Start Blog Seite 299

Schönheitsoperationen – Pro & Contra

Schönheits-Op
Schönheits-Ops: okay oder überflüssig?

Viele sehnen sich danach, dem allgemeinen Schönheitsideal zu entsprechen, daher werden Schönheitsoperationen immer beliebter. Denn sie bieten eine gute Möglichkeit, das Erscheinungsbild zu verschönern. Die Arten dieser Operationen reichen von verschiedenen Behandlungen des Gesichts wie Nasenkorrekturen über Hautstraffungen bis hin zur Fettabsaugung. Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile der chirurgischen Eingriffe, damit du deine eventuelle Entscheidung besser abwägen kannst.
 

Pro Schönheitsoperationen

* Besseres Aussehen führt zu mehr Selbstbewusstsein

Menschen, bei denen eine erfolgreiche Schönheitsoperation durchgeführt wurde, sind im Anschluss meist attraktiver und fühlen sich wohler in ihrer Haut. In vielen Fällen führt der Eingriff dazu, dass die Betroffenen danach jünger aussehen, wie zum Beispiel bei einem Facelift vom erfahrenen Schönheitschirurg. Damit steigt auch das Selbstbewusstsein. Das gesamte Auftreten wird sicherer. Oftmals werden Schönheitsoperationen auch bei Unfallopfern durchgeführt, um ihnen ihr ursprüngliches Aussehen zurück zu geben.

* Psychische Probleme werden überwunden

Bei manchen Menschen können dadurch tief greifende psychische Probleme und Komplexe, die aus den körperlichen Mängeln resultieren, gelindert oder sogar beseitigt werden. Das seelische Befinden wird verbessert. Daher muss niemand ein Leben lang unter Schönheitsdefiziten leiden.

* Körperliche Einschränkungen beseitigen

Nicht jede Schönheitsoperation dient dem Ziel, äußere Aspekte zu verbessern, sondern ebenso körperliche Beeinträchtigungen können dadurch behoben werden. Eine Nasenkorrektur beispielsweise führt natürlich dazu, dass die Nase schöner und gerader wird, aber auch der Luftkanal in der Nase wird vergrößert, wodurch der Betroffene wieder frei durchatmen kann.

* Bessere Berufsaussichten

Der Arbeitsmarkt ist heutzutage hart umkämpft. Bei der Auswahl lassen sich viele Arbeitgeber leider nicht nur von den Qualifizierungen, sondern ebenso von Äußerlichkeiten leiten. Ein attraktiveres Aussehen oder eine schlankere Figur bieten demzufolge häufig auch bessere Möglichkeiten für einen Job. Dies ist insbesondere der Fall, wenn im Vordergrund mit Kunden gearbeitet wird.

* Auswahl an Bekleidung ist größer

Viele übergewichtige Menschen beneiden die schlanken Personen, die alles tragen können. Wenn zum Beispiel das Fett an den Oberarmen abgesaugt wird, kann auch endlich ein Sommerkleid mit Spaghettiträgern gewählt werden.
 

Schönheitsoperationen Pro Contra

 

Contra Schönheitsoperationen

* Risiko der Operation

Jeder Eingriff birgt natürlich auch Risiken. Dazu zählen das Narkoserisiko, eine eventuelle schlechte Wundheilung, Nachblutungen etc. Hin und wieder kann es vorkommen, dass Operationsnarben schlechter verheilen als üblich. In Einzelfällen und abhängig vom entsprechenden Eingriff können Nachblutungen auftreten. Aufgrund der ärztlichen Kontrollen, die sich ein Patient nach der Operation unterzieht, sind solche Probleme allerdings in den meisten Fällen schnell behoben. Die Risiken können zudem erheblich minimiert werden, wenn der Patient die Auswahl des durchführenden Arztes sehr sorgfältig vornimmt und mit ihm auch gründlich kommuniziert wird. Im Zweifel rät jeder seriöse Mediziner vom Eingriff ab.

* Unzufriedenheit mit dem Ergebnis

Nicht immer sind die Betroffenen mit dem Ergebnis zufrieden. Sie haben es sich einfach anders vorgestellt. Damit dies nicht passiert, ist es wichtig, dass bereits im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt genau besprochen wird, welche Ergebnisse sich der Patient von der Schönheitsoperation verspricht. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass der Schönheitschirurg darlegt, was machbar ist. Damit werden falsche Erwartungen vermieden.

* Kosten

Wer sein Aussehen oder Gewicht verändern möchte, sollte wissen, dass diese zum Teil sehr viel Geld kosten. Die genaue Höhe hängt von der entsprechenden Behandlung ab und sollte im Vorfeld erfragt werden. Viele Chirurgen bieten Finanzierungsmöglichkeiten an.

 

Ob Schönheitsoperationen sinnvoll sind oder nicht, kann nie pauschal beantwortet werden und muss vom Betroffenen selber entschieden werden. Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, dass auf jeweilige Qualifikationen geachtet wird. Solch eine Entscheidung sollte auch nicht übereilt getroffen werden. Ratsam ist es, eine Weile darüber nachzudenken, ob es lohnenswert ist, Zeit, Kosten und eventuelle Risiken in Kauf zu nehmen. Die von uns erwähnten Vor-und Nachteile der Schönheitsoperationen sollten bei der Entscheidung mit berücksichtigt werden.

 

Fotos © MachineHeadz, michaeljung/iStock.com

15 Wege zu mehr Zufriedenheit: Was dich im Alltag wirklich glücklicher macht

Frau in der Natur, glücklich und frei - 15 Wege zu mehr Zufriedenheit
So lebst du gelassener und zufriedener.

Glück ist kein Dauerzustand, den du irgendwann erreichst und dann einfach behältst. Es ist eher eine Mischung aus innerer Haltung, kleinen Entscheidungen, Beziehungen, Sinn, Gesundheit, Freiheit und der Fähigkeit, nicht ständig gegen dein eigenes Leben anzukämpfen.

Wir alle kennen Menschen, die scheinbar leichter durchs Leben gehen. Sie wirken zufriedener, mutiger, entspannter oder klarer. Von außen sieht das manchmal aus, als hätten sie einfach „mehr Glück“. Oft steckt dahinter aber etwas anderes: Sie gehen bewusster mit Erwartungen, Rückschlägen, Entscheidungen und sich selbst um.

Die folgenden 15 Wege sind keine Anleitung zum permanenten Glücklichsein. Das wäre unrealistisch. Sie sind eher kleine Ansatzpunkte, mit denen du mehr Zufriedenheit, Ruhe und Gestaltungsspielraum in deinen Alltag holen kannst.

AJOURE´ Impuls

Du musst nicht jeden Tag glücklich sein, um ein gutes Leben zu führen. Manchmal beginnt Zufriedenheit schon damit, weniger gegen dich selbst zu arbeiten.

1. Wage etwas, das dir wirklich wichtig ist

Der alte Satz „Nur wer wagt, gewinnt“ klingt abgenutzt, enthält aber einen wahren Kern. Viele Menschen sind nicht unglücklich, weil sie zu wenig Möglichkeiten haben, sondern weil sie sich selbst kaum noch erlauben, etwas zu wollen.

Das muss nicht der Fallschirmsprung oder das Café auf Mallorca sein. Manchmal ist der mutige Schritt viel leiser: ein Gespräch führen, eine Bewerbung abschicken, ein eigenes Projekt starten, Geldthemen ernst nehmen, eine Grenze setzen oder endlich zugeben, dass du etwas verändern möchtest.

Glück entsteht oft dort, wo du wieder handelst, statt nur auszuhalten.

2. Akzeptiere, was du gerade nicht ändern kannst

Akzeptanz bedeutet nicht, alles gutzuheißen. Es bedeutet, deine Energie nicht dauerhaft an Dinge zu verlieren, die du im Moment nicht kontrollieren kannst.

Die hilfreiche Frage lautet nicht: „Warum passiert mir das?“ Sondern: „Was ist jetzt mein nächster sinnvoller Schritt?“ Das kann bedeuten, eine Situation zu lösen, Abstand zu nehmen, Unterstützung zu suchen oder schlicht aufzuhören, dich jeden Tag neu daran aufzureiben.

3. Vergib, ohne dich kleinzumachen

Vergebung wird oft missverstanden. Sie bedeutet nicht, dass etwas harmlos war. Sie bedeutet auch nicht, dass du wieder Nähe herstellen musst. Manchmal heißt Vergebung nur: Ich lasse nicht zu, dass diese alte Wut mein aktuelles Leben weiter bestimmt.

Wenn du merkst, dass dich eine Verletzung immer wieder innerlich festhält, darfst du dir Zeit nehmen. Manche Dinge brauchen Abstand, Gespräche oder professionelle Unterstützung. Aber dauerhaft alles in sich hineinzufressen macht selten freier.

4. Baue Selbstvertrauen über Erfahrung auf

Selbstvertrauen entsteht nicht dadurch, dass du dir einredest, alles zu können. Es entsteht dadurch, dass du erlebst: Ich kann Dinge angehen. Ich kann Fehler überstehen. Ich kann Entscheidungen treffen. Ich darf dazulernen.

Wenn du oft an dir zweifelst, fang kleiner an. Wähle überschaubare Schritte, die du wirklich umsetzt. Genau diese kleinen Beweise verändern langfristig dein Selbstbild. Dazu passt auch unser Artikel über Selbstzweifel und den inneren Kritiker.

