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Die TOP 10 Diät-Helfer

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Das Frühjahr naht und der lästige Rettungsring um den Bauch will nicht weichen? AJOURE verrät, welche Lebensmittel dem Fett an den Kragen gehen!

Proteine

Wer den Kalorien zu Leibe rücken will, braucht Lebensmittel, die den Stoffwechsel stimulieren und die Fettverbrennung unterstützen. Hülsenfrüchte, mageres Fleisch und Fisch gehören deshalb oft auf den Teller, da sie anregend auf den Körper wirken. Magerquark und Hüttenkäse bereichern das Frühstück, Kidneybohnen das Mittagessen. So ist eine solide Grundlage geschaffen. Dazu gibt es Mineralwasser, welches sich mit Kalzium und Magnesium zusätzlich positiv auswirkt.

Ballaststoffe

Wer einen mittel gefüllten Bauch hat, kann Heißhungerattacken leichter widerstehen. Es ist jedoch nicht so einfach dieses Mittelmaß zu erreichen. Ballaststoffe, die in Leinsamen, Kleie oder Vollkornprodukten enthalten sind, helfen dabei. Auch Hülsenfrüchte sind hier hilfreich. Sie sorgen durch Aufquellen für ein angenehmes Gefühl im Magen.

Koffein

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Das beliebte dunkle Getränk kurbelt Blutdruck und Wärmeproduktion an, was auch den Kalorien ordentlich einheizt. Gesteigerte Konzentration und Wachheit sorgen dafür, dass auch langwierige Aufgaben schneller erledigt sind. So bleibt am Abend noch Energie für ein kleines Workout. Anschließend sind Lebensmittel mit geringer Energiedichte gut. Tomate, Spargel, Papaya eignen sich prima für einen Snack nach dem Sport.

Algen

Ungewöhnlich aber effektiv: Algen enthalten Vitamin C und B-Vitamine, was dem Immunsystem zu Gute kommt. Sie sättigen durch Ballaststoffe und enthalten das Spurenelement Jod, was den Stoffwechsel in Gang bringen kann.

Bittermelone

Süß war gestern, bitter ist der neue Trend. Adiponektin ist hierbei das wichtigste Element, dieses Hormon beeinflusst das Sättigungsgefühl, die Fettsäureverbrennung wird stimuliert und somit schmelzen die unerwünschten Fettpolster dahin.

Brokkoli

brokkoli

Was Mutter stets am Esstisch sagte, ist eine Faustregel für Fettverbrennung. Wer Brokkoli zu sich nimmt, tut den Muskeln etwas Gutes. Pro 100 Gramm schenkt das grüne Gemüse 350 Gramm Kalium an die Bewegungsmaschine Mensch. Auch was den Vitamin C Gehalt angeht, ist Brokkoli weit vorne und sogar die Apfelsine muss sich vor dieser Vitaminbombe verneigen.

Thunfisch

Schneller geht gesundes Essen wohl kaum. Die volle Packung Proteine wartet direkt nach dem Öffnen der Dose. Preiswert ist es obendrein und nahezu der gesamte Proteingehalt kommt den Muskeln zu. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, wenn Kochen ansteht.

Ananas

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Gelb, süß und voller Power. So macht die Ananas die Diät zum Kinderspiel. Vollgepumpt mit Bromelin wirkt das gelbe Obst verdauungsfördernd und entwässernd. Für das Sixpack ist dies ein wahres Wundermittel, da so die Muskeln aufgrund dem ausgebremsten Hormon Bradykinin deutlich einfacher zu Tage treten.

Sojabohnen

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Diese kleinen grünen Helfer sind nicht nur für Frauen in den Wechseljahren perfekt. Mit 100 Gramm werden dem Körper bereits 37,6 Gramm pflanzliches Eiweiß zugeführt, die essenzielle Aminosäuren enthalten, die der Körper nicht selbst bilden kann. Die Bohnen sind für Vegetarier das ideale Lebensmittel, da sie aufgrund des Fleischverzichtes ihren Eiweißgehalt hochhalten müssen. Fermentiert kann man Sojabohnen auch als Misosuppe verzehren. Lecker und gesund in einem.

Leber

Wer zu den eher abgehärteten Essern gehört, wird Leber sicher gern auf den Einkaufszettel für die nächsten Mahlzeiten setzen. Sie enthält Vitamin B5, welches bei der Freisetzung von Aminosäuren behilflich ist.

Foto top: clipdealer.com, Media-ID: 2120346; Rest: CC0 Public Domain

Mehr als nur TV-Beauty – Sila Sahin im Interview

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Tief dunkle Augen, glänzend-langes Haar und eine Figur, bei der jede Frau neidisch wird. Sila Sahin ist definitiv ein Hingucker. Die Schauspielerin hat aber einiges mehr zu bieten, als ein hübsches Äußeres. Nach GZSZ ging es für Sila nämlich erst so richtig los. Mit uns plaudert sie über ihre beruflichen Ziele, ihre türkischen Wurzeln und verrät nebenbei ein paar Beauty-Tipps.

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Hallo Sila, danke erstmal für deine Zeit. Wir haben dich zuletzt auf der Berliner Fashion Week gesehen und du sahst toll aus. Bei deinem hektischen Beruf keine einfache Sache. Worauf achtest du besonders bei deinem Beauty-Regime?
Ich war früher eitel, aber je älter man aber wird, desto weniger wird das, darüber bin ich froh. Ich finde, das Wichtigste ist, gut zu riechen und sich in den Klamotten, die man trägt, wohl zu fühlen. Schön aussehen ist so einfach, wir Frauen können da ja auf einige Dinge zurückgreifen (zum GLÜCK). Und ein guter Friseur ist schon die halbe Miete. Haare machen soviel aus. Das Wichtigste in meinem Gesicht sind meine Augenbrauen und Augen, erstere sind eigentlich immer in Form.

Verrate uns doch mal drei Beauty-Produkte, die jede Frau haben sollte.
Kokosöl für glänzende und gesunde Haarspitzen, Gojibeeren für ein starkes Immunsystem und Teatox Pure Beauty, entschlackend und für einen strahlenden Teint und natürliche Schönheit.

Wie wichtig ist für dich das Aussehen? Schönheit spielt in deinem Leben schließlich eine große Rolle, da du als Schauspielerin in der Öffentlichkeit stehst und damit auch Geld verdienst. Außerdem bist du auch gelernte Kosmetikerin.
Es war mir eine Zeit lang sogar zu wichtig. Ich bin jetzt gelassener geworden, finde diesen Beautywahn schrecklich, dabei kann man doch nur verlieren. Klar muss ich darauf aufpassen, aber es gelingt mir nicht immer, denn das erfordert harte Disziplin, die ich manchmal nicht unbedingt habe. Ich habe gelernt, hinter die Fassade zu sehen, wer in mir wohnt, denn da sind noch kostbarere Schätze versteckt, als man auf den ersten Blick optisch erkennt. Und wenn man seine Talente fördert, wird man auch nach außen schöner. Es muss nicht immer alles perfekt sein. Wichtig ist die Ausstrahlung und die kann eigentlich jeder aktivieren, es ist dann so etwas wie ein Regenbogen, den man um sich zaubert. Ich merke das immer, wenn ich lächelnd durch den Flughafen gehe, dann lächeln die meisten zurück. Das hat viel mit der Energie zu tun, die man versprüht, man kann das lernen. Durch positives Denken kann man seine ganze Aura verändern.

