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Squirting: Entdecke das Geheimnis der weiblichen Ejakulation

weibliche Ejakulation

Ein Mann, der nicht ejakuliert? Da stimmt etwas nicht! Doch wusstest du, dass es auch eine weibliche Ejakulation gibt? Nicht alle kennen sie und nur wenige erleben sie regelmäßig, doch sie ist kein Mythos und existiert wirklich. Was genau das weibliche Ejakulat ist, wann eine Frau ejakulieren kann und wie du Squirten lernen kannst, findest du hier heraus!
 

Was ist die weibliche Ejakulation?

Meist kennt man spritzende Frauen nur aus Pornos, bei denen man sich nicht wirklich sicher sein kann, ob das Squirting auch wirklich echt oder nur Fake ist. Bei diesen Squirting Porno Video Sequenzen sind die Darstellerinnen beim Orgasmus meist völlig ekstatisch und spritzen jede Menge Flüssigkeit aus ihrer Vagina. Doch nicht im Porno kommt diese Besonderheit vor, squirten können viele Frauen – auch wenn sie es bislang vielleicht noch gar nicht wissen!

Vom G-Punkt (engl. g-spot) hat jede Frau schon einmal gehört, obwohl die Existenz der Gräfenberg-Zone im weiblichen Körper nach wie vor als wissenschaftlich umstritten gilt. Wird dieser Punkt in der Scheide berührt, soll die Frau sofort oder zumindest sehr schnell und sehr intensiv zum Orgasmus kommen. Der Ort des G-Punkts soll sich zwischen Harnröhre und Scheidenvorderwand befinden und fühlt sich an der Oberfläche etwas rauer als die umliegende Schleimhaut an. Für das Squirting ist er wichtig, da er eng mit den Skene-Drüsen zusammenhängt, die beim Mann die Prostatadrüsen sind.

Die Skene-Drüse oder auch Paraurethraldrüse spielt eine essenzielle Rolle bei der weiblichen Ejakulation. Sie wird oft auch als weibliche Prostata bezeichnet und ist noch weitgehend unbekannt. Die Berührung dieser Drüsen kann für manche Frauen sexuell erregend sein, andere wiederum spüren an dieser Stelle wenig bis gar nichts. Werden die Drüsen stimuliert, zum Beispiel durch den Druck des Penis in der Vagina, kann es zur Sekretbildung kommen und die Frau ejakuliert beim Orgasmus. Dieses Phänomen des weiblichen Körpers ist im Gegensatz zur G-Zone wiederum beobachtet und bewiesen.
 

Wie läuft Squirting ab?

Die weibliche Ejakulation (engl. female ejaculation) beschreibt, wie manche Frauen, ähnlich wie Männer, regelrecht spritzen. Das ist jedoch längst nicht bei allen Frauen so, schließlich ejakulieren auch Männer je nach sexueller Erregung ganz unterschiedlich. Bei manchen Frauen ist die Squirting Flüssigkeit eher eine Art Ausfluss, die beim Höhepunkt in kleinen Mengen aus der Scheide fließt. Sie muss dann noch nicht einmal bemerkt werden,, es wird sich höchstens etwas feuchter als sonst anfühlen. Das tatsächliche Squirting entsteht ohnehin nur, wenn der Penis beim Höhepunkt der Frau nicht mehr in der Scheide steckt, etwa bei der manuellen Befriedigung. Wäre der Penis in der Scheide, könnte nichts aus ihr herausspritzen, sein Sperma tut das schließlich auch nicht.

Die Farbe des weiblichen Ejakulats reicht von durchsichtig bis hin zu einem Farbton, der dem Sperma ähnelt. Bei manchen Frauen ist er gelblich und erinnert eher an verdünntem Urin. Auch das unterscheidet sich von Frau zu Frau.
 

Was ist weibliches Ejakulat?

Jeder weiß, was im männlichen Ejakulat enthalten ist: Spermienflüssigkeit und die Spermien selbst. Bei der Frau wurden dagegen zwei verschiedene Arten von Flüssigkeit ausfindig gemacht, die damit zusammenhängen, dass die Squirting-Flüssigkeit sowohl aus der Scheide als auch aus der Harnröhre kommt. Die erste Form von Flüssigkeit war dünnflüssig und durchsichtig, sie bestand unter anderem aus Harnsäure und Harnstoff. Urin aus der Blase ist das allerdings nicht, weshalb die Frau beim Squirting auch nicht nur unwillkürlich pinkelt – trotzdem bedarf der Zusammenhang zwischen Sex und unwillkürlichem Urinieren noch weiterer Erforschung. Die zweite Flüssigkeit sieht dem Sperma ähnlicher und enthält Prostata-spezifisches Antigen (PSA) sowie eine geringe Menge Glukose. Letzterer Stoff ist auch in der Spermienflüssigkeit enthalten und stärkt Spermien auf dem Weg zur Eizelle, sodass vermutet werden kann, dass die weibliche Ejakulation dies ebenfalls will.
 

Wie funktioniert Squirting?

Unser Tipp: Vor der sexuellen Stimulation solltest du deine Blase entleeren, um dich möglichst gut entspannen zu können und nicht das Gefühl zu haben, urinieren zu müssen.

Zur Vorbereitung legst du dich bequem auf einen weichen Untergrund, der mit unterlegten Kissen das Becken erhöht und stabilisiert. Nun kann dein Partner die Techniken zur Stimulierung der Vagina korrekt ausführen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass du dich dabei fallen lässt und dich entspannst, um die Intensität des Squirting-Orgasmus zur erreichen, die weit über den klitoralen Orgasmus hinausgeht. Vielleicht wollt ihr euch zuerst mit einer erotischen Massage in Stimmung bringen, damit du dich richtig fallenlassen kannst.

