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Skinny Fat – Du bist schlank und trotzdem fett?

Skinny Fat

Jeder hat diese eine Freundin, die gertenschlank ist und von sich behauptet, fett zu sein. Du rollst mit den Augen, aber sie liegt tatsächlich gar nicht falsch: sie ist skinny fat. Das beschreibt einen Menschen, der optisch zwar schlank wirkt, bei näherer Betrachtung sind jedoch Fettpolster zu sehen. Das ist nicht nur unschön, sondern kann fast genauso ungesund sein wie echtes Übergewicht.

Was ist skinny fat?

Skinny fat beschreibt einen Menschen, der äußerlich schlank wirkt, aber nur, solange er angezogen ist. Sichtbar übergewichtig ist er nicht, und doch weiß er selbst, dass alles wackelt, wenn er sich bewegt. Wahrscheinlich treibt ein solcher Mensch wenig bis gar keinen Sport, hat einen nicht allzu gesunden Lebensstil und beschwert sich über den Bauch, die Hüften und den Po. Trotzdem wird diesem Menschen von jedem gesagt, er sei völlig im Rahmen und das bisschen Körperfett sei kein Problem.

Die Freundinnen in deinem Freundeskreis, die sich ständig über ihren Körper beschweren und dabei schlank wirken, liegen damit aber gar nicht so verkehrt. Bei einer Messung des Körperfettgehalts kann herauskommen, dass ihr Fettanteil ähnlich hoch ist wie der eines sichtbar übergewichtigen Menschen. Sie setzen es nur anders an und dank ihres Stoffwechsels werden sie nicht sichtlich übergewichtig. Das Phänomen skinny fat führt übrigens nicht nur dazu, dass im Bikini sichtlich alles wackelt und Betroffene nicht wirklich gut aussehen. Es kann sogar regelrecht gefährlich für die Gesundheit sein.

Warum ist skinny fat ein so großes Risiko?

Sichtbare Fettreserven bilden sich an der Hüfte, den Oberschenkeln, an Bauch und Po. Besonders Frauen setzen hier Fett an, bei Männern verteilt es sich über den Körper anders. Eines haben beide Geschlechter jedoch gemeinsam: nicht benötigte Fettzellen werden unsichtbar an den inneren Organen angesetzt und gefährden dort die Gesundheit. Bei schlank wirkenden Menschen mit hohem Körperfettanteil passiert somit dasselbe wie bei übergewichtigen Menschen. Die wachsenden Fettpolster an den inneren Organen sorgen dafür, dass das Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen deutlich ansteigt.

Weiterhin wird besonders Bauchfett schneller wieder gelöst und wandert ins Blut, das wiederum kann zu Bluthochdruck führen. Herzinfarkte und Schlaganfälle sind keine seltenen Folgeerkrankungen einer solchen Entwicklung. Schlank wirkende Leute, die solche Fettpolster mit sich herumtragen, gehen damit ähnliche Risiken ein, wie wenn sie echtes Übergewicht hätten.

Bin ich skinny fat?

Das klingt alles ganz schön unheimlich! Tatsächlich sind viele schlank wirkende Menschen vom Phänomen skinny fat betroffen und würden sich selbst gut tun, daran etwas zu ändern. Du gehörst wahrscheinlich zu dieser Gruppe, wenn du einen hohen Anteil an Körperfett hast. Es gibt zwar Körperfettwaagen, diese sind allerdings ungenau – deswegen solltest du diese Frage durch einen Arzt klären lassen. Sehr wahrscheinlich wird er dir aber bestätigen, dass du skinny fat bist, wenn du wenig oder gar keinen Sport treibst, dich grundsätzlich wenig bewegst und vielleicht auch nicht allzu gesund isst. Ein relativ sicheres Signal ist, dass der Bauch zwar flach wirkt, wenn du dich nicht bewegst – doch ein Schritt reicht und dein Bauch wackelt. Das deutet eindeutig auf Fett hin.

Denk daran, dass die Einschätzung eines medizinischen Fachmanns entscheidend ist, um festzustellen, ob du wirklich unter dem skinny fat-Phänomen leidest. Eine professionelle Diagnose kann dir ein klares Bild über deinen Gesundheitszustand verschaffen und auf individuelle Maßnahmen hinweisen. Scheue dich nicht, deinen Arzt zu konsultieren, da dies der erste Schritt zu einem gesünderen Lebensstil sein kann.

Schlank, aber fett – und jetzt?

Als nicht sichtlich übergewichtige Frau hast du einen Vorteil – du hast es relativ leicht, etwas für deine Gesundheit zu tun.

Zunächst solltest du deine Ernährung überdenken. Isst du genug Gemüse? Oder ernährst du dich hauptsächlich von Fettigem und Ungesundem? Das musst du ändern! Um deinen Weg zur Gesundheit zu unterstützen, ist eine ausgewogene Ernährung von entscheidender Bedeutung. Das bedeutet nicht unbedingt, dass du dich radikal einschränken musst, sondern vielmehr, dass du bewusstere Entscheidungen triffst. Denk an mehr Gemüse, mageres Protein und gesunde Fette. Du wirst überrascht sein, wie diese einfachen Anpassungen positive Auswirkungen auf deinen Körper haben können.

Weiterhin empfiehlt sich Bewegung. Ums Fitnessstudio kommst du also kaum herum. Eine gute Mischung aus Cardio- und Krafttraining bringen deine Muskeln auf Vordermann und lassen das überschüssige Fett schmelzen. Eine Alternative ist aber auch beispielsweise schwimmen, da du hierbei alle Körperpartien trainieren kannst und die Gelenke schonst. Das Ganze hat übrigens einen sehr schönen Nebeneffekt: Der unschöne Schwabbel am Bauch wird mit der Zeit verschwinden und du kannst dich im Bikini bewegen, ohne dass alles wackelt. Dann bist du wirklich schlank!

Dein Selbstbild – deine Gesundheit!

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass das eigene Selbstbild eine Rolle spielt. Eine negative Wahrnehmung des eigenen Körpers kann den Weg zur Verbesserung erschweren. Erinnere dich daran, dass du mehr bist als nur die Hülle, die dich umgibt. Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind entscheidend, um Veränderungen positiv zu gestalten.

Der Weg zur Beseitigung von skinny fat ist ein langfristiger Prozess. Sei geduldig mit dir selbst und bleib am Ball. Denk daran, dass es nicht nur um das Aussehen, sondern vor allem um deine Gesundheit geht. Wenn du konsequent an deinen langfristigen Gesundheitszielen arbeitest, wirst du mit der Zeit nicht nur schlanker aussehen, sondern dich auch gesünder und vitaler fühlen.

Foto: baytunc / Getty Images
Quelle: Foulis SA, Hughes JM, Friedl KE. New Concerns About Military Recruits with Metabolic Obesity but Normal Weight („Skinny Fat“). Obesity (Silver Spring). 2020 Feb;28(2):223. doi: 10.1002/oby.22724. PMID: 31970904.

Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr in Kosmetika

Mikroplastik Kosmetika

Einige der größten Probleme unserer Zeit sind aus Müll. Genauer gesagt sind sie aus Plastikmüll, der im Meer treibt. Katastrophenbilder von angeschwemmten Plastikbergen und an Plastik erstickten Tieren kennt jeder. Die größere Gefahr ist aber eine fast unsichtbare: das sogenannte Mikroplastik.
 

