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Ab nach draußen! So wird Outdoor-Sex richtig heiß!

Outdoor-Sex

Auf vielen „Was ich tun will, bevor ich XX Jahre alt werde“-Listen steht ein Punkt ganz weit oben: Sex im Freien haben! Wir kennen es aus Filmen und romantischer Literatur – und spätestens wenn es draußen sommerlich-warm wird, steigt die Lust darauf, es selbst zu erleben. Fragt sich nur: Welche Orte eignen sich gut für Sex im Freien und was solltest du vorher planen, damit das Abenteuer unter freiem Himmel so aufregend wird wie im Film?
 

Die schönsten Orte für Sex im Freien

Am Strand

Der romantische Klassiker schlechthin!
Meeresrauschen, Sternenhimmel, Sommerhitze … das wirkt ganz schön anregend. Sex am Strand funktioniert vor allem nachts und hat etwas Verbotenes, wo wir doch früher als Teenies mit den Freundinnen nachmittags am Baggersee gelegen und über süße Jungs in der Schule fantasiert haben. Jetzt liegt der süße Junge nicht mehr nur neben, sondern auf uns und der Strand ist bestimmt nicht mehr nur der des örtlichen Baggersees (obwohl dieser behelfsweise auch ginge).
 

In oder auf dem Auto

Im Auto? Kein Problem! Die Rückbank ist schnell umgeklappt, falls ihr mehr Spielraum braucht. Es geht aber auch, wenn er sich auf die Rückbank und du dich auf ihn setzt. Für die ganz Abenteuerlichen gibt es Parkplätze, die einen gewissen Ruf haben und auf denen man sich von anderen beim Sex im Auto beobachten lassen kann, wenn beide das wollen. Romantisch wird‘s auf einer Waldlichtung irgendwo weit weg von allen anderen – denn da kann man das Spielchen zum Beispiel auch auf die Motorhaube verlegen …
 

Auf dem Jägerhochsitz

Auf einem Jägerhochsitz kommt Romantikstimmung auf! Die Gefahr erwischt zu werden ist dort ziemlich gering und ihr könnt dort oben die Stille des Waldes genießen. Außerdem könnt ihr jederzeit wieder nach unten auf eine Picknickdecke wechseln, wenn es euch oben im Jägerhochsitz zu eng wird.
 

Felder und Wiesen

Apropos Picknickdecke: die werdet ihr brauchen, wenn ihr es an einem Sommerabend mitten im Feld oder völlig ungeschützt vor neugierigen Blicken auf der Wiese treiben wollt. Die abendlichen Düfte der Natur in Feldern und Wiesen sind unvergleichlich und später am Abend fällt es nicht auf, wenn ihr mitten im Gras liegt. Tagsüber empfiehlt sich ein dicht bewachsenes Kornfeld, denn wer sieht euch schon inmitten hoher Getreidepflanzen?
 

Am See

Sex am Strand geht nicht immer und ist in manchen Urlaubsländern riskant. In Deutschland ist das anders, solange euch keiner erwischt, den das stört. Der See ist deswegen der perfekte Ersatz für den Strand und macht oft auch mehr Spaß, da er einfach kein solches Risiko birgt. Und wenn gerade am Badesee viel los ist, bieten sich für euch immer noch die Umkleidekabinen an …
 

Im Wasser

Sex geht nicht nur am, sondern auch im Wasser. Der Pool eures Hotels ist gerade verlassen? Dann nichts wie rein und Klamotten zur Seite schieben! Das Meerwasser ist herrlich warm und ihr seid so weit rausgeschwommen, dass euch keiner mehr richtig erkennt? Was spricht dann gegen ein kleines Abenteuer im Wasser? Auch im See könnt ihr euch durch das trübere Wasser fast unbemerkt vergnügen. Das Gefühl ist unvergleichlich und du wirst das sicher öfter als einmal erleben wollen!
 

Auf dem eigenen Balkon

Am Strand, auf der Wiese, im Pool … ist ja alles ganz nett, aber so viel Risiko muss nicht sein? Dann wirf einen Blick aus dem Fenster. Falls du da draußen einen Balkon siehst, der zumindest ein wenig vor Blicken geschützt ist, dann nichts wie raus! Wenn ihr absolut nicht gesehen werden wollt, breitet eine Decke auf dem Boden aus. Falls euch Blicke nicht stören, setzt sich die Frau einfach auf seinen Schoß und er sitzt auf einem Gartenstuhl – das kann auch eine ganz unverfängliche Szene sein.
 

Im eigenen Garten

Wenn ihr keinen Balkon habt, dann vielleicht einen Garten. Normalerweise wird dieser von einer hohen, blickdichten Hecke oder einem Zaun umgeben sein und ist dann perfekt für ein Schäferstündchen unter freiem Himmel, wann immer ihr Lust habt. Ihr braucht euch hier nicht darum zu kümmern, wer euch sehen könnte oder auch nicht, denn euer Garten ist euer Grundstück und dort dürft ihr tun, was ihr wollt.
 

Auf dem Hochhausdach

In manchen Städten gibt es Parkhäuser mit Hochgeschoss unter freiem Himmel, jede größere Stadt hat dagegen Hochhäuser mit Dach. Ob ihr selber in dem Hochhaus wohnt oder euch nur reingeschlichen habt, ist egal – auf dem Dach ist meist niemand und es ist selbst tagsüber unwahrscheinlich, dort erwischt zu werden.
 


 

Tipps für Sex im Freien

Ziehe ein Kleid oder einen Rock an

Sex im Freien ist manchmal riskant und ihr wollt nicht, dass jeder euch nackt sieht, wenn ihr erwischt werdet. Mit einem Kleid kannst du angezogen bleiben – einmal davon abgesehen, dass es ihn antörnen wird, wenn er weiß, dass du unter deinem Kleid oder Rock nichts anhast …
 

Nimm eine Ersatz-Unterhose mit

Vor dem Sex kommst du ganz gut ohne eine Unterhose zurecht, aber danach? Und was, wenn sie im Eifer des Gefechts verloren geht oder er sie dir vom Leib reißt? Nimm deswegen lieber Ersatz-Unterwäsche mit.
 

Picknickdecke oder Isomatte

Sex am Strand oder auf der Wiese ist so lange romantisch, bis du unter ihm liegst. Spätestens dann merkst du, wie unangenehm sich Sand dort anfühlt, wo er gar nicht hingehört, dass Grashalme auch nass und kalt sein können und dass über den Waldboden auch noch andere krabbeln. Nimm deswegen eine Unterlage mit, wenn ihr nicht gerade hinten auf dem Rücksitz des Autos sein werdet.
 

Mückenschutzmittel

Gerade an Sommerabenden sind die Mücken in noch größerer Zahl unterwegs als Paare, die Sex im Freien wollen. Da wir hierzulande aber fast nur im Sommer dafür rauskönnen, solltet ihr an ein gutes Mückenschutzmittel denken – sonst vernascht dich nicht nur dein Partner …
 

Stille Orte sind gute Orte

Sucht euch einen Ort, an dem es unwahrscheinlich ist, von Familien mit Kindern oder Touristen erwischt zu werden. Sie werden sich höchstwahrscheinlich über euch ärgern und im schlimmsten Fall die Polizei rufen. Ein anderes Paar hingegen, das die gleiche Idee hatte und euch an einem Ort findet, den ihr einfach schneller besetzt habt, wird euer Treiben nicht stören.

 

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Foto: Ivanchenko / Getty Images

Sommer, Strand und Basttaschen – das perfekte Match!

Basttaschen

Basttaschen sind einfach die perfekten Sommer-Taschen. Ihr Anblick allein bringt uns sofort in Urlaubsstimmung. Kein Strand in Sicht? Nicht schlimm! Denn die geräumigen Basttaschen machen sich auch im Alltag prima, da sie viel Platz bieten, um unseren halben Haushalt darin zu verstauen. Wir nehmen sie auch gerne mit in den Park oder an den See – Sonnencreme, ein Buch und eine Decke passen problemlos hinein. Praktischer geht’s kaum!

Warum im Sommer eine Basttasche nicht fehlen darf

Stell dir vor, du schlenderst durch die malerischen Gassen eines sonnigen Küstenstädtchens, eine leichte Brise spielt mit deinem Haar, und an deiner Schulter baumelt eine charmante Basttasche, gefüllt mit frischen Blumen und einem neu entdeckten Vintage-Roman. Klingt das nicht nach einem perfekten Tag? Basttaschen sind nicht nur ein Accessoire; sie sind ein Lebensgefühl! Sie bringen dich zurück zu den Wurzeln, zu einem einfacheren, aber stilvolleren Lebensstil.

Warum sind Basttaschen gerade jetzt so im Trend? Stell dir die Modewelt als eine große, laute Party vor. Überall blitzt und blinkt es, die Musik dröhnt, und jeder versucht, lauter und auffälliger als der andere zu sein. Und dann bist da du mit deiner Basttasche – das entspannte, lächelnde It-Piece in der Ecke, das ohne viel Aufhebens alle Blicke auf sich zieht. In einer Welt, die nach Authentizität und Nachhaltigkeit dürstet, sind diese Taschen wie eine erfrischende Limonade an einem heißen Tag: natürlich, erfrischend und oh-so-chic!

Vergiss nicht, Basttaschen haben Charakter! Jede ist einzigartig, mit ihren eigenen kleinen Unregelmäßigkeiten und Geschichten. Vielleicht wurde deine Tasche von einem talentierten Kunsthandwerker in einem abgelegenen Dorf geflochten, während er Geschichten über das Meer erzählte. Oder sie wurde in einer kleinen, hippen Werkstatt in der Stadt entworfen, wo Kreativität und Kaffee in der Luft liegen. Wo auch immer sie herkommt, sie bringt eine Geschichte mit sich, die weit über das hinausgeht, was ein typisches Massenprodukt zu bieten hat.

Also, warum bist du verrückt nach diesen trendigen Begleitern? Vielleicht ist es die Art und Weise, wie sie dich an sonnige Tage und Abenteuer erinnern, oder ihr Flair, jedes Outfit augenblicklich aufzuwerten. Oder vielleicht ist es einfach die Freude, etwas zu tragen, das sowohl schön als auch gut für unseren Planeten ist. Eines ist sicher: Basttaschen sind hier, um zu bleiben, und sie haben die Modewelt im Sturm erobert!