5. Verwechsle Karriere nicht mit einem erfüllten Leben

Ambition ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Ziele, berufliche Entwicklung und finanzielle Unabhängigkeit können ein wichtiger Teil eines selbstbestimmten Lebens sein. Problematisch wird es, wenn du Erfolg nur noch daran misst, wie viel du leistest, verdienst oder nach außen vorweisen kannst.

Eine Beförderung, ein größeres Projekt oder der Schritt in die Selbstständigkeit darf zu deinem Leben passen. Wenn du dafür dauerhaft deine Gesundheit, Beziehungen oder Werte opferst, solltest du genauer hinschauen.

Wenn du beruflich wachsen willst, findest du in unserem Hub Business für Frauen mehr Inhalte zu Selbstständigkeit, Klarheit und beruflicher Entwicklung.

6. Lerne, dich selbst fair zu behandeln

Viele Frauen sind mit sich selbst härter, als sie es jemals mit einer Freundin wären. Ein Fehler, ein unproduktiver Tag, ein ungeschickter Satz, ein Rückfall in alte Muster: Schon beginnt der innere Kommentar.

Selbstkritik kann helfen, wenn sie konkret und lösungsorientiert ist. Sie schadet, wenn sie nur abwertet. Frage dich daher: Was kann ich daraus lernen? Was war trotz allem okay? Was mache ich beim nächsten Mal anders?

7. Sieh Herausforderungen nicht automatisch als Scheitern

Manche Situationen sind schwierig, ohne dass du versagt hast. Ein Konflikt, ein finanzieller Engpass, eine berufliche Unsicherheit oder eine Entscheidung, die Kraft kostet, sagt nicht automatisch etwas über deinen Wert aus.

Der Perspektivwechsel von „Problem“ zu „Herausforderung“ ist nicht immer leicht, aber oft hilfreich. Er fragt: Welche Fähigkeit brauche ich jetzt? Welche Information fehlt mir? Wer könnte helfen? Was ist der nächste realistische Schritt?

8. Teile Glück, statt es nur zu sammeln

Glück wird nicht kleiner, wenn du es teilst. Kleine Gesten können viel verändern: ein ehrliches Kompliment, ein offenes Ohr, eine Empfehlung, eine Nachricht, Hilfe im Alltag oder das Teilen von Wissen.

Gerade im Business- und Karriere-Kontext unterschätzen viele, wie wertvoll echte Unterstützung unter Frauen sein kann. Nicht als hohle „Women support women“-Floskel, sondern konkret: Kontakte weitergeben, fair verhandeln, Wissen sichtbar machen, andere nicht kleinreden.

9. Erkenne Reichtum jenseits von Geld, aber rede Geld nicht klein

Der ursprüngliche Artikel meinte mit Reichtum nicht nur materiellen Wohlstand. Das bleibt wichtig: Zeit, Gesundheit, Freundschaften, Ruhe, Kreativität und Freiheit sind wertvoll.

Trotzdem sollten wir Geld nicht romantisch wegreden. Finanzielle Sicherheit kann Stress reduzieren und Entscheidungen freier machen. Es geht nicht darum, Glück nur am Kontostand zu messen. Aber es ist auch nicht besonders emanzipiert, Geld so zu behandeln, als wäre es unwichtig.

Wenn du deine finanzielle Seite klarer sortieren willst, starte hier: Finanzen für Frauen.

10. Erlaube dir Träume, aber prüfe deine nächsten Schritte

„Scheiß auf Realismus“ war im Original provokant gemeint. Heute würde ich es anders formulieren: Träume sind wichtig. Sie öffnen Räume. Aber sie werden stärker, wenn du sie mit einem nächsten Schritt verbindest.

Du darfst groß denken. Du darfst dir ein anderes Leben vorstellen. Gleichzeitig hilft die Frage: Was kann ich diese Woche konkret tun? Welche Fähigkeit brauche ich? Welche Entscheidung schiebe ich auf?

Hoffnung ist wertvoll. Handlung macht sie tragfähig.

11. Sei nicht härter zu dir als nötig

Nicht jeder Tag ist produktiv. Nicht jede Woche läuft rund. Und nicht jede Phase deines Lebens eignet sich für maximale Selbstoptimierung. Manchmal ist es schon ein Erfolg, ehrlich zu merken: Ich brauche gerade weniger Druck, nicht mehr.

Das heißt nicht, alles schleifen zu lassen. Es heißt, deine Ansprüche an deine aktuelle Lebensrealität anzupassen. Genau darin liegt oft mehr Stärke als im ständigen Durchziehen.

12. Übe Dankbarkeit ohne Schönreden

Dankbarkeit kann helfen, den Blick wieder zu weiten. Sie bedeutet aber nicht, Probleme wegzulächeln oder sich mit allem zufriedenzugeben.

Eine gute Dankbarkeitspraxis ist konkret: Wofür bin ich heute wirklich dankbar? Was war klein, aber gut? Wer hat mir gutgetan? Was habe ich selbst geschafft? So trainierst du deinen Blick für das, was trägt, ohne das Schwierige zu verleugnen.

13. Lebe mehr im Moment, ohne deine Zukunft zu vergessen

Im Moment zu leben heißt nicht, planlos zu werden. Es heißt, nicht jeden schönen Augenblick innerlich schon wieder mit dem nächsten Ziel zu überdecken.

Gerade ambitionierte Frauen kennen das: Kaum ist etwas geschafft, geht der Blick weiter zum nächsten Punkt. Das kann antreiben, aber auch erschöpfen. Manchmal darf ein Moment einfach da sein, ohne sofort optimiert zu werden.

14. Denke positiv, aber bleib ehrlich

Positive Gedanken können hilfreich sein. Sie können dich stabilisieren, motivieren und aus Gedankenspiralen holen. Aber toxische Positivität hilft niemandem. Nicht alles ist „für irgendwas gut“. Nicht jede Krise braucht sofort eine schöne Lektion.

Gesünder ist eine ehrliche Form von Zuversicht: Es ist gerade schwer, und ich finde trotzdem einen Weg. Mehr dazu findest du im Artikel Positive Gedanken: Was sie können und wo toxische Positivität beginnt.

15. Lass Ausreden los und werde ehrlich mit dir

Manchmal schützen uns Ausreden kurzfristig vor unbequemen Wahrheiten. Langfristig halten sie uns aber fest. „Ich habe keine Zeit“, „ich kann das nicht“, „bei mir geht das nicht“, „dafür bin ich zu spät dran“: Manche dieser Sätze sind realistische Grenzen. Andere sind alte Schutzmechanismen.

Der Unterschied zeigt sich, wenn du ehrlich fragst: Ist das wirklich unmöglich oder nur unangenehm? Brauche ich mehr Zeit, mehr Wissen, mehr Unterstützung oder mehr Mut?

Zum Mitnehmen

Glück entsteht selten durch einen einzigen großen Schritt. Häufiger entsteht es durch viele kleine ehrliche Entscheidungen: weniger Vergleich, mehr Klarheit, bessere Grenzen und ein Leben, das wieder mehr zu dir passt.

Fazit: Glück ist nicht perfekt, sondern beweglich

Du musst nicht jeden Tag dankbar, mutig, positiv und ausgeglichen sein. Das wäre kein Glück, sondern ein neues Leistungsprogramm. Viel hilfreicher ist die Frage: Was macht mein Leben heute ein kleines Stück ehrlicher, freier oder stimmiger?

Vielleicht ist es ein Gespräch. Vielleicht eine Entscheidung. Vielleicht ein Nein. Vielleicht der erste Blick auf deine Finanzen. Vielleicht der Mut, wieder etwas zu wollen. Glück ist nicht immer laut. Manchmal beginnt es ganz leise dort, wo du aufhörst, dich selbst zu übergehen.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto © PeopleImages/iStock.com

Zeit sparen bei der Morgenroutine: 9 einfache Tipps für stressfreie Morgen

Frau dehnt sich am Fenster - morgens Zeit sparen bei der Morgenroutine
So startest du ohne Stress in den Tag.

Morgens Zeit sparen heißt nicht, hektischer zu werden. Im Gegenteil: Eine gute Morgenroutine nimmt dir Entscheidungen ab, reduziert Sucherei und verhindert, dass du schon gestresst bist, bevor der Tag richtig begonnen hat.

Gerade wenn du morgens schwer in Gang kommst, kennst du das vielleicht: Du drückst noch einmal auf Snooze, suchst später hektisch nach Schlüssel oder Creme, scrollst kurz am Handy, überlegst zu lange vor dem Kleiderschrank und verlässt am Ende die Wohnung mit dem Gefühl, schon wieder hinterherzulaufen.

Die gute Nachricht: Du musst deinen Morgen nicht komplett neu erfinden. Oft reichen ein paar klare Abläufe am Vorabend und kleine Entscheidungen am Morgen, damit aus Chaos wieder Ruhe wird.

AJOURE´ Impuls

Der beste Zeitspar-Trick am Morgen ist nicht Tempo. Es ist Vorbereitung. Alles, was du abends entscheidest, musst du morgens nicht mehr mühsam aus deinem müden Kopf ziehen.

1. Lass die Snooze-Taste aus dem Spiel

Die Snooze-Taste fühlt sich nach geschenkter Zeit an, kostet dich aber oft genau das Gegenteil: Du schläfst nicht mehr richtig weiter, kommst schwerer in Gang und verschiebst den ersten Stressmoment nur ein paar Minuten nach hinten.

Wenn du regelmäßig mehrfach snoozest, stelle den Wecker so weit weg, dass du aufstehen musst. Noch besser: Plane deine Aufstehzeit realistischer. Wenn du eigentlich immer 20 Minuten snoozest, dann tue nicht so, als würdest du plötzlich um 6:00 Uhr frisch aus dem Bett springen. Setze den Wecker lieber auf eine Uhrzeit, zu der du wirklich aufstehst, und schaffe dir danach bewusst zehn Minuten Puffer.

Wenn früher aufstehen für dich generell ein Thema ist, lies dazu auch: Wie schaffe ich es, früher aufzustehen?

2. Entscheide abends, was morgens nicht mehr entschieden werden muss

Morgens ist nicht der beste Zeitpunkt für kleine Alltagsentscheidungen. Welches Outfit? Welche Tasche? Wo ist die Bahnkarte? Brauche ich den Laptop? Muss ich noch etwas unterschreiben? Diese Dinge wirken klein, aber sie ziehen Energie und Zeit.

Lege am Vorabend Kleidung, Tasche, Schlüssel, Laptop, Unterlagen und alles Wichtige bereit. Das klingt banal, ist aber einer der wirksamsten Hebel. Du baust dir damit eine Art Startbahn für den nächsten Tag.

Für berufliche Tage gilt besonders: Wenn du morgens schon weißt, was du anziehst und was du mitnehmen musst, hast du mehr Kopf frei für das, was wirklich zählt: Termine, Gespräche, Kundinnen, Projekte, Entscheidungen.

3. Mache dein Bad morgenfest

Der ursprüngliche Artikel hatte hier einen sehr praktischen Punkt: Badeutensilien sollten griffbereit sein. Genau das bleibt sinnvoll. Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Pflege, Make-up, Haarbürste: Alles, was du täglich brauchst, sollte einen festen Platz haben.

Wenn du morgens regelmäßig suchst, ist nicht deine Konzentration das Problem, sondern dein System. Räume dein Bad so, dass dein Standardablauf sichtbar und einfach ist. Was du jeden Morgen brauchst, gehört nach vorne. Was du selten nutzt, darf aus dem Weg.

kalte Dusche am morgen

4. Duschen: kurz, klar, ohne Morgen-Trance

Eine warme Dusche kann wunderbar sein, aber sie ist morgens auch eine der Stellen, an denen unbemerkt viel Zeit verschwindet. Du musst nicht militärisch mit Stoppuhr duschen. Aber wenn du dort regelmäßig „verloren gehst“, kann ein fester Rahmen helfen.

Stelle dir zum Beispiel eine Playlist mit zwei kurzen Songs oder einen Timer. Ein kalter Abschlussguss kann zusätzlich helfen, wach zu werden. Wichtig ist nicht die Härte, sondern dass du nicht im Halbschlaf 15 Minuten unter der Dusche vertrödelst.

Realistisch statt perfekt: Wenn dein Morgen gerade sehr eng ist, optimiere nicht alles gleichzeitig. Such dir zuerst den einen Punkt, an dem du fast jeden Tag Zeit verlierst.

5. Verschiebe Medienkonsum nach hinten

Smartphone, Nachrichten, Mails und Social Media sind morgens die größten unsichtbaren Zeitfresser. Das Problem ist nicht nur die Zeit selbst. Es ist auch der mentale Wechsel: Du bist plötzlich bei Nachrichten, Problemen, Erwartungen und To-dos anderer Menschen, bevor du deinen eigenen Tag sortiert hast.

Setze dir eine klare Regel: Erst fertig machen, dann Handy. Oder: Erst Wasser, Bad, Kleidung, Tasche, dann Nachrichten. Wenn du morgens E-Mails checken musst, begrenze es bewusst auf das Nötigste.

Das passt auch zu unserem Artikel über Produktivitätskiller und Ablenkungen, denn viele Zeitprobleme entstehen nicht durch zu wenig Zeit, sondern durch zu viele kleine Unterbrechungen.

6. Plane dein Frühstück wie einen Ablauf, nicht wie eine Idealszene

Ein ausgiebiges Frühstück ist schön, aber nicht jeder Alltag gibt das her. Trotzdem solltest du morgens nicht völlig planlos starten. Ein gutes Frühstück für Arbeitstage muss nicht spektakulär sein. Es muss verlässlich funktionieren.

Überlege dir zwei bis drei schnelle Standards: Haferflocken mit Beeren, Joghurt mit Nüssen, Vollkornbrot, Smoothie, vorbereitete Overnight Oats oder einfach etwas, das dich nicht nach einer Stunde wieder müde macht. Wenn du morgens nicht frühstückst, kannst du trotzdem Wasser, Kaffee oder Tee bewusst einplanen und etwas für später vorbereiten.

schnelles gesundes Frühstück

7. Automatisiere kleine Dinge

Kaffee mit Timer, gepackte Tasche, vorbereitete Lunchbox, feste Plätze für Schlüssel und Portemonnaie, Ladekabel an einem Ort: Das sind keine revolutionären Lifehacks. Aber genau diese unspektakulären Dinge sparen morgens erstaunlich viel Zeit.

Jede wiederkehrende Suche kostet Aufmerksamkeit. Jede kleine Automatisierung gibt dir ein Stück davon zurück. Gerade wenn du viel arbeitest, gründest, selbstständig bist oder mehrere Rollen gleichzeitig trägst, ist das wertvoll.

Für mehr Struktur im Alltag lohnt sich auch ein Blick in unseren Bereich Mindset für Frauen. Denn Routinen sind nicht nur Organisationsfragen, sondern auch Selbstführung.

8. Erstelle deine To-do-Liste nicht erst morgens

Viele Menschen verlieren morgens Zeit, weil sie erst dann anfangen, den Tag zu planen. Besser ist eine kurze Abendroutine: Was steht morgen an? Was muss mit? Was ist der wichtigste Termin? Was darf auf keinen Fall vergessen werden?

Hänge dir eine kleine Liste an die Wohnungstür oder lege sie sichtbar neben deine Tasche. Für digitale Planung reicht auch eine Notiz-App, solange sie morgens nicht direkt in Social Media und Mails endet.

Wenn du tiefer in Tagesplanung einsteigen willst, passt dazu unser Artikel über Zeitmanagement.

9. Gib jedem wichtigen Gegenstand einen festen Platz

Schlüssel, Handy, Geldbörse, Kopfhörer, Laptop, Unterlagen, Sonnenbrille: Wenn diese Dinge jeden Morgen woanders liegen, ist Stress fast vorprogrammiert.

Lege eine feste Startzone fest. Das kann ein Korb, eine Schublade, eine Ablage im Flur oder ein Platz neben der Tür sein. Alles, was morgens mit muss, landet dort. Nicht irgendwann. Am Abend vorher.

Das klingt simpel, aber genau darin liegt die Stärke. Gute Routinen bestehen selten aus großen Veränderungen. Sie bestehen aus kleinen Wiederholungen, die dir den Tag leichter machen.

Zum Mitnehmen

Wenn du morgens Zeit sparen willst, frage nicht zuerst: Wie werde ich schneller? Frage: Welche Entscheidung, Suche oder Ablenkung kann ich schon vorher aus dem Morgen herausnehmen?

Fazit: Ein ruhiger Morgen beginnt oft am Abend vorher

Eine zeitsparende Morgenroutine ist keine starre Liste, die du perfekt abarbeiten musst. Sie ist ein System, das deinen Morgen entlastet. Je weniger du morgens suchen, entscheiden und improvisieren musst, desto leichter kommst du in den Tag.

Starte mit einem Punkt: Kleidung bereitlegen, Handy später öffnen, Tasche abends packen oder Frühstück vereinfachen. Wenn dieser Punkt sitzt, nimmst du den nächsten dazu. So entsteht aus einem hektischen Morgen Schritt für Schritt ein Ablauf, der zu deinem Leben passt.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto © PeopleImages, AnaBGD, ansonsaw/iStock

Mit gepflegten Füßen durch den Sommer

gepflegte Füße im Sommer
So werden deine Füße für den Sommer streichelzart.

Ob am Strand, auf einer Blumenwiese oder in der Stadt: Im Sommer gehören gepflegte Füße einfach dazu. Gerade wenn du bei heißen Temperaturen endlich Flipflops und Sandalen tragen kannst oder deine Zehen aus neckischen Peeptoes hervorblitzen, solltest du deinen Füßen und Fußnägeln mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit schenken wie deinen Händen. Für eine tolle Pediküre musst du nicht unbedingt zur Kosmetikerin gehen. Auch zu Hause kannst du deine Füße ganz einfach fit für den Sommer machen.
 

1. Fußbad

Fußbad gepflegte Füße

Eine ausführliche Pediküre startest du am besten mit einem Fußbad. Bereite eine Schüssel mit ungefähr 37 Grad heißem Wasser vor und gib etwas Badesalz oder ätherische Öle dazu. Rosmarin oder Minze sind beispielsweise gut geeignet, um die Füße zu erfrischen. Fünf bis zehn Minuten sind ausreichend, danach ist die Haut schön weich.
 