Im 21. Jahrhundert besteht der Alltag aus Kunststoff

Kunststoff ist mit zum wichtigsten Bestandteil des Alltags geworden. Das Leben wird durch Kunststoffprodukte einfacher, scheinbar sauberer, angenehmer und sicherer. Ob Fernseher oder Auto: etliche Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs enthalten Plastik. 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich hergestellt. Allein in Europa sind es rund 60 Millionen. Dass Plastikbecher und Frischhaltefolien aus Kunststoffen bestehen, sieht man mit bloßem Auge. Von einigen Produkten erwartet man es auf den ersten Blick aber kaum. Ein kleines Experiment: Begib dich ins Bad, schalte dein Kunststoffradar an und lasse den Blick schweifen. Was findest du? Shampoo-Flaschen, Cremeverpackungen, Dosen und Schalen – das ist klar. Aber was ist mit dem weniger Offensichtlichen? Was ist mit dem Inhalt deiner Cremes, Zahnpasta, Shampoos und Kosmetika? Erschreckenderweise bestehen Kosmetikprodukte zu einem guten Anteil aus sogenanntem Mikroplastik. Damit sind Kunststoffteile mit einer Größe von weniger als einem Millimeter gemeint, wie sie in partikulärer und flüssiger Form als Schleifmittel, Bindemittel und Filmbinder von Peelings, Duschgels oder Lippenstiften zum Einsatz kommen. Deine Haut kommt Tag für Tag mit Plastik in Kontakt. Noch schlimmer: Tagtäglich nimmst du sogar Plastik zu dir.
 

Wie Mikroplastik der Umwelt einen Kunststoffüberzug verpasst

Kosmetika wie Lippenstifte werden am Abend vom Gesicht entfernt. Genau wie Peelings und Duschgels wandern sie durch die Abwasseranlagen ins Klärwerk. Im Klärwerk verlassen ihre Kunststoffpartikel aber keineswegs das Wasser. Mikroplastik ist nämlich zu klein, als dass man es fassen könnte. Aus diesem Grund schleicht sich das Mikroplastik wie ein schädlicher Organismus in die Umwelt und landet in den Gewässern. Die Partikel werden von Kleinstlebewesen verschlungen. Von Kleinstlebewesen ernähren sich wiederum Fische. Mit den Fischen gelangt das Mikroplastik in die Körper von Säugetieren und nicht zuletzt in den Organismus des Menschen. Systematisch vergiften wir uns selbst. Die Zukunftsperspektiven reifen damit schon fast zu einem Science-Fiction heran: Wird der menschliche Körper in abschätzbarer Zeit etwa kaum mehr aus etwas anderem bestehen als aus Plastik? Schon gut, das ist vielleicht eine Übertreibung. Nichtsdestotrotz bewegen wir uns ignorant auf ein ökologisches Desaster zu. Je kleiner Plastik ist, desto mehr Lebewesen nehmen es mit der Nahrung auf. Die Meere tragen auf ihrer Oberfläche schon jetzt eine unsichtbare Schicht aus Kunststoff, die jahrzehntelang im Meer verbleibt und sich in Wellenbewegungen Stück für Stück ausbreitet.
 

Die BUND-Meeresschutzexpertin Nadja Ziebarth erklärt, wie Mikroplastik in die Umwelt gelangt, was wir dagegen tun können und wieso Mikroplastik zum Beispiel in Kosmetik verboten gehört:
 

 

Mikroplastik in der Zukunftsperspektive einer mutierten und degenerierten Welt

Mikroplastikpartikel überziehen unsere gesamte Umwelt mit einem Plastikguss, den Tiere, geschweige denn wir selbst, nicht einmal wahrnehmen. Vor allem Polystyrene und Polyethylene wurden mittlerweile in hohen Konzentrationen innerhalb von Gewässern wie dem Wattenmeer nachgewiesen. Plastik ist aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften ein echter Schadstoffmagnet. Laut dem Bund ziehen die Partikel etliche Schadstoffe an. Aus diesem Grund übersteigt die Schadstoffkonzentration in Bereichen mit Mikroplastik die Konzentration von plastikfreien Bereichen oft hundertmal. Außerdem sind in Kunststoff selbst bereits produktionsbedingte Chemikalien enthalten. Wer Kunststoff isst, nimmt damit automatisch auch Schadstoffe auf. Das gilt zum einen für die Meeresbewohner und zum anderen für uns, da wir Meeresbewohner essen. Erwiesenermaßen kann Mikroplastik krebserregend und sogar erbgutverändernd wirken. Größere Plastikstücke besitzen im Vergleich zu Mikroplastik eine geringere Gesamtoberfläche pro Gewichtseinheit. Damit bindet Mikroplastik sogar wesentlich mehr Schadstoffe als größere Plastikteile.
 

Unsichtbares Mikroplastik in Kosmetika im Auge behalten

Der BUND fordert aufgrund der Lage ein absolutes Mikroplastik-Verbot für Kosmetika. Durch die bisherige Datenlage gelingt es ÖKO-TEST allerdings nicht abschließend, die Rolle von Kosmetika bei der Plastikverschmutzung der Umwelt zu bewerten. Nichtsdestotrotz ist mittlerweile zumindest bekannt, dass neben Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET) und Nylon-12 oder Nylon-6 sowohl Polyurethan (PUR), Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA) und Acrylates Copolymer (AC), als auch Acrylates Crosspolymer (ACS) und Polyquaternium-7 (P-7) in vielen Kosmetika enthalten sind. Nach der Kosmetikverordnung besteht mittlerweile Deklarationspflicht für alle in Kosmetika enthaltenen Inhaltsstoffe. Allerdings tragen die meisten Kosmetika noch immer keine allgemein verständlichen Erläuterungen, die den Konsumenten eine gewisse Markttransparenz verschaffen könnten. Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. empfiehlt seinen Mitgliedern, Mikroplastikanteile zukünftig aus Kosmetika zu entfernen. Risikoärmere Alternativen zu Reibekörpern aus Kunststoff gibt es genügend.

Der BUND hat hierzu einen Einkaufsratgeber veröffentlicht, der Kosmetika mit Mikroplastik-Inhaltsstoffen auflistet.

 

Zertifizierte Naturkosmetika verzichten schon lange auf Mikroplastik und greifen für Peelings beispielsweise auf mineralische und pflanzliche Stoffe wie Kieselerde, Tonerde und gemahlene Pflanzenkerne zurück. Die dunkle Zukunftsperspektive einer plastiküberzogenen und mutierten Welt ist heute noch zu stoppen, indem wir umweltbewusster konsumieren und den unsichtbaren Feind genauestens im Auge behalten.

 

Fotos: Tony Hutchings / Getty Images

Ruth Moschner: „Zu lernen ist für mich wahrer Luxus.”

Ruth Moschner

Im Gespräch mit dem charismatischen Multitalent Ruth Moschner haben wir so einiges über eine gesunde Ernährung, Tier- und Umweltschutz und über das Sommer-Special von Grill den Henssler erfahren.
 

Ajouré: Ruth, du schaust immer blendend aus. Was ist dein Beauty-Geheimnis?

Vielen Dank, sehr reizend. Du solltest mich mal morgens sehen, da fällt dir aber nichts mehr ein. O.k., ganz so schlimm ist es jetzt nicht. Beim Fernsehen oder bei Fotoshootings hat man ja meist ein klasse Team dabei, welches die Stuckateurs-Arbeiten übernimmt. Privat schminke ich mich nicht – dann benutze ich nur Wimperntusche. Ich teile mir mein Leben nämlich eigentlich mit einem kleinen frechen Jungen, der beim Fernsehen eben kurz mal Prinzessin spielt.