Dein Partner spreizt nun seinen Ringfinger und seinen kleinen Finger, als wenn er das Zeichen zum Telefonieren zwischen Ohr und Mund geben wollte. Dieses gespreizte Fingerwerkzeug führt er nun in deine weibliche Komfortzone ein. Die äußeren Finger gleiten nun sanft und gekrümmt in die Scheide in Richtung des Anus, es folgen der Mittelfinger und der Ringfinger ins obere Zentrum. Nun gilt es, die G-Punkt-Zone, die in der Nähe der weiblichen Harnregion liegt, durch leichte Stoßbewegungen sowie Auf- und Ab-Bewegungen mit der Hand in rund 6 Zentimetern Tiefe pulsierend zu bearbeiten.

Je nach genetischer Anatomie, der Entspannung und korrekten Bearbeitung kann bei dir mit dieser Intimmassage bereits das Gefühl entstehen, kurz vor einem vaginalen Orgasmus zu sein und gleichzeitig zu squirten, weshalb dein Partner rechtzeitig die Hand herausnehmen muss, um das Spritzen des weiblichen Sekretes von außen beobachten zu können. Die milchig-trübe Flüssigkeit aus der prostataähnlichen Drüse wird im Erfolgsfall ausgestoßen.

Können Frauen immer squirten?

Sei nicht enttäuscht, wenn das Squirten nicht beim ersten Mal klappt. Häufiges Üben und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im eingespielten Team sind von großer Bedeutung neben der richtigen G-Punkt-Stimulation. Du lernst durch die Stimulation aber nicht nur zu squirten, sondern auch, deinen Körper besser kennenzulernen und intensivere Orgasmen zu erleben. Es lohnt sich also, dem Thema Squirting gegenüber aufgeschlossen zu sein und den weiblichen Orgasmus mal auf eine ganz neue Weise zu erleben.
 

Wir wünschen dir und deinem Partner viel Spaß beim gemeinsamen Liebes-Training mit aufregenden, ekstatischen Squirting-Erlebnissen!

 

 

Fotos: Fitzer; Viktar Malyshchyts / iStock.com

Bronzezeit – Dein glänzendes Sommer Make-up

Bronze Make-up

Bronze hat im Sommer Hochkonjunktur! Kein anderer Ton aus unserer Schminkpalette lässt uns so frisch erstrahlen, als kämen wir gerade aus dem Urlaub. Richtig dosiert kannst du Bronze-Töne auch im Alltag problemlos tragen. Egal ob auf den Lidern, Wimpern, Wangen, Lippen oder Nägeln – Bronze sorgt überall für das gewisse Etwas!

Entscheide dich aber, welche Partie im Gesicht du damit in Farbe hüllen möchtest. Wangen, Lippen und Augen sind in der Kombination dann doch etwas zu viel auf einmal. Stark schimmernde Bronzer sehen übrigens am besten auf bereits vorgebräunter Haut aus, da der Kontrast dann etwas geringer ist.

Aber Vorsicht: Gehe ohne gründliche Farbkontrolle – am besten bei Tageslicht – nicht aus dem Haus! Vergleiche unbedingt dein geschminktes Gesicht mit der Haut am Hals und Dekolleté und lasse den Bronzer schön auslaufen, damit der Farbunterschied nicht zu stark ist.

 

Bronze Make-up Produkte

 

1 Bobbi Brown ■ Long-Wear Eye Liner Eyeliner ■ Bronze Shimmer Ink ■ € 23,99
2 Clarins ■ Instant Glow Palette Collector Yeux Lidschatten ■ € 47,99
3 Estée Lauder Bronze Goddess ■ Long Lasting Lipstick ■ Tiger Eye ■ € 27,99
4 Guerlain ■ Giant Powder Puder ■ € 64,95
5 Juvena ■ Classic Bronze After Sun Gel-Cream After Sun Gel ■ € 39,99
6 Laura Mercier ■ Shimmer Bloc Highlighter ■ Peach Mosaic ■ € 45,99
7 YvesSaintLaurent ■ Vinyl Couture Mascara ■ I’m The Fire ■ € 31,99
8 Urban Decay ■ 24/7 Glide-On Eye Pencil Kajalstift ■ Roach ■ € 19,99
9 MAC ■ Studio Fix Fluid SPF 15 Foundation ■ NC25 ■ € 30,00
10 models own ■ Chrome Nail Polish Nagellack ■ Copper ■ € 7,99

 

Fotos: PeopleImages / Getty Images; Douglas

Single – was tun gegen einsame Wochenenden?

Single Wochenende Beschäftigung

Viele Singles verbinden Wochenenden und Feiertage eher mit Einsamkeit als mit Erholung. Doch das muss nicht sein. Auch wenn die Pärchen in deinem Freundeskreis am nächsten Wochenende keine Zeit haben, musst du deine Zeit nicht allein zu Hause auf dem Sofa verbringen. Wir haben dir ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen du jedes Wochenende allein nicht nur überstehst, sondern auch wirklich gern magst.

Genieße die Zeit für dich!

Die wohl wichtigste Regel für alle Single-Ladies: Versinke nicht in Selbstmitleid! Dein Leben ist nicht schlechter oder langweiliger, nur, weil du gerade keinen festen Partner an deiner Seite hast. Stattdessen kannst du die Zeit super nutzen, um neue Hobbys zu entdecken und Dinge zu machen, für die du bisher nicht viel Zeit gefunden hast. Also: Mische dich unter Menschen, lerne neue Leute kennen oder genieße einfach deine Zeit allein.

Lerne etwas Neues!

Du wolltest schon immer mal einen Kochkurs machen oder eine neue Sprache lernen? Dann ist genau jetzt die Zeit dafür. In nahezu jeder Stadt werden auch am Wochenende tolle Kurse angeboten, bei denen du etwas Neues lernen und gleichzeitig auch nette Leute kennenlernen kannst. Du musst nur herausfinden, was dich interessiert und worauf du Lust hast. Kochen ist deine Leidenschaft, aber so richtig klappen will es nie? Dann melde dich doch beim Kochkurs an! Im Idealfall bist du anschließend nicht nur eine begnadete Köchin, sondern kannst dich regelmäßig mit deinen Mitstreitern treffen und neue Rezepte ausprobieren. Auch Sprach-, Massage-, Fotografie- oder Tauchkurse sind eine tolle Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern und neue Freundschaften zu schließen.
Single Kochkurs

 

Allein reisen!

