Start Blog Seite 296

Inneren Schweinehund überwinden: So kommst du wirklich ins Handeln

Hund im rosa Schweinekostüm - innerer Schweinehund überwinden

Der innere Schweinehund wird oft behandelt, als wäre er ein Feind, den du besiegen musst. Dabei steckt hinter Aufschieben, Ausweichen oder fehlender Motivation häufig etwas anderes: Überforderung, Angst, unklare Ziele, zu hohe Einstiegshürden oder ein Alltag, der gegen dich arbeitet.

Egal ob Sport, Steuererklärung, Gehaltsverhandlung, Altersvorsorge, Aufräumen, Weiterbildung oder der Start in ein eigenes Projekt: Wir wissen oft ziemlich genau, was uns guttun würde. Und trotzdem tun wir es nicht.

Das heißt nicht automatisch, dass du undiszipliniert bist. Manchmal ist der nächste Schritt einfach zu groß, zu vage oder emotional zu unangenehm. Die Lösung ist deshalb nicht mehr Selbstkritik, sondern ein System, das den Anfang leichter macht.

AJOURE´ Klartext

Wenn du dich nicht aufraffen kannst, ist die Aufgabe oft nicht zu klein, sondern zu groß definiert.

Was ist der innere Schweinehund eigentlich?

Der innere Schweinehund ist kein echter Charakterfehler, sondern ein Bild für den Teil in dir, der Anstrengung, Unsicherheit oder unangenehme Gefühle vermeiden möchte. Dieser Teil ist nicht grundsätzlich gegen dich. Er will kurzfristig Energie sparen, dich vor Ablehnung schützen oder dafür sorgen, dass es bequem bleibt.

Das Problem: Was kurzfristig bequem ist, kann langfristig teuer werden. Aufgeschobene Entscheidungen, ungeklärte Finanzen, nicht geführte Gespräche, ignorierte Ziele oder immer wieder vertagte Veränderungen kosten irgendwann mehr Kraft, als der Anfang gekostet hätte.

Deshalb geht es nicht darum, dich fertigzumachen. Es geht darum, den Widerstand ernst zu nehmen und trotzdem handlungsfähig zu bleiben.

1. Gib deinem Widerstand einen Namen

Die alte Empfehlung aus dem ursprünglichen Artikel bleibt überraschend hilfreich: Gib deinem inneren Widerstand einen Namen. Nicht, um dich lächerlich zu machen, sondern um Abstand zu gewinnen.

Wenn du denkst „Ich bin einfach faul“, verschmilzt du mit dem Problem. Wenn du denkst „Ah, da ist wieder der Teil, der mich vor Anstrengung schützen will“, entsteht Spielraum. Du bist nicht dein Widerstand. Du beobachtest ihn.

Du kannst innerlich sagen: „Danke, ich sehe, dass du mich gerade schützen willst. Aber wir machen jetzt trotzdem fünf Minuten.“ Das klingt simpel, verschiebt aber die Perspektive: weg von Selbstabwertung, hin zu Führung.

2. Prüfe, wovor du wirklich ausweichst

Manchmal schieben wir nicht die Aufgabe selbst auf, sondern das Gefühl, das mit ihr verbunden ist. Die Steuererklärung steht für Kontrollverlust. Die Bewerbung für mögliche Ablehnung. Der Kontocheck für Scham. Der Businessplan für die Angst, dass die eigene Idee doch nicht trägt.

Frage dich deshalb nicht nur: „Warum mache ich das nicht?“ Frage genauer:

  • Was müsste ich fühlen, wenn ich jetzt anfange?
  • Wovor schützt mich das Aufschieben kurzfristig?
  • Welche Geschichte erzähle ich mir über diese Aufgabe?
  • Was wäre der kleinste Schritt, der noch keine große Entscheidung verlangt?

Gerade wenn du oft an denselben Themen hängenbleibst, lohnt sich auch ein Blick auf deine Glaubenssätze. Manchmal liegt hinter „Ich habe keine Motivation“ nämlich eher „Ich darf nicht scheitern“ oder „Ich bin sowieso nicht gut genug“.

3. Formuliere Ziele so konkret, dass du starten kannst

„Ich will fitter werden“, „Ich muss endlich meine Finanzen regeln“ oder „Ich will beruflich weiterkommen“ sind keine schlechten Ziele. Aber sie sind zu groß, um daraus direkt ins Handeln zu kommen.

Ein startbares Ziel klingt konkreter:

  • „Ich gehe heute zehn Minuten spazieren.“
  • „Ich öffne mein Onlinebanking und notiere meine Fixkosten.“
  • „Ich schreibe drei Stichpunkte für das Gehaltsgespräch.“
  • „Ich erstelle eine Liste mit fünf Aufgaben, die ich für mein Business klären muss.“

Je konkreter der nächste Schritt ist, desto weniger Raum bleibt für Verhandlung mit dir selbst.

Mini-Übung: Der 5-Minuten-Start

Wähle eine Aufgabe, die du seit Tagen schiebst. Stelle einen Timer auf fünf Minuten. Du musst sie nicht erledigen. Du musst nur anfangen. Nach fünf Minuten darfst du aufhören oder weitermachen.

4. Schließe einen realistischen Vertrag mit dir selbst

Der alte Artikel schlug vor, einen Vertrag mit dir selbst zu schließen. Die Idee dahinter ist gut: Wenn ein Vorhaben verbindlicher wird, steigt die Chance, dass du es nicht einfach im Alltag verlierst.

Wichtig ist nur, dass dieser Vertrag nicht nach Selbstbestrafung klingt. Druck funktioniert kurzfristig, aber selten nachhaltig. Besser ist eine Vereinbarung, die klar, machbar und überprüfbar ist.

Zum Beispiel:

  • „Ich arbeite diese Woche an drei Tagen jeweils 20 Minuten an meiner Steuer.“
  • „Ich prüfe am Freitag meine Abos und kündige mindestens eines, das ich nicht nutze.“
  • „Ich bereite bis Sonntag drei Argumente für meine Gehaltsverhandlung vor.“
  • „Ich mache jeden Morgen vor dem Handy fünf Minuten Ordnung auf dem Schreibtisch.“

Eine Belohnung darf dazugehören. Aber sie sollte den Prozess unterstützen, nicht sabotieren. Wenn dein Ziel finanzielle Klarheit ist, muss die Belohnung nicht der nächste Spontankauf sein. Vielleicht ist es ein freier Abend, ein Spaziergang, ein gutes Essen oder bewusstes Nichts-Tun.

5. Visualisiere nicht nur das Ergebnis, sondern den Weg

Visualisierung kann motivieren. Aber es reicht nicht, dir nur das perfekte Ergebnis vorzustellen. Wenn du nur an das Ziel denkst, kann der Weg dazwischen noch größer wirken.

Hilfreicher ist es, auch die schwierigen Momente mitzudenken: Wann wirst du vermutlich keine Lust haben? Was machst du dann? Welche Ablenkung kommt dir normalerweise in die Quere? Was ist dein Plan für diesen Moment?

Statt „Ich werde ab jetzt jeden Tag diszipliniert sein“ hilft eher: „Wenn ich mich nach Feierabend drücken will, ziehe ich trotzdem die Schuhe an und gehe fünf Minuten raus.“

6. Beginne nicht perfekt, sondern schnell genug

Der ursprüngliche Artikel empfahl, möglichst schnell zu starten. Das bleibt sinnvoll, wenn man es nicht zu hart auslegt. Motivation ist oft am Anfang am stärksten, aber sie verpufft, wenn du zu lange planst, vergleichst oder auf den perfekten Moment wartest.

Gerade bei unangenehmen Themen ist „erst einmal anfangen“ oft wichtiger als „richtig anfangen“.

Öffne das Dokument. Lege die Unterlagen auf den Tisch. Schreibe die erste Mail als Entwurf. Rechne eine Zahl aus. Lies die erste Seite. Der Anfang darf klein sein. Er muss nur echt sein.

7. Konzentriere dich auf das Wichtigste

Viele Vorhaben scheitern nicht an Faulheit, sondern an zu vielen parallelen Baustellen. Wenn alles wichtig ist, wirkt nichts dringend genug. Dann gewinnt oft die leichteste Ablenkung.

Frage dich deshalb: Welche eine Sache würde den größten Unterschied machen?

  • Bei Geld: Erst Fixkosten und Notgroschen statt perfekte Investmentstrategie.
  • Bei Karriere: Erst Gespräch vorbereiten statt stundenlang vergleichen.
  • Bei Business: Erst Angebot klären statt noch ein neues Tool testen.
  • Bei Alltag: Erst Schlaf, Bewegung oder Ordnung statt kompletter Neustart.

Wenn du generell das Gefühl hast, zu viel Zeit zu verlieren, passt auch unser Artikel über Produktivitätskiller.

8. Mach den nächsten Schritt lächerlich klein

Wenn eine Aufgabe Widerstand auslöst, ist sie oft zu groß definiert. „Ich muss meine Finanzen regeln“ ist ein Berg. „Ich suche meine letzte Gehaltsabrechnung heraus“ ist ein Schritt.

Solche Mini-Schritte sind nicht albern. Sie sind strategisch. Sie umgehen die innere Alarmanlage, weil du nicht gleich dein ganzes Leben verändern musst.

Beispiele:

  • nicht „Sport machen“, sondern „Sportkleidung anziehen“
  • nicht „endlich sparen“, sondern „25 Euro auf ein separates Konto schieben“
  • nicht „Business starten“, sondern „eine Idee auf eine Seite schreiben“
  • nicht „Ordnung schaffen“, sondern „fünf Dinge wegräumen“

Wenn du dabei vor allem alte Gewohnheiten verändern willst, lies zusätzlich unseren Artikel Schlechte Gewohnheiten Schritt für Schritt loswerden.

9. Such dir Unterstützung, aber gib Verantwortung nicht ab

Zusammen fällt vieles leichter. Eine Freundin, eine Kollegin, eine Lerngruppe, ein Kurs, ein Coach oder ein fester Check-in können helfen, dranzubleiben. Gerade bei unangenehmen Vorhaben ist Verbindlichkeit Gold wert.

Aber Achtung: Unterstützung ersetzt nicht deine Entscheidung. Wenn du immer erst jemanden brauchst, der dich anschiebt, bleibt dein Fortschritt abhängig. Nutze andere Menschen als Rahmen, nicht als Motor.

10. Rechne mit Rückschlägen

Rückschläge sind kein Beweis, dass du es nicht kannst. Sie sind Teil jedes Veränderungsprozesses. Ein ausgelassener Tag, ein Rückfall in alte Muster oder eine verschobene Aufgabe heißt nicht, dass alles vorbei ist.

