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9 Wege, um ohne Drogen high zu werden

so wirst du ohne Drogen high

Schon wieder neue Schuhe?

Das Schuhregal platzt zwar bereits aus allen Nähten, aber der Schuhkauf löst immer wieder dieses irrsinnige Glücksgefühl in dir aus – eben eine Achterbahnfahrt voller Dopamin in den Adern. Völlig benebelt schwebst du auf roten High Heels mitten durch die Innenstadt. So was von stark – dein Blick bleibt an jedem Spiegelbild im Schaufenster hängen. Die stehen dir wie keiner sonst.

Aber: Was, wenn der Schuhrausch irgendwann vorübergeht, und das wird er früher oder später. Von irgendwas möchtest auch du „high“ werden, hin und wieder mal aussteigen, einen Rausch erleben.

1. Der Ton im Ohr

Weder getrocknet noch gebrannt, weder verformbar noch spröde: Wir sprechen hier von keinen Mineralen, sondern von der Droge für dein Ohr. Alles, was du dafür brauchst, sind Stereokopfhörer und ein paar Beats, genauer gesagt binaurale Beats. Bei dieser Form der Beschallung werden von links nach rechts Töne mit einer Differenz von 30 Hz gesendet. Bewusst kannst du diesen Frequenzunterschied nicht wahrnehmen. In deinem Gehirn wird aber dabei eine neue Welle erzeugt und ein Rauschzustand entsteht. Somit kann dich auch hören high machen.

Binaurale Beats greifen in das neurologische System ein. Durch eine Synchronisation der Hemisphären entsteht eine gleichmäßige Struktur. Störungen und Blockaden lösen sich auf. Diese Art der Synchronisation wird Brainwave Entrainment genannt. Die Methode ist frei von Nebenwirkungen, für Menschen mit Herz-Rhythmus-Störungen oder Personen, die zu epileptischen Anfällen neigen, allerdings nicht geeignet.

2. Die Täuschung ohne Falle

Auch hier geht es wieder um etwas, was du vermutlich nicht erwartest. Für diese Art des Rausches wäre es allerdings gut, wenn du mit einem Neurologen befreundet wärst, am besten mit Herrn Dr. Dirk Proeckl oder seinem Kollegen Dr. Engelbert Winkler. Die beiden haben nämlich eine Lichtmaschine entwickelt, die den Namen Lucia Nr. 3 trägt und deinen Bewusstseinszustand erweitert. Mitarbeiter der BBC haben nach Testung der Maschine von tiefster Entspannung berichtet.

Einen Haken hat das Ding allerdings: Es kostet mehr als der Normalbürger für ein gewöhnliches Taschengeld veranschlagt und findet eher Verwendung in Therapiezentren als im heimischen Schlafzimmer. Die Kosten liegen bei 20.000 €. Mit den Jahren wird es sicher ein paar Euro preiswerter.

Lucia erweckt den Eindruck einer Art Flackerlampe: Flächen, erst kobaltblau, dann mit roten Sternen besetzt, verwandeln sich in Wellen, bewirken klaustrophobische Kurzzustände, die sich in einem Empfinden unendlicher Weite wieder auflösen. Begeisterung kommt nicht nur bei Esoterikfans und Freunden psychoaktiver Substanzen auf, die Maschine findet ebenfalls Einsatz zur Anregung kreativer Prozesse bei Designstudenten. Der große Vorteil gegenüber einem LSD-Trip: Bei Unwohlsein lässt sich die Lampe einfach ausschalten.

3. Verwirre mich …

… und dein Auge kann nichts dafür. Es ist völlig unschuldig an dem, was hier abgeht. Die Betrachtung von einem kurzen Video lässt dich vermuten, neuerdings an Halluzinationen zu leiden. Du hast die Arbeitsanweisung befolgt und richtest deinen Blick genau auf die Mitte der gezeigten Projektion. Dort tauchen immer neue Buchstaben auf, umgeben von Rotationen, die dem Wahnsinn gleichen. Auch dir kommt der Wahnsinn innerlich näher.

Optische Täuschungen – dein Gehirn ist völlig verwirrt und du bist es ebenfalls. Denn nach dem kurzen Video sind sowohl an der Wand als auch auf dem Boden wellige Linien zu erkennen. Der Spuk ist nur für deine Augen vorüber, für dein Gehirn allerdings nicht.

Sehen bedeutet filtern und in manchen Fällen das genaue Gegenteil. Informationen werden ergänzt und du siehst, was nicht existiert. Einige Wissenschaftler haben offenbar viel Spaß.

4. Die Innenschau oder Betrachtung

Das klingt ein bisschen schwerfällig und kommt nicht so leicht über die Lippen wie Lucia. Dafür kostet diese Methode auch nichts. Die Rede ist von Meditation. Auch hier sind selbstverständlich Kosten möglich, wenn du dich zum Beispiel in ein Zenkloster im Himalaja von buddhistischen Mönchen in die Kunst der Trance einführen lassen möchtest. Es geht aber auch ohne Mönch. Du könntest dafür an einem Kurs direkt vor Ort teilnehmen. Ein bisschen Unterstützung für die Einführung ist bei der Meditation sicher nicht schädlich.

Regelmäßig angewandt verschafft sie dir tiefe Entspannung, Übung vorausgesetzt. Von nichts kommt nichts. Geduld fehlt dir? Dann wende dich der nächsten Methode zu.

5. Fluss oder Strom?

Beides. Es geht um den Flow. Und der Flow kann dich jederzeit im Alltag in Beschlag nehmen, vorausgesetzt du gehst in dem, was du tust völlig auf, vergisst Raum, Zeit und am besten auch dich. Wenn der Flow dich packt, bist du voller Glück. Malen, basteln, schreiben, werkeln – teste es einfach mit einer Tätigkeit, die du aus vollem Herzen liebst.

6. Da gäbe es einen Botenstoff,

den dein Körper eigenständig produziert. Er überflutet dich nicht, wenn du glücklich bist, ganz im Gegenteil. Für seine Ausschüttung brauchst du Stress, Angst, zumindest mehr als nur ein laues Gefühl von Unwohlsein. Adrenalin. Den Adrenalinkick erhältst du ziemlich sicher bei allen Extremsportarten, beim Bungee-Jump-Sprung oder in der Achterbahn. Dein Blutdruck steigt, das Herz rast, du bist hoch konzentriert und leistungsstark.

Kommen Endorphine dazu, wirkt die Kombination wie ein körpereigenes Morphium. Es entsteht ein krasses Glücksgefühl, ein euphorischer Rausch. Vorsicht: macht süchtig.

7. Das Ding mit den drei Buchstaben

Es geht um Sex und den Orgasmus sollte sich keiner entgehen lassen, auch wenn ihn 80 Prozent der Frauen schon einmal vorgetäuscht haben. Und wer hätte das gedacht? Auch 30 Prozent der Männer spielen manchmal das Spiel. Sex hat viel Potenzial. Was für ein Geschenk der Natur, das es nicht nur den Unterleib zu Vibrationen, sondern ebenfalls das Gehirn in Wallung bringt. Eine Wechselwirkung aus verschiedenen Botenstoffen macht high und berauscht auf fast einzigartige Weise. Beim Orgasmus laufen im Körper ähnliche Prozesse ab wie beim Konsum von Drogen. Dann gönnst du dir doch lieber ab und an einen ordentlichen Orgasmus. Risiken und Nebenwirkungen sind hierbei ausgeschlossen.

8. Schlaf nicht

Auch diese Methode namens Schlafentzug hat eine halluzinatorische Wirkung, ist aber eher kontraproduktiv. Extreme Schlafdefizite bewirken, dass der Hirnstoffwechsel nicht mehr reibungslos funktioniert. Die Folgen von extremem Schlafentzug werden von Mensch zu Mensch völlig anders erlebt. Die Erfahrung eine Grenze zu überschreiten, ist genauso möglich wie das Erleben einer bedrohlichen Verwirrung.