Ich bin ja echt gerne Tussi, gar keine Frage, ich genieße das auch für Events in diese tollen Roben zu schlüpfen, die einem manchmal keine Luft zum Atmen lassen. Und ich besitze auch privat sehr, sehr viele Kleidchen. Aber es wohnt eben auch ein kleiner Frechdachs in mir, der sich immer wieder die Knie aufschlägt, weil er in seiner Schusseligkeit gegen eine Türe gerannt ist. Ach ja, ansonsten hilft es tatsächlich, mit dem Rauchen aufzuhören und eine positive Lebenseinstellung zu haben. Und Humor rettet so manchen Blick in den Spiegel. Ein faltiges fröhliches Gesicht ist hübscher als ein faltiges frustriertes Gesicht.

Ajouré: Du stehst ganz offen dazu, leidenschaftlich gerne zu essen. Fällt es da schwer, dass die Kurven an den richtigen Stellen bleiben?

Es fällt dem Körper im Laufe der Zeit prinzipiell schwer, der Erdanziehung zu widerstehen. Ich habe aber das Glück tolle Gene zu haben, ich kann essen, was ich will und treibe eigentlich keinen Sport. Hahaha … kleiner Scherz. Sorry. Ich liebe es nur immer, solche Sätze zu lesen und wollte das einfach auch einmal in meinem Leben sagen! Aber jetzt mal im Ernst. Ich ernähre mich hauptsächlich gesund, das bedeutet, ich achte darauf, möglichst wenig industriell veränderte Lebensmittel zu essen. Dazu kommt, dass ich keinen Alkohol vertrage, auch wenn ich immer wirke, als hätte ich schon morgens drei Promille im Blut.

Man muss sich einfach klarmachen, was man zum Überleben braucht und was zum Nasch-Luxus gehört. Letzteres sollte nicht überwiegen, MUSS aber eben auch mal sein. Und ich treibe Sport, jeden Tag, um genau zu sein. Nicht lange, immer so 20 Minuten, Hula Hoop, Pilates, Laufen gehe ich auch. Wenn ich Zeit habe, fahre ich viel Fahrrad, weil ich kein Auto habe, Treppen steigen ist eh Pflicht – irgendwie müssen die Hummeln im Hintern einfach immer in Bewegung bleiben.
Und ein- bis zweimal die Woche quält mich mein Trainer. Im Gegenzug darf ich ihn am Ende immer mit den Boxhandschuhen vermöbeln. Wir nehmen das beide nicht persönlich.

 

Ruth_Mooschner

 

Ajouré: Neben deinen bereits erschienenen Büchern rund um Süßes teilst du auch auf Instagram leckere Rezepte mit deinen Followern. Lässt du für den perfekten Schnappschuss dein Essen auch mal kalt werden?

Nein, dafür bin ich viel zu verfressen. Die Bilder dauern nie länger als zwei, drei Minuten, länger würde ich es nicht aushalten. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich, dass die Rezepte so gut ankommen. Also, folgt mir weiter auf Instagram und Facebook. Es gibt immer viel zu sehen! Sorry, die Eigenwerbung musste jetzt sein, ich mache das ja noch nicht so lange wie andere Promis.

Ajouré: Ernährst du dich nach einem bestimmten Prinzip?

Ich esse vorwiegend basenüberschüssig, um meinen Körper mit guten Inhaltsstoffen zu versorgen. Außerdem habe ich nicht so eine immense Angst vor Kohlenhydraten. Ganz im Gegenteil. Hauptsache ist jedoch, dass es komplexe Kohlenhydrate sind, also Vollkorn, möglichst unverarbeitet, naturbelassen und gerne auch glutenfrei. Durch die ganzen hochgepimpten Züchtungen ist es nicht verkehrt, darauf zu achten, selbst wenn man keine Unverträglichkeit hat. Ansonsten koche ich viel vegan, aber auch hier nicht irgendwelche Ersatzprodukte, sondern neue kreative Gerichte. Süßes mache ich oft selbst und ohne Industriezucker.

Ab und zu kommt auch Fisch auf den Tisch. Geflügel eher selten, da gehe ich aber auch nach dem Lustprinzip – wenn mein Körper mir signalisiert, er hätte das jetzt gerne, dann gibt es das auch. Inzwischen funktioniert die Kommunikation auch wirklich ganz gut. Das war nicht immer so. Ich habe mit Anfang 20 zum ersten Mal meine Ernährung umgestellt, bis heute war das ein langer Weg. Und ich freue mich, meine Tipps via Internet weitergeben zu können, damit andere vielleicht nicht ganz so lange brauchen, um sich wohlzufühlen. Aber: Ich bin immer eine Genussfrau und ich erlaube mir auch mal ein herrlich großes Eis mit Sahne zu essen, Torte oder einen tollen Nachtisch. Sowas ist wichtig und gehört genauso dazu.

Ajouré: Was ist deine ultimative Nasch-Fitness-Balance?

Da ich das alles echt gerne mache und so in meinen Alltag integriert habe, kann ich gar nicht sagen, was es da für eine Formel gibt. Als ich noch voll auf Zuckerdroge war, war das schon schwieriger. Inzwischen bin ich da nicht mehr so ferngesteuert. Wenn ich Lust auf einen fettigen Nachtisch habe, gönne ich mir den auch. Mal zwei, drei Kilo mehr auf den Hüften sind jetzt auch kein Weltuntergang und polstert die Falten von innen auf.

Ajouré: Im vergangenen Jahr hast du ein Fernstudium zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin abgeschlossen. Wie kam es dazu, dass du dich für diesen Studiengang entschlossen hast? Werden wir dich zukünftig als Ernährungs- und Fitness-Coach sehen?

Das wäre schon toll und irgendetwas möchte ich durchaus daraus machen, weil das ein absolutes Herzensprojekt ist. Ich würde auch gerne Vorträge zum Thema halten. Ich habe mir mit dem Studium einen langen Traum erfüllt und werde das Ganze im Herbst auch noch mehr vertiefen, da freue ich mich schon drauf, auch wenn das wieder heißt, sich auf den Hosenboden zu setzen und zu büffeln. Dieses Studium und dieses Wissen ist etwas, worauf ich echt stolz bin. Zu Lernen ist für mich wahrer Luxus. Das kann mir niemand nehmen. Es ist doch sowieso ein Segen, dass Bildung in unserem Land für jeden erschwinglich ist. Klar, als Kind findet man das nicht immer so doll, aber unterm Strich geht es uns in Deutschland doch wirklich gut damit.

 

Ruth Moschner

 

Ajouré: Du engagierst dich für den Umwelt- und Tierschutz und bist darüber hinaus sogar Bio-Botschafterin für das Thema „Gesunde Ernährung“. Wie sehen dabei deine Aufgaben aus?

In erster Linie mache ich natürlich in der Öffentlichkeit auf verschiedene Themen aufmerksam. Dazu kommen Aktionen auf Messen oder an Schulen, Events oder man ist tatsächlich für ein bestimmtes Thema vor Ort, um darüber zu berichten. Wir planen eine Aktion über Fledermäuse zu machen, aber grundsätzlich halte ich das Gesamtbild, also das nachhaltige Leben, für erstrebenswert. Natürlich geht das nicht immer. Aber wir haben schon so viele Arten auf dem Gewissen und unser Ökosystem wird irgendwann nicht mehr funktionieren, weil einfach alles aufeinander aufbaut und ineinandergreift.

