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Sungazing – Die Kraft der Sonne nutzen

Warum die Sonne noch viel mehr kann, als Licht zu spenden.
Warum die Sonne noch viel mehr kann, als Licht zu spenden.

Wie wichtig die Sonne für das Leben auf unserem Planeten ist, weiß heute jeder. Die Sonne sorgt nicht nur für eine gebräunte Haut, sondern auch für die Photosynthese der Pflanzen. Ohne Sonnenstrahlen gäbe es auf Erden nur dunkle Nacht. Es gäbe weder Frühling noch Sommer. Menschen könnten nicht überleben.
 

Was ist Sungazing?

„Sungazing“ ist eine alte Yoga-Technik, mit der der Mensch angeblich Energie aufnehmen kann, indem er in die Sonne schaut. Doch Vorsicht: Wer direkt in die Sonne schaut, kann blind werden. Bevor du Experimente in dieser Richtung veranstaltest, solltest du diesen Artikel lesen. Im Zeitalter der Energiewende ist das Thema Energie für jeden interessant. Die chinesische Medizin oder Trendsportarten wie Tai Chi und Chi Gong befassen sich mit innerkörperlichen Energiebahnen. Die Vision, sich über die Augen Energie von der Sonne zu holen, erscheint nicht allzu utopisch.

Geübt wird diese Praxis wegen der Gefahr des Erblindens nur bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Zu diesen Zeiten ist die Erblindungsgefahr wegen verringerter UV-Strahlung niedrig. Ohne fachkundige Anleitung sollte trotzdem niemand sein Augenlicht gefährden.
 

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Sungazing?

Die Anhänger dieser Yoga-Praxis sagen, dass man mit Sungazing besser schlafen kann, eine Bewusstseinserweiterung oder Schmerzlinderung erlebt und mit mehr Energie ausgestattet wird. Angeblich verbessert sich die Sehkraft. Der hormonelle Haushalt soll gestärkt, die Zirbeldrüse positiv beeinflusst werden. Tatsächlich ist sie die Instanz, die über das Hormon Melatonin deinen Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Ist die Zirbeldrüse durch Umweltgifte oder andere Einflüsse blockiert, kommt es zu innerkörperlichen Störungen.

Dass die Sonne Einfluss auf unsere Gesundheit nimmt, wissen wir spätestens seit der Erkenntnis, dass man der Rachitis mit Sonnenbädern entgegenwirken kann. Dadurch kann im Körper Vitamin D gebildet werden. Die Sungazer stellen sich die Sonne als eine Instanz vor, die uns mit universeller Energie versorgt. Dabei steht die „Entgiftung“ der Zirbeldrüse im Vordergrund der Interessen. Man könnte diese wichtige Drüse auch anders entlasten, beispielsweise mit rohem Knoblauch oder Jod-Zufuhr. Die Sungazing-Anhänger propagieren, dass das tägliche in die Sonne sehen die bessere Methode sei. Dies gilt allerdings nur, solange sie auch sachgerecht ausgeführt wird.
 

Wie geht Sungazing?

Beim Sungazing gilt: Das Augenlicht muss vor der intensiven UV- und Infrarotstrahlung geschützt werden. Der Besuch bei einem Augenarzt vor dem Sungazen ist alternativlos. Nach Augenerkrankungen oder Operationen am Auge solltest du das Sungazen meiden. Die korrekte Zeit für Experimente ist die erste (halbe) Stunde nach Sonnenaufgang und die letzte (halbe) Stunde vor Sonnenuntergang. Diese Zeiten kannst du dem Sonnenkalender entnehmen. Der UV-Index für deinen Standort gibt an, wie viel UV-Strahlung noch anliegt. Sie sollte bei Null liegen. Stell dich an einen Platz, wo du barfuß im Sand oder auf Gras stehen kannst. Notfalls geht eine Schüssel mit Sand. Anfänger sehen am ersten Tag 10 Sekunden direkt in die Sonne. Wenn das keine inneren Widerstände oder Beschwerden auslöst, kannst du an den nächsten Tagen je zehn Sekunden länger in die Sonne sehen. Anschließend dreh dich um, reibe beide Handflächen gegeneinander bis sie warm sind, und lege die dann auf die offenen Augen. Warte, bis das Nachleuchten aufhört.

 

Foto: Georgijevic/iStock.com

Was wir von Kindern lernen können: Mehr Mut, Neugier und Leichtigkeit im Alltag

Kinder mit bunten Handabdrücken - Was wir von Kindern lernen können
Ich zeig dir mal was - wir Erwachsene können noch Einiges von Kindern lernen.

Kinder sind nicht freier, weil ihr Leben einfacher ist. Sie sind freier, weil sie viele Dinge noch nicht verlernt haben: neugierig fragen, ehrlich fühlen, ausprobieren, lachen, im Moment versinken und nach einem Fehler einfach weitermachen.

Natürlich ist Kindheit kein romantischer Dauerzustand. Kinder haben ihre eigenen Ängste, Grenzen und Abhängigkeiten. Trotzdem gibt es Verhaltensweisen, die wir Erwachsenen oft Schritt für Schritt ablegen, weil Alltag, Verantwortung, Geld, Karriere, Erwartungen und alte Erfahrungen lauter werden.

Genau deshalb lohnt sich dieser Blick: Nicht, um wieder kindisch zu werden, sondern um ein paar Fähigkeiten zurückzuholen, die im Erwachsenenleben erstaunlich wertvoll sind. Für mehr Leichtigkeit. Für bessere Beziehungen. Für mutigere Entscheidungen. Und ja, auch für berufliche Klarheit.

AJOURE´ Impuls

Kindlich zu bleiben heißt nicht, naiv zu sein. Es heißt, dir Neugier, Spielfreude und Mut nicht vollständig vom Funktionieren abtrainieren zu lassen.

1. Kinder sind ganz bei dem, was sie gerade tun

Wir trinken Kaffee und denken schon an die erste Mail. Wir kochen und gehen innerlich noch einmal ein schwieriges Gespräch durch. Wir sitzen mit einer Freundin zusammen und greifen trotzdem zum Handy. Unser Körper ist da, aber der Kopf ist oft schon drei Schritte weiter oder hängt noch am Vortag fest.

Kinder können sich dagegen mit erstaunlicher Intensität in einen Moment vertiefen. Ein Spiel, eine Geschichte, ein Blatt, ein Bauklotz, ein Lied: Für diesen Augenblick ist genau das die Welt. Natürlich nicht immer und nicht perfekt. Aber oft genug, um uns daran zu erinnern, wie viel Leben wir verpassen, wenn wir ständig im nächsten To-do wohnen.

Für dich heißt das nicht, dass du ab jetzt jeden Kaffee meditativ zelebrieren musst. Aber du kannst kleine Inseln setzen: den ersten Schluck bewusst trinken, beim Spaziergang nicht telefonieren, eine Mahlzeit ohne Scrollen essen oder fünf Minuten wirklich nur zuhören.

2. Kinder fragen, bevor sie sich mit einer Erklärung zufriedengeben

„Warum?“ kann für Erwachsene anstrengend sein. Gleichzeitig ist es eine der stärksten Fragen überhaupt. Kinder akzeptieren viele Dinge nicht einfach als gegeben. Sie wollen wissen, wie etwas funktioniert, warum etwas so ist und ob es nicht auch anders gehen könnte.

Im Erwachsenenleben verlernen wir dieses Fragen oft. Wir übernehmen Regeln, Rollen, Karrierewege, Beziehungsmuster oder finanzielle Gewohnheiten, weil „man das eben so macht“. Irgendwann klingt Gewohnheit wie Wahrheit.

Gerade für deine persönliche und berufliche Entwicklung ist Neugier ein unterschätzter Hebel. Frag öfter:

  • Warum mache ich das eigentlich so?
  • Wer profitiert davon, dass ich es nicht hinterfrage?
  • Was würde ich tun, wenn ich weniger Angst hätte, seltsam zu wirken?
  • Welche Regel ist wirklich sinnvoll und welche ist nur alt?
  • Was würde ich ausprobieren, wenn ich nicht sofort perfekt sein müsste?

Diese Fragen passen besonders gut zu unserem Bereich Mindset für Frauen, weil viele innere Grenzen genau dort beginnen: bei Sätzen, die wir nie überprüft haben.

3. Kinder probieren aus, bevor sie alles zerdenken

Erwachsene wollen oft erst sicher sein. Erst genug wissen. Erst den perfekten Plan haben. Erst das Risiko kleinrechnen. Kinder gehen anders an Dinge heran: Sie testen, scheitern, passen an, versuchen es noch einmal. Nicht, weil sie alles können, sondern weil sie Lernen als Bewegung erleben.

Genau diese Haltung fehlt uns häufig, wenn es um neue berufliche Wege, Sichtbarkeit, Selbstständigkeit, Geld oder persönliche Veränderung geht. Wir denken so lange über den ersten Schritt nach, bis er größer wirkt als das ganze Ziel.

Mini-Übung

Wähle eine Sache, die du seit Wochen zerdenkst. Dann frage dich: Was wäre ein 20-Minuten-Test, der nichts endgültig entscheidet, aber mich aus dem Grübeln holt?

Nicht der perfekte Plan bringt dich weiter, sondern der erste kleine Beweis, dass Bewegung möglich ist.

Wenn du beruflich gerade über neue Wege nachdenkst, findest du im Hub Business für Frauen weitere Artikel rund um Selbstständigkeit, Klarheit und eigene Projekte.

4. Kinder zeigen Gefühle direkter

Kinder können wütend, traurig, begeistert, enttäuscht oder überfordert sein, ohne daraus sofort eine perfekte Fassade zu bauen. Das ist nicht immer bequem, aber ehrlich. Erwachsene dagegen haben oft gelernt, Gefühle zu verwalten, zu überspielen oder erst dann wahrzunehmen, wenn sie schon sehr laut geworden sind.

Natürlich können wir im Job oder Alltag nicht jedes Gefühl ungefiltert herauslassen. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, Gefühle als Information zu lesen. Ärger kann zeigen, dass eine Grenze überschritten wurde. Neid kann zeigen, dass du dir selbst etwas nicht erlaubst. Müdigkeit kann zeigen, dass du zu lange über deine Ressourcen gegangen bist.

Wer Gefühle ernst nimmt, muss nicht dramatisch werden. Im Gegenteil: Du kannst klarer handeln, weil du früher merkst, was los ist.

5. Kinder lachen, ohne sich vorher zu fragen, ob es angemessen wirkt

Der ursprüngliche Artikel hatte hier einen schönen Punkt: Kinder lachen oft mit dem ganzen Körper. Sie lassen sich von kleinen Dingen anstecken, finden Wiederholungen lustig, genießen Unsinn und halten Freude nicht ständig zurück.