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Schon zu GZSZ-Zeiten galtst du als TV-Schönheit, spätestens nach den Playboy-Aufnahmen als eine der sexiesten Frauen Deutschlands. Wie gehst du mit diesem Image um?
Haha, danke! Am Anfang war es sehr aufregend. Ich wurde auf einmal anders von meiner Umwelt wahrgenommen, aber eigentlich bin ich ziemlich schüchtern… Es war eine ganz neue Erfahrung auf einmal so beobachtet zu werden.

Wie hältst du dich fit? Spätestens seit „Let’s Dance“ wissen wir alle, dass Tanzen eine große Leidenschaft von dir ist. Kommst du noch oft dazu, das auszuleben?
„Let’s Dance“ war eine der härtesten und schönsten Erfahrungen, die ich je machen durfte. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Das Tanzen wird immer – wenn auch nicht mehr auf diesem hohen Leistungsniveau, wie in der Show – ein Teil meines Lebens bleiben und ich liebe es einfach, Menschen tanzen zu sehen und selbst zu tanzen, es ist die beste Methode, um mit Spaß abzunehmen.

Wie voll ist dein Terminkalender momentan? An welchen Projekten arbeitest du in nächster Zeit?
Momentan passiert eine Menge. Am 26.03. um 21.15 Uhr bin ich in einer Episodenhauptrolle in der neuen RTL-Produktion „Block B“ zu sehen. Außerdem bin ich neue Markenbotschafterin für Lifestyle, Fitness, Natur- und Gesundheitsprodukte von „Vitafy“. Und habe ich einen eigenen Klamotten-Shop zusammen mit „You and Idol“.

Du wurdest in Berlin geboren und bist in Deutschland aufgewachsen, wie wichtig sind dir deine türkischen Wurzeln und wie stark bist du da verankert?
Ich bin gerne beides. Mir hat mal jemand gesagt, dass wenn es mir schwer fällt, mich zu entscheiden, was ich eher bin, soll ich auf meine Träume achten, in welcher Sprache ich träume. Nur doof, wenn man zweisprachig träumt. Ich bin sehr stolz auf meine türkischen Wurzeln. ich liebe die Mentalität, die Gastfreundschaft, das Essen, die Musik und das Land ist wunderschön. Ich würde sagen auf emotionaler Ebene bin ich eher Türkin, aber im Tagesgeschäft dann eher deutsch.

Vor einiger Zeit hieß es, du willst deine Karriere in der Türkei fortsetzen und dort richtig durchstarten. Ist das immer noch einer deiner Pläne?
Wenn sich ein gutes Projekt ergibt, warum nicht. In den letzten Wochen hatte ich beruflich sehr viel in Berlin und Dortmund zu tun, sodass ich bisher noch nicht die Zeit gefunden habe. Ich habe gerade meine Online-Shops youandsila.de und vitafy.de aufgebaut, davor war Fashion Week und Berlinale. Außerdem hatte ich einige Drehtage in Deutschland. Die Türkei steht aber auf meiner To-Do-Liste.

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Fotos: Sebastian Brüll

„Ein Lächeln ist schöner als jedes Make-Up der Welt“ – Nhi von Nhitastic im Interview

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Seit etwas mehr als zwei Jahren ist sie eine der erfolgreichsten Youtuber Deutschlands: Mit ihrem Channel „Nhitastic“ lockt Nhi durchschnittlich über 100.000 Zuschauer pro Video vor die Bildschirme.

Mittlerweile zählt sie über 250.000 Youtube-Abonennten, auf Instagram folgen ihr über 157.000 Fans. An ihre Anfänge kann sie sich noch gut erinnern. Was sich seit dem alles verändert hat, erzählt sie uns im Interview.

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Mit über 250.000 Abonnenten gehörst du zu den erfolgreichsten Youtuber Deutschlands. Wie lange machst du das schon und wie kam es überhaupt zu Youtube?
Vor 2 1/2 Jahren hat mich mein Freund auf die Idee gebracht mit Youtube anzufangen. Anfangs konnte ich mich mit seiner Idee überhaupt nicht anfreunden, aber irgendwie habe ich mich doch überwunden, mein erstes Video hochzuladen.

Kannst du dich noch an dein erstes Video erinnern, die ersten Kommentare und die ersten paar Abonnenten? Was hat sich seit dem geändert? Machst du deine Videos heute anders als vorher?
Ich würde mal behaupten, dass man sein erstes Video nie vergisst. Das war damals ein Fashion Haul von Bershka in zwei Teilen aufgeteilt. Ich war super aufgeregt, als mein aller erstes Video auf Youtube online ging und aktualisierte das Video solange, bis die ersten Kommentare zu lesen waren. Ich saß mit einem breiten Grinsen vor meinem Laptop, denn ich habe super positives Feedback bekommen. Leider gibt es das erste Video nicht mehr auf meinem Kanal, denn mein Kanal wurde damals aus unerklärlichen Gründen gelöscht. Wenn man nach meinem ersten Video sucht, erscheint als erstes Video sozusagen mein ‚3. Video‘.
2 1/2 Jahre sind eine lange Zeit auf Youtube. Natürlich wollte ich meine Videos verbessern, sowohl in der Qualität als auch im Schnitt, deswegen habe ich mir einiges an Equipment zugelegt, wie zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera für hochwertigere Videos, ein paar Objektive und Studioleuchten, damit ich auch Videos drehen kann, wenn das Wetter mal nicht so gut ist.

Was glaubst du, ist das Geheimnis deines Erfolges?
Sehr schwierige Frage, denn ich denke nicht, dass es ein Geheimrezept zum Erfolg gibt, jedoch braucht man sehr viel Geduld, Motivation und Spaß am Drehen.

Ist Youtube für dich nur ein Hobby oder ist es mittlerweile auch eine Art Geschäft bzw. Job geworden? Ist es etwas, was du beruflich machen kannst und willst?
Um ehrlich zu sein, ist Youtube für mich sowohl ein Hobby als auch mein Beruf und hierfür bin ich sehr dankbar, denn nicht viele Menschen haben die Möglichkeit, aus ihrem Hobby ein Beruf zu machen. Aber natürlich arbeite ich noch an anderen Projekten und leite derzeit nebenbei noch ein Restaurant mit meiner großen Schwester.

Welche Youtube Channel verfolgst du selbst besonders gern?
Puuh… Ich schaue sehr, sehr viele Youtuber, da ich mich gerne inspirieren lasse. Sowohl größere, als auch kleinere Youtuber. Einen Lieblingsyoutuber habe ich nicht.

Du bist bekannt dafür, gerne Drogerie-Produkte zu benutzen. Also vertrittst du die Ansicht „Gut muss nicht teuer sein“? Welche Luxus-Produkte hast du trotzdem bei dir stehen?
Ehrlich gesagt, bin ich viel zu geizig, um Unmengen von Geld für teure Produkte auszugeben, denn nicht alles was glänzt ist Gold. Also ja, gut muss nicht gleich teuer sein!
Vor einer Woche habe ich mir mein aller erstes High-End-Produkt gegönnt: Einen wunderschönen Chanel Lippenstift. Aber nur, weil ich noch einen Gutschein hatte!

