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Hörbuchtipp: Steinroller – Der Steinzeitkommissar

Hörbuchtipp: Steinroller - Der Steinzeitkommissar

Mord in der Steinzeit:
Der erste Kriminalfall der Menschheitsgeschichte

Steinroller ist der Sohn des Stammesoberhauptes Felsschmetterer und offensichtlich anders als die anderen seiner Sippe: Ein darwinistischer Zufall hat es gewollt, dass Steinrollers Gehirn größer ist und besser funktioniert als das seiner steinzeitlichen Genossen. Statt mit seinen Kumpanen auf die Jagd zu gehen, schlägt sein Herz leidenschaftlich für die Höhlenmalerei. Keine einfache Situation für den jungen Künstler, lebt er doch in der Steinzeit, in der Argumente eher mit der Keule als mit Worten durchgesetzt werden. Zum Glück liebt er eine Frau, für die männliche Intelligenz höchst anziehend und erotisch ist. Weichhaar ist nicht nur wunderschön, sondern selbst auch sehr clever und eine Erfinderin.

Deshalb mag Steinroller sein beschauliches Künstlerleben – doch ein grausamer Fund reißt ihn aus seiner friedlichen Welt: Im Gras liegt ein völlig platt gedrückter Mann, seine persönlichen Gegenstände fehlen. Steinroller ist sich sofort sicher: Nein, der Mann wurde nicht von einem Mamut zertreten – er wurde heimtückisch ermordet! Doch wer ist der Täter und welches Motiv hatte er? Zusammen mit seiner klugen und schönen Frau Weichhaar und seinem etwas plumpen, aber treuen Assistenten Otterfang macht sich Steinroller auf die Suche nach dem Mörder – und vollbringt damit eine wahrlich historische Tat: Er klärt als Kommissar den ersten Mord in der Steinzeit auf.

Skurril, humorig, spannend und völlig anders:
Genialer Steizeit-Krimi als purer Hörgenuss

Mit seinem Krimi entführt uns der Autor Martin Lassberg in die Welt der Mammuts und Neandertaler, in die Welt der Jäger und Sammler. Wer sich aus dem Geschichtsunterricht an die Steinzeit als eher trockenes Thema erinnert, wird staunen und eines Besseren belehrt. Zwischen Höhle, Lagerfeuer, Lendenschurz, Keule und Speer bleibt jede Menge Raum für Spannung und noch viel mehr Humor. Lassberg lässt einmalige Charaktere vor der ungewöhnlichen Kulisse der Steinzeit agieren, dass es eine richtige Freude ist.

Die Geschichte an sich ist schon genial, doch dass es ein wahrer Hörgenuss wird, ist dem hervorragenden Sprecher Boris Aljinovic zu verdanken. Er verleiht jeder Figur eine eigene Art des Sprechens und eine unverwechselbare Stimmfarbe. Da wird gebrummelt, geseufzt, gejolt und gekeift: Aljinovic spricht den Krimi wie es kein Zweiter vermag und macht daraus ein kurzweiliges Hörvergnügen. Eine ungewöhnlichere, lehrreichere und amüsanterer Krimi-Unterhaltung gab’s noch nie auf die Ohren: Dieses Hörbuch sorgt für Spannung, beste Unterhaltung und viele Lacher!

 

Foto: PR / Amazon

Schmerzen beim Sex? Das sind die Gründe!

Schmerzen beim Sex? Das sind die Gründe!

Männer bleiben bis ins hohe Alter fruchtbar. Sie bekommen in den unmöglichsten Situationen und Momenten eine Erektion. Scheinbar sind sie echte Sexmaschinen und bei ihnen geht nie etwas schief! Frauen dagegen sind komplizierter, haben es mit der regelmäßigen Regelblutung zu tun, müssen an die Verhütung denken und reagieren auf manche Situationen empfindsamer, was sich auch auf das Sexleben auswirken kann. Wir verraten dir, woran es liegen könnte, wenn es beim Sex wehtut und was du dagegen tun kannst, um wieder Freude an der schönsten Nebensache der Welt zu haben.
 

Wenn die Schmerzen plötzlich auftreten

Du hattest vorher nie Schmerzen beim Sex, jetzt tut aber alles weh? Das ist zwar sehr unangenehm, deutet aber wahrscheinlich auf eine nicht allzu dramatische Ursache hin. Es kann sein, dass du beim letzten Sex unbemerkt eine Verletzung in der Scheide davongetragen hast und dass diese dir jetzt wehtut. Oder aber es handelt sich um eine Infektion der Scheide und du verspürst womöglich auch beim Urinieren oder im Sitzen ein unangenehmes Gefühl. In jedem Fall solltest du einen schnellen Termin bei deinem Gynäkologen vereinbaren und ihn herausfinden lassen, warum dir der Sex auf einmal wehtut, obwohl vorher alles in Ordnung war. Die gute Nachricht: Wahrscheinlich hören die Schmerzen bald wieder auf, nachdem der Gynäkologe deine Behandlung begonnen hat. Nur eine kleine Sex-Pause solltest du jetzt einlegen!
 

Wenn die Schmerzen schon immer da waren

Bei einigen Frauen ist es wie verhext. Die Entjungferung war schon nicht wirklich schön und dann tut es auch noch jedes Mal danach weh. Möglicherweise leidest du an Vaginismus. Dabei verkrampfst du dich in Aussicht auf den Schmerz beim Sex so sehr, dass er dir einfach wehtun muss. Das heißt nicht, dass deine Scheide zu eng ist oder eine Verformung vorliegt – es gibt keine zu enge Scheide bei einer erwachsenen Frau! Dennoch solltest du dringend deinen Frauenarzt konsultieren, denn du kannst Entspannung erlernen. Er wird mit dir Schritt für Schritt üben, lockerzulassen – und die Schmerzen werden verschwinden. Übrigens: Vaginismus tritt auch nach einer Vergewaltigung, einer Gewalttat oder in Beziehungen auf, die dich seelisch verletzen.
 

Wenn die Schmerzen schleichend zunehmen

Erst war es nur ein leichter Schmerz, dann aber wurde es immer schlimmer und mittlerweile hast du so große Angst vor dem Sex, dass du ihn komplett verweigerst. Vorsicht: die Ursache könnte ernst sein. Normalerweise treten Schmerzen beim Sex entweder spontan auf, verändern sich aber nicht mehr großartig, oder aber sie begleiten dich seit der ersten sexuellen Aktivität. Wenn sie in der Intensität zunehmen, kann es sein, dass ein Tumor auf die Scheide drückt. Denkbar wäre auch eine wandernde Endometriose, die jetzt die Scheide betrifft. Bei solchen Schmerzen brauchst du dringend einen Termin bei deinem Gynäkologen! Aber hab keine Angst – auch diese Erkrankungen sind behandelbar und du hast das Richtige getan, dich dann an den Arzt zu wenden.
 

Wenn es in bestimmten Stellungen schmerzt

Ihr probiert eine neue Stellung aus … aber für dich ist es unangenehm, da du dabei Schmerzen verspürst? Du kannst beruhigt sein, mit dir ist alles in Ordnung. Nicht jede Frau verträgt jede Sexstellung gleich gut und bei manchen ganz ausgefallenen Stellungen kann es auch wehtun. Wenn die Stellung nicht vorher unproblematisch war, probiert lieber eine andere aus. Treten die Schmerzen dagegen jetzt regelmäßig auf, ist auch das ein Grund für den Besuch beim Gynäkologen.
 