Entscheidend ist, wie schnell du zurückfindest. Statt „Jetzt ist es eh egal“ hilft die Frage: „Was ist der kleinste Wiedereinstieg?“

Manchmal ist Disziplin nicht, niemals auszurutschen. Manchmal ist Disziplin, nicht drei Wochen liegenzubleiben, nur weil ein Tag nicht geklappt hat.

Was das mit Geld, Karriere und Selbstständigkeit zu tun hat

Der innere Widerstand zeigt sich oft genau dort, wo dein Leben größer werden könnte: bei Geldentscheidungen, Gehaltsverhandlungen, Bewerbungen, Sichtbarkeit oder dem Start in die Selbstständigkeit.

Wenn du deine Finanzen meidest, fehlt dir Klarheit. Wenn du Preise nicht prüfst, bleibst du vielleicht unter deinem Wert. Wenn du schwierige Gespräche schiebst, verpasst du Chancen. Und wenn du immer erst wartest, bis du dich bereit fühlst, kann aus Vorsicht Stillstand werden.

AJOURE´ Business-Impuls

Wenn du ein Business-Thema schiebst, frage nicht nur: „Warum bin ich so unmotiviert?“ Frage: „Welche Zahl, Entscheidung oder Unsicherheit will ich gerade nicht anschauen?“

Für mehr Klarheit beim Start findest du im Bereich Business für Frauen passende Artikel und Tools.

Ein einfacher Plan für heute

Wenn du direkt etwas mitnehmen willst, mach es nicht kompliziert:

  1. Wähle eine Sache, die du seit Tagen schiebst.
  2. Schreibe auf, welches Gefühl du dabei vermeidest.
  3. Definiere den kleinsten sichtbaren Schritt.
  4. Stelle einen Timer auf fünf Minuten.
  5. Beginne, ohne dich vorher in Stimmung bringen zu müssen.

Motivation ist schön, aber sie ist kein zuverlässiger Chef. Bau dir lieber einen Anfang, der auch dann funktioniert, wenn du keine Lust hast.

Weiterlesen auf AJOURE´

Quellen und weiterführende Informationen

Fotos: themacx, 80s_girl, kieferpix/iStock.com

7 Anzeichen, dass du ein emotional intelligenter Mensch bist

Drei Frauen im Gespräch und Austausch - emotionale Intelligenz erkennen

Emotionale Intelligenz zeigt sich nicht darin, dass du immer ruhig bist, immer Verständnis hast oder nie verletzt reagierst. Sie zeigt sich darin, dass du deine eigenen Gefühle besser einordnen kannst, andere Menschen bewusster wahrnimmst und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleibst.

Lange wurde Intelligenz vor allem mit Logik, Wissen und analytischem Denken verbunden. Diese Fähigkeiten sind wichtig, aber sie erklären nicht alles. Im Job, in Beziehungen, in Freundschaften und auch beim Aufbau eines eigenen Business entscheidet oft etwas anderes mit: Wie gut kannst du dich selbst regulieren? Wie aufmerksam bist du für Zwischentöne? Kannst du Kritik annehmen, Grenzen setzen und trotzdem empathisch bleiben?

Genau hier kommt emotionale Intelligenz ins Spiel. Sie beschreibt die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen, einzuordnen und sinnvoll mit ihnen umzugehen. Das betrifft deine eigenen Emotionen genauso wie die Emotionen anderer Menschen.

AJOURE´ Klartext

Emotional intelligent zu sein bedeutet nicht, alles wegzulächeln. Es bedeutet, Gefühle ernst zu nehmen, ohne dich von ihnen komplett steuern zu lassen.

1. Du merkst, was in dir los ist

Ein wichtiges Anzeichen emotionaler Intelligenz ist Selbstwahrnehmung. Du spürst nicht nur, dass du „irgendwie genervt“ bist, sondern kannst genauer benennen, was dahintersteckt: Enttäuschung, Überforderung, Unsicherheit, Neid, Angst, Wut oder Erschöpfung.

Diese Unterscheidung ist wertvoll, weil du dadurch anders handeln kannst. Wenn du weißt, dass du nicht wirklich wütend, sondern überfordert bist, brauchst du vielleicht keine Diskussion, sondern eine Pause, Priorisierung oder Unterstützung.

2. Du reagierst nicht sofort auf jeden Impuls

Emotionale Intelligenz zeigt sich besonders in Momenten, in denen es unangenehm wird. Eine spitze Nachricht, ein genervter Kommentar, ein Fehler, eine Absage: Natürlich darf dich das treffen. Entscheidend ist, ob du sofort zurückschießt oder dir einen Moment nimmst, bevor du reagierst.

Selbstkontrolle heißt nicht, Gefühle zu unterdrücken. Es heißt, zwischen Gefühl und Reaktion eine kleine Pause zu bekommen. Genau diese Pause kann verhindern, dass du etwas sagst, was du später bereust.

3. Du kannst dich in andere hineinversetzen, ohne dich selbst zu verlieren

Empathie ist ein zentraler Teil emotionaler Intelligenz. Du erkennst, wenn jemand unsicher, verletzt, gestresst oder begeistert ist, auch wenn die Person es nicht direkt ausspricht. Du hörst nicht nur die Worte, sondern achtest auch auf Tonfall, Körpersprache und Kontext.

Wichtig ist aber: Empathie bedeutet nicht, dass du alles übernehmen musst. Du kannst mitfühlen, ohne dich verantwortlich für jede Stimmung im Raum zu machen. Gerade für Frauen ist diese Unterscheidung wichtig, weil Fürsorge sonst schnell zur Dauerrolle wird.

4. Du kannst Grenzen setzen, ohne hart zu werden

Viele verwechseln emotionale Intelligenz mit Harmoniebedürfnis. Dabei gehört ein klares Nein genauso dazu. Wer emotional intelligent ist, spürt eigene Grenzen früher und kommuniziert sie möglichst respektvoll, bevor aus stiller Überforderung offene Gereiztheit wird.

Das kann im Job bedeuten: „Ich kann das übernehmen, aber nicht bis morgen.“ In Beziehungen kann es heißen: „Ich möchte darüber sprechen, aber nicht in diesem Ton.“ Wenn dir das schwerfällt, lies auch So lernst du, Nein zu sagen.

5. Du nimmst Kritik nicht automatisch als Angriff

Kritik ist selten angenehm. Emotional intelligente Menschen schaffen es jedoch eher, zwischen Inhalt und Ton zu unterscheiden. Sie fragen sich: Ist hier etwas dran? Kann ich daraus etwas lernen? Oder sagt diese Kritik mehr über die andere Person aus als über mich?

Das bedeutet nicht, jede Kritik dankbar anzunehmen. Manche Kritik ist unfair, ungenau oder übergriffig. Aber wenn du nicht sofort in Verteidigung gehst, sondern erst prüfst, was wirklich gemeint ist, bleibst du innerlich freier.

Business-Impuls

Emotionale Intelligenz ist ein Karrierevorteil.

Wer Stimmungen lesen, Konflikte entschärfen, klar kommunizieren und sich selbst regulieren kann, wirkt nicht nur sympathischer. Diese Person wird auch eher als verlässlich, führungsstark und vertrauenswürdig wahrgenommen. Gerade in Verhandlungen, Kundengesprächen und Teamrollen ist das ein echter Vorteil.

6. Du kannst Fehler einordnen, ohne dich darin zu verlieren

Ein Fehler ist unangenehm, aber er muss nicht deine ganze Identität infrage stellen. Emotionale Intelligenz zeigt sich darin, dass du Verantwortung übernehmen kannst, ohne dich in Selbstvorwürfen zu vergraben.

Statt „Ich bin schlecht“ wird daraus eher: „Das war nicht gut. Was lerne ich daraus?“ Diese Haltung macht dich belastbarer und hilft dir, schneller wieder handlungsfähig zu werden.

7. Du bist neugierig auf Menschen

Emotionale Intelligenz hat viel mit Interesse zu tun. Du gehst nicht davon aus, dass alle so denken, fühlen und handeln wie du. Stattdessen stellst du Fragen, beobachtest genauer und hörst zu, bevor du Menschen vorschnell in eine Schublade steckst.

Das macht dich nicht nur umgänglicher, sondern auch klüger in sozialen Situationen. Du erkennst schneller, was Menschen brauchen, wo Konflikte entstehen und wie du Gespräche so führst, dass sie nicht unnötig eskalieren.

Kann man emotionale Intelligenz lernen?

Ja. Ein Teil davon hängt mit Persönlichkeit und Erfahrung zusammen, aber emotionale Intelligenz ist kein festes Talent, das du entweder hast oder nicht hast. Du kannst sie trainieren, indem du deine Gefühle genauer benennst, bewusster zuhörst, schwierige Gespräche reflektierst und lernst, deine Grenzen klarer zu kommunizieren.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, passt dazu auch unser Artikel So kannst du deine emotionale Intelligenz steigern. Und wenn du lernen möchtest, deiner inneren Wahrnehmung mehr zu vertrauen, lies weiter bei Die Kraft der Intuition.

Zum Mitnehmen

Emotionale Intelligenz macht dich nicht konfliktfrei. Sie macht dich klarer. Du erkennst schneller, was in dir passiert, kannst andere besser lesen und triffst bewusstere Entscheidungen, statt nur automatisch zu reagieren.

Kleine Übung für mehr emotionale Intelligenz

Nimm dir am Ende des Tages zwei Minuten und beantworte drei Fragen:

  • Welche Situation hat heute emotional etwas in mir ausgelöst?
  • Welches Gefühl war wirklich dahinter?
  • Wie hätte ich noch klarer oder ruhiger reagieren können?

Diese Mini-Reflexion wirkt unscheinbar, schärft aber genau die Fähigkeit, die emotionale Intelligenz ausmacht: dich selbst besser zu verstehen, bevor du handelst.

Passend dazu: Wenn du wissen möchtest, wie du auf andere wirkst, findest du hier weitere Impulse: Sympathischer wirken: Kleine Signale mit großer Wirkung.

Quellen und weiterführende Informationen

Grundlagen zu Emotionen und deren Bedeutung im Alltag findest du unter anderem bei der American Psychological Association. Einen wissenschaftlichen Überblick zur emotionalen Intelligenz und ihren Zusammenhängen mit Gesundheit und Verhalten bietet außerdem ein frei zugänglicher Fachartikel über PubMed Central. Ergänzend informiert das Yale Center for Emotional Intelligence über Forschung und Bildungsansätze rund um emotionale Kompetenzen.

Foto: KI

Minimalismus: Weniger besitzen, klarer leben und bewusster entscheiden

Helles, minimalistisches Schlafzimmer mit Sofa - Minimalismus
Du besitzt zuviel – versprochen!