Es muss nicht immer direkt ein halbes Jahr Selbstfindungsreise in Australien sein, um die Erfahrung des Alleinreisens zu machen. Es reicht schon aus, wenn du einfach ein Wochenende allein in einer anderen Stadt verbringst. Vielleicht gibt es ja einen ganz bestimmten Ort, den du schon immer mal erkunden wolltest, aber bisher hat sich niemand gefunden, der mitkommt. Dann solltest du jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen und deine nächste Single-Reise planen. Das Gute daran: Du musst dich nach nichts und niemanden richten. Du musst dich mit niemandem einigen, was beim Sightseeing auf dem Tagesprogramm steht oder ob ihr lieber zum Italiener oder Griechen essen geht. Wenn du dann noch in einem Hostel übernachtest, kannst du ganz unverbindlich Leute kennenlernen, mit denen du die Nacht zum Tag machen kannst.
Single alleine reisen

 

Für besonders spontane Single-Ladies:

Fahre morgens zum Bahnhof, kaufe dir einen leckeren Kaffee und ein Deutschland-Ticket. Dann steige einfach in die nächste Regionalbahn und dort wieder aus, wo es dich hinführt. Du wirst erstaunt sein, was es für schöne Orte gibt, die du sonst niemals zu Gesicht bekommen würdest.

Get ready for the summer!

Viele Singles sind vor allem eines: genervt von verliebten Pärchen. Doch gerade wenn man verliebte Pärchen nicht sehen möchte, sind sie gefühlt überall. Außer im Fitnessstudio. Wer sein Wochenende also „pärchenfrei“ verbringen möchte, muss sich nur überwinden, mal wieder ins Fitnessstudio zu gehen, für das man sowieso schon jeden Monat die Mitgliedschaft zahlt. Positive Nebeneffekte: Du tust was für deinen Sommer-Body und hast meist auch eine tolle Aussicht auf ein paar trainierende Männerkörper!
Single Fitnessstudio

 

Suche dir eine Aufgabe!

Deine Wohnung hat dringend den nächsten Frühjahrsputz nötig oder du wolltest doch dieses Jahr endlich mal den Balkon bepflanzen? Dann nutze dein freies Wochenende dafür. Starte einen Großeinkauf im Baumarkt deines Vertrauens, mache deine Spotify-Lieblingsplaylist an und schon kann es losgehen. Und auch wenn es anfangs etwas Überwindung kostet, spätestens, wenn du im Hochsommer deine eigenen Tomaten ernten kannst, hat sich das Gärtnern auf jeden Fall gelohnt. Außerdem ist es doch viel schöner, auf einem toll bepflanzten Balkon oder in einer blitzblanken Wohnung seine Zeit zu verbringen, oder?

Get the party started!

Wenn dein Balkon dann erst mal schöngemacht ist, wie wäre es dann mit einer coolen Grill- oder Cocktailparty? Da kann doch keiner „Nein“ sagen. Lade Nachbarn, Freunde oder auch deine Familie zu dir ein und macht euch gemeinsam einen schönen Abend mit leckeren Steaks, gegrilltem Gemüse und ein paar Drinks oder ihr probiert euch durch die neusten Cocktails. Und wer weiß schon, wo der Abend dann noch hinführt. Vielleicht lasst ihr ihn in der nächsten Kneipe entspannt ausklingen oder aber ihr zieht noch um die Häuser. Denn auch Bars, Clubs und Discos sind coole Locations für neue Bekanntschaften.

 

Wellness im trauten Heim

Welche Frau liebt es nicht, stundenlang durch eine Drogerie zu schlendern und die neusten Beauty-Produkte abzuchecken? Nutze doch mal diesen Bummel am Wochenende, um dich ordentlich von Kopf bis Fuß mit Wellness-Produkten einzudecken. Und das meinen wir wörtlich: Besorge dir duftendes Fußbad, Körperpeeling, Gesichtsmaske, Haarkur und alles, was dir einen entspannenden Abend bereitet. Dazu deine Lieblingsmusik, ein paar Kerzen, ein schönes Glas Rotwein und dein Abend ist gerettet!
Single Wellness Tag

 

Netflix Binge Watching und chillen!

Sehr empfehlenswert, wenn das Wetter sowieso nicht mitspielt: Schaue alle Staffeln deiner Lieblingsserie an einem Wochenende durch. Für einen Serienmarathon braucht man keine Gesellschaft, außer genügend Chips und Tiefkühlpizza. Und wenn es bei der Serienauswahl hapert, „Sex and the City“ geht immer.

 

Fotos: Fklenova; wundervisuals; Martin Wahlborg; Halfpoint; master1305 / iStock.com

Ab nach draußen! So wird Outdoor-Sex richtig heiß!

Outdoor-Sex

Auf vielen „Was ich tun will, bevor ich XX Jahre alt werde“-Listen steht ein Punkt ganz weit oben: Sex im Freien haben! Wir kennen es aus Filmen und romantischer Literatur – und spätestens wenn es draußen sommerlich-warm wird, steigt die Lust darauf, es selbst zu erleben. Fragt sich nur: Welche Orte eignen sich gut für Sex im Freien und was solltest du vorher planen, damit das Abenteuer unter freiem Himmel so aufregend wird wie im Film?
 

Die schönsten Orte für Sex im Freien

Am Strand

Der romantische Klassiker schlechthin!
Meeresrauschen, Sternenhimmel, Sommerhitze … das wirkt ganz schön anregend. Sex am Strand funktioniert vor allem nachts und hat etwas Verbotenes, wo wir doch früher als Teenies mit den Freundinnen nachmittags am Baggersee gelegen und über süße Jungs in der Schule fantasiert haben. Jetzt liegt der süße Junge nicht mehr nur neben, sondern auf uns und der Strand ist bestimmt nicht mehr nur der des örtlichen Baggersees (obwohl dieser behelfsweise auch ginge).
 