Basttaschen kombinieren

Du stehst vor deinem Kleiderschrank, die Türen weit geöffnet, und überlegst, wie du dein Outfit für den Tag zusammenstellst. Hier kommt die Basttasche ins Spiel – ein wahres Chamäleon der Mode, das sich mühelos in jeden Look einfügt. Ob du nun zu einem sommerlichen Picknick, einem Stadtbummel oder sogar zu einem schicken Abendevent aufbrichst, eine Basttasche kann dein treuer Begleiter sein. Hier sind einige Tipps, wie du sie stilvoll kombinieren kannst:

  1. Sommerlich Leicht: Für den ultimativen Sommerlook kombiniere deine Basttasche mit einem fließenden Maxikleid, Sandalen und einer großen Sonnenbrille. Dieser Look schreit geradezu nach Sonne, Strand und Meer und verleiht dir eine unbeschwerte, bohemian Ästhetik.
  2. Casual Chic: Basttaschen sind nicht nur für den Strand gedacht. Kombiniere sie mit einer Jeans, einem einfachen T-Shirt und Sneakern für einen lässigen, aber stilvollen Alltagslook. Eine Basttasche fügt eine natürliche Textur hinzu, die das Outfit interessanter macht.
  3. Elegant und Edel: Ja, Basttaschen können auch elegant sein! Wähle ein kleineres Modell oder eine Clutch aus feinem Geflecht und kombiniere es mit einem schlichten, eleganten Kleid und Heels. Perfekt für eine Sommerhochzeit oder ein schickes Abendessen.
  4. Bürotauglich: Wer sagt, dass Basttaschen nicht ins Büro gehören? Wähle eine strukturierte, hochwertige Basttasche und kombiniere sie mit einem schlichten, professionellen Outfit wie einem Blazer und einer schmalen Hose. So bringst du ein Stück Sommer in deinen Arbeitsalltag, ohne unangemessen zu wirken.
  5. Farbenfroh: Basttaschen sind oft in natürlichen Tönen gehalten, was sie zum perfekten Gegenstück für farbenfrohe oder gemusterte Kleidung macht. Trau dich, kräftige Farben oder auffällige Muster mit deiner Tasche zu kombinieren. Die natürliche Farbe der Basttasche wird das Outfit erden und zusammenhalten.
  6. Accessoires hinzufügen: Personalisiere deine Basttasche mit Anhängern, Schals oder Pompons. So verleihst du ihr einen individuellen Touch und kannst sie noch besser auf dein Outfit abstimmen.

Denk daran, Mode soll Spaß machen! Experimentiere mit verschiedenen Kombinationen und finde heraus, was dir am besten gefällt. Basttaschen sind unglaublich vielseitig und können ein einfaches Outfit in etwas Besonderes verwandeln.

Fotos: Amazon PR

Sympathischer wirken: Kleine Signale, die deine Ausstrahlung verändern

Zwei Frauen unterhalten sich freundlich - so kannst du sympathischer wirken

Sympathischer wirken heißt nicht, dich zu verbiegen oder es allen recht zu machen. Es geht um kleine Signale, die zeigen: Ich bin aufmerksam, offen und respektvoll. Genau diese Signale entscheiden oft darüber, ob ein Gespräch leicht wird, ob neue Kontakte entstehen und ob Menschen sich in deiner Nähe wohlfühlen.

Gerade wenn du neu in einem Job bist, in eine andere Stadt ziehst oder in einer Gruppe erst einmal deinen Platz finden musst, kann das Thema schnell Druck auslösen. Dabei entsteht Sympathie selten durch perfekte Sprüche oder besonders lautes Auftreten. Viel häufiger sind es die leisen Dinge: echtes Zuhören, eine offene Haltung, ehrliches Interesse und die Fähigkeit, nicht sofort zu bewerten.

AJOURE´ Wirkungssatz

Sympathie entsteht nicht dadurch, dass du allen gefällst. Sie entsteht, wenn Menschen sich in deiner Nähe gesehen, ernst genommen und nicht bewertet fühlen.

1. Höre wirklich zu, statt nur auf deine Antwort zu warten

Du merkst sofort, ob jemand dir wirklich zuhört oder innerlich schon beim nächsten eigenen Satz ist. Echtes Zuhören ist deshalb einer der stärksten Sympathiefaktoren überhaupt. Schau dein Gegenüber an, lass kurze Pausen zu und greife Details auf, die die andere Person erzählt hat.

Statt direkt eine eigene Geschichte dagegenzusetzen, kannst du nachfragen: „Wie war das für dich?“ oder „Was hat dich daran am meisten überrascht?“ Solche Fragen zeigen Interesse, ohne aufdringlich zu wirken.

2. Gib auch etwas von dir preis

Nur zuzuhören reicht allerdings nicht. Wenn dein Gegenüber nach mehreren Gesprächen immer noch nichts über dich weiß, entsteht keine echte Nähe. Sympathisch wirken Menschen, die offen genug sind, kleine persönliche Einblicke zu teilen, ohne sofort ihr ganzes Leben auszubreiten.

Das können einfache Dinge sein: was dich gerade beschäftigt, worüber du dich freust, was du lernen möchtest oder warum dich ein Thema interessiert. Diese kleinen Anknüpfungspunkte machen dich greifbarer.

3. Verurteile nicht zu schnell

Niemand möchte beim Kennenlernen sofort einsortiert werden. Natürlich musst du nicht mit jeder Person eng werden. Aber wenn du zu schnell bewertest, unterbrichst, spöttisch reagierst oder andere Meinungen direkt abwertest, wirkt das distanziert und hart.

Eine sympathische Haltung bedeutet nicht, dass du alles gut finden musst. Sie bedeutet: Du bleibst erst einmal neugierig. Gerade im Job, im Freundeskreis oder beim Netzwerken ist das ein großer Unterschied.

4. Achte auf deine Körpersprache

Offene Körpersprache macht Gespräche leichter. Das heißt nicht, dass du dich künstlich inszenieren musst. Aber kleine Dinge wirken sofort: zugewandte Schultern, ein ruhiger Blick, ein entspanntes Gesicht, keine ständig verschränkten Arme und kein Blick, der dauernd zum Handy wandert.

Auch Unruhe kann auf andere anstrengend wirken. Wenn du merkst, dass du stark zappelst, ständig deine Position wechselst oder nervös mit Gegenständen spielst, hilft es, kurz bewusst beide Füße auf den Boden zu stellen und langsamer zu atmen.

5. Nutze Humor, aber nicht auf Kosten anderer

Humor verbindet. Ein ehrliches Lachen kann Anspannung lösen und ein Gespräch sofort wärmer machen. Entscheidend ist aber, welche Art von Humor du nutzt. Sympathisch wirkt Humor, der Leichtigkeit schafft. Weniger gut funktioniert Humor, der andere klein macht, bloßstellt oder auf Kosten einer Person geht, die sich nicht wehren kann.

Wenn du nicht der Typ für schnelle Witze bist, ist das völlig okay. Freundliche Selbstironie, ein warmer Kommentar oder die Fähigkeit, über kleine Alltagsmomente zu lachen, reicht oft schon.

6. Sei nicht bedürftig, sondern präsent

Der Wunsch, gemocht zu werden, ist menschlich. Problematisch wird es, wenn du dich in Gesprächen stark beweisen willst, ständig Zustimmung suchst oder jede Pause sofort füllen musst. Das kann schnell anstrengend wirken.

Präsenz ist stärker als Bedürftigkeit. Du darfst interessiert sein, ohne dich anzubiedern. Du darfst freundlich sein, ohne dich kleiner zu machen. Und du darfst akzeptieren, dass nicht aus jedem Kontakt sofort eine Freundschaft wird.

Business-Impuls

Sympathie ist kein Ersatz für Kompetenz, aber sie öffnet Türen.

Ob Bewerbungsgespräch, Kundentermin, Teammeeting oder Networking: Menschen arbeiten lieber mit Personen zusammen, denen sie vertrauen. Wenn du klar kommunizierst, zuverlässig bist und gleichzeitig warm auftrittst, entsteht genau diese Mischung aus Kompetenz und Nahbarkeit.

7. Mach deinem Gegenüber das Gespräch leicht

Sympathische Menschen stellen nicht nur Fragen, sie achten auch darauf, dass ein Gespräch nicht zur Prüfung wird. Statt eine Person auszufragen, kannst du auf gemeinsame Themen achten: Arbeit, Alltag, Interessen, Orte, Erfahrungen oder kleine Beobachtungen aus der Situation.

Hilfreich ist auch, Namen und Details zu behalten. Wenn du beim nächsten Treffen fragst, wie der Umzug lief oder ob das wichtige Projekt inzwischen abgeschlossen ist, zeigst du: Ich habe dir zugehört.

8. Sprich wertschätzend über andere

Wie du über abwesende Menschen sprichst, beeinflusst stark, wie andere dich wahrnehmen. Wer ständig lästert, wird kurzfristig vielleicht unterhaltsam gefunden, langfristig aber selten als vertrauenswürdig erlebt.

Das heißt nicht, dass du nie Kritik äußern darfst. Aber es macht einen Unterschied, ob du sachlich ein Problem benennst oder dich auf Kosten anderer profilierst.

9. Verwechsle Sympathie nicht mit Grenzenlosigkeit

Viele Frauen haben gelernt, möglichst unkompliziert, freundlich und verfügbar zu sein. Doch dauerhaft sympathisch wirkst du nicht, indem du immer Ja sagst. Menschen, die klare Grenzen haben, wirken oft sogar vertrauenswürdiger, weil man weiß, woran man bei ihnen ist.

Wenn dir das schwerfällt, passt dazu unser Artikel So lernst du, Nein zu sagen. Denn ein freundliches Nein ist oft besser als ein überfordertes Ja.

10. Bleib echt

Der wichtigste Punkt ist vielleicht der unspektakulärste: Versuche nicht, eine Rolle zu spielen. Wenn du introvertiert bist, musst du nicht plötzlich zum lautesten Menschen im Raum werden. Wenn du ruhig bist, darf deine Stärke genau darin liegen. Sympathie entsteht nicht durch Dauerlächeln, sondern durch Stimmigkeit.

Auch Ausstrahlung hängt stark damit zusammen, wie wohl du dich mit dir selbst fühlst. Falls dich das Thema interessiert, lies auch Charisma: Das Geheimnis der Ausstrahlung.

Zum Mitnehmen

Du musst nicht perfekter, lauter oder angepasster werden, um sympathischer zu wirken. Oft reicht es, präsenter zu sein: besser zuhören, weniger vorschnell urteilen, klarer kommunizieren und Menschen das Gefühl geben, dass sie in deiner Nähe kurz durchatmen können.