Im Erwachsenenleben wird Lachen manchmal fast kontrolliert: nicht zu laut, nicht zu albern, nicht zu viel. Dabei kann Humor eine enorme Entlastung sein. Er macht Probleme nicht automatisch kleiner, aber er gibt dir Luft. Und manchmal genau den Abstand, den du brauchst, um wieder handlungsfähig zu werden.

Mehr dazu findest du auch in unserem Artikel Lachen ist gesund: Warum du öfter mal lachen solltest.

6. Kinder lassen sich helfen

Kinder wissen, dass sie nicht alles allein können. Sie fragen, greifen nach einer Hand, lassen sich etwas zeigen, versuchen es später selbst. Erwachsene tun oft so, als wäre Hilfe ein Zeichen von Schwäche. Besonders Frauen, die viel leisten, tragen, organisieren und funktionieren, rutschen schnell in dieses Muster.

Dabei ist Hilfe kein Rückschritt. Hilfe kann Strategie sein. Mentoring, Austausch, Beratung, ein ehrliches Gespräch, eine klare Frage, ein gutes Tool, eine Freundin mit Außenblick: All das kann dich schneller weiterbringen als stilles Durchhalten.

Wenn du merkst, dass du ständig alles allein lösen willst, lohnt sich die Frage: Will ich wirklich unabhängig sein oder nur nicht bedürftig wirken? Das ist ein Unterschied.

7. Kinder haben weniger Angst, Anfängerin zu sein

Ein Kind erwartet nicht, beim ersten Versuch perfekt Fahrrad zu fahren. Es fällt hin, steht auf, probiert noch einmal. Erwachsene dagegen vermeiden oft Situationen, in denen sie sichtbar nicht souverän sind. Lieber nicht anfangen, als schlecht anfangen.

Genau das hält viele Frauen zurück: beim Investieren, beim Gründen, beim Verhandeln, beim Sichtbarwerden, beim Schreiben, beim Verkaufen, beim Umstieg in einen neuen Job. Wir verwechseln Anfängerin-Sein mit Peinlichkeit.

Erwachsen heißt nicht, alles zu können. Erwachsen heißt auch, dir selbst neue Lernphasen zu erlauben, ohne deinen Wert daran zu knüpfen, wie elegant du dabei aussiehst.

8. Kinder sind oft klarer mit ihren Bedürfnissen

„Ich bin müde.“ „Ich habe Hunger.“ „Ich will nicht.“ „Ich brauche Hilfe.“ Kinder sagen solche Dinge oft direkter, als uns lieb ist. Erwachsene spüren dieselben Bedürfnisse, verpacken sie aber in Ausreden, Nettigkeit oder Selbstüberforderung.

Gerade im Alltag kann diese kindliche Klarheit hilfreich sein. Statt dich durch den Tag zu zwingen, kannst du früher fragen: Was brauche ich gerade wirklich? Ruhe? Essen? Bewegung? Abstand? Ein Nein? Ein Gespräch? Eine Entscheidung?

Das ist kein Luxus. Es ist Selbstführung. Wer die eigenen Bedürfnisse dauerhaft ignoriert, wird nicht stärker, sondern erschöpfter.

9. Kinder feiern kleine Fortschritte

Ein gemalter Kreis, ein neues Wort, ein erster Sprung, ein gebauter Turm: Kinder können kleine Fortschritte groß finden. Erwachsene dagegen entwerten selbst echte Entwicklung oft sofort: „War ja nicht viel“, „kann doch jede“, „hätte schneller gehen müssen“.

Diese Härte klingt erwachsen, ist aber nicht besonders hilfreich. Fortschritt wird stabiler, wenn du ihn wahrnimmst. Nicht, um dich auszuruhen, sondern um deinem Gehirn zu zeigen: Bewegung lohnt sich.

Wenn du gerade an Routinen, Selbstzweifeln oder neuen Zielen arbeitest, lies auch Selbstzweifel ade: So stellst du deinen inneren Kritiker ab.

Zum Mitnehmen

Von Kindern zu lernen heißt nicht, Verantwortung abzugeben. Es heißt, dir Neugier, Mut, Spielraum und ehrliche Freude zurückzuholen, bevor dein Alltag alles in Pflichten verwandelt.

Fazit: Ein bisschen kindlicher denken, erwachsener handeln

Kinder erinnern uns daran, dass Leben nicht nur aus Optimierung, Vorsorge, Pflichten und Plänen besteht. Sie zeigen uns, wie wertvoll Präsenz, Fragen, Ausprobieren, Lachen, Lernen und klare Bedürfnisse sind.

Du musst dafür nicht naiv werden. Du darfst erwachsen bleiben und trotzdem wieder neugieriger werden. Verantwortung übernehmen und trotzdem spielen. Ziele haben und trotzdem lachen. Strategisch planen und trotzdem Anfängerin sein. Vielleicht liegt genau darin eine ziemlich erwachsene Form von Leichtigkeit.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: aydinmutlu/iStock.com

Warum Single-Frauen auf verheiratete Männer stehen

Single Frauen & verheiratete Männer
Sind verheiratete Männer sind bei Single-Frauen wirklich das Objekt der Begierde?

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Single-Frauen stehen auf verheiratete Männer. Studien haben sich dieser Frage angenommen und finden immer wieder heraus, dass hinter dieser Vermutung mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt. Doch wieso ist das so? Denn eigentlich ist es unsinnig: Beziehungen mit verheirateten Männern machen nur unglücklich und am Ende stellt sich die entscheidende Frage, ob er zu seiner Frau oder seiner neuen Liebe steht. Für Letztere geht es meistens schlecht aus – und für alle anderen Beteiligten auch. Warum stehen Single-Frauen also trotz aller Vernunft auf verheiratete Männer?

Grund #1: Eine andere will ihn – er muss gut sein!

Frauen sind manchmal die erbittertsten Rivalinnen. Selbst im Tierreich ist es so, dass die Machtkämpfe und Querelen unter den weiblichen Tieren heftiger und mit schlimmeren Verletzungen ausfallen als unter gestandenen Alphamännchen. Trotzdem wissen Frauen, dass eine andere Frau in ihrem Urteil über einen Mann nie so verkehrt liegen kann – denn Frauen wissen einfach, was gut ist. Ein verheirateter Mann hat es geschafft, das Herz einer Frau für sich zu gewinnen und sie immerhin so weit zu bringen, dass sie Ja gesagt hat. Etwas muss er also an sich haben. Was das ist? Das wird sich schon noch zeigen!

Grund #2: Eine andere hat ihn – er ist eine Herausforderung!

Das größte Problem an verheirateten Männern ist, dass sie zwischen zwei Stühlen stehen. Und diese Stühle sind auch noch rot und grün. Bei seiner Frau zu Hause hat er vielleicht die Kinder und jemanden, der sich um diese kümmert. Es ist immer frische Wäsche im Schrank. Sie weiß, was er zu Abend isst, wenn er nach Hause kommt. Mit ihr erlebt er vielleicht keine großartige Leidenschaft mehr, wenn er sich schon anderen Frauen zuwendet, und doch ist seine Ehefrau immer da. Bei der Neuen hat der verheiratete Mann Sex, Verliebtheit, Leidenschaft – aber ganz bestimmt kein heimisches Nest. Das müsste er sich, wenn aus Verliebtheit Liebe wird, erst wieder neu aufbauen. Das alles sieht eine Single-Frau natürlich nicht. Sie sieht nur: dieser (attraktive) Mann ist in fremden Händen, und doch muss da irgendetwas zwischen uns sein, denn er wendet sich mir ja zu. Er ist eine weit größere Herausforderung als ein ungebundener Mann, mit dem der Übergang in eine Beziehung das Natürlichste der Welt wäre, wenn er so wie sie empfindet…

Grund #3: Eine andere lebt mit ihm – das will ich auch.

Single-Frauen, die es schaffen, mit verheirateten Männern anzubandeln, ohne jemals tiefe Gefühle zu entwickeln, haben ein großes Problem weniger im Leben. Meistens aber ist es so, dass Frauen sich durch Sex verlieben. Das ist hormonell bedingt, da Sex bei ihnen das “Kuschelhormon” Oxytocin ausschüttet. Deswegen verlieben sie sich entgegen aller Vernunft letztlich doch in ihre verheiratete Affäre. Ab dann geht es darum, dass sich dieser Mann mit einer anderen Frau ein Nest gebaut hat, das er doch genauso gut mit seiner Single-Affäre neu aufbauen kann. Er kann seine Ehefrau doch gar nicht mehr lieben. Wieso also sträubt er sich so sehr dagegen, seinen Gefühlen zu folgen und sie zu verlassen? Es wäre so schön, mit ihm ein solches Leben zu führen, das im Moment noch seine Frau genießt…

Verheirateter Mann und Single-Lady: kann das gut gehen?

Häufig hört man von verheirateten Frauen, die für eine andere Frau verlassen wurden. Es passiert also doch. Was man nicht hört, ist die Geschichte des langen Leidensweges aller Beteiligten. Da ist natürlich die neue Frau, die lange hofft und kämpft und dann endlich gewinnt. Aber bleibt der Mann bei ihr? In nicht wenigen Fällen kehrt er doch in seine Ehe zurück. Und die Ehefrau? Sie ist tief verletzt und vertraut ihrem Mann nicht mehr. Allzu oft hält die wieder neu begonnene Ehe nicht, das Paar trennt sich – nicht selten geht das dieses Mal von der Ehefrau aus. Ist es diesen Stress für alle Beteiligten wirklich wert?

Foto: Milovan Knezevic/iStock.com

Schlechte Gewohnheiten loswerden: So veränderst du dein Verhalten wirklich

Goldfisch springt aus dem Wasser - Schlechte Gewohnheiten loswerden
Mit diesen Tipps kannst du dich von deinen schlechten Gewohnheiten verabschieden.

Schlechte Gewohnheiten loswerden funktioniert selten über reine Disziplin. Meist klappt es besser, wenn du verstehst, wann eine Gewohnheit anspringt, was sie dir kurzfristig gibt und welche bessere Alternative du an ihre Stelle setzen kannst.

Wir alle haben Gewohnheiten, die uns nicht guttun. Zu spät ins Bett gehen. Aus Stress naschen. Dinge aufschieben. Zu oft zum Handy greifen. Zu viel Geld nebenbei ausgeben. Immer wieder Ja sagen, obwohl wir längst Nein meinen. Einzelne Marotten sind kein Drama. Problematisch wird es, wenn sie deinen Alltag, deine Energie, deine Gesundheit, deine Finanzen oder dein Selbstbild dauerhaft belasten.