2. Hornhaut entfernen

Als nächstes trocknest du deine Füße ab und widmest dich eventueller Hornhaut. Nach einem langen Winter in dicken Stiefeln und Socken haben sich vielleicht unansehnliche Stellen an den Ballen oder Fersen gebildet. Mit einer speziellen, groben Feile oder einem Bimsstein reibst du die Hornhaut herunter. Sei aber vorsichtig, damit du nicht zu viel Haut entfernst.
 

3. Nägel kürzen

Wenn die Haut schön geschmeidig und weich ist, sind die Nägel an der Reihe. Kürze sie zunächst mit einer Nagelschere. Falls dann noch unebene Stellen, Ecken und Kanten vorhanden sind, kannst du sie mit einer Feile weiter bearbeiten, bis alles glatt ist. Damit die Nägel nicht einreißen, sollte am besten immer von den Ecken zur Nagelmitte hin gefeilt werden. Mit einer Glas- oder Sandblattfeile erzielst du meist die besten Ergebnisse. Feile und schneide die Fußnägel immer gerade, da sich sonst die Gefahr von eingewachsenen Nägeln und Entzündungen erhöht.
 

4. Nagelhaut zurückschieben

Nun kümmerst du dich um die Nagelhaut. Schiebe sie mit einem Rosenholzstäbchen oder einem weichen Nagelhautschieber vorsichtig zurück. Manchmal ist es sinnvoll, Teile der Nagelhaut mit einer Pinzette abzuzupfen. Abschneiden solltest du sie jedoch keinesfalls, da sie dann noch stärker nachwächst. Wenn die Nagelhaut unangenehm hart ist, kann ein Nagelhautentferner hilfreich sein, der sie erst aufweicht, bevor du sie zurückschiebst.
 

5. Nagellack auftragen

Nagellack auftragen gepflegte Füße

Damit deine schönen, gepflegten Nägel jedem auffallen, kannst du sie jetzt lackieren. Wenn du einen Nagellack in einer kräftigen Farbe wählst, trage zunächst einen Unterlack auf, der die Nägel vor Verfärbungen schützt. Ein transparenter Überlack sorgt anschließend dafür, dass der Lack versiegelt wird und lange hält.
 

6. Füße eincremen

Zum Abschluss deiner Pediküre solltest du deine Füße noch mit einer pflegenden Creme verwöhnen, die ihnen Feuchtigkeit spendet und sie schön zart macht. Wenn möglich, kannst du Socken über die eingecremten Füße ziehen und die Fußcreme über Nacht einwirken lassen. Achte in diesem Fall aber darauf, dass der Nagellack schon vollständig getrocknet ist, damit er nicht in den Socken landet.
 

7. Fußgymnastik

Auch Fußgymnastik tut gut – gerade wenn du oft hohe Absätze trägst. Du kannst deine Füße dafür zum Beispiel über einen mit Noppen versehenen Igelball rollen. Oder du stärkst die Muskeln in deinen Füßen, indem du mit den Zehen kleine Gegenstände vom Boden aufhebst. Die ungewohnten Übungen halten Muskeln, Gelenke, Sehnen und die Füße insgesamt langfristig fit und belastbar.
 

8. Entspannende Fußmassage

Fußmassage gepflegte Füße

Ein Tipp, um deine Füße den ganzen Sommer über fit zu halten und auch lange Tage in High Heels gut zu überstehen, ist ihnen ab und zu eine Fußmassage zu gönnen. Setze dich dafür entspannt hin und verreibe zunächst etwas pflegende Fußcreme in deinen Händen. Nimm dann einen Fuß nach dem anderen und streiche sanft von den Knöcheln über den Spann bis zu den Zehenspitzen. Knete anschließend die Fußsohle mit dem Daumen ordentlich durch. Wechsel dabei die Richtung sowie den Druck – so wie es dir angenehm ist. Vergiss auch die Zehen und die Zehenzwischenräume nicht. Danach ist das Gewebe wieder gut durchblutet, die Füße sind entspannt und die Haut durch die Creme mit Feuchtigkeit versorgt.

 

Fotos © robertprzybysz, KatarzynaBialasiewicz, knape, Julenochek/iStock.com

Der perfekte Beauty-Beach-Look

Unsere Tipps für ein perfektes Beauty-Beach Make-up
Unsere Tipps für ein perfektes Beauty-Beach Make-up

Ein leicht gebräunter, strahlender Teint, glänzende, gepflegte Lippen, zart gerötete Wangen und dazu schön gewellte Haare, die aussehen, als würdest du gerade vom Surfbrett steigen: Am Strand gut auszusehen, ist für die meisten Frauen sehr wichtig. Allerdings solltest du für einen perfekten Beauty-Beach-Look einige Dinge beachten. Denn durch Sand, Wind und Salzwasser herrschen am Strand ganz andere Bedingungen als etwa in der Stadt. Vor allem beim Make-up gilt deshalb: Weniger ist mehr.
 

Zarte Farben für den Nude-Look

Den Look einer Strandschönheit erzielst du am besten, wenn du möglichst ungeschminkt aussiehst. Eine dicke Schicht Make-up wird sowieso nur beim nächsten Bad im Meer abgespült oder unschön verwischt. Selbst wenn du nicht ins Wasser gehst, können durch Schweiß die Poren deiner Haut verstopfen, was zu Pickeln führen kann. Mit nur wenig Make-up und zarten Farben liegst du deshalb richtig.
 

Beauty-Beach-Look

 

Wasserfestes Make-up nehmen

Für einen tollen Nude-Look (der dich fast wie ungeschminkt – aber besser – aussehen lässt) ist ein ebenmäßiger und leicht gebräunter Teint das Wichtigste. Eine ganz leichte, getönte Tagescreme, die Feuchtigkeit spendet und zusätzlich noch einen angemessen hohen UV-Schutz enthält, ist meist ideal.

Alternativ kann eine wasserfeste Foundation sinnvoll sein, die du anschließend noch mit Puder fixierst. Gerade wenn du unter Hautunreinheiten oder sehr trockenen, geröteten Stellen leidest und diese (trotz natürlichem Look) verdecken möchtest, ist die Foundation gut geeignet. Achte darauf, dass das Produkt einen möglichst geringen Wasseranteil hat, dafür aber eine starke Pigmentierung mitbringt. So sollte das Make-up wasserfest sein, sodass ihm weder Schweiß noch das Schwimmen im Meer etwas anhaben können. Im besten Fall enthält auch die Foundation bereits einen UV-Schutz, der dich vor Sonnenbrand bewahrt.

Für einen frischen Beach-Look, mit dem du wirkst, als seist du gerade aus dem Meer gestiegen, werden die Wangen mit etwas Rouge betont. Nimm auf jeden Fall eine helle, zarte Farbe und trage ganz sanft einen Hauch auf. Verwische das Rouge vorsichtig mit den Fingern oder dem Pinsel, damit es sich gut verteilt und nicht zu „angemalt“ aussieht.

Auch für das Augen-Make-up sind zarte, helle Farben angesagt. Kräftige Töne und stark geschminkte Augen sind als Beachgirl fehl am Platz. Starte mit weißem Kajal, den du oben und unten im Innenlied aufträgst. So wirkt dein Blick wach und offen.

Nimm als Lidschatten unbedingt helle Töne. Ein helles Blau, oder Grün, strahlendes Gold oder zartes Elfenbein wirken sommerlich-frisch und jung. Um nach dem Schwimmen keine unangenehme Überraschung zu erleben, sollte der Mascara auf jeden Fall wasserfest sein. Auch Lidschatten wird oft in einer wasserfesten Version angeboten – beispielsweise als Creme-Lidschatten.

Auf die Lippen trägst du etwas zart schimmernden Lipgloss auf oder nutzt einfach Lippenbalsam, der ebenfalls einen Sonnenschutz enthalten sollte. Dunkler oder kräftiger Lippenstift hat am Strand nichts verloren.

Wellige Haare wie ein Surfer-Girl

Um das perfekte Beach-Beauty-Make-up abzurunden, lässt du deine Haare am besten offen. Bei einem Tag am Strand entsteht durch Wind und Wasser normalerweise von allein ein toller Wet-Look, der dich wie ein echtes Surfer-Girl aussehen lässt. Mit speziellen Salz-Sprays bekommst du den Strandlook aber auch am Abend hin. Wenn es zur abendlichen Beach-Party geht, darf natürlich auch das Make-up etwas kräftiger ausfallen.

Fotos: hidesy, AZarubaika/iStock.com

SUP Yoga – Sonnengruß auf dem Wasser

SUP Yoga
SUP Yoga ist inzwischen zum absoluten Sommer Trendsport geworden.

Sonne, Wasser und Yoga, das ist die Mischung aus der SUP Yoga gemacht ist. Anstatt auf der Matte finden die Yogaübungen auf einem Board im Wasser statt. Ideal für alle Wasserratten, Surfer, Yogafreunde und Sommersportler.