Psychisch bedingter Schmerz beim Sex

Es gibt organische Ursachen für die Schmerzen beim Sex. Oft liegt der Grund aber auch tief in deiner Psyche vergraben und du würdest nicht sofort darauf kommen. Wir wollen natürlich hoffen, dass du nie missbraucht oder vergewaltigt wurdest, denn dann sind Schmerzen beim Sex eine nicht untypische Reaktion deines Körpers. Es kann aber auch sein, dass du dich einfach innerlich von deinem Partner gelöst oder distanziert hast und ihn gar nicht mehr an dich heranlassen willst. Oder hattet ihr neulich Streit und er hat etwas gesagt, woran du noch knabberst? Frauen reagieren auf emotionale Einflüsse sehr unterschiedlich. Manche lassen keine Nähe mehr zu, andere haben Schmerzen beim Sex, wenn sie es doch tun. Bevor du also den Teufel an die Wand malst, solltest du immer auch an deine Beziehung zu deinem Freund oder Mann denken, wenn der Sex dir Schmerzen bereitet, denn vielleicht liegt darin schon die Lösung des Problems.

 

Foto: Maksymiv Iurii / stock.adobe.com

So arbeitest du mit Mac-Tastenkombinationen schneller und effizienter

Mac Shortcuts

Computer machen uns unser Leben nun schon seit Jahren leichter. Vor allem Macs und Macbooks mit ihrer einfachen Benutzeroberfläche und dem sicheren Betriebssystem ermöglichen es ohne groß nachzudenken im Internet zu surfen oder sogar kleine Sachen wie Fotos und Videos problemlos zu bearbeiten. Heutzutage zielen die Firmen vor allem darauf ab, dass Computer einfach zu verstehen und somit allgemein zugänglich sind. Aber auch in diesen Zeiten gibt es immer noch kleine Kniffe und Tricks mit denen man das Computererlebnis noch angenehmer gestalten kann. Auch um im Job die Effizienz zu erhöhen, solltest du mit einem Computer arbeiten, können diese Shortcuts sehr nützlich sein. Wir haben ein paar Tastenkombinationen beim Mac für dich zusammengestellt, damit du deinen Computer noch schneller und vor allem effizienter bedienen kannst.
 

Mac Tastenkombinationen

 

Internet

Neue Tabs öffnest du mit cmd + t. Präferierst du eher mehrere Fenster offen zu haben? Dann kannst du diese mit cmd + n problemlos aufrufen. Schließen kannst du sie übrigens wieder mit cmd + w. Dieser Befehl schließt den Tab, den du gerade offen hast. Ist nur ein Tab geöffnet, so schließt dieser Befehl das Internet Fenster.
 

Screenshots

Mit cmd + shift + 3 kannst du von deinem Bildschirm ein Foto machen, das direkt auf dem Desktop gespeichert wird. Wenn du die 3 gegen die 4 tauschst (cmd + shift + 4) kannst du sogar auswählen, welchen Bereich des Bildschirms du abfotografieren möchtest.
 

Fenster wechseln, schließen & verstecken

Gestehen wir es uns ein, wenn man alleine durchs Internet surft, kommt man manchmal auf Seiten, die nicht für andere Augen bestimmt sind. Mit diesem Trick kannst du das gesamte Fenster, das du gerade benutzt, sofort verstecken. Dazu musst du nur cmd + h drücken und schon ist das Fenster verschwunden. Solltest du eher jemand von der radikaleren Sorte sein, kannst du natürlich auch gleich alles schließen, was gerade offen ist. Dies erreichst du mit der Tastenkombination shift + alt + w. Nicht gespeicherte Daten werden hier vor dem schließen noch schnell abgespeichert.

Einer der wohl nützlichsten Tricks ist cmd + tab. Mit dieser Kombination kannst du ganz einfach das Fenster wechseln. Einmaliges Tippen bringt dich zum zuletzt benutzten Programm, hältst du beide Tasten etwas länger gedrückt, siehst du die offenen Programme in der Mitte des Bildschirms und kannst entscheiden, wohin du möchtest. Wenn du cmd gedrückt hältst, springt tab bei jedem Mal, wenn du drückst, ein Programm weiter. Geöffnet wird das Programm übrigens erst, wenn du die Tastenkombi loslässt.
 

Ruhezustand & Ausschalten

Du kannst deinen Mac mit cmd + alt + eject in wenigen Sekunden in den Ruhezustand schicken. Das ist super, um Strom zu sparen und mit einem Mausklick geht der Mac schnell wieder an. Ctrl + alt + cmd + eject wirken ähnlich wie der Trick zuvor, schicken den Mac aber nicht nur in den Ruhezustand, sondern direkt ins Bett. Mit dieser Kombination fährt der Mac sofort runter.
 

Markieren

Um Text wesentlich besser markieren zu können brauchst du nur eine Taste und deine Maus. Möchtest du einen großen Textabschnitt markieren, einfach an die Stelle klicken, an der du anfangen möchtest. Dann SHIFT drücken und an das Ende des Textes klicken und du hast den ganzen Bereich zwischen deinen Mausklicks markiert. Wenn du mehrere Teile eines Textes markieren möchtest, die nicht zusammenhängen ist die cmd-Taste deine beste Freundin. Einfach gedrückt halten und du kannst unabhängig markieren.
 

Suchen und Hilfe

Du hast einen tollen Artikel bei der Ajouré gelesen aber findest ihn nicht mehr? Dann brauchst du nur die Ausgabe aufrufen und mit cmd + f kannst du eine Stichwort Suche ausführen. Nachdem du das Wort, dass du suchst eingegeben hast zeigt dir der Mac an, wo das Wort auf der Seite vorkommt. So findest du vor allem bei langen Artikeln oder Seiten mit sehr viel Text schnell die Stelle nach der du suchst. Solltest du wirklich mal was suchen, kannst du mit der so genannten „Spotlight Suche“ auf einem Schlag deinen Mac mit all seinen Daten und gleichzeitig noch das große weite Internet durchsuchen. Diese Suche öffnest du mit cmd + Leer und du wirst garantiert immer etwas zu dem finden, was du suchst. Falls du mit deinem Mac am verzweifeln bist und Hilfe brauchst, rufst du mit cmd + shift + ? binnen weniger Sekunden die Apple Hilfe auf.

 

Mit diesen hilfreichen Tricks wirst du in der Lage sein, deinen Mac super schnell zu bedienen und kannst dir viele unnötige Aktionen sparen. Auch wenn die ganzen verschiedenen Tastenkombinationen zuerst erschlagend wirken, wirst du – nachdem du sie ein paarmal angewendet hast – nicht mehr auf sie verzichten wollen. Irgendwann machst du es dann einfach ganz automatisch.

 

Fotos: MacFormat Magazine / Kontributor; alvarez / Getty Images

Aquaphysical – Die neue Art zu trainieren

Aquaphysical Workout

Gerade im Sport gibt es immer wieder neue Trends, die unser Trainingsprogramm abwechslungsreich und interessant gestalten. Diesmal ist es nicht nur eine herausfordernde, sondern auch unglaublich spaßige Neuheit, die da aus London zu uns herüber schwappt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Aquaphysical nennt sich die neue Methode des Ganzkörpertrainings, das nicht auf festem Boden, sondern auf einer wackeligen Matte in einem Pool, einem See oder sogar auf dem Meer durchgeführt wird. Die Matten, vom Hersteller als „Aquabase“ bezeichnet ist sehr stabil, sodass die Matten eher Surfbrettern als Luftmatratzen gleichen. Abgesehen von ihrer hohen Stabilität sind sie auch äußerst resistent gegen Abnutzung oder Stiche. Das Material besteht aus einer Art PVC, wie es auch für aufblasbare High-Speed-Militärboote verwendet wird. Für das Training werden die Matten mit einer speziellen Pumpe innerhalb von nur einer Minute aufgeblasen. Danach wird die Luft wieder ausgelassen, und die Aquabase kann wie eine Yogamatte zusammengerollt und handlich verstaut werden.