Bio zu kaufen heißt ja nicht nur, sich selbst etwas Gutes zu tun, sondern daran zu denken, dass mit Pestiziden verseuchte, monokulturell bepflanzte Felder Tieren keinen Lebensraum mehr bieten, sondern sie umbringen, die Böden auslaufen und somit keine Mikronährstoffe mehr von den Pflanzen aufgenommen werden können. Wenn wir beispielsweise darüber unsere Insekten ausrotten, wird nichts mehr befruchtet und es gibt kein Obst und Gemüse mehr.

Ich habe vor eineinhalb Jahren eine nachhaltige Kakaoplantage im Süden von Belize besucht, das war mit einer der schönsten Tage meines Lebens. Nicht nur, weil natürlich Kakao meine Leidenschaft ist. Es war mir eine Ehre, so ein stimmiges Ökosystem sehen zu dürfen. Jede Pflanze hatte seine Aufgabe und seinen Sinn und alles hat in sich funktioniert, ohne dass der Mensch groß eingreifen musste. Privat lebe ich das Thema auch aus, indem ich schon seit Jahren Ökostrom beziehe, möglichst viel das Fahrrad als Transportmittel benutze, Bio-Höfe unterstütze, Energiespartöpfe habe und, und, und… man kann ja schon mit kleinen Aktionen viel tun.

Ajouré: Mitte Juli erscheinen drei Folgen des „Grill den Henssler“-Sommerspecials. Was erwartet uns?

Die drei Events in Magdeburg werden etwas ganz Besonderes. Wir sind Open-Air und haben ein viel größeres Publikum auf der Seebühne, als in unserem Kölner Kuschelstudio. Es wird nicht gekocht, sondern ohne Elektro-Schnickschnack gegrillt, alles über offenem Feuer mit Holzkohle, Grillsteinen, Dutch-Ofen und allerlei anderem Grillequipment. Trotzdem bekommt der Zuschauer natürlich die Grundelemente der Show, die es immer gibt – Wettkampf, eine kritische, meckernde Jury, so, wie wir sie lieben, Spiele für Extrapunkte und einen bis aufs Zahnfleisch ehrgeizigen Steffen Henssler – zu sehen.

Ajouré: Was macht das Format „Grill den Henssler“ für dich persönlich so besonders und sehenswert?

Ich finde, es ist sowohl für mich als Moderatorin, als auch als Zuschauerin nach all den Jahren immer noch spannend, weil man einfach vorher nie weiß, was passieren kann. Die Show ist eine riesen Spielwiese und man kann sich prima austoben. Kindergeburtstag im Fernsehen. Besser geht es nicht. Und persönlich haben wir das beste Team der Welt hinter den Kulissen, das motiviert natürlich doppelt und dreifach.

Ajouré: Hast du privat schon das eine oder andere Rezept nachgekocht?

Da ich ja nicht so der Fleischfreund bin, halte ich mich da eher zurück. Aber ich nutze immer den Avocado-Reifetest, den ich bei Steffen gelernt habe. Oben am Knubbel vorsichtig drücken, NICHT an den Seiten. Lässt sich dieser Knubbel leicht versenken, ist die Avocado gut. Ansonsten noch etwas warten. Ach ja, und Avocado leicht angrillen oder braten, auch sehr lecker. Im Grunde kann man sagen, dass Steffen mein Verhältnis zu Avocados nachhaltig verändert hat.

 

Ruth Moschner auf der Fashion Week

 

Ajouré: Wie man unschwer erkennen kann, ist Mode eine weitere Leidenschaft von dir. Worin fühlst du dich am wohlsten?

Beruflich müssen es natürlich High Heels sein und gerne auch mal die großen Roben. Aber ich mag es auch sportlich. Allerdings bin ich kein Jogginghosentyp, dann lieber eine gute Jeans. Kleidchen liebe ich vor und hinter der Kamera, wobei ich privat auch Maxi-Kleider sehr gerne mag, die vor der Kamera aber wahrscheinlich zu viel wären. Und die hohen Schuhe bleiben in der Freizeit meist auch im Schrank, da trage ich lieber Dr. Martens oder Turnschuhe. Und ich liebe Sonnenbrillen. Da besitze ich unzählige Exemplare.

Ajouré: Welche fünf Kleidungsstücke sollte jede Frau deiner Meinung besitzen?

Ich glaube tatsächlich, dass ein gutsitzender BH mit das wichtigste Kleidungsstück für eine Frau ist. Da lohnt es sich wirklich, mal in ein Fachgeschäft zu gehen und sich die richtige Größe vermessen zu lassen. Dann eine gutsitzende Jeans – für die man sich wahrscheinlich einen halben Tag Zeit und ausreichend Motivation mitnehmen muss, um die zu finden. Und dann natürlich die Klassiker, einen schwarzen, schönen High Heel, in dem man gut laufen kann, ein tolles Cocktailkleid, wobei ich da ja eher das Rote dem Schwarzen vorziehe, ein tolles, einfach geschnittenes Jackett, auch nicht unbedingt in schwarz, sondern in Farbe und, Nummer 6 – was in jede Handtasche gehört, auch wenn das jetzt vielleicht kein Kleidungsstück ist – ein knallroter Lippenstift, falls man spontan Eindruck machen möchte.

Ajouré: Was sind deine modischen Must-haves für diesen Sommer?

Ich bin seit etwa zwei Jahren total in Jumpsuits verliebt. Für mich die coolere Variante des Cocktailkleids. Und man kann sie auch tragen, wenn man, wie ich, kurviger gebaut ist. Ich dachte nämlich lange Zeit, das ginge bei meiner Figur gar nicht, aber eigentlich streckt das ganz gut. Ansonsten gehe ich eher nicht so nach der Mode, sowas kann man meist eh nur machen, wenn man über 1,80 groß und superdünn geraten ist.

Ajouré: Vielen Dank, liebe Ruth.

 

Fotos: @ruthmoschner / Instagram; VOX / Bernd Jaworek; Matthias Nareyek, Isa Foltin / Kontributor / Getty Images

Mit diesen 7 Tricks hält dein Parfüm viel länger!

Es grenzt nahezu schon an Geldverschwendung, wenn wir einen teuren Duft auftragen, der dann in Windeseile wieder verfliegt – schneller als wir das Wort P-A-R-F-Ü-M buchstabieren können. Allerdings gibt es ein paar Tricks, mit denen dein Parfüm länger ein duftendes Erlebnis bleibt.

Die Chemie hinter Parfüm

Um zu verstehen, warum einige Parfüms länger halten als andere, ist es hilfreich, einen Blick auf die Zusammensetzung und die Chemie hinter Parfüm zu werfen. Ein Parfüm besteht aus einer Kombination verschiedener Duftstoffe, die in drei Hauptkategorien unterteilt werden: Kopfnoten, Herznoten und Basisnoten. Jede dieser Noten spielt eine spezifische Rolle in der Duftentwicklung und hat eine unterschiedliche Verdunstungsrate.

Kopfnoten

Die Kopfnoten sind die ersten Düfte, die man nach dem Auftragen eines Parfüms wahrnimmt. Sie sind in der Regel leicht und frisch und verflüchtigen sich schnell. Typische Kopfnoten sind Zitrusdüfte wie Zitrone, Bergamotte oder Grapefruit. Aufgrund ihrer leichten Molekülstruktur verdunsten diese Noten innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten nach dem Auftragen.

Herznoten

Nachdem die Kopfnoten verflogen sind, kommen die Herznoten zum Vorschein. Sie bilden das eigentliche Herzstück des Parfüms und sind in der Regel voller und komplexer als die Kopfnoten. Blumige Düfte wie Rose, Jasmin oder Lavendel sowie Gewürze wie Zimt und Nelke sind häufige Herznoten. Sie haben eine mittlere Verdunstungsrate und können mehrere Stunden auf der Haut verbleiben.