In oder auf dem Auto

Im Auto? Kein Problem! Die Rückbank ist schnell umgeklappt, falls ihr mehr Spielraum braucht. Es geht aber auch, wenn er sich auf die Rückbank und du dich auf ihn setzt. Für die ganz Abenteuerlichen gibt es Parkplätze, die einen gewissen Ruf haben und auf denen man sich von anderen beim Sex im Auto beobachten lassen kann, wenn beide das wollen. Romantisch wird‘s auf einer Waldlichtung irgendwo weit weg von allen anderen – denn da kann man das Spielchen zum Beispiel auch auf die Motorhaube verlegen …
 

Auf dem Jägerhochsitz

Auf einem Jägerhochsitz kommt Romantikstimmung auf! Die Gefahr erwischt zu werden ist dort ziemlich gering und ihr könnt dort oben die Stille des Waldes genießen. Außerdem könnt ihr jederzeit wieder nach unten auf eine Picknickdecke wechseln, wenn es euch oben im Jägerhochsitz zu eng wird.
 

Felder und Wiesen

Apropos Picknickdecke: die werdet ihr brauchen, wenn ihr es an einem Sommerabend mitten im Feld oder völlig ungeschützt vor neugierigen Blicken auf der Wiese treiben wollt. Die abendlichen Düfte der Natur in Feldern und Wiesen sind unvergleichlich und später am Abend fällt es nicht auf, wenn ihr mitten im Gras liegt. Tagsüber empfiehlt sich ein dicht bewachsenes Kornfeld, denn wer sieht euch schon inmitten hoher Getreidepflanzen?
 

Am See

Sex am Strand geht nicht immer und ist in manchen Urlaubsländern riskant. In Deutschland ist das anders, solange euch keiner erwischt, den das stört. Der See ist deswegen der perfekte Ersatz für den Strand und macht oft auch mehr Spaß, da er einfach kein solches Risiko birgt. Und wenn gerade am Badesee viel los ist, bieten sich für euch immer noch die Umkleidekabinen an …
 

Im Wasser

Sex geht nicht nur am, sondern auch im Wasser. Der Pool eures Hotels ist gerade verlassen? Dann nichts wie rein und Klamotten zur Seite schieben! Das Meerwasser ist herrlich warm und ihr seid so weit rausgeschwommen, dass euch keiner mehr richtig erkennt? Was spricht dann gegen ein kleines Abenteuer im Wasser? Auch im See könnt ihr euch durch das trübere Wasser fast unbemerkt vergnügen. Das Gefühl ist unvergleichlich und du wirst das sicher öfter als einmal erleben wollen!
 

Auf dem eigenen Balkon

Am Strand, auf der Wiese, im Pool … ist ja alles ganz nett, aber so viel Risiko muss nicht sein? Dann wirf einen Blick aus dem Fenster. Falls du da draußen einen Balkon siehst, der zumindest ein wenig vor Blicken geschützt ist, dann nichts wie raus! Wenn ihr absolut nicht gesehen werden wollt, breitet eine Decke auf dem Boden aus. Falls euch Blicke nicht stören, setzt sich die Frau einfach auf seinen Schoß und er sitzt auf einem Gartenstuhl – das kann auch eine ganz unverfängliche Szene sein.
 

Im eigenen Garten

Wenn ihr keinen Balkon habt, dann vielleicht einen Garten. Normalerweise wird dieser von einer hohen, blickdichten Hecke oder einem Zaun umgeben sein und ist dann perfekt für ein Schäferstündchen unter freiem Himmel, wann immer ihr Lust habt. Ihr braucht euch hier nicht darum zu kümmern, wer euch sehen könnte oder auch nicht, denn euer Garten ist euer Grundstück und dort dürft ihr tun, was ihr wollt.
 

Auf dem Hochhausdach

In manchen Städten gibt es Parkhäuser mit Hochgeschoss unter freiem Himmel, jede größere Stadt hat dagegen Hochhäuser mit Dach. Ob ihr selber in dem Hochhaus wohnt oder euch nur reingeschlichen habt, ist egal – auf dem Dach ist meist niemand und es ist selbst tagsüber unwahrscheinlich, dort erwischt zu werden.
 


 

Tipps für Sex im Freien

Ziehe ein Kleid oder einen Rock an

Sex im Freien ist manchmal riskant und ihr wollt nicht, dass jeder euch nackt sieht, wenn ihr erwischt werdet. Mit einem Kleid kannst du angezogen bleiben – einmal davon abgesehen, dass es ihn antörnen wird, wenn er weiß, dass du unter deinem Kleid oder Rock nichts anhast …
 

Nimm eine Ersatz-Unterhose mit

Vor dem Sex kommst du ganz gut ohne eine Unterhose zurecht, aber danach? Und was, wenn sie im Eifer des Gefechts verloren geht oder er sie dir vom Leib reißt? Nimm deswegen lieber Ersatz-Unterwäsche mit.
 

Picknickdecke oder Isomatte

Sex am Strand oder auf der Wiese ist so lange romantisch, bis du unter ihm liegst. Spätestens dann merkst du, wie unangenehm sich Sand dort anfühlt, wo er gar nicht hingehört, dass Grashalme auch nass und kalt sein können und dass über den Waldboden auch noch andere krabbeln. Nimm deswegen eine Unterlage mit, wenn ihr nicht gerade hinten auf dem Rücksitz des Autos sein werdet.
 