 

Training auf der Welle des Erfolgs

Auf einer Aquabase kannst du eins zu eins dieselben Übungen wie in deinem Wohnzimmer oder im Fitnessstudio ausführen. Der große Unterschied – und Vorteil für das Training deiner körperlichen Leistungsfähigkeit – liegt im instabilen Untergrund. Die wackelige Wasseroberfläche steigert Flexibilität und Stabilität gleichzeitig, außerdem bietet sie ein ausgezeichnetes Krafttraining. Die Muskeln müssen optimal zusammenarbeiten und benötigen einen viel höheren Kraftaufwand, um eine bestimmte Position auf der instabilen Unterlage zu halten oder zu verändern. Jede falsche Bewegung, jede noch so kleine Instabilität wird sofort durch einen Sturz ins kühle Nass bestraft – oder, an heißen Tagen, belohnt.

Beim Training auf dem Wasser verbrennt dein Körper in kurzer Zeit eine enorme Anzahl an Kalorien, was die Aquabase zu einem höchst effizienten Sportgerät macht. Ein weiterer Vorteil von Aquaphysical liegt im Training der Tiefenmuskulatur. Diese von außen nicht sichtbaren Muskelgruppen werden beim Gewichtstemmen im Fitnesscenter oder beim Aerobic im Wohnzimmer oft vernachlässigt, weil man ihr Wachstum nicht wie bei Bizeps und Co. äußerlich sieht. Dennoch sind sie enorm wichtig für die Stabilität der Gelenke und der Vorbeugung von Fehlhaltungen, Verkrümmungen und Schmerzen. Diese kleinen, tiefliegenden Muskeln werden nicht durch Krafttraining, sondern hauptsächlich durch Gleichgewichtsübungen gekräftigt – zum Beispiel, wenn du eine Yoga-Position auf einer auf dem Wasser treibenden Matte machst.

 

Die Idee kam vom Segeln

Die Gründerin von Aquaphysical ist die Jungunternehmerin und frühere Wirtschaftsanalystin Leila Francis Coleman. Als Jugendliche verbrachte sie viel Zeit auf Segelbooten und erinnert sich an die Erschöpfung und die schmerzenden Muskeln nach einem langen Tag auf dem Wasser. Sie erzählt von den großen Anstrengungen, die ihr Körper unternehmen musste, um auf dem schwankenden Boot das Gleichgewicht halten zu können.

Diese Erfahrungen brachte sie nun in ihre „floatfit“-Kurse ein, die sich für Gruppen- oder Einzeltrainings eignen.
Eine dreißigminütige Kurseinheit besteht unter anderem aus Übungen wie Burpees, Ausfallschritten, Liegestützen sowie Übungen aus Yoga und Pilates.

Zur Zeit finden die Kurse nur in England statt. Solltest du Interesse daran haben, kannst du die Aquabase aber auch online bestellen. In den Pool damit und los – mehr als nass werden kannst du nicht!

 

Fotos: instagram.com/aquaphysical

Unwiderstehlich! So machst du jeden Mann verrückt nach dir

Unwiderstehlich! So machst du jeden Mann verrückt nach dir

Du hast den Mann deiner Träume erblickt und bist verrückt nach ihm und willst, dass er auch verrückt nach dir ist? Ist er der Fremde in der U-Bahn, der Arbeitskollege, der seit einem Jahr im Büro am Nebentisch sitzt, ein guter Freund eines Freundes, oder der beste Freund deiner Freundin? Egal, wie du ihn kennengelernt hast oder wie gut ihr euch schon kennt – mit diesen acht Tipps hat jede Frau einen Mann im Handumdrehen an der Angel! Und wer weiß, vielleicht ist es ja die Liebe deines Lebens?

1. Lächle, lächle, lächle

Fragt man einen Mann, was ihnen an einer Frau sofort auffällt, so hört man überraschend selten die Worte: „Ihr toller Po!“, oder „Ihre langen Beine!“ Nein – die große Mehrheit freut sich über ein herzliches Lächeln und tiefe Blicke. Eine offene Ausstrahlung und fröhliche Augen sind das erste, was deinem Traummann an dir auffällt. Probier’s also zunächst – ganz unverfänglich und vielleicht sogar ein wenig frech – mit einem Lächeln.

2. Rede, wie dir der Schnabel gewachsen ist

Die Männer wollen eben nicht das angepasste Mädchen von nebenan, das schüchtern zu allem „Ja und Amen“ sagt. Viel interessanter findet Mann hingegen die Frau, die ihre eigene Meinung vertritt, über ihre Leidenschaften und Hobbys spricht und frei von der Leber weg sagt, was sie denkt. Ein erfülltes, eigenes Leben ist wichtig. Wenn du mit ihm ins Gespräch kommst, dann rede über etwas, das dich begeistert. Das Leuchten in deinen Augen wird er bald unwiderstehlich finden.

3. Zeige deine Schwächen

Oft versuchen wir Frauen, unserem Traummann zu imponieren, indem wir uns ständig präsentieren und versuchen, die Starke und Unwiderstehliche zu spielen. Damit machen wir’s uns selber ganz schön schwer. Und das müssen wir gar nicht. Unnahbar heißt nicht gleich attraktiv. Du darfst auch zeigen, welche Themen und Dinge dich berühren, in welchen Bereichen du nicht perfekt bist, und in welchen Situationen du manchmal eine Träne verdrückst. Gefühle zeigen ist vollkommen ok. Das mögen Männer, und es öffnet nicht nur dein, sondern auch sein Herz.

4. Lache über dich selbst

Du bist gestolpert, hast beim ersten Date eine Tasse fallen lassen, bist auf Kaugummi getreten oder hast gerade aus Nervosität ziemlichen Müll geredet? Egal, welches peinliche Ding dir passiert ist! Unser Tipp: Schau ihn an und lache herzlich über dich selbst. Männer mögen es, wenn Frauen locker sind, die Situation nicht ganz so ernst nehmen und ihnen zeigen, dass sie mit einer guten Portion Humor durchs Leben gehen. Nur so kann eine glückliche Beziehung entstehen.

5. Mach den ersten Schritt

Du kennst deinen Traummann schon länger oder bist ihm gerade erst zufällig begegnet? Die Zeiten, in denen du tage- und wochenlang auf seine Initiative warten musstest, sind vorbei. Zeige offen, dass du ihn interessant findest. Mache ihm ein Kompliment. Frag ihn, ob er Dinge mit dir unternehmen möchte, die dir Spaß machen oder gib ihm deine Nummer. Ein Mann fühlt sich oft geschmeichelt, wenn die Initiative von der Frau kommt und er sich auch mal ein wenig zurücklehnen darf.

6. Tu nicht alles für ihn

Egal wie verliebt du bist, pass auf, dass du dich nicht selbst zurückstellst, um ihm zu gefallen. Liebe kann man nun mal nicht erzwingen. Und auch wenn du zwar verrückt nach ihm bist, verrückt solltest du dich trotzdem nicht verhalten. Eine Frau sollte einem Mann nicht hinterherlaufen. Das heißt aber auch nicht, dass du dich bewusst rarmachen sollst, um sein Interesse zu wecken. Ein gesundes Mittelmaß ist angebracht. Er soll nicht denken, dass du immer abrufbar an seiner Seite bist, er soll aber auch nicht das Gefühl haben, dass er dich womöglich gar nicht interessiert, weil du dich so selten meldest.

7. Mach dich hübsch

Wie jetzt? Ich soll im kurzen Rock vor ihm umher stöckeln, möglichst tiefe Ausschnitte und zehn Tonnen Make-up tragen? – Nein! Das ist gar nicht notwendig. Du bist ohnehin schon hübsch, so wie du bist. Du unterstreichst deine Schönheit nur noch, indem du deinen Körper und deine Haare pflegst, Kleidung trägst, in der du dich wohl und sexy fühlst und dich so schminkst, wie du für dich selbst am attraktivsten aussiehst. Kleide und schminke dich nicht für ihn, sondern für dich selbst. Denn wenn du dich hübsch fühlst, findet er dich noch viel anziehender.