Die gute Nachricht: Du bist deinen Gewohnheiten nicht ausgeliefert. Aber du musst sie anders angehen, als viele denken. Nicht mit „Ab morgen mache ich alles anders“, sondern mit einem System, das dein Gehirn realistischer behandelt.

AJOURE´ Impuls

Eine schlechte Gewohnheit ist nicht automatisch ein Charakterfehler. Oft ist sie eine alte Lösung für Stress, Langeweile, Unsicherheit oder Überforderung.

Was sind schlechte Gewohnheiten überhaupt?

Eine schlechte Gewohnheit ist ein Verhalten, das sich wiederholt, obwohl es dir langfristig eher schadet als hilft. Das kann offensichtlich sein, wie Rauchen oder ständiges Snacken. Es kann aber auch leiser aussehen: zu spät anfangen, wichtige Entscheidungen vertagen, immer erreichbar sein, sich ständig vergleichen oder im Job jedes zusätzliche To-do übernehmen.

Viele Gewohnheiten entstehen nicht, weil wir uns bewusst dafür entscheiden. Sie entstehen, weil ein Verhalten kurzfristig etwas erleichtert. Du scrollst, weil du müde bist. Du naschst, weil du gestresst bist. Du sagst Ja, weil du Konflikte vermeiden willst. Du schiebst etwas auf, weil die Aufgabe unangenehm ist.

Genau deshalb ist „einfach aufhören“ so schwer. Die Gewohnheit erfüllt eine Funktion. Wenn du sie loswerden willst, musst du diese Funktion ernst nehmen.

Warum schlechte Gewohnheiten so hartnäckig sind

Gewohnheiten laufen oft automatisch ab. Ein Auslöser erscheint, dein Gehirn kennt die alte Reaktion und du bist schon mitten im Verhalten, bevor du bewusst entschieden hast. Das ist nicht nur bei schlechten Gewohnheiten so. Es ist grundsätzlich praktisch: Ohne Routinen müssten wir jeden Tag tausende Kleinigkeiten neu entscheiden.

Das Problem beginnt, wenn ein automatisches Verhalten nicht mehr zu dem Leben passt, das du führen willst. Dann kämpfst du nicht nur gegen eine einzelne Handlung, sondern gegen eine eingeübte Verknüpfung aus Auslöser, Reaktion und Belohnung.

Mini-Analyse

Auslöser: Was passiert direkt vorher?

Verhalten: Was tust du dann automatisch?

Belohnung: Was bekommst du kurzfristig daraus: Ruhe, Ablenkung, Trost, Kontrolle, Aufschub, Zugehörigkeit?

1. Such nicht zuerst die Disziplin, sondern den Auslöser

Wenn du eine schlechte Gewohnheit ändern willst, frage nicht nur: „Wie höre ich damit auf?“ Frage zuerst: „Wann passiert es?“

Typische Auslöser sind:

  • eine bestimmte Uhrzeit
  • ein Ort, zum Beispiel Sofa, Küche, Schreibtisch oder Bett
  • ein Gefühl wie Stress, Langeweile, Frust oder Unsicherheit
  • eine Person oder Situation
  • ein sichtbarer Gegenstand, etwa Handy, Snackschublade oder Zigarettenpackung
  • eine vorherige Handlung, etwa Feierabend, E-Mail-Check oder der erste Kaffee

Beobachte deine Gewohnheit ein paar Tage, ohne dich dafür fertigzumachen. Notiere kurz: Was war vorher los? Wie habe ich mich gefühlt? Was hat die Gewohnheit mir in diesem Moment gebracht?

Das klingt simpel, ist aber der Wendepunkt. Solange du den Auslöser nicht kennst, bekämpfst du nur das Symptom.

2. Ersetze die Gewohnheit, statt nur ein Loch zu lassen

Eine Gewohnheit einfach zu streichen, funktioniert selten gut. Du nimmst dir damit zwar das alte Verhalten, aber oft auch die kurzfristige Entlastung, die es dir gegeben hat. Besser ist eine Ersatzhandlung, die denselben Moment abfängt, aber weniger Schaden anrichtet.

Beispiele:

  • Statt aus Stress zu snacken: fünf Minuten rausgehen, Wasser trinken, kurze Atemübung
  • Statt abends endlos zu scrollen: Handy außerhalb des Schlafzimmers laden
  • Statt jeden Kauf spontan mitzunehmen: 24-Stunden-Regel für unnötige Ausgaben
  • Statt sofort Ja zu sagen: „Ich prüfe das kurz und gebe dir Bescheid.“
  • Statt Aufgaben aufzuschieben: nur die ersten fünf Minuten starten

Wenn deine Gewohnheit mit Grenzen zu tun hat, lies auch Nein sagen lernen. Oft ist nicht die Gewohnheit selbst das Kernproblem, sondern das Muster dahinter.

3. Mach die schlechte Gewohnheit schwerer

Willenskraft ist begrenzt. Dein Umfeld arbeitet entweder für dich oder gegen dich. Deshalb ist es klüger, Reibung einzubauen, statt jeden Tag heldinnenhaft gegen dieselbe Versuchung anzutreten.

Wenn du weniger scrollen willst, lösche die App vom Startbildschirm. Wenn du weniger Süßes essen willst, lagere es nicht sichtbar in Griffweite. Wenn du weniger spontan online shoppen willst, entferne gespeicherte Zahlungsdaten. Wenn du morgens nicht ewig im Bett liegen willst, lege das Handy nicht neben dein Kopfkissen.

Das ist keine Schwäche. Das ist gutes Selbstmanagement. Du baust dir ein Umfeld, in dem die bessere Entscheidung leichter wird.

Schritt für Schritt Gewohnheiten loswerden

4. Mach die neue Gewohnheit lächerlich klein

Viele scheitern nicht, weil sie zu wenig wollen, sondern weil sie zu groß starten. Jeden Tag eine Stunde Sport. Nie wieder Süßigkeiten. Ab sofort perfekte Morgenroutine. Komplett neues Leben ab Montag.

Das klingt motivierend, ist aber oft zu schwer für den Alltag. Besser: Starte so klein, dass dein innerer Widerstand kaum anspringt.

  • eine Minute aufräumen
  • ein Glas Wasser nach dem Aufstehen
  • eine Überweisung aufs Sparkonto
  • eine Seite lesen
  • fünf Minuten Bewegung
  • eine Aufgabe zwei Minuten lang beginnen

Kleine Gewohnheiten wirken anfangs fast zu banal. Genau deshalb funktionieren sie. Sie bauen Identität und Wiederholung auf, ohne dass du jeden Tag gegen dich selbst kämpfen musst.

5. Verknüpfe die neue Gewohnheit mit etwas, das schon da ist

Neue Gewohnheiten werden leichter, wenn sie an bestehende Routinen andocken. Statt „Ich meditiere irgendwann am Tag“ ist klarer: „Nach dem Zähneputzen setze ich mich zwei Minuten ruhig hin.“ Statt „Ich kümmere mich mehr um meine Finanzen“: „Nach dem Sonntagskaffee prüfe ich zehn Minuten meine Ausgaben.“

Das Prinzip ist einfach: Eine bestehende Gewohnheit wird zum Auslöser für die neue. Dadurch musst du dich nicht jedes Mal neu erinnern.

Wenn du Routinen bewusster aufbauen möchtest, passen auch unsere Artikel Morgenroutine erfolgreicher Menschen und Zeit sparen bei der Morgenroutine.

6. Plane Rückfälle ein, statt sie als Scheitern zu deuten

Du wirst nicht perfekt durchziehen. Niemand tut das. Der entscheidende Unterschied ist, was du nach einem Rückfall machst.

Viele denken nach einem Ausrutscher: „Jetzt ist es sowieso egal.“ Genau dieser Gedanke macht aus einem einzelnen Rückfall wieder die alte Routine. Besser ist ein klarer Satz: „Das war ein Ausrutscher, nicht meine neue Richtung.“

Rückfall-Regel: Nie zweimal hintereinander. Wenn ein Tag nicht klappt, ist der nächste Tag kein Neustart bei null, sondern die Rückkehr zur neuen Richtung.

7. Achte auf die Gewohnheiten, die dich Geld kosten

Schlechte Gewohnheiten sind nicht nur Gesundheits- oder Produktivitätsthemen. Manche greifen direkt in deine finanzielle Freiheit ein: Frustkäufe, ungenutzte Abos, ständiges Bestellen, fehlender Überblick oder die Gewohnheit, Geldthemen zu vermeiden.

Gerade hier lohnt sich ein sanfter, aber ehrlicher Blick. Du musst nicht alles streichen. Aber du solltest wissen, welche Gewohnheiten dich langfristig teuer zu stehen kommen.

Wenn du deinen finanziellen Alltag klarer sortieren willst, starte in unserem Hub Finanzen für Frauen. Für berufliche Muster, Selbstführung und neue Routinen findest du außerdem Inhalte in Mindset für Frauen.

8. Such dir Unterstützung, wenn die Gewohnheit größer ist als ein Alltagsthema

Nicht jede schlechte Gewohnheit lässt sich mit einem Habit-Tracker lösen. Wenn es um Sucht, Essverhalten, starke Ängste, Selbstverletzung, Depression oder andere belastende Muster geht, brauchst du nicht mehr Disziplin, sondern passende Unterstützung.

Das ist kein Scheitern. Es ist eine kluge Entscheidung. Manche Muster haben tiefere Ursachen oder sind so stark mit Stress, Emotionen oder Körperreaktionen verbunden, dass professionelle Hilfe sinnvoll ist.

9. Frag dich: Welche Frau werde ich durch diese Gewohnheit?

Die stärkste Frage ist oft nicht: „Wie werde ich diese Gewohnheit los?“ Sondern: „Passt dieses Verhalten noch zu der Frau, die ich sein will?“

Diese Frage macht aus Selbstoptimierung wieder Selbstführung. Es geht nicht darum, perfekt zu werden. Es geht darum, mehr in deine Richtung zu leben. Klarer. Freier. Weniger automatisch. Mehr bewusst.

Zum Mitnehmen

Schlechte Gewohnheiten verschwinden selten durch Härte. Sie verändern sich, wenn du ihren Auslöser erkennst, eine bessere Ersatzhandlung findest und dein Umfeld so baust, dass die neue Entscheidung leichter wird.

Gewohnheiten wirklich verändern

Eine neue Gewohnheit braucht länger als einen motivierten Montag.

