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Scharfmacher! Diese 20 Dinge machen jeden Mann so richtig heiß

Männer heiß machen

Wie turnt Frau einen Mann so richtig an? Wie macht sie ihn wirklich heiß? Wie raubt sie ihm alle Sinne? Und den Verstand gleich mit? Ganz einfach, sie kommt nackt zu ihm und hat eine Pizza sowie ein Bier dabei. Okay, der Joke ist alt und hat mehr als nur einen Drei-Tage-Bart. So simpel ist es jedenfalls dann doch nicht. Jenseits aller gängigen Klischees sind Männer in Sachen Sex und Erotik schon etwas anspruchsvoller.

Ein bisschen subtiler und fantasievoller darf es also sein. Was aber tun? Wie bringst du als Frau deinen Kerl so richtig auf Touren? Und warum eigentlich solltest du das überhaupt tun? Nun, um letzteres zuerst zu beantworten: Du solltest es erstens natürlich tun, um ihm eine Freude zu bereiten, und zweitens um eurem Sexleben immer mal wieder den gewissen Kick zu geben. Auch wenn Sex natürlich selbstverständlich nicht alles in einer Beziehung ist, er ist eben doch auch ein wichtiger Teil in ihr, der gepflegt sein will – vor allem dann, wenn man schon einige Zeit zusammen ist.

So, jetzt aber genug der Vorrede! Hier kommt unsere Liste mit Dingen, die jeden Mann garantiert so richtig heiß machen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Reihenfolge ist eher zufällig, stellt also keine Rangordnung dar. Suche dir einfach aus, was zu dir und deinem Kerl passt – und habt Spaß damit!
 

1. Lass dich erobern!

Männer sind Jäger und Kämpfer, denen man es auch in Sachen Sex nicht zu leicht machen sollte, schließlich lieben sie die Herausforderung und wollen sich auch in einer längeren Beziehung noch als Eroberer und Verführer fühlen.

2. Sei spontan beim Sex!

Mit Spontaneität und völlig überraschenden Annäherungsversuchen reizt du definitiv jeden Mann und forderst ihn auf eine für ihn sehr erregende Art und Weise immer wieder neu heraus.

3. Lass dich auf Dirty Talk ein!

Männer sind natürlich keine Schweine, aber sie lieben es verbal gerne auch mal schmutzig, was du dir unbedingt zunutze machen solltest.
Mehr zum Thema Dirty Talk »

4. Erzähle ihm von deinen Sex-Fantasien!

Da Männer unglaublich gerne über Sex reden (siehe oben!) und natürlich auch reichlich sexuelle Fantasien haben, kannst du bei ihnen eine erstaunliche Wirkung erzielen, wenn du von deinen Sex-Fantasien erzählst.

5. Lass dich auf Sex an ungewöhnlichen Orten ein!

Sex im Freien, im Auto, auf dem Parkplatz oder im Fahrstuhl – damit beflügelst du das Verlangen von Männern und sorgst gleichzeitig für jede Menge Abwechslung.

6. Probiere doch mal Telefonsex!

Ein heißes, sexuell aufgeladenes Gespräch mit ihm am Telefon, während ihr beide selbst Hand an euch legt, kann zu einer verdammt scharfen Variante in eurem Sexleben werden.

7. Sei laut beim Sex!

Männer lieben es, wenn du beim Sex mit ihnen laut stöhnst und du dich dabei nicht stumm zurückhältst; es scheint ihnen eine gewisse Bestätigung zu geben und macht sie zusätzlich an.

8. Flüstere oder schreie beim Orgasmus seinen Namen!

Wenn du bei deinem Höhepunkt seinen Namen flüsterst oder sogar laut hinausschreist, wird ihm das definitiv einen ganz besonderen Kick geben, der dich auch in Zukunft garantiert unwiderstehlich macht.

9. Verwöhne ihn mit einem Blowjob!

Männer lieben Blowjobs, keine Frage, und wenn du ihm regelmäßig den Gefallen tust, wird er dir nicht nur unendlich dankbar dafür sein, sondern auch enorm erregt.

10. Masturbiere vor ihm!

Männer lieben es sich selbst zu befriedigen, weshalb sie offenbar auch großes Interesse daran haben Frauen bei der Selbstbefriedigung zuzusehen.

11. Trage sexy Unterwäsche!

Es hört sich zugegebenermaßen etwas klischeehaft an, aber sexy Unterwäsche verfehlt bei einem Mann so gut wie nie ihre aufreizende und luststeigernde Wirkung.

12. Trage hochhackige Schuhe!

Auch wenn sie vielleicht unbequem sind und im Bett eher störend sind, lasse dich für ihn auf hochhackige Schuhe beim Sex ein, um seine Fantasie damit so richtig auf Hochtouren zu bringen.

13. Lobe ihn für seine Leistung im Bett!

Es hört sich vielleicht etwas lächerlich an, aber ein Lob für sein sexuelles Können wird jeden Mann nicht nur glücklich machen, sondern ihn auch ganz besonders beflügeln und enorm anspornen.

14. Probiere es mit Rollenspielen!

Als sexy Krankenschwester, die ihrem Patienten eine ganz besondere Therapie verabreicht, oder als strenge Lehrerin, die ihren Zögling bestraft, bringst du richtig Pfeffer in euer Sexleben.
Mehr zum Thema Rollenspiele »

15. Lass dich auf einen Dreier ein!

Gleichzeitig Sex mit zwei Frauen zu haben, also einen klassischen Dreier, ist wohl der Traum jeden Mannes (und auch von so mancher Frau), für dessen Erfüllung er dich mehr als einfach nur lieben wird.

16. Sei experimentierfreudig und offen für Neues!

Guter Sex lebt nicht zuletzt auch von der Abwechslung, vom Neuen und bislang Ungewohnten, weshalb du dafür offen sein solltest – nicht nur übrigens, um ihm damit eine Freude zu machen, sondern auch für dich selbst.

17. Benutze auch Sexspielzeuge!

Sexspielzeuge wie Dildos oder Vibratoren verfehlen auch bei Männern ihre Wirkung nicht, weshalb du sie in euer Liebesspiel auch unbedingt regelmäßig integrieren solltest.

18. Lass dich auf verschiedene Stellungen ein!

Immer nur die Missionarsstellung ist dir selbst wahrscheinlich auch zu langweilig, es gibt doch so unendlich viele Varianten, die dir und ihm bestimmt enormen Spaß machen werden.

19. Sei im Bett auch mal etwas härter!

Manchmal darf es ihm gegenüber auch etwas härter zur Sache gehen, also kneife ihn ruhig einmal fest in den Po oder gib ihm einen ordentlichen Klapps auf die Pobacken.

20. Sage ganz offen, was du möchtest!

Allen Gerüchten zum Trotz kann man mit Männern sehr wohl reden. Darum: Sage ihm ganz offen was du im Bett möchtest und gerne hast, er wird garantiert alles daran setzen, dir deine Wünsche zu erfüllen – und er wird selbst viel Vergnügen dabei haben.

 
Du siehst also, Möglichkeiten Männer so richtig und regelmäßig heiß zu machen, gibt es ungemein viele. Wichtig dabei ist nur, dass du dich damit auch wirklich wohl fühlst und dich nicht verbiegen musst. Das wäre die Sache nämlich absolut nicht wert.

Foto: miljko/iStock

9 Wege, um ohne Drogen high zu werden

Frau mit bunten Ballons im Freien - so kannst du ohne Drogen high werden

Sicherlich ist dieser Titel provokant, aber der Kern bleibt spannend: Manchmal sehnen wir uns nach einem Kick, nach Leichtigkeit, nach diesem kurzen Gefühl von „raus aus dem Kopf, rein ins Leben“. Nur muss dieser Kick nicht aus Konsum, Substanzen oder Extremen kommen.

Dein Körper kann Energie, Freude, Ruhe und Verbundenheit auf ganz natürliche Weise erleben. Nicht immer spektakulär. Nicht auf Knopfdruck. Aber oft zuverlässiger, gesünder und nachhaltiger als der schnelle Dopamin-Schub, der nach kurzer Zeit wieder verpufft.

Dieser Artikel ist kein Versprechen auf Dauer-Euphorie. Gute Laune ist kein Pflichtzustand. Es geht eher darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen dein Nervensystem wieder aufatmen kann: durch Bewegung, Musik, Licht, Nähe, Fokus, Schlaf, Genuss und kleine Erfolgserlebnisse.

Realistisch bleiben

Wenn du dauerhaft niedergeschlagen bist, kaum noch Freude empfindest oder dich innerlich leer fühlst, ersetzt dieser Artikel keine professionelle Hilfe. Dann ist Unterstützung kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt.

Warum schnelle Kicks so verführerisch sind

Shopping, Scrollen, Zucker, Drama, Likes, neue Nachrichten: Viele Dinge geben kurzfristig ein gutes Gefühl. Das ist nicht moralisch verwerflich. Es ist menschlich. Unser Gehirn reagiert auf Neuheit, Belohnung und kleine Erfolgssignale.

Schwierig wird es, wenn wir nur noch nach dem nächsten kurzen Kick greifen, aber nicht mehr fragen, was uns wirklich Energie gibt. Denn das eine betäubt kurz. Das andere stärkt langfristig.

Die folgenden Wege sind deshalb keine „Rauschtricks“, sondern gesunde Möglichkeiten, wieder mehr Leichtigkeit, Wachheit und Lebendigkeit in den Alltag zu holen.

1. Musik und binaurale Beats bewusst nutzen

Musik kann Stimmungen erstaunlich schnell verändern. Ein Song kann dich beruhigen, motivieren, aufrichten oder an eine Version von dir erinnern, die du fast vergessen hattest.

Auch binaurale Beats werden oft genutzt, um Entspannung, Fokus oder Meditation zu unterstützen. Dabei hören beide Ohren leicht unterschiedliche Frequenzen. Manche Menschen empfinden das als angenehm und hilfreich, die wissenschaftliche Lage ist aber nicht so eindeutig, wie es im Netz manchmal klingt.

Wenn du es testen möchtest: Nutze Kopfhörer, starte mit niedriger Lautstärke und beobachte nüchtern, wie es dir damit geht. Bei Epilepsie, neurologischen Erkrankungen oder Unsicherheit solltest du vorher ärztlich abklären, ob solche Audio-Reize für dich geeignet sind.

2. Tageslicht statt Dauermüdigkeit

Licht beeinflusst deinen Schlaf-Wach-Rhythmus und damit auch Energie, Konzentration und Stimmung. Besonders morgens kann Tageslicht helfen, dem Körper ein klares Signal zu geben: Der Tag beginnt.