Minimalismus wird oft mit weißen Wohnungen, leeren Regalen und perfekten Capsule Wardrobes verwechselt. Dabei geht es im Kern nicht darum, möglichst wenig zu besitzen. Es geht darum, bewusster zu entscheiden, was Raum, Geld, Energie und Aufmerksamkeit bekommt.

Die alte Idee „weniger ist mehr“ klingt simpel, trifft aber einen Nerv: Viele Menschen haben nicht zu wenig Auswahl, sondern zu viele Reize, zu viele Dinge, zu viele offene Entscheidungen. Kleidung, Deko, Apps, Abos, Newsletter, Versicherungen, Termine, Erwartungen. Alles einzeln harmlos. Zusammen kann es sich anfühlen, als würde dein Leben ständig an dir ziehen.

Minimalismus ist deshalb kein Wohntrend, sondern eine Frage von Klarheit: Was unterstützt dein Leben wirklich und was bindet nur Geld, Zeit oder mentale Energie?

AJOURE´ Frage

Besitzt du diese Sache, weil sie dein Leben unterstützt, oder weil sie eine Version von dir verspricht, die du kaufen wolltest?

Minimalismus ist kein Verzichtswettbewerb

Du musst nicht radikal alles weggeben, in eine leere Wohnung ziehen oder nur noch 33 Kleidungsstücke besitzen. Das wäre für viele Menschen weder realistisch noch erstrebenswert. Minimalismus funktioniert nur, wenn er zu deinem Alltag passt.

Für die eine bedeutet es, weniger Kleidung zu kaufen. Für die andere heißt es, endlich Abos zu kündigen, die sie nie nutzt. Wieder andere merken, dass sie nicht mehr jeden Trend, jede Einladung, jede App und jede Erwartung mitnehmen wollen.

Der entscheidende Punkt ist nicht die Anzahl deiner Dinge. Entscheidend ist, ob dein Besitz, deine Termine und deine Ausgaben zu dem Leben passen, das du wirklich führen willst.

Warum wir so viel ansammeln

Vieles, was wir kaufen oder behalten, hat weniger mit echtem Bedarf zu tun als mit Gefühl: Belohnung, Stress, Langeweile, Unsicherheit, Vergleich, Zugehörigkeit. Ein neues Kleid, ein hübsches Notizbuch oder ein weiterer Onlinekurs kann kurzfristig das Gefühl geben, dass wir jetzt eine neue Version von uns starten.

Nur hält dieses Gefühl oft nicht lange. Der Gegenstand bleibt, aber die versprochene Veränderung bleibt aus. Genau deshalb lohnt es sich, vor Käufen kurz innezuhalten: Kaufe ich gerade etwas, das ich brauche, oder kaufe ich ein Gefühl?

Das klingt streng, ist aber eigentlich entlastend. Du musst nicht jeden Wunsch verurteilen. Du darfst nur ehrlicher unterscheiden, welche Käufe deinem Leben dienen und welche dich eher von dir selbst ablenken.

Minimalismus beginnt mit Aufmerksamkeit

Bevor du ausmistest, beobachte erst einmal. Wo landet dein Geld? Welche Dinge kaufst du immer wieder, obwohl sie dich nicht wirklich zufriedener machen? Welche Ecken deiner Wohnung meidest du, weil sie dich überfordern? Welche digitalen Orte ziehen ständig Aufmerksamkeit, ohne dir etwas zurückzugeben?

Minimalismus beginnt nicht mit Müllsäcken, sondern mit Aufmerksamkeit. Denn wenn du nur ausmistest, aber dein Konsumverhalten gleich bleibt, füllt sich der freie Raum schnell wieder.

Ein guter Einstieg ist eine einfache Liste:

  • Was besitze ich mehrfach, obwohl ich es kaum nutze?
  • Welche Dinge machen mir Schuldgefühle, weil sie teuer waren?
  • Welche Käufe waren eher Stressreaktionen?
  • Welche Ausgaben laufen automatisch weiter, obwohl sie mir kaum Nutzen bringen?
  • Welche Gegenstände würde ich heute nicht noch einmal kaufen?

Weniger Besitz kann mentale Last reduzieren

Jeder Gegenstand braucht Platz, Pflege, Aufmerksamkeit und manchmal auch eine Entscheidung: behalten, reparieren, verkaufen, umräumen, reinigen, sortieren. Je mehr Dinge du hast, desto mehr offene kleine Aufgaben liegen unsichtbar in deinem Alltag.

Das gilt nicht nur für Schränke. Auch volle Desktops, unübersichtliche App-Ordner, E-Mail-Postfächer, alte Dateien oder zu viele angefangene Projekte können mentale Last erzeugen. Minimalismus heißt deshalb auch: weniger offene Schleifen.

Du musst nicht alles perfekt sortieren. Aber jede reduzierte Kategorie kann ein Stück Ruhe bringen: die eine Schublade, der eine Ordner, die eine App, die eine Ausgabenkategorie.

Der finanzielle Effekt von Minimalismus

Minimalismus ist nicht automatisch Sparsamkeit. Du kannst minimalistisch leben und trotzdem bewusst Geld für Qualität, Erlebnisse, Weiterbildung oder schöne Dinge ausgeben. Der Unterschied liegt darin, dass dein Geld nicht mehr unbemerkt in Dinge fließt, die du eigentlich gar nicht willst.

Gerade finanziell kann das viel verändern. Weniger impulsive Käufe bedeuten mehr Spielraum für deinen Notgroschen, Altersvorsorge, Weiterbildung, eine berufliche Veränderung oder den Start in die Selbstständigkeit.

AJOURE´ Finanz-Impuls

Minimalismus wird messbar, wenn du nicht nur Dinge aussortierst, sondern auch Zahlungsströme. Prüfe Abos, Versicherungen, Mitgliedschaften, Apps und Gewohnheitskäufe.

Wenn du daraus mehr finanzielle Klarheit machen willst, starte mit unserem Bereich Finanzen für Frauen.

Der 24-Stunden- und 30-Tage-Test

Ein einfacher Weg gegen Spontankäufe: Gib dir Zeit. Bei kleineren Käufen können 24 Stunden reichen. Bei größeren Anschaffungen hilft eine 30-Tage-Liste. Schreibe auf, was du kaufen möchtest, und prüfe später noch einmal, ob der Wunsch geblieben ist.

Oft verschwindet der Drang nach ein paar Tagen. Wenn der Wunsch bleibt und die Anschaffung sinnvoll ist, kannst du sie bewusster kaufen. Dann ist Minimalismus kein Verbot, sondern eine bessere Entscheidung.

Planung hilft gegen unnötige Ausgaben

Der alte Tipp aus dem ursprünglichen Artikel bleibt erstaunlich aktuell: Plane einfache Alltagsbereiche schriftlich. Ein Wochenplan fürs Essen kann verhindern, dass du hungrig einkaufen gehst, doppelt kaufst oder Lebensmittel wegwirfst. Eine kurze Budgetnotiz kann zeigen, welche Summe pro Woche realistisch ist.

Das muss nicht kompliziert sein. Ein Zettel, eine Notiz-App oder eine einfache Tabelle reichen. Wichtig ist nur, dass du deine Entscheidungen nicht ständig im Moment treffen musst. Denn genau dort gewinnen Gewohnheit, Werbung und Stress oft gegen deine langfristigen Ziele.

Werbung reduzieren, Entscheidungen zurückholen

Minimalismus hat auch mit Reizschutz zu tun. Werbung arbeitet selten mit deinem langfristigen Wohlbefinden. Sie arbeitet mit Dringlichkeit, Vergleich und dem Gefühl, dass dir noch etwas fehlt.

Du kannst sehr praktisch anfangen: Newsletter abbestellen, Shopping-Apps löschen, Push-Mitteilungen deaktivieren, Wunschlisten statt Sofortkäufe nutzen und am Briefkasten Werbung reduzieren. Das klingt klein, aber es senkt die Anzahl der Kaufimpulse, gegen die du dich täglich aktiv entscheiden musst.

Wenn du merkst, dass bestimmte Gewohnheiten immer wieder stärker sind als deine guten Vorsätze, passt auch unser Artikel Schlechte Gewohnheiten loswerden.

Ausmisten ohne Drama: So startest du klein

Der größte Fehler beim Ausmisten ist, das ganze Leben auf einmal lösen zu wollen. Das erzeugt Druck und endet oft in halb ausgeräumten Schränken. Besser: Nimm eine klar begrenzte Kategorie.

  • eine Schublade
  • eine Kosmetiktasche
  • einen App-Ordner
  • eine Ausgabenkategorie
  • eine Kiste mit alten Kabeln
  • einen digitalen Desktop
  • eine Liste laufender Abos

Frage bei jedem Gegenstand: Nutze ich das wirklich? Würde ich es heute noch einmal kaufen? Erleichtert es mein Leben? Oder halte ich daran fest, weil es teuer war, weil ich ein schlechtes Gewissen habe oder weil es zu einer alten Version von mir gehört?

Die 12-Monats-Regel: hilfreich, aber nicht blind

Im ursprünglichen Artikel stand die Empfehlung, Dinge loszulassen, die du zwölf Monate nicht genutzt hast. Als Orientierung ist das gut. Aber sie sollte nicht mechanisch angewendet werden.

Saisonale Dinge, Unterlagen, Erinnerungsstücke oder Werkzeuge können sinnvoll sein, auch wenn du sie selten brauchst. Die bessere Frage lautet: Gibt es einen realistischen Grund, warum dieses Ding bleiben soll, oder halte ich es nur aus Gewohnheit fest?

Minimalismus betrifft auch Termine und Erwartungen

Viele Menschen besitzen nicht nur zu viele Dinge, sondern auch zu viele Verpflichtungen. Zu viele „müsste ich mal“, zu viele halbe Zusagen, zu viele Aufgaben, die eigentlich gar nicht mehr zu ihrem Leben passen.

Deshalb darf Minimalismus auch bedeuten: weniger Termine, weniger Selbstoptimierung, weniger Vergleiche, weniger Erreichbarkeit. Nicht aus Egoismus, sondern weil deine Energie begrenzt ist.

Zum Mitnehmen

Minimalismus fragt nicht: Wie wenig kannst du besitzen? Sondern: Was brauchst du wirklich, um klarer, freier und selbstbestimmter zu leben?

Minimalismus und Selbstständigkeit: weniger Chaos, bessere Entscheidungen

Auch im Business kann Minimalismus hilfreich sein. Nicht als sterile Ästhetik, sondern als Entscheidungsprinzip: weniger halb angefangene Ideen, weniger Tools, weniger unklare Angebote, weniger Content-Kanäle ohne Strategie.

