreichen und intelligenten Menschen auszeichnen sollten. Und noch viel wichtiger, im Gegensatz zum IQ, kannst du relativ einfach an deinem EQ arbeiten. Und das ist wichtig, denn Menschen mit einem ansprechenden EQ sind nachweislich glücklicher und zufriedener.

Im Folgenden wollen wir dir nun die wesentlichen Eigenschaften vorstellen, die einen emotional klugen Menschen auszeichnen.
 

1: Neugier und Aufgeschlossenheit

Menschen mit einem hohen EQ sind jederzeit offen für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen. Sie kümmern sich gerne mit Ruhe und Bedacht um die Befindlichkeiten anderer und haben eine ausgewiesene Menschenkenntnis. Sie sind stets neugierig und machen oftmals den ersten Schritt, wenn es darum geht, andere Menschen näher kennenzulernen. Du hast einen großen Vorrat an Empathie und keine Probleme diese auszuleben? Dann hast du dieses Kriterium erfüllt. Empathie ist auch wichtig, wenn es darum geht, andere Menschen zu fördern und zu motivieren.
 

2: Selbstdisziplin

Eine wesentliche Charaktereigenschaft von emotional klugen Menschen ist ein hoher Grad an Selbstkontrolle. Das gilt nicht nur sich selbst gegenüber, indem du dir selbstgesteckte Ziele auswählst, die du stets in der Lage bist einzuhalten, das gilt auch deinen Mitmenschen gegenüber. Einfach mal „Nein“ zu sagen, wenn du tatsächlich dahinter stehst, gehört dabei auf jeden Fall dazu. Auch wenn du anderen Menschen damit vor den Kopf stößt, ist es definitiv ein wichtiger Bestandteil emotionaler Intelligenz, seine Impulse und Bedürfnisse an die jeweilige Situation anzupassen. Es gelingt dir beispielsweise auch Arbeiten abzulehnen, die dich überfordern würden. Auf diese Weise lassen sich auch die diversen psychischen Überbelastungs-erscheinungen, wie etwa das Burn-Out-Syndrom oder Depressionen, vermeiden.
 

3: Nicht nachtragend sein

Da du ein offener und in jeder Hinsicht selbstbewusster Mensch bist, können dir negative Erfahrungen weniger anhaben. Du bist in der Lage, diese Dinge schnell zu verdauen, den Kopf freizubekommen und wieder ans Werk zu gehen, dann trifft diese Eigenschaft auch auf dich zu. Du bist alles in allem ein positiv agierender Mensch, der Geschehnisse abwägen kann und deswegen Negativerfahrungen nicht allzu persönlich nimmt. Weil du die Dinge so objektiv wie möglich betrachtest, bist du also absolut nicht nachtragend.
 

emotional intelligent Anzeichen

 

4: Emotionalität

Wenn du nicht nur in ausge-wiesenem Maße mit der Emotionalität deiner Mitmenschen umgehen kannst sondern selber gerne deine wahren Gefühle zum Ausdruck bringst, dann trifft diese, für die Intelligenz wichtige, Fähigkeit auf jeden Fall auf dich zu. Dazu gehört, dass du nicht nur deine Emotionen richtig erkennst sondern auch dass du diese rasch und gezielt in Worte fassen kannst, sodass du in der Folge keine Probleme hast, diese zu artikulieren.
 

5: Selbstbewusstsein von Stärken und Schwächen

Menschen mit einem hohen EQ haben nicht nur die Fähigkeit ihre und die Gefühle anderer beim Namen zu nennen, sie sind sich jeder Zeit auch darüber bewusst, was sie gut beherrschen und was nicht unbedingt zu ihren Stärken zählen. Selbstbewusstsein ist hier somit ganz und gar wortwörtlich zu nehmen. Diese Fähigkeit erlaubt es dir somit, deine Stärken zu nutzen und einzubringen und dich sogar in solche Situationen zu bringen in denen diese weiter ausgebaut werden können.
 

6: Kein Perfektionsstreben

Da du dir, also deiner Stärken und Schwächen, bewusst bist und du ein realistisches Weltbild hast, weißt du mit Bestimmtheit, dass nichts wirklich perfekt sein kann. Somit hast du immer einen rationalen und objektiven Blickwinkel auf dich persönlich, auf deine Mitmenschen und auf das Geschehen um dich herum. Rückschläge können dir auf diese Weise keinesfalls etwas anhaben, da sie dich niemals langfristig entmutigen.
 

7: Kein langes Hadern

Wenn mal etwas schief läuft, kannst du das Problem erkennen und schnell wieder hinter dir lassen. Mit den dir unterlaufenen Fehlern kannst du dich rasch arrangieren, da du dich ihnen stets bewusst bist. Du kannst dich also schnell wieder an die Lösung des Problems machen und produktiv weiter machen. Auch diese Fähigkeit macht emotionale Intelligenz aus.
 

Foto: Csondy; skynesher/iStock.com

Minimalismus – Weniger besitzen – mehr leben!

Minimalismus
Du besitzt zuviel – versprochen!

Die Auswüchse unserer Konsumgesellschaft macht vielen Menschen zu schaffen. Das minimalistische Lebenskonzept findet immer mehr Anhänger und funktioniert nach dem Prinzip, dass das persönliche Lebensglück und die Lebenszufriedenheit eben nicht von der Anhäufung immer mehr materieller Güter gesteigert werden kann. Ganz getreu nach dem Motto weniger ist mehr. Immerhin besitzt jeder Mensch in Mitteleuropa durchschnittlich 10.000 verschiedene persönliche Dinge.

Minimalismus ist viel mehr als ein Trend, denn wer sich bewusst von Dingen getrennt hat, lebt danach oft dauerhaft viel befreiter und intensiver. In unserer Gesellschaft scheinen die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung beinahe grenzenlos, doch dadurch sind viele Menschen auch überfordert. Dies ist mitunter ein schleichender Prozess, den du gar nicht als solchen wahrnimmst.
 

Minimalismus ist ein langfristig angelegtes Lebensstilkonzept

Es sind oft unbewusste Ängste, die dich in deinem Inneren steuern und dir vorgaukeln, dass du immer die neueste Mode besitzen sollst oder nur dann dazu gehörst, wenn du jedem schnelllebigen Trend folgst. Diese Beliebigkeit hat oftmals Auswirkungen, dass wir die wirklich wesentlichen Dinge in unserem Leben zunehmend aus dem Blick verlieren. Minimalismus ist die Chance, sich wirklich auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu konzentrieren, unsere wirklichen Leidenschaften und Träume zu verwirklichen. Der Weg dahin ist nicht unbedingt einfach, aber lohnenswert. Es ist längst nicht damit getan, einfach nur seine Wohnung zu entrümpeln und dann zur Tagesordnung überzugehen.
 

Minimalismus ausmisten

 

Die minimalistische Lebensweise behält das Wesentliche im Blick

Vielmehr beinhaltet Minimalismus auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion, um dann daraus die richtigen Schlüsse für sich zu ziehen. Für die meisten Menschen ist es sehr schwierig, sich dem Einfluss der konsumorientierten Überflussgesellschaft ganz zu entziehen. Niemand sollte auch von heute auf morgen zum radikalen Minimalisten werden, sondern das Konzept verfolgt die Macht der kleinen Schritte. Wer sich nur mit allerlei materiellen Dingen schmückt, um damit vielleicht Freunde oder seine Nachbarn zu beeindrucken oder nur durch Modeläden shoppt, verliert schnell den Blick für das Wesentliche im Leben aus den Augen. Denn es sind nur die Ablenkungen dieses modernen Lebens, die das innere Bewusstsein für ein glückliches Leben nicht zur Entfaltung kommen lassen. Nicht jedem Trend hinterher laufen, sondern eigene Prioritäten setzen.

Deshalb ist Minimalismus auch in allererster Linie eine Arbeit an sich selbst, an seiner inneren Geisteshaltung. Gemäß dem psychologischen Grundsatz „wie innen so außen“ musst du zuerst deinen Geist, deine Seele entrümpeln, damit das Äußere nachzieht. Minimal Leben, aber maximal entspannen, das bedeutet mehr Ruhe, mehr Zeit, weniger Stress, weniger Dinge und natürlich im Regelfall auch mehr Geld, weil du eben nicht mehr jedem Trend hinterherläufst und denkst alles Mögliche besitzen zu müssen. Es gibt eine ganze Palette von Möglichkeiten, die dir helfen werden, dein persönliches Leben spürbar zu erleichtern. Dafür musst du keine Wunder vollbringen, sondern dich einfach auf diesen wunderbaren Prozess einlassen.
 