Welche Beauty-Produkte sind deine All-Time-Favorites?
Ich liebe Highlighter, vor allem den „Mary Loumanizer“ von The Balm. Auf die Catrice „Glamour Doll Mascara Waterproof“ könnte ich auch nicht mehr verzichten und die Essence Lippenstifte aus der „Longlasting“ Reihe sind auch meine absoluten Favoriten im Bereich Beauty für einen unschlagbaren Preis!

Verrate uns doch mal 3 Beauty-Secrets, die jeder wissen sollte.
1. Mit einem knalligen Lippenstift denkt jeder, dass du dich ordentlich geschminkt hättest.
2. Gutes Equipment ist das A & O, vor allem eine gute Wimpernzange und gute Pinsel.
3. Dein Lächeln ist schöner als jedes Make-Up auf der Welt, also immer schön lächeln!

Der Frühling ist ja bald da. Was sind Mode- und Beauty-Trends, auf die du dich besonders freust?
Ich bin kein Mensch, der Beauty oder Fashion Trends hinterherjagt, aber worauf ich mich am meisten freue, ist, dass Leben wieder zurückkommt. Damit meine ich, dass die Tage wieder länger werden, die Natur nimmt wieder Farbe an und die Menschen kommen aus ihren Löchern heraus. Und dieses Leben spiegelt sich in der Beauty- und Modewelt wider. Es werden wieder knalligere Farben getragen, egal ob auf den Lippen oder am Leib.

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Wir bedanken uns für das tolle Interview. Nhi postet regelmäßig auf ihren Social Media Kanälen. Ihr wollt noch mehr über sie wissen? Dann folgt ihr bei Youtube, Instagram oder Facebook. Und hier geht’s zu ihrem Blog.

Fotos: (c) Nhitastic

9 Wohntipps für kleine Räume

Wohntipps für kleine Räume

Sehr viele haben den Wunsch nach einer großen, geräumigen Wohnung, nur leider sieht die Realität nicht immer so aus. Um kleine Räume optimal zu nutzen, sollten ein paar einfache Tricks beachtet werden. Wir haben für dich 9 Wohntipps für kleine Räume zusammengestellt, die in deinen vier Wänden mehr Raum zur Verfügung stellen.

Trick Nummer 1 – reduziere deine Einrichtung auf das Minimum

Für kleine Räume gilt meistens das Motto „weniger ist mehr“. Klare Linien bringen Ruhe ins Zimmer und lassen die ganze Wohnung größer wirken. Sperrige Möbel lassen ein Zimmer schnell sehr zugestellt und unaufgeräumt wirken. Investiere in Möbel, die klein aber praktisch sind. Ein Sofa welches sich in ein Bett umwandeln lässt, schafft Platz. Wähle ein Ecksofa aus, um tote Ecken sinnvoll zu nutzen. Überlege ob du im Schlafbereich einen riesigen klobigen Kleiderschrank brauchst oder ob eine freistehende Kleiderstange auch geeignet ist.

Trick Nummer 2 – flexible Möbel

Um Platz zu sparen, empfehlen wir flexible Möbel mit Doppelfunktionen. Statt einem Couchtisch ohne Staumöglichkeiten kannst du ein kleines Regal aufstellen. Es schafft eine Oberfläche für Ablagen und bietet Fächer um Zeitungen, Fernbedienungen oder ähnliches zu verstauen. Nutze Möbel mit Auszieh- oder Klappvarianten. Der Esstisch in der Ecke, der drei Mal im Jahr für Besuch genutzt wird, staubt ein und nimmt viel Platz. Nutze Tische mit Ausziehflächen, hinter der Tür noch drei Klappstühle platzieren und schon bist du für spontanen Besuch gewappnet.

Trick Nummer 3 – Stauraum schaffen

Kleine Wohnungen bieten kaum Platz um beispielsweise Kleidung aus der letzten Saison oder die Weihnachtsdeko zu verstauen. Tote Zimmerecken oder Nischen bieten durch Aufbewahrungsboxen oder unauffälligen Fronten Stauraum. Betten mit Bettkästen schaffen Platz für Ansammlungen oder Kleidungsstücken. Wohnungen mit hohen Decken bieten zusätzlich die Möglichkeit ein Hochbett einzubauen, um darunter ein Arbeitsplatz einzurichten. Wände kannst du mit Boards und Regalen bestücken, um Kleinkram darin aufzubewahren. Achtung: Zu voll gestellt, können Regale schnell unordentlich wirken.

Trick Nummer 4 – helle Farben nutzen

Helle Wandfarben und helle Möbel vermeiden ein erdrückendes Gefühl und schaffen Klarheit. Tapeten mit hellen Farben, leichten und dezenten Mustern bringen Ruhe in den Raum. Kräftige Farben sollten nur als Akzente oder als eine farbige Wand eingesetzt werden. Leichte Stoffe und transparente Gardinen bringen gegenüber dunklen und schweren Stoffen, Ruhe und Gemütlichkeit in den Raum. Große Spiegel und Fenster lassen den Raum noch heller und optisch größer wirken.

Trick Nummer 5 – Vertikale Flächen nutzen

Nutze die Höhe deiner Räume, um mehr Stauraum zu schaffen, ohne den Boden weiter zu belegen. Hoch angebrachte Regale oder Schränke, die bis zur Decke reichen, sind ideal, um Bücher, Deko oder sogar Küchenutensilien zu lagern. „Vertikale Lösungen helfen, den Boden frei zu halten und verleihen dem Raum eine offene Atmosphäre“, erklärt Innenarchitektin Sarah Lange.

Trick Nummer 6 – Multifunktionale Bereiche schaffen

In kleinen Wohnungen ist es oft effektiv, Räume so zu gestalten, dass sie mehreren Zwecken dienen. Ein Arbeitsplatz kann leicht in einen Essbereich umgewandelt werden, oder eine Ecke des Wohnzimmers kann tagsüber als Büro und abends als Entspannungszone dienen. Durch das Nutzen von faltbaren oder rollbaren Möbelstücken lässt sich der Raum schnell und einfach umgestalten.

Trick Nummer 7 – Einheitliche Farbpaletten verwenden

Um den Raum größer und einheitlicher erscheinen zu lassen, wähle eine Farbpalette, die sich durch den ganzen Raum zieht. „Ein harmonisches Farbschema bringt Ruhe und Fluss in kleine Räume und lässt sie größer und einladender wirken“, erklärt Sarah Lange. Dies kann durch die Wahl von ähnlichen Farbtönen für Möbel, Wände und Textilien erreicht werden.

Trick Nummer 8 – Spiegel strategisch platzieren

Spiegel sind nicht nur für die optische Vergrößerung von Räumen nützlich, sondern können auch strategisch eingesetzt werden, um Licht in dunklere Ecken zu lenken. Positioniere Spiegel gegenüber von Fenstern, um das natürliche Licht optimal zu nutzen und den Raum heller zu machen.

Trick Nummer 9 – Beleuchtung gezielt einsetzen

Gute Beleuchtung kann kleine Räume sofort wohnlicher und größer wirken lassen. Verwende verschiedene Lichtquellen wie Deckenleuchten, Tischlampen und Bodenlampen, um den Raum gleichmäßig auszuleuchten und dunkle Ecken zu vermeiden. Eine Mischung aus verschiedenen Lichtquellen schafft eine warme und einladende Atmosphäre.