Schlafentzug wird teilweise bei intensiver Meditation, beim Beten oder auch beim Fasten eingesetzt. Diese Methode ist jedoch zur Nachahmung nicht empfohlen.

9. Stattdessen doch lieber ein Stück Schokolade

Schokolade enthält Substanzen, die einen berauschenden Einfluss auf den Körper haben können. Anandamid und Phenylethylamin sind zwei dieser Stoffe. Um tatsächlich Rauschzustände zu erreichen, braucht es jedoch um die 200 bis 300 Tafeln Schokolade – hintereinander, nicht über viele Jahre verteilt. Das lassen wir dann mal besser und nehmen uns ein Stück (oder ein paar mehr), legen uns auf Sofa und lassen sie langsam im Mund schmelzen.

Schokolade soll tatsächlich eine positive Wirkung auf die menschliche Psyche haben. Ursächlich dafür ist das Vorhandensein von einfachen Kohlenhydraten und der Aminosäure L-Tryptophan. Diese Aminosäure bewirkt die Entstehung von dem Glückshormon Serotonin.

 

Du bist jetzt sozusagen instruiert: Setze deine Kopfhörer auf, werfe die Lichtmaschine an, denke die Oms im Flow mit der Schokolade im Mund und lasse vorsichtshalber gleich die Wohnungstür offen für jemanden, der noch vorbeikommen könnte. Wir wünschen dir einen guten Flug.

Foto: chainatp / iStock

Quellen:
[1] Binaurale Beats: Oster, G. (1973). „Auditory Beats in the Brain“. Scientific American, 229(4), 94-102.
[2] Lichttherapie: Brainard, G.C., et al. (2001). „Action Spectrum for Melatonin Regulation in Humans: Evidence for a Novel Circadian Photoreceptor“. Journal of Neuroscience, 21(16), 6405-6412
[3] Optische Täuschungen: Eagleman, D.M. (2001). „Visual Illusions and Neurobiology“. Nature Reviews Neuroscience, 2(12), 920-926
[4] Meditation: Lutz, A., Slagter, H.A., Dunne, J.D., & Davidson, R.J. (2008). „Attention Regulation and Monitoring in Meditation“. Trends in Cognitive Sciences, 12(4), 163-169
[5] Flow: Csikszentmihalyi, M. (1990). „Flow: The Psychology of Optimal Experience“
[6] Adrenalin und Endorphine: Boecker, H., et al. (2008). „The Runner’s High: Opioidergic Mechanisms in the Human Brain“. Cerebral Cortex, 18(11), 2523-2531
[7] Sexuelle Aktivität: Komisaruk, B.R., et al. (2006). „The Science of Orgasm“
[8] Schlafentzug: Alhola, P., & Polo-Kantola, P. (2007). „Sleep Deprivation: Impact on Cognitive Performance“. Neuropsychiatric Disease and Treatment, 3(5), 553-567
[9] Schokolade und ihre Inhaltsstoffe: Parker, G., Parker, I., & Brotchie, H. (2006). „Mood State Effects of Chocolate“. Journal of Affective Disorders, 92(2-3), 149-159

Bye-Bye Flachpo: Mit diesen Po-Übungen wird der Hintern rund und knackig

Po-Übungen

Unser Körperbild ändert sich stetig, und seit einigen Jahren steht er im Mittelpunkt: Der Po. Dank Jennifer Lopez und Kim Kardashian wollen wir alle einen runden, festen Hintern. Und zum Glück kann man Mutter Natur nachhelfen, und zwar ohne Schönheits-OP. Gewichte sind das Zaubermittel der Wahl – wachsen die Muskeln, wächst auch der Po. Außerdem wird er angehoben und gestrafft. Andere Po-Übungen nutzen Bälle oder das eigene Körpergewicht, um die Muskeln zu beanspruchen.

Wir haben die 10 besten Po-Übungen herausgesucht, damit der nächsten Bikini-Saison nichts mehr im Wege steht. Für alle Übungen gilt: Wer mehr als 15 Wiederholungen schafft, sollte das Gewicht erhöhen. Muskeln brauchen nämlich einen Reiz, um zu wachsen.

Top 10 Po-Übungen

1. Romanian Deadlifts

Romanian Deadlifts

Gerade weil die Übung so leicht ausschaut, ist die Gefahr groß, sie falsch auszuführen. Was eigentlich gemacht wird? Ein Gewicht wird hochgehoben und wieder gesenkt – das war’s. Zum Starten werden 3 Sets mit 6 – 8 Wiederholungen empfohlen. So geht es richtig:

  • Stell die Dumb- oder Kettlebell vor deine Füße auf den Boden. Die Knie sind leicht gebeugt, der Rücken gerade.
  • Die Hüfte nun nach hinten verlagern, und das Gewicht aufheben, indem die Knie gebeugt werden (nicht der Rücken!). Das Gewicht beim Hochheben dabei immer nah am Körper halten. Aufrecht hinstellen und das Gewicht dabei mit beiden Händen locker halten.
  • Jetzt die Hüfte soweit es geht nach hinten schieben, während der untere Rücken gerade bleibt. Die Bauchmuskeln sind angespannt, während du nun langsam das Gewicht absenkst. Die Spannung sollte nun im hinteren Oberschenkel und am Po zu spüren sein.

 

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2. Kettlebell Swing

Kettlebell Swing
Die richtige Ausführung ist der Schlüssel zum Erfolg.

  • Aufrecht hinstellen, die Füße schulterbreit auseinander. Die Kettlebell zwischen die Füße stellen und nun mit geradem Rücken aufheben, dabei nur die Hüfte beugen.
  • Nun die Kettlebell durch die Beine nach hinten schwingen, dabei einatmen. Den Schwung ausnutzen und das Gewicht wieder nach vorne schwingen, dabei scharf ausatmen. Die Hüfte nutzen, um weiter Schwung zu erhalten und aufpassen, dass sich der Rücken nicht krümmt.
  • Die Kettlebell für ca. 30 Sekunden nach vorne und wieder nach hinten schwingen. Wer mehr als eine Minute schafft, sollte das Gewicht erhöhen.

Die besten 10 Po-Übungen

3. BOSU Brücke

BOSU Brücke - Po-Übungen

Diese Übung strafft nicht nur den Hintern, sondern arbeitet auch mit den Oberschenkeln. Zur Ausführung benötigst du einen BOSU Ball.

  • Auf den Rücken legen, die Beine sind angewinkelt und die Füße stehen auf der flachen Seite des BOSU Balles. Jetzt die Fersen in den Ball stemmen und die Hüfte anheben – so weit wie möglich. Die Position kurz halten und wieder in Ausgangsposition zurückkehren.

4. Walking Lunge mit Bizeps Curl

Walking Lunges Bizeps Curl

Lunges sind die Wunderwaffe für einen knackigen Hintern. Bei dieser Übung werden zusätzlich die Arme trainiert – Bye Bye Winkearme!

  • Schnapp dir ein paar Gewichte und stell dich aufrecht hin. Die Füße zusammen, Gewichte ruhen an der Seite.
  • Mit dem linken Bein einen kontrollierten Ausfallschritt nach vorne machen. Dabei die Gewichte von unten Richtung Schulter heben, die Ellbogen dicht am Körper halten.
  • Nun die Knie beugen, ein Winkel von 90 Grad ist angestrebt. Aufpassen, dass das hintere Knie nicht den Boden berührt, sondern nur darüber schwebt. Das vordere Knie sollte genau über der Fessel stehen.
  • Das hintere Bein nun nutzen, um wieder in die Startposition zu gehen. Die Gewichte dabei wieder absenken.