Viele Dinge werden nur aus einer Laune heraus gekauft, nicht benötigt

Es kann damit beginnen, dass du vor jedem Kauf kurz hinterfragst, ob du die Dinge wirklich benötigst, oder ob du nur einer Laune zum Shoppen nachgibst. Du willst die Dinge also einfach nur haben, obwohl du sie überhaupt nicht brauchst. Du gibst viel Geld aus, aber schon nach wenigen Wochen hat sich die Freude über den Erwerb eines Kleidungsstücks oder eines Gegenstands schon wieder gelegt und das Ding verschwindet im Schrank oder in der Ablage. So geht es nachweislich mit 90 % aller Dinge, die gekauft werden. Sollten kleinere Einkaufswünsche auch drei Monate später immer noch auf der Einkaufsliste erscheinen, dann kannst du den Art-ikel getrost kaufen. Bis dahin übe dich in Geduld und du wirst merken, dass viele Artikel, die du einst begehrt hast, von deiner Liste verschwinden.
 

Minimal besitzen - maximal leben

 

Veränderungen schriftlich fixieren, um sie im Unterbewusstsein zu verankern

Alles, was schriftlich aufgezeichnet wird, macht Eindruck in unserem Unterbewusstsein und hilft bei der Umsetzung von Vorhaben. Das gilt auch und gerade für den Minimalismus als Lebenskonzept. Setz dich also hin, nimm dir Bleistift und Papier und mache dir einen Wochenplan. Schreib dir beispielsweise auf, welche Dinge du kochen möchtest und welche Zutaten dafür benötigt werden. Diese Vorgehensweise ist Gold wert, denn du kannst in etwa abschätzen, was dich der Einkauf kosten wird. Außerdem tust du auch noch etwas Gutes für die Umwelt, denn durch die gute Planung werden weniger Nahrungsmittel schlecht. Ebenso solltest du niemals hungrig einkaufen gehen.
 

Minimalisten lassen sich nicht länger von Werbung manipulieren

Die meisten Minimalisten gehen aus Prinzip nur mit Bargeld einkaufen. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt, auch wenn du zwangsläufig vielleicht nicht weniger Geld ausgibst, aber es fühlt sich eben ganz anders an, als Plastikgeld. Hilfreich ist es auch, ein eigenes Wochenlimit für die verschiedenen Lebensbereiche schriftlich festzulegen. So hast du genau den Überblick über deine wöchentlichen Ausgaben nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Kleidung oder Konsumartikel. Erspare dir so viel wie möglich Werbung in deinem Leben, diese wirkt sehr manipulativ und ist oft so ausgerichtet, dass sie sehr schnell ins Unterbewusstsein vordringt und uns zu Spontankäufen verleitet. Von einem erheblichen Teil der allgegenwärtigen Werbung kannst du dich bereits verabschieden, indem du auf deinem Briefkasten ein Schild mit der Aufschrift „Bitte keine unadressierten Werbeprospekte und keine Gratis-Zeitungen“ anbringst.
 

Minimalismus befreit

 

Nicht genutzte Gegenstände spätestens nach zwölf Monaten entsorgen

Falls du eine Leseratte bist, kann es lohnenswert sein, sich in der nächsten Bücherei anzumelden. Es ist ganz erstaunlich, welche große Auswahl in den meisten Ortsbüchereien geboten wird. Das Ausleihen von Büchern spart mit der Zeit nicht nur eine Unmenge an Geld, sondern auch Zeit, die du ansonsten mit dem Entstauben von Bücherregalen verbringen müsstest. Um den Minimalismus
richtig zu leben, ist erst einmal ein Ausmisten deiner Wohnung erforderlich. Notiere dir dabei Gegenstände auf einer 12-Monatsliste. Von jedem Gegenstand, den du in dem Zeitraum von 12 Monaten nicht verwendet hast, kannst du dich getrost für immer verabschieden. Mit der Zeit wirst du ein Bewusstsein dafür entwickeln, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.
 

Ein Umzug in eine kleinere Wohnung sorgt oft für eine bessere Struktur

Wenn du viel mit dem Computer arbeitest, solltest du im Sinne deines neuen minimalistischen Lebensstiles für eine gesäuberte Desktopoberfläche sorgen. Das ist wie ein gesäuberter virtueller Schreibtisch. Wer vom Minimalismus erst einmal überzeugt ist, trägt sich früher oder später vielleicht mit dem Gedanken, in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Außerdem solltest du deine Abos analysieren, welche du davon wirklich benötigst oder von welchen du dich einfach nur berieseln lässt. Wir Deutschen gelten als überversichert. Lasse deine Versicherungen deshalb von einem unabhängigen Versicherungsmakler dahingehend überprüfen, ob diese wirklich notwendig sind. Wer überflüssige und überteuerte Versicherungen, die oft sogar mehrfach vorhanden sind, kündigt, trennt sich von unnötigem Ballast und hält die Kosten niedrig.
 

Minimalismus - mehr Platz zum Leben

 

Das Internet bietet Unterstützung für den minimalistischen Lebensstil

Eingefleischte Minimalisten legen den Fokus auf Qualität, nicht auf Quantität. Es lohnt sich daher beispielsweise, auf ein teures begehrtes Kleidungsstück zu sparen. Du kannst dabei auch im Blick behalten, dir nur solche Kleidungsstücke, Möbel oder Elektrogeräte anzuschaffen, die unter guten Umweltbedingungen und menschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Es ist wichtig, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und nicht unnötig in alten Erinnerungen zu schwelgen. Wer sich dennoch nicht trennen kann, könnte verstaubte Fotoalben einscannen und digital abspeichern. Das Internet bietet heute viele Möglichkeiten zum Tausch, zum Ausleihen oder für Sharing. Du musst dir keinen neuen Rasenmäher kaufen, wenn du nur einmal im Jahr deinen Rasen mähst.
 

Energietankstellen nutzen, um Minimalismus zu etablieren

Nicht zuletzt gehört zum Minimalismus aber auch, seinen Kopf wirklich aufzuräumen und von den Erwartungen anderer oder der Konsumgesellschaft frei zu werden. Wo dabei deine eigenen Grenzen liegen, kannst nur du selbst entscheiden. Alles was dir nicht gut tut, sind Energieräuber, die du getrost hinter dir lassen solltest. Stattdessen schaffe dir Energietankstellen wie Musikhören, Schwimmen, Laufen, Lesen oder Yoga.

Ein vermeintlich sicherer Arbeitsplatz muss nicht auch bedeuten, dass es ein guter Arbeitsplatz ist. Deine körperliche und psychische Gesundheit sollten stets den Vorrang einnehmen und mit der Zeit bekommst du ein Gespür auf allen Lebensebenen dafür, was dir gut tut und was eben nicht. Und von Dingen, die dir nicht gut tun, solltest du dich umgehend und konsequent trennen.

 

Fotos: AndrejaBudjevac , tulcarion, ArthurHidden, Kwanchai_Khammuean, KatarzynaBialasiewicz/iStock.com

Schalte deine Produktivitätskiller ab!

Produktivitätskiller abschalten
Zeit sparen & mehr erreichen

Die Sonne geht schon wieder unter – und du hast das Gefühl, nichts geschafft zu haben, obwohl du doch den ganzen Tag etwas gemacht hast? Offene Baustellen hier, Liegengebliebenes da … und keinen so rechten Plan, wie du das alles rechtzeitig fertig bekommen sollst? Den Produktivitätsmangel kennt sicherlich jeder. Etwas, irgendetwas, hast du definitiv gemacht, denn langweilig war dir nicht – und doch waren es anscheinend nicht die wesentlichen Dinge. Wir haben uns Gedanken über Produktivitätskiller gemacht und zeigen dir, was du unternehmen kannst, um zu schaffen, was du dir vornimmst – oder vornehmen musst.

Produktivitätskiller #1:
Fehlende Ziele

Stellst du dir die Frage, wozu du genau diese Aufgabe überhaupt erledigen musst? Das kann an schlichtem Motivationsmangel oder auch an fehlenden Zielen liegen. Fehlende Motivation ergibt sich wiederum oft aus nicht erkennbaren Zielen. Im Beruf solltest du versuchen, dir das Ziel klarzumachen, zu dem deine Arbeit führen wird. Was willst du mit der längst überfälligen Mail an den Kollegen erreichen? Zu welchem Meilenstein soll diese Excel-Tabelle beitragen? Privat hilft es, zu hinterfragen, was dich antreibt. Warum willst du eine neue Wohnung finden? Was wird dadurch besser? Was wird es dir bringen, deine Rechnungen sauber zu sortieren und einzuheften? Wichtig ist, dass deine Ziele erreichbar und klar formuliert sind. „Ich will die Wohnung geputzt bekommen“ reicht nicht. „Ich will die Spülmaschine einräumen, Wäsche machen und staubsaugen“ ist bereits klarer.

Produktivitätskiller #2:
Scheitern – und dann?