Foto: teeraphan / stock.adobe.com

Gehaltsverhandlung für Frauen: DOs & DON’Ts, die wirklich helfen

Zwei Frauen in einem professionellen Gespräch über Gehalt und Karriere

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt noch immer deutlich weniger als Männer. Laut Statistischem Bundesamt lag der unbereinigte Gender Pay Gap 2025 bei 16 Prozent, der bereinigte Unterschied bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie bei rund 6 Prozent. Aber das ist nicht die ganze Geschichte.

Ein Teil der Lücke entsteht strukturell: Teilzeit, Elternzeiten, Branchenwahl, fehlende Transparenz, geringere Aufstiegschancen. Ein anderer Teil zeigt sich ganz konkret im Gespräch: bei Einstiegsgehältern, Beförderungen und Gehaltsverhandlungen, die zu spät, zu defensiv oder gar nicht geführt werden.

Das Problem ist nicht, dass Frauen schlechter verhandeln. Das Problem ist, dass sie oft unter anderen Erwartungen, Rollenbildern und Risiken verhandeln. Hier sind konkrete DOs und DON’Ts mit Scripts, damit du besser vorbereitet in dein nächstes Gespräch gehst.

AJOURE´-Einordnung

Gehaltsverhandlung ist kein unangenehmes Extra, sondern ein Finanzthema. Jeder Prozentpunkt mehr Gehalt wirkt sich auf Sparrate, Altersvorsorge, Rentenlücke und finanzielle Unabhängigkeit aus. Wenn du das Thema größer einordnen willst, starte im Bereich Finanzen für Frauen oder lies den aktuellen Guide zum Gender Pay Gap.

Warum Frauen diese Fehler machen – der psychologische Hintergrund

Bevor wir zu den konkreten Tipps kommen: Warum machen Frauen überhaupt diese Fehler?

Schuldgefühl-Kultur. Frauen lernen oft früh, nicht „zu viel“ zu fordern. Ergebnis: Wenn du nach Gehalt fragst, fühlt es sich schnell nach Egoismus an – obwohl du nur über den Wert deiner Arbeit sprichst.

Fehler-Angst. Frauen haben Angst vor dem „Nein“ des Chefs und erleben es als persönliche Ablehnung. Männer sehen dasselbe „Nein“ als Verhandlungsstart. Ergebnis: Frauen beginnen zu niedrig (um Ablehnung zu vermeiden), Männer beginnen oben.

Impostor-Syndrom. Viele Frauen verhandeln erst, wenn sie sich zu 100 Prozent sicher fühlen. Ergebnis: Sie verhandeln später – und damit oft zu spät für die maximale Gehaltssteigerung.

DON’T #1: Dich entschuldigen

„Es tut mir leid, ich weiß, dass das Timing schlecht ist, aber ich wollte gerne über mein Gehalt sprechen …“ Das ist eine sofortige Niederlage. Du signalisierst: Ich bin unsicher. Meine Frage ist nicht legitim. Ich bin bereit, Nein zu akzeptieren.

Dein Manager erwartet, dass du verhandelst. Das ist normal. Es ist dein Recht.

Das richtige Script:

„Danke, dass du dir Zeit nimmst. Ich möchte mit dir über mein Gehalt sprechen. Ich bin jetzt seit einem Jahr hier, meine Leistung war [konkrete Erfolge], und basierend auf dem Markt stelle ich mir [ZAHL] € vor.“

Keine Entschuldigung. Direkter Einstieg. Selbstbewusst, nicht aggressiv. Klar und respektvoll.

DO #1: Informiert sein – mit Zahlen

„Ich verdiene 3.500 € und will 4.000 €“ reicht nicht. Dein Manager denkt: Warum 4.000 €? Geh mit Daten in das Gespräch.

Schritt 1: Marktdaten recherchieren. Nutze gehalt.de, glassdoor.de oder LinkedIn Salary. Gib deine Position, Stadt und Erfahrung ein und ermittle die realistische Marktbandbreite für dein Profil.

Schritt 2: Persönliche Gewichtung. Hast du mehr Erfahrung als der Durchschnitt? Besondere Skills, die selten sind? Neue Verantwortungen übernommen? Jeder dieser Punkte rechtfertigt einen Aufschlag auf die Marktmitte.

Schritt 3: Dein Zielgehalt definieren. Lege fest: das Eröffnungsgebot (etwas über deinem Ziel, damit Verhandlungsspielraum bleibt), dein eigentliches Zielgehalt und deinen Walk-Away-Preis (unter dem du nicht akzeptierst).

Das ist nicht Gier. Das ist Mathematik.

AJOURE´-Check

Verhandle nicht nur für den nächsten Monat, sondern für deine finanzielle Basis. Ein höheres Gehalt kann deine Sparrate erhöhen, deinen Notgroschen schneller füllen und deine Rentenlücke langfristig verkleinern. Wenn du wissen willst, wo du finanziell stehst, helfen dir der Notgroschen-Rechner und der Rentenlücken-Rechner.

DON’T #2: Private Gründe nennen

„Ich brauche mehr Geld, weil ich mir ein Auto kaufen will“ oder „Meine Eltern brauchen Unterstützung“ – das ist professionell irrelevant. Dein Manager denkt: Das ist dein privates Problem, nicht meines.

Unternehmen zahlen für Wert, nicht für Bedarf.

Das richtige Script:

„Ich bin seit einem Jahr im Team. Meine Leistung war [konkrete Erfolge mit Zahlen]. Basierend auf dem Markt sollte mein Gehalt [ZAHL] € sein.“

Kein einziges Wort über private Gründe.

DO #2: Erfolge dokumentieren – mit Zahlen

„Ich mache gute Arbeit“ ist zu vage. Dein Manager braucht Fakten.

Schreib jetzt – nicht erst beim Gespräch – deine 3 bis 5 größten Erfolge der letzten Monate auf. Nicht: „Ich war verantwortlich für Projekt X.“ Sondern: „Ich führte Projekt X, das zu +15 % Effizienz geführt hat.“ Nicht: „Ich akquiriere Kunden.“ Sondern: „Ich akquirierte 5 neue Kunden mit insgesamt 200.000 € Jahresumsatz.“

Im Gespräch führst du dann kurz durch diese Liste – nicht als Aufzählung, sondern als Basis für deine Gehaltsforderung.

DON’T #3: Zu viel reden

Frauen füllen Gesprächspausen mit nervösem Gequatsche. „Es tut mir leid, aber ich wollte also sagen, dass ich denke, dass ich vielleicht mehr verdienen sollte … ja, vielleicht 4.000 €?“ Das signalisiert Unsicherheit – und gibt dem Manager die Möglichkeit, sofort Nein zu sagen.

Viel Reden = Unsicherheit. Stille = Stärke.

Die Regel: Sag einen Satz. Warte auf die Antwort. Sag einen Satz. Warte.

DO #3: Die Stille aushalten

Nachdem du dein Gehalt genannt hast, wird es still. Dein Gehirn schreit: „Sag etwas! Das ist unangenehm!“ Aber genau in dieser Stille passiert die Verhandlung.

Der Manager denkt über deine Forderung nach. Er kalkuliert. Er bereitet eine Gegenofferte vor. Wenn du redest, unterbrichst du diesen Prozess – meistens zu deinem Nachteil.

Was du tust: Atmen. Nichts sagen. Die Stille halten – 15 bis 30 Sekunden fühlen sich wie 5 Minuten an. Auf die Antwort warten.