Kleine Übung für dein nächstes Gespräch

Beim nächsten Gespräch kannst du auf drei Dinge achten:

  • Stell eine echte Nachfrage, statt sofort von dir zu erzählen.
  • Leg dein Handy sichtbar weg oder dreh es um.
  • Greif am Ende ein Detail auf, das dein Gegenüber erwähnt hat.

Das klingt simpel, macht aber einen großen Unterschied. Gerade neue Kontakte entstehen oft nicht durch große Gesten, sondern durch kleine Momente, in denen sich jemand gesehen fühlt. Wenn du neue Kontakte suchst, findest du hier zusätzlich praktische Anregungen: So findest du neue Freunde.

Und wenn es im Job gerade eher um schwierige Menschen geht, hilft dir dieser Beitrag weiter: Was tun, wenn ich meinen Kollegen nicht leiden kann?

Quellen und weiterführende Informationen

Die Bedeutung sozialer Beziehungen und unterstützender Kontakte für Wohlbefinden und Stressregulation wird unter anderem von der American Psychological Association beschrieben. Einen breiteren Überblick über soziale Verbindung und Gesundheit bietet außerdem die medizinische Fachliteratur, zum Beispiel im NCBI Bookshelf.

Foto: KI

Make-up für Brillenträger – Mit diesen Tricks klappt das Schminken mit Brille

Make-up für Brillenträger

Vor einigen Jahrzehnten galt die Brille noch als notwendiges Übel, auf das man gern verzichtet hätte. Nicht selten haben ihre Träger und Trägerinnen das Hilfsmittel sogar aus Scham versteckt, um sozial nicht ausgegrenzt zu werden. Heute kannst du deine Sehhilfe überall vorzeigen, denn inzwischen ist sie ein modisches Accessoire, das deine Individualität unterstreicht. Zur Vollkommenheit fehlt dir nur noch das passende Make-up. Und darauf solltest du als Brillenträgerin beim Schminken achten:

Eine gut haltbare Grundierung wählen

Die Haltbarkeit deines Make-ups ist ein wichtiger Aspekt, den Brillenträger im Auge behalten sollten. Brillen können dazu neigen, das Make-up schneller abzutragen, insbesondere an den Stellen, an denen die Brille aufliegt, wie der Nasenrücken oder die Schläfen. Um dem entgegenzuwirken, gibt es einige nützliche Tipps.

Zunächst einmal ist die Wahl der richtigen Grundierung entscheidend. Verwende eine ölfreie Grundierung, die dazu beiträgt, dass das Make-up länger hält und nicht an den Gläsern deiner Brille haften bleibt. Setze dann auf wasserfeste Produkte, insbesondere bei Wimperntusche und Eyeliner, um das Verschmieren zu minimieren.

Ein leichtes Puder über dem Make-up kann ebenfalls dazu beitragen, Glanz zu reduzieren und die Haltbarkeit zu erhöhen. Achte darauf, dass deine Brille nicht zu eng sitzt, da der Druck auf die Haut das Abtragen des Make-ups begünstigen kann.

Abschließend empfehlen wir, ein Fixierspray zu verwenden, um das Make-up zu versiegeln und sicherzustellen, dass es den ganzen Tag über frisch und makellos aussieht. So kannst du sicherstellen, dass dein Make-up trotz Brille den ganzen Tag hält und du dich in deiner Haut wohlfühlst.

Augenbrauen in Szene setzen

Auch die Pflege und Formgebung der Augenbrauen spielt eine entscheidende Rolle beim perfekten Make-up für Brillenträger. Gut gepflegte Augenbrauen können das Erscheinungsbild erheblich verbessern und die Wirkung deiner Brille verstärken.

Zuerst ist es wichtig, wild wachsende Härchen zu zähmen, indem du sie mit einer Augenbrauenbürste in Form bringst. Unordentliche oder zu buschige Augenbrauen können hinter den Brillengläsern leicht überwältigt wirken.

Auch die Wahl der richtigen Augenbrauenform ist entscheidend. Dein Optiker oder ein professioneller Kosmetiker kann dir bei der Auswahl einer Form helfen, die am besten zu deinem Gesicht und deinem Brillenrahmen passt.

Wenn du Härchen zupfen musst, sei vorsichtig und achte auf eine natürliche, weiche Form. Zu dünne oder stark gezupfte Augenbrauen können das Gesicht härter wirken lassen, besonders in Kombination mit Brillen. Vermeide es, zu viel von deinen Augenbrauen zu entfernen, und arbeite mit sanften, kurzen Zupfbewegungen.

Das Augenbrauen-Styling sollte darauf abzielen, die natürliche Kontur deiner Augenbrauen zu betonen und sie sorgfältig zu definieren. Dazu kannst du Augenbrauenstifte, Puder oder Gels verwenden, um leichte Lücken zu füllen und einen definierten Bogen zu schaffen. Achte darauf, die Farbe des Augenbrauenprodukts passend zu deiner Haarfarbe und dem Hautton auszuwählen.

Den Abschluss bildet das Bürsten und Festigen deiner Augenbrauen. Ein transparentes Augenbrauengel hält die Härchen an Ort und Stelle und sorgt für einen gepflegten Look, der den Rahmen deiner Brille harmonisch ergänzt. Gut geformte und gepflegte Augenbrauen können deinem Gesicht Ausdruck und Balance verleihen und somit dein Make-up und deine Brille perfekt ergänzen.

Augen-Make-up: Weniger ist mehr

Bedenke, dass das Brillengestell ein markantes Highlight in deinem Gesicht ist, das die Blicke des Betrachters auf sich zieht. Insbesondere farbige und breite Rahmen setzen auffällige Akzente. Wähle daher ein dezentes Augen-Make-up und stimme es auf deinen Typ sowie auf das Modell der Brille ab. Ein blauer Eyeliner zum grünen Brillengestell dürfte unvorteilhaft wirken. Entscheide dich besser für eine neutrale Farbe, beispielsweise für Grau.

Auf die Art der Fehlsichtigkeit achten

Kurzsichtige können weit entfernte Gegenstände schlecht erkennen. Die Gläser ihrer Brillen sind so konzipiert, dass sie einen negativen Brechwert besitzen. Dadurch wirkt das Auge hinter der Brille kleiner als es ist. Das Ziel des Augen-Make-ups besteht darin, dieses Defizit auszugleichen. Bei Weitsichtigen hingegen wirken die Augen durch die Brillengläser oft übermäßig groß. Hier müssen beim Schminken andere Maßstäbe gesetzt werden.

Bei Kurzsichtigkeit Augen optisch vergrößern

Mit einem weichen Kajalstift, beziehungsweise Eyeliner, umrandest du die Augen sorgfältig, damit sie optisch größer erscheinen. Einen zusätzlich vergrößernden Effekt erzielst du, indem du den Lidschatten auf dem Lid und über die Lidfalte hinaus bis hin zur Augenbraue aufträgst. Hierbei stehen dir verschiedene Optionen offen. Stehen deine Augen eher eng zusammen, lass einen dunklen Lidschatten zum äußeren Rand der Augenbraue sanft auslaufen. Das mittige und innere Lid schminkst du heller. Bei weiter auseinander stehenden Augen setzt du die Akzente mittig auf dem Augenlid und lässt sie zum inneren Rand der Augenbraue auslaufen. Achte auf zarte Übergänge. Du kannst sie erreichen, indem du sie mit einem Schwämmchen, dem Pinsel oder mit den Fingern leicht verwischst. Als Frühlingstyp wählst du Pastellfarben, die du auf das Brillengestell abstimmst. Zum Herbsttyp passen als Lidschattenfarben warme, schimmernde Töne. Ein dunkelroter oder brauner Lippenstift rundet das Herbst-Make-up ab.

Bei Weitsichtigkeit mit dem Augen-Make-up sparsamer umgehen

Je stärker deine Weitsichtigkeit ausgeprägt ist, desto größer erscheinen deine Augen. Setze deshalb den Kajal nur am unteren Lidrand an. Verzichte unbedingt auf die Farbe Schwarz, denn sie würde deinen Augen einen starren Ausdruck verleihen. Für den Lidschatten wählst du am besten matte Farben, die du sparsam einsetzen kannst. Hier eignen sich unter anderem Violett, Grau oder Graugrün; lass dich auch von deiner Augenfarbe inspirieren. Geh beim Schminken nicht über die obere Lidfalte hinaus, damit das Auge nicht zusätzlich größer wirkt. Die Wimpern tuschst du nur einmal oder du verzichtest auf die Wimperntusche ganz.

Ausnahmen für rahmenlose Brillengestelle

Falls du dich für eine rahmenlose Brille entschieden hast, solltest du nicht ungeschminkt aus dem Haus gehen. Du könntest sonst blass wirken, denn im Gegensatz zu anderen Brillen wirken die rahmenlosen Modelle schlicht. Betone besonders das obere Lid mit einem stärkeren Lidstrich, zupfe die Augenbrauen sorgfältig in Form und ziehe sie gegebenenfalls mit dem Augenbrauenstift nach. Du darfst ruhig einen auffälligen Lidschatten wählen, es sei denn, du möchtest den Fokus nicht zu sehr auf deine Augen lenken. Dann solltest du die Blicke des Betrachters auf andere Regionen in deinem Gesicht lenken, beispielsweise auf deine Lippen, die du mit einem knallig roten und glänzenden Lippenstift betonst.

Tages- und Abend-Make-up für Brillenträger

Auch als Brillenträger hast du die Möglichkeit, dein Make-up je nach Tageszeit und Anlass anzupassen, um das Beste aus deinem Gesicht und deiner Brille herauszuholen. Für das Tages-Make-up empfehlen wir, auf ein leichteres und natürlicheres Erscheinungsbild zu setzen. Verwende eine leichte Grundierung, die Unebenheiten ausgleicht, ohne zu schwer zu wirken. Betone die Augen mit einem dezenten Lidstrich und Wimperntusche, um den Blick zu öffnen.

Für den Abend kannst du dein Make-up intensivieren. Füge kräftigere Lidschattenfarben oder einen auffälligeren Lippenstift hinzu, um glamouröser auszusehen. Achte darauf, dein Make-up an die Farben deiner Brille anzupassen, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Durch diese Anpassungen kannst du dein Erscheinungsbild leicht und effektiv verändern, um sowohl im Tageslicht als auch bei Abendveranstaltungen mit deiner Brille zu glänzen.