Neue Herausforderungen werden besonders gern aufgeschoben. Wir neigen dazu, erst das zu tun, was wir können, denn wir wissen, dass wir es hinbekommen. Etwas, das du noch nie gemacht hast (oder zumindest nicht oft), könnte scheitern. Davor haben wir Angst – das ist normal. Anstatt deshalb aber die Aufgabe vor dir herzuschieben, überlege dir lieber, was du tun kannst, um die Herausforderung meistern zu können. Wer kann dir helfen? Was musst du vielleicht neu erlernen? Diese Überlegungen wiederum helfen dir, kleine Ziele abzustecken, die zum Erfolg führen. Und auch wenn du scheiterst, ist das in Ordnung, denn du kannst danach wieder aufstehen und es noch einmal versuchen.

Produktivitätskiller #3:
Planlose Vorhaben

Den längst überfälligen Wohnungsputz musst du natürlich nicht minutiös vorplanen. Wenn du aber merkst, dass du planlos mitten in der Wohnung stehst und gar nicht weißt, womit du am besten beginnst, könnte dir etwas Planung aber durchaus helfen. Du weißt, was du erreichen oder schaffen willst? Gut! Jetzt stellt sich die Frage, wie du das anstellen möchtest. Wo fängst du an? Was brauchst du dafür? Kann dir jemand helfen, sei es durch aktive Mithilfe oder sein Wissen? Wie willst du grob Schritt für Schritt vorgehen?

Produktivitätskiller #4:
Aufschieberitis

Fernseher, Couch oder Lieblingsbuch sind doch so viel spannender als die Aufgabe, die du eigentlich erledigen wolltest. Das Bett ist so schön warm, aufstehen kannst du doch auch fünf Minuten später noch. All das wird als Prokrastination bezeichnet, sie ist eine unserer Königsdisziplinen. Denn mehr als liegen oder sitzen bleiben und weiter das tun, was Spaß macht, brauchen wir dabei nicht zu tun. Gegen die Aufschieberei hilft leider nur eines: Disziplin. Wenn du merkst, dass du eine Aufgabe aufschiebst, zwinge dich dazu, die Aufschieberei zu beenden. So weit, so gut. Und jetzt überlegst du dir, warum du die Herausforderung aufgeschoben hast, nämlich mithilfe von Produktivitätskiller #5.

Produktivitätskiller #5:
Ablenkungen und ihre Hintergründe

Du bekommst im Job eine spannende Aufgabe und erledigst zunächst alles andere, was noch zu tun ist. Wenn das dringend ist, ist das okay, meistens aber schiebst du damit deine neue Aufgabe vor dir her. Zu Hause bleibst du lieber im Bett oder schaust noch „5 Minuten“ (eine Stunde) fern, bevor du merkst, dass es jetzt auch schon zu spät ist, um aus dem Haus zu gehen. All das hat andere Gründe als Faulheit, auch wenn diese manchmal sicherlich eine Rolle spielt. Frage dich: Warum willst du jetzt lieber das tun, anstatt deine Aufgabe hinter dich zu bringen und dich dann zu belohnen? Finde eine Lösung für deine Begründung – sie macht es dir leichter, produktiv an die Herausforderung heranzugehen.

Zeit sparen & mehr erreichen

Produktivitätskiller #6:
Multitasking oder zu viel auf einmal

Längst hat die Forschung bewiesen, dass Frauen multitasken können und Männer nicht. Schön und gut. Wir Frauen müssen niemandem mehr etwas beweisen und sollten das auch nicht. Zwei oder mehr Dinge gleichzeitig zu erledigen mag sich produktiv anhören, denn dann sind ja auch zwei Dinge gleich erledigt. Aber vermutlich schlechter, als wenn du eins nach dem anderen gemacht hast. Multitasking geht vielleicht beim Putzen und anderen einfachen Tätigkeiten. Schlecht ist es aber, wenn du Konzentration aufbringen musst. Dann bist du tatsächlich produktiver, wenn du dich erst einer Sache und dann der anderen widmest.

Produktivitätskiller #7:
Die Arbeitsumgebung

Das Genie beherrscht das Chaos und du fühlst dich an deinem etwas chaotischen Arbeitsplatz ganz wohl? Wenn es um produktive Arbeit geht, sind wir Menschen aber alle erschreckend gleich: wir brauchen eine aufgeräumte, möglichst ablenkungsfreie Umgebung, in der wir alles schnell finden. Probiere es aus. Räume deinen Schreibtisch so sauber und strukturiert wie nur möglich auf und beobachte, was sich tut. Wahrscheinlich ist es anfangs ungewohnt, wenn du nicht der ordentliche Typ bist, doch dir wird auffallen, dass du allein dadurch eine ganz andere Motivation an den Tag legst. Vielleicht gibt es auch weniger Ablenkungen wie der verloren geglaubte Kuli, der unter einem Berg Zettel auf einmal wieder auftaucht – und dich gedanklich aus der Arbeit reißt. Dasselbe gilt übrigens auch für den Desktop deines PCs …

Produktivitätskiller #8:
Schwächen alleine abarbeiten

Du kannst gut mit Excel, aber Designfragen sind nicht dein Fall? Du kannst toll organisieren, Zahlen sind dennoch nicht deine Welt? Es gibt kaum jemanden, der alles beherrscht. Viele von uns versuchen aber trotzdem, alles alleine zu machen. Erkenne lieber deine Schwächen und versuche, genau diese Aufgaben an andere auszulagern, die sie besser erledigen können. Dadurch machst du den Teil, der dir eher liegt und in dem du wahrscheinlich von ganz allein produktiver bist.

Produktivitätskiller #9:
Zu große Herausforderungen

Es tut gut, sich Aufgaben anzunehmen, die neu sind. So kommt keine Langeweile auf, du kannst wachsen und lernen. Wer sich viel zutraut, wird es aber sicher irgendwann erleben, dass die angenommene Herausforderung doch etwas viel ist. Leider wollen sie es sich dann nicht eingestehen, denn das könnte ein Scheitern bedeuten. Erstens ist das aber nicht schlimm, zweitens kannst du dann Hilfe bekommen (und auf diese Weise dazulernen) und drittens schiebst du die Aufgabe eher vor dir her, wenn du dich ihr im Nachhinein doch nicht gewachsen fühlst. Erkenne also, wenn eine Herausforderung dich überfordert – und sprich darüber.

Produktivitätskiller #10:
Fehlende Pausen

Ein Vollzeitjob bedeutet acht Stunden am Tag, die kann aber niemand ohne Pausen durchhalten. In manchen Berufen sind Pausenzeiten daher sogar gesetzlich vorgeschrieben. Selbst, wenn außer dir niemand auf ihre Einhaltung achtet, solltest du das deiner Produktivität zuliebe tun. Fünf Minuten alle paar Stunden reichen – sobald du merkst, dass du unproduktiv wirst. Steh kurz auf, mach Dehnübungen, bereite dir einen Tee zu oder geh an die frische Luft. Wichtig ist, dass du etwas anderes als das tust, womit du dich gerade beschäftigt hast. Das kurze Abschalten hilft, produktiv wieder weiterzumachen.

Produktivitätskiller #11:
Hilfsbereitschaft

Jeder liebt den Kollegen, den man um alles bitten kann und er macht das schon. Natürlich, denn dadurch können sich alle anderen produktiv ihren anderen Aufgaben richten – du hilfst ihnen ja, indem du ihnen alles abnimmst, worum sie dich bitten. Viele von uns, gerade Frauen, können schlecht nein sagen. Probiere es aus: Wenn du merkst, dass du zu viel für andere übernommen hast, sag beim nächsten Mal „nein“ und dass du jetzt keine Zeit hast. Anfangs mag das für die anderen vielleicht ungewohnt sein, du selbst kommst aber wieder mit deiner eigenen Arbeit voran und öffnest nicht eine Baustelle nach der anderen.

Produktivitätskiller #12:
Essen, Schlaf und Bewegung

Wer seelischen Stress hat, den wir fast alle haben, hat körperlichen Stress. Dieser muss wieder abgebaut werden. Am besten geht das durch Bewegung, sei es echter Sport oder nur ein ruhiger Spaziergang. Dadurch wird Adrenalin abgebaut und du entspannst dich. Angestauter Stress kann dich dagegen so blockieren, dass du gar nichts mehr produktiv bewältigen kannst. Genauso wichtig sind ausreichend Schlaf und gesundes Essen. Unausgeschlafen funktioniert dein Körper nicht auf Hochtouren, was du ihm aber wahrscheinlich abverlangst. Gesunde Ernährung wiederum stärkt dein Immunsystem, das durch starken Stress in Mitleidenschaft gezogen wird. Und wer kann schon großartig produktiv sein, wenn das Immunsystem ständig kleine Infekte und Erkältungen durchlässt? Ein starkes Immunsystem dagegen führt zu körperlichem Wohlbefinden und auch das sorgt dafür, dass für Produktivität die richtigen Grundvoraussetzungen gegeben sind.