10 effektive Po-Übungen

5. Squat mit seitlichem Bein heben

Squat mit seitlichem Bein heben

Wir alle kennen Squats, hier aber werden sie noch optimiert. Die Übung strafft nicht nur den Hintern, sondern ist auch bei sogenannten Reiterhosen sinnvoll.

  • Füße schulterbreit auseinander. Die Hände nach vorne ausstrecken, das hilft mit der Balance. Wer mag, kann zusätzlich Gewichte in die Hände nehmen.
  • Nun die Knie beugen und die Hüfte tief absenken. Die Oberschenkel sollten parallel zum Boden sein. Das Körpergewicht ruht auf den Fersen.
  • Wieder in Ausgangsposition zurückkehren, und ein Bein seitlich abspreizen – dabei den äußeren Pomuskeln anspannen. Das Bein wieder an den Körper bringen und wieder squatten. Dann das andere Bein abspreizen und heranbringen. Das ist eine Wiederholung.

6. Superman

Po-Übungen - Superman

Einfach, aber super effektiv – der Superman. Eine Übung die nicht nur den Hintern trainiert, sondern auch den Rücken stärkt.

  • Auf eine Matte auf den Bauch legen. Die Bauchmuskeln anspannen, und dabei die Arme nach vorne strecken. (Ja, jetzt schaust du aus wie Superman!). Die Beine, Arme und Brust dabei vom Boden abheben.
  • Halte diese Position für ca. 10 Sekunden, dann 10 Sekunden entspannen. Insgesamt eine Minute lang durchführen.

Po-Übungen Top 10

7. Lying Hamstring Curl

Lying Hamstring Curl

Übungen, die man auf dem Rücken durchführt, fühlen sich oft einfacher an, als sie sind. Trotzdem wird der Po hier stark beansprucht. Zur Durchführung benötigst du einen Gymnastikball.

  • Auf den Rücken legen, den Gymnastikball unter den Füßen. Die Hüfte gerade machen, so dass sich eine gerade Brücke bildet – diese gerade Hüfte während der gesamten Übung beibehalten.
  • Jetzt die Füße in den Ball stemmen und den Körper nach oben anheben. Die Arme liegen auf der Seite, sie sollten aber nicht genutzt werden, um den Körper anzuheben. Den Ball mit den Füßen etwas in Richtung Hintern rollen, während man den restlichen Körper nach oben hebt.
  • Langsam wieder nach unten gleiten, die Hüfte bleibt dabei weiterhin gerade. Insgesamt 15 Wiederholungen mit 3 Sets anstreben.

8. Donkey Kick mit oder ohne Gewicht

Po-Übungen: Donkey Kick

Diese Übung ist besonders intensiv. Wer keine Gewichte zu Hause hat, kann sie auch ohne durchführen.

  • Auf „alle Viere“ auf eine Matte stellen, die Hände sind unter den Schultern und Knie unter der Hüfte.
  • Eine Hantel nun in die Kniekehle legen. Das Bein dann nach hinten anheben, indem man den Pomuskel anspannt. Der Rücken ist dabei gerade – die Bewegung des Beins kontrolliert und langsam durchführen. Nicht schwingen!
  • Die Übungen für jedes Bein 15 Mal durchführen. Dies ist ein Set. Insgesamt 3 Sets anstreben, aber sei gewarnt: Du wirst diese Übung noch tagelang spüren!

Unsere 10 Favoriten Po-Übungen

9. Plank mit Ball und Beinheben

Plank mit Ball und Beinheben

Für diese Übung benötigst du einen Gymnastikball. Sie ist nicht nur formend für den Po, sondern stärkt auch Bauch und Brustmuskeln.

  • Mit dem Bauch auf den Gymnastikball legen, und dann soweit nach vorne laufen (mit den Händen), dass die Füße schließlich auf dem Ball ruhen. Die Hände sind direkt unter den Schultern.
  • Den Bauchnabel nun nach hinten, Richtung Wirbelsäule ziehen, um die Mitte zu stabilisieren. Ein Bein anheben, den Pomuskeln anspannen und kurz halten. Das Bein dann wieder auf den Ball senken.
  • Das Ganze mit dem anderen Bein wiederholen. Das zählt als eine Wiederholung. Insgesamt 3 Sets mit 10 Wiederholungen anstreben.

10. Nutze das Laufband

Po-Übungen auf dem Laufband

Das Laufband ist zwar eigentlich für Cardio-Training gedacht, kann aber auch für Muskel-Training am Po effektiv eingesetzt werden.

  • Lauf mit Steigung. Die erhöhte Anstrengung schlägt sich vor allem in den Oberschenkel und dem Hintern nieder.
  • Mache Lunges. Einfach, während des Laufens, ein paar Ausfallschritte machen, kurz halten und wieder weiterlaufen.
  • Rückwärts laufen. Hört sich komisch an, ist aber wirkungsvoll. Wenn wir rückwärts laufen nutzen wir mehr Muskeln als beim regulären Vorwärtslaufen, da wir vorsichtiger sind.

 

Fotos: Zdenka; gradyreese; OSTILL; Kristen Johansen; warrengoldswain; indykb; Andrey Popov; Kharichkina; Yuri_Arcurs; gradyreese; g-stockstudio / iStock.com

Patch it, Baby! Patches im Trend

Patches Mode Trend
Fröhlich-bunte Aufnäher sind das neue Must-Have Accessoire.

Wer erinnert sich nicht mehr an die kultigen Aufnäher aus unserer Kindheit, mit denen unsere Mütter und Großmütter unsere Löcher in der Kleidung geflickt haben? Später, als Teenager, haben wir die Bügelbilder mit unserer Lieblingsband dann zum Aufpeppen unserer Jeansjacken verwendet.

Nun haben die bunten gute-Laune-Applikationen ein Comeback und unserer Kreativität ist bei der Gestaltung keine Grenzen mehr gesetzt. Ob witzige Motive wie Peperoni, Smileys, Anker, Popcorn-Tüten oder bunte Buchstaben – erlaubt ist, was gefällt!

Das Prinzip ist gleichgeblieben – nur nennt man sie heutzutage nicht mehr Bügelbilder, sondern Patches (Englisch für Aufnäher) und es gibt sie mittlerweile nicht mehr nur noch zum Festnähen, sondern manche sogar zum Aufkleben, sodass man sie beliebig nach Lust und Laune auch mal wieder umkleben kann.

Stars wie Chiara Ferragni oder Kylie Jenner sind besonders große Fans der Patches und personalisieren damit gerne ihre Jacken oder Designer-Handtaschen.

Wenn du selber nicht so kreativ bist, kannst du aber auch schon gepatchte Jacken, Jeans oder Accessoires fertig kaufen.

 

Fotos: PR / Mytheresa; Amazon; Liebling Vintage

Bring Abenteuer in dein Leben! 5 Tipps für mehr Abwechslung

Abwechlung im Leben
So bringst du wieder Schwung in dein Leben!

Wer kennt die Problematik nicht – jeden Tag derselbe Alltagstrott. Aufstehen, arbeiten gehen, erschöpft nach Hause kommen und ins Bett legen. Es findet keinerlei Spannung statt, das Leben wird öde und man fühlt sich unausgeglichen.

Damit das Leben einen mal wieder überrascht und man sich psychisch, sowie physisch besser fühlt, benötigt es keinen Psychologen oder Dozenten, der einem in überteuerten Schulungen Wege aufzeigt, wie es besser geht. Alleine die eigene Motivation und der Wille etwas zu ändern reicht komplett aus. Und da du bereits diesen Artikel durchliest, ist der erste Schritt ja bereits getan.

Hier sind ein paar unserer Tipps und Tricks, wie du dein Leben nicht nur aufregender, sondern auch bewusster gestalten kannst. Was du hierfür benötigst sind deine eigenen Gedanken.