Wenn du die Stille hältst, muss er antworten. Wenn du redest, gibst du dir selbst die Chance, dich selbst zu unterbieten.

DON’T #4: Ein Ultimatum stellen

„Entweder ich kriege 75.000 € – oder ich gehe!“ Das ist Aggression, keine Verhandlung. Der Manager wird defensiv oder ruft dein Bluff. In beiden Fällen verlierst du.

Verhandlung heißt: die Lösung gemeinsam finden, nicht Druck machen.

Das richtige Script:

Manager: „Das geht nicht, höchstens 65.000 €.“
Du: „Ich verstehe, dass 75.000 € schwierig ist. 65.000 € liegt deutlich unter dem Markt. Können wir uns annähern – vielleicht 70.000 €?“

Wenn er bei 65.000 € bleibt:

„Okay, ich verstehe. Können wir in 6 Monaten noch einmal sprechen? Und kannst du mir sagen, welche Ziele mich näher an 70.000 € bringen?“

DO #4: Alternativen anbieten

„Manager sagt Nein“ bedeutet nicht: „Das war’s.“ Es bedeutet: „Nein zu diesem Angebot.“ Welche Alternativen gibt es?

Zieldatum setzen: Konkrete Ziele definieren, bei deren Erreichen das Gehalt in 6 Monaten angepasst wird.

Performance Bonus: Wenn das Fixgehalt nicht geht – ein erfolgsabhängiger Bonus für ein konkretes Projekt oder Quartalsergebnis.

Benefits statt Gehalt: Mehr Urlaubstage, Weiterbildungsbudget, Home-Office-Tage. Das ist kein Rückzug – das ist kluge Verhandlung, weil Benefits oft günstiger für den Arbeitgeber, aber wertvoll für dich sind.

Neue Verantwortungen: Welche Aufgaben würden ein höheres Gehalt rechtfertigen – und kannst du diese übernehmen?

DON’T #5: Nervosität zeigen

Zitternde Hände, undeutliche Stimme, ausweichender Blick – der Manager sieht deine Emotionen, nicht deine Argumente. Dabei ist Nervosität völlig normal. Das Problem ist nicht das Gefühl, sondern dass es sichtbar wird.

Die Lösung: Vorbereitung. Nicht als Lektüre – als Praxis.

DO #5: Konkret vorbereiten

Die perfekte Vorbereitung passiert nicht einen Tag vorher.

Zwei Wochen vorher: Marktgehalt recherchieren (gehalt.de, glassdoor.de). Deine fünf größten Erfolge mit konkreten Zahlen aufschreiben. Zielgehalt, Walk-Away-Preis und Eröffnungsgebot berechnen.

Eine Woche vorher: Komplettes Gesprächs-Script aufschreiben. Script mindestens dreimal laut sprechen – nicht lesen, sprechen. Roleplay mit einer Freundin oder vor dem Spiegel.

Tag des Gesprächs: Gut schlafen. Kleidung, in der du dich sicher fühlst. Fünf Minuten Atemübungen direkt vorher. Langsam sprechen, aufrecht sitzen, Augenkontakt halten.

Checkliste

Deine Vorbereitung auf das Gehaltsgespräch

  • Marktdaten recherchiert (gehalt.de / glassdoor)
  • Zielgehalt berechnet (mit Gewichtung)
  • Walk-Away-Preis definiert
  • 5 größte Erfolge aufgeschrieben (mit Zahlen)
  • Komplettes Script geschrieben
  • Script 3× laut geübt
  • Roleplay mit Freundin gemacht
  • Termin mit dem Manager vereinbart
  • Professionelle Kleidung vorbereitet
  • Atemübungen gemacht

Ein realistisches Szenario – Schritt für Schritt

Dein Einstieg: „Danke, dass du dir Zeit nimmst. Ich bin seit einem Jahr hier, meine Leistung war [konkrete Erfolge]. Basierend auf dem Markt stelle ich mir ein Gehalt von 75.000 € vor. Was denkst du?“

[Stille. 15 bis 30 Sekunden. Keine Panik – das ist normal.]

Manager-Reaktion Option A: „Das geht nicht, maximal 65.000 €.“ → Du: „Ich verstehe, dass 75.000 € hoch ist. Basierend auf den Marktdaten und meinen Leistungen sehe ich das etwas anders. Können wir uns annähern – vielleicht 70.000 €?“ [Stille.]

Manager-Reaktion Option B: „Das ist sehr hoch für dein Erfahrungsniveau.“ → Du: „Ich habe mir das gut überlegt. Die Marktrate für meine Position und Erfahrung liegt bei 68.000 bis 76.000 €. Ich liege mit 75.000 € im oberen Bereich – das spiegelt meine Ergebnisse wider.“ [Stille.]

Manager-Reaktion Option C: „Das muss ich mit der Geschäftsleitung besprechen.“ → Du: „Natürlich. Bis wann kann ich mit einer Rückmeldung rechnen?“ [Konkretes Datum erfragen.]

Wenn er am Ende bei 65.000 € bleibt: Entweder Zieldatum + Zielvorgaben für 70.000 € in 6 Monaten vereinbaren. Oder nach Alternativen fragen (Weiterbildungsbudget, extra Urlaubstage). Oder: Das Gespräch professionell beenden und die eigene Position überdenken.

Was Verhandeln wirklich bedeutet – in Zahlen

Szenario A: Du verhandelst nicht. Gehalt bleibt bei 60.000 €. Über 40 Arbeitsjahre: 2,4 Mio. €.

Szenario B: Du verhandelst und bekommst +10 %. Gehalt: 66.000 €. Über 40 Arbeitsjahre: 2,64 Mio. € – plus das höhere Basisgehalt bei jeder nächsten Verhandlung. Gesamtvorteil: über 300.000 €.

Die Entscheidung ist nicht: „Soll ich 10 % oder 0 % mehr verdienen?“ Die Entscheidung ist: „Will ich über das Arbeitsleben 300.000 € extra – oder nicht?“

Deine nächsten Schritte

Diese Woche: Marktdaten recherchieren (1–2 Stunden). Zielgehalt berechnen. Fünf Erfolge aufschreiben. Script vorbereiten.

Nächste Woche: Script laut üben. Roleplay machen. Termin mit dem Manager vereinbaren.

Dann: Das Gespräch führen. Danach festhalten, was du gelernt hast. Entweder feiern – oder ein Zieldatum setzen und die nächste Verhandlung planen.

Den psychologischen Unterbau für all das findest du im Artikel Finanzielle Unabhängigkeit beginnt im Kopf. Wer versteht, warum Verhandeln sich falsch anfühlt, kann dieses Gefühl gezielt überwinden.

Sonderfall Elternzeit

Wenn du nach Elternzeit oder längerer Pause zurückkehrst, gelten oft andere Gesprächsdynamiken: neue Aufgaben, veränderte Arbeitszeit, alter Vertrag, aber gewachsene Erfahrung. Lies dazu unseren Guide Gehaltsverhandlung nach Elternzeit.

Wenn du dich weiter vorbereiten willst

Nächster Schritt

Rechne aus, was Nicht-Verhandeln dich wirklich kostet.

Eine Gehaltsverhandlung ist nicht nur ein Gespräch mit deiner Führungskraft. Sie beeinflusst, wie schnell du Rücklagen aufbaust, investierst, vorsorgst und finanziell unabhängiger wirst.