Mückenschutzmittel

Gerade an Sommerabenden sind die Mücken in noch größerer Zahl unterwegs als Paare, die Sex im Freien wollen. Da wir hierzulande aber fast nur im Sommer dafür rauskönnen, solltet ihr an ein gutes Mückenschutzmittel denken – sonst vernascht dich nicht nur dein Partner …
 

Stille Orte sind gute Orte

Sucht euch einen Ort, an dem es unwahrscheinlich ist, von Familien mit Kindern oder Touristen erwischt zu werden. Sie werden sich höchstwahrscheinlich über euch ärgern und im schlimmsten Fall die Polizei rufen. Ein anderes Paar hingegen, das die gleiche Idee hatte und euch an einem Ort findet, den ihr einfach schneller besetzt habt, wird euer Treiben nicht stören.

 

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Foto: Ivanchenko / Getty Images

Sommer, Strand und Basttaschen – das perfekte Match!

Basttaschen

Basttaschen sind einfach die perfekten Sommer-Taschen. Ihr Anblick allein bringt uns sofort in Urlaubsstimmung. Kein Strand in Sicht? Nicht schlimm! Denn die geräumigen Basttaschen machen sich auch im Alltag prima, da sie viel Platz bieten, um unseren halben Haushalt darin zu verstauen. Wir nehmen sie auch gerne mit in den Park oder an den See – Sonnencreme, ein Buch und eine Decke passen problemlos hinein. Praktischer geht’s kaum!

Warum im Sommer eine Basttasche nicht fehlen darf

Stell dir vor, du schlenderst durch die malerischen Gassen eines sonnigen Küstenstädtchens, eine leichte Brise spielt mit deinem Haar, und an deiner Schulter baumelt eine charmante Basttasche, gefüllt mit frischen Blumen und einem neu entdeckten Vintage-Roman. Klingt das nicht nach einem perfekten Tag? Basttaschen sind nicht nur ein Accessoire; sie sind ein Lebensgefühl! Sie bringen dich zurück zu den Wurzeln, zu einem einfacheren, aber stilvolleren Lebensstil.

Warum sind Basttaschen gerade jetzt so im Trend? Stell dir die Modewelt als eine große, laute Party vor. Überall blitzt und blinkt es, die Musik dröhnt, und jeder versucht, lauter und auffälliger als der andere zu sein. Und dann bist da du mit deiner Basttasche – das entspannte, lächelnde It-Piece in der Ecke, das ohne viel Aufhebens alle Blicke auf sich zieht. In einer Welt, die nach Authentizität und Nachhaltigkeit dürstet, sind diese Taschen wie eine erfrischende Limonade an einem heißen Tag: natürlich, erfrischend und oh-so-chic!

Vergiss nicht, Basttaschen haben Charakter! Jede ist einzigartig, mit ihren eigenen kleinen Unregelmäßigkeiten und Geschichten. Vielleicht wurde deine Tasche von einem talentierten Kunsthandwerker in einem abgelegenen Dorf geflochten, während er Geschichten über das Meer erzählte. Oder sie wurde in einer kleinen, hippen Werkstatt in der Stadt entworfen, wo Kreativität und Kaffee in der Luft liegen. Wo auch immer sie herkommt, sie bringt eine Geschichte mit sich, die weit über das hinausgeht, was ein typisches Massenprodukt zu bieten hat.

Also, warum bist du verrückt nach diesen trendigen Begleitern? Vielleicht ist es die Art und Weise, wie sie dich an sonnige Tage und Abenteuer erinnern, oder ihr Flair, jedes Outfit augenblicklich aufzuwerten. Oder vielleicht ist es einfach die Freude, etwas zu tragen, das sowohl schön als auch gut für unseren Planeten ist. Eines ist sicher: Basttaschen sind hier, um zu bleiben, und sie haben die Modewelt im Sturm erobert!

Basttaschen kombinieren

Du stehst vor deinem Kleiderschrank, die Türen weit geöffnet, und überlegst, wie du dein Outfit für den Tag zusammenstellst. Hier kommt die Basttasche ins Spiel – ein wahres Chamäleon der Mode, das sich mühelos in jeden Look einfügt. Ob du nun zu einem sommerlichen Picknick, einem Stadtbummel oder sogar zu einem schicken Abendevent aufbrichst, eine Basttasche kann dein treuer Begleiter sein. Hier sind einige Tipps, wie du sie stilvoll kombinieren kannst:

  1. Sommerlich Leicht: Für den ultimativen Sommerlook kombiniere deine Basttasche mit einem fließenden Maxikleid, Sandalen und einer großen Sonnenbrille. Dieser Look schreit geradezu nach Sonne, Strand und Meer und verleiht dir eine unbeschwerte, bohemian Ästhetik.
  2. Casual Chic: Basttaschen sind nicht nur für den Strand gedacht. Kombiniere sie mit einer Jeans, einem einfachen T-Shirt und Sneakern für einen lässigen, aber stilvollen Alltagslook. Eine Basttasche fügt eine natürliche Textur hinzu, die das Outfit interessanter macht.
  3. Elegant und Edel: Ja, Basttaschen können auch elegant sein! Wähle ein kleineres Modell oder eine Clutch aus feinem Geflecht und kombiniere es mit einem schlichten, eleganten Kleid und Heels. Perfekt für eine Sommerhochzeit oder ein schickes Abendessen.
  4. Bürotauglich: Wer sagt, dass Basttaschen nicht ins Büro gehören? Wähle eine strukturierte, hochwertige Basttasche und kombiniere sie mit einem schlichten, professionellen Outfit wie einem Blazer und einer schmalen Hose. So bringst du ein Stück Sommer in deinen Arbeitsalltag, ohne unangemessen zu wirken.
  5. Farbenfroh: Basttaschen sind oft in natürlichen Tönen gehalten, was sie zum perfekten Gegenstück für farbenfrohe oder gemusterte Kleidung macht. Trau dich, kräftige Farben oder auffällige Muster mit deiner Tasche zu kombinieren. Die natürliche Farbe der Basttasche wird das Outfit erden und zusammenhalten.
  6. Accessoires hinzufügen: Personalisiere deine Basttasche mit Anhängern, Schals oder Pompons. So verleihst du ihr einen individuellen Touch und kannst sie noch besser auf dein Outfit abstimmen.