Stand-up-Paddling, kurz SUP, ist das Paddeln auf einer Art Surfbrett und verbindet Sport, Spaß und Entspannung. Wer die Idee hatte, auf diesen Boards Yogastellungen auszuüben, ist nicht ganz klar. Ob nun Rachel Brathren oder andere Yogalehrer ist für den Spaß und Sport auch nicht entscheidend. Yoga auf dem Wasser oder Yoga on Water findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger und lässt sich auf fast jedem Gewässer ausüben. Ob Meer, See oder Fluss – Hauptsache es ist nicht zu windig und wellig, denn je stärker die Wellen oder der Wind umso herausfordernder ist es, die Position zu halten. Mittlerweile gibt es sogar Kurse, die die Winterpause überbrücken und Indoor SUP Yoga anbieten.

Sport und Entspannung unter freiem Himmel

SUP Yoga punktet im Vergleich zur klassischen Yoga mit der freien Natur. Auf dem Wasser treibend die Stellungen auszuführen, ist ein ganz besonderes und meditatives Erlebnis. Die Übungen erfordern gerade bei Neulingen Konzentration und Achtsamkeit und sorgen für eine Auszeit vom Denken. Gleichzeitig trainiert SUP Yoga die Rücken-, Rumpf- und Beckenmuskulatur und die Tiefenmuskulatur der Gliedmaßen noch intensiver, da der Körper das Schwanken des Wassers ausgleichen muss. Das Training ist ein ideales Workout für die Ba-lance und den ganzen Körper. Die Atemübungen an der frischen Luft durchzuführen, ist ein wei-terer Vorteil gegenüber der im Studio praktizierten Yoga. Für Yoga-Kenner sind die alt bekannten Übungen aufgrund des schwankenden Untergrunds eine neue Erfahrung. Aber auch diejenigen, die keine Erfahrung mit SUP oder Yoga haben, müssen nicht zurückschrecken: Wer ins Wasser fällt, versucht es erfrischt erneut und bekommt zusätzlich zum Spaß eine gleichmäßige Bräune.

SUP Yoga Deutschland

Board, Paddel und Badekleidung

Für Einsteiger ist ein SUP Yoga Kurs ratsam: Dort lernst Du die richtige Paddeltechnik und kannst ausprobieren, ob SUP Yoga Dir gefällt. Bei einem Kurs stellt der Anbieter die Ausrüstung, die aus dem Board und dem Paddel besteht. Bei schlechtem Wetter gibt es auch Neoprenanzüge. Du musst nur noch Badekleidung, Sachen zum Wechseln, Handtücher und Proviant einpacken und dann kann es losgehen. Wer an diesem Sport Gefallen findet, kann sich ein Board kaufen. Spezielle Yoga-Boards sind darauf ausgerichtet, dass auf ihnen Yogapositionen geübt werden können. Aufblasbare Boards lassen sich am leichtesten transportieren. Yoga-Boards sind aber nichts für den schmalen Geldbeutel und an vielen SUP-Standorten lassen sich auch die passenden Boards günstiger ausleihen.

SUP Yoga für Könner und Anfänger

SUP Yoga ist für jeden geeignet. An Anfänger, die noch nie auf einem Board standen oder beim Begriff Hund an ihr Haustier denken, richten sich Einsteigerkurse. Bei denen startet das Training mit einer Einstimmung am Strand und anschließend gibt es Lektionen im richtigen Paddeln. Die Stellungen auf dem Board sind den jeweiligen bisherigen Erfahrungen angepasst. Leichte Übungen sind Asanas im Stand oder im Sitz. Die einfachen Positionen dienen dazu, sich der Bewegung des Wassers bewusst zu werden und die Atemtechnik zu üben. Auf dem Board lassen sich mit einiger Übung alle Yogastellungen ausüben. Am einfachsten sind die sitzenden, knienden und stehenden Positionen. Profis zeigen mitunter beeindruckende Stellungen wie den Kopfstand.

SUP Yoga Wassersport

SUP Yoga Kurse in Deutschland

Berlin-Zehlendorf: https://www.steh-paddler.com/
Hamburg: https://www.supclubhamburg.de/
Köln: https://www.supstationkoeln.de/
Pilsensee: http://namaste-yoga.de/paddleboard-yoga/
Potsdam: https://www.sup-trip.de/angebot-sup-trip/sup-yoga/

SUP Yoga Retreat in Portugal: https://www.karmasurfretreat.com/

Fotos © JMichl/iStock.com

Diese 8 Körperregionen finden Männer an Frauen wirklich hot!

sexy Körperteile
Welches Körperteil strahlt am meisten Sexappeal aus?

Klar, ob ein Mann eine Frau sexy findet oder nicht, hängt selten von nur einem einzigen Körperteil ab. Meistens ist es doch der Mix, auf den es ankommt, dazu noch eine verführerische Ausstrahlung – das ist richtig hot! Allerdings gibt es einige Körperregionen, die bei Männern generell besonders hoch im Kurs stehen. Die Top 8 findest du hier!

Platz 8: Das Haar

Für viele Männer sind schöne Haare ein Muss, dabei spielt die Farbe nur eine untergeordnete Rolle. Lange Haare sind allerdings durchwegs beliebter als kurze, denn sie stehen für Weiblichkeit. Schulterlang und länger gilt dabei als besonders attraktiv. Männer finden langen Haar nicht nur optisch toll, sondern lieben auch das sinnliche Erlebnis – sie wollen zärtlich durch die Mähne streichen oder beim Liebesspiel leidenschaftlich hineingreifen. Besonders sexy ist es, wenn das Haar gut duftet.

Platz 7: Die Hüfte

Ebenfalls als besonders weiblich gilt die Hüfte. Früher sprach man von einem „gebärfreudigen Becken“ und sicher spielen bei der Vorliebe für diese Köperregion auch evolutionäre Gründe eine Rolle, denn ein breites Becken spricht einfach jeden Mann an. Wenn die Frau dazu noch einen sexy Hüftschwung drauf hat, dann ist das sensationell erotisch. Viele Outfits betonen deshalb die Hüfte durch eine schmal geschnittene Taille oder breite, tief getragene Gürtel.

Platz 6: Die Vagina

Frauen wollen das oft nicht glauben, doch Männer lieben ihr intimstes Körperteil. Nicht nur, weil es höchsten sexuellen Genuss verspricht, sondern durchaus auch aus optischen Gründen. Das samtig-weiche Liebes-Dreieck ist eben die weiblichste Körperregion schlechthin!

Platz 5: Die Beine

Lange, schlanke Beine – wer kann da widerstehen? Besonders im Mini-Rock kommen Frauenbeine toll zur Geltung. Wenn die Füße dazu noch in hochhackigen Schuhen stecken, streckt es das Bein optisch noch zusätzlich und der Hüftschwung wird intensiviert. Natürlich müssen die Beine gut gepflegt und perfekt rasiert sein, damit die Haut streichelweich ist. Stoppeln sind ein No-go!

Platz 4: Der Po

Die Männerwelt teilt sich bekanntlich in zwei Lager: Po-Liebhaber und Busen-Liebhaber. Dabei kommt es gar nicht auf die Größe des Hinterteils an, haben kürzlich Wissenschaftler der Bilkent-Universität in der Türkei herausgefunden. Wichtiger ist der Winkel, in dem sich der Po wölbt. Bei einem 45-Grad-Winkel ist das Verhältnis von Taille zu Po angeblich am Attraktivsten. Aber abgesehen davon ist der Po einer Frau schon deshalb so sexy, weil er rund und griffig ist. Genau aus den selben Gründen, aus denen auch Platz 3 so beliebt ist.

Platz 3: Der Busen

Für manche Männer kann der Busen gar nicht groß genug sein, andere stehen eher auf kleine Brüste. Doch alle sind sich einig: rund, weich und griffig müssen sie sein. Schon ein sexy Dekollete ist sehr attraktiv, dabei wird der Busen nur angedeutet und vom jeweiligen Oberteil perfekt in Szene gesetzt. Vor allem hat diese Körperregion jedoch auch ihren Reiz, weil sie sehr empfindsam ist und Männer es genießen, durch ihre Berührungen für Lustgefühle bei Ihrer Angebeteten zu sorgen.

Platz 2: Der Mund

Sinnliche Lippen sind einfach kaum zu überbieten! Ob nun mit Lippenstift in verführerischer Farbe oder in Natur pur ist den meisten Männern dabei total egal. Hauptsache, die Lippen sind voll und schön geschwungen. Ein sanfter Kussmund ist extrem hot! Aber nicht nur die Form ist entscheidend, sondern auch ein verführerisches Lächeln mit gepflegten, strahlend-weißen Zähne.

Platz 1: Die Augen

Auch wenn es den Männern immer wieder unterstellt wird: nicht Busen oder Po sind das wichtigste an einer Frau, sondern die Augen! Die meisten Männer geben an, vor allem darauf zu achten. Ein intensiver Blick aus schönen, großen Augen bringt fast jeden zum Schmelzen. Durch lange, klimpernde Wimpern und gekonntes Make-up kann die Wirkung der Augen noch intensiviert werden.

Foto © g-stockstudio/iStock.com

Meditation – Wohltat für Körper und Seele

Meditation fördert die physische und seelische Gesundheit und macht dabei sogar glücklich.
Meditation fördert die physische und seelische Gesundheit und macht dabei sogar glücklich.