Gerade wenn du selbstständig bist oder es werden möchtest, kann Klarheit wertvoller sein als noch ein weiterer Kurs. Was ist dein wichtigstes Angebot? Welche Zahlen musst du kennen? Welche Aufgaben bringen wirklich Umsatz? Welche To-dos fühlen sich produktiv an, bringen dich aber kaum voran?

Wenn du an diesem Punkt weiterdenken willst, findest du im Bereich Business für Frauen passende Artikel und Tools.

Eine einfache 7-Tage-Minimalismus-Challenge

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, teste Minimalismus eine Woche lang ganz pragmatisch:

  • Tag 1: Lösche oder verschiebe fünf Apps, die dich nur ablenken.
  • Tag 2: Kündige oder markiere ein Abo, das du prüfen willst.
  • Tag 3: Räume eine Schublade aus.
  • Tag 4: Schreibe alle spontanen Kaufwünsche auf, statt direkt zu kaufen.
  • Tag 5: Prüfe eine Ausgabenkategorie der letzten 30 Tage.
  • Tag 6: Sortiere zehn Dateien oder Fotos digital aus.
  • Tag 7: Notiere, was sich leichter anfühlt und was du beibehalten willst.

Der Sinn ist nicht Perfektion. Der Sinn ist, wieder zu merken, dass du wählen kannst.

Minimalismus heißt nicht weniger Leben

Am Ende geht es nicht darum, dein Leben klein zu machen. Im Gegenteil. Minimalismus kann helfen, wieder mehr Platz für das zu schaffen, was nicht nur gekauft, sondern wirklich gelebt werden will: Ruhe, Freundschaften, finanzielle Sicherheit, Kreativität, Bewegung, gute Arbeit, echte Erholung und eigene Ziele.

Weniger Besitz ist nur der sichtbare Teil. Der wichtigere Teil ist die Frage darunter: Was darf gehen, damit mehr von dir selbst Platz hat?

Weiterlesen auf AJOURE´

Quellen und weiterführende Informationen

Fotos: AndrejaBudjevac, tulcarion, ArthurHidden, Kwanchai_Khammuean, KatarzynaBialasiewicz/iStock.com

Produktivitätskiller abschalten: So kommst du wieder in den Fokus

Du warst den ganzen Tag beschäftigt, hast Nachrichten beantwortet, Dinge angefangen, Kleinkram erledigt und trotzdem bleibt abends dieses unangenehme Gefühl: Das Wichtige ist wieder liegen geblieben. Genau dort sitzen die eigentlichen Produktivitätskiller.

Produktivität scheitert selten daran, dass du zu wenig tust. Häufig tust du sogar zu viel: zu viele Tabs, zu viele offene Aufgaben, zu viele Erwartungen, zu viele kleine Unterbrechungen. Am Ende ist dein Kopf voll, aber dein Tag hat kaum Richtung.

Deshalb geht es nicht darum, dich noch härter anzutreiben. Es geht darum, die Dinge zu erkennen, die deine Energie auffressen, deine Konzentration zerlegen und dich von den Aufgaben abhalten, die wirklich zählen. Gerade wenn du beruflich wachsen, ein eigenes Business aufbauen oder mehr Klarheit in deinen Alltag bringen willst, ist das entscheidend.

AJOURE´-Einordnung

Produktivität bedeutet nicht, ständig mehr zu schaffen. Sie bedeutet, deine besten Stunden nicht an Aufgaben zu verlieren, die dich nicht weiterbringen.

1. Unklare Ziele: Wenn alles wichtig wirkt

Der größte Produktivitätskiller ist oft nicht Faulheit, sondern Unklarheit. Wenn du nicht weißt, was heute wirklich zählt, wirkt jede Aufgabe gleich dringend. Dann beantwortest du E-Mails, räumst deinen Desktop auf, springst zwischen Nachrichten und To-dos hin und her und hast trotzdem keinen echten Fortschritt.

Frage dich morgens oder am Vorabend:

  • Welche eine Aufgabe macht den heutigen Tag wirklich wertvoll?
  • Welche Aufgabe bringt mich beruflich, finanziell oder persönlich weiter?
  • Was ist nur Beschäftigung, aber kein echter Fortschritt?

Diese Unterscheidung klingt simpel, ist aber unbequem. Denn manchmal ist die wichtigste Aufgabe genau die, vor der du dich drückst: ein Angebot schreiben, eine Bewerbung abschicken, Preise anpassen, eine unangenehme Mail beantworten oder endlich mit deiner Finanzplanung starten.

Wenn dir Priorisierung schwerfällt, passt unser Artikel Zeitmanagement: 7 Strategien für mehr Fokus im Arbeitsalltag als nächster Schritt.

2. Zu viele offene Baustellen

Offene Aufgaben kosten Energie, auch wenn du gerade nicht aktiv an ihnen arbeitest. Jede angefangene Sache bleibt im Kopf hängen: die halb geschriebene Mail, der offene Tab, das unentschiedene Projekt, die Steuerunterlagen, der Rückruf, die Idee für später.

Das Problem ist nicht nur die Menge, sondern der Zustand „halb offen“. Je mehr du parallel offen hältst, desto schwerer wird es, dich auf eine Sache zu konzentrieren. Deshalb ist ein guter Produktivitätsschritt nicht: noch mehr anfangen. Sondern: bewusst schließen.

Fokus-Check

Schreibe alle offenen Baustellen auf und markiere dann: erledigen, terminieren, delegieren oder streichen. Was in keine dieser Kategorien fällt, bleibt sonst als mentaler Ballast liegen.

3. Ablenkung, die sich produktiv tarnt

Nicht jede Ablenkung fühlt sich wie Ablenkung an. Manche sieht sogar sehr vernünftig aus: kurz E-Mails checken, eine Datei umbenennen, den Kalender sortieren, noch schnell eine Recherche starten, ein Tool testen. Schon ist eine halbe Stunde weg.

Diese Tätigkeiten sind nicht per se falsch. Sie werden nur dann zum Problem, wenn sie dich von der eigentlichen Aufgabe wegziehen. Besonders gefährlich sind Aufgaben, die schnell belohnen: abhaken, sortieren, reagieren, antworten. Sie geben dir das Gefühl von Kontrolle, ohne dass du wirklich an der entscheidenden Sache arbeitest.

Ein praktischer Test: Wenn du eine Aufgabe erledigst, frage dich kurz: Würde ich diese Aufgabe auch machen, wenn niemand sie sieht und ich heute nur eine wichtige Sache schaffen dürfte? Wenn die Antwort nein ist, ist sie vielleicht gerade nicht dran.

4. Multitasking: Der schnelle Weg in halbe Ergebnisse

Multitasking klingt effizient, ist aber bei anspruchsvollen Aufgaben meistens das Gegenteil. Du arbeitest nicht wirklich parallel, sondern wechselst ständig den Kontext. Jede neue Nachricht, jeder Tab, jede Unterbrechung zwingt dein Gehirn, sich neu zu orientieren.

Das kostet mehr Kraft, als es sich im Moment anfühlt. Besonders bei Aufgaben, die Denken, Schreiben, Rechnen, Verhandeln oder Entscheiden verlangen, ist Single-Tasking fast immer stärker.

Hilfreich ist ein einfaches System:

  • Eine Aufgabe sichtbar vor dir.
  • Alle nicht benötigten Tabs schließen.
  • Benachrichtigungen für 45 bis 90 Minuten ausstellen.
  • Am Ende notieren, was der nächste Schritt ist.

Wenn du Konzentration grundsätzlich trainieren möchtest, lies auch unseren Guide Konzentration steigern.

5. Fehlende Pausen und zu wenig Erholung

Pausen wirken manchmal wie Zeitverlust. In Wirklichkeit sind sie ein Produktivitätsfaktor. Wenn du müde, hungrig, überreizt oder gestresst bist, wird jede Aufgabe schwerer. Du brauchst länger, machst mehr Fehler und weichst eher auf leichte Ablenkungen aus.

Für Beschäftigte regelt das Arbeitszeitgesetz Mindestpausen: Bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit sind mindestens 30 Minuten Ruhepause vorgesehen, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten. Auch wenn du selbstständig bist oder frei arbeitest, bleibt der Grundsatz derselbe: Ohne Erholung sinkt die Qualität deiner Entscheidungen.

Produktive Pausen müssen nicht groß sein. Oft reichen zehn Minuten ohne Bildschirm, ein Glas Wasser, ein kurzer Spaziergang, Dehnen oder bewusstes Durchatmen. Entscheidend ist, dass die Pause nicht einfach nur ein Wechsel von Arbeitsbildschirm zu Social-Media-Bildschirm ist.

6. Zu viel Hilfsbereitschaft

Gerade Frauen werden oft dafür gelobt, zuverlässig, schnell verfügbar und hilfsbereit zu sein. Das klingt erstmal schön. Es kann aber dazu führen, dass du ständig die Prioritäten anderer Menschen bearbeitest und deine eigenen hinten anstellst.

Wenn du immer verfügbar bist, wirst du schnell zur Auffangstation: Kannst du mal kurz? Weißt du zufällig? Kannst du das übernehmen? Kannst du nur einmal drüberschauen? Jede einzelne Anfrage ist vielleicht klein. Zusammen frisst sie deinen Fokus.

Grenzen setzen ist deshalb kein Egoismus, sondern Arbeitsfähigkeit. Du darfst helfen, aber du musst nicht jede Anfrage sofort annehmen.

Gute Sätze dafür:

  • „Ich kann das machen, aber nicht heute.“
  • „Ich habe gerade keine Kapazität für eine zusätzliche Aufgabe.“
  • „Schick mir bitte die wichtigsten Punkte, dann schaue ich, wann es passt.“
  • „Das kann ich dieses Mal nicht übernehmen.“

Wenn dir das schwerfällt, lies weiter bei So lernst du Nein zu sagen.

7. Perfektionismus, der dich langsam macht

Nicht jede Aufgabe braucht 100 Prozent. Manche braucht 80 Prozent und einen klaren nächsten Schritt. Perfektionismus ist besonders gefährlich, wenn er sich vernünftig anfühlt: noch einmal überarbeiten, noch ein Tool testen, noch eine Formulierung verbessern, noch mehr recherchieren.

Natürlich darf Qualität wichtig sein. Aber wenn Perfektionismus dich vom Veröffentlichen, Bewerben, Verkaufen oder Entscheiden abhält, ist er kein Qualitätsanspruch mehr, sondern eine Bremse.

Frage dich deshalb: Was wäre hier gut genug, um weiterzugehen? Gerade im Business ist ein klares, brauchbares Ergebnis oft wertvoller als ein perfektes Ergebnis, das nie fertig wird.

8. Die falsche Aufgabe zur falschen Tageszeit

Nicht jede Stunde ist gleich wertvoll. Manche Menschen denken morgens klarer, andere werden später kreativ. Wenn du deine anspruchsvollsten Aufgaben in deine schwächsten Stunden legst, machst du es dir unnötig schwer.

Beobachte eine Woche lang, wann du am konzentriertesten bist. Diese Zeit gehört nicht automatisch E-Mails, Meetings oder Haushalt. Sie gehört den Aufgaben, die am meisten Denkleistung brauchen.

Leichte Aufgaben kannst du in schwächere Phasen legen: sortieren, beantworten, vorbereiten, Routinekram. Anspruchsvolle Aufgaben brauchen deine besseren Stunden.

AJOURE´-Tipp

Du willst dir etwas Eigenes aufbauen, aber dein Alltag ist bereits voll?

Dann brauchst du nicht noch mehr Ideen, sondern eine Idee, die zu deiner verfügbaren Zeit, deiner Energie und deinen Fähigkeiten passt.

Das AJOURE´ Nebeneinkommen-Workbook hilft dir dabei, realistische Möglichkeiten zu vergleichen und einen Weg auszuwählen, den du tatsächlich umsetzen kannst.

Passenden Nebenverdienst finden

AJOURE´-Impuls

Du brauchst nicht mehr Zeit. Du brauchst weniger Reibung.

Wenn du deine wichtigsten Aufgaben schützt, Ablenkungen reduzierst und Grenzen setzt, wird Produktivität weniger Kampf und mehr Klarheit.

Fazit: Produktivitätskiller verschwinden nicht durch noch mehr Druck

Wenn du dich ständig unproduktiv fühlst, brauchst du nicht automatisch mehr Disziplin. Vielleicht brauchst du klarere Prioritäten, weniger offene Baustellen, bessere Pausen und mehr Mut, Nein zu sagen.

Produktivität beginnt dort, wo du aufhörst, alles gleichzeitig schaffen zu wollen. Du entscheidest, was heute zählt. Du schützt deine Fokuszeit. Du erkennst Ablenkungen früher. Und du behandelst deine Energie nicht wie eine unendliche Ressource.

Genau das ist der Unterschied zwischen beschäftigt sein und wirklich vorankommen.

Quellen und Hinweise:

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische, psychologische oder arbeitsrechtliche Beratung. Wenn du dauerhaft erschöpft bist, dich überfordert fühlst oder gesundheitliche Beschwerden hast, hole dir professionelle Unterstützung.

Foto: KI

So wirst du fliegende Haare los

fliegende Haare loswerden
Elektrisch aufgeladene Haare ganz einfach vermeiden.

„Hilfe, meine Haare stehen zu Berge!“ Immer in der kalten Jahreszeit plagt uns das wiederkehrende Phänomen der Ionen versus Kationen auf dem trockenen Boden des ansonsten gepflegten Schopfes. Mützen, Hüte, Kapuzen und Helme sind die schlimmsten Intriganten in Sachen statische Aufladung. Kaum kommst du rein in die warme Hütte und entblätterst dich Schicht für Schicht, geht der elektrische Aufstand los!

Liebliche Strickpullover aus Kaschmir und Mohair, seidige Lieblingsblusen und selbst wärmende XXL-Schals entpuppen ihre gar nicht nette, statische Kehrseite. Meist geschieht dies unerwartet und ohnehin stets im falschen Moment. Wir trotzen dem hinterlistigen Ionenspiel mit Kreativität, Ausdauer und mit Hilfe unserer eiligst gesammelten Tipps!

Die Ursachen für fliegende Haare

Um fliegende Haare zu vermeiden, ist es wichtig, die spezifische Ursache herauszufinden und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, sei es durch Anpassung der Haarpflegeroutine, Verwendung spezieller Produkte oder Vermeidung bestimmter Materialien in Kleidung und Accessoires. Hier sind einige der Hauptursachen für fliegende Haare:

  • Elektrostatische Aufladung: Dies ist die häufigste Ursache für fliegende Haare. Wenn zwei unterschiedliche Materialien aneinander reiben, kann es zu einem Austausch von Elektronen kommen. Das Ergebnis ist, dass eines der Materialien positiv und das andere negativ geladen wird. Bei Haaren tritt dies oft auf, wenn sie gegen Kleidungsstücke, insbesondere solche aus synthetischen Materialien, gerieben werden.
  • Trockene Luft: In den Wintermonaten oder in trockenen Klimazonen kann die Luft sehr wenig Feuchtigkeit enthalten. Trockene Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit, was es anfälliger für statische Aufladung macht.
  • Ungeeignete Haarpflegeprodukte: Die Verwendung von Produkten, die dem Haar zu viel Feuchtigkeit entziehen oder es nicht ausreichend pflegen, kann zu trockenem und fliegendem Haar führen. Einige Shampoos können beispielsweise die natürlichen Öle des Haares entfernen, wodurch es trockener und anfälliger für statische Aufladung wird.
  • Häufiges Haarewaschen: Zu häufiges Waschen kann dem Haar seine natürlichen Öle entziehen, was zu Trockenheit und statischer Aufladung führt.
  • Mechanische Beanspruchung: Häufiges Bürsten oder Kämmen, insbesondere mit Kunststoffbürsten oder -kämmen, kann die Haare elektrisch aufladen.
  • Beschädigtes Haar: Geschädigtes oder sprödes Haar neigt eher dazu, elektrisch aufgeladen zu werden. Chemische Behandlungen, wie Färben oder Bleichen, können das Haar schädigen und es anfälliger für fliegende Haare machen.
  • Genetik: Manche Menschen haben von Natur aus trockeneres Haar, das anfälliger für statische Aufladung ist.
  • Kleidung: Bestimmte Materialien, insbesondere synthetische Stoffe wie Polyester, können die Haare stärker elektrisch aufladen als andere, wie Baumwolle.
  • Mangel an Feuchtigkeitspflege: Wenn das Haar nicht regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Produkten gepflegt wird, kann es trocken und anfällig für statische Aufladung werden.

Die ultimative Hardware

Musst du den Föhn bemühen, wähle am besten einen vom Typ „anti static“. Der bringt die Ionen wieder auf den Haarboden und somit Ordnung in dein Haar. Als gute Alternative empfiehlt sich der Vorsatz mit dem leicht in die Irre führenden Namen Diffuser. Alle Köpfe mit Naturlocken kennen die softe Art der Trocknung bereits. Hier bleibt jedes Härchen an seinem Platz und durch die sanftere Wärme wird ganz nebenbei die sensible Kopfhaut geschont.

Wähle bei fliegenden Haare einfach Bürsten und Kämme aus Naturprodukten oder solche, die ebenfalls den Zusatz „anti static“ tragen. Daneben gibt es eine Reihe von High-Tech-Produkten, die durch gekonnte Materialkombis den Haaren dauerhaftes Flugverbot erteilen.

Liebe dein Glätteisen, denn es ist das wirksamste Instrument gegen Elektrostatik auf dem Kopf! Die kleinen, heißen Helfer für den optimalen Look gehen mit Komponenten von Keramik, Teflon und Turmalin gegen die wilden Haarhorden vor. Ein gutes Glätteisen gewinnt diese Auseinandersetzung ganz gewiss.

Die soften Faktoren

Shampoo, Spülung, Haarmaske oder Leave-in-Produkte mit hohem Nährstoffinhalt assistieren der Hardware in der Flugsaison erfolgreich. Sie setzen sich mit ihrem kostbarem Inhalt gegenüber den Folgen von Heizungsluft und mangelnder Feuchtigkeit durch. Die besten unter ihnen pflegen dein Haar ohne es unnötig zu beschweren. Vermeide jedoch Überdosierungen und wende die pflegenden Helfer ganz nach Herstellerempfehlung an. Sorgsames Ausspülen bleibt Pflicht! Vor dem Föhnen und Glätten sind natürlich Produkte für den Hitzeschutz ebenfalls ein Muss.

Widme deinem Haarboden mal wieder etwas Aufmerksamkeit. Er hat es durchaus verdient. Still und wenig beachtet fristet er während der langen Heizperiode ein eher trockenes Dasein. Gönne deinem Haarboden ab und an etwas Öl. Teebaum-, Oliven-, Klettenwurzel- und Kokosöl machen sich als Overnight-Express sehr gut. Dazu massierst du deine Kopfhaut vor dem Schlafengehen mit dem Öl deiner Wahl und lässt es über Nacht (Handtuch auf dem Kopfkissen nicht vergessen!) einwirken. Am Morgen wäschst du dein Haar gründlich aus. Et voilà: Hier fliegt kein Haar mehr und der Kopfhaut geht es blendend.

Tipps für verschiedene Haartypen

Egal welchen Haartyp du hast, es gibt immer spezielle Tipps und Tricks, die dir helfen können, das Beste aus deiner Mähne herauszuholen und fliegende Haare zu bekämpfen. Dabei ist es wichtig, Produkte und Routinen zu finden, die zu deinem speziellen Haartyp passen, um optimale Ergebnisse zu erzielen!

🌊 Wellenreiter: Lockiges Haar

  • Feuchtigkeit ist dein Freund: Lockiges Haar neigt dazu, trocken zu sein. Investiere in feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner.
  • Finger weg von der Bürste: Entwirre deine Locken mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm, um Frizz zu vermeiden.
  • Lockencremes & -öle: Diese Produkte helfen, die Locken zu definieren und fliegende Haare zu reduzieren.

🎹 Klaviertasten: Glattes Haar

  • Vorsicht vor Überpflege: Zu viele Öle oder schwere Produkte können glattes Haar beschweren.
  • Trockenshampoo: Ein Retter an fettigen Tagen und es verleiht zusätzliches Volumen.
  • Sanfte Bürsten: Verwende Bürsten mit Naturborsten, um das Haar zu glätten und Glanz zu verleihen.

🦁 Löwenmähne: Dickes Haar

  • Tiefenpflege: Einmal wöchentlich eine Haarmaske auftragen, um das Haar geschmeidig zu halten.
  • Hitze minimieren: Dickes Haar kann lange brauchen, um zu trocknen. Lass es so oft wie möglich an der Luft trocknen.
  • Öle sind deine Freunde: Ein paar Tropfen Argan- oder Kokosöl können Wunder wirken, um Frizz zu kontrollieren.

🍃 Federleicht: Dünnes Haar

  • Volumen-Booster: Verwende volumengebende Produkte, um deinem Haar mehr Fülle zu verleihen.
  • Vermeide schwere Produkte: Öle und schwere Conditioner können dünnes Haar beschweren.
  • Gentle Styling: Vermeide aggressive Styling-Tools und -produkte, die das Haar beschädigen könnten.

Unsere Favoriten gegen fliegende Haare:

Angebot
Angebot

Was sonst noch hilft:

  • Schalte bei deinem Föhn ein bis zwei Gänge runter
  • Versuche es einmal mit Lufttrocknen – ganz ohne Föhn
  • Oma mixte ihrem Shampoo stets ein Eigelb unter
  • Omas Spülung enthielt den Saft von ein bis zwei Zitronen
  • Akuthilfe garantieren ein Hauch Thermalwasser und schnödes H2O
  • Magnesiumöl auf die Handfläche und dann aufs Haar
  • Reduziere im Herbst und Winter deine Waschfrequenz
  • Check mal das Angebot an Tonics für das Haar: Birke, Kamille und Co. helfen gern
  • Trockene Öle eignen sich ebenso

Probieren geht über Studieren! Bei unserem Arsenal an hilfreichen Tipps gegen fliegende Haare gibt es zukünftig weder aufständische Haare noch einen Bad-Hair-Day. Als letztes Mittel haben wir stets ein cooles Tuch dabei und verstecken den unerwünschten Anblick vor den Augen der Öffentlichkeit.

Foto: Xsandra/iStock.com

13 schlechte Angewohnheiten, die du mit deinem Smartphone loswirst

Lass dir von deinem iPhone helfen, deinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Man sagt, es dauert 21 Tage, um eine Gewohnheit zu ändern. Aber seien wir doch mal ehrlich, die meisten Versuche scheitern schon nach ein paar Tagen. Zum Glück gibt es mittlerweile elektronische Helfer, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen. Von welchen schlechten Angewohnheiten willst du dich gerne trennen?

 

Mathe Alarm Clock

1. schlechte Angewohnheit:
Du kommst morgens nicht aus dem Bett und drückst immer wieder die Schlummertaste.

Aus „nur noch 5 Minuten“ kann auch schnell mal eine Stunde werden und dann bist du garantiert zu spät dran.

Um den Wecker abzustellen, musst du erst einmal die Matheaufgabe(n) lösen. Diese kleine Denksportaufgabe bringt dein Gehirn schon auf Wachzustand und macht dir das Aufstehen leichter.

Mathe Alarm Clock

Mathe Wecker im Apple App Store

Math Alarm Clock im Google Play Store

 


 

Putzalarm! Haus- & Putzplan

2. schlechte Angewohnheit:
In deiner Single-Wohnung stapeln sich Pizzaschachteln, Wäscheberge und Staub auf dem Regal.

Es sieht ja keiner und morgen ist auch noch ein Tag, um die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen – kommt dir das bekannt vor?

Die App Putzalarm sorgt mit täglichen Challenges dafür, dass deine Wohnung wieder Besucher-tauglich wird und du trotzdem noch jede Menge Freizeit hast.

Putzalarm App

Putzalarm! im Apple App Store

Putzalarm! im Google Play Store (derzeit nicht verfügbar)

Eine Alternative für Android ist die App Tody, die du hier im Play Store downloaden kannst.

 


 

Gratitude Tagebuch

3. schlechte Angewohnheit:
Zu oft meckern!

Das Wetter ist mal wieder schlecht, im Fernsehen kommt nichts Gescheites und der Freund antwortet nicht bei WhatsApp, obwohl er deine Nachricht schon vor über einer Stunde gelesen hat?

Schreibe dir mit der Gratitude-Tagebuch-App jeden Tag die Dinge oder Momente auf, für die du dankbar bist. Du wirst schon nach kurzer Zeit merken, wie sich dein Leben verändern wird.

Tagebuch Dankbarkeits App

Gratitude Self-Care Journal im Apple App Store

Eine tollte Alternative für Android ist die Gratitude DankbarkeitsTagebuch App.

 


 

Trink!Wasser

4. schlechte Angewohnheit:
Zu wenig trinken!

Dehydration führt zu Kopfschmerzen, schlaffer Haut, schlechte Laune und lässt dich leichter zunehmen. Die App erinnert dich regelmäßig daran, etwas zu trinken und zeigt dir den Status deiner täglichen optimalen Wasserzufuhr.

Trink Wasser App

Trink!Wasser im Apple App Store

Alternative für Android: Wasser Trinkwecker App im Google Play Store downloaden

 


 

Procraster – Overcome Procrastination

5. schlechte Angewohnheit:
Prokrastination – oder auf Neudeutsch “Aufschieberitis” – kennt wohl jeder von uns, kann aber auch krankhaft werden.

Die App lässt dich nicht nur deine anstehenden Aufgaben planen, sondern hilft dir auch, die Ursachen zu beseitigen und begleitet dich durch die anstehenden Schritte.

Procraster App

Procraster – Overcome Procrastination ist für iOS und Android derzeit nicht mehr verfügbar.

 


 

TIDB

6. schlechte Angewohnheit:
Dinge kaufen, die du gar nicht brauchst.

Was für eine schöne Bluse! Nur schade, dass du sie nach dem Kaufen überhaupt nicht anziehen wirst und sie bis zum nächsten Ausrangieren in der Ecke deines Kleiderschrankes versauern wird, weil sie dann doch nicht sooo toll war.

Mit TIDB (Things I Didn’t Buy) kannst du alle Dinge festhalten, die du dir nicht gekauft hast. Dabei kannst du die Sachen ganz einfach mit Preis und Foto eintragen und hast den vollen Überblick, wieviel Geld du schon gespart hast, indem du dir unnötige Einkäufe verkniffen hast.

things i did't buy TIDB App

TIDB im Apple App Store

 


 

Elgato Smart Key

7. schlechte Angewohnheit:
Vergessen, wo der Schlüssel liegt …

… oder der Geldbeutel, die Handtasche – und wo hast du noch mal das Auto geparkt? Der Elgato Smart Key ist ein Chip, der per Bluetooth mit deinem Smartphone verbunden ist. Er verrät dir nicht nur, wo sich dein Schlüssel oder andere Gegenstände befinden, die du mit einem Chip ausgestattet hast, sondern kann auch Alarm auslösen, sobald du zu weit von ihm entfernt bist.

elgato smart key app

Elgato Smart Key im Apple App Store herunterladen

UPDATE: Derzeit ist die Elgato Smart Key im Apple App Store nicht mehr verfügbar.

 


 

Bills Monitor – Bill Reminder

8. schlechte Angewohnheit:
Vergessen die Rechnungen pünktlich zu bezahlen!

Mahnungen, die ins Haus flattern, sind nicht nur unangenehm, sondern kosten dich auch noch Gebühren.

Mit dieser App kannst du dich an fällige Rechnungen erinnern lassen und wiederkehrende Rechnungen, sowie Daueraufträge eintragen.

Bills Monitor - Bill Reminder

Bills Monitor – Bill Reminder im Apple App Store downloaden

Eine entsprechende App gibt es auch für Android im Google Play Store: Bills Reminder, Budget & Expense Manager

 


 

Brush DJ

9. schlechte Angewohnheit:
Vergessen die Zähne zu putzen und Zahnseide zu verwenden!

Wenn du nicht so sehr auf Zahnarztbesuche mit Bohrergeräusche stehst, solltest du wirklich jeden Tag daran denken.

Der Zahnputz-Timer spielt während dem Zähneputzen deine Lieblingsmusik und erinnert dich zweimal am Tag daran, deine Zahnbürste in die Hand zu nehmen. Außerdem sagt dir die App auch, wann es Zeit ist, die Zahnbürste zu wechseln und wieder zum Zahnarzt zu gehen.

Brush DJ - Zahnputz App

Brush DJ im Apple App Store
Brush DJ im Google Play Store

 


 

GymPact / Pact

10. schlechte Angewohnheit:
Nicht zum Sport gehen!

Deine Fitnesstudio-Mitgliedschaft läuft schon seit ein paar Monaten, aber du kannst an einer Hand abzählen, wie oft du schon dort warst?

Schließe einen Pakt mit dir selbst und erhalte Geld dafür, wenn du ihn einhältst. Und wenn nicht, musst du dafür an andere App Nutzer bezahlen. So einfach und wirkungsvoll funktioniert die App GymPact / Pact.

UPDATE: Die Pact App wurde zum 09.07.2017 eingestellt.

Gympact App

 


 

Kalorienzähler von FatSecret

11. schlechte Angewohnheit:
Zu viel Ungesundes essen!

Du willst eigentlich nur ein Stückchen von der Schokolade essen und zehn Minuten später ist die komplette Tafel weg. Dazu kommt noch das Marmeladenbrot beim Frühstück und das süße Stückchen vom Bäcker unterwegs.

Mit FatSecret kannst du dir alles notieren, was du über den Tag hinweg zu dir nimmst. Du wirst erstaunt sein, was du dir so alles zwischendurch gönnst. Durch die Kalorienanzeige siehst du auch auf einen Blick, wann du mehr isst, als dein Körper überhaupt braucht.

fatsecret app

FatSecret im Apple App Store

FatSecret im Google Play Store downloaden

 


 

Mach mal Pause! Übungen im Büro

12. schlechte Angewohnheit:
Zu viel sitzen

Die meisten von uns gehen vom Bett ins Auto oder in die Bahn, an den Schreibtisch, auf die Couch und wieder zurück ins Bett.

Die App erinnert dich nicht nur regelmäßig daran, während der Arbeit eine Pause zu machen, sondern zeigt dir auch Übungen für Hals Augen und Rücken, die du auch im Büro durchführen kannst.

Mach Eine Pause! App

UPDATE: Mach mal Pause! ist nicht mehr verfügbar, hier unsere alternativen Empfehlungen für iOS und Android:

1 Minute Desk Workout im Apple App Store downloaden

Office Workout im Google Play Store downloaden

 


 

Smoke FREE – Endlich Nichtraucher

13. schlechte Angewohnheit:
Rauchen

Warum bezahlst du eigentlich dafür, deine Gesundheit zu zerstören und dabei noch zu riechen, wie ein Aschenbecher?

Die App zeigt dir deine Erfolge und motiviert dich, an deinem Ziel, nicht mehr zu rauchen, festzuhalten. Zusätzliche Unterstützung erhältst du durch die Beiträge anderer App-Nutzer.

Smokefree Rauchfrei App

Smoke Free – Endlich Nichtraucher im Apple App Store

Smoke FREE für Android im Google Play Store downloaden

Weitere effektive Apps, um mit dem Rauchen aufzuhören, stellen wir dir in diesem Artikel vor.
 

Fotos: Anna Bryukhanova/iStock.com; Apple App Store, Google Play Store, Amazon

Lockige Haarpracht dank Lockenstab

Lockenstab Frisur Anleitung
So bringst du Schwung in deine Haare!

Wer nicht mit lockigem Haar zur Welt gekommen ist, sich aber Locken wünscht und dafür nicht extra zum Friseur gehen möchte, kann sich diese mit dem richtigen Lockenstab auch zu Hause selber zaubern.