Denk daran, Mode soll Spaß machen! Experimentiere mit verschiedenen Kombinationen und finde heraus, was dir am besten gefällt. Basttaschen sind unglaublich vielseitig und können ein einfaches Outfit in etwas Besonderes verwandeln.

Fotos: Amazon PR

Sympathischer wirken: Kleine Signale, die deine Ausstrahlung verändern

Zwei Frauen unterhalten sich freundlich - so kannst du sympathischer wirken

Sympathischer wirken heißt nicht, dich zu verbiegen oder es allen recht zu machen. Es geht um kleine Signale, die zeigen: Ich bin aufmerksam, offen und respektvoll. Genau diese Signale entscheiden oft darüber, ob ein Gespräch leicht wird, ob neue Kontakte entstehen und ob Menschen sich in deiner Nähe wohlfühlen.

Gerade wenn du neu in einem Job bist, in eine andere Stadt ziehst oder in einer Gruppe erst einmal deinen Platz finden musst, kann das Thema schnell Druck auslösen. Dabei entsteht Sympathie selten durch perfekte Sprüche oder besonders lautes Auftreten. Viel häufiger sind es die leisen Dinge: echtes Zuhören, eine offene Haltung, ehrliches Interesse und die Fähigkeit, nicht sofort zu bewerten.

AJOURE´ Wirkungssatz

Sympathie entsteht nicht dadurch, dass du allen gefällst. Sie entsteht, wenn Menschen sich in deiner Nähe gesehen, ernst genommen und nicht bewertet fühlen.

1. Höre wirklich zu, statt nur auf deine Antwort zu warten

Du merkst sofort, ob jemand dir wirklich zuhört oder innerlich schon beim nächsten eigenen Satz ist. Echtes Zuhören ist deshalb einer der stärksten Sympathiefaktoren überhaupt. Schau dein Gegenüber an, lass kurze Pausen zu und greife Details auf, die die andere Person erzählt hat.

Statt direkt eine eigene Geschichte dagegenzusetzen, kannst du nachfragen: „Wie war das für dich?“ oder „Was hat dich daran am meisten überrascht?“ Solche Fragen zeigen Interesse, ohne aufdringlich zu wirken.

2. Gib auch etwas von dir preis

Nur zuzuhören reicht allerdings nicht. Wenn dein Gegenüber nach mehreren Gesprächen immer noch nichts über dich weiß, entsteht keine echte Nähe. Sympathisch wirken Menschen, die offen genug sind, kleine persönliche Einblicke zu teilen, ohne sofort ihr ganzes Leben auszubreiten.

Das können einfache Dinge sein: was dich gerade beschäftigt, worüber du dich freust, was du lernen möchtest oder warum dich ein Thema interessiert. Diese kleinen Anknüpfungspunkte machen dich greifbarer.

3. Verurteile nicht zu schnell

Niemand möchte beim Kennenlernen sofort einsortiert werden. Natürlich musst du nicht mit jeder Person eng werden. Aber wenn du zu schnell bewertest, unterbrichst, spöttisch reagierst oder andere Meinungen direkt abwertest, wirkt das distanziert und hart.

Eine sympathische Haltung bedeutet nicht, dass du alles gut finden musst. Sie bedeutet: Du bleibst erst einmal neugierig. Gerade im Job, im Freundeskreis oder beim Netzwerken ist das ein großer Unterschied.

4. Achte auf deine Körpersprache

Offene Körpersprache macht Gespräche leichter. Das heißt nicht, dass du dich künstlich inszenieren musst. Aber kleine Dinge wirken sofort: zugewandte Schultern, ein ruhiger Blick, ein entspanntes Gesicht, keine ständig verschränkten Arme und kein Blick, der dauernd zum Handy wandert.

Auch Unruhe kann auf andere anstrengend wirken. Wenn du merkst, dass du stark zappelst, ständig deine Position wechselst oder nervös mit Gegenständen spielst, hilft es, kurz bewusst beide Füße auf den Boden zu stellen und langsamer zu atmen.

5. Nutze Humor, aber nicht auf Kosten anderer

Humor verbindet. Ein ehrliches Lachen kann Anspannung lösen und ein Gespräch sofort wärmer machen. Entscheidend ist aber, welche Art von Humor du nutzt. Sympathisch wirkt Humor, der Leichtigkeit schafft. Weniger gut funktioniert Humor, der andere klein macht, bloßstellt oder auf Kosten einer Person geht, die sich nicht wehren kann.

Wenn du nicht der Typ für schnelle Witze bist, ist das völlig okay. Freundliche Selbstironie, ein warmer Kommentar oder die Fähigkeit, über kleine Alltagsmomente zu lachen, reicht oft schon.

6. Sei nicht bedürftig, sondern präsent

Der Wunsch, gemocht zu werden, ist menschlich. Problematisch wird es, wenn du dich in Gesprächen stark beweisen willst, ständig Zustimmung suchst oder jede Pause sofort füllen musst. Das kann schnell anstrengend wirken.

Präsenz ist stärker als Bedürftigkeit. Du darfst interessiert sein, ohne dich anzubiedern. Du darfst freundlich sein, ohne dich kleiner zu machen. Und du darfst akzeptieren, dass nicht aus jedem Kontakt sofort eine Freundschaft wird.

Business-Impuls

Sympathie ist kein Ersatz für Kompetenz, aber sie öffnet Türen.

Ob Bewerbungsgespräch, Kundentermin, Teammeeting oder Networking: Menschen arbeiten lieber mit Personen zusammen, denen sie vertrauen. Wenn du klar kommunizierst, zuverlässig bist und gleichzeitig warm auftrittst, entsteht genau diese Mischung aus Kompetenz und Nahbarkeit.