Wer das Wort „Meditation“ hört, denkt vermutlich sofort an Yoga und Zen-Buddhismus, in denen Meditationen seit jeher eine große Rolle spielen. Fakt ist, dass diese Form des mentalen Trainings auch tatsächlich schon seit Jahrtausenden aktiv praktiziert wird, da man schon früh ihre Vorteile erkannte:

Meditationen beruhigen Körper und Geist, schärfen den Blick für das Wesentliche im eigenen Leben und für das, was in der Welt um uns herum wichtig ist. Sie verbinden Körper, Seele und Geist zu einer funktionsfähigen Einheit und bewirken so spirituelles Wachstum – was für Esoteriker das Hauptziel der Übungen ist.

Was Meditation in uns bewirkt

Doch können Meditationen noch weit mehr als das: Zahlreiche medizinische Studien beweisen, dass die Meditation physische und seelische Gesundheit fördert und sogar glücklich macht. Die vier Bereiche, denen sie hauptsächlich zugute kommt sind Körper-Bewusstsein, Selbst-Bewusstsein, Regulierung von Emotionen und Schärfung der Aufmerksamkeit. Heutzutage wendet man allerdings meditative Praktiken an, die zwar den Jahrtausende alten ähneln, aber vom „esoterischen Überbau“ weitgehend befreit sind.

Das mentale Training wirkt insbesondere über den Nervus Vagus, der im Körper für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgt. Wird seine Funktionstüchtigkeit durch zuviel Stress, Reizüberflutung, Ängste und eine negative Lebenseinstellung beeinträchtigt, breiten sich diese schädigenden Einflüsse als negative Schwingungen im ganzen Körper aus. Sogar die peripheren Nervenenden werden davon in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zu körperlichen und seelischen Störungen, die sich in Form von Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Depressionen und Lebensangst äußern.

Falls auch Du zu den stressgeplagten Menschen gehörst oder gar ein chronisches Leiden hast, solltest Du unbedingt meditieren: Regelmäßig durchgeführte mentale Übungen führen schon nach relativ kurzer Zeit zur gewünschten gesundheitlichen Verbesserung. Sei ganz unbesorgt: Meditationen enthalten auch keine komplizierten Abläufe, die erst mühsam erlernt werden müssen. Wichtig ist vor allem, dass Du den Erfolg nicht erzwingen möchtest und Dich nicht ärgerst, wenn sie einmal nicht so verlaufen, wie Du es Dir vorgestellt hast.
Meditieren ist gut für die Gesundheit

Tägliche Meditation fördert die Gesundheit

Seit einigen Jahren beschäftigen sich immer mehr Wissenschaftler auf der ganzen Welt mit dem positiven Einfluss meditativer Übungen auf die menschliche Gesundheit. Dabei werden ihre körperlichen und seelisch-geistigen Auswirkungen genau untersucht.

MeditationMRTs und Labortests beweisen, dass Menschen, die täglich meditieren, gesünder, leistungsfähiger und glücklicher sind. Da man sich bei der geistigen Übung auf den gegenwärtigen Moment konzentriert, lässt man Belastendes aus Vergangenheit und Gegenwart los und kann so ein erfülltes Leben führen.

MeditationRegelmäßige Meditation verlangsamt den Alterungsprozess des Gehirns. Nach einer Studie aus dem Jahr 2005, hatten Menschen, die täglich 40 Minuten meditierten, eine stärkere Großhirnrinde als die Kontrollgruppe, die nichts für ihre Gesundheit unternahm (die Dicke des Gehirnteils ist ein Indikator für den Alterungsprozess des Gehirns). Die Probanden zeigten außerdem eine bessere Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung – Fähigkeiten, die nicht nur im Job, sondern auch im Alltag ausgesprochen wichtig sind.

MeditationWer täglich meditiert, lindert gleichzeitig Schmerzen, wie Forscher der Wake Forest Baptist University herausfanden. Meditationen reduzieren das Schmerz-Empfinden um bis zu 40 Prozent und toppen damit sogar Morphium und andere Schmerzmittel, deren Wirksamkeit nur bei 25 Prozent liegt. Gehirn-Scans, die während der Übungen durchgeführt wurden, zeigten eindeutig, dass Meditation das Schmerz-Zentrum im Gehirn wesentlich beeinflusst.

MeditationMit regelmäßigen mentalen Übungen förderst Du auch gesunden Schlaf: Wie Wissenschaftler der University of Utah bewiesen, schliefen Probanden der Testgruppe wesentlich tiefer und zeigten insgesamt eine geringere Aktivität während des Schlafens als die Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Da erholsamer Schlaf eine der Grundlagen für ein gesundes Leben ist, verbesserst Du mit regelmäßigen mentalen Übungen Dein Wohlbefinden.

MeditationMeditation wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, wie psychoneuroimmunologische Tests an Patienten mit HIV und Krebs zeigten. Das Aufmerksamkeits-Training sorgte bei ihnen für ein Zytokin Gleichgewicht im Körper, indem es die übermäßige Produktion von Interleukin 6 hemmte. Interleukin 6 (IL-6) ist ein Indikator für Infektionen.

MeditationMithilfe von Meditationen kannst Du Dich von Stress befreien und zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit finden: Mentale Übungen setzen vermehrt den beruhigenden Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure im Gehirn frei und reduzieren gleichzeitig die Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol. Schon eine 20-minütige Meditation hat eine ähnlich erholsame und entspannende Wirkung wie drei Stunden Schlaf. Wer regelmäßig meditiert, entspannt zudem einfacher und schneller.

MeditationMeditationen fördern die Kreativität, indem sie das limbische System im Gehirn dabei unterstützen, Gefühle zu steuern. Negative Gefühle werden abgebaut und die Kreativität, die in jedem Menschen vorhanden ist, zum Vorschein gebracht.

MeditationWie Wissenschaftler der Universität von Lund (Schweden) Anfang 2014 herausfanden, ist die Meditation bei Angststörungen und Depressionen ähnlich wirksam wie die kognitive Verhaltenstherapie. Durch Aufmerksamkeits-Training lernst Du, mit Deinen Ängsten besser umzugehen: Du bist dank ihrer Hilfe in der Lage, Tatsachen zu akzeptieren, die Du nicht ändern kannst, und Dich auf das zu konzentrieren, was Du tatsächlich beeinflussen kannst.

MeditationDurch die Fokussierung der eigenen Gedanken auf das wirklich Wichtige im persönlichen Leben, durch klarere Gedanken und den Abbau von blockierenden Ängsten fördern Meditationen noch zusätzlich das Selbstbewusstsein. Unmittelbare Folge ist, dass sich auch die Beziehung zu den Mitmenschen verbessert.

durch Meditation die innere Balance finden

Meditation lernen – Tipps für Anfänger

Anfänger sollten sich bei ihren ersten Meditations-Übungen nicht gleich auf das Ziel – spirituelles Wachstum – konzentrieren, sondern ausschließlich auf die Meditation selbst. Zum Meditieren ist keine bestimmte (Yoga-)Position erforderlich. Allerdings solltest Du Dir angewöhnen, jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort zu meditieren. Diese Routine sorgt für schnelleren Erfolg und dafür, dass Du Dein mentales Training nicht vergisst.

Als Fortgeschrittener bist Du dann später in der Lage, Kurz-Meditationen an Orten, wo Du Dich gerade aufhältst, zu praktizieren (beim Spaziergang im Park, unter der Dusche etc.).

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine „beste Zeit“ zum Meditieren. Du kannst Deine Übungen morgens nach dem Aufstehen, nachmittags nach der Arbeit oder abends durchführen. Allerdings solltest Du weder zu satt noch zu müde sein, da Du Dich sonst nicht richtig auf die Atmung konzentrieren kannst.

Nicht die Dauer der Meditation ist Garant für den (Gesundheits-)Erfolg, sondern die Regelmäßigkeit. Allerdings solltest Du nach Möglichkeit nicht weniger als 5 Minuten mental trainieren.

Als Anfänger suchst Du Dir einen möglichst ruhigen Ort im Zimmer und räumst alles Störende weg, sodass Du genug Platz hast und nicht abgelenkt wirst. Am besten geeignet ist natürlich ein Platz, der bei Dir positive Gefühle hervorruft. Um Dich ungestört auf Deine Übung konzentrieren zu können, solltest Du unbedingt Dein Handy stumm schalten und – falls Du nicht allein lebst – ein „Bitte nicht stören“ Schild an der Tür anbringen. Du kannst bei Deiner Meditation leise entspannende Musik hören, musst es aber nicht.

Zum Meditieren trägst Du idealerweise bequeme Kleidung und platzierst Dich auf ein dickes Handtuch, Kissen oder eine Matte. Wer im Sitzen auf dem Boden meditiert, kann das im „Schneidersitz“ tun oder aber – falls er so sportlich ist – im Halb-Lotus.

Auch auf einem bequemen Stuhl und im Liegen auf dem Boden kann man seine Übung durchführen. Dazu solltest Du auf dem Rücken liegen, barfuß sein und eine weiche Matte als Unterlage haben. Die Arme liegen ausgestreckt jeweils 30 cm vom Kopf entfernt. Die Beine sollten denselben Abstand voneinander haben.

Bei Meditationen in aufrechter Körperhaltung muss der Rücken gestreckt sein, damit Atem und Energie ungehindert fließen können. Der Kopf ist mit leicht gesenktem Kinn geradeaus gerichtet, die Hände liegen locker im Schoß. Die Schultern sind ebenfalls leicht gesenkt.