Basisnoten

Die Basisnoten sind die Düfte, die am längsten auf der Haut verbleiben. Sie bilden die Grundlage des Parfüms und verleihen ihm Tiefe und Langlebigkeit. Typische Basisnoten sind schwere, holzige oder harzige Düfte wie Sandelholz, Moschus oder Vanille. Diese Noten haben die langsamste Verdunstungsrate und können je nach Zusammensetzung des Parfüms und Hauttyp bis zu mehreren Tagen auf der Haut wahrnehmbar sein.

Die Kombination dieser drei Noten und ihre jeweiligen Verdunstungsraten bestimmen, wie ein Parfüm riecht und wie lange der Duft anhält. Parfüms mit einem höheren Anteil an Basisnoten halten in der Regel länger, während solche mit einem höheren Anteil an Kopfnoten schneller verfliegen. Die Kunst der Parfümherstellung liegt darin, diese Noten so zu kombinieren, dass ein harmonisches und langanhaltendes Dufterlebnis entsteht.

Mit diesen 7 Tipps hält dein Parfüm länger

1. Kühl und trocken lagern

Auch wenn sich schöne Parfüm-Flakons super als Deko auf dem Badezimmerregal machen, solltest du sie dort besser nicht lagern und dein Parfüm außer Reichweite von Sonnenlicht, Wärme und Feuchtigkeit halten. Zu starke Temperaturschwankungen können nämlich sogar dazu führen, dass dein Duft kippt.

2. Direkt nach dem Duschen auftragen

Besonders lange halten Düfte auf durchbluteter und fettiger Haut. Am besten cremst du deine Haut nach dem Duschen oder Baden mit einer geruchsneutralen Körperlotion ein, damit der Duft länger und intensiver riecht.

3. Auf die richtigen Stellen sprühen

Durch Wärme wird der Geruch des Parfüms verstärkt. Daher ist es ratsam, Körperstellen in der Nähe des Pulses zu besprühen. Das kann das Dekolleté sein, die Armbeuge, die Handgelenke, der Nacken oder aber auch die Kniekehlen.

4. Reiben verboten!

Wenn du auch die Gewohnheit hast, nach dem Aufsprühen die Handgelenke aneinander oder an den Hals zu reiben, dann zerstörst du damit die Duftmoleküle, wodurch die Intensität verloren geht. Besser nur vorsichtig aufeinander legen.

5. Haare sind Duftträger

Da der Alkohol im Parfüm allerdings dein Haar austrocknen und deine Haarstruktur sogar schädigen kann, solltest du das Parfüm nicht direkt ins Haar sprühen sondern stattdessen vor dem Kämmen auf deine Haarbürste. Du kannst aber auch stattdessen zu Haarparfüms greifen – sie enthalten nur in geringen Mengen Alkohol, dafür aber umso mehr Pflegestoffe.

6. Parfüm richtig dosieren

Weniger ist oft mehr. Zu viel Parfüm kann überwältigend wirken und sogar Kopfschmerzen verursachen. Beginne mit einem leichten Sprühstoß und füge bei Bedarf mehr hinzu. Es ist besser, den Duft im Laufe des Tages aufzufrischen, als zu Beginn zu viel aufzutragen.

7. Duftschichten aufbauen

Eine weitere Methode, um den Duft länger zu halten, ist das Aufbauen von Duftschichten. Verwende Duschgel, Bodylotion und Parfüm aus derselben Duftserie. Diese Schichtung hilft, den Duft zu intensivieren und seine Haltbarkeit zu verlängern.

Mit diesen Tipps kannst du das Beste aus deinem Parfüm herausholen und den ganzen Tag über einen angenehmen Duft genießen.

Parfüm länger haltbar Tricks & Tipps

Deine Haut beeinflusst die Duftentwicklung

Die Art und Weise, wie ein Parfüm auf deiner Haut riecht und wie lange der Duft anhält, kann stark von deinem Hauttyp abhängen. Verschiedene Hauttypen reagieren nämlich unterschiedlich auf die Duftstoffe in Parfüms, was zu Variationen in der Duftentwicklung führt. Indem du deinen Hauttyp berücksichtigst, kannst du also sicherstellen, dass dein Parfüm nicht nur gut riecht, sondern auch so lange wie möglich anhält.

Ölige Haut

Menschen mit öliger Haut haben oft den Vorteil, dass Parfüm bei ihnen länger hält. Die natürlichen Öle auf der Haut helfen, die Duftmoleküle zu binden und verlangsamen deren Verdunstung. Das bedeutet, dass der Duft intensiver und länger wahrnehmbar ist. Wenn du eine ölige Haut hast, wirst du feststellen, dass selbst leichtere Düfte eine anhaltende Präsenz haben.

Trockene Haut

Im Gegensatz dazu neigt Parfüm dazu, schneller zu verfliegen, wenn es auf trockener Haut aufgetragen wird. Trockene Haut hat weniger natürliche Öle, die den Duft binden können, was dazu führt, dass die Duftmoleküle schneller verdunsten. Wenn du trockene Haut hast, kannst du dies kompensieren, indem du deine Haut vor dem Auftragen des Parfüms mit einer geruchsneutralen Feuchtigkeitscreme oder Lotion hydratisierst. Dies hilft, den Duft länger zu bewahren.

Empfindliche Haut

Bei empfindlicher Haut ist Vorsicht geboten, da einige Duftstoffe Irritationen oder allergische Reaktionen hervorrufen können. Es ist ratsam, Parfüms mit natürlichen oder hypoallergenen Inhaltsstoffen zu wählen und sie zunächst in einer kleinen Menge zu testen.

Kombinierte Haut

Bei kombinierter Haut kann die Duftentwicklung variieren, je nachdem, wo das Parfüm aufgetragen wird. Bereiche mit mehr natürlichen Ölen, wie die T-Zone, können den Duft länger halten, während trockenere Bereiche wie die Wangen eine schnellere Verdunstung des Duftes erleben können.

DIY Parfüm-Refreshers

Manchmal braucht man unterwegs eine schnelle Auffrischung des Dufts. Hier sind einfache Anleitungen, um tragbare DIY Parfüm-Refreshers herzustellen, die du überallhin mitnehmen kannst.

1. Parfüm-Rollerball

Ein Parfüm-Rollerball ist eine praktische und auslaufsichere Möglichkeit, deinen Lieblingsduft unterwegs aufzufrischen.

  • Materialien: Ein leerer Rollerball-Flakon, Trägeröl (wie Jojoba- oder Mandelöl), dein Lieblingsparfüm oder ätherische Öle.
  • Anleitung: Fülle den Rollerball-Flakon zu zwei Dritteln mit dem Trägeröl. Füge einige Tropfen deines Parfüms oder der ätherischen Öle hinzu. Verschließe den Flakon und schüttle ihn gut, um die Inhaltsstoffe zu vermischen. Trage den Duft unterwegs einfach auf Pulsstellen auf.

2. Duftendes Taschentuch

Ein duftendes Taschentuch ist eine schnelle und einfache Lösung, um deinen Duft aufzufrischen.

  • Materialien: Ein kleines Stück Stoff oder ein Taschentuch, dein Lieblingsparfüm.
  • Anleitung: Sprühe das Parfüm auf das Stoffstück oder Taschentuch. Bewahre es in einer kleinen Plastiktüte oder einem wiederverschließbaren Beutel in deiner Tasche auf. Tupfe es bei Bedarf leicht auf deine Haut oder Kleidung, um den Duft aufzufrischen.

3. Fester Parfümbalsam

Ein fester Parfümbalsam ist eine großartige Alternative, um deinen Duft unterwegs diskret aufzufrischen.

  • Materialien: Bienenwachs, Kokosöl, dein Lieblingsparfüm oder ätherische Öle, eine kleine Dose oder ein Tiegel.
  • Anleitung: Schmelze das Bienenwachs und das Kokosöl im Verhältnis 1:1 in einem Wasserbad. Nimm die Mischung vom Herd und lasse sie etwas abkühlen. Füge dann das Parfüm oder die ätherischen Öle hinzu. Gieße die Mischung in die Dose oder den Tiegel und lasse sie fest werden. Trage den Balsam bei Bedarf auf Pulsstellen auf.

Diese DIY Parfüm-Refreshers sind nicht nur praktisch, sondern auch eine kreative und individuelle Möglichkeit, deinen Lieblingsduft immer bei dir zu haben. Sie sind perfekt für Reisen, lange Tage oder einfach für eine schnelle Dufterfrischung zwischendurch.

Foto: David Lewis Taylo / Getty Images; Africa Studio / stock.adobe.com

Choker – Der Must-have Halsschmuck der 90er

Choker Halsschmuck Trend

Choker sind momentan ein echtes Must-have! Die eng am Hals anliegenden Ketten werten jedes Outfit in Null Komma nix auf. Egal ob schlicht und filigran in Schwarz, mit breitem Band oder auffälliger mit Verzierungen und hängenden Ketten – Choker sind absolute Eyecatcher! Der Ursprung der Ketten liegt im 15. Jahrhundert und sie erfreuten sich bereits in den 1990er Jahren schon großer Beliebtheit. Wenn du einen langen Hals hast, kannst du jedes beliebige Modell tragen. Solltest du eher einen kürzeren Hals haben, empfiehlt es sich zu einem filigraneren, schmalen Choker zu greifen, damit er deinen Hals optisch nicht noch kürzer erscheinen lässt.

Wir haben für dich die schönsten Modelle herausgesucht:

 
Choker Halsbänder Produkte
 

1. Limited Edition – Locker anliegendes Halsband mit Würfelverzierungen €16,99

2. ASOS – Basic – Halsband aus Spitze € 7,49

3. Limited Edition – Ketten-Halsband € 25,99

4. Love Rocks – Anliegende Halskette aus Spitze € 25,99

5. ASOS – Kurze Halskette mit Sternanhänger € 11,49

6. ASOS – Kurze Halskette mit kleinem Quastenanhänger € 8,49

7. ALDO – Griwia – Hellbraune Halskette zum Wickeln € 11,99

8. Limited Edition – Kurzes, breites Halsband mit großer Quastenschnürung € 35,99

9. Limited Edition – Samthalsband mit Schleifendesign € 11,49

10. ASOS – Basic Velvet – Halsband €7,49

11. VALENTINO – Leder-Choker Rockstud mit Nieten € 210,00

 

Fotos: Asos; Mytheresa

„Gegessen wird immer“ – Im Interview mit den Gründern des gesunden Onlineshops

Beatrice von Wrede, Friederike Tschacksch und Philipp von Sahr

Die drei Gründer Beatrice von Wrede, Friederike Tschacksch und Philipp von Sahr starteten vor fast genau fünf Jahren zunächst ihren Onlineshop deinBiogarten.de in dem sie ökologische Lebensmittel wie Bio-Obst und -Gemüse angeboten haben. Im vergangenem Jahr gingen sie schließlich mit ihrem neuen Konzept „Gegessen wird immer“, bei dem der Erzeuger, sein Handwerk und der Fokus auf die Qualität der Lebensmittel immer an erster Stelle stehen, an den Start.

Im Interview mit Beatrice haben wir so Einiges über den Shop und den Blog erfahren und auch gleich noch ein leckeres Zucchini-Rezept bekommen.
 

Ajouré: Wie habt ihr drei zueinander gefunden?

Beatrice von Wrede: Bevor wir beschlossen haben, miteinander zu arbeiten, waren wir bereits befreundet. Philipp und ich kennen uns schon seit unserer Jugend und haben zusammen an dem Vorgänger von GEGESSEN WIRD IMMER gearbeitet. Friederike lernten wir hier in Berlin über einen gemeinsamen Freund kennen, woraus schnell eine gute Freundschaft wurde. Zu dritt beschlossen wir dann, das vorherige Konzept weiterzudenken und unter GEGESSEN WIRD IMMER zu relaunchen.

Ajouré: Wie entstand die Idee für euren Blog und Shop?

Den Onlineshop GEGESSEN WIRD IMMER (gegessenwirdimmer.de) haben wir aus dem Vorgänger DeinBiogarten.de heraus neu gegründet, wo wir ausschließlich bio-zertifizierte Lebensmittel anboten. Wir haben beim vorherigen Modell gemerkt, dass uns durch den Fokus auf den ökologischen Anbau die Möglichkeit verwehrt blieb, Lebensmittel in das Sortiment aufzunehmen, die zwar toll sind, aber kein Siegel tragen. Daher stellen wir heute nicht mehr nur das Bio-Siegel in den Vordergrund, sondern Produkte, die durch ihre Qualität und die Erzeuger dahinter überzeugen. Natürlich haben wir in unserem Sortiment auch nach wie vor noch viele Produkte in Bio-Qualität.

Wir kommen täglich mit vielen interessanten und begeisterten Menschen unterschiedlichster Handwerke in Kontakt und wollten diese Eindrücke und Erfahrungen auch gerne unseren Kunden zugänglich machen – daher haben wir unseren Shop um einen Blog erweitert. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir alle Inhalte selbst produzieren, denn gutes Handwerk ist unsere Leidenschaft. Den Maßstab den wir an die Qualität unserer Produkte anlegen, setzen wir uns auch selbst.

Ajouré: Was ist eure Philosophie?

Wir setzen uns mit den Erzeugern und ihren Produkten, aber auch mit Experten aus der Lebensmittelbranche intensiv und auf Augenhöhe auseinander. Da wir an eine Welt glauben in der Lebensmittel einen besonderen Stellenwert haben, geben wir diese Philosophie weiter und versuchen hierüber Inspirationen zu schaffen. Wir schließen uns mit anderen Menschen zusammen, die diese Leidenschaft teilen und mit uns gemeinsam weitertragen möchten. Dabei legen wir viel Wert auf einen achtungsvollen Umgang miteinander – sowohl innerhalb unseres Teams, als auch mit unseren Geschäftspartnern. Nur wenn jeder das tut, was er gut kann und was ihn begeistert, kann ein Team eine Leistung vollbringen, die ein Einzelner nicht geschafft hätte – daran glauben wir fest.

Ajouré: Woher stammen eure Rezept-Ideen?

Die ersten Impulse für unsere Rezeptideen kommen hauptsächlich aus der Saison und unserem Sortiment. Natürlich recherchieren wir und probieren viel aus, bevor wir unsere Kreationen dann auf dem Blog veröffentlichen. Manchmal kooperieren wir auch mit Experten und stellen gemeinsame Ideen vor.

Ajouré: Worauf achtet ihr bei der Auswahl der Rezepte?

Natürlich müssen sie köstlich schmecken! Aber wichtig ist auch, dass sie vielfältig, ansprechend und gleichzeitig einfach nachzukochen sind. Wir sind kein Anbieter von fertigen Rezeptboxen, sondern möchten mit unseren Rezepten zeigen, wie kreativ und vielfältig Genuss sein kann und dass der Umgang mit Lebensmitteln viel Spaß macht.