Das muss kein perfekter Morgenlauf sein. Schon ein Spaziergang, ein Kaffee am offenen Fenster oder der Weg zur Arbeit ohne Sonnenbrille in der ersten Minute kann bewusster machen, dass dein Körper nicht nur im Kopf lebt.

Wenn dein Alltag sehr indoor-lastig ist, ist Tageslicht einer der einfachsten Hebel für mehr Wachheit.

3. Optische Täuschungen, Kunst und Staunen

Der ursprüngliche Artikel erwähnte optische Täuschungen: Bilder oder Videos, bei denen dein Gehirn plötzlich anders sieht, als die Welt tatsächlich ist. Das kann irritieren, spielerisch wirken und für einen kurzen Moment sehr präsent machen.

Heute würde ich den Gedanken weiter fassen: Alles, was dich staunen lässt, holt dich aus der Routine. Kunst, Architektur, Naturphänomene, Lichtinstallationen, ein Museum, ein Film, eine Ausstellung oder ein ungewohnter Ort.

Staunen ist ein unterschätzter Zustand. Es macht den Alltag größer, ohne dass du dein Leben komplett verändern musst.

4. Meditation und Atem als Reset

Meditation klingt für manche immer noch nach Räucherstäbchen und „Om“. Tatsächlich geht es viel schlichter: Du richtest deine Aufmerksamkeit bewusst aus, statt von jedem Gedanken mitgerissen zu werden.

Das kann fünf Minuten stilles Sitzen sein. Oder eine Atemübung. Oder ein kurzer Bodyscan. Entscheidend ist nicht, dass dein Kopf leer wird. Entscheidend ist, dass du merkst: Ich bin nicht jeder Gedanke, der auftaucht.

Gerade wenn du schnell gestresst bist, ständig im Außen reagierst oder dich schwer konzentrieren kannst, kann Meditation ein ruhiger Gegenpol sein.

Mini-Reset

Atme vier Sekunden ein, halte kurz inne und atme sechs Sekunden aus. Wiederhole das fünfmal. Nicht als Wundermittel, sondern als kleines Signal an dein Nervensystem: Ich bin gerade hier.

5. Flow: Wenn du dich selbst kurz vergisst

Flow entsteht, wenn du so in einer Tätigkeit aufgehst, dass Zeit, Selbstzweifel und Außenlärm leiser werden. Schreiben, Tanzen, Malen, Programmieren, Kochen, Gärtnern, Sport, Musik, Handwerk: Flow ist sehr individuell.

Wichtig ist, dass die Aufgabe weder zu leicht noch völlig überfordernd ist. Sie fordert dich, aber sie zerstört dich nicht. Genau darin liegt der Reiz.

Wenn du dich in letzter Zeit leer oder festgefahren fühlst, frage dich: Wann habe ich zuletzt etwas getan, bei dem ich nicht ständig auf die Uhr geschaut habe?

6. Bewegung und der sichere Adrenalinkick

Bewegung gehört zu den zuverlässigsten Wegen, Stimmung und Energie zu beeinflussen. Es muss nicht gleich Bungee-Jumping sein. Ein schneller Spaziergang, Tanzen im Wohnzimmer, Radfahren, Krafttraining oder eine intensive Yoga-Einheit können reichen.

Adrenalin kann sich gut anfühlen, wenn du dich in einer sicheren Herausforderung erlebst: Achterbahn, Kletterhalle, ein Sprint, ein neues Training, ein mutiger Auftritt. Entscheidend ist die Grenze zwischen lebendig und leichtsinnig.

Gesund ist nicht der größtmögliche Kick, sondern der Kick, nach dem du dich stärker, klarer oder freier fühlst und nicht kaputter.

7. Nähe, Berührung und Intimität

Auch Nähe kann ein natürlicher Stimmungsbooster sein: eine Umarmung, ein gutes Gespräch, gemeinsames Lachen, Berührung, Sex, ein Orgasmus. Der Körper ist nicht nur ein Projekt, das funktionieren soll. Er ist auch ein Ort von Verbindung und Genuss.

Wichtig ist dabei immer: freiwillig, sicher, respektvoll und ohne Leistungsdruck. Intimität ist kein To-do und kein Beweis für irgendetwas. Sie kann aber ein starker Gegenpol zu Stress, Einsamkeit und reinem Funktionieren sein.

Wenn du das spielerischer betrachten möchtest, passt aus unserem Archiv auch: 10 Dinge, die du im Bett einmal ausprobiert haben solltest.

8. Schlaf nicht entziehen, sondern ernst nehmen

Der alte Artikel nannte Schlafentzug als eine Methode, die den Bewusstseinszustand verändern kann. Das stimmt zwar in dem Sinne, dass extremer Schlafmangel Wahrnehmung und Denken massiv beeinflusst. Aber genau deshalb ist es keine Empfehlung.

Schlafentzug kann Konzentration, Stimmung, Reaktionsfähigkeit und Gesundheit belasten. Wenn du dich besser fühlen willst, ist guter Schlaf fast immer die bessere Strategie als Schlafmangel.

Mehr Energie entsteht nicht nur durch neue Reize, sondern auch durch Erholung. Manchmal ist der stärkste „Kick“ kein weiteres Erlebnis, sondern endlich wieder ausgeschlafen zu sein.

9. Schokolade, Genuss und bewusste Belohnung

Schokolade wird gern als kleiner Glücksbringer beschrieben. Realistisch betrachtet macht dich ein Stück Schokolade nicht „high“. Aber bewusster Genuss kann sehr wohl etwas verändern: Du unterbrichst den Autopilot, nimmst Geschmack wahr und gönnst dir einen Moment, ohne ihn sofort nebenbei zu verschlucken.

Genau darum geht es: nicht um Kontrollverlust, sondern um Präsenz. Ein Stück gute Schokolade, ein besonderer Kaffee, ein schönes Essen, ein neues Rezept. Kleine Belohnungen sind nicht falsch, solange sie nicht die einzige Strategie werden, um unangenehme Gefühle zu regulieren.

Mehr dazu findest du auch hier: So beeinflusst die Ernährung deine Stimmung.

Was du tun kannst, wenn du dich gerade gar nicht gut fühlst

Wenn du nicht nur einen kleinen Energiekick suchst, sondern dich seit längerer Zeit leer, hoffnungslos oder stark belastet fühlst, nimm das ernst. Dann helfen keine Mood-Hacks und keine Motivationssprüche allein.

Unser älterer Artikel „Ich hasse mein Leben“: Wie werde ich wieder glücklich? kann ein erster Einstieg sein. Noch wichtiger ist aber: Sprich mit einer vertrauten Person oder hole dir professionelle Unterstützung, wenn du merkst, dass du allein nicht weiterkommst.

Fazit: Der beste Kick macht dich nicht leerer, sondern lebendiger

Natürlich gute Laune entsteht nicht dadurch, dass du dich ständig optimierst. Sie entsteht, wenn du deinem Körper und Kopf wieder echte Erfahrungen gibst: Licht, Bewegung, Musik, Nähe, Schlaf, Genuss, Neugier und kleine Momente von Flow.

Du musst nicht permanent glücklich sein. Aber du darfst dir bewusst mehr von dem holen, was dich wach, verbunden und lebendig macht.

Weiterdenken

Wenn du merkst, dass dein Alltag mehr Lebendigkeit braucht, lies auch Mehr Abwechslung im Leben.

Für Selbstreflexion und innere Klarheit findest du weitere Impulse auf unserer Hubseite Mindset für Frauen.

Aus dem AJOURE´ Archiv

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: chainatp/iStock

Bye-Bye Flachpo: Mit diesen Po-Übungen wird der Hintern rund und knackig

Po-Übungen

Unser Körperbild ändert sich stetig, und seit einigen Jahren steht er im Mittelpunkt: Der Po. Dank Jennifer Lopez und Kim Kardashian wollen wir alle einen runden, festen Hintern. Und zum Glück kann man Mutter Natur nachhelfen, und zwar ohne Schönheits-OP. Gewichte sind das Zaubermittel der Wahl – wachsen die Muskeln, wächst auch der Po. Außerdem wird er angehoben und gestrafft. Andere Po-Übungen nutzen Bälle oder das eigene Körpergewicht, um die Muskeln zu beanspruchen.

Wir haben die 10 besten Po-Übungen herausgesucht, damit der nächsten Bikini-Saison nichts mehr im Wege steht. Für alle Übungen gilt: Wer mehr als 15 Wiederholungen schafft, sollte das Gewicht erhöhen. Muskeln brauchen nämlich einen Reiz, um zu wachsen.

Top 10 Po-Übungen

1. Romanian Deadlifts

Romanian Deadlifts

Gerade weil die Übung so leicht ausschaut, ist die Gefahr groß, sie falsch auszuführen. Was eigentlich gemacht wird? Ein Gewicht wird hochgehoben und wieder gesenkt – das war’s. Zum Starten werden 3 Sets mit 6 – 8 Wiederholungen empfohlen. So geht es richtig:

  • Stell die Dumb- oder Kettlebell vor deine Füße auf den Boden. Die Knie sind leicht gebeugt, der Rücken gerade.
  • Die Hüfte nun nach hinten verlagern, und das Gewicht aufheben, indem die Knie gebeugt werden (nicht der Rücken!). Das Gewicht beim Hochheben dabei immer nah am Körper halten. Aufrecht hinstellen und das Gewicht dabei mit beiden Händen locker halten.
  • Jetzt die Hüfte soweit es geht nach hinten schieben, während der untere Rücken gerade bleibt. Die Bauchmuskeln sind angespannt, während du nun langsam das Gewicht absenkst. Die Spannung sollte nun im hinteren Oberschenkel und am Po zu spüren sein.

 

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  • Geprüfte Qualität- Wir haben für unsere POWRX Kurzhantel nur die Besten Materialien verwendet und diese hochwertig verarbeitet. Da die Hanteln nicht perfekt rund sind, rollen sie nicht so leicht weg.

 

2. Kettlebell Swing

Kettlebell Swing
Die richtige Ausführung ist der Schlüssel zum Erfolg.

  • Aufrecht hinstellen, die Füße schulterbreit auseinander. Die Kettlebell zwischen die Füße stellen und nun mit geradem Rücken aufheben, dabei nur die Hüfte beugen.
  • Nun die Kettlebell durch die Beine nach hinten schwingen, dabei einatmen. Den Schwung ausnutzen und das Gewicht wieder nach vorne schwingen, dabei scharf ausatmen. Die Hüfte nutzen, um weiter Schwung zu erhalten und aufpassen, dass sich der Rücken nicht krümmt.
  • Die Kettlebell für ca. 30 Sekunden nach vorne und wieder nach hinten schwingen. Wer mehr als eine Minute schafft, sollte das Gewicht erhöhen.