7. Mach deinem Gegenüber das Gespräch leicht

Sympathische Menschen stellen nicht nur Fragen, sie achten auch darauf, dass ein Gespräch nicht zur Prüfung wird. Statt eine Person auszufragen, kannst du auf gemeinsame Themen achten: Arbeit, Alltag, Interessen, Orte, Erfahrungen oder kleine Beobachtungen aus der Situation.

Hilfreich ist auch, Namen und Details zu behalten. Wenn du beim nächsten Treffen fragst, wie der Umzug lief oder ob das wichtige Projekt inzwischen abgeschlossen ist, zeigst du: Ich habe dir zugehört.

8. Sprich wertschätzend über andere

Wie du über abwesende Menschen sprichst, beeinflusst stark, wie andere dich wahrnehmen. Wer ständig lästert, wird kurzfristig vielleicht unterhaltsam gefunden, langfristig aber selten als vertrauenswürdig erlebt.

Das heißt nicht, dass du nie Kritik äußern darfst. Aber es macht einen Unterschied, ob du sachlich ein Problem benennst oder dich auf Kosten anderer profilierst.

9. Verwechsle Sympathie nicht mit Grenzenlosigkeit

Viele Frauen haben gelernt, möglichst unkompliziert, freundlich und verfügbar zu sein. Doch dauerhaft sympathisch wirkst du nicht, indem du immer Ja sagst. Menschen, die klare Grenzen haben, wirken oft sogar vertrauenswürdiger, weil man weiß, woran man bei ihnen ist.

Wenn dir das schwerfällt, passt dazu unser Artikel So lernst du, Nein zu sagen. Denn ein freundliches Nein ist oft besser als ein überfordertes Ja.

10. Bleib echt

Der wichtigste Punkt ist vielleicht der unspektakulärste: Versuche nicht, eine Rolle zu spielen. Wenn du introvertiert bist, musst du nicht plötzlich zum lautesten Menschen im Raum werden. Wenn du ruhig bist, darf deine Stärke genau darin liegen. Sympathie entsteht nicht durch Dauerlächeln, sondern durch Stimmigkeit.

Auch Ausstrahlung hängt stark damit zusammen, wie wohl du dich mit dir selbst fühlst. Falls dich das Thema interessiert, lies auch Charisma: Das Geheimnis der Ausstrahlung.

Zum Mitnehmen

Du musst nicht perfekter, lauter oder angepasster werden, um sympathischer zu wirken. Oft reicht es, präsenter zu sein: besser zuhören, weniger vorschnell urteilen, klarer kommunizieren und Menschen das Gefühl geben, dass sie in deiner Nähe kurz durchatmen können.

Kleine Übung für dein nächstes Gespräch

Beim nächsten Gespräch kannst du auf drei Dinge achten:

  • Stell eine echte Nachfrage, statt sofort von dir zu erzählen.
  • Leg dein Handy sichtbar weg oder dreh es um.
  • Greif am Ende ein Detail auf, das dein Gegenüber erwähnt hat.

Das klingt simpel, macht aber einen großen Unterschied. Gerade neue Kontakte entstehen oft nicht durch große Gesten, sondern durch kleine Momente, in denen sich jemand gesehen fühlt. Wenn du neue Kontakte suchst, findest du hier zusätzlich praktische Anregungen: So findest du neue Freunde.

Und wenn es im Job gerade eher um schwierige Menschen geht, hilft dir dieser Beitrag weiter: Was tun, wenn ich meinen Kollegen nicht leiden kann?

Quellen und weiterführende Informationen

Die Bedeutung sozialer Beziehungen und unterstützender Kontakte für Wohlbefinden und Stressregulation wird unter anderem von der American Psychological Association beschrieben. Einen breiteren Überblick über soziale Verbindung und Gesundheit bietet außerdem die medizinische Fachliteratur, zum Beispiel im NCBI Bookshelf.

Foto: KI

Make-up für Brillenträger – Mit diesen Tricks klappt das Schminken mit Brille

Make-up für Brillenträger

Vor einigen Jahrzehnten galt die Brille noch als notwendiges Übel, auf das man gern verzichtet hätte. Nicht selten haben ihre Träger und Trägerinnen das Hilfsmittel sogar aus Scham versteckt, um sozial nicht ausgegrenzt zu werden. Heute kannst du deine Sehhilfe überall vorzeigen, denn inzwischen ist sie ein modisches Accessoire, das deine Individualität unterstreicht. Zur Vollkommenheit fehlt dir nur noch das passende Make-up. Und darauf solltest du als Brillenträgerin beim Schminken achten:

Eine gut haltbare Grundierung wählen

Die Haltbarkeit deines Make-ups ist ein wichtiger Aspekt, den Brillenträger im Auge behalten sollten. Brillen können dazu neigen, das Make-up schneller abzutragen, insbesondere an den Stellen, an denen die Brille aufliegt, wie der Nasenrücken oder die Schläfen. Um dem entgegenzuwirken, gibt es einige nützliche Tipps.

Zunächst einmal ist die Wahl der richtigen Grundierung entscheidend. Verwende eine ölfreie Grundierung, die dazu beiträgt, dass das Make-up länger hält und nicht an den Gläsern deiner Brille haften bleibt. Setze dann auf wasserfeste Produkte, insbesondere bei Wimperntusche und Eyeliner, um das Verschmieren zu minimieren.

Ein leichtes Puder über dem Make-up kann ebenfalls dazu beitragen, Glanz zu reduzieren und die Haltbarkeit zu erhöhen. Achte darauf, dass deine Brille nicht zu eng sitzt, da der Druck auf die Haut das Abtragen des Make-ups begünstigen kann.

Abschließend empfehlen wir, ein Fixierspray zu verwenden, um das Make-up zu versiegeln und sicherzustellen, dass es den ganzen Tag über frisch und makellos aussieht. So kannst du sicherstellen, dass dein Make-up trotz Brille den ganzen Tag hält und du dich in deiner Haut wohlfühlst.