Ajouré: Welches Gericht gelingt tatsächlich immer?

Pasta al Pesto gelingt wirklich immer! Mit tollem handgemachten Pesto vom Landhaus Wittemans wird aus diesem einfachen Gericht etwas ganz Besonderes.

Ajouré: Welche Pläne habt ihr für die Zukunft mit „Gegessen wird immer“?

Wir glauben, wir sind mit GEGESSEN WIRD IMMER auf dem richtigen Weg und würden uns freuen, in Zukunft auch weiterhin Kunden mit unserer Einstellung zu Lebensmitteln überzeugen und begeistern zu können. Außerdem beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Upcycling und arbeiten gerade an der Entwicklung einer Eigenmarke, bei der wir aussortiertes Obst vor dem Wegwerfen bewahren und zu köstlichen Fruchtaufstrichen und Chutneys verarbeiten. Das ist wirklich sehr spannend und wird auch in Zukunft ein Riesenthema sein, da sind wir uns sicher.

 

Rezept:

Zucchinisalat mit Ziegenkäse

 
Zucchinisalat mit Ziegenkäse
 

Für 2 Personen:
 
30 g Spinat
300 g Zucchini (warum du unbedingt mehr Zucchini essen solltest)
200 g Ziegenbert (1 Stück)
2 EL frische, fein gehackte Petersilie
1 EL frischer, fein gehackter  Majoran
30 ml Olivenöl
1 Zitrone
1 TL flüssiger Honig
1 TL Chiliflocken
1 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer

 

Die Spinatblätter waschen und trocknen.

Sollten die Spinatblätter zu groß sein, einfach zerkleinern und den harten Stielkern entfernen.

Nun die Zucchini waschen und trockentupfen. Anschließend in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden.

Das Olivenöl mit dem Saft der Zitrone und dem Honig vermengen. Die gehackten Kräuter und die Chiliflocken zugeben und das Ganze mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Zum Schluss den grob geschnittenen Ziegenkäse darüber verteilen und den Salat mit dem Dressing übergießen.

Fotos: Massimiliano Alessandro / EyeEm / Getty Images; Gegessen wird immer / Ilaria Di Emidio

Zucchini – Der gesunde Alleskönner

Zucchini gesundes Gemüse

Die Zucchini, die ursprünglich aus Italien stammt, gehört mittlerweile zu den beliebtesten Gemüsesorten. Viele haben sie eigens im Garten und können innerhalb der Saison täglich ernten. Es gibt sie in verschiedenen Farben, von gelb über hellgrün bis dunkelgrün.

Die Zucchini ist eine Verwandte des Kürbisses und von der Züchtung her relativ unkompliziert. Wir könnten sie auch als „gesundes Unkraut“ bezeichnen. Dabei hat sie eine ganze Menge mehr zu bieten!

Die Zucchini macht schlank

Die Tatsache, dass sie einen Fettgehalt von unter 1 % hat, macht die Zucchini als leichtes Sommergemüse sehr attraktiv. Sie hat einen sehr hohen Wassergehalt und lässt somit kaum Platz für einen hohen Gehalt an Energie. 100 Gramm enthalten nämlich gerade mal 19 kcal.

Mit ihr darfst du dich so richtig satt essen und brauchst dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Ganz im Gegenteil, denn die Zucchini liefert dir viele, wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Außerdem kurbeln die Ballaststoffe deine Verdauung an und beugen Verstopfungen vor.

Du findest vor allem folgende Vitamine in ihr

  • Vitamin A, welches besonders wichtig für die Produktion des Sehfarbstoffes deiner Augen ist. Dabei solltest du wissen, dass Vitamin A ein fettlösliches Vitamin ist und dein Körper es am besten in Kombination mit einem gesunden Pflanzenöl aufnehmen kann.
  • Vitamin B1 ist für die Aufrechterhaltung deines gesunden Stoffwechsels und Konzentrationsfähigkeit von großer Bedeutung.
  • Vitamin B2 hilft dir dabei, ein gesund aussehendes Hautbild zu bewahren.
  • Vitamin B6 wird von deinem Körper für den Aminosäurestoffwechsel benötigt.
  • Vitamin C stärkt und schützt das Kollagen im Bindegewebe. Es verleiht dir also nicht nur straffe Haut, sondern hilft deinem Körper auch dabei, die Zahngesundheit, nämlich einen starken Halt deiner Zähne im Zahnhalteapparat zu bewahren. Außerdem wirkt es antioxidativ auf Radikale in deinem Körper.

Mineralien und Spurenelemente

Des Weiteren enthält die Zucchini viele Mineralien. Kalium ist essenziell für die Herzgesundheit, Kalzium besonders wichtig für deine Muskelarbeit und Knochen, sowie das entzündungshemmende Zink. Eisen wird von deinem Körper für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt. Die Spurenelemente Phosphor, Selen und Mangan wirken sich positiv auf dein Immunsystem aus.

Was kann die Zucchini noch

Die Zucchini ist ein wahrer Alleskönner. Durch ihren geringen Gehalt an Kohlenhydraten ist sie ein beliebtes Gemüse in der Low-Carb-Diät. Diabetiker nutzen sie als ein bevorzugtes Lebensmittel, da die benötigte Insulinmenge sehr gering ist.
Sie wirkt entwässernd und beugt Bluthochdruck vor. Außerdem kannst du sie sehr lange im Kühlschrank lagern.

Wer die Zucchini gerne mal anders zubereiten möchte, der sollte unbedingt den Zucchinisalat mit Ziegenkäse probieren – einfach lecker!

 

Foto: tstock / stock.adobe.com

Die Top 5 Instagram Hotties

Instagram Hotties

Der Sommer ist dir noch nicht heiß genug? Das wird sich beim Anblick dieser heißen Männer-Models, die nebenher noch richtige Instagram-Sensationen sind, sicher schnell ändern!
 
 

1. Nick Bateman – 5 Mio Follower

 
 

2. Mariano Di Vaio – 4,8 Mio Follower

 

 

3. Andrea Denver – 1 Mio. Follower

 

 

4. Marlon Teixeira – 530 Tsd. Follower

 

 

5. Matthew Noszka – 411 Tsd. Follower

 

 

Fotos: @andreadenver3; @marianodivaio; @marlontx; @matthew_noszka; @nick__bateman / Instagram

Smart ist das neue Sexy – So kommst du clever rüber

Smart ist das neue Sexy

Ist dir das schon mal aufgefallen? Der heiße Business-Typ steigt aus, schaut sich unter den Frauen um, die in der Nähe sind … und checkt diejenige ab, die das Business-Kostüm trägt! Warum? Weil sie erfolgreich wirkt. Und wieso ist sie erfolgreich? Weil sie nicht nur Stil, sondern auch Köpfchen hat. Schlau ist das neue Sexy, selbst die Hornbrille erlebt ein Revival und wird mittlerweile selbst von jungen Mädchen als modisches Statement getragen. Viel wichtiger als clevere Looks ist ein cleverer erster Eindruck. Wie du diesen erweckst, ganz gleich ob du nun der nächste Einstein bist oder nicht, verraten wir dir!

Mache dich interessant – sei interessiert!