Unsere 5 Top Tipps für mehr Abwechslung in deinem Leben:

Tipp 1: Lebe bewusster

Dieser Tipp mag dir vielleicht etwas oberflächlich erscheinen, jedoch ist eine bewusste Lebensweise das A und O, um deinem Leben Schwung zu geben.

Hiermit wollen wir dich nicht damit belehren, dass du keine Fast-Food-Ketten besuchen solltest…Ganz im Gegenteil: Natürlich ist es ungesund und der Figur tut es auch nicht besonders gut… aber wenn du einfach mal Lust auf einen Burger hast, dann beiß rein! Lass dir bei dem Geschmackserlebnis nur vielleicht ein bisschen mehr Zeit als gehabt. Konzentrier dich auf den Burger und die einzelnen Zutaten, wie sie schmecken. Du wirst schnell bemerken, dass dies wahrscheinlich der beste Burger aller Zeiten war.

Tipp 2: Entdecke alte Sachen neu

Ach ja, die guten alten Zeiten. Wie leicht war die Zeit, als man damals noch mit Zahnspange und seiner Akne auf dem Bett gelegen ist und „Hit me baby one more time“ mitgesungen hat…Warum kann man alte Sachen nicht einfach neu entdecken? Wie spannend wäre es beispielsweise die alte Sandkastenfreundin mal wieder anzurufen oder sich einfach mal das Tagebuch von früher durchzublättern. Probiere es einfach mal aus und es wird dir bestimmt ein Lächeln auf die Lippen zaubern…

Tipp 3: Überrasche jemanden

Spätestens seit der Serie „My name is Earl…“ wissen wir was Karma ist. Tu jemandem etwas Gutes und du wirst ebenso Gutes ernten. Jemandem Komplimente zu machen steigert nicht nur die Zufriedenheit deiner Mitmenschen, sondern ebenso deine. Du wirst auch schnell bemerken, dass dich dein Umfeld besser behandeln wird.

Also, probiere es doch einfach mal aus und überrasche jemanden. Ganz egal, ob es die Arbeitskollegin ist, der du ein Kompliment für ihre Flechtfrisur machst, oder ob du einem Bettler auf der Straße ein belegtes Brötchen schenkst. Allein die Freude der anderen wird dich selbst glücklicher machen. Und vielleicht erhältst du ja auch bald ein tolles Kompliment oder eine kleine Überraschung…

Tipp 4: Lerne neue Leute kennen

Inzwischen gibt es sie wie Sand am Meer, Apps mit denen man neue Leute kennen lernen kann. Schnell runterladen, das Profil ausfüllen und mit neuen Leuten in Kontakt treten. Du wirst erstaunt sein, was sich für interessante Leute in deiner Gegend aufhalten. Hier lassen sich neue Freundschaften schließen und sogar neue Hobbys entdecken. Beispielsweise könntest du ja eine neue Bekanntschaft mit einem Kletterer eingehen und ihn hierzu begleiten. Und wer weiß… vielleicht wird ja aus einer Bekanntschaft mehr.

Tipp 5: Erfahre neue Geschmackserlebnisse

Jeden Tag das gleiche: In der Arbeit ein Brötchen und ein Joghurt, abends dann schnell zum Pizzabäcker nebenan oder man wärmt sich ein Fertiggericht auf. Dies ist auf Dauer nicht nur ungesund, sondern schlichtweg auch langweilig.

Probiere doch einmal die Küche fremder Länder kennen. Kostenlose Rezepte findet man zu Hauf im Internet, die Zutaten hierfür gibt es in den meisten größeren Supermärkten. Wie wäre es denn mal mit Don Diegos Jamaican Banana Pancakes anstatt einem einfachen Wurstbrötchen zur Arbeit? Oder abends ein selbstgemachter Thai Gurkensalat mit Chili und Erdnüssen anstatt der Schinken-Pizza? Das ausprobieren neuer, fremder Rezepte lässt dich nicht nur zu einer besseren Köchin werden, sondern bringt deinen Geschmacksnerven ein wahres Abenteuer. Probiere es einfach mal aus und deine Laune wird sich im Nu steigern!

Foto: BraunS/iStock.com

Smartphones aufladen ohne Kabel: So funktioniert das induktive Laden

Smartphones & Tablets kabellos laden

Kabel sind voll 90er!

Nervt dich auch dieses Kabelgewirr hinter Schreibtischen, Nachttischen und Co? Oder stellst du schon auf Qi-Laden um? So langsam aber sicher haben es viele Hersteller begriffen und stellen ihre Produkte um – auf induktive Energieübertragung.

Bei Geräten wie Zahnbürsten oder Rasierapparaten ist das längst ein alter Schuh, sein Gerät kabellos zu laden und endlich kommen auch Möbelstücke, Lampen oder Kfz-Halter dazu, um dem Kabelgewirr ein Ende zu setzen.
 

Aber was genau ist denn Qi-Laden und worin stecken die Vorteile?

Qi (chinesisches Wort für „Lebensenergie“ und ist nichts anderes als eine drahtlose Energie-Übertragung mittels elektromagnetischer Induktion. Um es etwas technisch auszudrücken: Qi verwendet eine resonante induktive Kopplung zwischen Sender und Empfänger. Diese tauschen Daten für eine perfekte Energieübertragung aus.

Und die Vorteile?

+ Das Gerät muss lediglich aufgelegt werden
+ Es reicht ein Ladegerät für mehrere Endgeräte
+ Es gibt keine Probleme mit der Kompatibilität (Alle Hersteller sind durch Standardisierung möglich.)
+ Schont den Geräteanschluss

Apple-User sind im Moment leider etwas im Nachteil, da iPads oder iPhones für kabelloses Laden (noch) nicht kompatibel sind. Hier musst du dir von Fremdherstellern diverse Adapter in Form von Smartphone-Hüllen oder Wireless-Charger-Receivern organisieren, damit du das Qi-Laden nutzen kannst. Es bleibt abzuwarten, was die zukünftigen Generationen der Apple Produkte in Sachen Qi-Laden mit sich bringen. Geräte wie das Samsung Galaxy S6, das Microsoft Lumia 930 oder das Google Nexus 6 unterstützen die kabellose Ladefunktion längst ab Werk und sind absolut auf dem neusten Stand. Sogar einige Tablet-Hersteller sind inzwischen dazu in der Lage, das kabellose Laden ohne Probleme zur Verfügung zu stellen.

Und wie sieht es mit dem Design aus?

Auch hier wurde schon fleißig gearbeitet. Gerade das schwedische Möbelhaus IKEA hat in Sachen Nachttische/Beistelltische schon das ein oder andere Modell. Wir haben uns auf die Suche nach weiteren Modellen gemacht und ein paar richtige Hingucker gefunden:

Foto: Courtney Keating/iStock.com

Selbstzweifel adé – so stellst du deinen inneren Kritiker ab!

Selbstzweifel loswerden

Versager! Schwächling! Talentlos! Die kritischen Stimmen in deinem Kopf werden so laut, dass du ihnen langsam Glauben schenkst? Wir erklären dir, wie du dem inneren Kritiker die Sprache verschlägst.
 

Klarheit finden

Du möchtest deine Gedanken sortieren? Im Artikel „Was will ich wirklich?“ findest du konkrete Fragen plus kostenloses Klarheits-Worksheet.

Innerer Kritiker – ein zynische Neider im eigenen Kopf

Wir begeben uns in deinen Kopf: In deinen intimsten Gedanken sitzt ein verbitterter und zynischer Neider, der an einer Familienpackung Popcorn nagt und die äußeren Geschehnisse so kritisch mit verfolgt wie ein Filmkritiker den Film. Ständig schüttelt er den Kopf und macht abschätzige Geräusche. Er ist hauptberuflich darauf gepolt, nach dem Schlechten zu suchen und das Gute zu ignorieren.