Make-up-Trends für Brillenträger

Brillenträger haben heutzutage die Möglichkeit, die neuesten Make-up-Trends zu nutzen, um ihr Aussehen zu variieren und stilvoll auszusehen. Aktuelle Trends wie Cat-Eye-Eyeliner, metallische Lidschatten oder intensive Lippenfarben bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um das Make-up aufregender zu gestalten.

Der Cat-Eye-Eyeliner, der eine dramatische Betonung der Augen ermöglicht, passt gut zu einem eleganten Rahmen.

Metallische Lidschatten verleihen den Augen einen faszinierenden Glanz und passen gut zu modernen, schlichten Brillengestellen.

Darüber hinaus kannst du mit kräftigen Lippenfarben, sei es in leuchtendem Rot oder trendigem Beeren-Ton, deinen Look auffrischen.

Lass dich von den aktuellen Trends inspirieren und probiere verschiedene Looks aus, um herauszufinden, welcher am besten zu deiner Brille und deinem Stil passt.

Schonende Make-up-Entfernung

Die richtige Entfernung von Make-up ist nicht nur wichtig, um die Haut atmen zu lassen, sondern auch, um Hautirritationen zu vermeiden, insbesondere im Bereich um die Augen, wo Brillenträger oft eine stärkere Belastung durch Make-up erleben. Um Make-up sanft und effektiv zu entfernen, empfiehlt es sich, ein mildes Make-up-Entfernungsmittel zu verwenden.

Trage das Produkt sanft auf die Haut auf und achte darauf, auch das Make-up auf den Gläsern der Brille zu entfernen. Anschließend spüle dein Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und trockne es vorsichtig ab. Vermeide dabei, zu stark zu reiben, um die empfindliche Haut um die Augen zu schonen. Wenn du wasserfeste Produkte verwendet hast, wähle einen speziellen Make-up-Entferner, um sicherzustellen, dass alle Rückstände gründlich entfernt werden. Dieser Schönheitsritual am Ende des Tages hilft nicht nur, Hautirritationen vorzubeugen, sondern sorgt auch dafür, dass deine Haut gesund und strahlend bleibt.

Reinigung und Pflege der Brillengläser

Auch die Pflege deiner Brillengläser ist entscheidend, um sicherzustellen, dass dein Make-up optimal zur Geltung kommt und deine Sicht nicht beeinträchtigt wird. Ein weiches Mikrofasertuch ist dein bester Freund bei der Reinigung, da es Schmutz, Fingerabdrücke und Staub effektiv entfernt, ohne Kratzer zu hinterlassen. Ergänzend dazu ist ein spezielles Brillenreinigungsspray eine hervorragende Wahl, um hartnäckige Flecken und fettige Rückstände zu beseitigen und deine Gläser kristallklar zu halten.

Bevor du deine Brille reinigst, spüle sie unter warmem, fließendem Wasser ab, um grobe Partikel zu entfernen. Vermeide jedoch Haushaltsreiniger, scharfe Chemikalien oder Papiertücher, da sie die Gläser beschädigen können. Zum Trocknen verwende immer das Mikrofasertuch, und vermeide das Abreiben mit Kleidung oder Papiertüchern, um Kratzer zu verhindern. Denk daran, vor der Reinigung deine Hände gründlich zu waschen, um Schmutz und Öle von den Gläsern fernzuhalten.

Wenn du deine Brille nicht trägst, bewahre sie in einem hochwertigen Brillenetui auf, um sie vor Kratzern und Staub zu schützen. Regelmäßige Inspektionen auf Kratzer, Risse oder andere Schäden sind ebenfalls wichtig. Solltest du Schäden bemerken, wende dich an deinen Optiker, um Reparaturen oder den Austausch der Gläser zu veranlassen.

Durch die sorgfältige Pflege können somit deine Brillengläser stets klar und sauber gehalten werden.

Foto: CoffeeAndMilk / iStock.com

Interview mit Simone Bechtel: „Alles was du brauchst, ist Charisma.“

Simone Bechtel Interview

Jeder von uns kennt das Zitat: „Mein Name ist Bond, James Bond!“. Bond-Filme sind mit Abstand die kultigsten Streifen unserer Zeit und haben es damals wie heute geschafft, uns zu begeistern. Das liegt allerdings nicht nur an dem Agenten Bond, sondern auch die berühmt-berüchtigten attraktiven Ladies erwecken jedes Mal unsere Neugierde.

Auch wir können uns der Faszination nicht entziehen und freuen uns, Simone Bechtel, die Seite an Seite mit Pierce Brosnan am Set zu „Golden Eye“ mitgespielt hat, zu einem Interview zu treffen. Simone gibt uns einen sehr privaten Einblick in ihr Leben und in ihre Zusammenarbeit mit Mr. 007.

 

Ajouré: Wie begann deine Karriere?

Simone: Mit 17 Jahren, kurz vor meinem Abitur, war ich mit meinen Eltern auf Sizilien im Urlaub, wo ich während der Filmfestspiele in Taormina von einem italienischen Fotografen entdeckt wurde. Dieser Familienurlaub war der Auslöser für meine Karriere, obwohl ich tatsächlich lange überlegt habe – aber nachdem auch meine Eltern einwilligten, habe ich den Versuch gewagt.

Ajouré: Wie kamst du vom Modeln zur Schauspielerei?

Simone: Zunächst hatte ich Englisch und Französisch studiert, dann Ballett an der „Fachhochschule für Musik und Tanz“ in Mannheim und in Frankfurt. Ich bin Diplom-Tänzerin und Diplom-Tanz-Pädagogin, habe mich aber auch schon immer für die Schauspielerei begeistern können und deshalb zunächst in München, bei einem Theater-Regisseur, Schauspielunterricht genommen, ehe ich mich dazu entschloss, den Schauspielunterricht in New York City am berühmten „Lee Strasberg Theatre and Film Institute“ fortzusetzen. Dort war ich übrigens auch bei „Wilhelmina Models“ unter Vertrag.
 

Simone Bechtel
 

Ajouré: Du warst im ersten Bond-Film mit Pierce Brosnan zu sehen. Wie waren die Dreharbeiten zu „Golden Eye“ für dich?

Simone: Die Abläufe, wie Kostümproben, in der Maske zu sitzen oder die langen Wartezeiten, waren mir schon von den Videoproduktionen und Werbefilmen bekannt, für die ich bereits vor der Kamera stand. Ich hatte drei Drehtage – die meiste Zeit davon verbrachte ich mit Pierce Brosnan und Famke Janssen am Set. Es war eine tolle Erfahrung.

Ajouré: Was ist dir vom Set am meisten in Erinnerung geblieben?

Simone: Ich war erstaunt, wie originalgetreu ein russischer Wald oder das Casino aus Monte Carlo im Londoner Filmstudio nachgebaut wurde. Es sah aus wie geklont!

Ajouré: Hat sich danach viel für dich verändert?

Simone: Ja, ich habe danach tatsächlich viel Aufmerksamkeit bekommen – unzählige Anfragen für Interviews und Porträts, für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Einladungen in Talkshows kamen rein. Das führte sogar dazu, dass ich an einigen Fernsehproduktionen, unter anderem für den „Tatort“, mitgespielt habe.

Ajouré: Dann klopfte auch der Playboy an und du warst die erste bekleidete Frau auf dem Cover des Magazins.

Simone: Ja, das stimmt. Ich habe das Angebot allerdings nur unter der Voraussetzung angenommen, dass die Fotostrecke ganz unter dem Motto „James Bond“ stattfindet. Schließlich wurde ich dann sogar zum Playmate des Jahres gewählt und bekam ebenfalls noch das Angebot, Playmate des Jahrhunderts zu werden, welches ich aber dankend abgesagt habe, da ich bereits bei anderen Kunden wie Mercedes Benz involviert war.

Ajouré: Als Model hast du ja schon mit vielen bekannten Fotografen gearbeitet. Welches Shooting ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?

Simone: Ich durfte mit ganz tollen Fotografen zusammenarbeiten, wie zum Beispiel mit Gunter Sachs, Bruce Weber oder Herb Ritts und für die verschiedenste Kampagnen shooten. Ich habe für große Modehäuser wie Valentino, Versace, La Perla oder Bogner vor der Kamera stehen dürfen, aber auch für die Mercedes Benz S-Klasse, Vichy, L’Oréal oder Nivea. Jedes Shooting hat mir Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung.

Ajouré: Was würdest du den vielen jungen Frauen raten, die heutzutage auch gerne im Model- und Showbusiness durchstarten möchten?

Simone: Ich würde ihnen raten, sich nicht von dem ganzen Glanz, den der Job zum Teil auch mit sich bringt, blenden zu lassen und immer bodenständig zu bleiben. Die Branche ist voller schwieriger, arroganter Menschen. Ich habe mich oft über meine Kolleginnen aufgeregt. Mir war es immer wichtig, „normal“ zu bleiben und keinen Höhenflug zu bekommen.
 

Simone Bechtel

 

Ajouré: Optisch hast du dich in den ganzen Jahren kaum verändert. Was ist das Geheimnis deiner Schönheit?

Simone: Ich liebe es nach wie vor viel Sport zu machen. Bahnen schwimmen und Aerobic machen, das hat mir schon immer viel Spaß bereitet. Vor allem bin ich aber glücklich und zufrieden – ich glaube, das trägt eine Menge zur Ausstrahlung bei.

Ajouré: Worauf bist du in deinem Leben am meisten stolz?

Simone: Auf meinen Sohn! Er ist ein wirklich toller Junge.

 

Fotos: Heidi Rondak / AJOURE´ Redaktion

Mentale Stärke: 10 Dinge, die mental starke Menschen anders machen

Junge Frau in modernem Büro strahlt mentale Stärke aus

Mentale Stärke wird oft falsch verstanden. Sie bedeutet nicht, immer hart zu sein, alles allein auszuhalten oder keine Schwäche zu zeigen. Echte mentale Stärke ist ruhiger: Sie zeigt sich darin, wie du mit Druck, Fehlern, Kritik, Unsicherheit und Grenzen umgehst.

Mental starke Menschen haben nicht weniger Probleme. Sie verlieren nicht nie die Nerven. Sie zweifeln nicht nie. Der Unterschied ist: Sie machen aus schwierigen Momenten nicht sofort ein Urteil über ihren Wert. Sie bleiben eher handlungsfähig.

Genau deshalb lohnt sich der Blick auf Dinge, die mental starke Menschen nicht tun. Nicht als perfektes Ideal, sondern als Orientierung für Alltag, Job, Beziehungen und persönliche Entwicklung.