Im 90-Tage-Veränderungsplan legst du fest, was du verändern möchtest, welcher kleinste Schritt auch an anstrengenden Tagen machbar ist und wie du nach Rückschlägen weitergehst. 13 Wochenpläne und Reviews machen deinen Fortschritt sichtbar.

Neue Gewohnheit 90 Tage planen

Fazit: Du brauchst kein neues Ich, sondern bessere Systeme

Schlechte Gewohnheiten loszuwerden bedeutet nicht, dich selbst ständig zu bekämpfen. Es bedeutet, genauer hinzuschauen: Was löst das Verhalten aus? Was gibt es dir kurzfristig? Welche bessere Handlung kann dieselbe Lücke füllen? Und wie kannst du dein Umfeld so verändern, dass du nicht jeden Tag bei null anfangen musst?

Beginne mit einer einzigen Gewohnheit. Nicht mit fünf. Nicht mit deinem ganzen Leben. Eine Gewohnheit, ein Auslöser, eine kleine Ersatzhandlung. Genau so entsteht Veränderung, die nicht nur nach Montag klingt, sondern auch am Donnerstag noch funktioniert.

Quellen und weiterführende Informationen

Fotos © RomoloTavani, lzf/iStock.com

Dirty Talk – „Liebling, bitte sprich mit mir!“

Dirty Talk
Sag mir was Schmutziges! Der Sprachkurs für mehr Sex-Spaß.

Es gibt Worte, die im Bett wie Brandbeschleuniger wirken und schon vor der Schlafzimmertür die Luft zum Knistern bringen. Umfragen zeigen, dass es Männer und Frauen gleichermaßen heiß macht, wenn der Partner die Kunst des „Dirty Talks“ beherrscht.

Wenn du schüchtern bist, kommen dir explizite Äußerungen aber vielleicht nur schwer über die Lippen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Frauen anders erzogen werden als Männer. Sie lernen schon früh, sexuelle Inhalte zu umschreiben anstatt sie beim Namen zu nennen und für Kraftausdrücke ernten kleine Mädchen strafende Blicke. Wie also kannst du als Frau lernen im Bett mit Verbalerotik die Stimmung anzuheizen ohne dass es peinlich wird? Und welche Möglichkeiten gibt es den Partner zum „Sex Talk“ zu animieren?
 

„Willst du wissen, was ich gleich mit dir anstellen werde?“ – Kurze Botschaften per SMS verfehlen ihre Wirkung garantiert nicht

Vielleicht fällt es dir schwer, deinem Partner mit Worten anzuheizen, wenn er direkt vor dir steht. Doch wozu gibt es E-Mail, SMS und Telefone? Schicke deinem Liebsten ohne Vorankündigung eine heiße Botschaft auf sein Handy, wenn er gerade in einem Meeting sitzt. Schreibe ihm, dass du dich nach seinen Berührungen sehnst oder beschreibe, was du tun wirst sobald er am Abend die Wohnungstür hinter sich schließt. Er wird vor Vorfreude den Feierabend kaum abwarten können und an diesem Tag ganz sicher freiwillig auf den Besuch in seiner Lieblingskneipe verzichten.
 

Setze auf den Überraschungseffekt

Du bist eher zurückhaltend in Sachen Verbalerotik? Gut, denn umso größer ist der Überraschungseffekt, wenn du plötzlich kein Blatt mehr vor den Mund nimmst. Stelle dir vor, du bist bei deinen Schwiegereltern zum Kaffeetrinken eingeladen, trägst ein züchtiges Kleid und dein Liebster berichtet gerade von seinem letzten Projektanschluss. Er wird aus allen Wolken fallen, wenn du ihm in einem unbeobachteten Moment ein paar Zweideutigkeiten ins Ohr flüsterst und ihm danach tief in die Augen schaust.
 

Erotische Lektüre gefällig?

Es gibt kaum etwas anregenderes, als sich gegenseitig unanständige Geschichten vorzulesen. So wird das Kopfkino in Gang gesetzt und du hast gleich einen guten Anlass deinem Liebsten zu zeigen, wie sehr es dir gefällt im Bett seiner Stimme zu lauschen. Komplimente sind ohnehin ein gute Möglichkeit für Einsteiger, die Luft zum Knistern zu bringen ohne obszön zu werden. Erkläre deinem Schatz einfach, was du an ihm sexy findest – er wird sich nicht lange bitten lassen und dir seinerseits sagen, warum du ihm so gut gefällst.
 

Derb ist nicht gleich anregend

Auch wenn sich der Begriff „Dirty Talk“ für sinnliche Verbalerotik im Liebesleben eingebürgert hat, so bedeutet das nicht, dass du gleich alle Register ziehen musst was „schmutzige“ Wörter im Bett angeht. Verniedlichungen solltest du aber unbedingt vermeiden. Wenn du seinen Penis als „kleiner Freund“ bezeichnest, so wirkt sich das eher negativ auf seine Libido aus. Worauf Männer hingegen in der Regel stehen sind klare Anweisungen und Frauen, die ihre Lust ohne Hemmungen zeigen. Anstelle von höflichen Bitten wie „Wärst du so lieb, mich bitte etwas fester zu streicheln?“ sind deutliche Forderungen im Imperativ viel effektiver. Indem du die Initiative ergreifst und ihm sagst, was dir gefällt, zeigst du ihm, dass du euren Sex in vollen Zügen genießt. Schließlich möchte er, dass du auf deine Kosten kommst.
 

Den Reiz des Verbotenen auskosten

„Dirty Talk“ funktioniert deshalb so gut, weil Paare dabei mit dem Reiz des Verbotenen spielen. Es geht darum, Fantasien zu äußern und eine Rolle einzunehmen, die gerade du als Frau im Alltag nicht ausleben kannst oder willst. Trotzdem gilt: Tu nur, was dir wirklich Spaß macht. Wenn du im Bett eher die stille Genießerin bist und du mit deinem Sexleben zufrieden bist, so stehe auch dazu und setze dich nicht unter Druck.
 

Foto: LuckyBusiness/iStock.com

20 Wahrheiten über Männer – Wie sie wirklich ticken

Wahrheiten über Männer
So ticken, wollen und fühlen die Jungs wirklich!

Viele Frauen stellen sich die Frage: Was geht im Kopf eines Mannes wirklich vor? Natürlich sind nicht alle Männer gleich. Dennoch gibt es einige wiederkehrende Muster, die in fast jedem Mann verborgen sind. Der renommierte Wiener Paartherapeut Dominik Borde verrät dir die Top-20-Wahrheiten über Männer: Wie sie ticken, wie sie fühlen und was sie wirklich wollen.

Wahrheit Nr. 1: Männer wollen geliebt werden, so wie sie sind

Viele Frauen neigen dazu, ihren Mann verändern oder umerziehen zu wollen. Frei nach dem Motto „Was nicht passt, wird einfach passend gemacht“. Manchmal gelingt es ihnen und plötzlich wollen sie ihn nicht mehr, weil er keine Führungsqualitäten, keine eigene Meinung oder keinen festen Charakter zu besitzen scheint. Oder es gelingt ihnen nicht und der Mann hat das Gefühl, nicht gut genug für sie zu sein.

Es empfiehlt sich, einem Mann nicht von oben herab zu sagen, was er zu tun oder zu lassen hat. Lässt er es sich gefallen, besteht die Gefahr, dass du den Respekt vor ihm verlierst. Lässt er es sich nicht gefallen und du versuchst trotzdem, ihn zu verändern, ist die Chance hoch, dass er dich irgendwann verlässt.

Wahrheit Nr. 2: Männer wollen Frauen, die sie respektieren können

Ein Mann muss die Frau an seiner Seite respektieren können. Auch wenn manche Frauen hier vielleicht anders denken: Eine Frau, die sich alles bieten lässt, ist zwar einfach und bequem, aber keine Frau, auf die ein Mann steht.

Wahrheit Nr. 3: Männer sind verletzlich

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist jeder Mann in seinem Leben schon einmal verletzt worden und hat deswegen bewusst oder unbewusst eine Angst davor entwickelt, dass es wieder geschieht. Daher wollen sich viele tatsächlich nicht mehr richtig auf eine Frau einlassen und haben oft Angst davor, sich zu binden. Hier ist Geduld gefragt. Es braucht meist ein wenig Zeit, einem Mann das Gefühl zu geben, dass er sich fallen lassen und dir vertrauen kann.

Wahrheit Nr. 4: Männer sprechen selten über ihre Gefühle

Männern fällt es meist schwer über ihre Gefühle, ihre Verletzungen und Ängste zu sprechen, da sie in dem Glauben aufgewachsen sind, als Mann alles wissen und können zu müssen. Gefühle gelten unter vielen Männern als sozial unattraktiv.

Wahrheit Nr. 5: Männern gefällt es, was an euch anders ist

So gut wie alles, was eine Frau von einem Mann unterscheidet, wie zum Beispiel Kleidung, Accessoires, Haare, wirkt auf Männer attraktiv. Frauen, die sich maskulin kleiden und sich wie ein Kumpel benehmen, finden Männer meist nicht sehr spannend und wenig anziehend.

Wahrheit Nr. 6: Männer suchen nach schnellen Lösungen

Schildere einem Mann ein Problem und er wird versuchen, es auf seine Art möglichst schnell zu lösen. Männer reduzieren oft Komplexität und übersehen dabei Wesentliches. Frauen hingegen betrachten die Dinge meist aus mehreren Blickwinkeln, was in der Regel zu einer Erhöhung der Komplexität führt. Männer verstehen selten, dass Frauen auch mal gerne über ein Problem sprechen, ohne es unbedingt lösen zu müssen. Männern gibt es ein gutes Gefühl, wenn sie eine Frau mit ihrem Rat unterstützen können.

Wahrheit Nr. 7: Männer lieben Herausforderungen

Ein Mann möchte dich erobern und spüren, dass du eine Herausforderung für ihn bist. Es gilt: Was wir zu schnell beziehungsweise zu einfach erreichen, bedeutet uns weniger. Flirte mit einem Mann, aber lass dir ausreichend Zeit, dich auf ihn einzulassen.

Wahrheit Nr. 8: Männer brauchen Anerkennung

Von anderen Menschen Anerkennung zu erfahren, ist vielen Männern noch wichtiger als Liebe.
Dieser starke Wunsch nach Anerkennung lässt sich auf unsere Vorfahren zurückführen. Für sie war dies wichtig, um das eigenen Überleben innerhalb der Gruppe zu sichern.