Die besten 10 Po-Übungen

3. BOSU Brücke

BOSU Brücke - Po-Übungen

Diese Übung strafft nicht nur den Hintern, sondern arbeitet auch mit den Oberschenkeln. Zur Ausführung benötigst du einen BOSU Ball.

  • Auf den Rücken legen, die Beine sind angewinkelt und die Füße stehen auf der flachen Seite des BOSU Balles. Jetzt die Fersen in den Ball stemmen und die Hüfte anheben – so weit wie möglich. Die Position kurz halten und wieder in Ausgangsposition zurückkehren.

4. Walking Lunge mit Bizeps Curl

Walking Lunges Bizeps Curl

Lunges sind die Wunderwaffe für einen knackigen Hintern. Bei dieser Übung werden zusätzlich die Arme trainiert – Bye Bye Winkearme!

  • Schnapp dir ein paar Gewichte und stell dich aufrecht hin. Die Füße zusammen, Gewichte ruhen an der Seite.
  • Mit dem linken Bein einen kontrollierten Ausfallschritt nach vorne machen. Dabei die Gewichte von unten Richtung Schulter heben, die Ellbogen dicht am Körper halten.
  • Nun die Knie beugen, ein Winkel von 90 Grad ist angestrebt. Aufpassen, dass das hintere Knie nicht den Boden berührt, sondern nur darüber schwebt. Das vordere Knie sollte genau über der Fessel stehen.
  • Das hintere Bein nun nutzen, um wieder in die Startposition zu gehen. Die Gewichte dabei wieder absenken.

10 effektive Po-Übungen

5. Squat mit seitlichem Bein heben

Squat mit seitlichem Bein heben

Wir alle kennen Squats, hier aber werden sie noch optimiert. Die Übung strafft nicht nur den Hintern, sondern ist auch bei sogenannten Reiterhosen sinnvoll.

  • Füße schulterbreit auseinander. Die Hände nach vorne ausstrecken, das hilft mit der Balance. Wer mag, kann zusätzlich Gewichte in die Hände nehmen.
  • Nun die Knie beugen und die Hüfte tief absenken. Die Oberschenkel sollten parallel zum Boden sein. Das Körpergewicht ruht auf den Fersen.
  • Wieder in Ausgangsposition zurückkehren, und ein Bein seitlich abspreizen – dabei den äußeren Pomuskeln anspannen. Das Bein wieder an den Körper bringen und wieder squatten. Dann das andere Bein abspreizen und heranbringen. Das ist eine Wiederholung.

6. Superman

Po-Übungen - Superman

Einfach, aber super effektiv – der Superman. Eine Übung die nicht nur den Hintern trainiert, sondern auch den Rücken stärkt.

  • Auf eine Matte auf den Bauch legen. Die Bauchmuskeln anspannen, und dabei die Arme nach vorne strecken. (Ja, jetzt schaust du aus wie Superman!). Die Beine, Arme und Brust dabei vom Boden abheben.
  • Halte diese Position für ca. 10 Sekunden, dann 10 Sekunden entspannen. Insgesamt eine Minute lang durchführen.

Po-Übungen Top 10

7. Lying Hamstring Curl

Lying Hamstring Curl

Übungen, die man auf dem Rücken durchführt, fühlen sich oft einfacher an, als sie sind. Trotzdem wird der Po hier stark beansprucht. Zur Durchführung benötigst du einen Gymnastikball.

  • Auf den Rücken legen, den Gymnastikball unter den Füßen. Die Hüfte gerade machen, so dass sich eine gerade Brücke bildet – diese gerade Hüfte während der gesamten Übung beibehalten.
  • Jetzt die Füße in den Ball stemmen und den Körper nach oben anheben. Die Arme liegen auf der Seite, sie sollten aber nicht genutzt werden, um den Körper anzuheben. Den Ball mit den Füßen etwas in Richtung Hintern rollen, während man den restlichen Körper nach oben hebt.
  • Langsam wieder nach unten gleiten, die Hüfte bleibt dabei weiterhin gerade. Insgesamt 15 Wiederholungen mit 3 Sets anstreben.

8. Donkey Kick mit oder ohne Gewicht

Po-Übungen: Donkey Kick

Diese Übung ist besonders intensiv. Wer keine Gewichte zu Hause hat, kann sie auch ohne durchführen.

  • Auf „alle Viere“ auf eine Matte stellen, die Hände sind unter den Schultern und Knie unter der Hüfte.
  • Eine Hantel nun in die Kniekehle legen. Das Bein dann nach hinten anheben, indem man den Pomuskel anspannt. Der Rücken ist dabei gerade – die Bewegung des Beins kontrolliert und langsam durchführen. Nicht schwingen!
  • Die Übungen für jedes Bein 15 Mal durchführen. Dies ist ein Set. Insgesamt 3 Sets anstreben, aber sei gewarnt: Du wirst diese Übung noch tagelang spüren!

Unsere 10 Favoriten Po-Übungen

9. Plank mit Ball und Beinheben

Plank mit Ball und Beinheben

Für diese Übung benötigst du einen Gymnastikball. Sie ist nicht nur formend für den Po, sondern stärkt auch Bauch und Brustmuskeln.

  • Mit dem Bauch auf den Gymnastikball legen, und dann soweit nach vorne laufen (mit den Händen), dass die Füße schließlich auf dem Ball ruhen. Die Hände sind direkt unter den Schultern.
  • Den Bauchnabel nun nach hinten, Richtung Wirbelsäule ziehen, um die Mitte zu stabilisieren. Ein Bein anheben, den Pomuskeln anspannen und kurz halten. Das Bein dann wieder auf den Ball senken.
  • Das Ganze mit dem anderen Bein wiederholen. Das zählt als eine Wiederholung. Insgesamt 3 Sets mit 10 Wiederholungen anstreben.

10. Nutze das Laufband

Po-Übungen auf dem Laufband

Das Laufband ist zwar eigentlich für Cardio-Training gedacht, kann aber auch für Muskel-Training am Po effektiv eingesetzt werden.

  • Lauf mit Steigung. Die erhöhte Anstrengung schlägt sich vor allem in den Oberschenkel und dem Hintern nieder.
  • Mache Lunges. Einfach, während des Laufens, ein paar Ausfallschritte machen, kurz halten und wieder weiterlaufen.
  • Rückwärts laufen. Hört sich komisch an, ist aber wirkungsvoll. Wenn wir rückwärts laufen nutzen wir mehr Muskeln als beim regulären Vorwärtslaufen, da wir vorsichtiger sind.

 

Fotos: Zdenka; gradyreese; OSTILL; Kristen Johansen; warrengoldswain; indykb; Andrey Popov; Kharichkina; Yuri_Arcurs; gradyreese; g-stockstudio / iStock.com

Patch it, Baby! Patches im Trend

Patches Mode Trend
Fröhlich-bunte Aufnäher sind das neue Must-Have Accessoire.

Wer erinnert sich nicht mehr an die kultigen Aufnäher aus unserer Kindheit, mit denen unsere Mütter und Großmütter unsere Löcher in der Kleidung geflickt haben? Später, als Teenager, haben wir die Bügelbilder mit unserer Lieblingsband dann zum Aufpeppen unserer Jeansjacken verwendet.

Nun haben die bunten gute-Laune-Applikationen ein Comeback und unserer Kreativität ist bei der Gestaltung keine Grenzen mehr gesetzt. Ob witzige Motive wie Peperoni, Smileys, Anker, Popcorn-Tüten oder bunte Buchstaben – erlaubt ist, was gefällt!

Das Prinzip ist gleichgeblieben – nur nennt man sie heutzutage nicht mehr Bügelbilder, sondern Patches (Englisch für Aufnäher) und es gibt sie mittlerweile nicht mehr nur noch zum Festnähen, sondern manche sogar zum Aufkleben, sodass man sie beliebig nach Lust und Laune auch mal wieder umkleben kann.

Stars wie Chiara Ferragni oder Kylie Jenner sind besonders große Fans der Patches und personalisieren damit gerne ihre Jacken oder Designer-Handtaschen.

Wenn du selber nicht so kreativ bist, kannst du aber auch schon gepatchte Jacken, Jeans oder Accessoires fertig kaufen.

 

Fotos: PR / Mytheresa; Amazon; Liebling Vintage

Mehr Abwechslung im Leben: Wie du wieder mutiger und lebendiger wirst

Frau genießt Autofahrt im Cabrio - Mehr Abwechslung im Leben
So bringst du wieder Schwung in dein Leben!

Manchmal ist das Leben nicht schlecht, aber seltsam gleichförmig. Aufstehen, funktionieren, erledigen, müde werden, schlafen. Nichts ist dramatisch falsch und trotzdem fehlt etwas: Lebendigkeit.

Mehr Abwechslung im Leben bedeutet nicht, alles hinzuschmeißen, den Job zu kündigen oder sofort ein komplett neues Leben zu beginnen. Oft reicht schon ein kleiner Bruch mit dem Autopilot: ein anderer Weg, ein neues Gespräch, ein ungewohnter Termin, ein Schritt in eine Richtung, die du schon lange aufschiebst.

Der Punkt ist nicht, dein Leben künstlich aufregend zu machen. Der Punkt ist, wieder bewusster zu wählen, statt jeden Tag dieselbe innere Wiederholungsschleife abzuspielen.

AJOURE´ Mutmacher

Du musst nicht dein ganzes Leben umwerfen, um dich wieder lebendiger zu fühlen. Aber du musst anfangen, anders zu wählen.

Warum sich Alltag manchmal so eng anfühlt

Routinen sind nicht schlecht. Sie geben Struktur, sparen Energie und machen vieles leichter. Problematisch werden sie erst, wenn sie nur noch aus Pflicht bestehen und kein Raum mehr für Neugier, Spiel, Begegnung oder Entwicklung bleibt.

Dann fühlt sich das Leben zwar organisiert an, aber nicht mehr wirklich lebendig. Du erledigst viel, erlebst aber wenig. Du funktionierst, aber du fühlst dich nicht unbedingt verbunden mit dem, was du tust.

Mehr Abwechslung hilft nicht, weil Abwechslung an sich magisch wäre. Sie hilft, weil neue Erfahrungen dein Gehirn wieder aufwecken. Sie bringen Aufmerksamkeit zurück in den Moment und zeigen dir, dass dein Alltag gestaltbarer ist, als er sich manchmal anfühlt.

1. Lebe bewusster statt schneller

Der alte Tipp „Lebe bewusster“ klingt schnell nach Kalenderspruch, ist aber tatsächlich ein guter Anfang. Mehr Abwechslung beginnt nicht immer mit etwas Großem, sondern damit, dass du deine gewohnten Abläufe wieder wahrnimmst.

Iss nicht nebenbei, sondern schmecke wirklich. Geh nicht automatisch denselben Weg, sondern nimm bewusst eine andere Strecke. Leg das Handy weg, wenn du mit jemandem sprichst. Mach eine kleine Pause, bevor du in den nächsten To-do-Punkt springst.

Das ist keine romantische Verklärung des Alltags. Es ist Training gegen den Autopilot.

2. Mach aus „irgendwann“ einen kleinen Termin

Lebendigkeit liegt oft genau dort, wo du seit Monaten sagst: „Irgendwann mache ich das.“ Irgendwann wieder schreiben. Irgendwann tanzen. Irgendwann ein neues Hobby ausprobieren. Irgendwann allein in ein Café gehen. Irgendwann einen Kurs buchen. Irgendwann das eigene Projekt starten.

Das Problem: „Irgendwann“ hat keinen Platz im Kalender. Es klingt nach Möglichkeit, ist aber oft nur ein eleganter Aufschub.

Wähle deshalb eine Sache aus, die du immer wieder verschiebst, und mache daraus einen kleinen konkreten Termin. Nicht perfekt. Nicht riesig. Nur echt.

Mini-Experiment

Schreib heute drei Dinge auf, die du seit Monaten auf „später“ schiebst. Wähle eins davon und plane einen 30-Minuten-Schritt in den nächsten sieben Tagen.

3. Entdecke alte Dinge neu

Mehr Abwechslung muss nicht immer bedeuten, etwas völlig Neues zu suchen. Manchmal liegt sie auch darin, etwas Altes wiederzuentdecken.

Vielleicht gibt es Musik, die dich früher sofort in gute Laune gebracht hat. Eine Freundin, mit der du seit Jahren nicht mehr richtig gesprochen hast. Ein Hobby, das irgendwann zwischen Arbeit, Alltag und Vernunft verschwunden ist. Ein Ort aus deiner Stadt, an dem du lange nicht mehr warst.

Alte Dinge neu zu entdecken kann überraschend kraftvoll sein, weil du dabei oft auch eine ältere Version von dir wiedertriffst: neugieriger, leichter, spielerischer.

4. Bring neue Menschen in deinen Alltag

Abwechslung entsteht sehr oft durch Begegnung. Neue Menschen bringen neue Gedanken, neue Gespräche, andere Perspektiven und manchmal auch neue Möglichkeiten in dein Leben.

Das muss nicht sofort ein großer neuer Freundeskreis sein. Es kann ein Workshop sein, ein Netzwerktreffen, ein Sportkurs, ein beruflicher Austausch, ein Ehrenamt oder ein bewusstes Gespräch mit jemandem, den du bisher nur oberflächlich kennst.

Wenn du merkst, dass dein Umfeld sehr klein geworden ist oder dir neue Kontakte fehlen, lies auch: So findest du neue Freunde.

5. Lerne wieder Anfängerin zu sein

Viele Erwachsene meiden Abwechslung nicht, weil sie keine Lust darauf haben, sondern weil sie nicht wieder schlecht in etwas sein wollen. Anfängerin sein fühlt sich ungewohnt an. Man ist unbeholfen, langsam, vielleicht sogar ein bisschen peinlich.

Genau darin liegt aber Wachstum. Ein neues Rezept, eine neue Sportart, ein neues Tool, eine neue Sprache, ein neues berufliches Thema: All das erinnert dich daran, dass du nicht fertig bist. Du darfst dich entwickeln.

Gerade wenn du beruflich oder persönlich feststeckst, kann ein Lernprojekt neue Energie bringen. Es muss nicht direkt karriereentscheidend sein. Aber es sollte dich wieder in Bewegung bringen.

6. Sorge für Abwechslung in Beziehungen und Nähe

Auch Beziehungen werden schnell von Routinen geprägt. Man spricht über Termine, Einkauf, Arbeit, Kinder, Nachrichten und irgendwann kaum noch über das, was einen wirklich bewegt.

Mehr Abwechslung kann hier ganz schlicht beginnen: ein anderes Date, ein ehrliches Gespräch, ein gemeinsamer Ausflug, ein neues Ritual, mehr spielerische Nähe. Wenn du in einer Beziehung bist, darf auch Intimität ein Bereich sein, der nicht nur nebenbei läuft. Dazu passt aus unserem Archiv: 10 Dinge, die du im Bett einmal ausprobiert haben solltest.

7. Probiere neue Geschmäcker aus

Der ursprüngliche Artikel hatte diesen Punkt schon: Essen ist ein einfacher Weg, um Alltag anders zu erleben. Nicht, weil ein Thai-Gurkensalat dein Leben verändert. Sondern weil Geschmack, Geruch und Zubereitung sehr direkte Erlebnisse sind.

Koche ein Gericht aus einem Land, dessen Küche du kaum kennst. Geh in ein Restaurant, das nicht deiner üblichen Wahl entspricht. Lade jemanden zum gemeinsamen Kochen ein. Oder mach aus dem schnellen Abendessen bewusst ein kleines Ritual.

Das klingt banal, aber genau solche kleinen Sinneserfahrungen holen dich aus dem Kopf und zurück in den Moment.

8. Frag dich, ob du Abwechslung oder Richtung brauchst

Nicht jede Veränderung ist automatisch gut. Manchmal wollen wir Abwechslung, obwohl wir eigentlich Klarheit brauchen. Dann lenken neue Reize nur kurz ab, lösen aber nicht das eigentliche Gefühl von Unzufriedenheit.

Deshalb lohnt sich diese Frage:

Will ich gerade etwas Neues erleben oder will ich einem alten Thema ausweichen?

Wenn du spürst, dass hinter deiner Unruhe mehr steckt, kann dir das Lebensrad helfen. Damit erkennst du, welche Lebensbereiche wirklich Aufmerksamkeit brauchen.

9. Verbinde Abwechslung mit deinen größeren Zielen

Abwechslung wird besonders wertvoll, wenn sie nicht nur kurzfristig unterhält, sondern dich näher zu dir selbst bringt. Vielleicht brauchst du nicht nur ein neues Hobby, sondern mehr Mut. Nicht nur ein neues Rezept, sondern mehr Genuss. Nicht nur einen Tapetenwechsel, sondern eine berufliche Entscheidung.

Dann wird Abwechslung zu einem Hinweis: Hier will etwas wieder lebendiger werden.

AJOURE´ Reflexion

Mehr Abwechslung ist schön. Mehr Richtung ist stärker. Die beste Veränderung macht dich nicht nur kurzfristig wacher, sondern langfristig ehrlicher mit dir selbst.

Wenn du genauer sortieren willst, was du wirklich möchtest, lies auch unseren Artikel Was will ich wirklich? mit passendem Klarheits-Worksheet.

Fazit: Du brauchst kein neues Leben, sondern neue Entscheidungen

Mehr Abwechslung im Leben beginnt selten mit einem radikalen Neustart. Meist beginnt sie mit kleinen, bewussten Entscheidungen: anders essen, anders gehen, anders sprechen, anders planen, anders Ja oder Nein sagen.

Wenn dein Alltag grau geworden ist, musst du ihn nicht sofort komplett verlassen. Aber du darfst wieder Farbe hineinbringen. Schritt für Schritt, ohne Drama, aber mit echter Absicht.

Weitere Impulse für Klarheit, Selbstreflexion und persönliche Entwicklung findest du auf unserer Hubseite Mindset für Frauen.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: BraunS/iStock.com

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Smartphones & Tablets kabellos laden

Kabel sind voll 90er!

Nervt dich auch dieses Kabelgewirr hinter Schreibtischen, Nachttischen und Co? Oder stellst du schon auf Qi-Laden um? So langsam aber sicher haben es viele Hersteller begriffen und stellen ihre Produkte um – auf induktive Energieübertragung.

Bei Geräten wie Zahnbürsten oder Rasierapparaten ist das längst ein alter Schuh, sein Gerät kabellos zu laden und endlich kommen auch Möbelstücke, Lampen oder Kfz-Halter dazu, um dem Kabelgewirr ein Ende zu setzen.
 

Aber was genau ist denn Qi-Laden und worin stecken die Vorteile?

Qi (chinesisches Wort für „Lebensenergie“ und ist nichts anderes als eine drahtlose Energie-Übertragung mittels elektromagnetischer Induktion. Um es etwas technisch auszudrücken: Qi verwendet eine resonante induktive Kopplung zwischen Sender und Empfänger. Diese tauschen Daten für eine perfekte Energieübertragung aus.

Und die Vorteile?

+ Das Gerät muss lediglich aufgelegt werden
+ Es reicht ein Ladegerät für mehrere Endgeräte
+ Es gibt keine Probleme mit der Kompatibilität (Alle Hersteller sind durch Standardisierung möglich.)
+ Schont den Geräteanschluss

Apple-User sind im Moment leider etwas im Nachteil, da iPads oder iPhones für kabelloses Laden (noch) nicht kompatibel sind. Hier musst du dir von Fremdherstellern diverse Adapter in Form von Smartphone-Hüllen oder Wireless-Charger-Receivern organisieren, damit du das Qi-Laden nutzen kannst. Es bleibt abzuwarten, was die zukünftigen Generationen der Apple Produkte in Sachen Qi-Laden mit sich bringen. Geräte wie das Samsung Galaxy S6, das Microsoft Lumia 930 oder das Google Nexus 6 unterstützen die kabellose Ladefunktion längst ab Werk und sind absolut auf dem neusten Stand. Sogar einige Tablet-Hersteller sind inzwischen dazu in der Lage, das kabellose Laden ohne Probleme zur Verfügung zu stellen.

Und wie sieht es mit dem Design aus?

Auch hier wurde schon fleißig gearbeitet. Gerade das schwedische Möbelhaus IKEA hat in Sachen Nachttische/Beistelltische schon das ein oder andere Modell. Wir haben uns auf die Suche nach weiteren Modellen gemacht und ein paar richtige Hingucker gefunden:

Foto: Courtney Keating/iStock.com

Selbstzweifel überwinden: So wird dein innerer Kritiker leiser

Frau betrachtet sich im Spiegel - Selbstzweifel überwinden

„Du bist nicht gut genug.“ „Andere können das besser.“ „Warte lieber, bis du wirklich bereit bist.“ Selbstzweifel klingen selten wie ein lauter Angriff. Oft klingen sie vernünftig. Genau deshalb sind sie so überzeugend.