Augenbrauen in Szene setzen

Auch die Pflege und Formgebung der Augenbrauen spielt eine entscheidende Rolle beim perfekten Make-up für Brillenträger. Gut gepflegte Augenbrauen können das Erscheinungsbild erheblich verbessern und die Wirkung deiner Brille verstärken.

Zuerst ist es wichtig, wild wachsende Härchen zu zähmen, indem du sie mit einer Augenbrauenbürste in Form bringst. Unordentliche oder zu buschige Augenbrauen können hinter den Brillengläsern leicht überwältigt wirken.

Auch die Wahl der richtigen Augenbrauenform ist entscheidend. Dein Optiker oder ein professioneller Kosmetiker kann dir bei der Auswahl einer Form helfen, die am besten zu deinem Gesicht und deinem Brillenrahmen passt.

Wenn du Härchen zupfen musst, sei vorsichtig und achte auf eine natürliche, weiche Form. Zu dünne oder stark gezupfte Augenbrauen können das Gesicht härter wirken lassen, besonders in Kombination mit Brillen. Vermeide es, zu viel von deinen Augenbrauen zu entfernen, und arbeite mit sanften, kurzen Zupfbewegungen.

Das Augenbrauen-Styling sollte darauf abzielen, die natürliche Kontur deiner Augenbrauen zu betonen und sie sorgfältig zu definieren. Dazu kannst du Augenbrauenstifte, Puder oder Gels verwenden, um leichte Lücken zu füllen und einen definierten Bogen zu schaffen. Achte darauf, die Farbe des Augenbrauenprodukts passend zu deiner Haarfarbe und dem Hautton auszuwählen.

Den Abschluss bildet das Bürsten und Festigen deiner Augenbrauen. Ein transparentes Augenbrauengel hält die Härchen an Ort und Stelle und sorgt für einen gepflegten Look, der den Rahmen deiner Brille harmonisch ergänzt. Gut geformte und gepflegte Augenbrauen können deinem Gesicht Ausdruck und Balance verleihen und somit dein Make-up und deine Brille perfekt ergänzen.

Augen-Make-up: Weniger ist mehr

Bedenke, dass das Brillengestell ein markantes Highlight in deinem Gesicht ist, das die Blicke des Betrachters auf sich zieht. Insbesondere farbige und breite Rahmen setzen auffällige Akzente. Wähle daher ein dezentes Augen-Make-up und stimme es auf deinen Typ sowie auf das Modell der Brille ab. Ein blauer Eyeliner zum grünen Brillengestell dürfte unvorteilhaft wirken. Entscheide dich besser für eine neutrale Farbe, beispielsweise für Grau.

Auf die Art der Fehlsichtigkeit achten

Kurzsichtige können weit entfernte Gegenstände schlecht erkennen. Die Gläser ihrer Brillen sind so konzipiert, dass sie einen negativen Brechwert besitzen. Dadurch wirkt das Auge hinter der Brille kleiner als es ist. Das Ziel des Augen-Make-ups besteht darin, dieses Defizit auszugleichen. Bei Weitsichtigen hingegen wirken die Augen durch die Brillengläser oft übermäßig groß. Hier müssen beim Schminken andere Maßstäbe gesetzt werden.

Bei Kurzsichtigkeit Augen optisch vergrößern

Mit einem weichen Kajalstift, beziehungsweise Eyeliner, umrandest du die Augen sorgfältig, damit sie optisch größer erscheinen. Einen zusätzlich vergrößernden Effekt erzielst du, indem du den Lidschatten auf dem Lid und über die Lidfalte hinaus bis hin zur Augenbraue aufträgst. Hierbei stehen dir verschiedene Optionen offen. Stehen deine Augen eher eng zusammen, lass einen dunklen Lidschatten zum äußeren Rand der Augenbraue sanft auslaufen. Das mittige und innere Lid schminkst du heller. Bei weiter auseinander stehenden Augen setzt du die Akzente mittig auf dem Augenlid und lässt sie zum inneren Rand der Augenbraue auslaufen. Achte auf zarte Übergänge. Du kannst sie erreichen, indem du sie mit einem Schwämmchen, dem Pinsel oder mit den Fingern leicht verwischst. Als Frühlingstyp wählst du Pastellfarben, die du auf das Brillengestell abstimmst. Zum Herbsttyp passen als Lidschattenfarben warme, schimmernde Töne. Ein dunkelroter oder brauner Lippenstift rundet das Herbst-Make-up ab.

Bei Weitsichtigkeit mit dem Augen-Make-up sparsamer umgehen

Je stärker deine Weitsichtigkeit ausgeprägt ist, desto größer erscheinen deine Augen. Setze deshalb den Kajal nur am unteren Lidrand an. Verzichte unbedingt auf die Farbe Schwarz, denn sie würde deinen Augen einen starren Ausdruck verleihen. Für den Lidschatten wählst du am besten matte Farben, die du sparsam einsetzen kannst. Hier eignen sich unter anderem Violett, Grau oder Graugrün; lass dich auch von deiner Augenfarbe inspirieren. Geh beim Schminken nicht über die obere Lidfalte hinaus, damit das Auge nicht zusätzlich größer wirkt. Die Wimpern tuschst du nur einmal oder du verzichtest auf die Wimperntusche ganz.

Ausnahmen für rahmenlose Brillengestelle

Falls du dich für eine rahmenlose Brille entschieden hast, solltest du nicht ungeschminkt aus dem Haus gehen. Du könntest sonst blass wirken, denn im Gegensatz zu anderen Brillen wirken die rahmenlosen Modelle schlicht. Betone besonders das obere Lid mit einem stärkeren Lidstrich, zupfe die Augenbrauen sorgfältig in Form und ziehe sie gegebenenfalls mit dem Augenbrauenstift nach. Du darfst ruhig einen auffälligen Lidschatten wählen, es sei denn, du möchtest den Fokus nicht zu sehr auf deine Augen lenken. