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Wie du deine liebsten Kleidungsstücke richtig pflegst

Kleidungsstücke richtig pflegen

Manche Kleidungsstücke oder Accessoires lassen sich nicht so einfach mal eben in die Waschmaschine oder in den Trockner stecken. Wir verraten dir, wie du deine Lieblingsteile richtig pflegst, sodass du noch lange Freude mit ihnen hast.

 

Unterwäsche:

Ein BH wird kaum länger als einen Monat den stützenden Halt bieten, wenn du ihn täglich trägst. Wenn du also ein Lieblingsmodell gefunden hast, kaufe es am besten in mehrfacher Ausführung, damit du sie abwechselnd tragen kannst. Um die Form deiner BHs nicht zu gefährden, ist Handwäsche angesagt.
Am besten wäschst du Unterwäsche immer mit der selben Farbe bei kaltem Wasser und mit zartem Waschmittel im Handwaschbecken. Fange mit den hellsten Farben an und wasche dann erst dunkle Wäsche – so vermeidest du Verfärbungen. Zum Trocknen solltest du den Trockner unbedingt meiden. Drücke stattdessen vorsichtig das Wasser aus dem Stoff und hänge deine Wäsche zum Trocknen auf.
 

Handtaschen:

Mit einer Reinigungsbürste und einem speziellen Reiniger lassen sich kleine Mängel einfach wegzaubern. Wenn du sie für einen längeren Zeitraum nicht benutzt, dann bewahre sie in ihrer Dust-Bag auf, um sie vor Staub zu schützen. So pflegst du deine Handtaschen richtig und bringst sie ganz schnell wieder auf Vordermann.
 

Schuhe:

Damit deine Schuhe eine lange Lebensdauer haben, lohnt es sich, rechtzeitig mit der Prävention loszulegen. Wenn du die Schuhe nicht regelmäßig trägst, dann bewahre sie in ihrem originalen Karton oder mit Papiertüchern in einem Plastikbeutel auf.
Auf Reisen solltest du jeden Schuh einzeln in einen Schuhbeutel aus Wolle stecken und die Spitzen mit Papier ausstopfen, damit die Schuhe nicht ihre Form verlieren. Außerdem kannst du deine Schuhe mit speziellen Sprays imprägnieren. Bei behandeltem Leder kannst du Schmutz auch mit einer Schuhbürste, Zahnbürste oder einem Tuch entfernen. Wildlederschuhe kannst du hingegen mit einer feinen Borstenhaar-Bürste reinigen. Allerdings darfst du damit nicht hin und her reiben, sondern immer nur in eine Richtung. Anschließend empfehlen wir, die Schuhe mit einem speziellen Wildleder-Spray zu behandeln.
 

Brillen:

Außerhalb ihres Etuis sind Brillen sehr empfindlich. Reinige deine Brille daher regelmäßig mit einem Brillenputztuch. Wenn sie besonders schmutzig ist, kannst du sie auch mit warmem, aber niemals heißem, Wasser und etwas Handseife oder Spülmittel säubern. Halte dabei das Brillengestell nicht an den Bügeln, sondern immer am Nasensteg.
 

Schmuck:

Um matt gewordenes Gold wieder zum Glänzen zu bringen, kannst du mit einem Radiergummi vorsichtig darüber reiben. Stumpfes oder schwarz angelaufenes Silber bekommst du hingegen mit Zahnpasta wieder in den Griff! Diamanten lassen sich über Nacht am besten in einer Mischung aus klarem Essig und Teebaumöl reinigen. Anschließend polierst du den Schmuck mit einem sauberen Tuch oder du bestäubst den Schmuck erst noch mit Backpulver, bevor du ihn polierst und spülst ihn dann mit Wasser ab.
 

Grobstrick:

Grobe Stricksachen solltest du am besten per Hand mit kaltem Wasser im Waschbecken reinigen und unbedingt an der Luft trocknen. Dabei kannst du aber auch ein Handtuch nehmen und deinen Strick darin einrollen oder ihn ausgebreitet trocknen lassen.
Bewahre deine Grobstricksachen am besten ebenfalls glatt ausgebreitet oder zusammengefaltet auf. Bitte hänge sie nur nie auf einen Bügel, da sie dadurch ihre Form verlieren könnten.
 

Denim:

Jeans wäschst du idealerweise bei maximal 30 Grad und mit nur wenig Waschmittel. Zu heißes Wasser und zu viel Waschmittel entziehen den natürlichen Fasern ihre Farbe und zerstören den natürlichen Stretch. Außerdem sollten Jeans unbedingt luftgetrocknet werden, besonders, wenn sie einen Stretch-Anteil haben.
 

Seide:

Den empfindlichen Stoff darfst du nur mit der Hand waschen. Auch hier, wie beim Grobstrick, empfehlen wir für Kleidungsstücke aus Seide nur kaltes Wasser zu verwenden. Zum Trocknen wickelst du das Teil am besten in ein Handtuch, um das Wasser zu entnehmen. Du darfst es allerdings niemals auswringen, da es dadurch seine Form verliert. Seide ist außerdem hitzeempfindlich, weshalb du dein Bügeleisen auf die niedrigste Stufe stellen solltest.
 

 

Foto: storergv / stock.adobe.com

Sweet & Easy – Enie backt: Rezepte zum Fest für das ganze Jahr

Enie backt Interview

Enie van de Meiklokjes präsentiert uns im Interview ihr Backbuch Sweet & Easy – Enie backt und stellt uns eines ihrer Lieblingsrezepte daraus vor.

Enie van de Meiklokjes im Interview

Ajouré: Hallo Enie, worin unterscheidet sich dein neues Backbuch von den bisherigen?

Ich bleibe dem Motto treu, dass es „sweet & easy“ sein soll und freue mich, dass viele herzhafte Rezepte im Buch zu finden sind. Die mag ich ja am liebsten und daher ist es toll, dass wir uns da so ausgetobt haben.

Ajouré: Welches der darin abgedruckten Rezepte ist dein liebstes?

Ich mag ja wahnsinnig gerne Käsekuchen und bin selbst immer wieder erstaunt darüber, wie variantenreich man diesen zubereiten kann. Eins der Lieblinge im Buch ist daher der Feta-Käsekuchen mit Wildkräutern, den solltet ihr unbedingt probieren.


Sweet & Easy – Enie backt“ von Enie van de Meiklokjes auf Amazon


Ajouré: Wie oft schaffst du es privat noch zu backen?