Wahrheit Nr. 9: Männer sind verletzt, wenn du mit ihnen spielst

Männer stehen nicht darauf, wenn du bei anderen Männern den Eindruck erweckst, sie könnten bei dir landen. Was für dich vielleicht ein Spiel sein mag, um zu testen, wie attraktiv du bist oder ob du einer anderen Frau überlegen bist, stellt für ihn einen Vertrauensbruch dar beziehungsweise wird von ihm manchmal sogar als Angriff auf seine Position empfunden.

Wahrheit Nr. 10: Männer machen gerne Komplimente

„Du hast so schöne Augen“, „deine Haare sind der Wahnsinn“ – Männer machen Frauen gerne Komplimente, wandeln aber dabei selten auf Goethes Spuren. Auf viele Frauen wirken männliche Komplimente eher oberflächlich und flach. Wenn ein Mann zu dir sagt, dass er dich attraktiv findet, nimm das Kompliment an und glaube ihm. Kritisierst du hingegen seine Komplimente, wird er aufhören, dir welche zu machen.

Wahrheit Nr. 11: Männer verhalten sich unsicher, wenn eine Frau ihnen gefällt

Auch wenn sie es selten zugeben: Die meisten Männer sind, wenn sie mit einer Frau zusammen sind, auf die sie stehen, viel unsicherer, als du dir vorstellen kannst. Für einen Mann ist es deshalb enorm wichtig, anerkannt zu werden. Im Unterbewusstsein eines Mannes ist nämlich verankert, dass die eigenen Gene ausgelöscht werden könnten, wenn er abgelehnt wird.

Wahrheit Nr. 12: Männer interessieren sich nicht für deinen Ex

Ein Mann möchte niemals wissen, was der Ex besser oder anders gemacht hat. Er akzeptiert sie schlicht als notwendiges Übel oder als Lernerfahrung. Verträgt er sich mit deinem Ex, weil du zu zum Beispiel ein Kind mit ihm hast oder sich eine Freundschaft daraus ergeben hat, dann wirklich nur, weil du ihm wichtig bist. Echte Freundschaft wird wohl nie daraus werden.

Wahrheit Nr. 13: Männer wissen nicht, wie Frauen ticken

Der Großteil aller Männer hat nicht den blassesten Schimmer davon, was im Kopf einer Frau vor sich geht und wissen nicht, wie sie ticken. Für Männer müssen die Dinge einfach und verständlich sein, sind sie zu kompliziert, wendet er sich neuen Aufgaben zu. Männer können nur sehr schwer verstehen, dass nicht alles auf ein Ziel oder ein bestimmtes Ergebnis hinauslaufen muss.

Wahrheit Nr. 14: Männer denken alleine nach

Männer machen sich meist alleine über Dinge Gedanken und wollen ihre Probleme auch alleine lösen. Sie brauchen das Gefühl, unabhängig von anderen ihr Leben im Griff zu haben. Bring deinen Mann auf Ideen, aber sei nicht traurig oder verletzt, wenn er deinen Rat nur auf Umwegen befolgt oder scheinbar die Meinung anderer höher bewertet als deine. Männer wollen ihren Frauen zeigen, dass sie auch alleine ihre Aufgaben meistern können, sonst ist es für sie weniger wert.

Wahrheit Nr. 15: Männer brauchen eindeutige Zeichen

Wie bereits erwähnt: Männer wollen Klarheit! So ist es auch beim Flirten. Viele Männer haben Angst davor, eine fremde Frau anzusprechen, wenn sie kein für sie eindeutiges Zeichen erhalten. Das Problem: Was für Frauen ein Signal ist, muss noch lange keines für Männer sein. Hier gibt es zum Teil völlig verschiedene Ansichten und Wahrnehmungen.

Wahrheit Nr. 16: Männer brauchen männliche Vorbilder

Was Männer an ihrem Vater sehen oder in ihrer Kindheit und Jugend gesehen haben, prägt ihr ganzes Leben. Männer orientieren sich gerne an anderen Männern und imitieren ihr Verhalten. Frauen hingegen können von beiden Geschlechtern Verhaltensweisen erlernen. Gerade deshalb ist es von Bedeutung, dass vor allem junge Männer ein männliches Vorbild haben.

Wahrheit Nr. 17: Männer lieben ihre Mütter

Ob bewusst oder unbewusst – Jeder Mann liebt seine Mutter, ganz gleich was er sagt. Ob Jungen oder Mädchen – beide lieben ihre Eltern, selbst wenn es offensichtlich ist, dass diese ihnen nicht gut tun. Darum: Beleidige besser nie seine Mutter. Das darf – wenn überhaupt – nur er selbst.

Wahrheit Nr. 18: Männer finden dich schön, wenn du dich schön findest

Ein Mann, der auf dich steht, findet dich schön und anziehend, solange du dich selbst auch attraktiv findest. An einer Frau, die unzufrieden mit sich und ihrem Körper ist und sich selbst nicht sexy findet, verlieren Männer auf lange Sicht gesehen das Interesse. Viele Frauen wären überrascht, wenn sie wüssten, auf was Männer wirklich stehen.

Wahrheit Nr. 19: Männer hassen negativen Beziehungstalk

Männer vermeiden es gerne, sich mit einer Frau über Probleme in der Beziehung zu unterhalten. Das liegt unter anderem daran, weil sie die Unzufriedenheit ihrer Partnerin auf ihre mangelnden Fähigkeiten beziehen. Sie bekommen dann das Gefühl, dass sie es nicht schaffen, die Frau an ihrer Seite glücklich zu machen.

Wahrheit Nr. 20: Männer wollen ihre Frauen glücklich machen

Es gibt beinahe nichts, was einen Mann mehr erfüllt, als seine Frau glücklich machen zu können. Egal was Männer mit euch unternehmen, ob sie sich im Kino einen Film ansehen, joggen gehen, ein Musical besuchen oder ein Restaurant aussuchen: Seid ihr dabei nicht glücklich, fühlt er sich dafür verantwortlich. Eine unzufriedene, schlecht gelaunte Freundin bringt Männer schnell an den Rand der Verzweiflung. Im Gegenzug verschließen Männer sich oder vertiefen sich in andere Bereiche, die sie leichter in den Griff bekommen können, wie zum Beispiel Arbeit, Hobbys, Freunde – oder sie suchen sich eine Frau, die sie glücklich machen können.

Bücher von Dominik Borde:

Über Dominik Borde

Dominik Borde
Dominik Borde gehört zu den führenden Coaches für Singles und Paare und ist Gründer des Unternehmens Sozialdynamik. Neben seiner Tätigkeit als Trainer und Coach ist er Autor mehrerer Fachbücher sowie zahlreicher Artikel zum Thema Beziehungsgestaltung. Seit 2013 ist Dominik Borde jeden Dienstag Live-Studiogast im ORF in der Sendung „heute mittag“, wo er unter anderem zu Themen wie Eifersucht, Partnerschaft und Konfliktlösung Rede und Antwort steht. Dominik Borde steht seinen Klienten persönlich in seiner Praxis in Wien, aber auch per Telefon oder Skype zur Verfügung.


 

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Wahrheiten über Männer
 

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16 Zitate, warum unsere Handtasche das Wichtigste auf der Welt ist

Handtasche-Zitate
Die besten Zitate zu unserem Lieblings-Accessoire

Eine Handtasche ist viel mehr als nur ein modisches Accessoire – sie ist ein Stück unserer Identität, ein Symbol unserer Persönlichkeit und oft ein kleines Universum, das alles enthält, was wir für unseren täglichen Lebensweg benötigen. In der Welt der Mode mag sie vielleicht als Nebendarstellerin erscheinen, doch für viele von uns ist die Handtasche das wahre Herzstück unseres Alltags. Von den kleinen Geheimnissen, die sie birgt, bis hin zu den praktischen Helfern, die sie beherbergt, ist die Handtasche eine treue Begleiterin, die unzählige Geschichten erzählt. Wir enthüllen, warum unsere Handtasche mit Recht als eines der wichtigsten Dinge auf der Welt betrachtet werden kann.

1

„Die Handtasche einer Frau ist ein ebensolches Mysterium wie die Frau selber.“
Simon Le Bon

2

„Eigentlich doch schön, dass Männer das mit Frauen und ihren Handtäschchen nicht kapieren – haben wir wenigstens was Eigenes.“
Elke Heidenreich

3

„Es ist diese feminine Ausstrahlung und Schönheit, gepaart mit einer Prise Humor, die ich an einer Handtasche liebe.“
Lulu Guinness

4

„Frauen und ihre Handtaschen – bei diesem Thema, das doch sehr heikel sein kann, sollten wir Männer besser schweigen, wenigstens dieses eine Mal.“
Marius Müller-Westernhagen

5

„Ich habe vier Töchter. Zusammen besitzen sie ungefähr einhundertfünfzig Handtaschen.“
Bob Geldof

6

„Im Zweifel overdressed.“
Vivienne Westwood über aufwendig bestickte Handtaschen

7

„Was den guten Geschmack angeht, so ist das Accessoire stets ein Balanceakt. Eine Handtasche kann einem Outfit entweder den letzten Schliff verleihen – oder es kaputtmachen.“
Valentino Garavani

8

„Wenn eine Tasche attraktiv ist, gibt sie dir auch ein gutes Gefühl. Es geht um Linienführung, Oberflächen, Stoffe, ausgewogene Proportionen. Wenn all das perfekt harmoniert, wird sich die Tasche verkaufen. Mehr noch – du willst sie haben oder sterben.“
Tom Ford

9

„Wie eine Sucht. Man kann gar nicht mehr aufhören.“
Birgit Schrowange über das Ersteigern von Handtaschen bei eBay

10

„Eine Handtasche muss bei einer Frau so intensive Gefühle wecken wie das Lieblingsspielzeug bei einem Kind.“
Gabriele Strehle

11

„I learned what a birkin bag is from the price tag. You’ll never forget what it is once you’ve paid for one.“
Ashton Kutcher

12

„Wenn nichts mehr geht, eine Clutch geht immer!“
Guido Maria Kretschmer

13

„Ich glaube, Männer haben ein ähnliches Verhältnis zu ihren Eiern wie Frauen zu ihren Handtaschen. Es mag zwar nur ein kleiner Beutel sein, aber ohne ihn fühlen wir uns in der Öffentlichkeit schutzlos.“
Carrie Bradshaw

14

„Luxury bags make your life more pleasant, make you dream, give you confidence, and show your neighbours you are doing well.“
Karl Lagerfeld

15

„Die Handtasche einer Frau ist der natürliche Lebensraum für viele tolle Sachen.“
Bruce Darnell

16

„Don’t cry, buy a bag and get over it.“
Fergie
 

Und hier unsere aktuellen Must-have Lieblings-Taschen der Redaktion:

Michael Kors Marilyn Umhängetasche, Merlot 1, One size
  • Die Michael Kors Marilyn Medium Umhängetasche verfügt über ein geräumiges Design und ist eine optimale Wahl, um Ihre wichtigen Dinge griffbereit zu halten.
  • Lederkonstruktion.
  • Reißverschluss
  • Zwei Tragegriffe oben und ein Schultergurt.
  • Zwei Innentaschen mit Reißverschluss.