Wenn du tiefer einsteigen willst, lies den aktuellen Gehaltsverhandlungs-Guide für Frauen und den Artikel zum Gender Pay Gap. Dort findest du auch konkrete Download-Hilfen für dein nächstes Gespräch.

Quellen

Gender Pay Gap Deutschland: Statistisches Bundesamt (Destatis), Themenbereich Verdienste und Gender Pay Gap. Verfügbar unter: destatis.de

Von der Jura-Studentin zur Mode-Designerin – Tamina von Ribaupierre

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Ihre Klamotten sieht man auf Fachmessen, Modeschauen und auch schon in vielen Boutiquen in ganz Deutschland. Sogar die britische Vogue hatte bereits über Tamina von Ribaupierre berichtet und ihren extravaganten Stil gelobt. Für die junge Designerin ein Riesenerfolg! Für uns plaudert Tamina ein bisschen aus dem Nähkästchen.

Nicht jeder Jung-Designer kann auf eine so vielversprechende Zukunft blicken wie du. Was macht deinen Erfolg aus?
Ich mag meine Arbeit und habe mich – zumindest am Anfang – mit nichts Anderem beschäftigt und auf Privatleben verzichtet. Das ist auf Dauer natürlich kein Zustand, daher suche ich gerade einen ausgeglichenen Mittelweg. Im Endeffekt kommt der Erfolg nur, wenn man dran bleibt, aber kaputt machen sollte man sich dafür auch nicht.

Das Modebusiness gilt als knallhart und eiskalt. Stress, Sorgen und Druck sind genauso selbstverständlich, wie auch mal sieben Tage durchzuarbeiten. Kannst du das bestätigen?
Kann ich absolut bestätigen! Als Selbstständiger hast du natürlich in jeder Branche den Druck, dich mit deinem Produkt von anderen abzuheben, aber dadurch, dass in der Mode ständig neue Kollektionen und Produkte herausgebracht werden müssen, reißen der Druck und der Stress auch im Angestelltenverhältnis nie ab. Das muss man entweder lieben oder eine Lösung finden, sich so einzuteilen, dass man selbst nicht zu kurz kommt.

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Aus der aktuellen Kollektion

Wird man vom Designer-Job heute noch reich?
Nein 😀

Deine Kleider sind sehr extravagant, nichts, das man gerade mal so in jedem Schaufenster sieht. Wie sieht denn deine Durchschnittskundin aus?
Stimmt schon, meine Durchschnittskundin muss etwas mutiger sein oder ausgefallene Teile mit etwas ruhigeren Styles kombinieren können. Auf jeden fall hat sie gerne etwas Besonderes im Schrank hängen, das nicht jede andere hat.

Wie würdest du deinen privaten Kleidungsstil bezeichnen?
Da kann ich mich nicht festlegen. Eher Lässig… Seit hier zwei Hunde in der Wohnung herumtoben, sind Strumpfhosen und Leder-Leggings jedenfalls ganz hinten im Schrank verschwunden. Aber irgendwas aus Leder ist meistens dabei, oder aus Kunstleder, wenn es gut gemacht ist. Zurzeit ist es ja noch kalt, ich habe momentan ein Faible für sehr voluminöse Strickjacken zu Röhrenjeans oder Leggings. Ich habe mir die goldbraune Lederjacke aus meiner Sommerkollektion noch einmal in Mattschchwarz genäht. Die trage ich fast immer, wenn es warm ist und wenn es kalt ist mit flauschiger Kunstpelzweste darüber. Mein Freund schimpft immer, dass ich zu viel Schwarz und Grau trage… Ich glaube, das Problem haben die meisten Modemenschen.

Was wärst du geworden, wenn es mit der Mode nicht geklappt hätte?
Ich habe vor der Mode sechs Semester lang Jura studiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich eine passionierte Anwältin geworden wäre.

Nun mal zu unserem Lieblingsthema: Frühling und Sommer stehen ja jetzt auch schon wieder in den Startlöchern. Was sind denn die Trends?
Auf jeden fall mehr Farbe als im Winter und bei mir darf Leder natürlich in keiner Saison fehlen. Und die Kombination aus luftigen, lässigen Oberteilen, z.B. weite Tuniken mit knackigen Shorts. Ein bisschen Glamour darf auch dabei sein, aber dabei nicht zu spießig und zugeknöpft werden. Goldtöne oder glänzende Stoffe, Pailletten etc. am besten offenkantig und umgefüttert und ein bisschen rougher verarbeitet oder kombiniert, um das Ganze ein bisschen lässiger zu machen.

Wer ist dein aktuelles Lieblingsmodel?
Schwer zu sagen. Unter den Models, die ich selbst kenne, gibt es viele, die ich menschlich oder vom Look her besonders mag. Toll ist natürlich, wenn beides zusammenkommt.

Von wem oder was lässt du dich in Sachen Mode inspirieren?
Ganz unterschiedlich, ich stöbere stundenlang im Internet und schaue mir die Streetlooks der Besucher verschiedener Fashion Weeks an. Eine große Inspiration sind natürlich immer die Stoffmessen. Oft siehst du ein spannendes Material und hast sofort ein Bild im Kopf, was du gerne daraus machen würdest. Ob sich das dann immer so umsetzen lässt, ist die andere Frage, dann geht die große Tüftelei an der Schneiderpuppe los. Oft sind es aber auch Dinge, die gar nichts mit Mode zu tun haben, die inspirierend sind. Das kann eine Felsformation sein, ein Blatt, ein Skelett, ein Gebäude, kaputtes Glas.

Wer ist die bestangezogene Promifrau?
Die bestangezogene Promifrau….. gute Frage… Ich liebe ja Dita van Teese über alles, ihr Stil ist fabelhaft, aber sehr weit weg von meiner Mode. Trotzdem toll!

tamina-von-ribaupierre
Die Designerin trägt privat am liebsten Schwarz

 

Wir bedanken uns für das tolle Interview. Tamina von Ribaupierre findet ihr übrigens online: Hier geht’s zur Homepage und zur Facebook-Seite der Designerin.

 

Fotos: Tamina von Ribaupierre

5 Dinge, die man nach einem One Night Stand nicht tut

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Peinliche Missverständnisse, zwanghafte Gespräche oder unangebrachte Erwartungen? One Night Stands sind eben doch nicht immer so einfach und ungezwungen, wie man sie sich vorstellt. Auch hier gibt es DOs und DON’Ts, die das Leben einfacher machen. Wir verraten euch, was ihr auf jeden Fall lassen solltet, damit euer nächster One Night Stand kein Reinfall wird.

Reden

Zum Reden gibt’s die beste Freundin oder die Mama, notfalls tut’s auch die Friseurin des Vertrauens. Aber um Himmels Willen nicht der Typ, den du für eine feuchtfröhliche Nacht aus der Bar in dein Bett geschleppt hast. Wenn das hier bei einem einmaligen, spaßigen Erlebnis bleiben soll, dann schütte ihm nicht dein Herz aus und lass dich auch umgekehrt nicht in ein Gespräch über Gott und die Welt verwickeln. Gegen ein paar nette Worte ist sicherlich nichts einzuwenden, aber mehr als körperliche Anziehung und oberflächliche Sympathie sollte bei einem One Night Stand nicht entstehen.

