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Die Abturn-Liste: 4 Beauty-Trends, die Männer hassen

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Welche Beautyrituale Männer überhaupt nicht schön finden

Es ist wie mit den Klamotten: Bestimmte Trends können Männer einfach nicht nachvollziehen – ganz egal, wie angesagt sie gerade sind. Wir verraten, was Männer an Frauen nicht mehr sehen wollen.
 

1. Künstliche Nägel

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„Nail Art! [EXPLORED]“ von Lelê Breveglieri via flickr.com, CC BY 2.0

Lang, bunt und aus Acryl oder Gel müssen sie sein – zumindest für manche Frauen sind künstliche Nägel ein Muss, vor allem, wenn die natürlichen einfach nicht die gewünschte Form und Länge haben. Auch bei der Farbe probieren wir gerne mal was Neues aus: Neon, Schwarz, verziert mit Muster, Blümchen und Strass-Steinen; wir haben alles schon mal ausprobiert und mitgemacht und investieren auch weiterhin gerne Geld und Zeit in unsere Nägel. Für viele Männer jedoch ein Graus! Zu künstlich, zu kratzig, zu lang und zu bunt sowieso. Männer mögen es hier lieber einfach: Ganz natürlich und wenn farbig, dann im schicken French-Look oder verführerischem Rot.
 

2. Leuchtender oder greller Lippenstift

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“maybelline pink pop fuchsia flash 1” von Marla Morri via flickr.com, CC BY-SA 2.0

Grelles Pink war letztes Jahr überall zu sehen, diesen Winter sieht man immer häufiger ein auffälliges Lila. Was für uns super schick ist, bringt bei Männern höchstens ein Kopfschütteln hervor. Denn auch bei den Lippen mögen es die Herren klassisch: Mädchenhaftes Rosa, ein natürlicher Nude-Look oder sexy rote Lippen kommen am besten an.
 

3. Bushy Brows

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Jennifer Connelly, Photo by Andreas Rentz/Getty Images for Paramount Pictures

Cara Delevigne und die Olsen-Twins machten es vor: Zupfen war einmal. Wer mit auf dem Trendzug fahren will, der lässt seine Augenbrauen möglichst unbehandelt, breit und buschig. Wir haben uns morgens den Griff zur lästigen Pinzette gespart, was die Männerwelt überhaupt nicht gut fand. Die mag es nämlich immer noch ordentlich gezupft und in schlanker Form und konnte sich mit den Balken über den Augen gar nicht anfreunden.
 

4. Half-shaved Head

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Miley Cyrus, Photo by Eugene Gologursky/Getty Images for Toshiba

Kurze Haare liegen sowieso eher selten in der Gunst der meisten Männer, doch als sich die Frauenwelt in diesen Trend verguckte, waren die Herren den Tränen nahe. Sängerin Cassie hat damit angefangen: Die Haarpracht wird zur Hälfte abrasiert, die andere Hälfte wahlweise weiterhin als lange Mähne getragen oder ebenfalls kürzer geschnitten. Für Männer ein wahrgewordener Albtraum.

Saralisa Volm im Interview

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Du hast bereits in vielen TV-Produktionen mitgewirkt. An welche erinnerst du dich besonders gut und gerne?

Besonders gerne erinnere ich mich an meinen zweiten Film „Dancing with Devils“, der ein richtiger Genre-Film ist und im Hamburger Drogenmilieu spielt. Ich hatte hier sehr viel Einfluss auf die Geschichte und meine Figur und es war eine sehr spannende und aufregende Zeit, diesen Film entstehen zu sehen. Im Allgemeinen habe ich aber immer dann gute Erinnerungen an Filme, wo sowohl die Geschichte, als auch das Team besonders und liebenswert sind. Einen Film zu machen, ist jedes Mal eine Überraschung. Man weiß nie genau, worauf man sich einlässt.

War „Schauspielerin“ immer dein Traumberuf gewesen?

Fast immer. Ich wollte zunächst Tanzen und Schreiben. Mit 12 wusste ich dann aber schon, dass ich spielen will. Das ist wohl in mir drin und das Schreiben ist mir auch geblieben, weswegen ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut habe, ein Buch zu veröffentlichen. Ich finde auch, dass sich das Schauspielen und das Schreiben sehr gut ergänzen, weil der eine Beruf so viel ruhiger ist, als der andere. Beim Schreiben kann man sich zurückziehen, muss morgens nicht aufstehen, sondern kann direkt im Bett anfangen zu arbeiten. Das ist sehr entspannt.

saralisa volm katja hentschel

Hast du schon mal zu hören bekommen, du solltest lieber „etwas Anständiges“ machen?

In jedem Fall habe ich schon oft zu hören bekommen, dass ich etwas machen sollte, bei dem man regelmäßiger und mehr Geld verdient. Aber ich fand das nie so attraktiv wie die Aussicht Filme zu machen.

Als Schauspielerin hast du auch schon Erotik-Szenen abgedreht. Wie darf man sich eine verruchte Sex-Szene, begleitet von so vielen Kameras, vorstellen? Ist das schwierig, sich zu überwinden oder gehört das eben einfach dazu?

Schauspielen heißt für mich in vielerlei Hinsicht mich zu überwinden, immer wieder auf‘s Neue. Meine Erfahrungen, mein Körper, meine Gefühle werden für mich beim Dreh zu Material um meine Figur auszufüllen. Da wirft man alles in die Waagschale und gibt extrem viel Preis, vor allem psychologisch.

Was ist die größte Schattenseite am Schauspielberuf? Und welches sind die schönsten Vorzüge?

Ich denke, die größte Schattenseite ist, dass man besetzt werden muss. Du kannst Dir die guten Rollen nicht einfach aussuchen, sondern musst sie Dir verdienen und erarbeiten. Das ist natürlich nicht immer leicht und bringt einen in eine gewisse Abhängigkeitssituation. Dafür hat man einen sehr abwechslungsreichen Beruf, der einem erlaubt in vielen unterschiedlichen Leben zu Gast zu sein. Man arbeitet projekteweise, intensiv und gerät oft an seine eigenen Grenzen. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.

Mal was ganz anderes: Du bist ja auch Mutter von zwei kleinen Kindern. Wie kriegt man das unter einem Hut? Einen doch ziemlich stressigen Job und die Familie.

Das frage ich mich auch jeden Tag. Und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich dann immer eine Antwort parat habe. Ich bin selbst oft ratlos, wie wir die Bedürfnisse und Verabredungen von vier unterschiedlichen Personen koordinieren sollen. Aber irgendwie bekommt man es dann meistens hin. Das heißt einfach viel telefonieren, absprechen und organisieren. Ab und an muss dann einer in den sauren Apfel beißen und akzeptieren, dass nicht immer alles möglich ist. Für mich bedeutet Familie auch, dass man manchmal zu Gunsten der Anderen entscheidet und das gerne tut.

Welche Vorsätze hast du für’s neue Jahr?

Ich werde nächstes Jahr 30 und denke deshalb gerade besonders intensiv über Vorsätze nach. Ich denke, ich werde mir vornehmen, meine Ziele noch klarer zu definieren und mich noch mehr auf das zu fokussieren, was ich machen möchte. Manchmal ist es wichtig den Schrott aus seinem Leben zu werfen, um Platz für die Dinge zu schaffen, von denen man wirklich überzeugt ist. Es gibt da diesen schönen Satz von Jim Carry: “You can fail at doing what you don’t want so you might as well take a chance at doing what you love.”

saralisa volm

Fotos: Katja Hentschel

Nina Vorbrodt: „Als Frau hat man es in der Schauspielbranche sehr schwer.“

Nina Vorbrodt

Nina Vorbrodt kennen alle eingefleischten Comedy-Fans und Sketch-Liebhaber: Als Teil des „Sechserpacks“ flimmert sie jede Woche auf Sat.1 über unsere Fernseher. Angefangen hat aber alles schon mit der Lindenstraße Einblicke in die Schauspiel-Branche gibt Nina im exklusiven Interview mit AJOURE und verrät dabei die Sonnen- und Schattenseiten.

Wir sehen dich regelmäßig als Teil des Sechserpacks auf Sat.1. Die Sendung ist super erfolgreich und hat ganze 7 Staffeln. Was ist dir in den 7 Jahren Sechserpack am meisten im Kopf hängen geblieben?

Die tollsten Schauspielerkollegen (und NICHT Comediankollegen) und ein wirklich familiäres Team. Fast immer die selben Leute in all den Jahren. Da konnte man sich sehr gut aufgehoben fühlen. Wir hatten natürlich immer wahnsinnig viel zu lachen. Vor allem, wenn wieder jemand von uns dem Kostüm/Maskenbus entstieg… Allerdings ist mir auch im Kopf hängen geblieben, daß wir keine Wiederholungshonorare bekommen. Seit fünf Jahren wird nichts Neues produziert.
Der Sender wiederholt und wiederholt und wir sehen nichts davon. Das ist bitter.

Hat man es als Frau in der Comedy-Branche schwerer? Die ist ja bekanntermaßen von Männern dominiert.

Da ich mich nicht als Comedian bezeichne, bin ich ja gar nicht speziell in dieser Branche unterwegs. Im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber, daß ich gerade langsam aus dieser Schublade rausklettern darf. Tolle Projekte in letzter Zeit, in denen ich endlich wieder ernste Charaktere verkörpern durfte. Das finde ich schon ziemlich blöd an Deutschland: Einmal Ulknudel (fast) immer Ulknudel. Dabei kapieren die Wenigsten, daß wir selbst beim Sechserpack größtenteils die Sachen „trocken weg“, also ernst gespielt haben und nur der Inhalt die Komik hervorgerufen hat. Aber als Frau hat man es auf jeden Fall in der Schauspielbranche sehr schwer, denn in jedem Film, in jeder Serie gibt es grundsätzlich überwiegend Männerrollen, so wie es auch überwiegend Regisseure, Kameramänner, Tonmeister, Beleuchter etc. gibt. Da ist noch viel Handlungsbedarf, was die Gleichstellung von Frauen und Männern betrifft. Um solche und andere Themen kümmern sich der Bundesverband Schauspiel und die Deutsche Akademie für Fernsehen. In beiden Verbänden bin ich Mitglied der ersten Stunde.

Als Frau hat man es auf jeden Fall in der Schauspielbranche sehr schwer

Wie schwer war es, im Fernsehen Fuß zu fassen? Erinnere dich mal an deine Anfänge zurück. Was muss man mitbringen, um langfristig Erfolg zu haben?

Ich bin mir durchaus dessen bewusst, daß ich da ganz großes Glück hatte. In einer Zeit, als die „Lindenstrasse“ die einzige Soap im deutschen TV war und es nur eine handvoll so junger „Schauspielerinnen“ in Deutschland gab. Das ganze Business war ja komplett anders gestrickt. Während man sich heute mit dem Handy selber zu hause filmend mit einem E-Casting für eine Rolle bewirbt, haben damals 800 Mädels einen Brief geschrieben, um Benny Beimers Freundin zu werden. Davon wurden 38 zu einem ausgiebigen Vorstellungsgespräch mit Hans W. Geißendörfer, Horst Scheel, dem Casting Dirctor und einigen WDR-Obermackern eingeladen. Dann erst wurden „Probeaufnahmen“ mit sechs der Bewerberinnen gemacht. Ein Verfahrenm wie es heute absolut undenkbar ist. Auf jeden Fall habe ich „gewonnen“ und durfte somit die beste Schauspielschule überhaupt besuchen. Die „Lindenstrasse“ und ihre alten Hasen haben mir die wichtigsten Dinge über Schauspiel und Kameraarbeit beigebracht. „Learning bei Tuing“.
Man muss Durchhaltevermögen und ein gutes Selbstbewusstsein mitbringen um langfristig Erfolg zu haben. Sehr wichtig ist auch eine gute Portion Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, Entscheider in den richtigen Positionen, die einen mögen und schätzen.

Welche Projekte stehen bei dir 2015 an?

Ein paar Anfragen, aber noch nichts Konkretes. Das ist aber völlig normal. Die Branche macht jetzt ersteinmal Winterschlaf.

Musst du als Schauspielerin mehr auf dein Aussehen achten als die Otto Normalverbraucherin?

Naja, auf roten Teppichen sollte man natürlich nicht gerade in der Jogginghose erscheinen, aber zu den Dreharbeiten kann ich morgens ganz bequem ungeschminkt antanzen und werde am Set erstmal „wachbetüddelt“. Luxus.

Nina Vorbrodt für Ajoure

Bitte vervollständige noch folgende Sätze:

Als Kind war mein Traumberuf… erst „Forscherin in alten Schlössern und Burgen“ und als man mir sagte, daß das kein wirklicher Beruf wäre switschte das ganz schnell zu Schauspielerin.

Meine schlimmste Rolle war… sie haben ALLE Spaß gemacht. Eine „schlimme Rolle“ würde ich gar nicht erst annehmen. Unangenehm ist es immer nur dann, wenn man im Winter draußen im Kleidchen „Sommer spielt“. Bin eine fürchterliche Frostbeule.

In meiner Handtasche habe ich immer… Taschentücher und Kaugummis.

Fotos: AJOURE´ Redaktion

Marie Nasemann: „GNTM hat mir viele Türen geöffnet“

Marie-Nasemann

Marie Nasemann ist definitiv eine der größten Entdeckungen, die Heidi Klum auf ihrer Suche nach Germnay’s Next Topmodel gemacht hat. Heute zählt sie zu Deutschlands meist gebuchten Models, ist ein bekanntes Werbegesicht, gilt als Trendsetterin und It-Girl. Was sie selbst vom Rummel über ihre Person hält, erzählt uns Marie im Interview.

Steckbrief

Vollständiger Name:
Geboren: 8. März 1989, Gauting
Geschwister: Moritz Nasemann, Philipp Nasemann
Beruf: Model, Schauspielerin, Autorin, Podcasterin
Ehepartner:Sebastian Tigges
Kinder: einen Sohn und eine Tochter
Größe:1,77 m
Sternzeichen: Fische

Du bist als Model sehr erfolgreich – und das seit deiner Jugend. Was kannst du uns über das Business erzählen? Unterscheidet sich die deutsche Industrie von der internationalen (z.B. in Paris oder New York)?

Das Modelgeschäft ist bestimmt keine leichte Branche. Man ist immer auf Durchreise, oft alleine und muss lernen damit umzugehen, wenn der eigene Typ mal nicht gefragt ist. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Auch die Tatsache, dass man meist auf sein Aussehen reduziert und wenig nach seiner Meinung gefragt wird, ist nicht immer leicht. Trotzdem hat die Branche immer eine enorme Anziehungskraft auf mich gehabt. Die Teamarbeit macht Spaß. Man ist während eines Shootings von einem kreativen Flair umgeben und bereist wunderschöne Locations. Die deutsche Modebranche ist unter internationalen Models dafür bekannt, besonders fair zu sein und gut zu bezahlen. Das kann ich bestätigen. Mir macht die Arbeit als Model in Deutschland am meisten Spaß. Ich darf hier mitreden und entscheiden.

War es mit dem Germany’s Next Topmodel-Stempel eher leichter, im Business Fuß zu fassen, oder ist der doch eher unvorteilhaft?

Im Ausland kann man nach der Casting Show genau so arbeiten wie vorher. In Deutschland tut sich natürlich einiges. Für mich war es ein großer Vorteil. GNTM hat mir viele Türen geöffnet. Ich mache heute nur Jobs, die mir Spaß machen, mich weiter bringen und hinter denen ich zu 100 Prozent stehen kann. Das ist ein großer Luxus.

It-Girl? Was heißt das überhaupt?

Was gefällt dir am Modeljob besonders, was gar nicht?

Im Ausland habe ich teilweise unschöne Dinge erlebt. Super anstrengende Shootings, irgendwo im nirgendwo, in eisiger Kälte mit einem Team, welches nicht Mal mit dir englisch spricht. Und das Ganze dann auch noch schlecht bezahlt. Da bin ich schon manchmal an meine Grenzen geraten und habe daran gezweifelt, diesen Job noch länger machen zu wollen. Ich muss sagen, ich bin heute froh, dass ich nicht aufgehört habe. Es war eine harte Schule, durch die ich gegangen bin, aber jetzt bin ich glücklicherweise an dem Punkt, an dem ich erkenne, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Für mich gibt es nichts Schöneres, als ein Team für ein Shooting zusammen zu stellen, mit Menschen zu arbeiten, die meine Freunde sind. Ich liebe es einen kreativen Einfluss zu haben. Outfits zu stylen, Ideen für das Make Up einzubringen, und sich natürlich immer wieder neue Arten des Posings zu überlegen. Außerdem habe ich seit eh und je eine große Leidenschaft für Mode und die wird da natürlich bestens bedient.

Werden wir dich nochmal in der Musik-Branche erleben? Du hast schließlich bereits einmal in einer Band mitgesungen.

Momentan liegt mein Fokus voll auf der Schauspielerei. Ich bin seit 1,5 Jahren auf der Schauspielschule und habe viel Unterricht. Zwar auch Gesangsstunden, aber für Musik in meiner Freizeit gibt es gerade nur wenig Zeit. Ich treffe mich hin und wieder mit Freunden zum jammen, aber nur aus Jux und Tollerei.

In Film- und Fernsehproduktionen haben wir dich ebenfalls schon gesehen. Kommt für dich eine Karriere als Schauspielerin in Frage?

Und wie! Ich bin schon dabei. Gerade stand ich für eine neue Fantasy-Serie für die ARD vor der Kamera. „Armans Geheimnis“ wird es ab Ostern zu sehen geben. Und ich drehe momentan viele Kurzfilme, probiere mich aus und lerne und lerne und lerne… 🙂

Was hältst du persönlich davon, dass andere dich als It-Girl bezeichnen?

Naja, ich kann mit dem Begriff eigentlich nicht wirklich viel anfangen. Was heißt das überhaupt? It-Girl im Sinne von Alexa Chung Stilikone, da freue ich mich natürlich drüber. Mode macht mir großen Spaß und ich freue mich, wenn ich diese Freude teilen kann. It-Girl im Sinne von Paris Hilton Partygirl…das eher nicht!

Mit 14 habe ich heimlich noch mit Barbies gespielt

Bekannt bist du auch für dein tolles Gespür für Mode. Welche Tipps hast du für unsere Leserinnen? Wie kleidet man sich gut, worauf muss man achten? Was geht immer, und was überhaupt nicht?

Prinzipiell kann man alles tragen. Solange man dahinter steht, selbstbewusst auftritt und sich wohl fühlt. Ich finde es wichtig darauf zu achten, dass man die Klamotte trägt, nicht die Klamotte einen. Das heißt, dass das Outfit lediglich dafür da ist, die Persönlichkeit zu unterstützen und die Vorteile zu zeigen. Ein No Go sind Outfits, die offensichtlich zu eng sind. Und was auch nicht geht, sind Frauen die High Heels tragen, aber nicht richtig darin laufen können 🙂

Welche Beauty-Produkte hast du immer in deiner Handtasche?

Meine Lippenpflege von Elisabeth Arden, meine Gesichtscreme von Embryolisse und einen Concealer von La Roche Posay.

Du bist ständig unterwegs. Bleibt da Zeit für Freunde und Familie oder die Liebe?

Ich muss gestehen, es passiert mir immer wieder mal, dass ich mir in einem Monat zu viel vornehme. Der Dezember zum Beispiel. Ich bin für Jobs nach Salzburg, Berlin und Hamburg gereist, habe für ein Theaterprojekt geprobt und einen Kurzfilm gedreht. Zeit für Freunde war da eher weniger. Deshalb freue ich mich jetzt auf die Feiertage und meinen Urlaub danach. Da werde ich dann genug Zeit für meine Familie und Freunde und natürlich auch für die Liebe haben.

Wie hast du Weihnachten gefeiert?

Ich habe mit meiner Familie meinen Opa in Stuttgart besucht. Ich habe mich besonders auf das Singen unter dem Weihnachtsbaum gefreut. Mein Opa spielt sehr gut Klavier und begleitet uns immer. Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir dann zusammen am Piano gespielt.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?
Ich würde mir wünschen mit 35 eine eigene kleine Familie zu haben und etwas reduzierter aber nach wie vor zu arbeiten. Filme zu drehen, Veranstaltungen zu moderieren und hin und wieder für ein Shooting vor der Kamera zu stehen.

Bitte vervollständige noch diese Sätze:

Wenn ich nur ein Designerstück besitzen dürfte, dann wäre es… meine silberfarbenen Glitzer Moschino High Heels 🙂
Mein Lieblingsparfum ist… immer ein anderes. Für jeden neuen Lebensabschnitt brauche ich ein neues Parfum.
Auch wenn es morgens schnell gehen muss, verzichte ich nie auf… ein Frühstück und Zähne putzen!!!
Was die wenigsten über mich wissen, ist… dass ich mit 14 heimlich noch mit Barbies gespielt habe.
An freien Tagen… mache ich es mir zu Hause bequem. Drehe Musik auf, und wurschtle mich den ganzen Tag durch die Wohnung.
Zu Weihnachten wünsche ich mir… von meiner Mutter den passenden Bilderrahmen zu einer Karl Lagerfeld Fotografie, die ich mir neulich gekauft habe. Und ansonsten einfach nur ZEIT für meine Liebsten.

Bilder: Marie Nasemann für Great Lengths

Darauf stehen Männer: Was wirklich attraktiv macht

Was wirklich attraktiv macht

Ein sexy Po und Körbchengröße C? Mit solchen Oberflächlichkeiten angelt frau sich höchstens den nächsten One Night Stand, Prince Charming achtet aber auf ganz andere Werte. Wir verraten, was Männer wirklich anzieht.

Unabhängigkeit

Männer lieben Frauen, die wissen, was sie wollen und wie sie es kriegen. Vor allem, wenn sie dies auf eigene Faust können. Starke Frauen, die ihr Glück selbst in die Hand nehmen und ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten. Das ist nicht nur beeindruckend, es zeigt dem Mann auch, dass er keine Angst zu haben braucht, eine emotional bedürftige Klette an der Seite zu haben. Denn eine Frau, die ihr eigenes Leben führt, lässt auch ihm die Freiräume, die er braucht. Ganz ohne Kontrollwahnsinn und Einengungsgefahr.

Intelligenz

Es muss ja nicht gleich ein Harvard-Abschluss magna cum laude sein. Aber eine Frau, die außer der neusten Jimmy Choo-Kollektion nicht viel im Kopf hat, wird es schwierig haben, sich einen Traumprinzen zu angeln. Männer mit Köpfchen mögen Frauen, die ihnen bei Konversationen auch mal die Stirn bieten und mitreden können. Intelligente Frauen können zwar einschüchternd wirken, sie sind aber vor allem eins: Bewundernswert.

Coolness

Die perfekte Frau ist jemand, mit dem man reden, lachen und Spaß haben kann. Humor macht unglaublich attraktiv und ist nicht nur für uns Frauen ein Merkmal, auf das wir bei der Partnerwahl viel Wert legen. Auch Männer genießen die Gesellschaft von Frauen, die die Welt nicht immer bitterernst sehen, gelegentlich einen mittrinken können und auch mal über sich selbst lachen. Denn die Partnerin sollte niemals nur Partnerin sein, sondern vor allem auch eine gute Freundin.

Selbstbewusstsein

Eine Frau, die weiß, was sie wert ist und sich dementsprechend verhält, wirkt auf andere extrem sexy und charismatisch. Sie kennt ihre Vorzüge ganz genau und weiß, was sie zu bieten hat. Selbstbewusste Frauen wissen daher auch, was sie von dem Mann an ihrer Seite erwarten und lassen sich von dem nicht unterbuttern. Frauen, die keine eigene Meinung haben und stets zu allem Ja und Amen sagen, sind dagegen furchtbar langweilig und werden sehr schnell uninteressant.

Stil

Eine Frau mit Stil, das wünscht sich jeder Mann (zumindest, wenn er was Ernstes sucht). Was damit gemeint ist? Männer lieben elegante Frauen, Frauen mit Klasse und dem gewissen Etwas. Zu tiefe Dekolletés und Röcke, die als breite Gürtel durchgehen, mögen zwar sexy sein, schreien aber vor allem: „Ich brauche Aufmerksamkeit“. Und das braucht eine Frau mit Stil sicher nicht. Stil strahlt frau übrigens nicht nur mit ihrer Garderobe aus: Es ist die Art, wie sie sich bewegt, wie sie redet und mit anderen umgeht, ihre Mimik und Gestik, ihr Verhalten und ihre Ausstrahlung.
 

Foto: Vasyl / stock.adobe.com

Schminken für Anfänger – Step 1: Grundierung

Schminken für Anfänger – Step 1: Grundierung

Ein strahlender Teint und ein ebenes Hautbild gelten als die Basis natürlicher Schönheit. Daher lautet der erste Schritt jeder Schminkroutine ganz klar: die perfekte Grundierung.

Die Auswahl an Produkten ist groß. Welche Foundation passt am besten? Wie trägt man sie auf? Und was tun, damit nichts verschmiert?

1. Base

Basis einer gelungenen Grundierung ist immer ein frisch gewaschenes und eingecremtes Gesicht. Ölige Hauttypen können vor der Tagescreme zusätzlich ein Gesichtswasser benutzen, damit die Foundation im Laufe des Tages nicht verläuft. Wer den ganzen Tag (oder die ganze Nacht) unterwegs ist und keine Lust auf lästiges Nachschminken hat, greift zur Make-Up-Base (Primer), die noch vor der Foundation zur Anwendung kommt. Eine Grundierungsbasis gibt es meist in cremiger Form, sie wird wie eine Tagespflege mit Händen und Fingern gleichmäßig auf das Gesicht verteilt und aufgetragen.

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Artdeco Primer – Make Up Base – 14,80 €

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Clinique Primer – Superprimer Universal Face – 25,99 €

2. Foundation

Foundation gibt es im Drogeriemarkt wie Sand am Meer. Wichtig hierbei ist es, eine Foundation zu finden, die wirklich zum eigenen Hauttyp passt. Frauen mit normaler Haut haben hierbei am meisten Auswahl: Sie können zwischen Flüssig-, Creme- und Puderfoundation wählen. Trockene Hauttypen greifen in der Regel zur flüssigen Variante, ölige Hauttypen sollten darauf achten, mattierende und ölfreie Produkte zu benutzen. Trotz aller Konkurrenz haben sich die Flüssigfoundations bei Profis und Laien durchgesetzt. Sie lassen sich am einfachsten verteilen und halten am längsten. Günstige Produkte haben oft den Nachteil, dass sie nach dem Auftragen nachdunkeln (hier also ruhig eine Nuance heller nehmen), bei teuren High-End-Foundations sollte dieser Effekt aber ausbleiben. Getestet wird die Farbe am besten am Hals.

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Clinique Foundation – Even Better Make-Up – 31,99 €

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Lancôme Foundation – Teint Miracle – 42,99 €

3. Das Auftragen

Profis nutzen zum Auftragen Pinsel oder Schwämmchen, viele Frauen bevorzugen auch die Finger, die allerdings den Nachteil haben, dass sie das Produkt oft unregelmäßig auf der Haut verteilen. Aber egal wie, Hauptsache sauber muss es sein. Spezielle Pinsel erleichtern das Auftragen enorm: Man braucht vergleichsweise nur wenig Foundation, die sich mit dem Pinsel prima verteilen lässt und bekommt ein super Ergebnis mit viel Deckung. Wer es natürlicher mag, benutzt einen Make-Up-Schwamm (vor dem Auftragen den Schwamm anfeuchten).

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Zoeva Make-Up Pinsel – 104 Buffer – 14,99 €

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Jacks Beautyline Make-Up Pinsel – Nr. 10 Make-Up Foundation – 45,00 €

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UBU Schwämme – Blender Baby – 5,99 €

4. Concealer

Fiese Augenringe, hartnäckige Rötungen oder Pickel lassen sich meist nicht einfach mit einer Schicht Make Up abdecken. Dafür gibt es Concealer. Sie sind meist dickflüssiger als Foundation oder in fester Form erhältlich und weisen eine wesentlich höhere Deckkraft auf. Flüssig-Concealer wird mit einem Concealer-Pinsel aufgetragen, fester Concealer mit sauberen Fingern oder einem kleinen Make-Up-Schwamm.

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Yves Saint Laurent Concealer – Touche Éclat – 34,99 €

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Bobby Brown Corrector & Concealer – Face Touch Up Stick – 27,99 €

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Zoeva Concealer Pinsel – 142 Concealer Buffer – 8,99 €

5. Highlighter und Bronzer

Für die Profis ist es der Schritt zur ultimativen Transformation: Highlights und Konturen können die komplette Gesichtsstruktur optisch verändern. Highlighter (meist in einer flüssigen Variante, manchmal auch als Puder oder fest als Stift) wird dabei auf die Stellen gegeben, die am ehesten der Sonne ausgesetzt sind (T-Zone, über den Wangenknochen). Bronzer (bevorzugt als Puder) dagegen betont die Schattenstellen (Gesichtsrand, unter den Wangenknochen).

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Benefit Highlighter – High Beam – 28,99 €

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Bobby Brown Bronzer – Shimmer Brick Apricot – 47,99 €

6. Fixieren

Puder fixiert das Make-Up und verhindert somit lästiges Verlaufen und Glänzen. Mit Puderpinsel oder -Quaste auf das Gesicht geben und dabei vor allem die T-Zone pudern. Wer trockene Haut hat, sollte aber darauf verzichten (als Fixier-Ersatz gibt es tolle Fixier-Sprays).

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Claris Puder – Poudre Multi-Eclat – 38,99 €

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Laura Mercier Puderquaste – Setting Powder Puff – 11,00 €

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Urban Decay Fixierung – All Nighter Long-Lasting Make Up Setting Spray – 11,99 €

 

Schon gewusst? Eine gute Alternative zur Foundation ist eine CC Cream, die Tagescreme und Foundation einfach kombiniert.

 

Fotos: vladimirfloyd / stock.adobe.com; PR / Douglas

„Den Alltag für einen Moment vergessen“ – Stylistin Sayuri Bloom im Interview

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Wer im Modelbusiness zu Hause ist, der hat das erreicht, wovon Abermillionen von Mädchen träumen. Das Leben in der schönen Welt der Mode ist für Sayuri Bloom tägliche Realität, sie stylt Models und Shooting-Sets für Magazine und Kampagnen, AJOURE´ erzählt sie im Interview, wie das Leben und Arbeiten in der hart umkämpften Branche sind und auf welche Mode-Trends wir gespannt sein dürfen.

Für viele ein Traumjob, für andere der sichere Ruin: Was sind die guten, was die schlechten Seiten des Designer- und Stylisten-Berufs?
Die guten Seiten sind eindeutig, sich kreativ austoben zu können, neuen Herausforderungen entgegen zu treten und viele nette Menschen kennen zu lernen. Manchmal entstehen dabei sogar Freundschaften. Sich auszutauschen und gemeinsam kreativ tätig zu sein. Das Funkeln in den Augen, wenn ein Model oder ein Kunde in einem meiner Kleider steckt oder wenn sie eine Kiste mit einem meiner Kleider öffnen. Das positive Feedback, wenn die Designs auf Gefallen treffen und auf Begeisterung.
Aber dieser Beruf fordert auch seine Opfer. Man muss schon sehr ehrgeizig und diszipliniert sein, um z.b. Neid und Kritik ausblenden zu können. Und finanziell hat man manchmal auch nichts im Kühlschrank. Außerdem sehen viele nicht, dass in einem Kleid 20 bis 60 Meter Stoff stecken können und dies viel Arbeit kostet. Dementsprechend gibt leider nur Verständnis für die Preise der Kleider, die nicht seltenunachtsam behandelt werden.

Was macht dein Styling aus? Woran erkennt man die typische „Sayuri-Bloom-Note“? Gibt es die überhaupt?
Man erkennt mich an dem eher romantischen, blumigen und teilweise sehr opulenten Stil. Ein absolutes Mädchen eben. Auch detaillierte Stylings die entweder aufwendig in der Verarbeitung waren oder eben sehr raumfüllend.

Ist der Stil, den du als Stylistin an großen Produktionen bevorzugst, auch dein privater? Läufst du selbst im Alltag so durch die Gegend, wie du deine Models einkleidest?
Ich bin privat in Schwarz, Weiß und Alt-Rosa eingekleidet. Wobei ich ab und an auch Blumen im Haar trage. Aber ich habe noch kein Gefolge das mir mein Kleid trägt ;). In meinen Arbeiten möchte ich aber auch keinen Trend vermitteln, sondern den Betrachter in ferne Welten entführen und zum Träumen einladen. Den Alltag für einen Moment vergessen lassen.

Auf welche Arbeiten dieses Jahres bist du besonders stolz?
Das kann ich auf 3Arbeiten eingrenzen, da sie genau das wiedergeben was ich mag.
Die Frida Kahlo Strecke „Tropical Mood“, die sogar den GoSee Award14 Silver in der Kategorie Fashion bekommen hat. Hier sieht man ganz deutlich, wie sehr ich Blumen und Pflanzen mag verbunden mit aufwendigen Kleidern. Ich habe verschiedene Lebensabschnitte und Gemälde von ihr als Inspiration genommen und umgesetzt. Mein Lieblingsbild ist das Frida-Portrait, bei dem ich sogar Schmuck gefunden habe mit lebenden Pflanzen. Auch weil hier all meine Lieblingsfarben zu sehen sind, mag ich dieses Bild und der wunderbar schmerzhafte Ausdruck von Masha Rudenko, die für mich die perfekte Besetzung für diese Arbeit war. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß daran, Frida Kahlo mit unseren Interpretationen um zu setzen.

sayuri bloom tropical mood

„Flower Affairs“, bei der ich verschiedene dominierende Arten von Sex mit Blumen dargestellt habe. Hier findet man z.B. die Domina mit Peitsche, Blümchensex, Blowjob und das Rollenspiel wieder.
Sehr untypisch, auffällig erotisch und doch wieder gar nicht untypisch für mich, da ich mich gerne mal des Stilbruches bediene. Ich liebe es auch, morbidere Themen um zu setzen, oder gar schockierende. Es war für uns alle erstmal komisch, aber als die Hemmschwelle überwunden war, hatten wir jede Menge Lachkrämpfe. Auch die Blumen haben der Themen entsprechend ausgesucht, da die verschiedensten Blumen ein Symbol für Sex beinhalten. Ich wusste gar nicht wie viele Blumenarten das sind und habe im Blumengroßhandel ein Crashkurs bekommen. Augen auf beim Blumenkauf 😀

„Polina – White Love“ ist eine Arbeit, bei der ich zeige, wie detailverliebt ich bin und doch auch gerne puristisch und handwerklich arbeite. Auch meine absolute Lieblingsfarbe Weiß konnte ich hier gut einsetzen.

Woher nimmst du dir Ideen und Inspiration?
Aus alten Filmen, Märchen, Ländern und Ikonen. Auch manches Model inspiriert mich.
Eigentlich nehme ich die Inspiration überall von überall her. Mit offenen Augen durch das Leben gehen, ist für mich sehr wichtig. Ich finde immer wieder auch in alltäglichen Situationen Dinge und die damit verbundene Situation, die mich dazu antreiben, eine neue Idee zu verfolgen. Da ich auch handwerklich arbeite, kommt es auch vor, dass ich im Kunstbereich meine Inspiration finde oder eine Illustration von mir umsetze.

sayuri bloom

Gerade „Polina – White Love“ hat seine Ideenfindung beim Basteln einer Laterne gefunden. Papier ist nicht gleich Papier. Somit habe ich in diesem Shoot alle möglichen Papierformen benutzt, wie gequilltes, gelegtes, gefaltetes, gekrepptes etc. bis hin zum bedruckten, ich habe diese dann mit ein paar anderen Dingen kombiniert, um einen kleinen Stilbruch zu erzeugen.
Ich mache mir vor jedem Shoot sehr viele Gedanken, bei dem ich die Art Direction übernommen habe, recherchiere sehr viel und baue mir große Moodboards, die ich dann an das ganze Team verschicke.

Stehen für nächstes Jahr schon spannende Projekte an?

Ich werde wahrscheinlich wieder zu dem alten Team aus 2013 stoßen (Kristian und Peggy Schuller), in dem ich bereits schon ein Jahr fester Bestandteil war und werde drei Monate in LA verbringen. Ich freue mich schon sehr darauf und die vielen Ideen, die wir realisieren werden. Natürlich ist es auch Klasse, dies unter der Sonne machen zu können und somit dem kalten Winter zu entgehen.

Welche Mode-Highlights haben es dir diesen Winter besonders angetan?
Der Trend, nur einen Ohrringen zu tragen, fand ich ganz lustig und mir entgegenkommend, da ich ständig einen verliere. Jedoch habe ich das Gefühl, dass man dieses Jahr sehr, sehr viele Stiltrends vorfinden konnte und auch noch kann. Es gab jetzt nicht diese Flut wie letztes Jahr die Trendfarbe Senfgelb. Ich finde sowieso, dass jeder seinem eigenen Stil treu bleiben sollte und dass das Individuum im Vordergrund zu sehen ist.
Die Kooperation von Alexander Wang by H&M finde ich ansprechend, da ich ohnehin seinen Stil sehr mag. Dies ist meiner Meinung nach aber eher was für die Sportliebhaber mit der passenden Figur. Oder man versteht es als Weckruf, da die Tendenz zum Übergewicht ja doch zunimmt. Deutschland soll ja auf Platz 4 der übergewichtigsten Länder stehen. Das hat mich schon geschockt und nachdenklich gemacht.

Gibt es Klassiker, die jede Frau im Schrank haben sollte?
Wie alle Frauen habe auch ich das kleine schwarze im Schrank. Es macht einfach scheinbar schlanker und lässt sich zu allem kombinieren. Und es gibt sie in den verschiedensten Varianten. Das Ganze in Weiß ist auch überhaupt nicht verkehrt. Jedoch muss man es tragen können.

Was ist dein persönliches No-Go bezüglich Mode?
Liebe Frauen, schaut euch bitte auch mal von hinten an und steht zu euren Kleidergrößen. Es bringt nichts, die Hosen- oder Körbchengröße kleiner zu kaufen. Ich sehe auf den Straßen leider viel zu oft, dieses Presswurstprinzip. Oder ganz furchtbar finde ich auch, nur Leggings mit einem kurzen Oberteil zu tragen, sodass man am besten noch die Nieren sehen kann. Das kann nicht jeder tragen. Ich bin auch nicht die Schlankeste, aber von manchem Dingen sollte man meiner Meinung nach einfach die Finger lassen. Leider gibt es eben Trends, die nur an schlanken, groß gewachsenen Frauen funktionieren. Es gibt glücklicherweise immer verschiedene Trends. Wir werden nicht hübscher, nur weil wir einem Trend hinterher jagen. Jeder ist auf seine Weise hübsch und es kommt auch eher von Innen.

sandy leddin
Auch unser Dezember-Cover ist von Sayuri

Mehr zu Sayuri und ihren Arbeiten gibt es auf Facebook und ihrer Homepage.

Foto: Sayuri Bloom privat

Sexy Eyes: Nie wieder Augenringe!

Schluss mit dicken Tränensäcken, blauen Verfärbungen und Falten. Unsere Augen dürfen allen Luxus für sich beanspruchen und jeden Tag im Mittelpunkt stehen. Gerade, wenn wir zu Lidschatten und Co. greifen, ist eine gepflegte Augenpartie ein Muss.

Strahlende Augen sind auch ein Spiegel unserer Gesundheit und Lebensweise. Doch oft können uns lästige Augenringe das frische Aussehen trüben. Ob durch Schlafmangel, Stress oder andere Faktoren hervorgerufen – Augenringe sind unerwünschte Begleiter. Doch keine Sorge, es gibt eine Vielzahl von wirksamen Methoden, um diesen lästigen Schatten unter den Augen entgegenzuwirken. In diesem Artikel erfährst du hilfreiche Tipps und Tricks, wie du Augenringe vermeiden und deinem Blick wieder strahlende Frische verleihen kannst.

Das SOS-Programm gegen Augenringe

Vorbereitung ist die halbe Miete

Pflege fängt nicht erst beim Schwingen des Make-up-Pinsels an. Wer von Natur aus unter dunkeln Schatten unter den Augen leidet, muss dies nicht hinnehmen.

Mit einem eiskalten Löffel etwa lässt sich dieses Manko in den meisten Fällen deutlich bessern. Das Essbesteck für gute 10 Minuten in das Gefrierfach legen, bis es schön kühl ist. Danach wird es auf die geschwollene Partie gelegt, die erfrischende Wirkung stellt sich nahezu sofort ein. Blutgefäße unter der Haut werden durch die Kälte verengt, das ergibt eine geminderte Schwellung. Diese Prozedur kann täglich vor dem Schminken angewandt werden.

Ebenso funktionieren folgende Hausmittel:

  • Gurkenscheiben: Dies ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Methoden. Gurkenscheiben auf den geschlossenen Augenlidern wirken kühlend und beruhigend. Sie können Schwellungen reduzieren und helfen, die Haut aufzuhellen.
  • Kalte Teebeutel: Getränkte, kalte Teebeutel (z. B. grüner oder Kamillentee) können auf die geschlossenen Augenlider gelegt werden. Die enthaltenen Antioxidantien und der kühlende Effekt können helfen, die Durchblutung zu verbessern und Augenringe zu mildern.
  • Kartoffelscheiben: Dunne Kartoffelscheiben, die auf die Augenpartie gelegt werden, können dabei helfen, dunkle Ringe aufzuhellen. Die in Kartoffeln enthaltenen Enzyme und Vitamine können die Haut revitalisieren.

kalter Löffel gegen Augenringe

Augencreme

Morgens und abends ist der Griff zur Augencreme ein Schritt, der sich in jeder Pflegeroutine finden sollte. Frauen ab 25 Jahren sollten zu Produkten mit Anti-Aging-Effekten greifen, da diese den Hautalterungsprozess frühzeitig vermeiden oder mildern können, sodass im Alter die Haut immens davon profitiert. Ein Beispiel ist die All About Eyes Rich Augencreme von Clinique. Der PREMIUM LINE-KILLER X-TREME von Rexaline soll mit dem leistungsstarken Wirkstoff des Deep-Wrinkle-Killer-Komplexes hartnäckige Augenringe bekämpfen.

Concealer

Wer doch übernächtigt ist, greift am besten zu pfirsichfarbenen Concealern, die mit den bläulichen Tönen unter dem Auge am besten klarkommen. Auch optisch leicht aufhellende Produkte sind in Ordnung. Dabei solltest du darauf achten, die korrigierende Crememasse nur dünn aufzutragen, sonst landet sie gerne mal in den Fältchen. Ein mattes, fixierendes Puder hält die Farbe zusätzlich vom Kriechen ab.

Angebot

Mit diesen Tipps kannst du Augenringe in Zukunft vermeiden

Massagen

Sanfte Massagen mit dem Ringfinger können die Durchblutung um die Augenpartie verbessern und so zur Reduzierung von Augenringen beitragen. Beginne mit einer leichten Augencreme oder Öl, um die Haut zu befeuchten. Verwende dann den Ringfinger, um sanft kreisende Bewegungen auf der unteren Augenpartie auszuführen. Dies regt den Blutfluss an, reduziert Schwellungen und fördert den Abtransport von Flüssigkeitsansammlungen. Achte darauf, nicht zu fest zu massieren, um die empfindliche Haut nicht zu reizen. Wiederhole diese Technik regelmäßig, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Ausreichend Schlaf

Natürlich, ausreichender Schlaf ist ein wesentlicher Faktor, um Augenringe zu reduzieren. Wenn du regelmäßig zu wenig schläfst, kann dies zu einer Verschlechterung der Hautqualität führen, insbesondere in der empfindlichen Augenpartie. Während des Schlafs erholt sich dein Körper, und die Haut hat die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Wenn du jedoch nicht genügend Schlaf bekommst, kann die Durchblutung beeinträchtigt werden und die Haut kann blasser erscheinen, was zur Sichtbarkeit von Augenringen führt.

Um diesem Problem vorzubeugen, solltest du darauf achten, ausreichend Schlaf zu bekommen. Im Idealfall strebe etwa 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht an. Dies hilft nicht nur dabei, Augenringe zu reduzieren, sondern trägt auch allgemein zu einem besseren Hautbild und Wohlbefinden bei.

Hydration

Die ausreichende Hydration der Haut ist ein Schlüssel zur Reduzierung von Augenringen. Wasser versorgt die Hautzellen mit Feuchtigkeit, fördert die Durchblutung und verhindert Trockenheit. Dies kann Schwellungen mindern, die Haut heller erscheinen lassen und die Hautregeneration fördern. Durch ausreichendes Trinken von Wasser – etwa acht Gläser pro Tag – kann die empfindliche Haut um die Augen strahlender, elastischer und gesünder wirken. Eine gut hydrierte Haut zeigt weniger Anzeichen von Ermüdung und trägt dazu bei, das Erscheinungsbild von Augenringen zu minimieren.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Augenringen. Vitamine wie A, C und E sowie Antioxidantien tragen dazu bei, die Hautgesundheit zu verbessern und Schäden durch freie Radikale zu reduzieren. Verzehre Lebensmittel wie Beeren, Orangen, Spinat, Nüsse und Fisch, die reich an diesen Nährstoffen sind. Diese helfen, die Hautstruktur zu stärken, den Blutfluss zu fördern und die Haut aufzuhellen, was zur Minimierung von dunklen Augenringen führen kann.

Allergien vermeiden

Allergien können eine häufige Ursache für Augenringe sein, da sie Entzündungen und Schwellungen in der Augenpartie verursachen können. Um Augenringe durch Allergien zu minimieren, ist es wichtig, potenzielle Allergene zu vermeiden. Dies kann bedeuten, allergieauslösende Lebensmittel, Pollen oder Haustierallergene zu meiden. Wenn du vermutest, dass Allergien deine Augenringe verursachen könnten, ist es ratsam, einen Allergologen aufzusuchen, um Tests durchzuführen und herauszufinden, auf welche Substanzen du empfindlich reagierst.

Fotos: Valua Vitaly; Tobias / stock.adobe.com

Ohne Mascara und Eyeliner fühle ich mich wie ein halber Mensch – Summer Lee im Interview

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AJOURE hat Bloggerin Summer Lee getroffen. Die 27-jährige ist unsere persönliche Streetstyle-Queen. Uns erzählt sie im Interview alles zu ihrem Blog, ihrem Style und kommenden Modetrends.

Hallo Summer! Erzähl doch erstmal etwas über dich. Die wichtigsten Dinge, die man von dir wissen muss.
Die wichtigsten Fakten über mich zusammengefasst: Summer, 27 Jahre alt, Chihuahua-Besitzerin, Shorts-Liebhaberin, glücklich vergeben, Fulltime Social-Media-Beraterin und Bloggerin. Ich bin fröhlich, laut, gerecht und ab und an echt anstrengend. Modisch gesehen liebe ich es, verschiedene Materialien miteinander zu kombinieren :).

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Wie hat das mit dir und dem Bloggen angefangen?
Vor fünf Jahren habe ich Lookbook entdeckt und habe dort ab und an Outfitbilder hochgeladen. Davor habe ich meine ‚Freunde‘ bei Facebook mit ständig wechselnden Fotos genervt. Das war mir aber irgendwann zu wenig und ich wollte meine Outfits und Texte auf einer eigenen Plattform mit Menschen teilen, die sich explizit dafür interessieren und denen ich meine Leidenschaft nicht aufzwinge (wie z.B. bei meiner privaten FB-Seite). Auf meinem Blog kann ich mich schön kreativ austoben.

Hat es dich überrascht, dass dein Hobby dich so erfolgreich machen konnte?
Absolut. Mit dem Bloggen mehr oder weniger erfolgreich zu werden war nie meine Absicht. Aber selbst nach 4 Jahren macht mir das Bloggen Spaß und das ist das Wichtigste für mich.

Welche Mode-Tipps kannst du uns für den Winter mitgeben? Was sollte sich jede Frau für ihre Garderobe anschaffen?
Investiert in eine hochwertige Winterjacke. Ich erinnere mich noch an meine Teenagerzeit, als ich lieber gefroren habe, als eine – wie ich damals fand – hässliche, dick machende Winterjacke zu tragen. Heute weiß ich, dass eine hochwertige Winterjacke nicht nur warm hält (keine verspannten Nacken mehr durch das ständige Hochziehen der Schultern) sondern auch jedes Outfit aufwertet. Farbtechnisch werde ich mich diese Saison auf Blau-, Rot- und Nudetöne konzentrieren. Aber auch Altrosa wird wie immer wieder in meinem Kleiderschrank zu finden sein.

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Was macht ein gelungenes Outfit aus?
Das Selbstbewusstsein des Trägers! Ein Outfit muss stimmig sein und zum Typ passen. Gelungen ist es dann, wenn sich der Träger absolut wohl drin fühlt und das auch ausstrahlt.
Wer sind denn deine Stil-Vorbilder?
Ich liebe Blake Lively und ihren Look – egal ob privat oder in ihrer Rolle als Serena Van der Woodsen. Diese Frau ist einfach göttlich und sie kann alles tragen!

Hast du Lieblingslabels, bei denen du immer was findest?
Zara – mit Zara verbindet mich eine echte Hassliebe. Bei Zara darf ich gar nicht erst reingehen. Ich finde in der Regel immer etwas – und das findet mein Portemonnaie gar nicht gut.

Welche Mode-Trends gehen für dich gar nicht?
Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie man Hosen durch Leggings ersetzen kann (bei kurzen Oberteilen). Die Figur kann da noch so perfekt sein, für mich ist das ein No-Go! Und natürlich weiße, hohe Stiefel…

Nenne 5 Teile, die in jeden Kleiderschrank gehören.
Jede Frau sollte folgende Items im Schrank hängen haben: Eine schwarze Lederjacke, ein paar schwarze (hochwertige) Pumps, ein weißes V-Neck Shirt, die perfekte Skinny Jeans und einen klassischen Trenchcoat.

Was hast du immer in deiner Handtasche?
Bonbons, Lippenpflegeprodukte und Taschentücher – und hoffentlich mein Hausschlüssel!

Auf welche Beauty-Produkte könntest du nie verzichten?
Ohne Mascara und Eyeliner fühle ich mich wie ein halber Mensch.

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Wir bedanken uns für das tolle Interview. Ihr wollt mehr über Summer erfahren? Dann schaut vorbei auf Summers Homepage oder ihrer Facebook-Seite.

Foto 1: digitaldeezign.com
Foto 2 und 3: digital-passion.net

Mara Bergmann: „Meine 5 besten Tipps für einen erfolgreichen Tag“

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Mara Bergmann ist ein wahrer Tausendsassa. Ob bei ZDF WISO, der WDR Lokalzeit aus Köln oder bei „Der große Warencheck“ auf Sat.1 (ab 22. Oktober, jeden Mittwoch 22.30 h, 9 Folgen): Die Moderatorin hält ihre Zuschauer stets mit den aktuellsten Trends und gut recherchierten Geschichten auf dem Laufenden. Ajoure hat die Kölnerin ihre ganz privaten Tricks und Tipps verraten, die Frauen bei vielen (An-) Gelegenheiten helfen.

Beautiful Legs

Schöne Beine sind bei Moderationen im kurzen Kleid oder bei Auftritten auf dem roten Teppich fast schon lebenswichtig. Frauen, die ihre Beine in das rechte Licht rücken möchten, empfehle ich folgendes: Ein Peeling aus Olivenöl und Zucker. Ist einfach, die Zutaten hat jeder zu Hause und die Beine werden nicht nur superglatt, sondern bekommen auch noch eine schöne Portion Pflege ab. Eincremen ist danach eigentlich nicht mehr nötig. Zum Anlass hin dann die Beine mit einem Öl, Spray oder einer Creme mit Bronzing-Effekt behandeln. So wirken sie leicht getönt und wunderbar ebenmäßig! Das Peeling funktioniert übrigens auch super für Hände und Füße oder auch für raue Ellenbogen. Bitte nicht anwenden im Gesicht oder am Dekolleté!

Bad Hair Day

Wer kennt sie nicht, die furchtbaren Bad Hair Days. Tage, an denen nichts mehr geht, an denen die Haare kraftlos und müde herunterhängen und einen fast verzweifeln lassen. Bei solchen Haar-Katastrophen greife ich gerne auf ein ganz einfaches Mittel zurück: Haarkur. Diese wende ich aber nicht klassisch im nassen Haar an, sondern knete ein bisschen was davon in die trockenen Spitzen, Längen und den Ansatz. Aber Achtung: Wirklich nur wenig nehmen und am besten erst einen Tag nach dem Waschen! Das gibt den Haaren Sprungkraft, Pflege und Halt. Besonders gut, wenn man Hochsteckfrisuren, einen Pferdeschwanz oder einen Dutt machen möchte. Ist gerade keine Kur zur Hand, so funktioniert das auch mit Spülung, Bodylotion oder Tagescreme.

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Frischekick

Rosige Haut ist der Traum aller Frauen. Leider sieht die Realität oft ganz anders aus: Im Spiegel blickt uns ein grauer, fahler Teint entgegen. Wechselduschen fürs Gesicht wirken prima als Frischekick – hierbei aber stets mit dem kalten Wasser aufhören. Dadurch wird die Blutzirkulation angeregt, die Haut besser durchblutet und ein rosiger Teint ist das Ergebnis. Ebenfalls wirksam: das Gesicht mit Eiswürfeln massieren. Ihr werdet auch merken, dass das danach aufgetragene Make-Up viel besser hält. Für die Augenpartie nehme ich gerne einen Esslöffel, den ich zuvor im Gefrierfach gekühlt habe, drücke ihn leicht auf die untere und obere Lidpartie und streiche ihn sanft nach außen. Macht wach, lässt Schwellungen abklingen und das Auge wieder strahlen. Wer es noch intensiver mag, der gibt einfach etwas Augencreme auf den Löffel. Und wer darüber hinaus noch Zeit und Lust hat: Eine Runde Sport wirkt wahre Wunder!

Modedesaster

Man ist morgens müde, vielleicht hat man noch verschlafen und muss sich beeilen. Und, oh Gott, da ist ja noch die Qual der Wahl: Was ziehe ich bloß an? In Eile greift man schnell zum falschen oder kann sich überhaupt nicht entscheiden. Schließlich hat frau ja nichts zum Anziehen im Schrank. An solchen Tagen empfehle ich das Notfall-Paket: Eine schlichte gute Blue Jeans, ein paar schöne Pumps, ein schlichtes weißes Shirt und einen schicken sportlichen Blazer dazu. Hat jeder im Schrank und sieht immer gut aus. Ein Outfit, mit dem frau überhaupt nichts falsch machen kann. Aufgepeppt mit etwas Schmuck oder einem Tuch – et voilà ist man für den Tag (und auch den Abend) gewappnet!

Ausmisten auf Probe

Wir alle haben meist ein Luxusproblem: zu viel von allem, egal ob Mode, Bücher, DVDs, Elektrowaren… Dadurch sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Andererseits kann man sich auch schwer von vielen Sachen – aus diversesten Gründen – trennen. Ausmisten auf Probe heißt das Stichwort. Entrümpelt euer Leben: Packt alles, was ihr monate- oder gar jahrelang nicht in den Händen hattet, in einen Karton, beschriftet diesen gut und räumt ihn in den Keller. Alles, was ihr nach einem Jahr immer noch nicht wieder hervorgeholt und nicht benutzt habt, lasst ihr einem guten Zweck zukommen: Caritas, Die Tafel oder ähnliche Einrichtungen freuen sich! Modeexperten raten übrigens, seinen Kleiderschrank jedes halbe Jahr auszumisten. So kommt man gar nicht in die Verlegenheit, beispielsweise eine Bluse im Schrank liegen zu haben, an der nach zwei Jahren immer noch das Preisschild hängt.

Fotos: Jörg Strunz

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