 

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Asiatische Wundermittel für die Haut

asiatische Wundermittel für die Haut
Sind diese Wundermittel der Geheimtipp für schöne Haut?

Während bei uns die Naturkosmetik noch in den Kinderschuhen steckt, werden in Asien schon jetzt hauptsächlich natürliche Inhaltsstoffe in der Hautpflege verwendet. Denn die Natur ist reich an Wirkstoffen, die helfen unsere Haut zu verjüngen, zu straffen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die beliebtesten und auch die skurrilsten haben wir für dich zusammengestellt:

Schneckenschleim

Sich Schneckenschleim auf die Haut zu schmieren, können sich die meisten nicht vorstellen. Doch in vielen Produkten ist er tatsächlich enthalten, denn er ist super wirkungsvoll. Er besteht aus Proteinen, Glykolsäure und Elastin. Schnecken produzieren ihn zum Schutz ihres empfindlichen Körpers und zum Heilen von Wunden. Ähnlich wie das Kollagen ist auch das Elastin ein Strukturprotein. Seine straffende und stabilisierende Wirkung lässt sich also super für die Hautpflege nutzen. Die Glykolsäure ist eine Fruchtsäure, die vor allem in Weintrauben, wildem Wein und Rosmarin vorkommt. Aber eben auch im Schneckenschleim. Ihre Wirkung in der Hautpflege ist ähnlich der eines Peelings: Sie hilft, das Hautbild zu verfeinern.

Nuvò - Anti-Aging Gesichtsserum Mit Bio-Schneckenschleim 80%, 30 ml
  • VORTEILE: Das Gesichtsserum hilft die Haut aufzupolstern intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Elastizität zu verbessern was eine gleichmäßigere strahlendere und jünger aussehende Haut fördert ideal für die tägliche Anti-Aging Skincare Routine
  • ANWENDUNG: Es wird empfohlen morgens und abends einige Tropfen des Produkts auf das gereinigte Gesicht und den Hals aufzutragen vor der gewohnten Creme und sanft einzumassieren bis es vollständig eingezogen ist
  • FORMULIERUNG: Eine Synergie aus Schneckenschleim (80%) und Hexapeptid-8 wobei die Verbindung mit Vitamin E dieses Serum ideal macht um oxidativem Stress entgegenzuwirken und das Gewebe zu schützen
  • SICHERHEIT UND QUALITÄT: Dermatologisch getestet; der Schneckenschleim wird von Hand und auf ethische Weise gewonnen und garantiert ein sicheres, wirksames und hautschonendes Qualitätsprodukt
  • WARUM NUVÒ: Qualität Made in Italy, Premium-Glasverpackung; jedes Produkt ist das Ergebnis exzellenter kosmetischer Forschung, um nur das Beste für das Wohlbefinden und die Gesichtspflege zu bieten

 

Rosenöl

Das Rosenöl wird seit jeher in der Haut- und Körperpflege eingesetzt. Es ist reich an den Vitaminen A und C. Außerdem enthält es Antioxidantien und Mineralien und wird zur Aromatherapie eingesetzt. Rosenöl ist besonders sanft und kann so auch bei empfindlicher Haut und Akne eingesetzt werden. Beliebt ist es vor allem wegen seiner beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung.

kizenka Rose Ätherisches Öl, Vitamin C Hautpflege, Anti-Aging-Falten aufhellen, perfekt für Aromatherapie, Entspannung, Hauttherapie & mehr! (100% REIN & NATÜRLICH - UNVERDÜNNT)
  • HIGH QUALITY AND MOST POTENT ROSE OIL - Unser ätherisches Rosenöl ist hilfreich bei Hautflecken wie Narben, Flecken und Alterserscheinungen. Es hilft der Haut auch dabei, das neurale Melanin der Haut aufzuhellen.
  • ANTI-AGING BODY MASSAGE OIL - Rosenöle dringen durch Aromatherapie in tiefere Hautschichten ein, transportieren Sauerstoff, Feuchtigkeit und Nährstoffe durch die Blutbahn zu den Zellen, aktivieren die Zellen stark, regenerieren die Haut und blockieren und lösen die stumpfen Gesichter von Frauen aus der Quelle. wie Falten, Pigmentierung, Lockerung, Akne und machen Sie jugendlicher und lebendiger.
  • SCHNELL AUFGENOMMEN - Hagebutten-Trägeröl zieht schnell in die Haut ein und hinterlässt kein öliges Gefühl. Es wird in hochwertigen Cremes und Lotionen verwendet, die eine gesunde Haut fördern, und es wird bei Massagetherapeuten immer beliebter.
  • NATÜRLICH UND SICHER - Unser ätherisches Rosenöl ist reich an Vitamin A, Vitamin B3, Vitamin C, Vitamin E, Glukose, Fruktose, Zitronenzucker, Serum, Kollagen und Hyaluronsäure. Kizenka Bio-Rosenöl mit natürlichen Inhaltsstoffen.
  • ZUFRIEDENHEITSGARANTIE - Wenn Sie mit unseren ätherischen Ölen nicht zufrieden sind, lassen Sie es uns bitte wissen und wir sind hier, um dir zu helfen.

 

Bienengift

Ein Bienenstich tut weh, keine Frage. Das möchte man sich freiwillig wohl eher nicht antun. In kleinen Mengen kann Bienengift aber wahre Wunder wirken. Sein Hauptbestandteil ist Mellitin, das für seine starke entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Wenn die Haut einer geringen Menge des Giftes ausgesetzt wird, reagiert sie mit erhöhter Kollagenproduktion, um sich vor Verletzungen zu schützen. Kollagen strafft die Haut und hilft sichtbar, Fältchen zu vermindern. Das Bienengift ist also eine Art natürliche Alternative zum Nervengift Botox.

Wonder Bee Snail, Gesichtscreme mit Schneckenschleim und Bienengift, regenerierend und straffend (1x50 ml) - LR Wonder Company
  • Regenerierende Kraft des Schneckenschleims: Unersetzlich bei Rötungen, Narben, Zeichen von Akne und Falten durch Allantoin, Kollagen, Glykolsäure, Milchsäure, Anti-Protase, Vitamine und Mineralien, die die Haut nähren und die Kollagenproduktion stimulieren.
  • Sinnergische Wirkung. Lindert Flecken und Spuren, bringt Glanz, Teint und Elastizität der Haut dank der zwei wertvollen Wirkstoffe, die in der Synergie für eine effektive revitalisierende Wirkung (Schneckenschleim) und eine wichtige Anti-Aging-Wirkung (Bienengift)
  • Super revitalisierend. Peeling-Wirkung dank Glykolsäure, ein echtes sanftes Peeling und verbessert die Hautstruktur, fördert die Leuchtkraft und die Zellumdrehung. Für eine hydratisierte und sauerstoffreiche Haut.
  • FREUDE AUF DER HAUT: Reichhaltige Creme mit sanftem und zartem Duft. Samtige, pflegende, seidige und nicht fettende Textur.
  • Garantierte Qualität und Zertifizierung! Unbestrittene Qualität durch hochwertige Komponenten Kosmetische Technologie und fortlaufende wissenschaftliche Forschung LR Wonder Company garantieren die Sicherheit und Wirksamkeit der Zutaten.

 

Seetang

Seetang ist super gesund. Nicht nur als Nahrung, sondern auch in der Hautpflege überzeugt er, denn er ist super reichhaltig an Mineralien, Aminosäure und den Vitaminen A, B, C und E. So spendet er Feuchtigkeit und macht die Haut weich und glatt. Besonders für trockene Haut sind Produkte mit Seetang hervorragend geeignet. Einmal in der Woche als Maske angewendet, hilft er, das Hautbild nachhaltig zu verbessern und zu verfeinern.

soul & sanity - Meeresalgen-Schlammmaske mit Aloe Vera & Arganol, Mitesserentferner & Gesichtsreinigung, Intensive Porenreiniger, Gesichtspflege für Frauen/Männer, Meeresalgen-Duft, 200 Gramm
  • Reinigen & Poren verkleinern - Anstelle der black mask oder anderer Masken beauty Kosmetik Firmen anbieten, können Sie Ihre Poren mit unserer Meeresalgen-Schlammmaske weniger sichtbar machen. Angereichert mit einer Mikroalge aus dem Toten Meer, reinigt unser blackhead remover die Poren porentief.
  • Regeneriert und erhält die Elastizität - Angereichert mit Aloe Vera und Arganol, nährt unser handgefertigter blackhead remover Ihre Haut und wirkt gleichzeitig den Zeichen der Hautalterung entgegen. Neben der Entfernung von mitesser entfernen unsere skincare produkte auch, Ihre Haut elastisch zu halten.
  • Spendet Feuchtigkeit & macht die Haut geschmeidig - Mit unserem Beta-Carotin-reichen Mitesser entferner werden Unreinheiten bekämpft. Die Mikroalgen in unserer Mitesser Maske regen außerdem die Produktion von Retinol und neuen Hautzellen an und sind somit ideal, um einen gesunden Teint zu fördern.
  • Fördert das natürliche Gleichgewicht - Benötigen Sie eine Alternative zu einer Avocado Oil oder Totes Meer Maske? Probieren Sie unsere blackhead remover mask. Sie ist reich an Nährstoffen und vereint die hautgesundheitsfördernden Vorteile von Mikroalgen, Aloe Vera, Arganol und mehr.
  • Vegane & grausamkeitsfreie Gesichtsmaske für alle Hauttypen - Die Inhaltsstoffe unserer porenreiniger gesicht pflege wesentlich sind ideal für fettige, trockene oder Mischhaut. Verwenden Sie diese Alternative zu einer Alginate maske, um Ihre Hautpflegeroutine zu verbessern!

 

Saft des Ahornbaums

Ahornsaft verbessert die Wirkung aller anderen Inhaltsstoffe eines Hautpflegeproduktes. Das liegt daran, dass die Moleküle des Saftes kleiner sind, als Wasser-Moleküle. Das Produkt kann so besser von der Haut aufgenommen werden und tiefer eindringen. Außerdem enthält der Saft Vitamine und Nährstoffe. Der interessanteste Bestandteil des Ahornsaftes sind aber die sogenannten Aminopeptide, und die sind im Bereich der Zellverjüngung gerade der absolute Renner. Aminopeptide fördern nämlich die Bildung des Strukturproteins Kollagen. Dieses ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und hält unsere Haut straff.