Legen wir die unangenehmen Fakten auf den Tisch: Wir alle haben Stimmen im Kopf. Eine davon ist der innere Kritiker. So nett der Dialog mit dem eigenen Selbst sein kann, so unangenehm ist der Dialog mit ihm. In seinen Augen sind wir Versager. Permanent vergleicht er uns mit anderen Personen und weist uns darauf hin, dass wir ihnen ohnehin unterlegen sind. Wir springen morgens voller Tatendrang aus dem Bett und freuen uns auf die Arbeit. Bis er das Wort an sich reißt und uns klarmacht, dass wir niemals Erfolg haben werden. Wenn etwas in unserem Leben schiefläuft, lacht er sich schlapp und murmelt, er habe nichts anderes von uns erwartet. Er klingt ein bisschen wie ein enttäuschtes Elternteil. Nur mit einem großen Unterschied: Er will nicht das Beste für uns. Wir freuen uns über unsere neue Jeans, da schaltet er sich ein indem er Dinge von sich gibt wie „Die macht dir einen fetten Hintern“. Wenn wir jemand Interessanten kennenlernen, hält er dessen Interesse an uns für ausgeschlossen und sobald wir ein Seil zum Erfolg spannen, sägt er wie wild daran herum, um es reißen zu lassen.

Der innere Kritiker freut sich nicht über unsere Erfolge mit, sondern verwandelt sie ins Gegenteil. Nichts ist ihm gut genug. Wenn wir vor dem Sommer drei Kilo abnehmen, hält er es für eine lachhafte Leistung. Die Freundin hat schließlich fünf abgenommen und außerdem haben wir in seinen Augen noch immer zu viel. Der innere Kritiker ist ein Relikt aus der frühen Kindheit. Er hat sich durch die Kritik geformt, der wir im eigenen Elternhaus und in der Schule begegnet sind. Man hat uns damals beigebracht, dass Defizite mehr wiegen, als kleine Erfolge und dass ein Fehler automatisch zu einem Wertverlust unserer Person führt. Wir haben Schulaufgaben zum Beispiel mit rot unterstrichenen Fehlern zurückbekommen. Das Richtige war darin aber nicht Grün hervorgehoben.

Diese Fokussierung auf Fehler hat sich in uns gefestigt und ist zu einer eigenen Stimme herangewachsen, die am Selbstbewusstsein nagt, als wäre es die Familienpackung Popcorn, mit der sich der Kritiker gemütlich unsere Fehler ansieht und immer wieder genüßlich zurück spult. Ein Mensch mit einem gesunden Selbstbewusstsein hat neben dem Kritiker einen Unterstützer im eigenen Kopf, der dem Zyniker das Popcorn wegnimmt, wenn es an der Zeit ist. Ohne diese Gegenstimme ist unser Selbstbewusstsein irgendwann ausgezehrt: Wir werden unsicher, halten uns selbst für Versager und strahlen diese Meinung nach außen hin ab. Zeit etwas dagegen zu tun, dem Kritiker das Popcorn aus der Hand zu schlagen und unseren eigenen Wert zu erkennen!
 

So bringst du den inneren Kritiker zum Schweigen

Höre deinem Kritiker eine Woche lang ganz genau zu, um ihn besser kennenzulernen. Notiere dir seine Aussagen in ein Notizbuch. Am Ende der Woche liest du sie durch. Du wirst dabei herausfinden, dass einige der Vorwürfe und Aussagen komplett irrational und aus der Luft herbei gegriffen sind. Notiere dir neben diese Aussagen, wieso der Kritiker damit Unrecht hat. Andere der Aussagen enthalten einen Funken Wahrheit? Auch gut: das gibt dem Zyniker aber noch lange kein Recht, dich als Versager abzustempeln. Nobody’s perfect! An den kleinen Fehlern kannst du arbeiten und wertvoll bist du auch mit den Fehlern, du hast nämlich deine Stärken und Talente. Nimm sowohl deine Schwächen, als auch deine Stärken an. Notiere eine deiner Stärken neben die Vorwürfe, die ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Wenn der Kritiker das nächste Mal etwas mit Wahrheitsgehalt sagt, erwidere ihm einfach: „Ok, stimmt, aber ich schäme mich dafür nicht. Ich arbeite daran und außerdem habe ich andere Stärken.“ Besonders wirkungsvoll ist dieser Tipp, wenn du auf die Aussagen des Kritikers hin aktiv etwas tust, um dein Selbstbewusstsein zu pushen.

Du bist musikalisch talentiert? Dann musiziere! Du schreibst gut? Dann erinnere dich beim Schreiben an deine Stärken! Schreibe dir selbst einen Liebesbrief, der dich an deinen eigenen Wert erinnert! Wichtig ist, dass du die Komplimente darin wirklich glaubst. Belüge dich nicht selbst, sondern suche nach den Dingen, die du wirklich an dir magst. Wahrscheinlich wird das allein den inneren Kritiker noch nicht zum Schweigen bringen.

Er wird immer wieder Vergleiche mit anderen Personen anstellen. Werde dir darüber bewusst, wie sinnlos diese Vergleiche sind. Du bist du und das ist gut so! Du hast deinen eigenen Lebensweg und eigene Erfolge. Richte den Blick nur auf dich selbst, anstatt dich auf die Vergleiche deines Kritikers einzulassen oder gar nach Fehlern bei anderen Personen zu suchen. Es geht niemals um besser oder schlechter, sondern nur darum, dass du mit deinem eigenen Lebensweg glücklich und zufrieden bist. Erfolge gibt es in jedem Leben: Du musst sie nur sehen wollen.

Fokussiere dich nicht so sehr auf Fehler, sondern auf die positiven Ereignisse in deinem Leben. Bringe dir bei, dass kleine Erfolge mehr wiegen, als deine Fehler und verändere damit die Wahrnehmung, die dir von Kindesbeinen an antrainiert wurde. Achte bewusst auf Erfolge und positive Ereignisse und du wirst sie in Zukunft umso intensiver wahrnehmen. Schreibe jeden Tag die positiven Dinge auf, die du erlebt hast. Sogar wenn du eine Niederlage erlebst: Entdecke die Lernerfahrung und damit das Positive daran. Wenn du das lang genug tust, wird es dem Kritiker die Sprache verschlagen.

 

Foto: stock_colors/iStock.com

So lernst du „Nein!“ zu sagen

so lernst du nein zu sagen
Wie du freundlich, aber bestimmt ablehnst.

Eine Einladung zu einer Party? Die Bitte bei der Nachbarin die Blumen zu gießen, während sie verreist ist? Botengänge nach der Arbeit noch für den Chef erledigen? Die Frage, ob du dem Kollegen nicht etwas Arbeit abnehmen könntest? Kommt dir das alles bekannt vor? Dann standst du sicher auch schon des Öfteren vor der schwierigen Entscheidung, ob du mit „Ja!“ oder „Nein!“ auf diese Vorschläge und Bitten antworten solltest.

Ein „Nein“ ist immer erst einmal negativ konnotiert, doch manchmal hat man einfach keine andere Wahl, als „Nein“ zu sagen, da man sonst selber zu kurz kommen würde. Oftmals hat man eh schon genug zu tun oder schlichtweg einfach keine Lust.

Dabei ist es wichtig, dass du lernst auch einmal „Nein“ zu sagen. Selbst, wenn es an sich angenehme Aufgaben oder Einladungen sind und du die Angst hast, etwas verpassen zu können, wenn du nicht auf allen Hochzeiten tanzt, musst du manches auch einmal ausschlagen. Wenn du dir nämlich zu viel aufhalst, gerätst du selber in Stress und unter Zeitnot und kannst es am Ende selber nicht genießen.