 

Fotos: gpointstudio, karandaev/iStock.com

So wirst du fliegende Haare los

fliegende Haare loswerden
Elektrisch aufgeladene Haare ganz einfach vermeiden.

„Hilfe, meine Haare stehen zu Berge!“ Immer in der kalten Jahreszeit plagt uns das wiederkehrende Phänomen der Ionen versus Kationen auf dem trockenen Boden des ansonsten gepflegten Schopfes. Mützen, Hüte, Kapuzen und Helme sind die schlimmsten Intriganten in Sachen statische Aufladung. Kaum kommst du rein in die warme Hütte und entblätterst dich Schicht für Schicht, geht der elektrische Aufstand los!

Liebliche Strickpullover aus Kaschmir und Mohair, seidige Lieblingsblusen und selbst wärmende XXL-Schals entpuppen ihre gar nicht nette, statische Kehrseite. Meist geschieht dies unerwartet und ohnehin stets im falschen Moment. Wir trotzen dem hinterlistigen Ionenspiel mit Kreativität, Ausdauer und mit Hilfe unserer eiligst gesammelten Tipps!

Die Ursachen für fliegende Haare

Um fliegende Haare zu vermeiden, ist es wichtig, die spezifische Ursache herauszufinden und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, sei es durch Anpassung der Haarpflegeroutine, Verwendung spezieller Produkte oder Vermeidung bestimmter Materialien in Kleidung und Accessoires. Hier sind einige der Hauptursachen für fliegende Haare:

  • Elektrostatische Aufladung: Dies ist die häufigste Ursache für fliegende Haare. Wenn zwei unterschiedliche Materialien aneinander reiben, kann es zu einem Austausch von Elektronen kommen. Das Ergebnis ist, dass eines der Materialien positiv und das andere negativ geladen wird. Bei Haaren tritt dies oft auf, wenn sie gegen Kleidungsstücke, insbesondere solche aus synthetischen Materialien, gerieben werden.
  • Trockene Luft: In den Wintermonaten oder in trockenen Klimazonen kann die Luft sehr wenig Feuchtigkeit enthalten. Trockene Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit, was es anfälliger für statische Aufladung macht.
  • Ungeeignete Haarpflegeprodukte: Die Verwendung von Produkten, die dem Haar zu viel Feuchtigkeit entziehen oder es nicht ausreichend pflegen, kann zu trockenem und fliegendem Haar führen. Einige Shampoos können beispielsweise die natürlichen Öle des Haares entfernen, wodurch es trockener und anfälliger für statische Aufladung wird.
  • Häufiges Haarewaschen: Zu häufiges Waschen kann dem Haar seine natürlichen Öle entziehen, was zu Trockenheit und statischer Aufladung führt.
  • Mechanische Beanspruchung: Häufiges Bürsten oder Kämmen, insbesondere mit Kunststoffbürsten oder -kämmen, kann die Haare elektrisch aufladen.
  • Beschädigtes Haar: Geschädigtes oder sprödes Haar neigt eher dazu, elektrisch aufgeladen zu werden. Chemische Behandlungen, wie Färben oder Bleichen, können das Haar schädigen und es anfälliger für fliegende Haare machen.
  • Genetik: Manche Menschen haben von Natur aus trockeneres Haar, das anfälliger für statische Aufladung ist.
  • Kleidung: Bestimmte Materialien, insbesondere synthetische Stoffe wie Polyester, können die Haare stärker elektrisch aufladen als andere, wie Baumwolle.
  • Mangel an Feuchtigkeitspflege: Wenn das Haar nicht regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Produkten gepflegt wird, kann es trocken und anfällig für statische Aufladung werden.

Die ultimative Hardware

Musst du den Föhn bemühen, wähle am besten einen vom Typ „anti static“. Der bringt die Ionen wieder auf den Haarboden und somit Ordnung in dein Haar. Als gute Alternative empfiehlt sich der Vorsatz mit dem leicht in die Irre führenden Namen Diffuser. Alle Köpfe mit Naturlocken kennen die softe Art der Trocknung bereits. Hier bleibt jedes Härchen an seinem Platz und durch die sanftere Wärme wird ganz nebenbei die sensible Kopfhaut geschont.

Wähle bei fliegenden Haare einfach Bürsten und Kämme aus Naturprodukten oder solche, die ebenfalls den Zusatz „anti static“ tragen. Daneben gibt es eine Reihe von High-Tech-Produkten, die durch gekonnte Materialkombis den Haaren dauerhaftes Flugverbot erteilen.

Liebe dein Glätteisen, denn es ist das wirksamste Instrument gegen Elektrostatik auf dem Kopf! Die kleinen, heißen Helfer für den optimalen Look gehen mit Komponenten von Keramik, Teflon und Turmalin gegen die wilden Haarhorden vor. Ein gutes Glätteisen gewinnt diese Auseinandersetzung ganz gewiss.

Die soften Faktoren

Shampoo, Spülung, Haarmaske oder Leave-in-Produkte mit hohem Nährstoffinhalt assistieren der Hardware in der Flugsaison erfolgreich. Sie setzen sich mit ihrem kostbarem Inhalt gegenüber den Folgen von Heizungsluft und mangelnder Feuchtigkeit durch. Die besten unter ihnen pflegen dein Haar ohne es unnötig zu beschweren. Vermeide jedoch Überdosierungen und wende die pflegenden Helfer ganz nach Herstellerempfehlung an. Sorgsames Ausspülen bleibt Pflicht! Vor dem Föhnen und Glätten sind natürlich Produkte für den Hitzeschutz ebenfalls ein Muss.

Widme deinem Haarboden mal wieder etwas Aufmerksamkeit. Er hat es durchaus verdient. Still und wenig beachtet fristet er während der langen Heizperiode ein eher trockenes Dasein. Gönne deinem Haarboden ab und an etwas Öl. Teebaum-, Oliven-, Klettenwurzel- und Kokosöl machen sich als Overnight-Express sehr gut. Dazu massierst du deine Kopfhaut vor dem Schlafengehen mit dem Öl deiner Wahl und lässt es über Nacht (Handtuch auf dem Kopfkissen nicht vergessen!) einwirken. Am Morgen wäschst du dein Haar gründlich aus. Et voilà: Hier fliegt kein Haar mehr und der Kopfhaut geht es blendend.

Tipps für verschiedene Haartypen

Egal welchen Haartyp du hast, es gibt immer spezielle Tipps und Tricks, die dir helfen können, das Beste aus deiner Mähne herauszuholen und fliegende Haare zu bekämpfen. Dabei ist es wichtig, Produkte und Routinen zu finden, die zu deinem speziellen Haartyp passen, um optimale Ergebnisse zu erzielen!

🌊 Wellenreiter: Lockiges Haar

  • Feuchtigkeit ist dein Freund: Lockiges Haar neigt dazu, trocken zu sein. Investiere in feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner.
  • Finger weg von der Bürste: Entwirre deine Locken mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm, um Frizz zu vermeiden.
  • Lockencremes & -öle: Diese Produkte helfen, die Locken zu definieren und fliegende Haare zu reduzieren.

🎹 Klaviertasten: Glattes Haar

  • Vorsicht vor Überpflege: Zu viele Öle oder schwere Produkte können glattes Haar beschweren.
  • Trockenshampoo: Ein Retter an fettigen Tagen und es verleiht zusätzliches Volumen.
  • Sanfte Bürsten: Verwende Bürsten mit Naturborsten, um das Haar zu glätten und Glanz zu verleihen.

🦁 Löwenmähne: Dickes Haar

  • Tiefenpflege: Einmal wöchentlich eine Haarmaske auftragen, um das Haar geschmeidig zu halten.
  • Hitze minimieren: Dickes Haar kann lange brauchen, um zu trocknen. Lass es so oft wie möglich an der Luft trocknen.
  • Öle sind deine Freunde: Ein paar Tropfen Argan- oder Kokosöl können Wunder wirken, um Frizz zu kontrollieren.

🍃 Federleicht: Dünnes Haar

  • Volumen-Booster: Verwende volumengebende Produkte, um deinem Haar mehr Fülle zu verleihen.
  • Vermeide schwere Produkte: Öle und schwere Conditioner können dünnes Haar beschweren.
  • Gentle Styling: Vermeide aggressive Styling-Tools und -produkte, die das Haar beschädigen könnten.