Zum Frühstück bleiben

…oder schlimmer: Noch länger. Du willst nicht wie eine anhängliche Klette rüberkommen, die sich vom unverbindlichen Sex mehr erhofft. Mach dich am nächsten Morgen lieber schnell vom Acker. Es heißt nicht umsonst One NIGHT Stand: Nach der gemeinsamen Nacht sollte der andere nicht dazu gezwungen sein, Gastgeber zu spielen. Man kennt sich schließlich nicht wirklich und das sollte auch so bleiben.

Facebook und Nummern austauschen

Will man sich weiter kennenlernen? Oder den Kontakt halten? Wohl eher nicht. Der One Night Stand ist eine Bekanntschaft, die auf Einmaligkeit beruht und nur im seltensten Fall zu Freundschaft oder Beziehung führt. Daher ist es auch total unnötig, Kontaktdaten auszutauschen. In 1-2 Monaten kann man Name und Nummer sowieso nicht mehr richtig einordnen.

Beleidigt sein

Er ist einfach gegangen, ohne „Tschüss“ zu sagen? Sei froh, dann ersparst du dir die peinlichen und unbeholfenen Gespräche am nächsten Morgen. Wenn du beleidigt bist, dass er sich weder nach deiner Nummer erkundigt hat, noch sonst irgendwelche Anzeichen macht, dich näher kennenlernen zu wollen, dann hast du das Prinzip eine One Night Stands einfach nicht verstanden.

Hoffnungen machen

Oh je, du merkst, dass deine Bettgeschichte von gestern Nacht nicht ganz gecheckt hat, worum es dabei gegangen ist? Sei nicht zu freundlich und halt dich bloß an die Regeln, wir wollen niemandem Hoffnung auf mehr machen. Sag klar und deutlich, dass es ein lustiger Abend war, aber eben auch nicht mehr. Verabschiede dich und mache dabei keine Andeutungen, ihn nochmal treffen zu wollen.

Foto: clipdealer.de

Fotogen: 11 Tipps, wie du auf Fotos besser aussiehst

Fotogen: 11 Tipps, wie du auf Fotos besser aussiehst

Im Spiegel sieht man irgendwie besser aus als auf Fotos und die Kamera macht sowieso mindestens 5 Kilo dicker. Viele Frauen hassen es, sich fotografieren zu lassen, weil man sich selbst für alles andere als fotogen hält. Doch zum Glück kann man dem Fotogen sein tatsächlich ein bisschen auf die Sprünge helfen – mit diesen einfachen Tricks:

1. Lächeln – und zwar wirklich!

Fish- und Duck-Face will keiner sehen (wer hat sich das überhaupt ausgedacht?), ein strahlendes Lächeln ist um einiges schöner und wirkt viel selbstbewusster. Pluspunkt: Die Augen lächeln buchstäblich mit und machen das Gesicht lebendig.

Versuche, ein möglichst natürliches Gesicht zu machen, indem über etwas Schönes lächelst, das dir gerade in den Sinn kommt oder setze einfach eine entspannte Miene auf. Vermeide zu starke Gesichtsausdrücke oder unangenehme Grimassen.

2. Mach den Hals lang

Wo kommt auf einmal dieses Doppelkinn her? Wer auf Fotos nach unten schaut oder gerne mal den Kopf einzieht, sieht das womöglich öfter. Um ein ungewolltes Doppelkinn zu vermeiden, mach den Hals lang und streck den Kopf ein bisschen in Richtung Kamera. Fühlt sich dämlich an, sieht aber im Ergebnis toll aus.

3. Zeig deine Schokoladenseite

Gibt es einen bestimmten Winkel, aus dem du dir am besten gefällst? Siehst du von links oder von rechts besser aus? Frontal oder leicht von der Seite? Die meisten Menschen haben eine Schokoladenseite, die sie besonders gerne mögen (in der Regel erscheint einem selbst die linke Gesichtshälfte attraktiver als die rechte) und die darf auf Fotos natürlich gezeigt werden. Tipp: Wer etwas seitlich in die Linse schaut, bringt mehr Dynamik in sein Gesicht (Frontalfotos wirken leicht flach).

4. Fotogen für den perfekten Augenblick

Um geschlossene Augen oder einen müden Blick zu vermeiden, gibt es einen einfachen Trick: Schau auf dem Boden und schließe die Augen vor dem Schnappschuss, mache sie erst auf, wenn du kurz davor bist in die Kamera zu blicken.

5. Achte auf das Licht

Natürliches Tageslicht ist IMMER am schönsten! Softes Sonnenlicht schmeichelt dem Hautbild, seitlich einfallend wirkt es besonders harmonisch. Stell dich niemals direkt unter eine Lichtquelle, das führt zur Überbeleuchtung und wirft gleichzeitig unschöne Schatten.

6. Suche dir einen hellen Hintergrund

Auf hellen Hintergründen sieht man selbst viel strahlender aus, die Haut wirkt ebenmäßiger und das Bild insgesamt freundlicher. Außerdem kommen viele Kameras mit hellen Hintergründen besser klar: Der automatische Farbausgleich funktioniert so nämlich zuverlässiger.

7. Nutze den richtigen Winkel

Der Winkel, aus dem ein Foto aufgenommen wird, kann ebenfalls einen großen Unterschied machen. Achte darauf, dass die Kamera auf Augenhöhe oder etwas höher ist, um einen schmeichelhaften Winkel zu erzielen. Vermeide es hingegen, Fotos von unten aufzunehmen, da dies sehr unvorteilhaft wirken kann.

8. Pose wie ein Hollywoodstar

Die müssen schließlich wissen, wie der Hase läuft. Also Brust raus, Schultern leicht zurücknehmen, eine Hand an die Hüfte, das Gewicht auf ein Bein verlagern und den Körper zur Seite drehen, während das Gesicht leicht von der Seite in die Kamera schaut. Streckt die Figur und du wirkst sofort schlanker.

9. Das perfekte Make-up

Am wichtigsten ist es, unschöne Augenringe zu kaschieren und die Gesichtszüge mit Highlights und Contouring in Szene zu setzen. Concealer, Bronzer und Rouge an den richtigen Stellen, ordentliche Augenbrauen, schön geschwungene Wimpern machen das Meiste aus. Augen und Lippen dürfen für Fotos ruhig intensiver geschminkt werden, da viel Farbe „weggeblitzt“ wird. Mattierendes Make-up ist ratsam, damit man auf Fotos nicht ungewollt glänzt.

10. Wähle das richtige Outfit

Das richtige Outfit kann einen großen Einfluss darauf haben, wie du auf einem Foto aussiehst und wirkst. Achte darauf, dass das Outfit zu deinem Körpertyp und deiner Persönlichkeit passt. Wähle Farben, die deine Haut zum Strahlen bringen und vermeide zu grelle oder zu dunkle Farben.

11. Bearbeite das Foto

Eine leichte Bearbeitung kann dazu beitragen, das Beste aus einem Foto herauszuholen. Verwende dazu eine Bildbearbeitungs-App, um das Licht, den Kontrast und die Schärfe anzupassen. Vermeide es jedoch, das Foto zu stark zu bearbeiten, da dies schnell dazu führen kann, dass es unnatürlich aussieht.

 

Foto: Africa Studio / stock.adobe.com

Die Abturn-Liste: 4 Beauty-Trends, die Männer hassen

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Welche Beautyrituale Männer überhaupt nicht schön finden

Es ist wie mit den Klamotten: Bestimmte Trends können Männer einfach nicht nachvollziehen – ganz egal, wie angesagt sie gerade sind. Wir verraten, was Männer an Frauen nicht mehr sehen wollen.
 