 

Es gibt einige Gründe, weshalb es uns so schwerfällt „Nein“ zu sagen:

  • Man will seinem Gegenüber nicht vor den Kopf stoßen
  • Man hat Angst vor eventuellen Schuldgefühlen
  • Man erhofft sich dadurch Wertschätzung und Anerkennung zu bekommen
  • Man möchte es allen recht machen
  • Man hat die Angst, etwas zu verpassen oder alleine zu sein
  • Man befürchtet, egoistisch zu wirken
  • Man hat Angst vor dem Konflikt
  • Man befürchtet eventuelle Konsequenzen

 

Hilfreiche Tipps:
Wie du lernst „Nein“ zu sagen

Mach dir bewusst, weshalb es dir schwerfällt „Nein“ zu sagen.
Wahrscheinlich wird es bei dir auch daran liegen, dass du es gerne allen recht machen möchtest oder Angst hast, etwas zu verpassen oder wohlmöglich nicht mehr eingeladen wirst, wenn du eine Einladung ablehnst. Sich die Ursachen bewusst vors Auge zu führen ist der erste Schritt.

Abwägen: Was kostet es dich „Ja“ oder „Nein“ zu sagen?
Wenn du dir noch unschlüssig bist, bitte um etwas Zeit zum Nachdenken. Du musst Prioritäten setzen. Wenn du versuchst, alles gleichzeitig zu erledigen, wirst du dabei selber zu kurz kommen. Daher solltest du genauestens abwägen.

Teile auf freundliche Weise mit, wie du dich entschieden hast.
Die richtige Kommunikation ist alles! Wenn du eine Bitte ablehnst, teile es höflich mit und erkläre gegebenenfalls deine Entscheidung, falls du die Person nicht vor den Kopf stoßen möchtest.

Mach einen Gegenvorschlag!
Wenn du selber nicht der Bitte nachkommen kannst oder möchtest, dir die Person aber wichtig ist, kannst du immerhin einen anderen Lösungsansatz vorschlagen. Damit zeigst du, dass dir das Anliegen deines Gegenübers nicht gleichgültig ist.

 

Foto: SIphotography/iStock.com

7 Chakren – die fließende Lebensenergie

Chakren öffnen
Wie du blockierte Chakren öffnest und die Energie fließen lässt.

Die 7 Chakren und was sie über dich aussagen

Chakren sind die Energiezentren unseres Körpers, die einen ganz wesentlichen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben. Es ist deshalb nützlich für dich, wenn du mit der Chakrenlehre und auch mit der Chakrenarbeit vertraut bist. So kannst du Dysharmonien auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene erkennen und ausgleichen.

In der traditionellen chinesischen Medizin hat jedes Chakra seine eigene Farbe sowie seine eigenen Aufgaben. Die sieben Hauptchakren sind entlang der Wirbelsäule platziert und stehen in enger Verbindung mit dem vegetativen, also unbewussten Nervensystem. Alle diese Energiezentren befinden sich stets in der Nähe von lebenswichtigen Organen. Nur wenn alle Chakren voll geöffnet sind und harmonisch zusammenarbeiten, kann die Lebensenergie frei fließen.

Viele Einflüsse der modernen Lebensweise wie Stress im Beruf oder in der Familie, aber auch negative Emotionen, Trauer oder Enttäuschung können zu einer Blockade in den Chakren führen. Wenn diese Blockaden dauerhaft bestehen, können die Befindlichkeitsstörungen von der seelisch-geistigen auf die körperliche Ebene übergehen. Auch mangelnde Bewegung oder falsche Ernährung sowie der Gebrauch von Genussmitteln wie Nikotin, Alkohol oder Drogen können dazu führen dass der Energielevel in den Chakren sinkt. Als feinstoffliche Energiezentren sind die Chakren nach außen hin zwar nicht sichtbar, aber dennoch vorhanden.

Besonders gut Kontakt herstellen kannst du zu deinen eigenen Energiezentren mit einer sogenannten Chakrenmeditation. Das wird nicht gleich beim ersten Mal funktionieren, doch mit etwas Übung und Ausdauer kannst du dich damit auf eine faszinierende Reise zu deinen Chakren als immerwährende, fließende innere Energiequelle aufmachen.
 

 

1. Wurzelchakra

Wurzelchakra
Dem Wurzelchakra, auch Basischakra genannt, ist die Farbe Rot zugeordnet. Als erstes der sieben Chakren, im Schambereich sitzend, gibt dieses Energiezentrum Erdung, Sicherheit und das Gefühl, bei sich zuhause angekommen zu sein. Störungen des Wurzelchakras können sich in tiefverwurzelten Gefühlen von fehlendem Urvertrauen in die eigenen Fähigkeiten oder in die Welt an sich ausdrücken. Oft funktioniert der Geldfluss auch nicht richtig und die eigene Durchsetzungskraft wird durch eine Schwächung dieses Energiezentrums enorm herabgesetzt. Bandscheibenprobleme der unteren Lendenwirbelsäule sowie Wutausbrüche oder Magersucht gehen oft mit einer Störung des Basischakras einher. Achte darauf, alles dafür zu tun, auch in unangenehmen Situationen, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, sondern zu erkennen, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Du kannst diesen Prozess durch roten Jaspis oder Granat als Edelsteine oder durch die Aromen Sandelholz oder Vanille unterstützen. Du solltest erkennen, was dich im Leben aufrecht erhält und was dein Lebenswille ist. Du merkst die Aktivierung und Stärkung dieses Chakras an einer Entspannung der Wirbelsäule und des Nervensystems.
 

 

2. Sakralchakra

Sakralchakra
Das Sakralchakra hängt sehr mit den Organen der Sexualität zusammen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Die Farbe dieses wichtigen Energiezentrums, das auch als heiliges Chakra bekannt ist, ist Orange. Die tiefste Emotion, die mit den Empfindungen dieses Energiezentrums in Zusammenhang steht und zu der ein Mensch überhaupt fähig ist, ist die Trauer. Ist dein Sakralchakra energetisch verstopft, wirst du die volle Trauer bei Verlusten im Leben überhaupt gar nicht empfinden können. Alle nicht verkrafteten Erlebnisse im Leben führen dazu, dass der Druck im Sakralchakra zu hoch wird. Zur Harmonisierung des Energiezentrums lohnt es sich zu tanzen, viel an der frischen Luft spazieren zu gehen oder in die Sinnlichkeit von Aromabädern einzutauchen.
 

 

3. Solarplexuschakra

Solarplexuschakra
Das dritte Energiezentrum, der sogenannte Solarplexus, ist das bekannteste der sieben Chakren. Dieses oft auch als Sonnengeflecht bezeichnete Chakra ist das Tor zu unserem Unterbewusstsein. Du stehst über das Sonnengeflecht in Verbindung mit der universellen Kraft des Universums. Sein Element ist das Feuer und seine Farbe ist ein hell leuchtendes Gelb. Jegliche Gefühle von Kontrolle, Macht, Einfluss und Abgrenzung von der Außenwelt verlaufen über den Solarplexus. Energetische Störungen dieses Zentrums machen sich im Alltag oft dadurch bemerkbar, dass du dir die Süße des Lebens selbst versagst. Du kannst dieses wichtige Energiezentrum durch aktive Bauchatmung, schöne meditative Musik, gelbe Kleidung oder kurze Sonnenbäder aktivieren.
 

 

4. Herzchakra

Herzchakra
Dem Motor des Lebens ist mit dem Herzchakra auch ein eigenes Energiezentrum zugeordnet. Seine Farbe in der Chakrenmeditation ist Grün, manchmal auch Türkis oder Pink. Bei diesem Energiezentrum geht es um die Liebe und um das sich Einlassen auf zwischenmenschliche Beziehungen in ihrer ganzen Breite. Es geht dabei darum, sich in andere Menschen einfühlen zu können, Empathie und Mitgefühl zu empfinden, Anteil zu nehmen und zu verstehen. Es gehört aber auch die Selbstliebe dazu. Störungen können sich in Erkrankungen der Atemwege, mangelnder Offenheit gegenüber seinen Mitmenschen oder der Unfähigkeit zu lachen oder zu weinen äußern. Harmonisieren kannst du dein Herzchakra beispielsweise durch Erfahrungen in unberührter Natur oder durch das Tragen von Edelsteinen wie Rosenquarz, Türkis oder Smaragd.
 

 

5. Halschakra

Halschakra
Das fünfte Chakra wird auch als Halschakra oder Kehlchakra bezeichnet. Seine Farbe ist Hellblau und es steht in enger Verbindung zur Schilddrüse und zur Nebenschilddrüse. Das Grundprinzip dieses Energiezentrums ist die Selbstdarstellung und der Selbstausdruck. Störungen zeigen sich also insbesondere in mangelnder geistiger Klarheit oder eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit. Durch Stress aller Art wird dieses Energiezentrum schnell geschwächt, was sich beispielsweise in einer schwachen Stimme oder in häufigen Erkältungen Ausdruck verleiht. Um dem entgegenzuwirken, solltest du öfters mal Pause machen, Sachverhalte stets richtig aufklären und mit guten Freunden zusammenkommen. Auch ein Kurzurlaub am Meer oder einfach mal spontan sein regen das fünfte Chakra gut an. Ein Lapislazuli oder ein Aquamarin können, am Körper getragen, zum energetischen Ausgleich dieses Energiezentrum führen.
 

 

6. Stirnchakra

Stirnchakra
Das Stirnchakra hat direkt mit den Augen zu tun. Es geht dabei um Wahrnehmung, Intuition, Weisheit und Konzentration. Auch jegliche Art der Spiritualität und der geführten inneren Einkehr können ohne ein harmonisches Stirnchakra nicht richtig funktionieren. Oft wird dieses Energiezentrum auch als drittes Auge bezeichnet, wenn es harmonisch und ausgeglichen ist, kannst du ein Visionär sein und siehst die Dinge so vor dir, wie es deiner optimalen Zukunft entspricht. Menschen, die dieses Chakra bewusst pflegen, verfügen nicht selten über hellfühlende und hellsichtige Fähigkeiten. Dieses Energiezentrum ist dein Tor zur unsichtbaren, geistigen Welt. Die Lernaufgabe liegt darin, dass es durch deine eigene Vorstellungskraft immer Hoffnung gibt, auch dann, wenn eine Sache scheinbar aussichtslos erscheint. Du kannst dieses wichtige Energiezentrum durch einen vertieften Blick in den klaren Nachthimmel oder durch das Tragen der Edelsteine Saphir oder Sodalith stärken.

 

 

7. Kronenchakra

Kronenchakra
Das Kronenchakra ist von weißer, goldener oder violetter Farbgebung und verfolgt das Grundprinzip des reinen Seins. Körperlich ist dieses Energiezentrum dem Schädeldach sowie dem Großhirn zugeordnet. Wenn dieses Energiezentrum optimal ausgeglichen ist, wirst du auch übergeordnete Zusammenhänge immer gut verstehen und intuitiv richtig beurteilen können. Als kosmisches Bewusstseinszentrum ist das Kronenchakra auch der Sitz deiner Selbsterkenntnis. Es geht um das Begreifen von Zusammenhängen, um Einfühlung und darum, die Richtung im eigenen Leben richtig zu erkennen und einzuschlagen. Da es um die Integration des Einzelnen in die Gesamtheit von Menschheit, Natur und Gott geht, kann eine Wanderung zu einem Berggipfel besonders gut zur Harmonisierung dieses Chakras beitragen. Als Edelsteine zum energetischen Ausgleich sind insbesondere Amethyst, Bergkristall, Diamant oder Fluorit bestens geeignet.

 

Foto/Grafiken: LuckyBusiness; multik7; PaCondryx / iStock.com

Dinge, die erfolgreiche Menschen vor dem Schlafengehen tun

erfolgreiche Menschen vor dem Schlafengehen
Hilfreiche Tipps, um erfolgreicher zu werden

Es gibt Menschen, denen scheint einfach alles zu gelingen. Sie sind erfolgreich, in dem was sie tun und das nicht einfach nur aus dem Grund heraus, weil sie hart arbeiten oder Glück haben, sondern dazu gehört noch viel mehr. Und das spielt sich in der Regel vor dem Schlafengehen ab.

Wir haben dir zusammengestellt, wie auch du mit wenigen hilfreichen Tipps für dein Abendprogramm erfolgreicher werden kannst.

Erfolgreiche Menschen…

… meditieren.

Erfolgreiche Unternehmer, wie Oprah Winfrey oder Russel Simmons, meditieren sowohl morgens nach dem Aufstehen, als auch abends vor dem Einschlafen. Wenn dein Verstand entspannt ist, kannst du mehr Ideen aufnehmen und es fällt dir leichter, unangenehme Dinge abzuarbeiten. Zehn Minuten vor dem Einschlafen reichen schon, um am nächsten Tag fokussiert und produktiv durch den Tag zu kommen.

… verbringen wertvolle Zeit mit der Familie und mit Freunden.

Der Alltag ist ziemlich hektisch und chaotisch. Zeit mit deiner Familie und mit deinen Freunden zu verbringen, dabei ordentliche Gespräche zu führen, gemeinsam zu Abend essen oder generell etwas zu unternehmen, sollte daher mit zu deiner obersten Priorität werden. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist wichtig.

… lesen.

Lesen ist eine tolle Möglichkeit, um abzuschalten und um auf andere Gedanken zu kommen. Empfehlenswert sind dabei vor allem fiktive Bücher, bei denen der Kopf aufhören kann zu arbeiten.

… verbringen Zeit an der frischen Luft.

Nach der Arbeit oder direkt vor dem zu Bett gehen eine Runde zu spazieren, kann wahre Wunder bewirken. Du wirst schnell merken, wie du runterfahren kannst. Oft macht frische Luft auch müde, was zum Einschlafen förderlich ist.

… lassen ihren Tag Revue passieren.

Bevor du also zu Bett gehst, einfach noch einmal den Tag gedanklich durchgehen. Dadurch wird dir noch einmal deutlich, was gut lief und was nicht, was du möchtest und wie du das erreichen kannst.

… schreiben sich To-Do-Listen.

Bei so vielen Dingen, die im Laufe des Tages passieren, kann es schnell dazu kommen, dass man seine Aufgaben aus den Augen verliert. Erfolgreiche Menschen gehen daher vor dem Schlafengehen noch einmal ihre To-Do-Liste für den nächsten Tag durch und sortieren sie. Vor allem setzen sie sich drei bis fünf Prioritäten, die sie an dem Tag schaffen müssen.

… nehmen sich eine digitale Auszeit.

Konkret heißt das, dass sie vor dem Einschlafen nicht mehr online gehen und kein Fernsehen schauen. Am besten legst du dein Telefon und deinen Laptop über Nacht in ein anderes Zimmer und schaffst dir für das Schlafzimmer keinen Fernseher an. Bewusst Ruhe einkehren zu lassen hilft dir beim Abschalten.

… malen sich ihre Zukunft aus.

Viele Erfolgsmenschen stellen sich vor dem Einschlafen vor, dass sie am nächsten Tag erfolgreich sein werden. Das gibt dir für den nächsten Tag einen Motivationsschub.

… schreiben ihre Gedanken nieder.

Produktive und erfolgreiche Menschen schreiben abends ihre Gedanken und Gefühle nieder und versuchen zu analysieren, warum etwas gut oder schlecht lief. Durch das Aufschreiben gelingt es dir auch, deine Gedanken zu ordnen und Ballast loszuwerden.

Foto: AZarubaika / iStock.com

So überwindest du deinen inneren Schweinehund

innerer Schweinehund überwinden

10 Schritte für mehr Motivation und Disziplin

Mit dem inneren Schweinehund hat wohl schon jeder von uns einmal Bekanntschaft gemacht. Egal ob Sport treiben, abnehmen oder die Steuererklärung – der innere Schweinehund sorgt regelmäßig für regelrechte Unlust bei schwierigen Vorhaben oder kniffligen Aufgaben. Aber Einsicht ist der erste Weg zur Besserung und wenn du einmal erkannt hast, dass du gegen ihn kämpfst, kannst du Gegenmaßnahmen ergreifen. Wie das geht, erfährst du in unserem Artikel mit zehn Sofortmaßnahmen.
 

Gib deinem Schweinehund einen Namen

Zuerst solltest du dir klar machen, dass der innere Schweinehund zwar ein Teil von dir ist, aber du nicht der innere Schweinehund bist. Gib ihm am besten einen Namen, wie beispielsweise „Horst“, damit du ihn dir visualisieren kannst. Wenn er dich wieder einmal blockieren möchte, sprichst du ihn direkt an und gibst ihm klare Anweisungen. So kannst du dich mit deiner Unlust aktiv auseinander setzen und gewinnst etwas Abstand vom inneren Schweinehund.
 

Erstelle einen Plan und formuliere deine Ziele

Wer ohne Ziele durchs Leben geht, der hat es schwer, sich zu motivieren. Besser ist es, sich Vorsätze auszudenken und Ziele zu formulieren. Am besten schreibst du deine Ziele schriftlich nieder und erstellst zugleich einen Plan, wie du diese erreichen möchtest. Hier sollte eine Deadline nicht fehlen, da sie unheimlich motivieren kann. Deine Liste mit den Zielen hängst du dir irgendwo auf, wo du sie jeden Tag sehen kannst. So wirst du täglich dran erinnert, was die Motivation steigert. Wichtig ist es aber auch, Strategien zu entwickeln, wenn der Schweinehund sich wieder einmal durchsetzen möchte. Wenn du dann beispielsweise wirklich gar keine Lust zum Sporteln hast, musst du etwas anderes von deiner To-Do-Liste erledigen. So wird dann das Sport machen vielleicht doch wieder attraktiv.
 

Schließe einen Vertrag mit dir selbst

Auch wenn es etwas komisch klingen mag: Schließe einen Vertrag mit dir selbst! Viele Studien haben gezeigt, dass man damit seine Motivation immens steigern kann. In dem Vertrag verpflichtest du dich dir selbst gegenüber, den Beschluss wirklich in die Tat umzusetzen. Dafür hältst du dein Ziel fest und schreibst auch alle Teilschritte in den Vertrag mit hinein. Damit steigerst du deine Verpflichtung dir selbst gegenüber. In das Schriftstück gehört aber auch die Belohnung, die dir bei Erfüllung des Vertrags winkt. So kannst du deine Motivation zusätzlich erhöhen. Motivierend wirkt aber auch die Vertragsstrafe, die du ebenfalls festhalten solltest. Hier solltest du etwas Härte zeigen, sodass der Vertragsbruch auch wirklich weh tut. Dadurch wirst du versuchen, den Vertrag unbedingt zu erfüllen.
 

Visualisiere deine Erfolge

Eine klare Vision steht am Anfang jeder Veränderung. Je deutlicher diese Vision ist, desto mehr Kraft setzt sie frei. Die Macht der Gedanken wird von vielen Leuten unterschätzt. Sie kann deinen Willen stärken, aber auch abschwächen. Wenn du nun ein konkretes Bild davon vor Augen hast, wie du leben wirst, wenn du deine Ziele erreicht hast, kannst du deinen Schweinehund austricksen. Auch Leistungssportler nutzen das sogenannte „mentale Training“. Sie visualisieren ihre Strategie, sehen den Erfolg voraus und sorgen so für positive Gedanken und Gefühle.
 

Starte jetzt - innerer Schweinehund

 

Beginne sofort

Nachdem du deine Ziele formuliert hast, solltest du sofort mit der Umsetzung selbiger beginnen. Hier gilt es, die große Anfangsmotivation zu nutzen. Andernfalls verpufft die Motivation und alles bleibt beim Alten. Wie einst schon Einstein sagte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Du musst deine persönlichen Gewohnheiten ändern, deine bequemen Rituale durchbrechen, um wirklich etwas zu ändern. Man könnte auch sagen: Du musst deine Komfortzone verlassen! Im Grunde hindert dich nur die Angst davor, deine Ziele und Vorhaben endlich anzugehen. Dein innerer Schweinehund meint es eigentlich nur nett und möchte dich vor scheinbar unangenehmen Dingen schützen. Am besten startest du dein Vorhaben innerhalb der ersten 72 Stunden, ansonsten ist die Chance hoch, dass du niemals beginnen wirst.
 

Konzentriere dich auf das Wichtigste

Viele Leute sagen, dass sie ihre Vorhaben nicht wegen Zeitmangel umsetzen können. Natürlich ist für die Umsetzung der Pläne Zeit nötig. Wenn du dich aber auf die wichtigsten Tätigkeiten zur Zielerreichung konzentrierst, ist gar nicht mehr so viel Zeit nötig. Priorisiere deine wichtigsten Vorhaben und eliminiere alles Unwichtige. Zeit kannst du beispielsweise sparen, indem du weniger fernsiehst oder weniger bei Facebook bist.
 

Starte mit kleinen Schritten

Auch wenn du dich auf das Wichtigste konzentrierst, solltest du dennoch mit möglichst kleinen Schritten beginnen. Wenn die Aufgaben zu groß erscheinen, macht sich der Schweinehund wieder breit und deine Motivation ist dahin. Unterteile dein Vorhaben also in möglichst kleine Schritte. Erarbeite konkrete Zwischenziele, damit du dich nicht überfordert fühlst. Falls du deine Ziele nicht erreichst, weil sie zu groß gewählt sind, bekommst du schlechte Laune und das ganze Vorhaben ist in Gefahr.
 

Suche dir Gleichgesinnte

Zusammen ist alles leichter, das gilt auch für den Kampf gegen den inneren Schweinehund. Suche die also Verbündete, die das gleiche Ziel haben wie du. So könnt ihr euch miteinander austauschen, aber auch gegenseitig etwas anstacheln und motivieren. Dies ist auch der Grund, warum Abnehmgruppen so gut funktionieren. In der Gruppe fällt vieles häufig leichter, als als Einzelkämpfer.
 

Glaube an dich selbst - innerer Schweinehund

 

Glaube immer an dich

Um motiviert zu bleiben, solltest du positiv denken und an dich und dein Vorhaben glauben. Du solltest an dich, an deine Fähigkeiten und vor allem an deinen Willen glauben. Auch kleine Rückschläge gehören dazu. Nur sollten sie dich nicht demotivieren, sondern zum Nachdenken anregen. Analysiere, warum es dazu kommen konnte und wie du das in Zukunft verhindern kannst. So leidet dein Wille nicht und der Schweinehund wird auch ruhiggestellt.
 

Belohne dich regelmäßig

Selbstdisziplin ist etwas Wunderbares und hilft immens im Kampf gegen den inneren Schweinehund. Noch besser ist es aber, wenn du mit ihm zusammenarbeitest und dich ihm immer wieder etwas dankbar zeigst. Darum solltest du dir für das Erreichen deiner Ziele schöne Belohnungen in Aussicht stellen, die die Motivation erhöhen. Wenn der Schweinehund weiß, dass nach der Erledigung ungeliebter Aufgaben eine schöne Belohnung wartet, gibt er klein bei und unterstützt das Vorhaben vielleicht sogar mit einem extra Kick Motivation.

 

Fotos: themacx, 80s_girl, kieferpix/iStock.com

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