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Teebaumöl

Teebaumöl wird oft zur Bekämpfung von Pickeln eingesetzt. Das liegt an seiner antiseptischen, antibakteriellen Wirkung. Es hilft, Entzündungen zu bekämpfen und beruhigt die Haut nachhaltig. Am besten trägt man es abends nach der Reinigung auf und lässt es über Nacht einwirken. Ein schöner Nebeneffekt ist die leicht mattierende Wirkung. Teebaumöl eignet sich also auch bei fettiger und Mischhaut.

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  • 🌿 DAS BESTE FÜR DEINE SCHÖNHEIT: Ideal zur Pflege von Hautproblemen wie Pickel oder Mitesser durch die natürliche entzündungshemmende, antiseptische Wirkung.
  • 🌿 VIELSEITIGER HELFER: Zur Reduktion von Gerüchten oder als Duftöl in der Aromatherapie zur Linderung von Stress und Angstzuständen.
  • 🌿 HÖCHSTMÖGLICHE QUALITÄT: 100% australisches Teebaumöl (Melaleuca Alternifolia), schonend durch Wasserdampfdestillation aus besten Teebaumblättern gewonnen, vegan und tierversuchsfrei.
  • 🌿 HOCHWERTIGE VERPACKUNG: Lange Haltbarkeit durch die lichtgeschützte Glasflasche. Leichte Dosierung mit dem integrierten Tropfaufsatz oder alternativ mit der beigelegten Pipette. Das Teebaum Öl kommt in einer liebevollen Verpackung - ideal zum Verschenken.
  • 🌿 100% ZUFRIEDENHEIT: Deine Zufriedenheit ist unser Antrieb! Wir möchten, dass du von unserer hochwertigen Naturkosmetik überzeugt bist und sichtbare Ergebnisse erzielst. Sollte das nicht der Fall sein, bekommst du dein Geld ohne wenn und aber zurück.

 

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist sowas wie der Heilige Gral des Anti-Aging. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes und trägt maßgeblich zu seiner Festigkeit bei. Mit zunehmendem Alter wird es allerdings immer weniger produziert. Mit verschiedenen Produkten kann man der Haut die fehlende Hyaluronsäure von außen zuführen. So wird sie wieder fester und Fältchen werden vermindert. In der Kosmetik gibt es mittlerweile unzählige Produkte, die Hyaluronsäure enthalten.

colibri skincare Hyaluron Booster 50ml - Hyaluron Serum Gesicht
  • ANTI AGING SERUM: Für Gesicht, Hals und Dekolleté: Das Hyaluron Serum von colibri skincare spendet intensiv Feuchtigkeit und verbessert die Hautelastizität - in einer Studie mit 30 Probanden nach 28 Tagen messbar bestätigt. Ideal bei Trockenheitsfältchen.
  • GLATTER UND PRALLER WIRKENDE HAUT: Die Haut wird durch das Gesichtsserum intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und erscheint glatter, praller und straffer. 100 % der Probanden bestätigten, dass sich die Haut nach der Anwendung prall und fest anfühlt (30 Probanden, 28 Tage).
  • STRAHLENDE HAUT DURCH FÜNF HYALURONSÄUREN: Das Feuchtigkeitsserum enthält einen Komplex aus fünf aufeinander abgestimmten Hyaluronsäuren unterschiedlicher Molekülgröße, die die Haut gezielt mit intensiver Feuchtigkeit versorgen. Urea, Panthenol und Allantoin ergänzen die Formel.
  • AUCH FÜR DIE AUGENPARTIE: Das Hyaluron Serum eignet sich auch zur Pflege der Augenpartie - eine kleine Menge mit dem Ringfinger sanft unter dem Auge einklopfen. Der Airless Spender ermöglicht eine einfache Dosierung.
  • AUCH GEEIGNET ALS MAKE-UP PRIMER: Vor deiner Schminkroutine das Hyaluron Serum noch einmal als Primer auftragen. So vermeidest du trockene Stellen und deine Foundation wird weniger fleckig.

 

Schweinekollagen

Schweinekollagen wird in der Kosmetik eingesetzt, da es dem menschlichen Kollagen sehr ähnlich ist. Die Wirkung ist allerdings umstritten, da Kollagen-Moleküle angeblich zu groß sind, um von der Haut überhaupt aufgenommen werden zu können. In Asien ist der Einsatz von Schweinekollagen allerdings weit verbreitet. Auch bei uns sind Produkte erhältlich.

Pig Collagen Jelly Pack 80G // Mascarilla De Noche 80G
  • Es spendet Feuchtigkeit
  • Verfeinert das Hautbild
  • Verbreitet einen sanften Blütenduft

Fotos: gradyreese/iStock.com

Faszientraining – Der geheime Figurbooster

Faszientraining
They See Me Rollin’

Sie spielen eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit und die Funktionsweise unseres Körpers, dennoch sind Faszien erst seit Kurzem ein Gesprächsthema.

Was sind Faszien?

Als Faszien wird das Netzwerk aus dem Bindegewebe Kollagen bezeichnet, das sich durch unseren gesamten Körper zieht. Die Organe sind von dem Gewebe ummantelt, außerdem hält es den Bewegungsapparat zusammen. Die Faszien sind jedoch nicht bloß ein Verbindungselement, sondern enthalten auch Nervenenden, mit deren Hilfe wichtige Körperfunktionen gesteuert und Wahrnehmungen weitergeleitet werden.

Bewegungsmangel und einseitige Belastungen können dem Fasziengewebe jedoch schaden. Verdrehte oder verklebte Faszien sind die Folge und können eine Vielzahl unterschiedlicher Probleme verursachen. Meist äußern sich Blockaden im Fasziengewebe durch Schmerzen am Bewegungsapparat und Verspannungen bis hin zu Taubheitsgefühlen.

Faszien Scherengitter

Was bringt Faszientraining?

Wenn du häufig verspannt bist oder das Gefühl hast, dich nicht richtig bewegen zu können, kann Faszientraining das Richtige für dich sein. Auch wenn man die allgemeine Beweglichkeit verbessern möchte, ist Faszientraining hervorragend geeignet.

Dem Gewichtsverlust dient das Training jedoch nur bedingt. Bei den Übungen verbrennt der Körper kaum Kalorien, sodass man durch Faszientraining allein nicht direkt Gewicht verliert.

Das Training verbessert jedoch das Körpergefühl und damit auch die Haltung. Wenn die Beweglichkeit des Körpers verbessert wird, hat man zudem auch wieder mehr Lust, Sport zu machen. Cardio- und Krafttraining fallen durch gezieltes Faszientraining also um einiges leichter. Hinzu kommt, dass Faszientraining der Entstehung von Cellulite vorbeugt. Ob es auch bei bereits entstandener Orangenhaut hilft, darüber scheiden sich die Geister jedoch.

Der Effekt von Faszientraining auf die Figur ist also eher straffender Natur. Außerdem lässt es dich jünger erscheinen, weil es deine Bewegungen geschmeidig macht und dein ganzer Körper dadurch viel fitter wirkt.

Faszientraining Übungen

Welche Trainingsmethoden gibt es?

Charakteristisch für das Faszientraining sind vielseitige Übungen, die durch Bewegungsformen wie Schwingen, Dehnen und Springen dafür sorgen sollen, dass sich verklebtes Fasziengewebe wieder lockert. Wichtiger Bestandteil des Trainings ist zudem die sogenannte Blackroll, eine Schaumstoffrolle, die der Massage des Fasziengewebes dienen soll.

Die Blackroll wird meist vor und nach dem Training dazu benutzt, sämtliche Muskelgruppen „durchzuwalken“. Dazu wird sie fünf bis zehn Minuten lang über die Muskelgruppen gerollt. Die benachbarten Fasziengewebe werden so gelockert. Zudem wird die Flüssigkeitsversorgung in den behandelten Bereichen angeregt, sodass das anschließende Training noch effektiver wird.

Übrigens kannst du die Blackroll auch an trainingsfreien Tagen zur Massage einsetzen. Ein bis zwei Trainingseinheiten von etwa zehn Minuten in der Woche reichen schon aus, um das Fasziengewebe zu lockern. Durch zusätzliche Massagen wird der Effekt verstärkt.

Im Bereich des Faszientrainings gibt es immer neue Angebote, die auf unterschiedliche Wirkungen abzielen. Es gibt jedoch einige Übungen, die du ganz einfach zu Hause durchführen kannst, um deinem Fasziengewebe etwas Gutes zu tun.

Dazu gehören zum Beispiel Springübungen. Je mehr die Bewegungen variiert werden, desto wirkungsvoller sind die Einheiten. Das bedeutet, dass Hampelmänner mit Sprüngen von einem Bein aufs andere, mit federnden Sprüngen und Sprüngen in unterschiedliche Richtungen abgewechselt werden sollten.

Sanfte Stretching-Übungen, bei denen die Faszien in den Beinen, den Armen und im Brustbereich gelockert werden, kann man ebenfalls problemlos daheim durchführen. Um die Beine zu dehnen, reicht es bereits aus, sich mit hüftbreit geöffneten Beinen hinzustellen, leicht in die Knie zu gehen und dann den Oberkörper nach vorn zu beugen.

Arm- und Brustbereich werden gedehnt, wenn man die Arme in schwingenden Bewegungen von hinten oben („hinter dem Kopf“) nach vorn unten („vor den Knien“) pendeln lässt und dabei den Oberkörper mitnimmt. Auch Übungen, bei denen man das Körpergewicht an der Wand abstützt, eignen sich dazu sehr gut. Hier solltest du jedoch aufpassen, dass du dich nicht zu ruckartig bewegst, sondern dich gut abfedern kannst.

Es ist nicht notwendig, eine Vielzahl verschiedener Übungen durchzuführen. Drei bis vier reichen aus, wenn sie sorgsam und konzentriert ausgeführt werden. Das Faszientraining kannst du übrigens ganz einfach in den reguläres Workout integrieren, sei es beim Aufwärmen oder als kurze Einheit zwischendurch.

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Fotos: rock_the_stock / stock.adobe.com; – FaszienScherengitter von Dr. Robert Schleip – www.fascialnet.com. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Kollegen nerven? So bleibst du professionell, ohne dich zu verbiegen

Frustrierte Frau in einer Besprechung - Kollegen nerven? So bleibst du professionell
Diese Strategien können dir bei deinem Konflikt mit Kollegen helfen.