Locken sorgen nicht nur für mehr Volumen im Haar, sie verschaffen auch Abwechslung beim Stylen und sorgen im Nu für eine kleine Typ-Veränderung, wenn du sonst eher dein Haar glatt oder zu einem Zopf trägst.

Doch auch Locken sind nicht gleich Locken, denn du kannst dir vorab überlegen, worauf du Lust hast – ob auf kleine Locken, große Wellen oder sogar auf welche, die erst ab Höhe der Ohren wellig hinunterfallen.
 

Und so geht’s:

Für den perfekten Lockenkopf musst du zunächst Lockenschaum im ganzen Haar verteilen und ihn sorgfältig einkneten. Wenn du große Wellen zaubern möchtest, empfiehlt sich ein dickerer Lockenstab.

Zunächst werden einzelne Strähnen abgetrennt, auf die du ein Hitzeschutz-Spray aufsprühst. Viele dieser Sprays beinhalten noch zusätzliche Bestandteile, die Struktur und Halt geben. Die Haare, die du nicht eindrehst, kannst du ganz einfach mit einer Haarklammer oder mit einer Spange abtrennen, sodass sie dich nicht stören. Anschließend drehst du Strähne für Strähne auf, dabei hältst du jede Strähne kurz eingedreht, löst sie und lässt dann die Locken-Partie fallen. So arbeitest du dich am besten von vorne nach hinten durch.

Für den klassischen Look empfiehlt es sich alle Strähnen nach hinten aufzudrehen. Wenn du es hingegen wilder magst, kannst du sie kreuz und quer aufdrehen. Allerdings solltest du darauf achten, dass du immer gleich große Strähnen abtrennst. Achte auch darauf, dass du den Lockenstab nicht zu nah an die Kopfhaut hältst, da die Verbrennungsgefahr recht hoch ist – immerhin können Lockenstäbe bis zu 230°C heiß werden.

Wenn du aus deinem Haar eine lockige Haarpracht gezaubert hast, beugst du dich einmal kopfüber und schüttelst dein Haar vorsichtig durch, ehe du die Locken mit einem Haarspray fixierst. Für ein besonderes Finish kannst du auch ein Glanz-Spray aufsprühen.

 

Und hier haben wir eine Auswahl empfehlenswerter Lockenstäbe für dich:

 
Fotos: Peter Zelei/iStock.com

Interview mit Criminal Minds Star AJ Cook

AJ Cook Interview
Die Schauspielerin AJ Cook verrät, wie sie ihren Alltag als zweifache Mutter meistert und was sie machen würde, wenn sie nicht Schauspielerin geworden wäre.

Schon als Teenager hast du dich entschieden, Schauspielerin zu werden. Wie hat deine Familie auf deine Pläne reagiert?

Meine Familie war schon immer sehr unterstützend. Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, in dem Kreativität gefördert wurde. Vor allem meine Mutter hat mich immer ermutigt – sie war schon immer mein größter Cheerleader.

Was würdest du heute machen, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte? Hättest du als Tänzerin weitergemacht?

Das frage ich mich auch die ganze Zeit. An diesem Punkt in meinem Leben wäre ich sonst sicher irgendwie in der Fitness-Welt tätig. Wahrscheinlich hätte ich mein eigenes Pilates-Studio und meinen eigenen Fitness-Blog. Es ist so inspirierend Menschen zu sehen, die die Kontrolle über ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen und ein glückliches Leben führen.

 

AJ Cook
 

Kürzlich bist du zum zweiten Mal Mutter geworden. Wie schwer ist es, deinen Beruf und dein Familienleben unter einen Hut zu bekommen?

Es stellt sich gerade heraus, dass das ehrlich gesagt ziemlich schwierig ist. Es ist immer ein Balanceakt. Manchmal fühle ich mich, als würde ich vollkommen versagen. Alles was ich tun kann, ist die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen – Tag für Tag – und die Reise zu genießen, denn die Zeit vergeht einfach viel zu schnell, um ständig gestresst zu sein. Meine Jungs sind großartig – sie sind wunderschöne Geschöpfe und sie bringen mich jeden Tag zum Lachen. Ich habe so viel Freude in meinem Leben und darauf versuche ich mich zu konzentrieren und nicht auf die gigantische To-Do-Liste, die ich an dem Tag nicht geschafft habe abzuarbeiten.

Du hast deinen Mann an der Uni kennengelernt und ihr seid seitdem ein Paar. Was ist euer Geheimnis?

Wir sind seit langer Zeit zusammen. Wie in jeder anderen Beziehung haben wir auch unsere Höhen und Tiefen. Ich glaube, unser Geheimnis liegt darin, dass wir uns gegenseitig immer wieder aufs Neue ineinander verlieben.
 

Mit AJ Cook im Gespräch
 

Wie sieht ein ganz normaler Tag in deinem Leben aus?

Die Morgen sind anstrengend. Ich mache erst das Baby fertig und dann Mekhai (ihr ältester Sohn; Anm. d. Red.), bevor ich für sie Frühstück zubereite. Während die Jungs essen, mache ich die Pausenbrote fertig, packe Makhais Rucksack und bringe ihn dann zur Schule. Der Rest des Tages besteht daraus – zwischen Baby füttern und Mittagsschläfchen – meine To-Do-Liste abzuarbeiten. Ich finde aber auch täglich die Zeit, um mich sportlich etwas auszupowern – sonst würde ich verrückt werden. Ich brauche die Endorphine, die durch meinen Körper strömen, um meine Energie aufrecht zu erhalten und um einen klaren Kopf zu bewahren. Abends ist dann Haushalt, Abendessen und Kinder zu Bett bringen angesagt. Wenn die Jungs im Bett liegen, nehmen mein Mann und ich uns die Zeit, einander auszutauschen.

Was ist deine Beauty-Routine?

Ich halte das sehr schlicht. Ich glaube, ich habe im Grunde gar keine. Aber ich bräuchte unbedingt eine, schließlich werde ich auch nicht jünger! Jeden Abend wasche ich gründlich mein Gesicht und moisturisiere es. Außerdem trinke ich sehr viel Wasser.
 

Criminal Minds Star AJ Cook
 

Was macht dir mehr Spaß – für einen Film oder für eine Serie vor der Kamera zu stehen?

Beides ist toll. Wenn die Rolle großartig ist, ist es mir egal, wo gedreht wird.

Was wäre deine Traumrolle?

Ich würde gerne eine Action-Heldin spielen.

Was sind deine Pläne und Projekte für 2016?

Wir drehen die 11. Staffel von „Criminal Minds“ und hoffentlich werden wir auch eine 12. Staffel drehen. Ansonsten konzentriere ich mich auf Fitness und Gesundheit und darauf, wie ich das alles mit meiner Familie in Einklang bringen kann.

 

Fotos: Giles Toucas

Besser schlafen – entspannter aufwachen

besser schlafen
Mit diesen Tipps kannst du morgens entspannt und ausgeruht in den Tag starten.

Das Ticken der Uhr an der Wand erscheint dir so laut wie ein Düsenjet, vor dem Fenster liefert sich ein zerstrittenes Paar ein lautstarkes Wortgefecht und durch die dünnen Wände deines Schlafzimmers hörst du den Säugling deiner Nachbarin schreien.

Genervt drehst du dich zum wiederholten Mal von einer Seite auf die andere. Morgen steht eine wichtige Präsentation an und du willst auf keinen Fall unausgeschlafen vor deine Kollegen treten. Doch es ist wie verhext: Je mehr du dich darauf konzentrierst endlich einzuschlafen, desto wacher fühlst du dich. Dabei müsstest du eigentlich todmüde sein, denn der heutige Abend bildet keine Ausnahme was deine verzweifelten Versuche angeht, früher und besser zu schlafen.

Wie dir geht es vielen Menschen. Vor allem Stress und Ängste rauben uns gerade dann den Schlaf, wenn wir ihn am nötigsten brauchen. Wir finden: Das muss nicht sein! Die folgenden Tipps helfen dir dabei, besser in den Schlaf zu finden und morgens entspannt und ausgeruht in den Tag zu starten.
 

Gedämpftes Licht versetzt den Körper in den Schlafmodus

Festbeleuchtung am Abend? Keine gute Idee. Wenn es in der Wohnung sehr hell ist, glaubt der Körper, es sei Zeit aktiv zu werden und du kommst nur schwer zur Ruhe. Besser ist es, im Winter das elektrische Licht zu dimmen oder Kerzen anzuzünden – die sorgen auch gleich für eine gemütliche, entspannte Atmosphäre. Im Sommer solltest du mindestens eine Stunde bevor du ins Bett gehst die Jalousien herunterlassen oder die Vorhänge schließen.
 

Feste Rituale sorgen abends für Entspannung

Was Kindern hilft, kann auch Erwachsenen gut tun: Rituale am Abend sind bestens geeignet, um den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Lies ein Buch, gönne dir ein Glas Wein, höre leise Musik oder koche dir dein Lieblingsmenü. Versuche dabei bewusst nicht mehr an die motzende Chefin oder das anstehende Projekt zu denken: Du hast nun Feierabend und alles Recht der Welt dich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen.
 

Die richtige Matratze macht’s

Die Wichtigkeit einer guten Matratze sollte nicht unterschätzt werden. Kaltschaummatratzen gehören dabei mit zu den beliebtesten Arten. Sie sind u.a. anpassungsfähig und somit für alle Schlafpositionen geeignet – vor allem, wenn du ein unruhiges Schlafverhalten hast. Darüber hinaus gelten sie als allergikerfreundlich und sind für Frostbeulen optimal geeignet, da sie die Wärme isolieren.
 

Bewegung hilft dir besser abzuschalten

Studien zeigen, dass Menschen die sich am Abend bewegen, besser schlafen als solche, die nur auf dem Sofa sitzen. Dein innerer Schweinehund hindert dich daran, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch auf dem Laufband zu schwitzen? Macht nichts: Auch ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft lässt dich schneller ein- und besser durchschlafen, weil du dich danach angenehm müde fühlst.
 

Störfaktoren ausfindig machen und beseitigen

Das Licht der Straßenlaternen, die frisch verliebten Nachbarn oder eine stark befahrene Straße: Finde heraus, wer oder was dich um den Schlaf bringt und beseitige die Störfaktoren so gut es geht. Viele Menschen schlafen nur dann gut, wenn es absolut dunkel und leise ist. Eine Schlafbrille und hochwertige Ohrstöpsel aus der Apotheke können in diesem Fall gute Dienste leisten.
 