Kein Härte-Ideal

Mentale Stärke bedeutet nicht, alles allein zu schaffen. Manchmal ist der stärkste Schritt, Hilfe anzunehmen, Grenzen zu setzen oder ehrlich zu sagen: So geht es nicht weiter.

Kann man mentale Stärke lernen?

Ja, zumindest in Teilen. Natürlich bringt jeder Mensch unterschiedliche Erfahrungen, Temperamente und Belastungsgrenzen mit. Mentale Stärke ist aber kein fester Charakterzug, der für immer unveränderlich bleibt.

Du kannst lernen, Gedanken zu überprüfen, besser mit Stress umzugehen, dich weniger destruktiv zu vergleichen und klarer zu entscheiden, was in deiner Kontrolle liegt und was nicht. Genau hier beginnt innere Stabilität: nicht bei Perfektion, sondern bei bewussterem Umgang mit dir selbst.

Hilfreich können dabei ganz unterschiedliche Methoden sein: Reflexion, Journaling, Gespräche, Therapie, Coaching, Bewegung, Atemübungen oder Meditation. Entscheidend ist nicht die eine perfekte Methode, sondern dass du dich nicht dauerhaft von alten Mustern steuern lässt.

1. Sie machen Fehler nicht zur Identität

Ein Fehler bedeutet nicht: Ich bin falsch. Er bedeutet: Etwas hat nicht funktioniert. Diese Unterscheidung klingt simpel, ist aber enorm wichtig.

Wer innerlich stabiler ist, kann sich Fehler anschauen, ohne sich komplett abzuwerten. Das heißt nicht, Verantwortung wegzuschieben. Es heißt nur, aus einem schlechten Moment kein endgültiges Urteil über die eigene Person zu machen.

Statt „Ich bin unfähig“ lautet die bessere Frage: Was genau ist passiert, was lerne ich daraus und was mache ich beim nächsten Mal anders?

2. Sie verschwenden weniger Energie auf Unkontrollierbares

Es gibt Dinge, die du beeinflussen kannst: deine Vorbereitung, deine Reaktion, deine Kommunikation, deine Prioritäten, deine Grenzen. Und es gibt Dinge, die du nicht kontrollieren kannst: das Wetter, die Laune anderer Menschen, den Algorithmus, verspätete Bahnen oder ob jede Person dich versteht.

Mental starke Menschen sind nicht gleichgültig. Aber sie investieren weniger Energie in Kämpfe, die sie nicht gewinnen können. Sie fragen schneller: Was liegt jetzt in meinem Einflussbereich?

Das spart Kraft. Besonders im Job, in Beziehungen und bei großen Entscheidungen.

AJOURE´ Prüffrage

Frage dich in stressigen Momenten: Will ich gerade Kontrolle über etwas haben, das gar nicht in meiner Hand liegt?

3. Sie versuchen nicht, es allen recht zu machen

Ein mental stabiler Mensch weiß: Wenn ich mich ständig anpasse, verliere ich irgendwann den Kontakt zu mir selbst. Natürlich sind Rücksicht, Kompromisse und Empathie wichtig. Aber sie sind etwas anderes als Selbstaufgabe.

Wer es allen recht machen will, bezahlt oft mit eigener Energie, Klarheit und Zeit. Deshalb gehört Nein sagen zu mentaler Stärke. Nicht als Trotzreaktion, sondern als bewusste Grenze.

Wenn dir das schwerfällt, lies auch unseren Artikel Nein sagen lernen: Grenzen setzen ohne Schuldgefühle.

4. Sie lassen sich nicht von jeder Meinung steuern

Feedback kann wertvoll sein. Lästern, Projektionen und ungefragte Urteile sind es nicht automatisch. Mentale Stärke zeigt sich darin, unterscheiden zu lernen: Was hilft mir weiter und was gehört eigentlich zur anderen Person?

Das bedeutet nicht, Kritik grundsätzlich abzuwehren. Im Gegenteil: Wer innerlich stabiler ist, kann hilfreiche Kritik oft besser annehmen, weil sie nicht sofort als Angriff auf den eigenen Wert erlebt wird.

Die entscheidende Frage lautet: Ist diese Rückmeldung konkret, respektvoll und nützlich? Oder macht sie mich nur klein?

5. Sie verwechseln Selbstmitleid nicht mit Selbstmitgefühl

Der ursprüngliche Artikel sprach hart von „kein Selbstmitleid“. Heute würde ich es differenzierter sagen: Mental starke Menschen erlauben sich Schmerz, Enttäuschung und Überforderung. Aber sie bleiben nicht dauerhaft in einer Opferrolle stecken.

Selbstmitgefühl heißt: Ich nehme ernst, dass etwas schwer ist. Selbstmitleid heißt: Ich erzähle mir, dass ich nichts tun kann.

Der Unterschied ist riesig. Selbstmitgefühl gibt dir Halt. Dauerhaftes Selbstmitleid nimmt dir Handlungsfähigkeit.

6. Sie übernehmen Verantwortung ohne Selbstzerstörung

Verantwortung bedeutet: Ich sehe meinen Anteil. Es bedeutet nicht: Ich mache mich fertig, bis ich nichts mehr wert bin.

Viele Frauen kippen schnell in Überverantwortung. Sie fühlen sich zuständig für Stimmung, Organisation, Beziehungspflege, Fehler anderer, Erwartungen im Job und mentale To-do-Listen. Das hat wenig mit Stärke zu tun und viel mit Erschöpfung.

Wenn du dich darin wiedererkennst, passt dieser Artikel gut dazu: Mental Load: Raus aus der „Immer an alles denken“-Falle.

7. Sie bleiben lernfähig

Mentale Stärke zeigt sich auch darin, dass du deine Meinung ändern darfst. Dass du neue Informationen zulässt. Dass du nicht jeden Fehler verteidigst, nur um recht zu behalten.

Lernfähigkeit ist kein Zeichen von Unsicherheit. Sie ist ein Zeichen von innerer Beweglichkeit. Gerade beruflich ist das enorm wertvoll: Wer lernen kann, kann wachsen, sich neu positionieren, bessere Entscheidungen treffen und mit Veränderung umgehen.

Stillstand fühlt sich manchmal sicher an. Entwicklung ist oft unbequemer, aber lebendiger.

8. Sie lassen Veränderungen nicht automatisch wie Gefahr wirken

Veränderung kann Angst machen, selbst wenn sie gut ist. Ein neuer Job, ein ehrliches Gespräch, ein anderer Lebensentwurf, mehr Sichtbarkeit, ein eigenes Business, eine neue Grenze. All das kann sich unsicher anfühlen.

Mental starke Menschen warten nicht immer, bis die Angst weg ist. Sie prüfen: Ist diese Angst ein echtes Warnsignal oder nur ein Zeichen, dass ich meine Komfortzone verlasse?

Wenn dich alte Überzeugungen bremsen, lies auch Wie deine Glaubenssätze dich im Griff haben.

9. Sie vergleichen sich weniger destruktiv

Vergleiche sind menschlich. Aber sie werden gefährlich, wenn du fremde Endstände gegen deinen Anfang hältst. Dann sieht jede andere Frau scheinbar erfolgreicher, mutiger, disziplinierter oder souveräner aus.

Mental stärker wirst du nicht, indem du nie wieder vergleichst. Sondern indem du merkst, wann ein Vergleich dich inspiriert und wann er dich lähmt.

Manchmal hilft schon der Satz: Ich sehe bei anderen nur einen Ausschnitt, nicht die ganze Geschichte.

10. Sie verwechseln Kompromisse nicht mit Selbstaufgabe

Mentale Stärke heißt nicht, stur zu sein. Ein starker Mensch kann zuhören, nachgeben, verhandeln und Kompromisse eingehen. Aber ein guter Kompromiss lässt nicht eine Person komplett verschwinden.

Das gilt für Beziehungen genauso wie für Job und Familie. Wenn du immer diejenige bist, die sich anpasst, ist es kein Kompromiss mehr. Dann ist es ein Muster.

In welchen Bereichen mentale Stärke dir hilft

Im Beruf hilft sie dir, Kritik besser einzuordnen, Grenzen klarer zu setzen und nicht jede Aufgabe reflexhaft anzunehmen. Du bleibst eher handlungsfähig, auch wenn Druck entsteht.

In Beziehungen hilft sie dir, Bedürfnisse auszusprechen, Konflikte nicht sofort als Bedrohung zu erleben und Nähe nicht mit Selbstaufgabe zu verwechseln.

Im Selbstmanagement hilft sie dir, Prioritäten zu setzen, Fehler als Lernmaterial zu nutzen und dich nicht von jedem Rückschlag aus der Bahn werfen zu lassen.

Für deine Zukunft hilft sie dir, Entscheidungen zu treffen, obwohl nicht alles sicher ist. Das ist gerade für Frauen wichtig, die beruflich, finanziell oder persönlich mehr gestalten wollen.

Business-Impuls

Mentale Stärke ist kein Extra für irgendwann. Sie entscheidet mit darüber, ob du Preise nennst, Grenzen ziehst, verhandelst, sichtbar wirst und nach Rückschlägen weitermachst.

Fazit: Mentale Stärke ist leiser, als viele denken

Mentale Stärke sieht nicht immer nach Heldinnenmoment aus. Manchmal sieht sie aus wie eine Pause. Wie ein ehrliches Nein. Wie ein Gespräch, das du nicht länger vermeidest. Wie die Entscheidung, dich nicht für jeden Fehler fertigzumachen.

Du musst nicht unerschütterlich werden. Es reicht, wenn du dich selbst besser führen lernst: klarer, freundlicher und ehrlicher.

Wenn du weiter daran arbeiten möchtest, lies auch Mentale Stärke trainieren und unsere Artikel auf der Hubseite Mindset für Frauen.

Aus dem AJOURE´ Archiv

Quellen und weiterführende Informationen

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Schmeiß’ den Grill an! So wird’s gesund und lecker

gesund grillen

Sommerzeit ist Grillzeit! Es vergeht so gut wie kein Wochenende, ohne dass man eine Einladung zu einem gemütlichen Grillabend mit Freunden bekommt. Ob im Park, im Garten, oder auf dem Balkon – grillen gehört zum Sommer einfach dazu.

Wer jetzt nur an fettiges Fleisch, Toastbrot und kalorienreiche Saucen denkt liegt falsch. Denn auch wer bewusst auf seine Ernährung achtet oder auf Diät ist muss eine Einladung deshalb noch lange nicht ausschlagen, denn man kann auch auf gesunde Weise grillen.

Wie, das zeigen wir dir mit unseren Tipps für leckere und gesunde Grill-Rezepte:

Gegrillter Fisch & Hähnchen-Spieße – die besten Alternativen zur Grillwurst

Hähnchenspieße grillen

Fisch sorgt nicht nur für Abwechslung auf dem Grill, er ist sogar gesund. Am besten eignen sich feste Fische wie Seewolf oder Dorade, da sie nicht so leicht auf dem Grill zerfallen.

Kleiner Tipp: Es gibt besondere Grillzangen, die sich zum Fisch grillen eignen. Alternativ kann man den Fisch aber auch auf einen Holzspieß spießen.

Hähnchen-Spieße sind auch leckere Alternativen zur Grillwurst oder zum Steak. Einfach kleine Hähnchen-Stücke abwechselnd mit Gemüse aufspießen und fertig ist ein leckerer Snack.

Apropos Spieße: Für noch mehr Abwechslung Mini-Mozzarella, Cocktailtomaten und Serrano-Schinken ebenfalls abwechselnd auf einen Grillspieß aufspießen und grillen – fertig ist das Fingerfood vom Grill!

Grill-Gemüse

gesunde Grill-Rezepte: Grillgemüse

Im Grunde lässt sich jedes Gemüse auf dem Grill zubereiten. Wenn du es nicht direkt auf den Grillrost legen möchtest kannst du aus Alufolie auch eine kleine Schale formen, das Gemüse klein schneiden und dann dort hineinlegen und auf den Grill packen.

Damit möglichst wenige Nährstoffe verloren gehen sollte das Gemüse bei niedriger Temperatur gegart werden. Außerdem empfehlen wir, das Gemüse vorab mit Öl, oder Butter zu bestreichen, damit es nicht so schnell schwarz wird.

Besonders lecker lassen sich Maiskolben, Zucchini, Auberginen, Paprika, gefüllte Champignons oder aber auch Schafskäse mit Tomaten auf dem Grill zubereiten. Ein Klassiker sind nach wie vor Gemüsespieße.

Mehr Grill-Rezepte fürs gesunde und vegetarische Grillen findest du hier:

Ketchup selber machen

Ketchup selber machen

Fertiger Ketchup enthält viel zu viel Zucker. Wer also gesund grillen möchte sollte unbedingt auch seinen Ketchup selbst zubereiten.

Rezept:
650 g Tomaten
150 g rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
100 ml Rotweinessig
50 g Rohrzucker
1 Zimtstange
2 Sternanis
5 Pimentkörner
2 TL Speisestärke
1 getrocknete Chilischote

Tomaten waschen und ihre Stielansätze herausschneiden. Anschließend werden sie mit dem geschälten Knoblauch und den ebenfalls geschälten Zwiebeln fein püriert. Das kannst du mit der Küchenmaschine machen oder mit einem Stabmixer.
Das Püree wird dann in eine Pfanne oder in einen Topf gegeben, mit den Gewürzen verfeinert und zum Kochen gebracht. Danach wird das Ganze bei kleiner Hitze 35 Minuten lang eingeköchelt. Umrühren zwischendurch nicht vergessen!
Nach dem Einköcheln wird das Püree durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf gestrichen, wo es mit Essig und Salz erneut zum Kochen gebracht wird. Zehn Minuten unter Rühren einköcheln lassen. Parallel dazu kann man schon die Speisestärke in etwas kaltem Wasser glattrühren und sie dann dem kochenden Ketchup hinzufügen. Beides dann kurz binden und aufkochen lassen. Den noch kochend heißen Ketchup anschließend in ein steriles Einweck- oder Schraubglas füllen und sofort verschließen.

Da beim selbstgemachten Ketchup die Konservierungsstoffe fehlen, ist er nicht allzu lange haltbar. Geöffnet sollte er im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von zwei Wochen verzehrt werden.

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Scharfmacher! Diese 20 Dinge machen jeden Mann so richtig heiß

Männer heiß machen

Wie turnt Frau einen Mann so richtig an? Wie macht sie ihn wirklich heiß? Wie raubt sie ihm alle Sinne? Und den Verstand gleich mit? Ganz einfach, sie kommt nackt zu ihm und hat eine Pizza sowie ein Bier dabei. Okay, der Joke ist alt und hat mehr als nur einen Drei-Tage-Bart. So simpel ist es jedenfalls dann doch nicht. Jenseits aller gängigen Klischees sind Männer in Sachen Sex und Erotik schon etwas anspruchsvoller.

Ein bisschen subtiler und fantasievoller darf es also sein. Was aber tun? Wie bringst du als Frau deinen Kerl so richtig auf Touren? Und warum eigentlich solltest du das überhaupt tun? Nun, um letzteres zuerst zu beantworten: Du solltest es erstens natürlich tun, um ihm eine Freude zu bereiten, und zweitens um eurem Sexleben immer mal wieder den gewissen Kick zu geben. Auch wenn Sex natürlich selbstverständlich nicht alles in einer Beziehung ist, er ist eben doch auch ein wichtiger Teil in ihr, der gepflegt sein will – vor allem dann, wenn man schon einige Zeit zusammen ist.

So, jetzt aber genug der Vorrede! Hier kommt unsere Liste mit Dingen, die jeden Mann garantiert so richtig heiß machen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Reihenfolge ist eher zufällig, stellt also keine Rangordnung dar. Suche dir einfach aus, was zu dir und deinem Kerl passt – und habt Spaß damit!
 

1. Lass dich erobern!

Männer sind Jäger und Kämpfer, denen man es auch in Sachen Sex nicht zu leicht machen sollte, schließlich lieben sie die Herausforderung und wollen sich auch in einer längeren Beziehung noch als Eroberer und Verführer fühlen.

2. Sei spontan beim Sex!

Mit Spontaneität und völlig überraschenden Annäherungsversuchen reizt du definitiv jeden Mann und forderst ihn auf eine für ihn sehr erregende Art und Weise immer wieder neu heraus.

3. Lass dich auf Dirty Talk ein!

Männer sind natürlich keine Schweine, aber sie lieben es verbal gerne auch mal schmutzig, was du dir unbedingt zunutze machen solltest.
Mehr zum Thema Dirty Talk »

4. Erzähle ihm von deinen Sex-Fantasien!

Da Männer unglaublich gerne über Sex reden (siehe oben!) und natürlich auch reichlich sexuelle Fantasien haben, kannst du bei ihnen eine erstaunliche Wirkung erzielen, wenn du von deinen Sex-Fantasien erzählst.

5. Lass dich auf Sex an ungewöhnlichen Orten ein!

Sex im Freien, im Auto, auf dem Parkplatz oder im Fahrstuhl – damit beflügelst du das Verlangen von Männern und sorgst gleichzeitig für jede Menge Abwechslung.

6. Probiere doch mal Telefonsex!

Ein heißes, sexuell aufgeladenes Gespräch mit ihm am Telefon, während ihr beide selbst Hand an euch legt, kann zu einer verdammt scharfen Variante in eurem Sexleben werden.

7. Sei laut beim Sex!

Männer lieben es, wenn du beim Sex mit ihnen laut stöhnst und du dich dabei nicht stumm zurückhältst; es scheint ihnen eine gewisse Bestätigung zu geben und macht sie zusätzlich an.

8. Flüstere oder schreie beim Orgasmus seinen Namen!

Wenn du bei deinem Höhepunkt seinen Namen flüsterst oder sogar laut hinausschreist, wird ihm das definitiv einen ganz besonderen Kick geben, der dich auch in Zukunft garantiert unwiderstehlich macht.

9. Verwöhne ihn mit einem Blowjob!

Männer lieben Blowjobs, keine Frage, und wenn du ihm regelmäßig den Gefallen tust, wird er dir nicht nur unendlich dankbar dafür sein, sondern auch enorm erregt.

10. Masturbiere vor ihm!

Männer lieben es sich selbst zu befriedigen, weshalb sie offenbar auch großes Interesse daran haben Frauen bei der Selbstbefriedigung zuzusehen.

11. Trage sexy Unterwäsche!

Es hört sich zugegebenermaßen etwas klischeehaft an, aber sexy Unterwäsche verfehlt bei einem Mann so gut wie nie ihre aufreizende und luststeigernde Wirkung.

12. Trage hochhackige Schuhe!

Auch wenn sie vielleicht unbequem sind und im Bett eher störend sind, lasse dich für ihn auf hochhackige Schuhe beim Sex ein, um seine Fantasie damit so richtig auf Hochtouren zu bringen.

13. Lobe ihn für seine Leistung im Bett!

Es hört sich vielleicht etwas lächerlich an, aber ein Lob für sein sexuelles Können wird jeden Mann nicht nur glücklich machen, sondern ihn auch ganz besonders beflügeln und enorm anspornen.

14. Probiere es mit Rollenspielen!

Als sexy Krankenschwester, die ihrem Patienten eine ganz besondere Therapie verabreicht, oder als strenge Lehrerin, die ihren Zögling bestraft, bringst du richtig Pfeffer in euer Sexleben.
Mehr zum Thema Rollenspiele »

15. Lass dich auf einen Dreier ein!

Gleichzeitig Sex mit zwei Frauen zu haben, also einen klassischen Dreier, ist wohl der Traum jeden Mannes (und auch von so mancher Frau), für dessen Erfüllung er dich mehr als einfach nur lieben wird.

16. Sei experimentierfreudig und offen für Neues!

Guter Sex lebt nicht zuletzt auch von der Abwechslung, vom Neuen und bislang Ungewohnten, weshalb du dafür offen sein solltest – nicht nur übrigens, um ihm damit eine Freude zu machen, sondern auch für dich selbst.

17. Benutze auch Sexspielzeuge!

Sexspielzeuge wie Dildos oder Vibratoren verfehlen auch bei Männern ihre Wirkung nicht, weshalb du sie in euer Liebesspiel auch unbedingt regelmäßig integrieren solltest.

18. Lass dich auf verschiedene Stellungen ein!

Immer nur die Missionarsstellung ist dir selbst wahrscheinlich auch zu langweilig, es gibt doch so unendlich viele Varianten, die dir und ihm bestimmt enormen Spaß machen werden.

19. Sei im Bett auch mal etwas härter!

Manchmal darf es ihm gegenüber auch etwas härter zur Sache gehen, also kneife ihn ruhig einmal fest in den Po oder gib ihm einen ordentlichen Klapps auf die Pobacken.

20. Sage ganz offen, was du möchtest!

Allen Gerüchten zum Trotz kann man mit Männern sehr wohl reden. Darum: Sage ihm ganz offen was du im Bett möchtest und gerne hast, er wird garantiert alles daran setzen, dir deine Wünsche zu erfüllen – und er wird selbst viel Vergnügen dabei haben.