8. Verführe ihn

Verführung passiert in den kleinen Dingen. Ein langer Blick, eine nette Geste, eine zufällige Berührung, ein paar freundliche Worte oder sogar etwas Dirty Talk in der richtigen Situation. Vertraue dabei auf dein Gefühl – es wird dir sagen, worauf er wartet und was er sich wünscht. Unser weiblicher Instinkt ist viel stärker und treffsicherer, als wir denken. Selbstbewusste Frauen sind die attraktivsten. Und genau das ist es, was uns Frauen so unwiderstehlich macht …

Unser Tipp an dich: Letztendlich kommt es ja doch darauf an, ob eine gewisse zwischenmenschliche Chemie und Anziehung besteht. Männer verführen hin oder her, Liebe kann man wie schon gesagt nicht erzwingen. Wenn du auf der Suche nach dem richtigen bist, der dich lieben und glücklich machen kann, gehört viel Geduld und Offenheit dazu. Wahre Liebe kann man eben nicht in kurzer Zeit hervorzaubern. Außerdem ist es am wichtigsten, sich selbst zu lieben. Und bis dahin: Genieß dein Leben!

Foto: Thomas Barwick / Getty Images

So wirst du Besenreiser endlich los

So wirst du Besenreiser endlich los

Besonders während der heißen Sommertage am Strand oder im Freibad erträumt sich jede Frau makellose und wunderschöne Beine. Vielen Frauen machen dabei lästige Besenreiser einen Strich durch die Rechnung. Das Ziel steht dann fest: Die widerspenstigen Besenreiser endgültig entfernen. Wir verraten dir, wie du diese unschönen Äderchen endlich loswerden kannst.
 

Wie entstehen Besenreiser?

Wenn sie erst einmal da sind, wünschen sich viele Frauen, dass die Besenreiser schnell wieder verschwinden und nie wieder zurückkommen. Diese lästigen dunklen Adern kann man auf jeder Hautfarbe und jedem Hauttyp deutlich erkennen. Sie trüben damit den Gesamteindruck und zerstören den Traum einer jeden Frau – makellose Beine. Doch wie entstehen diese kleinen Übeltäter eigentlich?

Als Besenreiser bezeichnet man meist sehr kleine und dünne Venen, die sich dunkel verfärbt haben. Sie treten bevorzugt an Beinen auf, können aber grundsätzlich am ganzen Körper entstehen. Vor allem Frauen leiden an diesem Schönheitsmakel. Weshalb sich Besenreiser bei Männern deutlich seltener bilden, ist bislang noch nicht geklärt. Ihre Entstehung wurde jedoch bereits gründlich untersucht. Sie bilden sich immer dann, wenn mit ihnen verbundene Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren. Diese sollen eigentlich den Transport des Blutes innerhalb der Venen unterstützen. Wenn sie jedoch nicht mehr perfekt funktionieren, staut sich das Blut in den Gefäßen. Daraufhin dehnen sich diese weiter aus und die unschönen kleinen Unruhestifter zeichnen sich auf der Haut ab. Diese Funktionsstörung entsteht entweder aufgrund einer vererbbaren Venenschwäche oder durch einen akuten Mangel an Bewegung.
 

Besenreiser behandeln

Die meisten Besenreiser lassen sich gut behandeln. Im Idealfall kannst du die Besenreiser sogar selbst entfernen. Dafür ist es notwendig, ihre genaue Ursache herauszufinden. Dabei können dir Venenspezialisten helfen. Sie untersuchen deine Beine mit verschiedenen Techniken und entscheiden dann darüber, wie stark die Besenreiser ausgeprägt sind. Sie weisen nicht jedes Mal auf eine ernste Krankheit der Venen hin. Manchmal sind sie lediglich ein kleiner unschöner Makel, der leicht entfernt werden kann. Stehen die Dinge günstig, musst du noch nicht einmal behandelt werden, sondern kannst diese unschönen Aderverfärbungen selbst bekämpfen. Du solltest jedoch in jedem Fall einen Spezialisten aufsuchen, da vor allem die Entscheidung darüber sehr schwer ist, ob man das Problem auch selbst in den Griff bekommen kann. Je nach Diagnose ist eine der folgenden Behandlungen empfehlenswert, um endlich makellose Beine zu bekommen.
 

Wie entfernt man Besenreiser nachhaltig selbst?

Die beste Möglichkeit, um gegen Besenreiser vorzugehen, ist bereits vorbeugend dafür zu sorgen, dass sie nicht entstehen. Dies geschieht durch eine Anregung des Blutkreislaufs. Dadurch wird der Rückstau des Blutes in den Venen vermieden und die Bildung von Besenreisern verhindert. Am besten geschieht das durch ausreichend Bewegung. Werden die Besenreiser bereits sehr frühzeitig erkannt und waren lediglich bei sehr genauer Untersuchung zu erkennen, besteht eine geringe Chance, dass die hauchdünnen Besenreiser durch Sport wieder verschwinden. Im Normalfall ist es jedoch nicht möglich, durch Sport bereits entstandene Besenreiser wieder zu entfernen. Er wirkt lediglich präventiv und sorgt dafür, dass deine Beine makellos bleiben. Deshalb ist es auch besonders wichtig, nach einer erfolgreichen Entfernung der Besenreiser regelmäßig Sport zu treiben, um zu verhindern, dass sie sich erneut bilden.
 

Besenreiser mit Make-up verdecken

Sofern die Besenreiser sich lediglich vereinzelt auf deinen Beinen gebildet haben und nicht besonders ausgeprägt sind, kannst du sie mit geeignetem Make-up optisch entfernen. Das ist vor allem dann eine gute Lösung, wenn du besonders kostengünstig die Besenreiser verstecken möchtest. Hierfür eignet sich hochwertiges Camouflage-Make-up oder Selbstbräuner bzw. verschiedene Körpersprays. Jede künstliche Verfärbung deiner Beine kann dir dabei helfen, die Besenreiser zu verstecken. Natürliche Bräunung hilft jedoch nicht. Ganz im Gegenteil, durch direkten Kontakt mit Sonnenlicht oder durch einen Besuch im Solarstudio werden die betroffenen Stellen nachhaltig verschlimmert. Um zu vermeiden, dass sich deine Besenreiser weiter verschlimmern, solltest du Sonnenstudios meiden.
 

Besenreiser entfernen lassen

Möchtest du bereits entstandene Besenreiser vollständig entfernen, gibt es die Möglichkeit einer professionellen Entfernung. Bei sehr kleinen und kaum sichtbaren Adern ist diese auch besonders schnell und einfach durchführbar. Mithilfe eines Lasers werden die unschönen Stellen schmerzfrei ausgebessert. Bei einer einzigen Behandlung können sogar mehrere Problemstellen behandelt werden. Lediglich größere Venen benötigen mehrere Sitzungen, damit die Besenreiser vollständig verschwinden. Bei dieser Behandlungsart wird ein Laser direkt auf der zu behandelnden Stelle platziert. Da sich die Venen direkt unter der Haut befinden, kann der Laserstrahl ungehindert bis zu den Gefäßen vordringen und diese mit geringer Hitze erwärmen. Anschließend entfernt der Körper die kleinen Störenfriede ganz alleine. Eine solche Behandlung dauert meist gerade einmal zwischen zehn und 20 Minuten. Du brauchst auch keine Angst vor entstehenden Narben zu haben, da diese bei einer Laserbehandlung grundsätzlich nicht auftreten. Dadurch erhältst du die schönen und makellosen Beine zurück, die du dir wünschst. Die Kosten liegen hier bei ca. 150-200 Euro pro Sitzung.

 

Foto: Tetra Images / Getty Images

Katharina Kowalewski: „Ein Zuhause ist immer im Herzen.“

Katharina Kowalewski Interview

Im Gespräch mit der schönen Schauspielerin verriet sie uns so einiges über ihre Familiengeschichte und ihre Lieblingsplätze in New York City.