Egal, welche Meditations-Stellung Du einnimmst: Rolle Deine Zungenspitze nach hinten ein und lege sie an den oberen Gaumen.

meditieren

Falls Du einen Wecker benutzen möchtest, solltest Du ihn auf 10 Minuten einstellen – das reicht für eine Anfänger Meditation völlig aus. Später kannst du dann die Zeit auf 20 Minuten oder auch mehr verlängern.

Du schließt die Augen und atmest einige Male ganz tief mit dem Bauch ein und aus. Das versetzt Dich in einen entspannten Zustand. Außerdem solltest Du Deine Körperhaltung nochmals kontrollieren.

Während der gesamten Übung konzentrierst Du Dich intensiv auf Deine Atmung: Das Atemgeräusch wird nach und nach die am Anfang wild stolpernden Gedanken ersetzen. Beim Meditieren ziehst Du nämlich Deine Aufmerksamkeit vom Kopf ab und richtest sie auf Deinen Körper. Falls Deine Gedanken Dich ablenken – und das wird am Anfang häufiger geschehen – konzentrierst Du Dich am besten auf eine bestimmte Körperstelle, beispielsweise auf die Atmung durch die Nase.

Während Du mit geschlossenen Augen Deine gleichmäßigen Atemzüge beobachtest, wird der Energiefluss in Deinem Körper ins Gleichgewicht gebracht. Deine Atmung harmonisiert dabei auch die Energie, die um Deinen Körper herum strömt.

Wichtig ist, dass Du Dich nicht dafür verurteilst, dass Deine Gedanken abschweifen oder Du negative Gedanken hast: Stell Dir einfach vor, dass Du sie wie Wolken davonschweben lässt. Dadurch verlieren sie ihre Kraft und können sich nicht in negative Gefühle verwandeln.

Bist Du am Ende Deiner Meditation angelangt, solltest Du unter gar keinen Umständen sofort „zur Tagesordnung übergehen“, da die gewonnene Energie sonst nicht sinnvoll genutzt werden kann. Öffne langsam die Augen, bleib noch ein paar Minuten in der Meditations-Stellung, atme einige Male über den Bauch tief ein und aus und strecke Dich, um die Durchblutung des Körpers anzuregen. Danach kannst Du langsam aufstehen.

Sei nicht enttäuscht, wenn Du den Zustand der absoluten Gedankenleere nicht so schnell wie gewünscht erreichst – einen Zustand, in dem Du tiefen Frieden, Liebe, Glück und Inspiration in Dir spürst. Dazu ist viel Übung erforderlich. Auf keinen Fall solltest Du Dich damit selbst unter Druck setzen. Wenn es Zeit dafür ist, wird er sich von ganz allein einstellen.

Warum die Konzentration auf das Atmen wichtig ist: Beim Einatmen nimmst Du reine und friedliche Energie auf. Über das Ausatmen werden Spannungen und negative Energien vom Körper und der Seele nach außen abgeleitet, sodass sie Dich nicht mehr belasten können.

Mit Apps meditieren

Falls Du noch Anfänger bist und es Dir nicht zutraust, ohne Anleitung zu meditieren, kannst Du Dir auch eine der vielen im Internet angebotenen Apps downloaden. Die geführten Meditationen helfen dir, den Geist zu fokussieren und zu innerer Ruhe zu finden. Die meisten von ihnen sind für iPhones und Android-Smartphones geeignet und können im Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden.

Breathing Zone

Breathing Zone AppEine von Medizinern empfohlene App heißt „Breathing Zone“. Sie wurde bereits 2014 von einem führenden Gesundheitsmagazin zur „besten Alternativ-Medizin App“ gekürt und ist mit iOS und Android kompatibel. Die 5 bis 60 Minuten dauernden Sitzungen mit geführten Meditationen enthalten einfache Anweisungen und sind mit fünf beruhigenden Klängen unterlegt. Die klinisch getestete therapeutische Atemtechnik senkt den Blutdruck, reduziert Stress und Ängste und verbessert die Stimmung.

Breathing Zone im Apple App Store herunterladen » (2,99 Euro)
Breathing Zone im Google Play Store herunterladen » (gratis)

7Mind Meditation & Achtsamkeit

7Mind App„7Mind“ ist der Name einer App, die in sieben 7 Minuten-Übungen eine Einführung in die Meditation bietet. Die die Übungen begleitenden Klänge kann sich der Nutzer selbst aussuchen und sich auf Wunsch noch zusätzlich an die Meditation erinnern lassen. Wer sich registriert, kann seinen persönlichen Übungs-Erfolg auf mehreren Endgeräten kontrollieren.

7Mind im Apple App Store herunterladen » (In-App-Käufe)
7Mind im Google Play Store herunterladen » (In-App-Käufe)

Achtsamkeits-App

Achtsamkeits-AppDie „Achtsamkeits-App“ enthält Meditationen für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Nutzer kann zwischen geführten und stillen Meditationen (mit Glockenklängen) wählen und Schritt für Schritt das Meditieren lernen. Außerdem hat sie sieben verschiedene Kategorien für unterschiedliche Lebenssituationen zur Auswahl.

Die von bekannten Ärzten empfohlene App bietet Sitzungen von drei bis 30 Minuten Länge. Sie hat eine Erinnerungs-Funktion, Statistiken, mit denen der Meditierende seine Fortschritte jederzeit überprüfen kann und Achtsamkeits-Mitteilungen für mehr Achtsamkeit im Alltag.

Achtsamkeits-App im Apple App Store herunterladen » (In-App-Käufe)
Achtsamkeits-App im Google Play Store herunterladen » (In-App-Käufe)

BetterSleep: Einschlafhilfe

BetterSleep: Einschlafhilfe AppEine gute Unterstützung bietet die BetterSleep: Einschlafhilfe App Menschen, die beim Einschlafen oder ihrem mentalen Training Musik hören möchten.

Die 48 Klänge (Vogelgezwitscher, Meeres-Rauschen etc.) kann sich der Nutzer nach seinen persönlichen Vorlieben selbst zusammenstellen. Außerdem enthält die App noch zwei binaurale Beats – akustische Täuschungen, die für noch tiefere Entspannung sorgen, da man sie nicht bewusst wahrnimmt. Die Melodien fördern einen erholsamen Schlaf und können außerdem als Weck-Klänge zum langsamen Aufwachen verwendet werden.

BetterSleep: Einschlafhilfe im Apple App Store herunterladen » (In-App-Käufe)
BetterSleep: Einschlafhilfe im Google Play Store herunterladen » (In-App-Käufe)

Fotos: #60687220 | JenkoAtaman – Fotolia; Public Domain; Apple App Store

Style Guide für große Frauen

Coole, lässige Mode für große Frauen
Coole, lässige Mode für große Frauen

Irene Agbontaen gehört zu den Großen. Sie misst 1,80 m und hat aus diesem Antrieb heraus ein Label für große Frauen gegründet: Taller Than Your Average. Im März wurde die zweite Kollektion der Designerin zusammen mit dem Label Long Tall Sally herausgebracht. Ein weiterer Termin ist im Mai. Herausgekommen sind coole, lässige Styles – extra entworfen für große Frauen. Wir haben uns mit ihr über Shopping-Tipps und Styling-Tricks unterhalten: Wie große Frauen sich richtig stylen und worauf sie achten sollten, verrät sie hier:
 
Mode für große Frauen
 

Große Frauen haben häufig lange Beine und die sollten sie so richtig in Szene setzen. Palazzo-Hosen sind ein absoluter Hingucker und gehören zu den Hosen-Trends des Sommers. Genau wie die Culotte. Auf der Hüfte getragen, kaschiert sie einen längeren Oberkörper perfekt. Wichtig ist, dass sie auch an den Knien richtig sitzt. Die perfekten Begleiter sind Crop-Tops, dieses Jahr in den Trendfarben Pastell und Weiß. Auch Silber und Metallic-Töne sind absolute Eye-Catcher. Dazu passen Flats, wenn man ein schmaleres Oberteil wählt. Zur Culotte lassen sich gut ein Paar schicke Heels kombinieren.

Denn: Hohe Schuhe sind bei großen Frauen keinesfalls ein No-Go. Diese sorgen nämlich für tolle Proportionen und helfen dabei, sich schön und selbstbewusst zu fühlen. Wer Angst hat, dass die Füße zu groß wirken, kann zu Wedges oder Booties mit Keilabsätzen greifen.

 
Mode für große Frauen
 

Ein Comeback feiern in diesem Jahr Kimonos und Tunikas. Sie passen hervorragend zu Skinny Jeans und Leggings, lassen sich aber auch lässig am Strand tragen. Mit den passenden Accessoires lässt sich ganz einfach ein eleganter Look für schicke Anlässe stylen. Die Accessoires dürfen gern auch groß ausfallen, da große Frauen mit dominanten Statement-Pieces nicht überladen wirken.

Maxi Kleider sind der Key-Look des Sommers und kommen an großen Frauen gut zur Geltung. Ob in Blumenmustern oder in Schwarz-Weiß – jede Frau sollte sich welche zulegen. Hier gilt jedoch: Je auffälliger das Kleid, desto dezenter sollten die Accessoires ausfallen.