Unsere Favoriten gegen fliegende Haare:

Was sonst noch hilft:

  • Schalte bei deinem Föhn ein bis zwei Gänge runter
  • Versuche es einmal mit Lufttrocknen – ganz ohne Föhn
  • Oma mixte ihrem Shampoo stets ein Eigelb unter
  • Omas Spülung enthielt den Saft von ein bis zwei Zitronen
  • Akuthilfe garantieren ein Hauch Thermalwasser und schnödes H2O
  • Magnesiumöl auf die Handfläche und dann aufs Haar
  • Reduziere im Herbst und Winter deine Waschfrequenz
  • Check mal das Angebot an Tonics für das Haar: Birke, Kamille und Co. helfen gern
  • Trockene Öle eignen sich ebenso

Probieren geht über Studieren! Bei unserem Arsenal an hilfreichen Tipps gegen fliegende Haare gibt es zukünftig weder aufständische Haare noch einen Bad-Hair-Day. Als letztes Mittel haben wir stets ein cooles Tuch dabei und verstecken den unerwünschten Anblick vor den Augen der Öffentlichkeit.

Foto: Xsandra/iStock.com

13 schlechte Angewohnheiten, die du mit deinem Smartphone loswirst

Lass dir von deinem iPhone helfen, deinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Man sagt, es dauert 21 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern. Aber seien wir doch mal ehrlich, die meisten Versuche scheitern schon nach ein paar Tagen. Zum Glück gibt es mittlerweile elektronische Helfer, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen. Von welchen schlechten Angewohnheiten willst du dich gerne trennen?

 

Mathe Alarm Clock

1. schlechte Angewohnheit:
Du kommst morgens nicht aus dem Bett und drückst immer wieder die Schlummertaste.

Aus „nur noch 5 Minuten“ kann auch schnell mal eine Stunde werden und dann bist du garantiert zu spät dran.

Um den Wecker abzustellen, musst du erst einmal die Matheaufgabe(n) lösen. Diese kleine Denksportaufgabe bringt dein Gehirn schon auf Wachzustand und macht dir das Aufstehen leichter.

Mathe Alarm Clock

Mathe Wecker im Apple App Store

Math Alarm Clock im Google Play Store

 


 

Putzalarm! Haus- & Putzplan

2. schlechte Angewohnheit:
In deiner Single-Wohnung stapeln sich Pizzaschachteln, Wäscheberge und Staub auf dem Regal.

Es sieht ja keiner und morgen ist auch noch ein Tag, um die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen – kommt dir das bekannt vor?

Die App Putzalarm sorgt mit täglichen Challenges dafür, dass deine Wohnung wieder Besucher-tauglich wird und du trotzdem noch jede Menge Freizeit hast.

Putzalarm App

Putzalarm! im Apple App Store

Putzalarm! im Google Play Store (derzeit nicht verfügbar)

Eine Alternative für Android ist die App Tody, die du hier im Play Store downloaden kannst.

 


 

Gratitude Tagebuch

3. schlechte Angewohnheit:
Zu oft meckern!

Das Wetter ist mal wieder schlecht, im Fernsehen kommt nichts Gescheites und der Freund antwortet nicht bei WhatsApp, obwohl er deine Nachricht schon vor über einer Stunde gelesen hat?

Schreibe dir mit der Gratitude-Tagebuch-App jeden Tag die Dinge oder Momente auf, für die du dankbar bist. Du wirst schon nach kurzer Zeit merken, wie sich dein Leben verändern wird.

Tagebuch Dankbarkeits App

Gratitude Self-Care Journal im Apple App Store

Eine tollte Alternative für Android ist die Gratitude DankbarkeitsTagebuch App.

 


 

Trink!Wasser

4. schlechte Angewohnheit:
Zu wenig trinken!

Dehydration führt zu Kopfschmerzen, schlaffer Haut, schlechte Laune und lässt dich leichter zunehmen. Die App erinnert dich regelmäßig daran, etwas zu trinken und zeigt dir den Status deiner täglichen optimalen Wasserzufuhr.

Trink Wasser App

Trink!Wasser im Apple App Store

Alternative für Android: Wasser Trinkwecker App im Google Play Store downloaden

 


 

Procraster – Overcome Procrastination

5. schlechte Angewohnheit:
Prokrastination – oder auf Neudeutsch “Aufschieberitis” – kennt wohl jeder von uns, kann aber auch krankhaft werden.

Die App lässt dich nicht nur deine anstehenden Aufgaben planen, sondern hilft dir auch, die Ursachen zu beseitigen und begleitet dich durch die anstehenden Schritte.

Procraster App

Procraster – Overcome Procrastination ist für iOS und Android derzeit nicht mehr verfügbar.

 


 

TIDB

6. schlechte Angewohnheit:
Dinge kaufen, die du gar nicht brauchst.

Was für eine schöne Bluse! Nur schade, dass du sie nach dem Kaufen überhaupt nicht anziehen wirst und sie bis zum nächsten Ausrangieren in der Ecke deines Kleiderschrankes versauern wird, weil sie dann doch nicht sooo toll war.

Mit TIDB (Things I Didn’t Buy) kannst du alle Dinge festhalten, die du dir nicht gekauft hast. Dabei kannst du die Sachen ganz einfach mit Preis und Foto eintragen und hast den vollen Überblick, wieviel Geld du schon gespart hast, indem du dir unnötige Einkäufe verkniffen hast.

things i did't buy TIDB App

TIDB im Apple App Store

 


 

Elgato Smart Key

7. schlechte Angewohnheit:
Vergessen, wo der Schlüssel liegt …

… oder der Geldbeutel, die Handtasche – und wo hast du noch mal das Auto geparkt? Der Elgato Smart Key ist ein Chip, der per Bluetooth mit deinem Smartphone verbunden ist. Er verrät dir nicht nur, wo sich dein Schlüssel oder andere Gegenstände befinden, die du mit einem Chip ausgestattet hast, sondern kann auch Alarm auslösen, sobald du zu weit von ihm entfernt bist.

elgato smart key app

Elgato Smart Key im Apple App Store herunterladen

UPDATE: Derzeit ist die Elgato Smart Key im Apple App Store nicht mehr verfügbar.

 


 

Bills Monitor – Bill Reminder

8. schlechte Angewohnheit:
Vergessen die Rechnungen pünktlich zu bezahlen!

Mahnungen, die ins Haus flattern, sind nicht nur unangenehm, sondern kosten dich auch noch Gebühren.

Mit dieser App kannst du dich an fällige Rechnungen erinnern lassen und wiederkehrende Rechnungen, sowie Daueraufträge eintragen.

Bills Monitor - Bill Reminder

Bills Monitor – Bill Reminder im Apple App Store downloaden

Eine entsprechende App gibt es auch für Android im Google Play Store: Bills Reminder, Budget & Expense Manager

 


 

Brush DJ

9. schlechte Angewohnheit:
Vergessen die Zähne zu putzen und Zahnseide zu verwenden!

Wenn du nicht so sehr auf Zahnarztbesuche mit Bohrergeräusche stehst, solltest du wirklich jeden Tag daran denken.

Der Zahnputz-Timer spielt während dem Zähneputzen deine Lieblingsmusik und erinnert dich zweimal am Tag daran, deine Zahnbürste in die Hand zu nehmen. Außerdem sagt dir die App auch, wann es Zeit ist, die Zahnbürste zu wechseln und wieder zum Zahnarzt zu gehen.

Brush DJ - Zahnputz App

Brush DJ im Apple App Store
Brush DJ im Google Play Store

 


 

GymPact / Pact

10. schlechte Angewohnheit:
Nicht zum Sport gehen!

Deine Fitnesstudio-Mitgliedschaft läuft schon seit ein paar Monaten, aber du kannst an einer Hand abzählen, wie oft du schon dort warst?

Schließe einen Pakt mit dir selbst und erhalte Geld dafür, wenn du ihn einhältst. Und wenn nicht, musst du dafür an andere App Nutzer bezahlen. So einfach und wirkungsvoll funktioniert die App GymPact / Pact.

UPDATE: Die Pact App wurde zum 09.07.2017 eingestellt.

Gympact App

 


 

Kalorienzähler von FatSecret

11. schlechte Angewohnheit:
Zu viel Ungesundes essen!

Du willst eigentlich nur ein Stückchen von der Schokolade essen und zehn Minuten später ist die komplette Tafel weg. Dazu kommt noch das Marmeladenbrot beim Frühstück und das süße Stückchen vom Bäcker unterwegs.

Mit FatSecret kannst du dir alles notieren, was du über den Tag hinweg zu dir nimmst. Du wirst erstaunt sein, was du dir so alles zwischendurch gönnst. Durch die Kalorienanzeige siehst du auch auf einen Blick, wann du mehr isst, als dein Körper überhaupt braucht.

fatsecret app

FatSecret im Apple App Store

FatSecret im Google Play Store downloaden

 


 

Mach mal Pause! Übungen im Büro

12. schlechte Angewohnheit:
Zu viel sitzen

Die meisten von uns gehen vom Bett ins Auto oder in die Bahn, an den Schreibtisch, auf die Couch und wieder zurück ins Bett.

Die App erinnert dich nicht nur regelmäßig daran, während der Arbeit eine Pause zu machen, sondern zeigt dir auch Übungen für Hals Augen und Rücken, die du auch im Büro durchführen kannst.