 

Ajouré: Du drehst mit deiner Schwester einen Dokumentarfilm über die Vertreibung eurer ukrainischen Familie. Wie kam es dazu, dass ihr eure Familiengeschichte verfilmt?

Wir haben eine sehr bewegende Familiengeschichte. Die Ehemänner und der Vater unserer Großmutter und ihrer Schwester wurden damals brutal umgebracht und die Trauer darüber lag immer über unserer Familie. Als junge Filmemacher waren wir uns sofort bewusst, dass wir diese Erlebnisse dokumentieren müssen, um sie verarbeiten und für zukünftige Generationen konservieren zu können – auch wenn es ein sehr emotionales Vorhaben war und wir beim Schnitt oft weinen mussten.

Ajouré: Wie ist es, gemeinsam mit der Schwester so einen bewegenden Film zu drehen?

Wir haben zunächst einfach angefangen die Geschichten aufzunehmen und mir wurde erst im Nachhinein bewusst, dass wir Schwestern das Leben von zwei Schwestern (meiner Oma und meiner Tante) aufzeichnen und so auch unsere eigenen Wurzeln erkunden.

Ajouré: Du hast deutsche, ukrainische, polnische und kanadische Wurzeln. Spiegeln sich alle Kulturen in deinem Wesen/Charakter wider?

Dadurch, dass ich überall Familie habe, von Deutschland über Polen bis hin zu Kanada und auch in den USA (leider wurden alle aus der Ukraine vertrieben), bin ich mit vielen Sprachen aufgewachsen und mit dem tief verankerten Gefühl, dass wir alle gleich sind. Ich habe keine Berührungsängste mit anderen Kulturen, Sprachen und Menschen. Dieser Ausgangspunkt hilft mir als Schauspielerin sehr, denn ich würde nie über einen Charakter voreingenommen urteilen oder ihn in eine Schublade stecken. Leider habe ich im Laufe der Jahre jedoch gemerkt, dass alles Fremde und Andersartige bei vielen Menschen oft Ängste hervorruft. Vorurteile und Rassismus existieren heute leider immer noch. Mir fällt es schwer zu beobachten, wie wenig wir als Gesellschaft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben.
 

Katharina Kowalewski
Foto: Suzana Holtgrave
 

Ajouré: Du hast in Paris studiert, wohnst und arbeitest momentan aber in New York. Wo in der Welt fühlst du dich zu Hause?

Ein „Zuhause“ ist immer im Herzen, dort ist meine Familie. Auch wenn wir teilweise weit voneinander entfernt leben, spreche ich jeden Tag mit ihnen, egal wo ich gerade drehe oder wohne.

Ich muss sagen, dass New York eine wundervolle Stadt ist. Es fühlt sich an, als würde die ganze Welt hier zusammenkommen, so viele Akzente, so viele Menschen und so viele Kulturen. Es ist für mich die Stadt, in der die Menschen wirklich gleich zu sein scheinen: Egal ob sie sich in der dreckigen Subway oder auf der Straße begegnen, egal wo sie herkommen, sie fühlen sich als New Yorker.

Meine Zeit in Paris war einmalig, ich habe dort an der Sorbonne studiert, und war später auf der Schauspielschule Cours Florent. Paris ist eine wunderschöne Stadt, vielleicht sogar die schönste der Welt (lacht).

Ajouré: Was macht New York für dich persönlich so besonders?

Für mich steht New York für Freiheit und unbegrenzte Möglichkeiten. Als ich vor Jahren zum ersten Mal zur Fashion Week herkam, habe ich tatsächlich kaum geschlafen (lacht). Man bekommt sofort einen Energieschub und will unbedingt aktiv sein. Was die Stadt für mich so besonders macht, ist, dass hier alles zusammenfließt, während Paris in erster Linie eine Modestadt und Los Angeles für die Filmindustrie bekannt ist, bündelt New York all diese Facetten. Man trifft ständig neue kreative Menschen, die einen inspirieren und die Arbeit bereichern. Es ist so vielseitig!

Mein NYC ist aktuell Brooklyn. Ich glaube, hier wird sich schon bald alles abspielen. Es ist ein wenig wie Berlin. Mit seinen Cafés, Bars, Künstlern, Graffitis, und House Parties ähnelt Williamsburg Berlin Mitte und Bushwick erinnert mich an Kreuzberg.

Ajouré: Was sind deine Insider-Tipps wenn man in New York gut shoppen, essen und feiern gehen will?

Ich liebe Opening Ceremonies zum Shoppen. In Williamsburg gibt es zahlreiche Second Hand Läden wie „Beacon’s Closet“. Hier habe ich kürzlich Kleidung für ein Theaterstück, das ich gerade im Susan Batson Studio vorbereite, gekauft. Zum Essen gehen liebe ich das LUCIEN, ein tolles französisches Restaurant, das „Bowery Hotel“ hat köstliche Drinks und zum Ausgehen kann ich das Rooftop vom Soho House in NYC empfehlen. Aus dem stylishen „Boom Boom Room“ hat man definitiv den besten Blick über die Stadt! Tolle Parties gibt es im „Blond“, „Paul’s Baby Grand“ oder in der „Rose Bar“. Manhattan hat übrigens auch eine coole Bar die „Berlin“ heißt (lacht). Ich war hier in New York allerdings nicht so oft feiern, weil ich morgens lieber zum Kundalini Yoga gehe (Golden Bridge Yoga), im Central Park spaziere oder die Museen erkunde – das „Whitney Museum of American Art“ ist super!

Ajouré: Aktuell drehst du auch den Independent-Film „The Frozen Sea“ – in dem es um Zeitreisen geht. Wenn du in der Zeit reisen könntest – wo würdest du anhalten?

Ich liebe die 60er Jahre und freue mich schon darauf, wenn wir die ersten Szenen aus diesem Zeitalter drehen. Das ist für mich die stylischste Epoche und wenn ich mich in Fellini’s „8 ½“ beamen lassen könnte, wäre ich super glücklich (lacht). Ich schaue mir ständig alte Filme an. Aktuell arbeite ich auch noch an einem anderen Kurzfilm und sichte hierfür als Inspiration Interviews aus den 60ern. Die Kleidung, Möbel und die Attitude würde ich gerne mit in unsere jetzige Zeit nehmen.

Ajouré: Für den Film „Joy de V“, der jetzt erscheint, hast du u.a. mit Claudia Cardinale vor der Kamera gestanden. Wie waren die Dreharbeiten mit so einer Grand Dame?

Claudia Cardinale und ich hatten keine gemeinsamen Szenen. Der männliche Protagonist trifft im Laufe des Films auf verschiedene Frauen und versucht sie auszutricksen. Bei Claudia hat er Erfolg, bei mir allerdings nicht (lacht). Ich habe sie bei der Premiere des Films in Paris kennengelernt. Sie ist eine absolute Inspiration für mich. Ich liebe all ihre alten Filme und sie hat in „Joy de V“ exzellent gespielt.
 

mit Katharina Kowalewski im Gespräch
Foto: FRANCO PTETTAMANTI PICTURES
 

Ajouré: Hast du sonst Vorbilder oder Kollegen, mit denen du unbedingt noch zusammenarbeiten möchtest?

Oh ja! Viele. Ich liebe Paolo Sorrentino – seinen Film „La Grande Bellezza“ habe ich in Berlin im Kino gesehen und von der ersten bis zur letzten Sekunde geweint.

Ein weiteres Vorbild ist Sylvester Stallone. Ich liebe „Rocky“ und bin vor allem beeindruckt, wie schnell er das Drehbuch geschrieben hat und obwohl er damals finanzielle Engpässe hatte, lehnte er alle Angebote sein Script zu verkaufen ab und bestand darauf selbst die Hauptrolle zu spielen. „Eye of a Tiger“ ist mein persönlicher Lieblingssong!
Auch Oprah ist für mich eine riesige Inspiration, aufgrund ihrer Energie und der Tatsache, dass sie so viele Emotionen und Spiritualität in ihre Arbeit bringt.

Inspiriert haben mich außerdem auch David O Russel, Sean Baker, Wim Wenders, Werner Herzog, Paul Thomas Anderson, David Lynch, James Grey, Roman Polanski, Richard Linklater, Sam Mednes, Derek Cianfrance und viele mehr.

Was Schauspielkollegen betrifft, bewundere ich diejenigen, die eine Message haben, Aktivisten sind und sich bekennend für etwas einsetzen, wie z.B. Mark Ruffalo, Leonardo Di Caprio, Russel Brand oder Angelina Jolie. Manchmal ärgert mich allerdings die Männerdominanz im Filmgeschäft, eine Vorbildfunktion haben daher auch coole Frauen wie Lena Dunham,
Brit Marling oder Julie Delpy – sie schreiben, spielen, führen Regie, produzieren und äußern ihre Meinung öffentlich.

Ich bin außerdem auch ein großer Fan von Tilda Swinton, Jennifer Lawrence, Julianne Moore… So, ich höre jetzt besser auf, sonst würde ich noch bis morgen Namen aufzählen (lacht).

Ajouré: Welche Träume hast du noch?

Weiterhin Filme zu machen. Ich würde gerne nach Brasilien reisen, um dort einen spirituellen Film zu drehen. Wer weiß, vielleicht schnappe ich mir schon morgen meinen Kameramann und wir machen uns auf den Weg (lacht).

Ajouré: Vielen Dank, Katharina.
 

Titelfoto: Philipp Mueller

Buchtipp: Blonder wird’s nicht

Blonder wird's nicht Ellen Berg

Warmherzige und humorvolle Unterhaltung – nicht nur für Friseurinnen

Endlich ist es soweit: Ellen Berg veröffentlicht ihren neuen Roman – und er verspricht ihrer ständig wachsenden Fangemeinde wieder kurzweilige und amüsante Unterhaltung. In „Blonder wird’s nicht“ schlägt sich die alleinerziehende Mutter und Friseurin Maja mit einer Menge Problemen und Sorgen herum. Da sind einerseits die Kunden ihres Bio-Friseursalons. Diese sind mit ihren haarigen Wünschen äußerst betreuungsintensiv und fordern Majas ganzen Einsatz. Dann ist da noch ihr Sohn Willi, der gerade eine ausgeprägte Phase seiner Pubertät durchmacht und die Schule schwänzt.

Majas bindungsscheuer Freund Robin ist ihr da keine wirkliche Hilfe, zumal er kommt und geht, wie es ihm gefällt. Da erscheint die vollbusige Azubine Olga, die ihre Tante Ruth anschleppt, zunächst als Unterstützung und ein kleiner Lichtblick in Majas turbulenten Leben. Doch das wasserstoffblonde Vollblutweib mit seinen sinnlichen Kurven hat nur Männer im Kopf. Olga ist von ihrer Suche nach dem Traummann so abgelenkt, dass sie prompt einen wichtigen Kunden völlig verunstaltet. Als schließlich Willi auch noch das Kiffen als tolle Freizeitgestaltung entdeckt und ein halbseidener Schlagerstar auftaucht und mit seinen Liebesschwüren Maja schier um den Verstand bringt, kämpft die sympathische Friseurin beherzt mit Kamm, Schere und Mut um ihre Existenz und ihr Glück.

Geschrieben hat die studierte Germanistin Ellen Berg (geboren 1969) eigentlich schon immer. Dennoch arbeitete
Ellen Berg nach ihrem Studium zunächst in der Gastronomie und als Reiseleiterin, bevor sie sich endgültig der Schriftstellerei zuwandte. Mit ihrem ersten Roman „Du mich auch. Ein Racheroman“ landete sie sofort einen Erfolg, der bis heute anhält und ihre Fangemeinde mit jedem weiteren Roman stetig größer werden lässt. Bis heute hat Ellen Berg immer ein Notizbuch griffbereit und hält darin ihre Beobachtungen und ihre Gedanken, die Erlebnisse ihrer Freunde und Freundinnen, ihre eigenen Erfahrungen und kleine Anekdoten fest.

Es sind immer Fragmente des ganz normalen Alltagslebens, die Ellen Berg zu ihren Romanhandlungen inspirieren. Schon allein deshalb wirken ihre Romanfiguren so persönlich und wundervoll lebendig, als würde man sie von irgendwo kennen. Aber es sind vor allem ihr herrlich komischer, mitreißender, flüssiger und anschaulicher Stil zu schreiben und ihr lebenskluger Blick auf die Stärken und Schwächen der menschlichen Spezies, dass jeder Roman von Ellen Berg seine Leserschaft so in den Bann zieht.

Deshalb ist der neue Roman „Blonder wird`s nicht“ von Ellen Berg absolut empfehlenswert: humorvoll, spannend, warmherzig und unglaublich unterhaltsam! Er ist die perfekte Lektüre für ein Wochenende auf dem Balkon oder den Urlaub am Strand – nicht nur für Friseurinnen! Unbedingt lesen und lachen!
 


 

 

Fotos: Amazon

Coregasm – So funktioniert der Orgasmus beim Sport

Coregasm

Der Höhepunkt lässt sich auch beim Sport erleben, Coregasm heißt das Zauberwort. Diese sportliche Orgasmuserfahrung wird durch Bewegung ausgelöst. Natürlich nicht durch irgendwelche Bewegungen, sondern durch ganz gezielte. Aber die gute Nachricht ist, dass du den Coregasm erlernen kannst. Coregasms werden von vielen Frauen als positiv erwünschte Nebenwirkungen bei Workouts erlebt, die Erfahrungen sprechen jedenfalls für sich. Es handelt sich beim Coregasm um eine eher leichtere Version eines vaginalen Orgasmus, der beim Training im Bereich der unteren Bauchmuskeln beginnt und sich dann spürbar und sanft in Richtung des Genitalbereiches ausdehnt. Das ist ein Spitzenerlebnis, das jede Frau auf jeden Fall einmal erlebt haben sollte.

Um den Coregasm zielsicher zu erreichen, ist ein spezielles Training erforderlich, welches aber gar nicht so schwer zu erlernen ist und dir mit ein bisschen Übung ungeahnte Höhepunkte verschafft. Es gibt auch bereits Forschungstätigkeiten zu diesem faszinierenden Thema, dabei liegt der Fokus auf der Tatsache, wie ein Orgasmus durch sportliche Belastung ausgelöst werden kann. Es wurde herausgefunden, dass es eben ganz bestimmte körperliche Übungen und Belastungen sind, welche die Entstehung eines Coregasm auf jeden Fall begünstigen können. Es ist zwar nicht bekannt, wie viele Frauen tatsächlich dazu in der Lage sind, doch von vielen Teilnehmerinnen an entsprechenden Studien ist bekannt, dass sie ihre sportlichen Übungen zum Höhepunkt gerne regelmäßig weiterführen.

Schritt für Schritt zum Coregasm

Es sind im Wesentlichen drei Schritte erforderlich, um deinen persönlichen Coregasm zielsicher zu erzeugen.
Einige Frauen gehen sogar so weit zu behaupten, dass der sportlich erzeugte Höhepunkt besser sei, als der mit dem Partner. Doch das kannst du nur selbst beurteilen, wenn du das Coregasm-Training einfach mal ausprobierst und deine eigenen Erfahrungen damit machst. Du wirst auf jeden Fall angenehm überrascht
sein.
Coregasm Workout

 

Schritt 1

Im ersten Schritt zum Coregasm ist es erforderlich, dass du dein Herz so richtig zum Pumpen bringst. Für diese Cardio-Einheit von etwa 30-minütiger Dauer eignet sich am besten der Crosstrainer oder auch das Laufband. Alleine von diesem Aufwärmtraining wird sich natürlich noch kein Coregasm einstellen. Es ist auf jeden Fall etwas anstrengend, also auch eine gewisse muskuläre Anspannung erforderlich, die im späteren Verlauf dann mit einer entsprechenden Muskelermüdung einhergeht.