Generell gilt: Kleidung immer in der richtigen Größe tragen, das sieht nicht nur besser aus, sondern unterstützt auch das Wohlbefinden. Denn nur wer sich wohlfühlt, der strahlt auch nach außen Attraktivität aus. Und das gilt für jede Frau – egal wie groß oder klein sie ist.
 
große Frauen Style
 
Style große Frauen
 
große Frauen Kleidung

 


 

Hochwasser adé! Lang lebe Long Tall Sally

Kaum eine Floskel ist bei großen, schlanken Frauen so verhasst wie diese: „Du kannst ja alles tragen“, gerne vorgetragen mit leicht vorwurfsvollem Unterton.

Sorry Ladies, aber das stimmt so einfach nicht. Und wir reden hier nicht nur von zu kurzen Hosenbeinen – die übrigens bei dem ein oder anderen in der Kindheit nachhaltige Traumata hinterlassen haben – sondern auch über zu kurze Ärmel, ungewollt sehr knappe Kleider und falsch gesetzte Taillen, besonders kleidsam bei taillierten Jacken (nicht). Wer nicht aufpasst, sieht schnell aus, als kenne seine Waschmaschine nur die Einstellung Kochwäsche.
 

große Frauen Styles
 

Zum Glück haben einige aufmerksame Labels diese oft belächelte Sorge der großen Damen erkannt und schneidern proportionsgerecht. Eines davon ist Long Tall Sally. Das 1976 in UK gegründet Label hat eine Mission und Vision: weltweit die Nummer eins im Bereich extralange Damenkleidung zu werden. Und sie sind auf einem guten Weg. Neben dem Online-Shop www.longtallsally.com kann man in 25 Retail-Stores in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland lokal shoppen. Das Besondere: Alle Kollektionen werden hausintern entworfen und sorgfältig proportioniert, um großen Frauen ab 173 cm zu schmeicheln.

Seit vergangenem Jahr arbeitet Long Tall Sally auch sehr erfolgreich mit dem Label Taller Than Your Average (TTYA) zusammen. Die erste Kollektion TTYA x Long Tall Sally wurde im September 2014 gelauncht und fand große Beachtung, auch bei Supermodels wie Erin O’Connor, Karlie Kloss und Jourdan Dunn. Letztere sah man in den Outfits sogar auf der Fashion Week London.

 
Styles für große Frauen
 

In diesem Frühjahr kam nun die zweite Edition von TTYA x Long Tall Sally auf den Markt. Die gesamte Kollektion spielt mit cleanen, fließenden Silhouetten und weichen Stoffen wie Organza oder schwerem Ponte-Stoff. Farben wie Soft Powder Blue und Icy White machen Lust auf den Sommer, für den Hauch Glamour sorgen Pailletten und Metallic-Details. Die Gründerin von TTYA und ehemalige Stylistin Irene Agbontaen, selbst 1,80m groß, wollte mit dieser Kollektion ihre Liebe zu minimalistischen Designs und einfachen Looks aufgreifen und widerspiegeln. Unter den 25 Kollektionsteilen finden sich neben Klassikern wie dem Trenchcoat oder der Zip-Off-Kurzjacke auch Trend-Pieces wie ein Jumpsuit mit weit ausgestellten Beinen und eine Culotte mit passendem Crop Top. Als besonderes Goodie gibt es für den Sommer auch ein extragroßes Badetuch – denn ja, auch diese sind gerne mal zu kurz, um sich in voller Länge in der Sonne zu aalen.

Mehr Informationen zu der Kollektion und den deutschen Filialen findet ihr hier: www.longtallsally.com

Die Kollektion TTYA x Long Tall Sally ist in den EU-Größen 34 bis 44 erhältlich. Die Preise liegen zwischen 45 Euro und 162 Euro.

ttya_lts_su_11
 
große Frauen Mode

 

Fotos: TTYA x Long Tall Sally

Contouring leicht gemacht

Mit Contouring setzt du dein Gesicht optimal in Szene.
Mit Contouring setzt du dein Gesicht optimal in Szene.

Wangenknochen aus dem Nichts zaubern, die Nase optisch verkleinern oder sogar die komplette Gesichtsform neu modellieren – das alles ist mit Contouring kein Problem. Du hast noch nie etwas davon gehört? Wir zeigen dir, wie der Make-Up-Trend funktioniert.

Um proportionale Makel auszugleichen und bestimmte Gesichtszüge hervorzuheben, ist Contouring ideal. Durch Schattierungen und Highlights an den richtigen Stellen wird so das Gesicht optimal in Szene gesetzt.

Vorbereiten

Wie immer das Gesicht mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen und die Foundation auftragen. Hautunreinheiten werden mit einem Concealer gut abgedeckt. Danach beginnt das Contouring. Um die Schattierungen zu schminken, benötigst du Contouring-Creme oder –Puder, mit einer dunkleren Foundation oder Bronzepuder klappt es aber auch. Bei dem Farbton darauf achten, nicht allzu sehr von der natürlichen Hautfarbe abzuweichen (2 bis 3 Nuancen dunkler sind optimal). Außerdem brauchst du Highlighter und einen Pinsel oder Schwamm zum Auftragen.

Schatten setzen

Schatten werden an die Stellen gesetzt, die in den Hintergrund treten sollen. Um den Wangen mehr Tiefe zu verleihen und die Wangenknochen zu betonen, wird auf den Wangenhöhlen ein Konturstrich gezogen. Das Gesicht wirkt so schmaler und weniger flach. Auch an Stirn- und Kinn-Rand dürfen Schatten geschminkt werden: Schattierungen an der Seite schmälern die Partien, mittig gesetzt können sie Stirn und Kinn kürzer wirken lassen. Mit Contouring lässt sich auch die Nase sehr gut modellieren: Eine schmalere Nase bekommt man durch zwei feine Konturlinien seitlich des Nasenrückens.
Das A und O beim Contouring: Alle Schatten gut verblenden. Es dürfen keine Ränder zu sehen sein, sonst wirkt das Ergebnis extrem unnatürlich.

Highlights setzen

Wer seine Gesichtszüge noch mehr hervorheben will, kann zusätzlich Highlights setzen. Highlights werden überall dort gesetzt, wo keine Schatten sind, sprich: Auf der T-Zone (Stirn, Nasenrücken, Kinn), unter den Augen und auf den Wangenknochen. Auch hier darauf achten, dass alles gut verblendet ist und keine harten Übergänge übrig bleiben. Im Sommer sind Highlighter mit Schimmer-Partikeln besonders schön, frische Akzente lassen sich aber auch mit hellem Concealer setzen.

Tipp

Der Contouring-Trend befindet sich gerade in einer Hochphase. Das zeigt sich auch bei den angebotenen Produkten: Mittlerweile gibt es spezielle Kontur-Paletten, die mehrere Farben fürs Contouring und Highlighting anbieten. Je nachdem wo und wie stark schattiert werden soll, kann die richtige Farbe gewählt und gegebenenfalls auch gemischt. So gelingt ein individuelles, angepasstes Make-Up.

Unsere Produtkempfehlungen:

Foto: Clipdealer

Beliebte Beiträge

So findest du den besten Sportschuh für dein Training

So findest du den besten Sportschuh für dein Training

Du bist eine echte Sportskanone oder auf dem besten Weg dahin? Dann lass uns über ein wichtiges Thema reden: deine Sportschuhe! Schuh ist nicht...
Piloxing

Piloxing: Boxen trifft auf Pilates

Ein neuer Stern am Fitnesshimmel, der zugegeben nicht ganz so neu ist, aber als Trendsport aus den USA auch in deutschen Fitnessstudios immer mehr...
So kannst du schwaches Bindegewebe straffen & stärken

So kannst du schwaches Bindegewebe straffen & stärken

Am Po zeichnen sich deutlich Dehnungsstreifen ab und die Oberschenkel weisen kleine Dellen auf: Schwaches Bindegewebe ist nahezu ein Volksleiden, vor allem bei Frauen....
Nachhaltige Sportkleidung

Nachhaltige Sportkleidung – Die besten Labels für faire Sportswear

Wir alle lieben es, fit und aktiv zu sein, und dafür sind wir bereit, schweißtreibenden Sport zu betreiben, um unsere Figur in Form zu...
Diese Sätze machen Männer richtig heiß!

Diese Sätze machen Männer richtig heiß!

Ganz egal, ob in einer festen Beziehung oder bei einem One-Night-Stand: Dirty Talk kann guten Sex noch besser machen. Besonders viele Männer stehen auf...
Deutsch-russische Hochzeiten perfekt auf den Punkt mit einem Tamada

Deutsch-russische Hochzeiten perfekt auf den Punkt mit einem Tamada

Internationale Hochzeiten werden immer häufiger, nicht nur in Großstädten. Hochzeiten mit deutscher und russischer Beteiligung erfordern dabei Fingerspitzengefühl, um die deutschen und slawischen Bräuche...
Glabella: Das kannst du gegen eine Zornesfalte tun

Glabella: Das kannst du gegen eine Zornesfalte tun

Die Glabella befindet sich zwischen den Augenbrauen knapp oberhalb der Nasenwurzel. Die Bezeichnung geht auf den lateinischen Begriff "glaber" zurück, was übersetzt so viel...
Bademoden-Trends 2019

Bademoden-Trends 2019: Das sind die Highlights!

Der Sommer naht in vollen Zügen und wir können es kaum erwarten, unseren Bikini zur Alltagsuniform zu machen und unsere Zehen im kühlenden Nass...