 
Du siehst also, Möglichkeiten Männer so richtig und regelmäßig heiß zu machen, gibt es ungemein viele. Wichtig dabei ist nur, dass du dich damit auch wirklich wohl fühlst und dich nicht verbiegen musst. Das wäre die Sache nämlich absolut nicht wert.

Foto: miljko/iStock

9 Wege, um ohne Drogen high zu werden

Frau mit bunten Ballons im Freien - so kannst du ohne Drogen high werden

Sicherlich ist dieser Titel provokant, aber der Kern bleibt spannend: Manchmal sehnen wir uns nach einem Kick, nach Leichtigkeit, nach diesem kurzen Gefühl von „raus aus dem Kopf, rein ins Leben“. Nur muss dieser Kick nicht aus Konsum, Substanzen oder Extremen kommen.

Dein Körper kann Energie, Freude, Ruhe und Verbundenheit auf ganz natürliche Weise erleben. Nicht immer spektakulär. Nicht auf Knopfdruck. Aber oft zuverlässiger, gesünder und nachhaltiger als der schnelle Dopamin-Schub, der nach kurzer Zeit wieder verpufft.

Dieser Artikel ist kein Versprechen auf Dauer-Euphorie. Gute Laune ist kein Pflichtzustand. Es geht eher darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen dein Nervensystem wieder aufatmen kann: durch Bewegung, Musik, Licht, Nähe, Fokus, Schlaf, Genuss und kleine Erfolgserlebnisse.

Realistisch bleiben

Wenn du dauerhaft niedergeschlagen bist, kaum noch Freude empfindest oder dich innerlich leer fühlst, ersetzt dieser Artikel keine professionelle Hilfe. Dann ist Unterstützung kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt.

Warum schnelle Kicks so verführerisch sind

Shopping, Scrollen, Zucker, Drama, Likes, neue Nachrichten: Viele Dinge geben kurzfristig ein gutes Gefühl. Das ist nicht moralisch verwerflich. Es ist menschlich. Unser Gehirn reagiert auf Neuheit, Belohnung und kleine Erfolgssignale.

Schwierig wird es, wenn wir nur noch nach dem nächsten kurzen Kick greifen, aber nicht mehr fragen, was uns wirklich Energie gibt. Denn das eine betäubt kurz. Das andere stärkt langfristig.

Die folgenden Wege sind deshalb keine „Rauschtricks“, sondern gesunde Möglichkeiten, wieder mehr Leichtigkeit, Wachheit und Lebendigkeit in den Alltag zu holen.

1. Musik und binaurale Beats bewusst nutzen

Musik kann Stimmungen erstaunlich schnell verändern. Ein Song kann dich beruhigen, motivieren, aufrichten oder an eine Version von dir erinnern, die du fast vergessen hattest.

Auch binaurale Beats werden oft genutzt, um Entspannung, Fokus oder Meditation zu unterstützen. Dabei hören beide Ohren leicht unterschiedliche Frequenzen. Manche Menschen empfinden das als angenehm und hilfreich, die wissenschaftliche Lage ist aber nicht so eindeutig, wie es im Netz manchmal klingt.

Wenn du es testen möchtest: Nutze Kopfhörer, starte mit niedriger Lautstärke und beobachte nüchtern, wie es dir damit geht. Bei Epilepsie, neurologischen Erkrankungen oder Unsicherheit solltest du vorher ärztlich abklären, ob solche Audio-Reize für dich geeignet sind.

2. Tageslicht statt Dauermüdigkeit

Licht beeinflusst deinen Schlaf-Wach-Rhythmus und damit auch Energie, Konzentration und Stimmung. Besonders morgens kann Tageslicht helfen, dem Körper ein klares Signal zu geben: Der Tag beginnt.

Das muss kein perfekter Morgenlauf sein. Schon ein Spaziergang, ein Kaffee am offenen Fenster oder der Weg zur Arbeit ohne Sonnenbrille in der ersten Minute kann bewusster machen, dass dein Körper nicht nur im Kopf lebt.

Wenn dein Alltag sehr indoor-lastig ist, ist Tageslicht einer der einfachsten Hebel für mehr Wachheit.

3. Optische Täuschungen, Kunst und Staunen

Der ursprüngliche Artikel erwähnte optische Täuschungen: Bilder oder Videos, bei denen dein Gehirn plötzlich anders sieht, als die Welt tatsächlich ist. Das kann irritieren, spielerisch wirken und für einen kurzen Moment sehr präsent machen.

Heute würde ich den Gedanken weiter fassen: Alles, was dich staunen lässt, holt dich aus der Routine. Kunst, Architektur, Naturphänomene, Lichtinstallationen, ein Museum, ein Film, eine Ausstellung oder ein ungewohnter Ort.

Staunen ist ein unterschätzter Zustand. Es macht den Alltag größer, ohne dass du dein Leben komplett verändern musst.

4. Meditation und Atem als Reset

Meditation klingt für manche immer noch nach Räucherstäbchen und „Om“. Tatsächlich geht es viel schlichter: Du richtest deine Aufmerksamkeit bewusst aus, statt von jedem Gedanken mitgerissen zu werden.

Das kann fünf Minuten stilles Sitzen sein. Oder eine Atemübung. Oder ein kurzer Bodyscan. Entscheidend ist nicht, dass dein Kopf leer wird. Entscheidend ist, dass du merkst: Ich bin nicht jeder Gedanke, der auftaucht.

Gerade wenn du schnell gestresst bist, ständig im Außen reagierst oder dich schwer konzentrieren kannst, kann Meditation ein ruhiger Gegenpol sein.

Mini-Reset

Atme vier Sekunden ein, halte kurz inne und atme sechs Sekunden aus. Wiederhole das fünfmal. Nicht als Wundermittel, sondern als kleines Signal an dein Nervensystem: Ich bin gerade hier.

5. Flow: Wenn du dich selbst kurz vergisst

Flow entsteht, wenn du so in einer Tätigkeit aufgehst, dass Zeit, Selbstzweifel und Außenlärm leiser werden. Schreiben, Tanzen, Malen, Programmieren, Kochen, Gärtnern, Sport, Musik, Handwerk: Flow ist sehr individuell.

Wichtig ist, dass die Aufgabe weder zu leicht noch völlig überfordernd ist. Sie fordert dich, aber sie zerstört dich nicht. Genau darin liegt der Reiz.

Wenn du dich in letzter Zeit leer oder festgefahren fühlst, frage dich: Wann habe ich zuletzt etwas getan, bei dem ich nicht ständig auf die Uhr geschaut habe?

6. Bewegung und der sichere Adrenalinkick

Bewegung gehört zu den zuverlässigsten Wegen, Stimmung und Energie zu beeinflussen. Es muss nicht gleich Bungee-Jumping sein. Ein schneller Spaziergang, Tanzen im Wohnzimmer, Radfahren, Krafttraining oder eine intensive Yoga-Einheit können reichen.

Adrenalin kann sich gut anfühlen, wenn du dich in einer sicheren Herausforderung erlebst: Achterbahn, Kletterhalle, ein Sprint, ein neues Training, ein mutiger Auftritt. Entscheidend ist die Grenze zwischen lebendig und leichtsinnig.

Gesund ist nicht der größtmögliche Kick, sondern der Kick, nach dem du dich stärker, klarer oder freier fühlst und nicht kaputter.

7. Nähe, Berührung und Intimität

Auch Nähe kann ein natürlicher Stimmungsbooster sein: eine Umarmung, ein gutes Gespräch, gemeinsames Lachen, Berührung, Sex, ein Orgasmus. Der Körper ist nicht nur ein Projekt, das funktionieren soll. Er ist auch ein Ort von Verbindung und Genuss.

Wichtig ist dabei immer: freiwillig, sicher, respektvoll und ohne Leistungsdruck. Intimität ist kein To-do und kein Beweis für irgendetwas. Sie kann aber ein starker Gegenpol zu Stress, Einsamkeit und reinem Funktionieren sein.

Wenn du das spielerischer betrachten möchtest, passt aus unserem Archiv auch: 10 Dinge, die du im Bett einmal ausprobiert haben solltest.

8. Schlaf nicht entziehen, sondern ernst nehmen

Der alte Artikel nannte Schlafentzug als eine Methode, die den Bewusstseinszustand verändern kann. Das stimmt zwar in dem Sinne, dass extremer Schlafmangel Wahrnehmung und Denken massiv beeinflusst. Aber genau deshalb ist es keine Empfehlung.

Schlafentzug kann Konzentration, Stimmung, Reaktionsfähigkeit und Gesundheit belasten. Wenn du dich besser fühlen willst, ist guter Schlaf fast immer die bessere Strategie als Schlafmangel.

Mehr Energie entsteht nicht nur durch neue Reize, sondern auch durch Erholung. Manchmal ist der stärkste „Kick“ kein weiteres Erlebnis, sondern endlich wieder ausgeschlafen zu sein.

9. Schokolade, Genuss und bewusste Belohnung

Schokolade wird gern als kleiner Glücksbringer beschrieben. Realistisch betrachtet macht dich ein Stück Schokolade nicht „high“. Aber bewusster Genuss kann sehr wohl etwas verändern: Du unterbrichst den Autopilot, nimmst Geschmack wahr und gönnst dir einen Moment, ohne ihn sofort nebenbei zu verschlucken.

Genau darum geht es: nicht um Kontrollverlust, sondern um Präsenz. Ein Stück gute Schokolade, ein besonderer Kaffee, ein schönes Essen, ein neues Rezept. Kleine Belohnungen sind nicht falsch, solange sie nicht die einzige Strategie werden, um unangenehme Gefühle zu regulieren.

Mehr dazu findest du auch hier: So beeinflusst die Ernährung deine Stimmung.

Was du tun kannst, wenn du dich gerade gar nicht gut fühlst

Wenn du nicht nur einen kleinen Energiekick suchst, sondern dich seit längerer Zeit leer, hoffnungslos oder stark belastet fühlst, nimm das ernst. Dann helfen keine Mood-Hacks und keine Motivationssprüche allein.

Unser älterer Artikel „Ich hasse mein Leben“: Wie werde ich wieder glücklich? kann ein erster Einstieg sein. Noch wichtiger ist aber: Sprich mit einer vertrauten Person oder hole dir professionelle Unterstützung, wenn du merkst, dass du allein nicht weiterkommst.