Schritt 2

Nach diesem schweißtreibenden Programm hast du dann die besten Voraussetzungen, um in der muskulären Entspannungsphase einen wunderbaren Coregasm zu erreichen. Nachdem du also dein Herz so richtig ausgiebig zum Pumpen gebracht hast, bearbeitest du im zweiten Schritt deine unteren Bauchmuskeln. Dieses als intensiv empfundene Bauchmuskeltraining schließt sich unmittelbar an die Ausdauereinheit, also ohne zeitliche Verzögerung, an. Durch das vorangegangene Cardio-Workout hast du zunächst dein sympathisches Nervensystem erfolgreich aktiviert, dadurch bist du insgesamt empfänglicher und auch erregbarer.

Um jetzt die wichtige Bauchmuskulatur im Kernbereich zu aktivieren, führst du am besten am Reck hängend oder liegend Beinheben oder Crunches aus. Es konnte nachgewiesen werden, dass es genau diese Art von Bewegungen sind, welche das Potenzial haben, einen Orgasmus während des Trainings sicher auszulösen. Noch kann jedoch nicht genau gesagt werden, warum das so ist, hier besteht noch weiterer Forschungsbedarf. Ganz wichtig in dieser Phase ist es, dass du diese Bewegungen auch dann weiter aufrechterhältst, wenn sich bereits erste Müdigkeitserscheinungen einstellen. Nun bist du schon sehr nah dran am Coregasm, denn du wirst die Erregung an dem Punkt spüren, bei dem deine Muskeln unwillkürlich zu zittern beginnen und du deshalb kaum noch in der Lage sein wirst, weitere Bewegungen auszuführen.

Schritt 3

Doch gerade jetzt gilt es weiter durchzuhalten, solange du mental dazu in der Lage bist. Denke in dieser Phase auch immer an das Ziel des Coregasm, sei trotz der großen körperlichen Anstrengung einfach mental offen dafür. Sobald du die ersten Anzeichen spüren kannst, dass der Höhepunkt naht, öffne und entspanne dich, aber ohne dabei die Übungen für die Bauchmuskulatur zu unterbrechen. Du musst auch nicht verzagen, sollte sich der Höhepunkt nicht gleich beim ersten Mal einstellen wollen. Es ist schlicht eine Übungssache und es gilt zunächst einmal, die Muskulatur in der betreffenden Region aufzubauen und zu kräftigen. Je stärker diese Muskulatur mit der Zeit ausgeprägt ist, umso besser sind auch deine Chancen auf einen regelmäßigen Coregasm während des Sports.

Setze dich auch mental nicht derart unter Druck, als müsstest du bei jedem Workout einen Höhepunkt erreichen. Vielmehr sollst du durch das Orgasmustraining neue Möglichkeiten zum Erforschen deiner eigenen Sexualität aufgezeigt bekommen. Da es sich um ein intensives Trainingsprogramm handelt, kannst du eine große Bandbreite von Gefühlen durchleben. Gerade beim Sport kannst du über deine eigenen Grenzen hinausgehen, was ein unbeschreibliches Glücksgefühl in dir auslösen wird. Die positive Gesamtstimmung dadurch wäre alleine schon Motivation genug, der Coregasm ist eine nochmalige Steigerung, die du ausgiebig erforschen kannst. Durch die Ausschüttung von Glückshormonen in Verbindung mit tiefer Zufriedenheit und Erschöpfung kannst du mit etwas Übung bei jedem Coregasm in eine herrliche Trance eintauchen.

 

Fotos: Erik Isakson; Chris Cole / Getty Images

So kannst du Geld sparen, ohne dass es dir weh tut

Geld sparen, ohne dass es dir weh tut

Geld sparen klingt oft nach Verzicht, schlechtem Gewissen und dem Gefühl, sich ständig zusammenreißen zu müssen. Dabei geht es im Kern um etwas anderes: Du willst wissen, wohin dein Geld geht, welche Ausgaben dir wirklich wichtig sind und wo du dir mehr finanziellen Spielraum schaffen kannst, ohne dein Leben komplett klein zu machen.

Wenn am Monatsende regelmäßig weniger übrig bleibt, als du dachtest, liegt das selten an einem einzigen großen Fehler. Meist sind es viele kleine Entscheidungen, Abos, Impulskäufe und Gewohnheiten, die sich summieren. Die gute Nachricht: Genau dort kannst du ansetzen.

AJOURE´-Einordnung

Sparen soll nicht bedeuten, dass du dir nichts mehr erlaubst. Es soll dir helfen, bewusster zu entscheiden: Was brauche ich wirklich? Was tut mir gut? Und welche Ausgaben halten mich davon ab, Rücklagen, Sicherheit oder langfristige Ziele aufzubauen? Mehr Grundlagen findest du auch im Bereich Finanzen für Frauen.

 

Einnahmen und Ausgaben schriftlich festhalten

Damit du einen Überblick über deine finanziellen Verhältnisse bekommst, reicht es nicht, regelmäßig die Kontoauszüge zu prüfen. Die Belege sagen nämlich lediglich etwas darüber aus, welche Einzahlungen und Abbuchungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfolgt sind und wie hoch demzufolge der aktuelle Kontostand ist. Du hast aber mit Sicherheit mehr Geld ausgegeben: im Café, in der Boutique, im Kino oder beim Einkauf von Lebensmitteln. Führe ein Haushaltsbuch, in das du sämtliche Einnahmen und Ausgaben schreibst – einschließlich derjenigen, die auf den Kontoauszügen vermerkt sind. Am besten gelingt dies in Form einer Tabelle. Am Monatsende summierst du die Werte jeder Spalte und stellst sie einander gegenüber. Du wirst erstaunt sein, wie groß dein finanzieller Spielraum tatsächlich ist.

Erster Schritt

Wenn du keine Lust auf ein perfektes Haushaltsbuch hast, starte kleiner: Notiere 30 Tage lang nur drei Kategorien: Fixkosten, Alltag und Spontankäufe. Danach siehst du meist schon, wo dein Geld leise verschwindet. Als Rahmen kann dir auch die 50-30-20-Regel helfen.

 

Ausgaben nach Prioritäten ordnen

Du darfst nicht am falschen Ende sparen – einige Ausgaben lassen sich nicht vermeiden. Setze dir deshalb Prioritäten. Schreibe deine Ausgaben in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit auf. Zuerst erscheinen diejenigen, die unbedingt notwendig sind wie die Miete, die Nebenkosten sowie die Fahrtkosten zur Arbeit. Das sind die Fixkosten, an denen du nicht viel ändern kannst.

Dann erscheinen die Ausgaben für Versicherungen, Mitgliedschaften, Handy, Internet, Lebensmittel und weitere laufende Kosten. Hier lohnt es sich zu prüfen, ob eine Optimierung möglich ist. Wichtig ist aber: Nicht jede günstigere Option ist automatisch besser. Vergleiche nicht nur Preise, sondern auch Leistung, Kündigungsfristen und deinen tatsächlichen Bedarf.

Hinsichtlich deiner Mitgliedsbeiträge solltest du überlegen, welche Mitgliedschaften du tatsächlich nutzt. Wahrscheinlich warst du beim Beitritt zum Fitness-Studio optimistisch, etliche Kilogramm abzuspecken und deinen Körper neu zu definieren. Was ist aus deinem Ziel geworden? Bist du tatsächlich am Ball beziehungsweise auf dem Laufband geblieben? Oder hat dich nur regelmäßig das schlechte Gewissen daran erinnert, dass du eigentlich mal wieder etwas für deine Fitness tun müsstest? Wenn dem so ist, dann kannst du deinen Vertrag getrost kündigen und das Geld für andere Dinge sparen. Beispielsweise schaffst du dir eine Yogamatte oder einen Heimtrainer an, am besten in gebrauchtem Zustand und daher kostengünstig. Das sind einmalige kleine Ausgaben.