1. Künstliche Nägel

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Nail Art! [EXPLORED]“ von Lelê Breveglieri via flickr.com, CC BY 2.0

Lang, bunt und aus Acryl oder Gel müssen sie sein – zumindest für manche Frauen sind künstliche Nägel ein Muss, vor allem, wenn die natürlichen einfach nicht die gewünschte Form und Länge haben. Auch bei der Farbe probieren wir gerne mal was Neues aus: Neon, Schwarz, verziert mit Muster, Blümchen und Strass-Steinen; wir haben alles schon mal ausprobiert und mitgemacht und investieren auch weiterhin gerne Geld und Zeit in unsere Nägel. Für viele Männer jedoch ein Graus! Zu künstlich, zu kratzig, zu lang und zu bunt sowieso. Männer mögen es hier lieber einfach: Ganz natürlich und wenn farbig, dann im schicken French-Look oder verführerischem Rot.
 

2. Leuchtender oder greller Lippenstift

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“maybelline pink pop fuchsia flash 1” von Marla Morri via flickr.com, CC BY-SA 2.0

Grelles Pink war letztes Jahr überall zu sehen, diesen Winter sieht man immer häufiger ein auffälliges Lila. Was für uns super schick ist, bringt bei Männern höchstens ein Kopfschütteln hervor. Denn auch bei den Lippen mögen es die Herren klassisch: Mädchenhaftes Rosa, ein natürlicher Nude-Look oder sexy rote Lippen kommen am besten an.
 

3. Bushy Brows

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Jennifer Connelly, Photo by Andreas Rentz/Getty Images for Paramount Pictures

Cara Delevigne und die Olsen-Twins machten es vor: Zupfen war einmal. Wer mit auf dem Trendzug fahren will, der lässt seine Augenbrauen möglichst unbehandelt, breit und buschig. Wir haben uns morgens den Griff zur lästigen Pinzette gespart, was die Männerwelt überhaupt nicht gut fand. Die mag es nämlich immer noch ordentlich gezupft und in schlanker Form und konnte sich mit den Balken über den Augen gar nicht anfreunden.
 

4. Half-shaved Head

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Miley Cyrus, Photo by Eugene Gologursky/Getty Images for Toshiba

Kurze Haare liegen sowieso eher selten in der Gunst der meisten Männer, doch als sich die Frauenwelt in diesen Trend verguckte, waren die Herren den Tränen nahe. Sängerin Cassie hat damit angefangen: Die Haarpracht wird zur Hälfte abrasiert, die andere Hälfte wahlweise weiterhin als lange Mähne getragen oder ebenfalls kürzer geschnitten. Für Männer ein wahrgewordener Albtraum.

Saralisa Volm im Interview

saralisa volm ajoure

Du hast bereits in vielen TV-Produktionen mitgewirkt. An welche erinnerst du dich besonders gut und gerne?

Besonders gerne erinnere ich mich an meinen zweiten Film „Dancing with Devils“, der ein richtiger Genre-Film ist und im Hamburger Drogenmilieu spielt. Ich hatte hier sehr viel Einfluss auf die Geschichte und meine Figur und es war eine sehr spannende und aufregende Zeit, diesen Film entstehen zu sehen. Im Allgemeinen habe ich aber immer dann gute Erinnerungen an Filme, wo sowohl die Geschichte, als auch das Team besonders und liebenswert sind. Einen Film zu machen, ist jedes Mal eine Überraschung. Man weiß nie genau, worauf man sich einlässt.

War „Schauspielerin“ immer dein Traumberuf gewesen?

Fast immer. Ich wollte zunächst Tanzen und Schreiben. Mit 12 wusste ich dann aber schon, dass ich spielen will. Das ist wohl in mir drin und das Schreiben ist mir auch geblieben, weswegen ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut habe, ein Buch zu veröffentlichen. Ich finde auch, dass sich das Schauspielen und das Schreiben sehr gut ergänzen, weil der eine Beruf so viel ruhiger ist, als der andere. Beim Schreiben kann man sich zurückziehen, muss morgens nicht aufstehen, sondern kann direkt im Bett anfangen zu arbeiten. Das ist sehr entspannt.

saralisa volm katja hentschel

Hast du schon mal zu hören bekommen, du solltest lieber „etwas Anständiges“ machen?

In jedem Fall habe ich schon oft zu hören bekommen, dass ich etwas machen sollte, bei dem man regelmäßiger und mehr Geld verdient. Aber ich fand das nie so attraktiv wie die Aussicht Filme zu machen.

Als Schauspielerin hast du auch schon Erotik-Szenen abgedreht. Wie darf man sich eine verruchte Sex-Szene, begleitet von so vielen Kameras, vorstellen? Ist das schwierig, sich zu überwinden oder gehört das eben einfach dazu?

Schauspielen heißt für mich in vielerlei Hinsicht mich zu überwinden, immer wieder auf‘s Neue. Meine Erfahrungen, mein Körper, meine Gefühle werden für mich beim Dreh zu Material um meine Figur auszufüllen. Da wirft man alles in die Waagschale und gibt extrem viel Preis, vor allem psychologisch.

Was ist die größte Schattenseite am Schauspielberuf? Und welches sind die schönsten Vorzüge?

Ich denke, die größte Schattenseite ist, dass man besetzt werden muss. Du kannst Dir die guten Rollen nicht einfach aussuchen, sondern musst sie Dir verdienen und erarbeiten. Das ist natürlich nicht immer leicht und bringt einen in eine gewisse Abhängigkeitssituation. Dafür hat man einen sehr abwechslungsreichen Beruf, der einem erlaubt in vielen unterschiedlichen Leben zu Gast zu sein. Man arbeitet projekteweise, intensiv und gerät oft an seine eigenen Grenzen. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.

Mal was ganz anderes: Du bist ja auch Mutter von zwei kleinen Kindern. Wie kriegt man das unter einem Hut? Einen doch ziemlich stressigen Job und die Familie.

Das frage ich mich auch jeden Tag. Und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich dann immer eine Antwort parat habe. Ich bin selbst oft ratlos, wie wir die Bedürfnisse und Verabredungen von vier unterschiedlichen Personen koordinieren sollen. Aber irgendwie bekommt man es dann meistens hin. Das heißt einfach viel telefonieren, absprechen und organisieren. Ab und an muss dann einer in den sauren Apfel beißen und akzeptieren, dass nicht immer alles möglich ist. Für mich bedeutet Familie auch, dass man manchmal zu Gunsten der Anderen entscheidet und das gerne tut.

Welche Vorsätze hast du für’s neue Jahr?

Ich werde nächstes Jahr 30 und denke deshalb gerade besonders intensiv über Vorsätze nach. Ich denke, ich werde mir vornehmen, meine Ziele noch klarer zu definieren und mich noch mehr auf das zu fokussieren, was ich machen möchte. Manchmal ist es wichtig den Schrott aus seinem Leben zu werfen, um Platz für die Dinge zu schaffen, von denen man wirklich überzeugt ist. Es gibt da diesen schönen Satz von Jim Carry: “You can fail at doing what you don’t want so you might as well take a chance at doing what you love.”

saralisa volm

Fotos: Katja Hentschel

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