Fazit: Der beste Kick macht dich nicht leerer, sondern lebendiger

Natürlich gute Laune entsteht nicht dadurch, dass du dich ständig optimierst. Sie entsteht, wenn du deinem Körper und Kopf wieder echte Erfahrungen gibst: Licht, Bewegung, Musik, Nähe, Schlaf, Genuss, Neugier und kleine Momente von Flow.

Du musst nicht permanent glücklich sein. Aber du darfst dir bewusst mehr von dem holen, was dich wach, verbunden und lebendig macht.

Weiterdenken

Wenn du merkst, dass dein Alltag mehr Lebendigkeit braucht, lies auch Mehr Abwechslung im Leben.

Für Selbstreflexion und innere Klarheit findest du weitere Impulse auf unserer Hubseite Mindset für Frauen.

Aus dem AJOURE´ Archiv

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: chainatp/iStock

Bye-Bye Flachpo: Mit diesen Po-Übungen wird der Hintern rund und knackig

Po-Übungen

Unser Körperbild ändert sich stetig, und seit einigen Jahren steht er im Mittelpunkt: Der Po. Dank Jennifer Lopez und Kim Kardashian wollen wir alle einen runden, festen Hintern. Und zum Glück kann man Mutter Natur nachhelfen, und zwar ohne Schönheits-OP. Gewichte sind das Zaubermittel der Wahl – wachsen die Muskeln, wächst auch der Po. Außerdem wird er angehoben und gestrafft. Andere Po-Übungen nutzen Bälle oder das eigene Körpergewicht, um die Muskeln zu beanspruchen.

Wir haben die 10 besten Po-Übungen herausgesucht, damit der nächsten Bikini-Saison nichts mehr im Wege steht. Für alle Übungen gilt: Wer mehr als 15 Wiederholungen schafft, sollte das Gewicht erhöhen. Muskeln brauchen nämlich einen Reiz, um zu wachsen.

Top 10 Po-Übungen

1. Romanian Deadlifts

Romanian Deadlifts

Gerade weil die Übung so leicht ausschaut, ist die Gefahr groß, sie falsch auszuführen. Was eigentlich gemacht wird? Ein Gewicht wird hochgehoben und wieder gesenkt – das war’s. Zum Starten werden 3 Sets mit 6 – 8 Wiederholungen empfohlen. So geht es richtig:

  • Stell die Dumb- oder Kettlebell vor deine Füße auf den Boden. Die Knie sind leicht gebeugt, der Rücken gerade.
  • Die Hüfte nun nach hinten verlagern, und das Gewicht aufheben, indem die Knie gebeugt werden (nicht der Rücken!). Das Gewicht beim Hochheben dabei immer nah am Körper halten. Aufrecht hinstellen und das Gewicht dabei mit beiden Händen locker halten.
  • Jetzt die Hüfte soweit es geht nach hinten schieben, während der untere Rücken gerade bleibt. Die Bauchmuskeln sind angespannt, während du nun langsam das Gewicht absenkst. Die Spannung sollte nun im hinteren Oberschenkel und am Po zu spüren sein.

 

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2. Kettlebell Swing

Kettlebell Swing
Die richtige Ausführung ist der Schlüssel zum Erfolg.

  • Aufrecht hinstellen, die Füße schulterbreit auseinander. Die Kettlebell zwischen die Füße stellen und nun mit geradem Rücken aufheben, dabei nur die Hüfte beugen.
  • Nun die Kettlebell durch die Beine nach hinten schwingen, dabei einatmen. Den Schwung ausnutzen und das Gewicht wieder nach vorne schwingen, dabei scharf ausatmen. Die Hüfte nutzen, um weiter Schwung zu erhalten und aufpassen, dass sich der Rücken nicht krümmt.
  • Die Kettlebell für ca. 30 Sekunden nach vorne und wieder nach hinten schwingen. Wer mehr als eine Minute schafft, sollte das Gewicht erhöhen.

Die besten 10 Po-Übungen

3. BOSU Brücke

BOSU Brücke - Po-Übungen

Diese Übung strafft nicht nur den Hintern, sondern arbeitet auch mit den Oberschenkeln. Zur Ausführung benötigst du einen BOSU Ball.

  • Auf den Rücken legen, die Beine sind angewinkelt und die Füße stehen auf der flachen Seite des BOSU Balles. Jetzt die Fersen in den Ball stemmen und die Hüfte anheben – so weit wie möglich. Die Position kurz halten und wieder in Ausgangsposition zurückkehren.

4. Walking Lunge mit Bizeps Curl

Walking Lunges Bizeps Curl

Lunges sind die Wunderwaffe für einen knackigen Hintern. Bei dieser Übung werden zusätzlich die Arme trainiert – Bye Bye Winkearme!

  • Schnapp dir ein paar Gewichte und stell dich aufrecht hin. Die Füße zusammen, Gewichte ruhen an der Seite.
  • Mit dem linken Bein einen kontrollierten Ausfallschritt nach vorne machen. Dabei die Gewichte von unten Richtung Schulter heben, die Ellbogen dicht am Körper halten.
  • Nun die Knie beugen, ein Winkel von 90 Grad ist angestrebt. Aufpassen, dass das hintere Knie nicht den Boden berührt, sondern nur darüber schwebt. Das vordere Knie sollte genau über der Fessel stehen.
  • Das hintere Bein nun nutzen, um wieder in die Startposition zu gehen. Die Gewichte dabei wieder absenken.

10 effektive Po-Übungen

5. Squat mit seitlichem Bein heben

Squat mit seitlichem Bein heben

Wir alle kennen Squats, hier aber werden sie noch optimiert. Die Übung strafft nicht nur den Hintern, sondern ist auch bei sogenannten Reiterhosen sinnvoll.

  • Füße schulterbreit auseinander. Die Hände nach vorne ausstrecken, das hilft mit der Balance. Wer mag, kann zusätzlich Gewichte in die Hände nehmen.
  • Nun die Knie beugen und die Hüfte tief absenken. Die Oberschenkel sollten parallel zum Boden sein. Das Körpergewicht ruht auf den Fersen.
  • Wieder in Ausgangsposition zurückkehren, und ein Bein seitlich abspreizen – dabei den äußeren Pomuskeln anspannen. Das Bein wieder an den Körper bringen und wieder squatten. Dann das andere Bein abspreizen und heranbringen. Das ist eine Wiederholung.

6. Superman

Po-Übungen - Superman

Einfach, aber super effektiv – der Superman. Eine Übung die nicht nur den Hintern trainiert, sondern auch den Rücken stärkt.

  • Auf eine Matte auf den Bauch legen. Die Bauchmuskeln anspannen, und dabei die Arme nach vorne strecken. (Ja, jetzt schaust du aus wie Superman!). Die Beine, Arme und Brust dabei vom Boden abheben.
  • Halte diese Position für ca. 10 Sekunden, dann 10 Sekunden entspannen. Insgesamt eine Minute lang durchführen.

Po-Übungen Top 10

7. Lying Hamstring Curl

Lying Hamstring Curl

Übungen, die man auf dem Rücken durchführt, fühlen sich oft einfacher an, als sie sind. Trotzdem wird der Po hier stark beansprucht. Zur Durchführung benötigst du einen Gymnastikball.

  • Auf den Rücken legen, den Gymnastikball unter den Füßen. Die Hüfte gerade machen, so dass sich eine gerade Brücke bildet – diese gerade Hüfte während der gesamten Übung beibehalten.
  • Jetzt die Füße in den Ball stemmen und den Körper nach oben anheben. Die Arme liegen auf der Seite, sie sollten aber nicht genutzt werden, um den Körper anzuheben. Den Ball mit den Füßen etwas in Richtung Hintern rollen, während man den restlichen Körper nach oben hebt.
  • Langsam wieder nach unten gleiten, die Hüfte bleibt dabei weiterhin gerade. Insgesamt 15 Wiederholungen mit 3 Sets anstreben.

8. Donkey Kick mit oder ohne Gewicht

Po-Übungen: Donkey Kick

Diese Übung ist besonders intensiv. Wer keine Gewichte zu Hause hat, kann sie auch ohne durchführen.

  • Auf „alle Viere“ auf eine Matte stellen, die Hände sind unter den Schultern und Knie unter der Hüfte.
  • Eine Hantel nun in die Kniekehle legen. Das Bein dann nach hinten anheben, indem man den Pomuskel anspannt. Der Rücken ist dabei gerade – die Bewegung des Beins kontrolliert und langsam durchführen. Nicht schwingen!
  • Die Übungen für jedes Bein 15 Mal durchführen. Dies ist ein Set. Insgesamt 3 Sets anstreben, aber sei gewarnt: Du wirst diese Übung noch tagelang spüren!

Unsere 10 Favoriten Po-Übungen

9. Plank mit Ball und Beinheben

Plank mit Ball und Beinheben

Für diese Übung benötigst du einen Gymnastikball. Sie ist nicht nur formend für den Po, sondern stärkt auch Bauch und Brustmuskeln.

  • Mit dem Bauch auf den Gymnastikball legen, und dann soweit nach vorne laufen (mit den Händen), dass die Füße schließlich auf dem Ball ruhen. Die Hände sind direkt unter den Schultern.
  • Den Bauchnabel nun nach hinten, Richtung Wirbelsäule ziehen, um die Mitte zu stabilisieren. Ein Bein anheben, den Pomuskeln anspannen und kurz halten. Das Bein dann wieder auf den Ball senken.
  • Das Ganze mit dem anderen Bein wiederholen. Das zählt als eine Wiederholung. Insgesamt 3 Sets mit 10 Wiederholungen anstreben.

10. Nutze das Laufband

Po-Übungen auf dem Laufband

Das Laufband ist zwar eigentlich für Cardio-Training gedacht, kann aber auch für Muskel-Training am Po effektiv eingesetzt werden.

  • Lauf mit Steigung. Die erhöhte Anstrengung schlägt sich vor allem in den Oberschenkel und dem Hintern nieder.
  • Mache Lunges. Einfach, während des Laufens, ein paar Ausfallschritte machen, kurz halten und wieder weiterlaufen.
  • Rückwärts laufen. Hört sich komisch an, ist aber wirkungsvoll. Wenn wir rückwärts laufen nutzen wir mehr Muskeln als beim regulären Vorwärtslaufen, da wir vorsichtiger sind.

 

Fotos: Zdenka; gradyreese; OSTILL; Kristen Johansen; warrengoldswain; indykb; Andrey Popov; Kharichkina; Yuri_Arcurs; gradyreese; g-stockstudio / iStock.com

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