Mach Eine Pause! App

UPDATE: Mach mal Pause! ist nicht mehr verfügbar, hier unsere alternativen Empfehlungen für iOS und Android:

1 Minute Desk Workout im Apple App Store downloaden

Office Workout im Google Play Store downloaden

 


 

Smoke FREE – Endlich Nichtraucher

13. schlechte Angewohnheit:
Rauchen

Warum bezahlst du eigentlich dafür, deine Gesundheit zu zerstören und dabei noch zu riechen, wie ein Aschenbecher?

Die App zeigt dir deine Erfolge und motiviert dich, an deinem Ziel, nicht mehr zu rauchen, festzuhalten. Zusätzliche Unterstützung erhältst du durch die Beiträge anderer App-Nutzer.

Smokefree Rauchfrei App

Smoke Free – Endlich Nichtraucher im Apple App Store

Smoke FREE für Android im Google Play Store downloaden

Weitere effektive Apps, um mit dem Rauchen aufzuhören, stellen wir dir in diesem Artikel vor.
 

Fotos: Anna Bryukhanova/iStock.com; Apple App Store, Google Play Store, Amazon

Lockige Haarpracht dank Lockenstab

Lockenstab Frisur Anleitung
So bringst du Schwung in deine Haare!

Wer nicht mit lockigem Haar zur Welt gekommen ist, sich aber Locken wünscht und dafür nicht extra zum Friseur gehen möchte, kann sich diese mit dem richtigen Lockenstab auch zu Hause selber zaubern.

Locken sorgen nicht nur für mehr Volumen im Haar, sie verschaffen auch Abwechslung beim Stylen und sorgen im Nu für eine kleine Typ-Veränderung, wenn du sonst eher dein Haar glatt oder zu einem Zopf trägst.

Doch auch Locken sind nicht gleich Locken, denn du kannst dir vorab überlegen, worauf du Lust hast – ob auf kleine Locken, große Wellen oder sogar auf welche, die erst ab Höhe der Ohren wellig hinunterfallen.
 

Und so geht’s:

Für den perfekten Lockenkopf musst du zunächst Lockenschaum im ganzen Haar verteilen und ihn sorgfältig einkneten. Wenn du große Wellen zaubern möchtest, empfiehlt sich ein dickerer Lockenstab.

Zunächst werden einzelne Strähnen abgetrennt, auf die du ein Hitzeschutz-Spray aufsprühst. Viele dieser Sprays beinhalten noch zusätzliche Bestandteile, die Struktur und Halt geben. Die Haare, die du nicht eindrehst, kannst du ganz einfach mit einer Haarklammer oder mit einer Spange abtrennen, sodass sie dich nicht stören. Anschließend drehst du Strähne für Strähne auf, dabei hältst du jede Strähne kurz eingedreht, löst sie und lässt dann die Locken-Partie fallen. So arbeitest du dich am besten von vorne nach hinten durch.

Für den klassischen Look empfiehlt es sich alle Strähnen nach hinten aufzudrehen. Wenn du es hingegen wilder magst, kannst du sie kreuz und quer aufdrehen. Allerdings solltest du darauf achten, dass du immer gleich große Strähnen abtrennst. Achte auch darauf, dass du den Lockenstab nicht zu nah an die Kopfhaut hältst, da die Verbrennungsgefahr recht hoch ist – immerhin können Lockenstäbe bis zu 230°C heiß werden.

Wenn du aus deinem Haar eine lockige Haarpracht gezaubert hast, beugst du dich einmal kopfüber und schüttelst dein Haar vorsichtig durch, ehe du die Locken mit einem Haarspray fixierst. Für ein besonderes Finish kannst du auch ein Glanz-Spray aufsprühen.

 

Und hier haben wir eine Auswahl empfehlenswerter Lockenstäbe für dich:

 
Fotos: Peter Zelei/iStock.com

Interview mit Criminal Minds Star AJ Cook

AJ Cook Interview
Die Schauspielerin AJ Cook verrät, wie sie ihren Alltag als zweifache Mutter meistert und was sie machen würde, wenn sie nicht Schauspielerin geworden wäre.

Schon als Teenager hast du dich entschieden, Schauspielerin zu werden. Wie hat deine Familie auf deine Pläne reagiert?

Meine Familie war schon immer sehr unterstützend. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, in dem Kreativität gefördert wurde. Vor allem meine Mutter hat mich immer ermutigt – sie war schon immer mein größter Cheerleader.

Was würdest du heute machen, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte? Hättest du als Tänzerin weitergemacht?

Das frage ich mich auch die ganze Zeit. An diesem Punkt in meinem Leben wäre ich sonst sicher irgendwie in der Fitness-Welt tätig. Wahrscheinlich hätte ich mein eigenes Pilates-Studio und meinen eigenen Fitness-Blog. Es ist so inspirierend Menschen zu sehen, die die Kontrolle über ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen und ein glückliches Leben führen.

 

AJ Cook
 

Kürzlich bist du zum zweiten Mal Mutter geworden. Wie schwer ist es, deinen Beruf und dein Familienleben unter einen Hut zu bekommen?

Es stellt sich gerade heraus, dass das ehrlich gesagt ziemlich schwierig ist. Es ist immer ein Balanceakt. Manchmal fühle ich mich, als würde ich vollkommen versagen. Alles was ich tun kann, ist die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen – Tag für Tag – und die Reise zu genießen, denn die Zeit vergeht einfach viel zu schnell, um ständig gestresst zu sein. Meine Jungs sind großartig – sie sind wunderschöne Geschöpfe und sie bringen mich jeden Tag zum Lachen. Ich habe so viel Freude in meinem Leben und darauf versuche ich mich zu konzentrieren und nicht auf die gigantische To-Do-Liste, die ich an dem Tag nicht geschafft habe abzuarbeiten.

Du hast deinen Mann an der Uni kennengelernt und ihr seid seitdem ein Paar. Was ist euer Geheimnis?

Wir sind seit langer Zeit zusammen. Wie in jeder anderen Beziehung haben wir auch unsere Höhen und Tiefen. Ich glaube, unser Geheimnis liegt darin, dass wir uns gegenseitig immer wieder aufs Neue ineinander verlieben.
 

Mit AJ Cook im Gespräch
 

Wie sieht ein ganz normaler Tag in deinem Leben aus?

Die Morgen sind anstrengend. Ich mache erst das Baby fertig und dann Mekhai (ihr ältester Sohn; Anm. d. Red.), bevor ich für sie Frühstück zubereite. Während die Jungs essen, mache ich die Pausenbrote fertig, packe Makhais Rucksack und bringe ihn dann zur Schule. Der Rest des Tages besteht daraus – zwischen Baby füttern und Mittagsschläfchen – meine To-Do-Liste abzuarbeiten. Ich finde aber auch täglich die Zeit, um mich sportlich etwas auszupowern – sonst würde ich verrückt werden. Ich brauche die Endorphine, die durch meinen Körper strömen, um meine Energie aufrecht zu erhalten und um einen klaren Kopf zu bewahren. Abends ist dann Haushalt, Abendessen und Kinder zu Bett bringen angesagt. Wenn die Jungs im Bett liegen, nehmen mein Mann und ich uns die Zeit, einander auszutauschen.

Was ist deine Beauty-Routine?

Ich halte das sehr schlicht. Ich glaube, ich habe im Grunde gar keine. Aber ich bräuchte unbedingt eine, schließlich werde ich auch nicht jünger! Jeden Abend wasche ich gründlich mein Gesicht und moisturisiere es. Außerdem trinke ich sehr viel Wasser.
 

Criminal Minds Star AJ Cook
 

Was macht dir mehr Spaß – für einen Film oder für eine Serie vor der Kamera zu stehen?

Beides ist toll. Wenn die Rolle großartig ist, ist es mir egal, wo gedreht wird.

Was wäre deine Traumrolle?

Ich würde gerne eine Action-Heldin spielen.

Was sind deine Pläne und Projekte für 2016?

Wir drehen die 11. Staffel von „Criminal Minds“ und hoffentlich werden wir auch eine 12. Staffel drehen. Ansonsten konzentriere ich mich auf Fitness und Gesundheit und darauf, wie ich das alles mit meiner Familie in Einklang bringen kann.

 

Fotos: Giles Toucas

Besser schlafen – entspannter aufwachen

besser schlafen
Mit diesen Tipps kannst du morgens entspannt und ausgeruht in den Tag starten.

Das Ticken der Uhr an der Wand erscheint dir so laut wie ein Düsenjet, vor dem Fenster liefert sich ein zerstrittenes Paar ein lautstarkes Wortgefecht und durch die dünnen Wände deines Schlafzimmers hörst du den Säugling deiner Nachbarin schreien.