Wenn du einen Mann kennenlernst, der sich für etwas anderes als Fußball, Bier und Kumpels interessiert – wie wirkt das auf dich? Wahrscheinlich würdest du ihn am liebsten sofort fragen, ob er dich heiraten und Vater deiner Kinder werden will, denn solche Menschen sind interessant! Was wolltest du schon immer mal tun? Töpfern? Belege einen Kurs. Kalligraphie lernen? Die Volkshochschule hat dafür bestimmt etwas im Angebot. Mandarin lernen? Nicht gerade anspruchslos, aber du musst ja nicht gleich morgen fließend Chinesisch sprechen können. Das alles sagt über dich aus, dass du sehr weit über den Tellerrand hinausschaust und nicht langweilig bist – sondern eine vielschichtige Persönlichkeit.

Höre zu. Höre wirklich zu.

Bestimmt kennst du jemanden, dem du erzählen kannst, was du willst und beim nächsten Gespräch fällt dir auf, dass nichts hängen geblieben ist – dein Gegenüber erinnert sich an kein einziges Detail von dir – aber du kennst jetzt sein oder ihr halbes Leben, wahrscheinlich ohne danach gefragt zu haben. Wirken solche Leute besonders schlau auf dich? Eher nicht! Schlaue Leute sind gute Zuhörer. Sie wollen nicht um jeden Preis die Diskussion gewinnen, ihnen geht es eher darum, ihr Gegenüber wirklich zu verstehen. Stelle Fragen und höre genau hin, was dir deine Mitmenschen sagen. Merke es dir und erinnere dich daran, wenn es zur Sprache kommt. Wenn es doch einmal darum geht, dass der andere Unrecht hat, hast du auf diese Weise übrigens auch bessere Karten, da du durchs Zuhören deine eigene Gedankenwelt um neue Sichtweisen erweiterst.

Das Internet macht schlau

Lustige Memes, Sprüchebilder und verrückte Videos sind eine gute Unterhaltung und helfen dir vielleicht, dich zu entspannen. Wenn wir ehrlich sind, zappen wir alle mal ins Trash-TV oder schauen uns den Blödsinn auf den Facebook-Seiten von Leuten an, die wir zugegebenermaßen nicht für besonders helle Leuchten halten. Doch du weißt eigentlich, dass das Zeitverschwendung ist. Du könntest dir genauso gut ein Nachrichtenvideo ansehen, müsstest dich nicht großartig anstrengen und wärst dann über das Weltgeschehen informiert. Tipp: Interessieren den Mann, dessen Aufmerksamkeit du auf dich lenken willst, Autos, eine Fremdsprache oder eine bestimmte Persönlichkeit? Schaue dir online ein halbwegs anspruchsvolles Video dazu an und merke dir Fragen, die du dazu hast – für die er selbstverständlich der beste Ansprechpartner ist …

Deine Wortwahl und deine Intelligenz

Es gibt Worte und Ausdrucksweisen, die wir einfach nicht mit einem schlauen Köpfchen in Verbindung bringen, sondern eher mit dem Gegenteil davon. Keiner von uns macht “immer” den gleichen Fehler – oder “nie”. Solche Ausdrücke bringen wir unbewusst mit jemandem in Verbindung, der nur in schwarz-weiß denken kann. “Ey” und “Alter” wirken auch nicht besonders intelligent. Versuche dich ohne Füllwörter auszudrücken, denn davon abgesehen, dass sie dich weniger clever wirken lassen, als du wirklich bist, können sie dich sogar verunsichert aussehen lassen. Wer etwa hinter jeder Aussage “eigentlich” benutzt, sagt damit, dass er sich selbst nicht sicher ist – und das liegt nicht am Inhalt des Satzes …

Wortwahl und Ausdrucksweise – ein feiner Unterschied

Die Worte, die du verwendest oder bewusst nicht verwendest, sind die eine Sache. Eine andere Sache ist die Ausdrucksweise als Ganzes. Viele sehr intelligente Menschen erklären anderen ihre Welt so, dass keiner außer ihnen selbst sie verstehen kann. Versuche lieber nicht, auf diese Weise besonders schlau rüberzukommen. Erkläre Dinge lieber so, dass sie wirklich jeder verstehen kann, denn zur Intelligenz gehört auch die Empathie. Und diese wiederum macht dich sofort sympathisch.

Klassische Looks wirken schlauer

Als du noch ein Teenager warst, haben dich die schick-elegant gekleideten Frauen in Beige-, Grau- und Pastelltönen sicherlich gelangweilt. Du hast sie aber gleichzeitig als intelligent, schlau und erfolgreich wahrgenommen, oder? Clevere Leute sind meistens sehr selbstbewusst und brauchen keine bunten Haare, zerfetzte Jeans, tiefe Ausschnitte oder schrille Schuhe um aufzufallen. Das Klassische ist eher ihr Stil, denn sie überzeugen lieber durch Persönlichkeit. Außerdem würde dir ein Bleistiftrock in einer dezenten Farbe mit Pumps oder Ballerinas und einer schicken Rüschenbluse sicher auch gut stehen. Warum? Weil dieser Look einfach jeder Frau schmeichelt und noch dazu schnell zusammengestellt ist!

Foto: Inna Makeenko / Getty Images

Jetzt wird’s bunt! Und zwar auf den Augen!!

buntes Augen Make-up

Schlichte, schwarze Wimpern, klassische Eyeliner und zurückhaltende Lidschatten sind Schnee von gestern, denn jetzt im Hochsommer geht’s farbenfroh zu! Ob ein kräftiges Blau oder Pink auf den Wimpern, ein grelles Rot-Orange auf den Lidern, grüne Lidstriche oder eine gelbe Wasserlinie – im Sommer ist alles erlaubt!
Damit die Farben intensiver leuchten, kannst du vorab auch eine Lidschatten-Base auftragen.

Wenn dir die Lidschatten-Farben zu intensiv sind, um sie auf das ganze Lid aufzutragen, kannst du mit einem feinen Pinsel aber auch nur dünne Eyeliner-Striche ziehen oder farbliche Akzente im inneren oder äußeren Auge setzen. Deine Augen werden zu einem absoluten Hingucker, wenn du dir deine Wimpern in einer intensiven Farbe tuschst, zu der du dann einen anderen, knalligen Lidschatten oder Eyeliner kombinierst.

 

Bunte Augenblicke

 

buntes Augen-Make-up Produkte

 

1: Dior • Dior Addict It-Lash Mascara • It-Pink • 9 g • € 32,99
2: Yves Saint Laurent • Vinyl Couture Mascara • I’m The Trouble • 7 ml • € 31,99
3: Lancôme • Grandiose Mascara • Bleu • 10 ml • € 34,99
4: Douglas • Endless Lashes Mascara • Green Flash Nr. 3 • 10 ml • € 14,99
5: By Terry • Mascara Terrybly • Purple Success • 8 ml • € 36,99
6: Dior • Diorshow Mascara • Pro Megenta • € 33,99
7: Laura Mercier • Crème Eyeliner Eyeliner • Canard • € 26,99
8: ARTDECO • Eye Designer Refill • Lidschatten • Heavenwards • € 7,99
9: Dior Addict It-Line Eyeliner • It-Blue • € 36,99
10: Zoeva • Graphic Eyes • Kajalstift • € 7,99
11: smashbox • Double Ended Limitless Liner Kajalstift • € 24,99
12: Urban Decay • Electric Pressed Pigment Palette • Lidschattenpalette • € 46,99
13: MAC • Pigment Lidschatten • Magenta Madness • € 23,00
14: MAC • Pro Palette Eyeshadow Refill • Lidschatten • Red Brick • € 15,00
15: MAC • Electric Cool Eye Shadow • Lidschatten • Infra-Violet • € 24,00

 

Fotos: S Photographic Ltd / Getty Images; Douglas

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