Kuchen und Torten gibt es ja am Set in Hülle und Fülle, zu Hause backe ich daher meist mein Brot und schiebe immer gerne eine Reste-Quiche in den Ofen. Alles was der Kühlschrank hergibt darf hier verbacken werden.

Ajouré: Was gelingt dir immer, wenn es mal schnell gehen muss?

’Ne klassische Stulle geht immer und mag ich echt gerne! Wenn aber noch ein paar Mini-Minuten länger Zeit ist, dann empfehle ich als schnellen Snack einen Toastbrot-Muffin. Einfach eine Toastscheibe vom Rand befreien, platt drücken, in eine Muffin-Form drücken und mit Zutaten nach Wahl füllen und mit Käse im Ofen überbacke – eine kleine, leckere Schweinerei, kann man auch perfekt für unterwegs mitnehmen.

Ajouré: Und welches Rezept ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung für dich?

Wenn ich mal die große Herausforderung suche, dann bei einem Strudel – da muss man sich nicht nur konzentrieren, da braucht es auch viel Fingerspitzengefühl. Strudelteig kann manchmal schon eine ganz schöne Diva sein.

Birnen in Schoko-Soufflé

Birnen in Schoko-Soufflé

Du bist auf der Suche nach einem ganz bestimmten Rezept ihrer Sendung „Sweet & Easy – Enie backt“? Alle Rezepte von A-Z auf einen Blick findest du auf der SIXX Webseite.

Außerdem findest du auch viele Mitschnitte der Sendung auf ihrem YouTube-Kanal.
Eines unserer Lieblingsrezepte, ihre berühmten Kichererbsen Cookies, haben wir für dich ausgesucht:

Über Enie van de Meiklokjes

Enie van de Meiklokjes, geboren als Doreen Meiklokjes Stærbo am 1. August 1974 in Potsdam, ist eine erfahrene deutsche Fernsehmoderatorin und Hörspielsprecherin. Sie begann ihre Karriere als Schauwerbegestalterin und wechselte dann zur Moderation beim Fernsehmusiksender VIVA im Sommer 1996. Danach hatte sie eine Moderatorenstelle bei „Bravo TV“ bei RTL 2 von Oktober 1999 bis Oktober 2001. Seitdem arbeitet sie als freie Moderatorin für verschiedene Fernsehsender wie ARD, ZDF, Arte, Sat.1, RTL, VOX und SIXX und ist auch in Hörspielproduktionen, TV-Synchronisationen und Veranstaltungsmoderationen tätig.

Sie hat auch kleinere Rollen in Serien, Fernsehfilmen und Werbespots gespielt. Einige ihrer bekanntesten Moderationsjobs sind die Morningshow „Weck Up“ bei Sat.1, das Frauenmagazin „Lola“ auf ARTE, das ZDF-Kindermagazin „PuR“ und die Renovierungs-Sendung „Wohnen nach Wunsch“ auf VOX. Sie hat auch im SWR-Fernsehen eine Reihe namens „Nie wieder keine Ahnung! Malerei“ und „Nie wieder keine Ahnung! Architektur“ moderiert. 2012 begann sie mit der Backshow „Sweet & Easy – Enie backt“ auf dem Sender sixx und seit 2012 gehört sie zum Rateteam der SWR-Sendung „Meister des Alltags“. 2013 trat sie als Jurorin in der VOX-Sendung „Grill den Henssler“ auf und 2018 kommentierte sie die Doku-Soap „Unser allerschönstes Weihnachten“ auf Sat.1.

Mehr von Enie van de Meiklokjes findest du auf ihrem Instagram-Kanal @enieimturm

Fotos: lushik / Getty Images; EMF/Stock-Food/Smend, Maja

Hinreißend süß und lecker: Alles rund um die Birne

Sie ist eng verwandt mit dem Apfel und gehört ebenso wie dieser zur Familie der Rosengewächse. Die beliebtesten Birnensorten sind unter so klangvollen Namen wie „Williams Christ“, „Clapps Liebling“ oder „Gute Luise“ im Frühherbst auch bei uns wieder, frisch vom Baum geerntet, auf den Märkten erhältlich. Schon Babys mögen die süßen, saftigen Früchte und auch dir läuft vermutlich spätestens bei Erwähnung des leckeren Desserts „Birne Helene“ das Wasser im Munde zusammen. Was aber macht die Birne so besonders?!
 

Wenig Säure und gesunde Inhaltsstoffe

Birnen enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Sie liefern deinem Körper Eisen, Kupfer, Kalium, Jod, Magnesium, Zink und Phosphor. Mit nur einer einzigen Birne deckst du bereits sieben Prozent deines Tagesbedarfs an Vitamin C und versorgst dich zudem mit Folsäure, einem wichtigen B-Vitamin, sowie verdauungsfördernden Ballaststoffen. Der enthaltene Fruchtzucker ist ein hervorragender Energielieferant und macht die Früchte zu idealen Snacks für zwischendurch. Gleichzeitig enthalten sie deutlich weniger Säure als Äpfel, greifen daher den Zahnschmelz weniger an und sind selbst für Menschen mit säureempfindlichem Magen gut verträglich. Ihr hoher Kaliumgehalt verleiht ihnen eine harntreibende Wirkung, was sich bei Nieren- und Blasenproblemen günstig auswirkt. Im gekochten Zustand eignen sich Birnen optimal auch als Schonkost für Kranke.
 

Tipps zu Einkauf und Lagerung

Achte darauf, möglichst ungespritzte Birnen zu kaufen, damit du auch die Schale bedenkenlos mitessen kannst (schließlich sitzen unter ihr die meisten Vitamine!). Die Früchte sollten eine glatte, unbeschädigte Schale aufweisen und auf leichten Druck nur wenig nachgeben.

Die richtige Lagerung zu Hause hängt davon ab, wie schnell du die Birnen verwenden möchtest bzw. wie schnell sie den optimalen Reifegrad erreichen sollen. In der Obstschale bei Raumtemperatur dauert das meist nicht länger als ein bis zwei Tage. Wer eine größere Menge Früchte gekauft hat, sollte also die meisten davon im Kühlschrank lagern. Hast du dagegen unreife Birnen und möchtest deren Reifeprozess beschleunigen, so lagerst du sie am besten zusammen mit Äpfeln, reifen Bananen oder Trauben in einer braunen Papiertüte. Achtung: Das von den anderen Früchten ausströmende Ethylen leistet gründliche Arbeit! Wenn du die Birnen nun nicht zügig verbrauchst, kannst du sie nur noch zu Kompott oder Marmelade verkochen. Optimal essreif ist eine Birne dann, wenn sie um den Stiel herum weich zu werden beginnt und angenehm duftet.
 