Du hast den Vorteil, in deinen eigenen vier Wänden trainieren zu können und zwar dann, wann du Lust hast. Falls du dich irgendwann doch wieder für das Fitnessstudio entscheidest, steht dem Neuabschluss eines Vertrags nichts entgegen. Womöglich gewährt man dir sogar einen Neukunden-Rabatt.
 

Beim Geld ausgeben sparen

Du kannst beim Ausgeben deines Geldes sparen, wenngleich dir dies im ersten Moment unlogisch erscheinen mag. Vor jedem Einkauf schreibst du eine Liste mit den Dingen, die du benötigst. Von dieser weichst du nicht ab. Da mögen noch so günstige Angebote in den Supermärkten locken. Was du nicht benötigst, kaufst du nicht. Nimm dir zum Bezahlen Bargeld mit. Auf diese Weise bekommst du ein besseres Gefühl für dein Geld und gibst wirklich nur das aus, was dir zur Verfügung steht. Zahlst du mit der Kreditkarte, erscheinen die Beträge unwichtig und geraten schnell in Vergessenheit. Da ist das Konto dann schnell mal überzogen, was wiederum seitens deiner Bank unnötige Zusatzkosten entstehen lässt. Hüte dich davor, augenscheinlich zinsgünstige Kredite aufzunehmen. Damit teilst du eine größere Ausgabe zwar in mehrere kleine Raten auf. Am Ende zahlst du jedoch drauf, auch bei einer relativ kurzen Laufzeit und deine monatlichen Fixkosten erhöhen sich.
 

On The Go

Mal schnell unterwegs einen Coffee to go hier und ein Brötchen auf die Hand dort – ruck zuck summiert sich der Betrag, den du ganz im Vorbeigehen ausgibst. Nichts spricht dagegen, sich mal zwischendurch mit Freunden gemütlich in ein Café zu setzen, aber muss es denn jeden Tag der teure Schickimicki-Smoothie auf dem Weg nach Hause sein?
Du kannst dir auch einen schönen Coffee to go-Becher zulegen, den du dir zuhause für den Weg zur Arbeit mit Kaffee füllst. Und wenn du dir auch gleich einen Imbiss vorbereitest, bist du nicht nur viel günstiger dran, sondern meistens auch gesünder, als mit dem süßen Stückchen vom Bäcker.
 

Kleiner Realitätscheck

Coffee-to-go, Snacks und kleine “Nur kurz”-Käufe sind nicht das Problem, wenn sie bewusst passieren. Sie werden erst dann teuer, wenn du sie gar nicht mehr wahrnimmst. Frage dich deshalb nicht nur: “Kann ich das sparen?”, sondern auch: “Ist mir das diese Summe wirklich wert?”

 

Im Supermarkt recken und bücken

Auf Augenhöhe befinden sich im Supermarkt und im Discounter diejenigen Waren, die besonders preisintensiv sind. Vergleiche die Angebote mit denen in den Fächern darüber beziehungsweise darunter. Die sogenannte Bückware ist vielleicht von einem Hersteller, den du bisher nicht kanntest, dafür aber mit Sicherheit günstiger. Ohnehin lohnt es insbesondere bei Artikeln für den täglichen Gebrauch, auf den Kauf großer Marken zu verzichten. Viele bekannte Hersteller produzieren nicht nur teure und damit anscheinend bessere Waren, sondern bieten Abwandlungen ihrer Produkte unter anderem Namen im Discounter an. Du erkennst es an einer auffallend ähnlichen Aufmachung und wenn du die Inhaltsstoffe und das Kleingedruckte miteinander vergleichst. Das Ersparnis für den einzelnen Einkauf mag sich durch derartige Maßnahmen in Grenzen halten. Auf den Monat oder das Jahr gerechnet kommt jedoch ein ansehnlicher Betrag zusammen, den du in wichtigere Angelegenheiten investieren oder sparen kannst.
 

Jeden Monat Reserven zurücklegen

Nimm dir vor, jeden Monat eine kleine Reserve für Notzeiten zurückzulegen. Dann musst du nicht sofort in Panik geraten, wenn dein Auto streikt, eine Rechnung höher ausfällt oder dein Kühlschrank den Geist aufgibt. Selbst bei einem kleinen Einkommen kannst du regelmäßig ein paar Euro zurücklegen. Wichtig ist, dass diese Rücklage wirklich für Notfälle gedacht ist und nicht für Spontankäufe.

Direkt weiterrechnen

Wenn du wissen willst, wie groß dein finanzieller Puffer sein sollte, nutze den AJOURE´ Notgroschen-Rechner. Er hilft dir, deine Rücklage nicht nur nach Gefühl, sondern passend zu deinen Fixkosten und deiner Lebenssituation einzuschätzen.

 

Die Wohnung aufräumen

Weniger ist manchmal mehr. Das gilt auch für deine Einrichtung. Vielleicht tummeln sich in deinen Regalen Bücher herum, die du nie wieder lesen wirst. Dein Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, obwohl du die Hälfte der Klamotten die letzten drei Jahre nicht mehr angezogen hast. Oder hatte dich früher einmal die Sammelleidenschaft gepackt und du hast auf dem Flohmarkt altes Geschirr, Nippes oder Schallplatten gekauft, von denen du dich längst schon einmal trennen wolltest? Mach es! Jetzt ist die beste Gelegenheit. Räume deine Zimmer mal gründlich durch und sortiere aus, was sinnlos im Wege steht. Vieles davon kannst du nochmal zu Geld machen. Inseriere in kostenlosen Portalen, hänge Verkaufsangebote im Supermarkt aus und sieh dich auf Tauschbörsen um. Vielleicht bietet dir jemand für deine zu eng gewordene Markenjeans genau die Bluse, die du immer schon haben wolltest. Und so bekommst du sie sogar kostenlos.
 

Beim Stylen sparen

Falls du beim Schminken ausschließlich teure Markenartikel benutzt, kann sich das im Monat stärker bemerkbar machen, als es auf den ersten Blick wirkt. Dabei sind Kosmetikartikel aus der Drogerie qualitativ oft gut aufgestellt. Damit du dich wohlfühlst, kommt es nicht nur auf den Markennamen an, sondern darauf, was wirklich zu dir passt und was du regelmäßig nutzt.

Auch beim Kauf deiner Garderobe solltest du die Augen aufmachen. Mit der Billighose möchtest du nicht zur Party gehen, das ist klar. Das musst du auch nicht. Kaufe im Second-Hand-Laden, dort ist Markenmode für wenig Geld zu haben. Oder erwirb ein No-Name-Shirt und peppe es durch einen Druck oder Patches ein wenig auf. Anleitungen dafür bekommst du im Internet.
 

Last-Minute-Angebote nutzen

Nun hast du eine Menge Geld gespart und kannst dir endlich den heiß ersehnten Urlaub leisten. Nimm nicht das erstbeste Angebot an, sondern vergleiche auch hier. Vielleicht brauchst du gar keine Luxus-Suite, du könntest mit einem Einzelzimmer auskommen? Reagiere flexibel und hole dir Last-Minute-Angebote ein. Du wirst eventuell auf den Platz in deinem Lieblingshotel verzichten müssen. Dafür sparst du wieder Geld, das du eventuell schon für den darauffolgenden Urlaub zurücklegen kannst.

 

Nächster Schritt

Wenn du erste Geldlecks gefunden hast, geht es nicht darum, noch härter zu sparen. Sortiere deine Finanzen so, dass aus kleinen Beträgen echte Sicherheit und langfristige Ziele werden.

Fotos: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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