Besser am Abend nicht zu lange auf Bildschirme starren

Wer am Abend ständig auf den Bildschirm seines Handys oder Tablets starrt, schläft schlechter. Das haben Wissenschaftler jetzt bewiesen. Der Grund dafür ist die Beschaffenheit moderner Displays: Sie leuchten so stark, dass der Körper glaubt es wäre 12 Uhr Mittags. Anstatt auf dem Smartphone Nachrichten an die besten Freunde zu verschicken oder stundenlang fernzusehen, ist es also besser kurz anzurufen und vor dem Zubettgehen ein Buch zu lesen.
 

Das Wecken in der Tiefschlafphase lieber vermeiden

Wenn du mitten in deiner Tiefschlafphase geweckt wirst, fühlst du dich häufig den ganzen Tag wie gerädert. Dadurch wird deine Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt und du bist dem berüchtigten Mittagstief hilflos ausgeliefert. Abhilfe schaffen Smartwatches oder spezielle Apps: Sie analysieren deinen Schlafrhythmus und wecken dich dann mithilfe des Vibrationsalarms, wenn du gerade nicht so tief schläfst. Ein Bad entspannt die Muskeln und lässt dich zur Ruhe kommen. Ein warmes Bad am Abend hilft dir dich zu entspannen. Doch es hat noch ein weiteren Effekt: Steigst du aus dem Wasser sinkt deine Körpertemperatur. Genau das passiert auch kurz bevor du einschläfst, weil dein Hirn entsprechende Botenstoffe aussendet. Das Bad im heißen Wasser simuliert also die Einschlafphase.
 

Schreibe dir die Sorgen von der Seele

Wenn sich deine Gedanken im Bett immer um dieselben Dinge drehen und du einfach nicht abschalten kannst, hilft es dir vielleicht, dir deine Sorgen und Ängste von der Seele zu schreiben. Führe Tagebuch oder fertige eine To-Do-Liste für den nächsten Tag an: So bringst du Ordnung in das Chaos in deinem Kopf und hast das Gefühl für den nächsten Tag besser gerüstet zu sein.
 

Braten mit Knödeln und Sauerkraut? Besser nicht zum Abendessen

Ein voller Magen fühlt sich manchmal an als hättest du Steine verschluckt. Da das Einschlafen schwerer fällt, wenn das Abendessen sehr üppig ausfällt, solltest du die letzte Mahlzeit des Tages nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen zu dir nehmen. Wenn du sehr empfindlich reagierst, kannst du auch versuchen auf blähende Lebensmittel wie rohes Gemüse und Bohnen zu verzichten und abends eher leichte Kost zu dir zu nehmen.
 

Gutes Raumklima = erholsamerer Schlaf

Die meisten Menschen schlafen in kühlen, gut klimatisierten Räumen besser. Ideal ist eine Raumtemperatur von 18 bis 20 Grad. Wenn du das Schlafzimmerfenster nicht die ganze Nacht lang geöffnet lassen möchtest, solltest du eine halbe Stunde bevor du ins Bett gehst einmal gründlich lüften. Im Winter sorgt eine Schale mit Wasser auf der Heizung durch das Verdunsten für eine hohe Luftfeuchtigkeit.
 

Foto © Geber86/iStock.com

Die besten Flirttipps für schüchterne Frauen

Flirttipps für schüchterne Frauen
So schnappst du dir deinen Traumtyp!

Eine Situation, wie wir sie wohl alle schon einmal so oder so ähnlich erlebt haben: Wir sitzen in der U-Bahn und ein attraktiver Mann steigt zu. Er wirkt nett und vielleicht auch ein wenig schüchtern. Eigentlich würde frau ihn gern ansprechen, aber wie Cro in seinem Hit „Bye Bye“ so treffend wie auch tragisch besingt: Es fehlt der Mut und es fehlt auch der richtige Auftakt-Spruch. Nach drei Stationen steigt der Hübsche wieder aus. Die Chance auf die (vielleicht) „Liebe des Lebens“, oder zumindest auf einen schönen Flirt, ist vertan. Das muss ja wohl nicht sein. Es gibt zum Glück eine Reihe von überhaupt nicht abwegigen Tipps, wie auch schüchternen Frauen der Weg zu einem charmanten Flirt, und möglicherweise mehr, geebnet wird.
 

Positive Einstellung zum eigenen Selbst

Wenn du auch schüchtern bist, so musst du das nicht unbedingt durch deine Körperhaltung noch verstärken. Gebückte Haltung, gesenkter Blick und ein unsicherer Gang signalisieren deinem eigenen Selbst, nicht flirtfähig zu sein. Also Signale umstellen – das ist überhaupt nicht schwer. Aufrecht und geschmeidig gehen, Kopf hoch, interessierter Blick. Du bist eine Superfrau und du musst es niemanden beweisen, nur dir selbst. Jeder Mann, den du anflirtest, darf sich geehrt fühlen. Und wenn er es nicht ist, hat er eben Pech gehabt – und nicht du! Übrigens: Die meisten Erstkontakte gehen von Frauen aus, Männer sind nämlich in der Regel ausgesprochen angsthasig.
 

Flirt-Location auswählen

Theoretisch kann überall geflirtet werden und praktisch wird auch überall geflirtet, selbst im Wartezimmer beim Zahnarzt oder in der Getränkeabteilung vom Supermarkt. Aber es gibt natürlich etliche Situationen, die ein besonders hohes Flirt-Potenzial versprechen. Plätze, wo viele Menschen ganz oder zumindest halbentspannt aufeinandertreffen und leicht zufällig ins Plaudern kommen können, sind immer gut für eine Flirt-Chance. Dazu gehören Eisdielen am Strand und Bänke im Stadtpark, Kino-Foyers, Musikkneipen und Liegewiesen im Freibad, usw.
 

Blickkontakt und Körpersprache: Offensiv, aber nicht bitchy

Das A und O beim Flirten ist der direkte Blickkontakt. Wenn du dem Mann deiner Wahl länger als die als Norm der Unverbindlichkeit übliche Halbsekunde in die Augen siehst und dabei lächelst, wird in seinem Unterbewusstsein sofort entschieden, ob er interessiert ist oder nicht. Hält er deinem Blick freundlich stand und lächelt er zurück, darfst du von grundsätzlichem Interesse ausgehen. Reagiert er auf deine offene, aber nicht zu aufdringliche Körperhaltung mit einer Zuwendung seines gesamten Körpers in deine Richtung, hast du schon halb gewonnen.
 

Flirttipps für Schüchterne

 

Plauderei mit erotischem Touch

Jetzt kommt es darauf an, ihn in ein erstes Gespräch zu verwickeln, um sein Interesse zu vertiefen und vor allem um selbst abzuchecken, was für ein Zeitgenosse das Objekt deiner Begierde eigentlich ist. Leider gibt es ja viele attraktive Männer, die sich schon nach einigen Sätzen während Konversation als schlichte Dumpfbacken erweisen. Selbst solltest du darauf achten, deine Aufgeregtheit nicht mit Wortkaskaden überspielen zu wollen. Sprich stattdessen freund-lich und nicht zu laut, langsam und sanft. Gib ihm ausreichend Gelegenheit, selbst zu reden und sich darstellen zu können.
 

Humor und leichter Körperkontakt

Männer lieben Ironie, zumindest solange sie nicht auf ihre Kosten geht. Humor kommt deshalb immer gut an. Ebenso schaffen mehrfache Erwähnung seines Namens und insbesondere beiläufig erfolgende Berührungen seines Handgelenks, Arms oder Oberschenkels rasch eine knisternde Atmosphäre von Intimität.
 

Gemeinsamkeiten und Fortsetzung folgt

Taktisch klug ist es, im Gespräch schnell herauszufinden, wo gemeinsame Interessen und Vorlieben liegen könnten: Gemeinsamkeiten verbinden.
Wenn du zu der Meinung kommst, dass dein Flirt ausbaufähig sein könnte und sollte, versuche ihm eine Brücke zu bauen, sich mit dir noch einmal zu treffen. Auch selbstbewusst erscheinende Kerle sind nämlich oft zu schüchtern, diesen entscheidenden nächsten Schritt von sich aus einzuleiten und im Inneren sehr froh, wenn diese Initiative von der Frau ausgeht.

 

Foto: ariwasabi, Michal Krakowiak/iStock.com

Beliebte Beiträge

Abnehmen in den Wechseljahren

Abnehmen in den Wechseljahren: So verlierst du überschüssige Kilos

Viele Frauen bemerken in den Wechseljahren eine Gewichtszunahme. Diese liegt unter anderem an der Hormonumstellung, die der Körper in dieser Zeit durchläuft. Aber auch...
E-Bike Klapprad Benji 24 Zoll Smart Mach

Das E-Bike Klapprad Benji 24 Zoll Smart Mach im Test

Fahrradfahren ist deine Leidenschaft? Du verzichtest gerne einmal auf das Auto, weil du mit dem Rad flexibler unterwegs bist? Gehörst du noch zu den...
Menschenkenntnis verbessern

Menschenkenntnis verbessern durch ein paar einfache Tipps

Die Menschenkenntnis ist eine wertvolle Fähigkeit, die uns dabei unterstützt, Menschen schneller richtig einschätzen zu können. Oft können wir dank ihr sowohl den Charakter...
Aktivurlaub in Südtirol

Die beste Vorbereitung auf einen Aktivurlaub in Südtirol

Südtirol, eine Region im Norden Italiens, ist ein Paradies für Aktivurlauber. Mit seiner atemberaubenden Alpenlandschaft, zahlreichen Wanderwegen und vielseitigen Freizeitmöglichkeiten zieht es jährlich Tausende...
Rotweinflecken entfernen

Rotweinflecken entfernen: Tipps und Tricks für strahlend saubere Kleidung

Rotweinflecken sind ein Albtraum für jede Gastgeberin und Weinliebhaberin. Ob bei einer geselligen Runde mit Freundinnen, einem romantischen Dinner oder einer ausgelassenen Party –...
5 Must-haves in deinem Kleiderschrank im Jahr 2021

5 Must-haves in deinem Kleiderschrank im Jahr 2021

Mode verbessert dein Aussehen und gibt dir am Ende das Gefühl, noch mehr Selbstvertrauen zu haben. Deshalb lieben wir unsere Kleidungsstücke so sehr. Es...
Trainingsgeräte für zuhause

Effektiv & platzsparend: Die besten Trainingsgeräte für zuhause

Trainingsgeräte sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes aktiven Sportprogramms. Dabei lassen sie sich zur Steigerung der körperlichen Fitness, für den Muskelaufbau und natürlich auch als...
Single am Valentinstag

Am Valentinstag allein? 5 Tipps, um als Single am Tag der Liebe glücklich zu...

Dieser Tag der Liebe und Verliebten, der selbst Paare in Stress versetzt, ist für Singles ein ganz spezieller Schlag mit dem Zaunpfahl. In den...