Du musst nicht mit jedem Menschen im Job privat warm werden. Aber wenn dich ein Kollege so sehr nervt, dass du schon mit angespannter Laune ins Büro gehst, wird aus Antipathie schnell ein echtes Karriere- und Energieproblem.

Kolleginnen und Kollegen sucht man sich selten aus. Man landet in Projekten, Teams, Meetings und Abstimmungen mit Menschen, die anders kommunizieren, anders arbeiten, lauter sind, chaotischer sind, kontrollierender sind oder schlicht einen wunden Punkt treffen. Das ist unangenehm, aber erst einmal normal.

Entscheidend ist nicht, ob du jemanden sympathisch findest. Entscheidend ist, ob du trotzdem professionell, klar und handlungsfähig bleibst. Denn wenn Ärger über Kolleginnen oder Kollegen dauerhaft deinen Arbeitstag bestimmt, verlierst du Fokus, Gelassenheit und manchmal auch den Blick dafür, was wirklich passiert.

AJOURE´ Impuls

Nicht jeder schwierige Kollege ist ein Problem, das du lösen musst. Aber jede dauerhafte Anspannung ist ein Signal, das du ernst nehmen solltest.

1. Prüfe zuerst: Geht es um Sympathie oder um Verhalten?

Manchmal stört uns an einem Menschen nicht sein konkretes Verhalten, sondern sein Stil. Die Kollegin redet schneller als du. Der Kollege ist sehr direkt. Jemand braucht mehr Rückfragen, als dir lieb ist. Eine andere Person wirkt kühl, obwohl sie vielleicht nur konzentriert ist.

Bevor du innerlich ein Urteil fällst, lohnt sich ein kurzer Realitätscheck. Frage dich:

  • Was genau stört mich an dieser Person?
  • Gibt es konkrete Situationen oder eher ein allgemeines Gefühl?
  • Beeinträchtigt das Verhalten unsere Arbeit wirklich?
  • Oder reagiere ich auf einen Kommunikationsstil, der einfach nicht meiner ist?
  • Habe ich selbst schon klar gesagt, was ich brauche?

Dieser Schritt ist unbequem, aber wichtig. Denn wenn du nur denkst „die Person nervt“, bleibt alles diffus. Wenn du dagegen benennen kannst, was konkret passiert, kannst du viel besser reagieren.

2. Lass dich nicht von Gruppendynamik anstecken

In vielen Teams entstehen stille Lager. Eine Person gilt irgendwann als „schwierig“, „anstrengend“ oder „unprofessionell“, und plötzlich übernimmt man diese Bewertung, ohne die Situation selbst noch sauber zu prüfen.

Natürlich kann es sein, dass mehrere Menschen dieselben Probleme wahrnehmen. Es kann aber auch sein, dass sich eine Stimmung verselbstständigt. Gerade im Büro werden kleine Reibungen schnell zu Geschichten, die immer wieder erzählt werden.

Deshalb: Hör hin, aber mach dir dein eigenes Bild. Sprich nicht über die Person, wenn du eigentlich mit ihr sprechen müsstest. Und vermeide es, dich durch Lästern kurzfristig besser zu fühlen. Es löst selten das Problem und macht dich im Zweifel selbst angreifbar.

3. Trenne Beobachtung von Interpretation

Ein guter Konflikt-Check beginnt mit nüchternen Beobachtungen. Nicht: „Er respektiert mich nicht.“ Sondern: „Er unterbricht mich in Meetings regelmäßig, bevor ich meinen Punkt beendet habe.“ Nicht: „Sie will mich sabotieren.“ Sondern: „Sie gibt wichtige Informationen erst sehr spät weiter.“

Der Unterschied ist groß. Beobachtungen kann man besprechen. Interpretationen lösen dagegen schnell Verteidigung aus.

Kleiner Satz mit großer Wirkung: „Mir ist aufgefallen, dass …“ funktioniert fast immer besser als „Du machst immer …“.

4. Sprich es früh an, bevor aus Ärger eine Grundhaltung wird

Viele Konflikte werden nicht groß, weil das Problem so riesig ist, sondern weil zu lange nichts gesagt wird. Man schluckt etwas herunter, wird innerlich gereizter, liest irgendwann jede Kleinigkeit negativ und explodiert dann an einer Stelle, an der das Gegenüber gar nicht versteht, was los ist.

Wenn dich ein konkretes Verhalten wiederholt stört, bitte um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch. Nicht zwischen Tür und Angel, nicht im Gruppenmeeting und nicht als Spitze vor anderen. Besser ist ein ruhiger Moment mit einem klaren Ziel.

Du kannst zum Beispiel sagen:

Gesprächshilfe

„Ich möchte kurz etwas ansprechen, damit wir besser zusammenarbeiten. Mir ist in den letzten Meetings aufgefallen, dass ich meine Punkte oft nicht zu Ende ausführen kann. Mir wäre wichtig, dass wir uns gegenseitig ausreden lassen. Können wir darauf achten?“

So bleibst du konkret, ruhig und lösungsorientiert, ohne dich kleinzumachen.

5. Bleib professionell, auch wenn du innerlich kochst

Es ist verständlich, wenn dich eine Person triggert. Trotzdem ist der Arbeitsplatz nicht der Ort für Seitenhiebe, Augenrollen, stille Strafen oder öffentliche Bloßstellung. Das fühlt sich vielleicht in dem Moment gerecht an, macht die Situation aber selten besser.

Professionalität bedeutet nicht, alles zu ertragen. Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden, wie du reagierst. Manchmal heißt das: kurz rausgehen, durchatmen, eine Nacht darüber schlafen oder erst dann antworten, wenn du wieder sachlich formulieren kannst.

Wenn du generell Schwierigkeiten hast, Grenzen zu setzen, passt dazu auch unser Artikel Nein sagen lernen: Wie du Grenzen setzt, ohne dich schuldig zu fühlen.

6. Setze klare Arbeitsgrenzen

Nicht jede Beziehung im Job muss herzlich werden. Manchmal reicht eine klare, respektvolle Arbeitsebene. Das ist besonders hilfreich, wenn du mit jemandem regelmäßig zu tun hast, aber merkst: Persönlich wird das wahrscheinlich nichts.

Arbeitsgrenzen können ganz praktisch aussehen:

  • Absprachen schriftlich zusammenfassen
  • Meetings mit klarer Agenda führen
  • Zuständigkeiten sauber festhalten
  • bei wiederkehrenden Reibungen neutrale Dritte in Abstimmungen einbeziehen
  • private Gespräche reduzieren, wenn sie immer wieder kippen

Das ist keine Kälte. Es ist Selbstschutz und gute Zusammenarbeit. Gerade ambitionierte Frauen verwechseln Harmonie oft mit Professionalität. Du darfst freundlich sein, ohne dich emotional verfügbar für jedes Teamdrama zu machen.

7. Dokumentiere, wenn es nicht mehr nur nervig ist

Ein schwieriger Kommunikationsstil ist das eine. Wiederholte Abwertung, Bloßstellung, Drohungen, Ausgrenzung, sexuelle Belästigung oder diskriminierende Bemerkungen sind etwas anderes. Dann geht es nicht mehr um „Ich mag meinen Kollegen nicht“, sondern um ein Arbeitsumfeld, das geklärt werden muss.

Wenn du das Gefühl hast, dass eine Grenze überschritten wird, dokumentiere konkrete Vorfälle: Datum, Situation, Beteiligte, Wortlaut, mögliche Zeugen und Auswirkungen auf deine Arbeit. Das hilft dir, die Lage klarer zu sehen und macht spätere Gespräche mit Führungskraft, HR, Betriebsrat oder Vertrauensperson konkreter.

Wichtig: Das ist keine Rechtsberatung. Aber wenn es um Mobbing, Diskriminierung oder Belästigung geht, solltest du nicht versuchen, alles allein über gute Kommunikation zu lösen.

8. Hole Führung oder HR dazu, wenn Gespräche nicht reichen

Direkte Gespräche sind sinnvoll, solange sie sicher und realistisch sind. Wenn du aber schon mehrfach versucht hast, die Zusammenarbeit zu verbessern, und sich nichts ändert, darfst du eskalieren.

Bereite ein Gespräch mit deiner Führungskraft möglichst sachlich vor:

  • Was ist konkret passiert?
  • Seit wann besteht das Problem?
  • Wie wirkt es sich auf Arbeit, Projekt oder Team aus?
  • Was hast du bereits versucht?
  • Welche Lösung wünschst du dir?

Je konkreter du bist, desto weniger wirkt das Gespräch wie persönlicher Frust und desto eher wird daraus ein lösbares Arbeitsproblem.

9. Frag dich ehrlich, ob der Job noch zu dir passt

Manchmal ist ein schwieriger Kollege nur der sichtbare Teil eines größeren Problems. Vielleicht gibt es im Team keine klare Führung. Vielleicht werden Konflikte grundsätzlich ignoriert. Vielleicht ist die Unternehmenskultur genau die Art von Umfeld, in der du dauerhaft Energie verlierst.

Dann darf die Frage größer werden: Will ich hier bleiben? Gibt es interne Optionen? Brauche ich eine andere Rolle? Einen anderen Arbeitgeber? Oder ist es vielleicht Zeit, beruflich grundsätzlich neu zu denken?

Das heißt nicht, bei jedem Konflikt sofort zu kündigen. Aber es heißt, deine berufliche Energie ernst zu nehmen. Wenn du morgens dauerhaft mit Widerstand aufwachst, ist das ein Signal.

Mehr zu beruflicher Entwicklung, Selbstständigkeit und neuen Optionen findest du in unserem Hub Business für Frauen. Wenn es eher um innere Klarheit, Grenzen und Selbstführung geht, passt auch Mindset für Frauen.

Zum Mitnehmen

Du musst Kolleginnen und Kollegen nicht lieben. Aber du darfst erwarten, dass Zusammenarbeit respektvoll, klar und professionell möglich ist. Wenn das nicht klappt, brauchst du nicht mehr Geduld, sondern einen besseren nächsten Schritt.

Fazit: Schwierige Kolleginnen und Kollegen sind ein Klarheitstest

Wenn dich jemand im Job regelmäßig nervt, ist das nicht automatisch ein Drama. Es ist aber eine Einladung, genauer hinzuschauen: Was stört mich wirklich? Was kann ich direkt ansprechen? Wo brauche ich Grenzen? Und ab wann ist das Problem größer als persönliche Antipathie?

Je früher du aus dem inneren Ärger in eine klare Handlung kommst, desto weniger Raum nimmt die Person in deinem Kopf ein. Genau darum geht es: nicht um perfekte Harmonie, sondern um Selbstführung, Energie und professionelle Klarheit.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto © laflor/iStock.com

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