Verwendung und Zubereitung

Eigentlich geht nichts über eine frische, saftige Birne. Pur als Snack genossen, ist sie für Groß und Klein eine gesunde Alternative zu Schokolade und Co. Aber auch für leckere Rezept-Kreationen lassen sich die Früchte prima verwenden. Sie schmecken auf Kuchen und Torten, in Obstsalaten, Smoothies oder als klassische Desserts wie Birne in Rotwein und Birne Helene. Ebenso gut eignen sie sich als fruchtige Beilage zu pikanten Salaten, Käse und Wildgerichten, ja in Norddeutschland werden sie sogar mit Bohnen und Speck gegessen.

Um die richtige Wahl zu treffen, solltest du idealerweise schon beim Einkauf wissen, was du mit den Birnen vorhast. Sollen die Früchte gekocht werden, müssen sie etwas fester sein, damit sie nicht gleich zerfallen. Für einen fruchtigen Salat dagegen eignen sich essreife, aromatische Tafelbirnen am besten.
 

Geheimtipp: Birnensaft gegen Kater

Eher zufällig haben australische Wissenschaftler eine Entdeckung gemacht, die vielleicht auch dir von Nutzen sein kann: Birnensaft lindert deutlich die typischen Kater-Beschwerden nach einer durchzechten Nacht. Man geht davon aus, dass bestimmte, im Birnensaft enthaltene Enzyme die Aufnahme von Alkohol hemmen bzw. dessen Abbau beschleunigen. Zudem sollen entzündungshemmende Stoffe den durch Alkohol verursachten Schäden entgegenwirken. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, muss der Birnensaft allerdings VOR dem Alkohol getrunken werden. Als „Kur danach“ ist er wirkungslos. Wie wär‘s also mal mit einem großen Glas Birnensaft, bevor du zur nächsten feucht-fröhlichen Party aufbrichst?!

 

Lust auf Birne bekommen? Dann teste doch mal das leckere Rezept Birnen in Schoko-Soufflé von Enie van de Meiklokjes!

Foto: pilipphoto / stock.adobe.com

Jasmin Taylor: Die Power-Frau, die Reiselust weckt

Jasmin Taylor

Im Alter von 17 Jahren ist die gebürtige Iranerin vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen und kam ohne Deutschkenntnisse in Bonn an. Das war Anfang der 80er Jahre – seitdem ist viel passiert in ihrem Leben. Nachdem sie die Sprache schnell erlernte, schloss sie vier Jahre darauf ihr Abitur ab. Später absolvierte sie mit Bestnoten an der University of Maryland ihren Bachelor in Psychologie und Management sowie den Master in Human Relations an der Universität von Oklahoma.

2002 machte sich Jasmin Taylor schließlich in Berlin mit ihrem Unternehmen selbstständig – ehe sie 2009 die JT Touristik GmbH gründete. Heute ist aus dem „Eine-Frau-Betrieb“ eines der führenden Reiseunternehmen geworden.
Wir trafen die Power-Frau zum Interview und bekamen einen Einblick in ihr Leben und in ihr Herzensprojekt „SIS – Strong Independent Sisters“.

 

Ajouré: Welche erlebte Reise ist dir in unvergesslicher Erinnerung geblieben?

JT: Fast alle sind in unvergesslicher Erinnerung geblieben – weil meine Reisen tatsächlich immer sehr schön sind. Dennoch ist vor allem die Reise mit dem Orient-Express von Berlin nach Venedig ein absolutes Highlight gewesen, aber auch Dubai ist immer wieder ein Erlebnis. Kürzlich war ich in Afrika – das war auch sehr besonders.

Ajouré: Was magst du lieber: Kurze Städtetrips oder lieber ausgedehnte Erholungsurlaube?

JT: Beides! Ein- bis zweimal im Jahr brauche ich kurze Städtetrips. Aber auch Erlebnisreisen, wie jetzt die Flugsafari in Afrika oder in Dubai einfach nur am Strand zu liegen und nichts tun zu müssen, ist mir ebenfalls sehr wichtig; das tut immer wieder gut.

Ajouré: Welches ist dein persönliches, liebstes Reiseziel?

JT: Ohne groß zu überlegen, würde ich jederzeit nach Dubai und Abu Dhabi fliegen.
 

Jasmin Taylor im Interview
 

Ajouré: Du hast neben Management auch Psychologie und Human Relations studiert. Was konntest du aus diesen Studiengängen für dein Berufsleben nutzen?

JT: Ich hoffe den Umgang mit Menschen – das Zwischenmenschliche. Aber auch mein Wissen zu Marketing und Konsumverhalten ist hilfreich.

Ajouré: Wusstest du schon immer genau, welchen Weg du im Leben gehen willst oder hast du dich treiben lassen und geschaut, was als nächstes auf dich zukommt?

JT: Ich wollte immer Unternehmerin werden und wusste auch ganz genau, dass ich auf der Bildungsebene mindestens einen Masterabschluss machen möchte. Mein Wunsch ist es, noch irgendwann meinen Doktor zu machen – aber das ist bei meinem Arbeitspensum momentan nicht möglich.

Ajouré: Was war der wichtigste Karriere-Ratschlag, den du erteilt bekommen hast?

JT: Ich habe sehr viele wichtige Ratschläge bekommen. Während des Studiums – damals gab es auf der beruflichen Ebene auch noch nicht so die Gleichberechtigung – meinte mein Professor, dass wir Frauen nicht herumlaufen und darüber jammern sollen, dass die Männer uns im Leben nicht weiterkommen lassen. Wir sollen das ignorieren und das machen, was wir wollen, ohne uns aufhalten zu lassen.
Es ist sehr wichtig, sich nicht beirren zu lassen. Man muss die Menschen ignorieren die einen hindern wollen und stattdessen das tun, was man selber für richtig hält. Man muss sich von allem befreien, damit man sein eigenes Ziel klar vor Augen sieht. Generell sollte man im Leben immer das machen, was einen selbst glücklich macht.

Ajouré: Du hast die Organisation „SIS – Strong Independent Sisters“ ins Leben gerufen. Erzähl uns etwas darüber!

JT: Ich dachte, ich könnte mit meiner eigenen Geschichte gut als Vorbild fungieren. Ich bin als Flüchtling nach Deutschland gekommen und meinen eigenen Weg gegangen. Ich falle hier niemandem zur Last und habe stattdessen sogar Arbeitsplätze geschaffen. Daher dachte ich, ich könnte als gutes Vorbild für Frauen, die hier herkommen, dienen. In meinem Leben hatte ich sehr viel Glück und möchte das auch gerne ein wenig weitergeben.

Ajouré: Wie wichtig ist dir der Zusammenhalt unter Frauen?

JT: Ganz wichtig! Nicht nur Frauen – generell müssen wir Menschen zusammenhalten. Dennoch ist der Zusammenhalt unter Frauen besonders wichtig, da viele generell aber auch durch ihre Kulturen oder Traditionen benachteiligt sind. Daher ist es wichtig, dass die, die es geschafft haben, unbedingt als Vorbilder fungieren – weil wir immer Vorbilder im Leben brauchen.

Ajouré: Wieso, glaubst du, ziehen nicht viel mehr Frauen am selben Strang, sondern stehen sich durch z.B. Konkurrenzverhalten oder Stutenbissigkeit oftmals gegenseitig im Weg?

JT: Ich erlebe Gott sei Dank eine Welt, in der sich Frauen gegenseitig unterstützen. Ich habe immer Unterstützung von Frauen bekommen und gebe das auch weiter! Es ist schön, wenn man von einander abgucken und sehen kann, was im Leben alles möglich und erreichbar ist. Das ist ein tolles Gefühl!

Ajouré: Hattest du weibliche Unterstützung in deinem Leben?

JT: Ja – meine Mutter ist meine größte weibliche Unterstützung. Aber auch meine Schwestern und viele Freundinnen. Sogar in der Tourismusbranche gibt es immer wieder Frauen, die sich für mich freuen. Ich habe nämlich als erste und bisher einzige Frau den höchsten Award in der Tourismusbranche verliehen bekommen. Die Männer waren da eher verhalten. Tatsächlich haben sich viel mehr Frauen für mich gefreut – aber das erlebe ich generell eher.
 

Jasmin Taylor Jt Touristik
 

Ajouré: Wie sieht ein normaler Alltag in deinem Leben aus?

JT: Ich stehe morgens relativ spät auf – so zwischen acht und neun Uhr. Dann laufe ich runter in mein Geschäft. Mittags gehe ich wieder hoch und frühstücke – dann geht es wieder runter arbeiten … so geht es im Grunde den ganzen Tag bis Mitternacht. Zwar würde ich mich selber nicht als Workaholic bezeichnen, aber ich arbeite in der Tat sehr viel.

Ajouré: Wie bereits eben erwähnt wohnst und arbeitest du unter einem Dach. Kommst du da überhaupt zum Abschalten? Oder liegt darin vielleicht sogar der Vorteil und macht JT Touristik erfolgreich?

JT: Abschalten ist eine Sache des Kopfs und nicht der Location. Manchmal bin ich 5000 Kilometer weg von hier und mit den Gedanken dann doch bei der Arbeit. Es gibt aber auch Tage, an denen es genau umgekehrt ist: Dann bin ich zwar hier, aber mit dem Kopf ganz woanders und kann mich nicht auf eine Sache konzentrieren. Wenn ich also die Treppen herunterkomme, herrscht eine andere Atmosphäre – auch die Einrichtung ist komplett anders. Das sind dann für mich zwei verschiedene Welten. Ich habe gelernt, wunderbar zu entspannen und loszulassen.

Ajouré: Wie oft kommst du tatsächlich selber zum Reisen?

JT: Sehr oft – aber ich verbinde das auch immer mit der Arbeit. Für mich gibt es da keine klare Grenze. Das ist wahrscheinlich auch normal, wenn man selbständig ist. Ich liebe meine Arbeit und genieße jede Sekunde davon. Wenn ich also reise, kombiniere ich das häufig.

Ajouré: Was wünschst du dir persönlich für die Zukunft?

JT: Mehr Zeit! Vor allem, um sie mit meinem Mann und meiner Familie zu verbringen, um schöne Sachen auch noch neben der Arbeit zu erleben.

Fotos: JT Touristik

So findest du deinen Traumjob, der dich wirklich glücklich macht

Der Traumjob ist selten der eine perfekte Job, der plötzlich vom Himmel fällt. Meist ist er das Ergebnis aus Klarheit, Mut, besseren Entscheidungen und der Bereitschaft, den eigenen Berufsweg nicht einfach laufen zu lassen.

Viele Menschen funktionieren im Job jahrelang. Sie warten auf Freitag, Urlaub, Feierabend oder den nächsten Neustart. Irgendwann kommt die Frage: Soll das wirklich alles gewesen sein?

Diese Frage ist unbequem, aber wertvoll. Denn Arbeit nimmt einen großen Teil deines Lebens ein. Sie muss nicht jeden Tag pures Glück sein. Aber sie sollte dich auch nicht dauerhaft auslaugen, kleinhalten oder von deinen eigenen Zielen entfernen.

AJOURE´-Einordnung

Ein erfüllender Job ist nicht nur eine Frage von Leidenschaft. Er muss auch zu deinem Alltag, deinem Energielevel, deinem Marktwert und deinen finanziellen Zielen passen.

Ist Selbstverwirklichung im Beruf realistisch?

Ja, aber nicht so romantisch, wie es oft klingt. Selbstverwirklichung im Beruf bedeutet nicht, dass jeder Arbeitstag leicht ist oder du nur noch tust, was dir Spaß macht. Es bedeutet, dass deine Arbeit zumindest teilweise zu deinen Stärken, Werten und Lebenszielen passt.

Der Satz „Arbeit ist eben Arbeit“ ist zu kurz gedacht. Genauso gefährlich ist aber die Vorstellung, ein Job müsse dich jederzeit erfüllen. Die Wahrheit liegt dazwischen: Du darfst einen Beruf suchen, der dich fordert, bezahlt, entwickelt und nicht dauerhaft gegen dich arbeitet.

Wenn du merkst, dass du seit Monaten innerlich gekündigt hast, ständig erschöpft bist oder keine Entwicklung mehr siehst, ist das ein Signal. Nicht immer für eine sofortige Kündigung, aber für eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Finde heraus, was du wirklich willst

Viele Frauen wissen sehr genau, was sie nicht mehr wollen: schlechte Führung, zu wenig Gehalt, ständige Erreichbarkeit, keine Wertschätzung, starre Strukturen oder Aufgaben, die sie nicht mehr interessieren. Das ist ein guter Start.

Schreibe dir zuerst auf:

  • Welche Aufgaben geben dir Energie?
  • Welche Aufgaben ziehen dir Energie?
  • Welche Arbeitsumgebung passt zu dir?
  • Wie viel Sicherheit brauchst du?
  • Wie wichtig sind Gehalt, Flexibilität, Sinn, Status und Entwicklung?
  • Welche Kompromisse bist du bereit einzugehen und welche nicht?

Wenn du deinen idealen Job beschreibst, denke nicht nur an Tätigkeiten. Denke auch an Rahmenbedingungen: Team, Führung, Arbeitszeit, Remote-Anteil, Gehalt, Entwicklungsmöglichkeiten und Vereinbarkeit mit deinem Leben.

Was kannst du und was möchtest du können?

Der nächste Schritt ist ein ehrlicher Kompetenzcheck. Welche Fähigkeiten bringst du bereits mit? Welche Erfolge kannst du belegen? Welche Aufgaben fragen andere immer wieder bei dir an? Und welche Lücke hält dich gerade noch von deinem nächsten Schritt ab?

Unterscheide dabei zwischen drei Bereichen:

  • Fachkompetenz: Wissen, Methoden, Tools, Zertifikate, Branchenerfahrung.
  • Übertragbare Fähigkeiten: Kommunikation, Organisation, Analyse, Führung, Problemlösung.
  • Positionierung: Wofür möchtest du künftig wahrgenommen werden?

Gerade Frauen unterschätzen oft Fähigkeiten, die für Arbeitgeber oder Kundinnen sehr wertvoll sind. Wenn du regelmäßig Probleme löst, Prozesse verbesserst, Menschen koordinierst oder Verantwortung übernimmst, ist das kein „normal halt“. Es ist beruflicher Wert.

Bildungsurlaub: Deine Chance zur Weiterbildung

Weiterbildung muss nicht immer nebenbei am Abend passieren. In vielen Bundesländern gibt es Bildungsurlaub beziehungsweise Bildungszeit. Je nach Bundesland können Arbeitnehmerinnen mehrere Tage bezahlte Freistellung für anerkannte Weiterbildungen nutzen. Die genauen Regeln unterscheiden sich allerdings regional.

Ob Sprachkurs, berufliche Weiterbildung, Leadership-Training, Design-Workshop oder ein Kurs zur persönlichen Entwicklung: Bildungsurlaub kann ein guter Hebel sein, wenn du deinen nächsten Karriereschritt vorbereiten willst.

Schau dir hier alle Infos zu deinem Anspruch auf Bildungsurlaub und über 20.000 anerkannte Kurse an und finde den Kurs, der zu deinem nächsten Schritt passt.

Karriere-Check

Weiterbildung lohnt sich besonders dann, wenn sie ein konkretes Ziel unterstützt: bessere Position, höheres Gehalt, Branchenwechsel, Selbstständigkeit oder mehr Sicherheit im aktuellen Job.

Netzwerk und Mentoring: Du brauchst nicht alles allein herausfinden

Viele Karrierewege entstehen nicht nur über Bewerbungen, sondern über Gespräche. Ein gutes Netzwerk zeigt dir Möglichkeiten, bevor sie offiziell ausgeschrieben sind. Es hilft dir, Branchen besser zu verstehen, realistische Gehälter einzuschätzen und mutigere Entscheidungen zu treffen.

Netzwerken bedeutet nicht, dich künstlich zu verkaufen. Es bedeutet, sichtbar zu machen, wofür du stehst und woran du arbeitest. Auch ein Mentor oder eine Mentorin kann hilfreich sein, wenn du vor einer beruflichen Entscheidung stehst.

Digitale Präsenz und Personal Branding

Wenn du beruflich wechseln, aufsteigen oder dich selbstständig machen möchtest, ist deine digitale Präsenz ein Teil deines Marktwerts. Das heißt nicht, dass du zur LinkedIn-Influencerin werden musst. Aber dein Profil sollte zeigen, was du kannst, wofür du stehst und welche Themen zu dir gehören.

Prüfe:

  • Ist dein Lebenslauf aktuell?
  • Erkennt man auf LinkedIn oder Xing deine fachliche Richtung?
  • Zeigst du konkrete Ergebnisse statt nur Aufgaben?
  • Passt deine Positionierung zu dem Job, den du als Nächstes willst?

Wenn du dich bewirbst, ist außerdem wichtig, dass dein Lebenslauf auch technisch sauber ist. Viele Unternehmen nutzen Bewerbermanagementsysteme. Lies dazu unseren Guide: Lebenslauf und ATS: So kommst du besser durch Bewerbersysteme.

Der Bewerbungsprozess: Klarheit schlägt Masse

Viele verschicken wahllos Bewerbungen und fühlen sich danach wertlos, wenn keine Antwort kommt. Besser ist eine fokussierte Strategie: weniger Bewerbungen, aber besser angepasst.

Achte auf:

  • klare Zielrollen,
  • passende Keywords aus der Stellenausschreibung,
  • konkrete Ergebnisse statt allgemeiner Floskeln,
  • ein Anschreiben, das Motivation und Nutzen verbindet,
  • gute Vorbereitung auf das Gespräch.

Wenn du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, bereite nicht nur Antworten vor, sondern auch Fragen. Du bewirbst dich nicht um jeden Preis. Du prüfst ebenfalls, ob der Job zu dir passt.

Gehalt gehört zum Traumjob dazu

Ein Job kann inhaltlich spannend sein und dich trotzdem finanziell ausbremsen. Gerade Frauen sollten ihren Marktwert kennen und Gehaltsgespräche nicht erst führen, wenn Frust entstanden ist.

Bereite dich auf Gehaltsverhandlungen vor, indem du deine Erfolge dokumentierst, Vergleichswerte recherchierst und klar formulierst, welchen Beitrag du leistest. Es geht nicht darum, hart zu wirken. Es geht darum, nicht kleiner aufzutreten, als du bist.

Berufliche Neuorientierung: Nicht alles muss sofort passieren

Eine berufliche Neuorientierung muss nicht bedeuten, morgen alles hinzuschmeißen. Oft ist ein schrittweiser Übergang klüger: Informationen sammeln, Gespräche führen, Weiterbildung testen, nebenberuflich starten oder intern wechseln.

Wenn du mit Selbstständigkeit liebäugelst, lies als Einstieg Selbstständig machen als Frau oder Freelancerin werden. Nicht jede Frau muss gründen. Aber für manche ist Selbstständigkeit genau der Weg zu mehr Einkommen, Freiheit und Gestaltungsspielraum.

Work-Life-Balance ist kein Luxus

Ein Job, der dich langfristig kaputtmacht, ist kein Traumjob. Auch dann nicht, wenn Titel, Gehalt oder Außenwirkung stimmen. Eine gesunde Work-Life-Balance bedeutet nicht, dass alles immer perfekt ausbalanciert ist. Sie bedeutet, dass dein Beruf dein Leben nicht dauerhaft verschluckt.

Achte auf Warnsignale: ständige Erschöpfung, Schlafprobleme, Gereiztheit, innere Kündigung, dauerhafte Sonntagsangst oder das Gefühl, nie genug zu sein. Dann brauchst du nicht nur Motivation, sondern eine echte Veränderung.

AJOURE´-Impuls

Such nicht nur nach einem Job, der gut klingt. Such nach einem Arbeitsleben, das du auch wirklich leben willst.

Manchmal ist der nächste Schritt kein radikaler Neustart, sondern ein besseres Gespräch, eine Weiterbildung, ein höheres Gehalt oder ein klareres Nein.

Unser Fazit

Den einen perfekten Traumjob gibt es vielleicht nicht. Aber es gibt Jobs, die besser zu dir passen als der, in dem du gerade feststeckst. Und es gibt Wege, dich dorthin zu bewegen: Klarheit, Weiterbildung, Netzwerk, bessere Bewerbungen, Gehaltsmut und eine realistische Vorstellung davon, wie dein Arbeitsleben aussehen soll.

Die Frage ist nicht, ob du alles sofort verändern musst. Die bessere Frage ist: Welcher nächste Schritt bringt dich näher an einen Job, der dich nicht nur bezahlt, sondern dir auch mehr Richtung gibt?

Quellen und Hinweise:

Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Karriere-, Rechts- oder Finanzberatung. Bildungsurlaub und Bildungszeit sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt; prüfe deshalb die Bedingungen für deinen Wohn- beziehungsweise Arbeitsort.

Foto: Todor Tsvetkov / Getty Images; pikselstock; Alex from the Rock / stock.adobe.com

Statement-Schmuck – Ketten, Ohrringe & Co. in XXL

Statement-Schmuck

Mit dem richtigen Schmuckstück am Hals, an der Hand, an den Fingern oder Ohren lässt sich jedes noch so schlichte Outfit im Nu aufwerten und dich zu einem strahlenden Hingucker werden. Statement-Schmuck ist vor allem dann besonders praktisch, wenn du nicht viel Zeit hast, um dir über dein Outfit groß Gedanken zu machen.

Schmuck ist dabei weit mehr als nur ein Accessoire. Er ist ein Ausdruck der Persönlichkeit, ein Mittel zur Selbstinszenierung und eine Art, sich von der Masse abzuheben. Statement-Schmuck, mit seinem auffälligen und oft kühnen Design, spielt dabei eine zentrale Rolle. Er kann ein einfaches Outfit in ein modisches Statement verwandeln und die Blicke auf sich ziehen. Wir geben dir Tipps, wie du Statement-Schmuck am besten in deinen Look integrieren kannst.

Was ist Statement-Schmuck?

Statement-Schmuck zeichnet sich durch seine Größe, Farbe, Form oder das ungewöhnliche Design aus. Es kann sich um eine große, auffällige Halskette, übergroße Ohrringe, opulente Armbänder oder markante Ringe handeln. Dieser Schmuck sagt: „Hier bin ich, und das ist mein Stil!“

Wie trägt man Statement-Schmuck?

1. Halte den Rest schlicht

Statement-Schmuck funktioniert am besten, wenn er das Highlight deines Outfits ist. Halte die restliche Kleidung eher schlicht, um eine Überladung zu vermeiden. Ein einfaches schwarzes Kleid oder eine weiße Bluse bieten eine perfekte Leinwand für auffällige Halsketten oder Ohrringe.

2. Kombiniere mit Bedacht

Während Statement-Schmuck für sich alleine steht, kann er auch in Kombination mit anderen Stücken getragen werden. Achte jedoch darauf, dass die anderen Teile nicht mit deinem Hauptaccessoire konkurrieren. Wenn du zum Beispiel eine große Halskette trägst, wähle kleinere, dezente Ohrringe.

3. Farbharmonie

Achte auf Farbharmonie. Wenn dein Schmuckstück in lebhaften Farben gehalten ist, kombiniere es mit Kleidung in neutralen Farben oder solchen, die die Farben des Schmucks aufgreifen.

Aktuelle Trends im Statement-Schmuck

1. Organische Formen

Natürliche, organische Formen sind derzeit sehr gefragt. Denke an Wellenmuster, florale Designs oder abstrakte Formen, die von der Natur inspiriert sind. Diese Stücke fügen deinem Outfit eine künstlerische Note hinzu.

2. Kühner Einsatz von Farbe

Farbige Edelsteine, Emaille und bunte Perlen sind groß im Kommen. Sie bringen Farbe in dein Outfit und können deiner Stimmung oder Persönlichkeit entsprechen.

3. Vintage und Retro

Vintage-Stücke oder Retro-Designs erleben ein Comeback. Diese Stücke erzählen eine Geschichte und verleihen deinem Outfit eine nostalgische Note.

Pflege von Statement-Schmuck

Die Pflege deines Statement-Schmucks ist entscheidend, um seine Schönheit zu bewahren. Bewahre den Schmuck in einem weichen Beutel oder einer Schmuckbox auf, um Kratzer zu vermeiden. Vermeide den Kontakt mit Chemikalien wie Parfüms oder Haarsprays und reinige die Stücke regelmäßig mit einem weichen Tuch.

Fazit

Statement-Schmuck ist eine wunderbare Möglichkeit, deinem Look Persönlichkeit und Charakter zu verleihen. Ob du einen kühnen, farbenfrohen Akzent setzen oder eine subtile, künstlerische Note hinzufügen möchtest, die Möglichkeiten sind endlos. Experimentiere mit verschiedenen Stilen und finde heraus, was am besten zu dir passt. Erinnere dich: Mode ist eine Form der Selbstexpression, und Statement-Schmuck ist eines der mächtigsten Werkzeuge in deinem Arsenal.

Foto: Thamidu / stock.adobe.com

Mini-Bags – Maxi fun! So wird die Trendtasche alltagstauglich

Trend Minibags

Dass wir unseren halben Hausstand Tag für Tag mit uns herumschleppen ist kein Geheimnis – und sind wir mal ehrlich: Die Hälfte davon brauchen wir letztendlich nicht einmal! Damit die Versuchung erst gar nicht so groß wird, tragen wir seit Neustem auch im Alltag ganz bewusst kleine Umhängetaschen. Sie sind größer als Clutches und dennoch klein genug, um sich auf das Wesentliche zu beschränken – und damit sind Handy, Portemonnaie, Schlüssel und Lippenstift gemeint!

Hier kommen die schönsten und praktischsten Modelle zum Umhängen!

 

Mini Bags Trend

 

1: Agneel // EVA SHOULDER BAG IN PYTHON€ € 585,00 *

2: Agneel // BELLA SCHULTERTASCHE IN GLATTLEDER € 355,00 *

3: POLO RALPH LAUREN // Fringed leather shoulder bag € 299

4: Love Moschino // Gesteppte, kleine Schultertasche € 185,99

5: Calvin Klein // ROBYN Umhängetasche • blue € 119,95

6: KARL LAGERFELD // Umhängetasche • sea shell € 249,95

7: STELLA MCCARTNEY // Tasche Falabella € 300

8: KENZO // Schultertasche Kaliforniaaus Leder € 265

9: SOPHIE HULME // Ledertasche Nano Albion € 500

10: Furla // METROPOLIS Umhängetasche • petalo € 294,95

 

Fotos: Mytheresa; ASOS; Zalando; Agneel

Dinge, die nur Frauen mit großen Brüsten kennen!

große Brüste Probleme

Große Brüste sind toll – keine Frage. Doch es gibt auch Dinge, die mit großen Brüsten einfach unmöglich sind – zum Beispiel…
 

… ordentliche Chrunches auszuführen

… essen, ohne dass beim Kleckern etwas davon zwischen den Brüsten landet

… Bikinis zu tragen, ohne Sorge haben zu müssen, dass oben oder unten etwas rausrutscht

… zu baden und dabei alle Körperteile unter Wasser zu haben

… gut sitzende UND schöne BHs zu finden

… lange Ketten zu tragen, ohne dass sie zwischen den Brüsten stecken bleiben

… gemütlich auf deinem Bauch liegen

… einen Tag zu erleben, an dem du nicht auf deine große Oberweite angesprochen wirst

… rückenfreie Oberteile zu tragen

… ohne Sport-BH zu rennen oder zu joggen

… Blusen zu tragen, ohne die Knöpfe zum Aufplatzen zu bringen

… Onlineshopping

… an sich herabzuschauen, um die Füße zu sehen

… Oberteile mit Aufschriften zu tragen

… einfach anziehen worauf man Lust hat

… trägerlose BHs zu tragen, ohne sie alle paar Minuten wieder zurechtrücken zu müssen

 

Fotos: Caiaimage/Paul Bradbury

Schlau f*ckt besser: Bist du sapiosexuell?

sapiosexuell

Smart ist sexy – das ist nichts Neues mehr, seitdem wir wissen, dass der Spruch „Dumm f*ckt gut“ ausgedient hat. Wo aber kommt der Hashtag #sapiosexual her, der in den Social-Media-Kanälen die Runde macht? Und was soll der neue Hype um sexy Intelligenz?

Sapiosexuell ist eine neue Wortschöpfung, die es zwar noch nicht in den Duden und sonstige bewährte Nachschlagewerke geschafft hat, aber im Internet eine steile Karriere hinlegt. Das neu kreierte Wort setzt sich zusammen aus dem lateinischen „sapere“, was im übertragenen Sinne so viel wie wissen, klug sein bedeutet und dem bekannten –sexuell, das wohl keine weitere Erklärung braucht. Ausgesagt werden soll mit dieser Wortneuschöpfung, dass man Intelligenz und Köpfchen, also auch Witz und Charme, höher bewertet als nur ein attraktives Äußeres. Die Nerds, Hipster, Bücherwürmer und Besserwisser sind also auf dem Vormarsch – oder?

Woher kommt dieser neue Trend? Besonders häufig findet man die Selbstbeschreibung sapiosexuell im Internet und dort in den Dating-Portalen von OkCupid bis Elitepartners, wo Sapiosexualität ja schon zum guten Ton gehört. Hier macht es auch Sinn, denn körperliche Attraktivität spielt in den Weiten des Internets, wo man Bilder von schönen Menschen schnell als seine eigenen ausgeben kann, eine eher untergeordnete Rolle. Wenn ich mich aber schon durch die ersten Minuten eines Chats mehr quäle, als dass es ein lockerer Flirt ist, dann hat sich diese Bekanntschaft wohl schnell erledigt.

Intelligent ist also das neue Sexy. Dahinter steckt aber nicht nur eine elitäre Selbstdarstellung auf diversen Flirtportalen, mit denen man sich von der Masse abheben und interessant machen will. Studien haben angeblich belegt, dass intelligente Männer besseres Sperma produzieren – Frauen sollen dafür angeblich einen feinen Riecher haben, da sie versuchen, sich den besten Partner für den Nachwuchs zu angeln. Gesichert ist aber auf jeden Fall, dass Frauen nach einem cleveren Partner Ausschau halten, der sicherstellen kann, dass der Nachwuchs eine Chance in dieser rauen Welt hat. Es geht also um Erfindungsreichtum, Ressourcen und strategisches und planvolles Handeln und dafür braucht es eben Köpfchen. Was früher materieller Reichtum und Status waren, ist in Zeiten der Gleichberechtigung eben Intelligenz.

Wenn du jetzt aber gedacht hast, dass du die Hornbrille und den dicken Wälzer mit gutem Gewissen vorzeigen kannst, stimmt das so wiederum auch nicht. Denn: Sapiosexuell, also von einem klugen Partner angezogen, sind besonders Frauen. Männer suchen sich zwar auch ganz gerne eine Frau, die nicht auf den Kopf gefallen ist, aber ihn überflügeln sollte sie ihn dann doch wieder nicht. Der Herr will schließlich bewundert werden. Gegen einen cleveren Schlagabtausch hat er im Zweifelsfall aber auch nichts einzuwenden. Sapiosexuell ist also nicht nur in, sondern eben auch ein Balanceakt. Im Zweifelsfall gilt immer noch: Hornbrille und dicker Wälzer gerne, wenn du dich dabei nicht verbiegst, sondern das wirklich du bist.

 

Foto: Betsie Van Der Meer / Getty Images

Beauty Food – Die besten Lebensmittel für schöne Haut & Co.

Beauty Food

Wahre Schönheit kommt eben doch von innen! In der Pubertät haben wir uns alle phasenweise nur von Burgern und fettigen Pommes ernährt und die Haut hat es uns „gedankt“. Heute ist das anders, bewusste Ernährung spielt eine große Rolle und je bewusster sie ist, desto schöner wirken Haut, Haare und Teint. Doch was ist eigentlich Beauty Food genau und welche Lebensmittel sorgen wirklich dafür, dass du strahlend und gesund aussiehst, ohne eine Tonne Concealer und eine teure Haarkur vom Friseur dafür zu brauchen?

Was tun Beauty-Foods?

Ein Beauty-Food enthält Bestandteile, die für Haut, Haare und Nägel wichtig sind. Oft findest du die gleichen Bestandteile in Haarkuren, Nagelaufbaulacken, feuchtigkeitsspendenden Hautcremes oder sogar in Nahrungsergänzung für die Schönheit. Nur, dass Beauty-Foods dich eher nebenbei mit den entscheidenden Nährstoffen versorgen und diese gut vom Körper gut aufgenommen und verwertet werden können. Ganz zu schweigen von den Preisen, die du für Beauty-Foods bezahlst und dem, was ein Beauty-Produkt kostet.

Wichtig bei Beauty-Foods ist, dass du sie möglichst regelmäßig zu dir nimmst, denn von einem Mal wirst du wohl keine Veränderung feststellen. Langfristig können verschiedene Lebensmittel je nach Inhaltsstoff mattes, brüchiges Haar bessern, die Qualität der Finger- und Zehennägel stärken, sich positiv auf Mitesser und andere Hautprobleme auswirken und insgesamt dafür sorgen, dass du rosiger und gesünder wirkst. Und das erspart dir langfristig möglicherweise eine zusätzliche Schicht Foundation jeden Morgen.

Beauty-Food für die Haare

Ein Haar, dessen Spitze einmal gebrochen ist, ist nicht mehr zu reparieren. Die gebrochene Spitze kann nur wieder verklebt werden und das sieht nicht mehr wie ein gesundes Haar aus. Deswegen gilt es, Haarbruch von vornherein zu verhindern. Gesundes Haar wächst außerdem länger und glänzt von alleine. Biotin ist dafür der entscheidende Stoff. Du kannst es als Nahrungsergänzungsmittel bei Bedarf einnehmen, oder aber du setzt auf Beauty-Foods wie Spinat, Bananen, Haselnüsse oder verschiedene Pilze wie Steinpilze und Champignons.

Regelmäßig und über einen längeren Zeitraum gegessen, können diese Lebensmittel deinem Körper ausreichend Biotin zuführen, um die Grundlage für gesundes Haar zu schaffen.

Beauty-Foods für die Nägel

Apropos Biotin: mit deiner Beauty-Food-Haarkur sorgst du auch für schöne Nägel. Denn menschliche Haare und Nägel bestehen aus dem gleichen Material und profitieren deswegen beide von Biotin. Als sehr nützlich für die Nägel haben sich auch Sojaprodukte aller Art erwiesen. Vegetarier und Veganer dürfen sich freuen, denn fast jedes Sojaprodukt kann dafür sorgen, dass die Nägel langfristig fester und stabiler werden, weißer wirken und weniger abbrechen oder splittern.

Beauty-Food für die Haut

Die Haut kann von einer ganzen Menge Beauty-Foods profitieren, die meisten schmecken dir wahrscheinlich. Wann hast du beispielsweise zuletzt einen Granatapfel gegessen? Für straffe Haut würde sich das lohnen, die enthaltenen Anthocyanidine wirken bei regelmäßiger Zufuhr optimal gegen Fältchen und trockene Haut. Wenn du mit Hautunreinheiten zu tun hast, kann das daran liegen, dass du die erforderliche Tagesdosis von 1000 Milligramm Calcium nicht zu dir nimmst. Das schaffen die wenigsten Menschen. Probiere es mit einem möglichst naturbelassenen Joghurt zum Frühstück, den du übrigens auch gut mit Müsli mischen kannst – er unterstützt dich dabei und kann langfristig der Schlüssel zu reiner, sauberer und gesunder Haut sein. Und wenn du gerne Tomaten isst, dann darfst du dich darüber freuen, deine Hautalterung aufgehalten zu haben. Der rote Farbstoff Lycopin wirkt nicht nur wie eine Anti-Aging-Creme von innen – er soll sogar eine vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Arten von Krebs haben.

Was du dir von Beauty-Foods erwarten darfst

Nach einem Glas Granatapfelsaft oder einigen Haselnüssen darfst du dir noch kein Ergebnis wie vom Schönheitschirurgen oder Starfriseur erwarten. Beauty-Foods wirken langfristig und brauchen einige Zeit – unterstützen kannst du das Ganze, indem du sie fortan regelmäßig isst. Dann erreichen die entscheidenden Inhaltsstoffe der Beauty-Foods eine Konzentration, die ausreicht, um etwas zu verändern.

Tipp: Beauty-Probleme liegen nicht selten an einer Mangelerscheinung. Falls du ein gravierendes Problem wie starke Mitesserbildung oder ständig splitternde Nägel hast, solltest du dich mit dem Hausarzt besprechen und in einem Blutbild herausfinden lassen, wie es um deine Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen steht. Das ist zwar einmal unangenehm, dafür weißt du aber, wo du ansetzen musst. Durch eine regelmäßige Zufuhr leckerer Beauty-Foods kannst du dem wirklichen Problem entgegenwirken. Und – Beauty-Foods sind größtenteils Instagram-tauglich!

Foto: vladimirfloyd / stock.adobe.com

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