Genervt drehst du dich zum wiederholten Mal von einer Seite auf die andere. Morgen steht eine wichtige Präsentation an und du willst auf keinen Fall unausgeschlafen vor deine Kollegen treten. Doch es ist wie verhext: Je mehr du dich darauf konzentrierst endlich einzuschlafen, desto wacher fühlst du dich. Dabei müsstest du eigentlich todmüde sein, denn der heutige Abend bildet keine Ausnahme was deine verzweifelten Versuche angeht, früher und besser zu schlafen.

Wie dir geht es vielen Menschen. Vor allem Stress und Ängste rauben uns gerade dann den Schlaf, wenn wir ihn am nötigsten brauchen. Wir finden: Das muss nicht sein! Die folgenden Tipps helfen dir dabei, besser in den Schlaf zu finden und morgens entspannt und ausgeruht in den Tag zu starten.
 

Gedämpftes Licht versetzt den Körper in den Schlafmodus

Festbeleuchtung am Abend? Keine gute Idee. Wenn es in der Wohnung sehr hell ist, glaubt der Körper, es sei Zeit aktiv zu werden und du kommst nur schwer zur Ruhe. Besser ist es, im Winter das elektrische Licht zu dimmen oder Kerzen anzuzünden – die sorgen auch gleich für eine gemütliche, entspannte Atmosphäre. Im Sommer solltest du mindestens eine Stunde bevor du ins Bett gehst die Jalousien herunterlassen oder die Vorhänge schließen.
 

Feste Rituale sorgen abends für Entspannung

Was Kindern hilft, kann auch Erwachsenen gut tun: Rituale am Abend sind bestens geeignet, um den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Lies ein Buch, gönne dir ein Glas Wein, höre leise Musik oder koche dir dein Lieblingsmenü. Versuche dabei bewusst nicht mehr an die motzende Chefin oder das anstehende Projekt zu denken: Du hast nun Feierabend und alles Recht der Welt dich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen.
 

Die richtige Matratze macht’s

Die Wichtigkeit einer guten Matratze sollte nicht unterschätzt werden. Kaltschaummatratzen gehören dabei mit zu den beliebtesten Arten. Sie sind u.a. anpassungsfähig und somit für alle Schlafpositionen geeignet – vor allem, wenn du ein unruhiges Schlafverhalten hast. Darüber hinaus gelten sie als allergikerfreundlich und sind für Frostbeulen optimal geeignet, da sie die Wärme isolieren.
 

Bewegung hilft dir besser abzuschalten

Studien zeigen, dass Menschen die sich am Abend bewegen, besser schlafen als solche, die nur auf dem Sofa sitzen. Dein innerer Schweinehund hindert dich daran, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch auf dem Laufband zu schwitzen? Macht nichts: Auch ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft lässt dich schneller ein- und besser durchschlafen, weil du dich danach angenehm müde fühlst.
 

Störfaktoren ausfindig machen und beseitigen

Das Licht der Straßenlaternen, die frisch verliebten Nachbarn oder eine stark befahrene Straße: Finde heraus, wer oder was dich um den Schlaf bringt und beseitige die Störfaktoren so gut es geht. Viele Menschen schlafen nur dann gut, wenn es absolut dunkel und leise ist. Eine Schlafbrille und hochwertige Ohrstöpsel aus der Apotheke können in diesem Fall gute Dienste leisten.
 

Besser am Abend nicht zu lange auf Bildschirme starren

Wer am Abend ständig auf den Bildschirm seines Handys oder Tablets starrt, schläft schlechter. Das haben Wissenschaftler jetzt bewiesen. Der Grund dafür ist die Beschaffenheit moderner Displays: Sie leuchten so stark, dass der Körper glaubt es wäre 12 Uhr Mittags. Anstatt auf dem Smartphone Nachrichten an die besten Freunde zu verschicken oder stundenlang fernzusehen, ist es also besser kurz anzurufen und vor dem Zubettgehen ein Buch zu lesen.
 

Das Wecken in der Tiefschlafphase lieber vermeiden

Wenn du mitten in deiner Tiefschlafphase geweckt wirst, fühlst du dich häufig den ganzen Tag wie gerädert. Dadurch wird deine Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt und du bist dem berüchtigten Mittagstief hilflos ausgeliefert. Abhilfe schaffen Smartwatches oder spezielle Apps: Sie analysieren deinen Schlafrhythmus und wecken dich dann mithilfe des Vibrationsalarms, wenn du gerade nicht so tief schläfst. Ein Bad entspannt die Muskeln und lässt dich zur Ruhe kommen. Ein warmes Bad am Abend hilft dir dich zu entspannen. Doch es hat noch ein weiteren Effekt: Steigst du aus dem Wasser sinkt deine Körpertemperatur. Genau das passiert auch kurz bevor du einschläfst, weil dein Hirn entsprechende Botenstoffe aussendet. Das Bad im heißen Wasser simuliert also die Einschlafphase.
 

Schreibe dir die Sorgen von der Seele

Wenn sich deine Gedanken im Bett immer um dieselben Dinge drehen und du einfach nicht abschalten kannst, hilft es dir vielleicht, dir deine Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben. Führe Tagebuch oder fertige eine To-Do-Liste für den nächsten Tag an: So bringst du Ordnung in das Chaos in deinem Kopf und hast das Gefühl für den nächsten Tag besser gerüstet zu sein.
 

Braten mit Knödeln und Sauerkraut? Besser nicht zum Abendessen

Ein voller Magen fühlt sich manchmal an als hättest du Steine verschluckt. Da das Einschlafen schwerer fällt, wenn das Abendessen sehr üppig ausfällt, solltest du die letzte Mahlzeit des Tages nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen zu dir nehmen. Wenn du sehr empfindlich reagierst, kannst du auch versuchen auf blähende Lebensmittel wie rohes Gemüse und Bohnen zu verzichten und abends eher leichte Kost zu dir zu nehmen.
 

Gutes Raumklima = erholsamerer Schlaf

Die meisten Menschen schlafen in kühlen, gut klimatisierten Räumen besser. Ideal ist eine Raumtemperatur von 18 bis 20 Grad. Wenn du das Schlafzimmerfenster nicht die ganze Nacht lang geöffnet lassen möchtest, solltest du eine halbe Stunde bevor du ins Bett gehst einmal gründlich lüften. Im Winter sorgt eine Schale mit Wasser auf der Heizung durch das Verdunsten für eine hohe Luftfeuchtigkeit.
 

Foto © Geber86/iStock.com

Die besten Flirttipps für schüchterne Frauen

Flirttipps für schüchterne Frauen
So schnappst du dir deinen Traumtyp!

Eine Situation, wie wir sie wohl alle schon einmal so oder so ähnlich erlebt haben: Wir sitzen in der U-Bahn und ein attraktiver Mann steigt zu. Er wirkt nett und vielleicht auch ein wenig schüchtern. Eigentlich würde frau ihn gern ansprechen, aber wie Cro in seinem Hit „Bye Bye“ so treffend wie auch tragisch besingt: Es fehlt der Mut und es fehlt auch der richtige Auftakt-Spruch. Nach drei Stationen steigt der Hübsche wieder aus. Die Chance auf die (vielleicht) „Liebe des Lebens“, oder zumindest auf einen schönen Flirt, ist vertan. Das muss ja wohl nicht sein. Es gibt zum Glück eine Reihe von überhaupt nicht abwegigen Tipps, wie auch schüchternen Frauen der Weg zu einem charmanten Flirt, und möglicherweise mehr, geebnet wird.
 

Positive Einstellung zum eigenen Selbst

Wenn du auch schüchtern bist, so musst du das nicht unbedingt durch deine Körperhaltung noch verstärken. Gebückte Haltung, gesenkter Blick und ein unsicherer Gang signalisieren deinem eigenen Selbst, nicht flirtfähig zu sein. Also Signale umstellen – das ist überhaupt nicht schwer. Aufrecht und geschmeidig gehen, Kopf hoch, interessierter Blick. Du bist eine Superfrau und du musst es niemanden beweisen, nur dir selbst. Jeder Mann, den du anflirtest, darf sich geehrt fühlen. Und wenn er es nicht ist, hat er eben Pech gehabt – und nicht du! Übrigens: Die meisten Erstkontakte gehen von Frauen aus, Männer sind nämlich in der Regel ausgesprochen angsthasig.
 

Flirt-Location auswählen

Theoretisch kann überall geflirtet werden und praktisch wird auch überall geflirtet, selbst im Wartezimmer beim Zahnarzt oder in der Getränkeabteilung vom Supermarkt. Aber es gibt natürlich etliche Situationen, die ein besonders hohes Flirt-Potenzial versprechen. Plätze, wo viele Menschen ganz oder zumindest halbentspannt aufeinandertreffen und leicht zufällig ins Plaudern kommen können, sind immer gut für eine Flirt-Chance. Dazu gehören Eisdielen am Strand und Bänke im Stadtpark, Kino-Foyers, Musikkneipen und Liegewiesen im Freibad, usw.
 

Blickkontakt und Körpersprache: Offensiv, aber nicht bitchy

Das A und O beim Flirten ist der direkte Blickkontakt. Wenn du dem Mann deiner Wahl länger als die als Norm der Unverbindlichkeit übliche Halbsekunde in die Augen siehst und dabei lächelst, wird in seinem Unterbewusstsein sofort entschieden, ob er interessiert ist oder nicht. Hält er deinem Blick freundlich stand und lächelt er zurück, darfst du von grundsätzlichem Interesse ausgehen. Reagiert er auf deine offene, aber nicht zu aufdringliche Körperhaltung mit einer Zuwendung seines gesamten Körpers in deine Richtung, hast du schon halb gewonnen.
 

Flirttipps für Schüchterne

 

Plauderei mit erotischem Touch

Jetzt kommt es darauf an, ihn in ein erstes Gespräch zu verwickeln, um sein Interesse zu vertiefen und vor allem um selbst abzuchecken, was für ein Zeitgenosse das Objekt deiner Begierde eigentlich ist. Leider gibt es ja viele attraktive Männer, die sich schon nach einigen Sätzen während Konversation als schlichte Dumpfbacken erweisen. Selbst solltest du darauf achten, deine Aufgeregtheit nicht mit Wortkaskaden überspielen zu wollen. Sprich stattdessen freund-lich und nicht zu laut, langsam und sanft. Gib ihm ausreichend Gelegenheit, selbst zu reden und sich darstellen zu können.
 

Humor und leichter Körperkontakt

Männer lieben Ironie, zumindest solange sie nicht auf ihre Kosten geht. Humor kommt deshalb immer gut an. Ebenso schaffen mehrfache Erwähnung seines Namens und insbesondere beiläufig erfolgende Berührungen seines Handgelenks, Arms oder Oberschenkels rasch eine knisternde Atmosphäre von Intimität.
 

Gemeinsamkeiten und Fortsetzung folgt

Taktisch klug ist es, im Gespräch schnell herauszufinden, wo gemeinsame Interessen und Vorlieben liegen könnten: Gemeinsamkeiten verbinden.
Wenn du zu der Meinung kommst, dass dein Flirt ausbaufähig sein könnte und sollte, versuche ihm eine Brücke zu bauen, sich mit dir noch einmal zu treffen. Auch selbstbewusst erscheinende Kerle sind nämlich oft zu schüchtern, diesen entscheidenden nächsten Schritt von sich aus einzuleiten und im Inneren sehr froh, wenn diese Initiative von der Frau ausgeht.

 

Foto: ariwasabi, Michal Krakowiak/iStock.com

Wie deine Glaubenssätze dich im Griff haben

eigene Glaubenssätze ändern
... und wie du sie selbst ändern kannst

Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, warum dir bestimmte Dinge so und nicht anders passieren und sich zu wiederholen scheinen: Trennungen/Krisen/Unglück etc. Wenn du dich also schon angesichts solcher Dinge gefragt hast, was das denn bloß alles soll, so kannst du an dieser Stelle aufatmen: Du bist nämlich nicht verflucht! Und es gibt einen Ausweg für dich, wie wir dir im Folgenden zeigen werden.

Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass dein unschönes Erlebnis dir etwas über dich sagen will. Und zwar darüber, welche Glaubenssätze dein Leben bestimmen. Denn wir alle haben Erlebnisse aufgrund unserer Glaubenssätze. Unsere Glaubenssätze bestimmen unser Leben bzw. können sie dich in deinem Leben auch blockieren und dagegen kannst du etwas tun!
 

Was Glaubenssätze sind

Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens viele Glaubenssätze aufgenommen und integriert und oft geschah dies unbewusst. Die meisten Glaubenssätze hast du von deinen Eltern bzw. den engsten Bezugspersonen, die um dich waren, als du klein warst. Klar: Kinder lernen das meiste in den ersten Lebensjahren und nehmen damit auch das meiste von ihren Eltern auf. Was also deine Eltern über Leben, Beruf, Partnerschaft etc. denken und glauben, hast du als Kind ungefiltert und ungeprüft übernommen.

Man kann zwar später als Jugendliche und Erwachsene gegen die eigenen Eltern rebellieren und sich von ihnen lösen, aber die Glaubenssätze bleiben oft unerkannt im Unbewussten und sind nur änderbar, wenn man sich bewusst mit ihnen beschäftigst. Gott sei Dank ist das ist gar nicht so schwer. Eines gilt es aber zu beachten:
 

Allein positives Denken tut es nicht

Wenn es etwas gibt, womit du in deinem Leben unzufrieden bist (und was letztendlich eine Folge deiner Glaubenssätze ist), so kannst du aktiv daran etwas ändern! Viele machen dann allerdings den Fehler und versuchen, einfach künftig positiv zu denken bzw. sich einer positiven Affirmation zu bedienen. (Eine Affirmation bedeutet übersetzt „Versicherung, Beteuerung“ und meint eine bewusste Handlung, die eine Verhaltensänderung herbeiführen soll. Oft nimmt man dazu einen Satz, der eine positive Botschaft hat wie „Ich bin schön!“).

Nun ist die Affirmation gut, aber als alleinige Maßnahme zu wenig. Ein Beispiel kann das vielleicht deutlich machen:

Nimm an, du blickst in den Spiegel und gefällst dir nicht wirklich. Nun kannst du dir sagen: Ich bin schön! Und es auch oft wiederholen, aber vielleicht hast du trotzdem tief in dir eine Stimme, die in einem ruhigen Moment hochkommt und sagt: „Ne … ich bin nicht schön!“ Diese leise Stimme ist der Glaubenssatz – und den kannst du auch wegkriegen, aber dazu musst du dich mit ihm beschäftigen.
 

Das Wahrnehmen der Glaubenssätze

Das Erste und Wichtigste was du tun kannst, ist also, dir deine Glaubenssätze bewusst zu machen. Das ist gar nicht so schwer, wie es scheint. Wenn du mal einen stillen Moment in deinem Leben hast, dann macht es Sinn, sich etwas Zeit zu nehmen und ganz bewusst und spontan alles aufzuschreiben, was dir als Glaubenssatz vor Augen kommt.

Es können dabei auch Gefühle wie Wut oder Hilflosigkeit am Anfang auftauchen; das ist normal und nicht schlimm. Bestimmt kommen dir aber nach und nach Glaubenssätze in den Sinn, bei denen du merkst: „Ja – DAS glaube ich wirklich!“

Und das macht auch nichts, wenn es hier und da furchtbar klingende Glaubenssätze zu sein scheinen, wie vielleicht die folgenden:

Ich bin hässlich! Ich verdiene keine Liebe. Ich muss mich für Erfolg und Anerkennung immer anstrengen. Ohne Geld geht gar nichts. Auf niemanden ist Verlass, alles muss ich selber machen, etc.

Natürlich gibt es auch positive Glaubenssätze. Zum Beispiel:

Mein Leben hat einen Sinn. Die Welt ist ein wunderschöner Ort. Ich liebe meine Freunde. Ich bin glücklich im Augenblick. Etc.

Niemand hat nur schlechte oder nur gute Glaubenssätze. Aber die schlechten kann man ändern und die guten so lassen.
 

Das Ändern der Glaubenssätze

Hast du eine Liste mit deinen zu ändernden Glaubenssätzen erstellt, so kommt der wirklich spannende Teil: Du setzt ihnen aktiv und kreativ jeweils einen positiven Glaubenssatz entgegen! Wichtig ist hierbei, dass diese aus dem Herzen kommen, nicht aus dem Verstand. Wenn es aus dem Herz kommt, dann fühlst du das einfach in der Art einer inneren Gewissheit.

Hast du genug positive Glaubenssätze erstellt (mehr als fünf sollten es nicht sein), kannst du sie künftig als Affirmationen nutzen. Kleiner Tipp am Rande: Immer in der Ich-Form formulieren! Und zeitlich in der Gegenwart. Schreibe also nicht „ich werde“, sondern schreibe immer „ich bin“. Dies zusammen mit der Eigenschaft, die du in deinem Leben manifestieren möchtest.

Um nun Erfolge zu erzielen, kannst du die Glaubenssätze, die du nutzen willst, dir vor dem Schlafengehen oder frühmorgens vorsagen. So programmierst du quasi dein Denken um. Es braucht dafür etwas Geduld, aber nach einer Weile wirst du merken, wie der neue Glaubenssatz sich in dir zu festigen beginnt. Und danach wird dein Leben sehr spannend und sehr schön werden. Dann wartet nicht mehr ein Traumprinz auf dich, sondern eher stehen irgendwann zehn vor deiner Haustür (natürlich nur, wenn das dein Glaubenssatz ist).

Viel Spaß und Erfolg!

 

Foto: gpointstudio/iStock.com

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