Der innere Kritiker ist diese Stimme im Kopf, die Fehler größer macht als Fortschritte, Erfolge sofort relativiert und dich mit anderen vergleicht, noch bevor du überhaupt angefangen hast. Manchmal will er dich schützen. Vor Ablehnung. Vor Kritik. Vor Enttäuschung. Aber wenn er dich dauerhaft klein hält, schützt er nicht mehr. Dann bremst er dich aus.

Selbstzweifel loszuwerden bedeutet nicht, nie wieder unsicher zu sein. Es bedeutet, die Stimme im Kopf nicht automatisch für die Wahrheit zu halten.

AJOURE´ Klartext

Nicht jeder kritische Gedanke ist ein Warnsignal. Manche sind nur alte Muster in sehr überzeugender Verkleidung.

Was der innere Kritiker eigentlich macht

Stell dir deinen inneren Kritiker wie eine besonders strenge Kommentatorin im Kopf vor. Sie sitzt in der ersten Reihe, achtet auf jede Unsicherheit und kommentiert gnadenlos: Du hast dich versprochen. Du bist nicht vorbereitet genug. Das war peinlich. Die anderen sind weiter. Du solltest dich lieber zurückhalten.

Diese Stimme entsteht nicht aus dem Nichts. Viele innere Kritiker sind aus früheren Erfahrungen gewachsen: Kritik im Elternhaus, Vergleiche in der Schule, Leistungsdruck, schlechte Erfahrungen im Job oder die ständige Botschaft, dass Fehler schwerer wiegen als Fortschritte. Irgendwann wird aus äußerer Kritik eine innere Gewohnheit.

Das Gemeine daran: Der innere Kritiker wirkt oft, als wäre er besonders realistisch. Dabei schaut er meist sehr einseitig auf dich. Er registriert Fehler sofort, übersieht aber Mut, Entwicklung, Kompetenz und all die Situationen, in denen du längst etwas geschafft hast.

Woran du Selbstzweifel erkennst

Selbstzweifel zeigen sich nicht immer als „Ich kann das nicht“. Oft kommen sie viel subtiler daher:

  • Du willst noch einen Kurs machen, bevor du anfängst.
  • Du vergleichst dich ständig mit Frauen, die schon weiter sind.
  • Du wertest positives Feedback sofort ab.
  • Du hältst dich zurück, obwohl du eigentlich etwas sagen möchtest.
  • Du arbeitest Dinge viel länger aus als nötig, weil sie „noch nicht gut genug“ sind.
  • Du wartest auf ein Gefühl von Sicherheit, das einfach nicht kommt.

Gerade bei beruflichen Entscheidungen, Gehaltsgesprächen, Sichtbarkeit oder Selbstständigkeit können Selbstzweifel wie ein unsichtbarer Deckel wirken. Nicht, weil du nichts kannst. Sondern weil du innerlich ständig beweisen willst, dass du überhaupt anfangen darfst.

1. Schreib auf, was dein innerer Kritiker sagt

Der erste Schritt ist nicht, die Stimme sofort wegzudrücken. Hör ihr für einen Moment zu und schreib auf, was sie wirklich sagt. Nicht schön formuliert, nicht vernünftig geglättet, sondern ehrlich.

Zum Beispiel:

  • „Dafür bist du nicht professionell genug.“
  • „Wenn du sichtbar wirst, merken alle, dass du gar nicht so gut bist.“
  • „Du darfst erst starten, wenn alles perfekt ist.“
  • „Andere sind jünger, mutiger, erfahrener oder erfolgreicher.“

Sobald diese Gedanken schwarz auf weiß vor dir liegen, verlieren sie oft etwas von ihrer Macht. Sie sind dann nicht mehr „die Wahrheit“, sondern überprüfbare Sätze.

2. Prüfe die Beweise

Selbstzweifel leben davon, dass du ihnen glaubst, ohne sie zu prüfen. Deshalb hilft eine nüchterne Gegenfrage: Welche Beweise sprechen wirklich dafür? Und welche dagegen?

Wenn dein innerer Kritiker sagt: „Du bist nicht gut genug“, frage dich:

  • Welche konkreten Fakten gibt es dafür?
  • Welche Erfahrungen sprechen dagegen?
  • Welche Rückmeldungen habe ich schon bekommen?
  • Was würde ich einer Freundin sagen, die genau diesen Satz über sich glaubt?

Diese Fragen stammen im Kern aus der kognitiven Verhaltenstherapie: Gedanken werden nicht automatisch als Wahrheit behandelt, sondern bewusst überprüft und neu eingeordnet.

Mini-Übung

Schreib einen Selbstzweifel auf. Dann ergänze drei Gegenbeweise: eine gelöste Herausforderung, ein positives Feedback, eine Fähigkeit, die du heute besser beherrschst als früher.

3. Unterscheide Vorbereitung von Vermeidung

Weiterlernen ist gut. Sich vorbereiten ist gut. Sorgfalt ist gut. Aber manchmal versteckt sich hinter Vorbereitung in Wahrheit Vermeidung.

Ein guter Prüfstein ist diese Frage:

Was würde ich als Nächstes tun, wenn ich schon genug wäre, um anzufangen?

Vielleicht würdest du endlich das Angebot verschicken. Den Artikel veröffentlichen. Das Gespräch führen. Dein Produkt zeigen. Deinen Preis nennen. Dich auf eine Stelle bewerben. Den ersten Schritt in die Selbstständigkeit testen.

Wenn du merkst, dass dich nicht Wissen, sondern Angst zurückhält, passt dazu auch unser Artikel über Glaubenssätze und innere Blockaden.

4. Sammle Kompetenzbeweise

Unser Gehirn erinnert sich oft stärker an Kritik als an Lob. Ein einziger misslungener Moment bleibt hängen, während zehn gelungene Situationen schnell als selbstverständlich abgehakt werden.

Lege dir deshalb eine kleine Liste mit Kompetenzbeweisen an. Das kann eine Notiz im Handy sein, ein Dokument oder ein Notizbuch. Sammle dort:

  • gutes Feedback,
  • gelöste Probleme,
  • mutige Entscheidungen,
  • Projekte, die du abgeschlossen hast,
  • Situationen, in denen du trotz Unsicherheit gehandelt hast.

Diese Liste ist kein künstliches Schönreden. Sie ist ein Gegengewicht zu einem inneren System, das Fehler ohnehin schon sehr zuverlässig findet.

5. Ersetze Härte nicht durch leere Affirmationen

Wenn dein innerer Kritiker sehr laut ist, helfen Sätze wie „Ich bin großartig“ manchmal wenig, weil sie sich innerlich nicht glaubwürdig anfühlen. Du musst dich nicht von null auf grenzenloses Selbstvertrauen reden.

Hilfreicher sind Sätze, die ehrlich und tragfähig sind:

  • „Ich bin unsicher und kann trotzdem den nächsten Schritt machen.“
  • „Ich muss nicht perfekt sein, um professionell zu handeln.“
  • „Dieser Gedanke ist ein Zweifel, kein Urteil.“
  • „Ich darf lernen, während ich sichtbar werde.“
  • „Ich brauche nicht mehr Selbstkritik, sondern mehr Klarheit.“

Wenn du mit inneren Gedankenmustern arbeiten möchtest, passt auch unser Artikel Wie positive Gedanken dich verändern.

6. Hör auf, dich mit fremden Endständen zu vergleichen

Der innere Kritiker liebt Vergleiche. Er nimmt den sichtbarsten Erfolg anderer Menschen und hält ihn neben deinen aktuellen Zwischenstand. Das ist selten fair.

Du siehst bei anderen oft das Ergebnis, aber nicht die Jahre davor. Nicht die Unsicherheit. Nicht die Umwege. Nicht die Hilfe im Hintergrund. Nicht die Versuche, die nicht funktioniert haben.

Vergleiche können inspirieren, wenn sie dir zeigen, was möglich ist. Sie werden schädlich, wenn sie dich lähmen. Frage dich deshalb: Macht mich dieser Vergleich größer oder kleiner? Gibt er mir Richtung oder nimmt er mir Mut?

7. Handle mit Restzweifel

Der größte Irrtum über Selbstvertrauen ist, dass es vor dem Handeln vollständig da sein muss. Oft entsteht es erst danach. Weil du merkst: Ich habe es versucht. Ich habe es ausgehalten. Ich habe gelernt. Ich bin nicht daran zerbrochen.

Deshalb ist der nächste Schritt nicht, alle Selbstzweifel zu beseitigen. Der nächste Schritt ist, klein genug zu handeln, dass du anfangen kannst.

Business-Impuls

Warte nicht darauf, dass du dich zu 100 Prozent bereit fühlst. Für viele berufliche Schritte reicht ein ehrliches: Ich bin vorbereitet genug, um den nächsten kleinen Schritt zu testen.

Was du heute konkret tun kannst

Nimm dir zehn Minuten und beantworte diese drei Fragen:

  • Welcher Satz meines inneren Kritikers hält mich gerade am meisten zurück?
  • Welche drei Fakten sprechen gegen diesen Satz?
  • Welchen kleinen Schritt würde ich gehen, wenn ich diesem Satz heute nicht die Führung überlasse?

Wenn du deine Gedanken noch tiefer sortieren möchtest, findest du im Artikel Was will ich wirklich? konkrete Fragen plus kostenloses Klarheits-Worksheet.

Handeln trotz Unsicherheit

Du musst nicht zweifelfrei sein, um loszugehen.

Der AJOURE´ 90-Tage-Veränderungsplan hilft dir, aus einem wichtigen Wunsch konkrete, überschaubare Wochenschritte zu machen. So sammelst du echte Erfahrungen und Fortschritte, auf die du dich beim nächsten Zweifel stützen kannst.

Meinen nächsten Schritt planen

Fazit: Dein innerer Kritiker muss nicht verschwinden

Du musst deinen inneren Kritiker nicht komplett zum Schweigen bringen, um mutiger zu werden. Es reicht, wenn du ihn erkennst, seine Aussagen prüfst und ihm nicht mehr automatisch die Entscheidung überlässt.

Selbstzweifel sind kein Beweis dafür, dass du falsch bist. Sie sind ein Signal, genauer hinzuschauen: Was schützt mich gerade wirklich und was hält mich nur klein?

Mehr Artikel rund um Selbstvertrauen, Klarheit und persönliche Entwicklung findest du auf unserer Hubseite Mindset für Frauen.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: KI

Nein sagen lernen: Wie du Grenzen setzt, ohne dich schuldig zu fühlen

Frau macht Stoppsignal mit Händen - so lernst du nein zu sagen
Wie du freundlich, aber bestimmt ablehnst.

Eine Einladung, obwohl du eigentlich Ruhe brauchst. Eine Bitte aus dem Team, obwohl dein eigener Kalender voll ist. Ein kleiner Gefallen, der am Ende doch wieder eine Stunde dauert. Nein sagen klingt theoretisch einfach, praktisch aber oft unangenehm.

Viele Frauen sagen nicht Ja, weil sie wirklich wollen, sondern weil sie niemanden enttäuschen möchten. Weil sie freundlich wirken wollen. Weil sie Konflikte vermeiden. Oder weil sie gelernt haben, dass Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Nettsein fast automatisch zusammengehören.

Das Problem: Jedes Ja, das du gegen dich selbst gibst, kostet Energie. Manchmal kostet es Zeit, manchmal Schlaf, manchmal Konzentration und manchmal auch Selbstachtung. Nein sagen lernen bedeutet deshalb nicht, kalt oder egoistisch zu werden. Es bedeutet, bewusster zu entscheiden, wofür du deine Zeit, Aufmerksamkeit und Kraft wirklich einsetzen willst.

AJOURE´ Klartext

Ein Nein ist nicht automatisch unfreundlich. Es ist oft nur die ehrlichere Antwort.

Warum Nein sagen so schwerfällt

Der alte Gedanke dahinter ist schnell erklärt: Wir möchten dazugehören. Wir möchten als unkompliziert, hilfsbereit und angenehm wahrgenommen werden. Genau deshalb fühlt sich ein Nein manchmal an, als würden wir nicht nur eine Bitte ablehnen, sondern gleich die Beziehung gefährden.

Dazu kommen ganz praktische Ängste: Was, wenn die andere Person beleidigt ist? Was, wenn ich als egoistisch gelte? Was, wenn ich beim nächsten Mal nicht mehr gefragt werde? Was, wenn im Job Nachteile entstehen?

Diese Gedanken sind menschlich. Sie sind aber nicht immer realistisch. Denn gesunde Beziehungen halten ein respektvolles Nein aus. Und gute Zusammenarbeit funktioniert nicht dadurch, dass eine Person dauerhaft alles auffängt.

Typische Gründe, warum wir Ja sagen, obwohl wir Nein meinen

  • Du möchtest dein Gegenüber nicht vor den Kopf stoßen.
  • Du hast Angst vor Schuldgefühlen.
  • Du hoffst auf Anerkennung oder Dankbarkeit.
  • Du willst nicht schwierig wirken.
  • Du befürchtest, etwas zu verpassen.
  • Du willst Konflikte vermeiden.
  • Du hast Sorge vor beruflichen oder privaten Konsequenzen.

Der erste Schritt ist deshalb nicht das perfekte Nein. Der erste Schritt ist Ehrlichkeit: Sage ich gerade Ja, weil ich will, oder weil ich Angst vor der Reaktion auf mein Nein habe?

1. Erkenne dein automatisches Ja

Viele Zusagen passieren reflexartig. Jemand fragt, du nickst, und erst später merkst du: Eigentlich war das zu viel. Genau hier liegt der wichtigste Hebel.

Gewöhne dir an, nicht sofort zu antworten. Schon ein kurzer Satz kann dir den Raum geben, den du brauchst:

  • „Ich schaue kurz in meinen Kalender und melde mich.“
  • „Ich kann das gerade nicht spontan zusagen.“
  • „Ich brauche einen Moment, um zu prüfen, ob das realistisch ist.“

Das ist kein Ausweichen. Es ist Selbstschutz. Du gibst dir die Chance, nicht aus Höflichkeit über deine eigene Grenze zu stolpern.

2. Frage dich, was dein Ja wirklich kostet

Ein Ja klingt im Moment oft leichter. Es vermeidet die unangenehme Sekunde, in der du eine Grenze setzen musst. Aber danach kommt die Rechnung: weniger Zeit, mehr Druck, ein verschobener Feierabend, ein abgesagter eigener Plan oder ein inneres Grummeln, weil du dich wieder übergangen hast.

Stelle dir deshalb vor jeder Zusage drei Fragen:

  • Habe ich wirklich Kapazität dafür?
  • Passt diese Bitte zu meinen Prioritäten?
  • Was muss ich dafür opfern, wenn ich Ja sage?

Gerade wenn du beruflich viel Verantwortung trägst oder selbstständig bist, ist diese Frage entscheidend. Nicht jede Anfrage, jeder Gefallen und jede „kleine Ausnahme“ ist harmlos. Manche fressen genau die Zeit, die du für Fokus, Regeneration oder dein eigenes Wachstum brauchst.

Business-Impuls

Wenn du jede spontane Bitte annimmst, planst du dein Leben um die Prioritäten anderer. Ein klares Nein schützt nicht nur deine Nerven, sondern auch deine Arbeitszeit, deinen Umsatz und deine Konzentration.

3. Formuliere kurz, freundlich und klar

Viele machen ihr Nein unnötig kompliziert. Sie erklären, entschuldigen, relativieren und liefern so viele Gründe, dass die andere Person automatisch weiterverhandelt.

Ein gutes Nein ist nicht hart, aber eindeutig. Zum Beispiel:

  • „Danke, dass du an mich denkst. Ich kann das gerade nicht übernehmen.“
  • „Das passt für mich diesmal nicht.“
  • „Ich habe dafür aktuell keine Kapazität.“
  • „Ich kann dir dabei leider nicht helfen.“
  • „Nein, das schaffe ich diese Woche nicht.“

Du darfst freundlich bleiben. Aber du musst dein Nein nicht so weichspülen, dass am Ende doch wieder ein Vielleicht daraus wird.

4. Biete nur dann eine Alternative an, wenn du sie wirklich meinst

Ein Gegenvorschlag kann sinnvoll sein, wenn dir die Person oder das Anliegen wichtig ist. Aber Vorsicht: Manchmal wird aus einem Nein durch die Hintertür wieder ein Ja.

Gute Alternativen sind begrenzt und realistisch:

  • „Ich kann das nicht übernehmen, aber ich kann dir eine Kontaktperson nennen.“
  • „Diese Woche nicht. Wenn es bis nächste Woche Zeit hat, kann ich kurz draufschauen.“
  • „Ich kann dir zehn Minuten Feedback geben, aber nicht das komplette Dokument überarbeiten.“

So bleibst du zugewandt, ohne dich selbst zu übergehen.

5. Halte die Reaktion aus

Der schwierigste Teil am Nein ist oft nicht der Satz selbst, sondern die Reaktion danach. Vielleicht ist jemand irritiert. Vielleicht fragt jemand nach. Vielleicht kommt ein enttäuschter Blick.

Das heißt nicht automatisch, dass dein Nein falsch war. Manche Menschen sind nur daran gewöhnt, dass du verfügbar bist. Wenn du diese Dynamik veränderst, kann das kurz unbequem werden.

Hilfreich ist ein innerer Satz, den du dir in solchen Momenten wiederholst:

Grenzensatz

Ich darf jemanden enttäuschen, ohne etwas falsch gemacht zu haben.

Das klingt ungewohnt, ist aber wichtig. Du bist nicht dafür verantwortlich, jede Enttäuschung anderer Menschen zu verhindern.

6. Nein sagen im Job: klar, aber lösungsorientiert

Im beruflichen Kontext fühlt sich ein Nein oft besonders heikel an. Trotzdem ist es notwendig, wenn Prioritäten, Deadlines oder Verantwortlichkeiten sonst verschwimmen.

Statt einfach nur abzulehnen, kannst du die Entscheidung auf Kapazitäten und Prioritäten lenken:

  • „Ich kann das übernehmen, dann müsste aber Aufgabe X nach hinten rutschen. Was hat Priorität?“
  • „Dafür brauche ich realistisch bis Freitag. Bis morgen kann ich es nicht sauber liefern.“
  • „Ich bin dafür nicht die richtige Person. Fachlich passt eher Team X.“
  • „Ich kann den ersten Schritt machen, aber nicht die komplette Umsetzung übernehmen.“

Damit wirkst du nicht blockierend, sondern professionell. Du machst sichtbar, dass Zeit und Qualität begrenzt sind und dass gute Arbeit klare Entscheidungen braucht.

Wenn du merkst, dass dich bestimmte Menschen regelmäßig auslaugen oder deine Grenzen ignorieren, kann dir auch dieser Artikel helfen: Wie du mit negativen Menschen umgehst und selbst positiv bleibst.

7. Übe mit kleinen Neins

Du musst nicht mit der schwierigsten Person in deinem Leben anfangen. Übe dort, wo es wenig Risiko gibt: bei Terminen, die du nicht wahrnehmen möchtest, bei kleinen Bitten, bei Empfehlungen, Einladungen oder Aufgaben, die nicht deine sind.

Je öfter du ein klares Nein aussprichst und merkst, dass die Welt danach nicht zusammenbricht, desto leichter wird es.

Ein guter Einstieg für die nächsten sieben Tage:

  • Sage einmal nicht sofort zu.
  • Formuliere einmal ein kurzes Nein ohne lange Erklärung.
  • Setze einmal eine zeitliche Grenze.
  • Prüfe einmal bewusst, ob dein Ja wirklich freiwillig ist.

Was Nein sagen mit Selbstwert zu tun hat

Nein sagen fällt besonders schwer, wenn dein Selbstwert stark davon abhängt, gebraucht zu werden. Dann fühlt sich Ablehnung schnell wie Liebesentzug an. Dabei bist du nicht weniger wertvoll, nur weil du nicht immer verfügbar bist.

Genau deshalb ist Nein sagen ein Mindset-Thema. Es geht nicht nur um Kommunikation, sondern auch um die Frage, ob du deine eigenen Bedürfnisse ernst genug nimmst. Wenn dich dieser innere Anteil interessiert, lies auch unseren Artikel Selbstzweifel adé: So stellst du deinen inneren Kritiker ab.

Fazit: Dein Nein macht dein Ja wertvoller

Nein sagen lernen bedeutet nicht, weniger herzlich, weniger hilfsbereit oder weniger verbindlich zu sein. Im Gegenteil: Wenn du nicht mehr aus Pflichtgefühl zu allem Ja sagst, wird dein echtes Ja klarer.

Du musst nicht jedes Nein perfekt formulieren. Du musst nur anfangen, deine Grenzen ernst zu nehmen. Erst leise, dann klarer, dann selbstverständlich.

Weiterdenken

Wenn du deine Grenzen klarer setzen willst, lohnt sich ein Blick auf deine Prioritäten: Was willst du beruflich, finanziell und persönlich wirklich schützen?

Mehr dazu findest du in unseren Bereichen Mindset für Frauen und Business für Frauen.

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: SIphotography/iStock.com

7 Chakren – die fließende Lebensenergie

Chakren öffnen
Wie du blockierte Chakren öffnest und die Energie fließen lässt.

Die 7 Chakren und was sie über dich aussagen

Chakren sind die Energiezentren unseres Körpers, die einen ganz wesentlichen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben. Es ist deshalb nützlich für dich, wenn du mit der Chakrenlehre und auch mit der Chakrenarbeit vertraut bist. So kannst du Dysharmonien auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene erkennen und ausgleichen.

In der traditionellen chinesischen Medizin hat jedes Chakra seine eigene Farbe sowie seine eigenen Aufgaben. Die sieben Hauptchakren sind entlang der Wirbelsäule platziert und stehen in enger Verbindung mit dem vegetativen, also unbewussten Nervensystem. Alle diese Energiezentren befinden sich stets in der Nähe von lebenswichtigen Organen. Nur wenn alle Chakren voll geöffnet sind und harmonisch zusammenarbeiten, kann die Lebensenergie frei fließen.

Viele Einflüsse der modernen Lebensweise wie Stress im Beruf oder in der Familie, aber auch negative Emotionen, Trauer oder Enttäuschung können zu einer Blockade in den Chakren führen. Wenn diese Blockaden dauerhaft bestehen, können die Befindlichkeitsstörungen von der seelisch-geistigen auf die körperliche Ebene übergehen. Auch mangelnde Bewegung oder falsche Ernährung sowie der Gebrauch von Genussmitteln wie Nikotin, Alkohol oder Drogen können dazu führen dass der Energielevel in den Chakren sinkt. Als feinstoffliche Energiezentren sind die Chakren nach außen hin zwar nicht sichtbar, aber dennoch vorhanden.

Besonders gut Kontakt herstellen kannst du zu deinen eigenen Energiezentren mit einer sogenannten Chakrenmeditation. Das wird nicht gleich beim ersten Mal funktionieren, doch mit etwas Übung und Ausdauer kannst du dich damit auf eine faszinierende Reise zu deinen Chakren als immerwährende, fließende innere Energiequelle aufmachen.
 

 

1. Wurzelchakra

Wurzelchakra
Dem Wurzelchakra, auch Basischakra genannt, ist die Farbe Rot zugeordnet. Als erstes der sieben Chakren, im Schambereich sitzend, gibt dieses Energiezentrum Erdung, Sicherheit und das Gefühl, bei sich zuhause angekommen zu sein. Störungen des Wurzelchakras können sich in tiefverwurzelten Gefühlen von fehlendem Urvertrauen in die eigenen Fähigkeiten oder in die Welt an sich ausdrücken. Oft funktioniert der Geldfluss auch nicht richtig und die eigene Durchsetzungskraft wird durch eine Schwächung dieses Energiezentrums enorm herabgesetzt. Bandscheibenprobleme der unteren Lendenwirbelsäule sowie Wutausbrüche oder Magersucht gehen oft mit einer Störung des Basischakras einher. Achte darauf, alles dafür zu tun, auch in unangenehmen Situationen, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, sondern zu erkennen, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Du kannst diesen Prozess durch roten Jaspis oder Granat als Edelsteine oder durch die Aromen Sandelholz oder Vanille unterstützen. Du solltest erkennen, was dich im Leben aufrecht erhält und was dein Lebenswille ist. Du merkst die Aktivierung und Stärkung dieses Chakras an einer Entspannung der Wirbelsäule und des Nervensystems.
 

 

2. Sakralchakra

Sakralchakra
Das Sakralchakra hängt sehr mit den Organen der Sexualität zusammen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Die Farbe dieses wichtigen Energiezentrums, das auch als heiliges Chakra bekannt ist, ist Orange. Die tiefste Emotion, die mit den Empfindungen dieses Energiezentrums in Zusammenhang steht und zu der ein Mensch überhaupt fähig ist, ist die Trauer. Ist dein Sakralchakra energetisch verstopft, wirst du die volle Trauer bei Verlusten im Leben überhaupt gar nicht empfinden können. Alle nicht verkrafteten Erlebnisse im Leben führen dazu, dass der Druck im Sakralchakra zu hoch wird. Zur Harmonisierung des Energiezentrums lohnt es sich zu tanzen, viel an der frischen Luft spazieren zu gehen oder in die Sinnlichkeit von Aromabädern einzutauchen.
 

 

3. Solarplexuschakra

Solarplexuschakra
Das dritte Energiezentrum, der sogenannte Solarplexus, ist das bekannteste der sieben Chakren. Dieses oft auch als Sonnengeflecht bezeichnete Chakra ist das Tor zu unserem Unterbewusstsein. Du stehst über das Sonnengeflecht in Verbindung mit der universellen Kraft des Universums. Sein Element ist das Feuer und seine Farbe ist ein hell leuchtendes Gelb. Jegliche Gefühle von Kontrolle, Macht, Einfluss und Abgrenzung von der Außenwelt verlaufen über den Solarplexus. Energetische Störungen dieses Zentrums machen sich im Alltag oft dadurch bemerkbar, dass du dir die Süße des Lebens selbst versagst. Du kannst dieses wichtige Energiezentrum durch aktive Bauchatmung, schöne meditative Musik, gelbe Kleidung oder kurze Sonnenbäder aktivieren.
 

 

4. Herzchakra

Herzchakra
Dem Motor des Lebens ist mit dem Herzchakra auch ein eigenes Energiezentrum zugeordnet. Seine Farbe in der Chakrenmeditation ist Grün, manchmal auch Türkis oder Pink. Bei diesem Energiezentrum geht es um die Liebe und um das sich Einlassen auf zwischenmenschliche Beziehungen in ihrer ganzen Breite. Es geht dabei darum, sich in andere Menschen einfühlen zu können, Empathie und Mitgefühl zu empfinden, Anteil zu nehmen und zu verstehen. Es gehört aber auch die Selbstliebe dazu. Störungen können sich in Erkrankungen der Atemwege, mangelnder Offenheit gegenüber seinen Mitmenschen oder der Unfähigkeit zu lachen oder zu weinen äußern. Harmonisieren kannst du dein Herzchakra beispielsweise durch Erfahrungen in unberührter Natur oder durch das Tragen von Edelsteinen wie Rosenquarz, Türkis oder Smaragd.
 

 

5. Halschakra

Halschakra
Das fünfte Chakra wird auch als Halschakra oder Kehlchakra bezeichnet. Seine Farbe ist Hellblau und es steht in enger Verbindung zur Schilddrüse und zur Nebenschilddrüse. Das Grundprinzip dieses Energiezentrums ist die Selbstdarstellung und der Selbstausdruck. Störungen zeigen sich also insbesondere in mangelnder geistiger Klarheit oder eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit. Durch Stress aller Art wird dieses Energiezentrum schnell geschwächt, was sich beispielsweise in einer schwachen Stimme oder in häufigen Erkältungen Ausdruck verleiht. Um dem entgegenzuwirken, solltest du öfters mal Pause machen, Sachverhalte stets richtig aufklären und mit guten Freunden zusammenkommen. Auch ein Kurzurlaub am Meer oder einfach mal spontan sein regen das fünfte Chakra gut an. Ein Lapislazuli oder ein Aquamarin können, am Körper getragen, zum energetischen Ausgleich dieses Energiezentrum führen.
 

 

6. Stirnchakra

Stirnchakra
Das Stirnchakra hat direkt mit den Augen zu tun. Es geht dabei um Wahrnehmung, Intuition, Weisheit und Konzentration. Auch jegliche Art der Spiritualität und der geführten inneren Einkehr können ohne ein harmonisches Stirnchakra nicht richtig funktionieren. Oft wird dieses Energiezentrum auch als drittes Auge bezeichnet, wenn es harmonisch und ausgeglichen ist, kannst du ein Visionär sein und siehst die Dinge so vor dir, wie es deiner optimalen Zukunft entspricht. Menschen, die dieses Chakra bewusst pflegen, verfügen nicht selten über hellfühlende und hellsichtige Fähigkeiten. Dieses Energiezentrum ist dein Tor zur unsichtbaren, geistigen Welt. Die Lernaufgabe liegt darin, dass es durch deine eigene Vorstellungskraft immer Hoffnung gibt, auch dann, wenn eine Sache scheinbar aussichtslos erscheint. Du kannst dieses wichtige Energiezentrum durch einen vertieften Blick in den klaren Nachthimmel oder durch das Tragen der Edelsteine Saphir oder Sodalith stärken.

 

 

7. Kronenchakra

Kronenchakra
Das Kronenchakra ist von weißer, goldener oder violetter Farbgebung und verfolgt das Grundprinzip des reinen Seins. Körperlich ist dieses Energiezentrum dem Schädeldach sowie dem Großhirn zugeordnet. Wenn dieses Energiezentrum optimal ausgeglichen ist, wirst du auch übergeordnete Zusammenhänge immer gut verstehen und intuitiv richtig beurteilen können. Als kosmisches Bewusstseinszentrum ist das Kronenchakra auch der Sitz deiner Selbsterkenntnis. Es geht um das Begreifen von Zusammenhängen, um Einfühlung und darum, die Richtung im eigenen Leben richtig zu erkennen und einzuschlagen. Da es um die Integration des Einzelnen in die Gesamtheit von Menschheit, Natur und Gott geht, kann eine Wanderung zu einem Berggipfel besonders gut zur Harmonisierung dieses Chakras beitragen. Als Edelsteine zum energetischen Ausgleich sind insbesondere Amethyst, Bergkristall, Diamant oder Fluorit bestens geeignet.

 

Foto/Grafiken: LuckyBusiness; multik7; PaCondryx / iStock.com

Abendroutine erfolgreicher Menschen: 10 Dinge, die den nächsten Tag leichter machen

Frau schreibt in ihr Tagebuch - Abendroutine erfolgreicher Menschen

Der nächste Tag beginnt nicht erst morgens. Oft beginnt er am Abend davor: mit der Frage, ob du wirklich abschalten kannst, ob dein Kopf noch im Arbeitsmodus hängt und ob du weißt, was morgen wichtig ist.

Erfolgreiche Menschen haben nicht zwingend perfekte Abendroutinen. Sie machen nicht jeden Abend Kerzen an, schreiben drei Seiten Tagebuch und schlafen danach sofort tiefenentspannt ein. Aber viele von ihnen haben kleine Gewohnheiten, die den Tag abschließen, den Kopf sortieren und den nächsten Morgen leichter machen.

Genau darum geht es: nicht um Selbstoptimierung bis kurz vor Mitternacht, sondern um Entlastung. Eine gute Abendroutine soll dich nicht noch produktiver machen müssen. Sie soll dir helfen, besser runterzufahren, bewusster zu entscheiden und am nächsten Tag klarer zu starten.

AJOURE´ Abendregel

Der Abend ist nicht der Ort, um dein ganzes Leben zu optimieren. Er ist der Ort, um es für morgen etwas leichter zu machen.

Warum deine Abendroutine so viel ausmacht

Wenn du abends mit offenem Kopf, offenen Tabs und offenen Aufgaben ins Bett gehst, nimmt dein Gehirn diese Unordnung mit. Dann liegst du zwar körperlich im Bett, aber innerlich bist du noch im Meeting, in der To-do-Liste, im Konfliktgespräch oder beim nächsten Problem.

Eine Abendroutine schafft einen Übergang. Sie sagt deinem Körper und deinem Kopf: Der Tag ist vorbei. Nicht alles ist gelöst, aber es ist für heute geordnet genug.

Das ist besonders wichtig, wenn du viel Verantwortung trägst, selbstständig bist, beruflich wachsen willst oder mental ständig zwischen Aufgaben wechselst. Denn Klarheit am Abend schützt Energie am nächsten Morgen.

1. Sie schließen den Arbeitstag bewusst

Viele Menschen versuchen abends zu entspannen, obwohl innerlich noch alles offen ist. Erfolgreicher ist ein kurzer Abschluss: Was ist erledigt? Was bleibt offen? Was ist morgen der erste konkrete Schritt?

Du brauchst dafür kein kompliziertes System. Drei Minuten reichen:

  • Was habe ich heute geschafft?
  • Was muss ich nicht mehr im Kopf behalten, weil ich es notiert habe?
  • Was ist morgen die eine wichtigste Aufgabe?

Dieser kleine Abschluss verhindert, dass dein Kopf nachts versucht, Aufgaben festzuhalten. Gerade bei beruflichen Themen kann das viel Druck rausnehmen.

2. Sie meditieren oder schaffen einen ruhigen Moment

In der ursprünglichen Version dieses Artikels ging es um erfolgreiche Menschen, die vor dem Schlafengehen meditieren. Die Idee bleibt sinnvoll, nur muss Meditation nicht nach perfektem Schneidersitz und absoluter Gedankenstille aussehen.

Ein ruhiger Moment kann auch bedeuten: fünf Minuten bewusst atmen, eine kurze geführte Meditation hören, die Augen schließen oder einfach ohne Handy auf dem Sofa sitzen. Entscheidend ist, dass dein Nervensystem merkt: Ich muss gerade nichts leisten.

Wenn du tiefer einsteigen willst, passt auch unser älterer Artikel zur Meditation zum Einschlafen.

3. Sie verbringen echte Zeit mit Menschen, die ihnen guttun

Erfolg ist nicht nur eine Frage von Arbeit. Wer langfristig stabil bleiben will, braucht auch Verbindung. Ein gutes Gespräch, ein gemeinsames Abendessen, ein kurzer Spaziergang oder zehn Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit können den Tag anders enden lassen als passives Nebeneinandersitzen mit Handy in der Hand.

Das heißt nicht, dass jeder Abend sozial sein muss. Aber wenn Beziehungen nur noch zwischen Tür und Angel stattfinden, fehlt oft genau das, was uns innerlich erdet.

Eine gute Abendroutine darf deshalb auch heißen: nicht noch eine Aufgabe erledigen, sondern bewusst anwesend sein.

4. Sie lesen, aber nicht unbedingt beruflich

Lesen war schon in der alten Fassung ein Punkt, und er bleibt stark. Gerade fiktionale Bücher können helfen, Abstand vom Tag zu bekommen. Wenn dein Kopf ständig Probleme löst, kann eine Geschichte ihn in einen anderen Modus bringen.

Natürlich darfst du auch Sachbücher lesen. Aber wenn du merkst, dass dich Business-, Finanz- oder Selbstoptimierungsbücher abends eher aktivieren, ist ein Roman manchmal die klügere Wahl.

Der Abend muss nicht jede Wissenslücke schließen. Manchmal soll er nur dafür sorgen, dass du wieder schlafen kannst.

5. Sie gehen kurz an die frische Luft

Ein Spaziergang nach der Arbeit oder kurz vor dem Schlafengehen kann helfen, den Tag körperlich abzuschließen. Bewegung, frische Luft und ein anderer Blickwinkel wirken oft besser als noch eine halbe Stunde Scrollen.

Es muss kein Sportprogramm sein. Zehn Minuten reichen. Besonders wenn du viel sitzt oder lange am Bildschirm arbeitest, kann ein kurzer Gang nach draußen den Übergang zwischen Arbeitsmodus und Abend erleichtern.

6. Sie lassen den Tag Revue passieren, ohne sich zu zerlegen

Reflexion ist wertvoll, Grübeln nicht. Der Unterschied liegt in der Richtung. Reflexion fragt: Was lerne ich daraus? Grübeln kreist: Warum bin ich so? Warum habe ich das gesagt? Warum klappt das nie?

Eine hilfreiche Abendreflexion bleibt kurz und freundlich:

  • Was lief heute gut?
  • Was habe ich gelernt?
  • Was lasse ich jetzt bewusst liegen?
  • Wofür bin ich dankbar, ohne es kitschig machen zu müssen?

Wenn du dazu neigst, dich abends gedanklich fertigzumachen, setze dir ein Zeitlimit. Drei Minuten Notiz, dann Schluss. Nicht jeder Gedanke verdient eine Nachtschicht.

Mini-Ritual für heute Abend

Schreibe drei Sätze auf: Was ist erledigt? Was ist morgen wichtig? Was darf bis morgen warten? Mehr brauchst du für den Anfang nicht.

7. Sie schreiben die wichtigsten To-dos für morgen auf

Eine To-do-Liste am Abend kann entlasten, wenn sie nicht zur endlosen Aufgabenhalde wird. Erfolgreiche Menschen planen nicht alles gleich wichtig. Sie unterscheiden zwischen dringend, wichtig und nur laut.

Statt 17 Aufgaben für morgen aufzuschreiben, wähle lieber drei:

  • eine Aufgabe, die wirklich wichtig ist
  • eine kleine Pflichtaufgabe, die Druck rausnimmt
  • eine Sache, die dich langfristig weiterbringt

Wenn du selbstständig bist oder beruflich viel jonglierst, ist dieser Punkt Gold wert. Denn der Morgen startet dann nicht mit „Was mache ich zuerst?“, sondern mit einer klaren ersten Entscheidung.

8. Sie nehmen sich eine digitale Auszeit

In der alten Fassung hieß es: vor dem Einschlafen nicht mehr online gehen und keinen Fernseher im Schlafzimmer haben. Das klingt heute fast streng, ist aber im Kern aktueller denn je.

Nachrichten, Social Media, Serien, E-Mails und kurze Reels können den Kopf länger wach halten, als uns lieb ist. Es muss nicht sofort ein radikales Digital Detox sein. Aber ein bewusster digitaler Feierabend hilft.

Praktische Varianten:

  • Handy 30 Minuten vor dem Schlafen weglegen
  • Push-Mitteilungen abends deaktivieren
  • Arbeitsmails nicht im Bett checken
  • Wecker statt Smartphone neben dem Bett nutzen
  • eine feste „offline ab“-Zeit testen

Wenn du merkst, dass digitale Reize deinen Fokus generell zerlegen, lies auch unseren Artikel Produktivitätskiller abschalten.

9. Sie malen sich den nächsten Tag realistisch aus

Visualisierung kann helfen, wenn sie nicht in Wunschdenken kippt. Es reicht nicht, dir vorzustellen, dass morgen alles perfekt läuft. Hilfreicher ist: Du stellst dir vor, wie du mit den wahrscheinlichen Stolperstellen umgehst.

Zum Beispiel: Du weißt, dass du morgens gerne trödelst. Also legst du Kleidung, Tasche oder Unterlagen bereit. Du weißt, dass du ein schwieriges Gespräch führst. Also schreibst du dir drei Sätze vor. Du weißt, dass dich eine Aufgabe nervt. Also definierst du den ersten kleinen Schritt.

Gute Vorbereitung ist nicht dramatisch. Sie ist praktisch.

10. Sie schreiben Gedanken auf, statt sie mit ins Bett zu nehmen

Wenn dein Kopf abends besonders laut ist, hilft oft ein sogenannter Brain Dump: alles aufschreiben, was gerade kreist. Aufgaben, Sorgen, Ideen, offene Fragen, Erinnerungen. Nicht schön formulieren, nicht sortieren, nur raus aus dem Kopf.

Danach kannst du markieren: Was ist morgen relevant? Was gehört auf eine Liste? Was ist nur Gedankenkreisen? So entsteht Abstand.

Gerade kreative, ambitionierte oder sehr verantwortungsbewusste Frauen haben abends oft noch 100 offene Tabs im Kopf. Aufschreiben ist dann keine nette Journaling-Spielerei, sondern mentale Hygiene.

Was Schlaf mit Erfolg, Geld und Entscheidungen zu tun hat

Schlaf ist kein Bonus, den du dir gönnst, wenn alles erledigt ist. Er beeinflusst Konzentration, Stimmung, Gedächtnis, Stressverarbeitung und Entscheidungskraft. Wer dauerhaft übermüdet ist, trifft oft impulsivere Entscheidungen, schiebt Schwieriges eher auf und hat weniger Geduld für langfristige Ziele.

Das betrifft auch Geld und Karriere. Müde verhandelst du anders. Müde planst du schlechter. Müde wirkst du schneller gereizt, kaufst eher aus Belohnungsgefühl und verschiebst wichtige Entscheidungen.

AJOURE´ Karriere-Impuls

Wenn du abends immer wieder in Arbeit hängenbleibst, prüfe nicht nur deine Disziplin, sondern dein System: Was muss wirklich heute fertig werden und was ist nur mental noch offen?

Mehr Routinen und Denkansätze findest du im Bereich Mindset für Frauen.

So baust du eine Abendroutine, die du wirklich durchhältst

Der größte Fehler ist, den Abend plötzlich mit zehn neuen Ritualen zu überladen. Dann wird die Routine selbst zur Aufgabe. Starte lieber mit drei festen Elementen:

  1. Abschluss: Was ist erledigt, was ist morgen wichtig?
  2. Runterfahren: weniger Bildschirm, Licht, Lärm oder Input.
  3. Vorbereiten: eine Sache für morgen einfacher machen.

Mehr braucht es am Anfang nicht. Wenn das sitzt, kannst du Lesen, Meditation, Spaziergang, Journaling oder weitere Rituale ergänzen.

Weiterlesen auf AJOURE´

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: KI

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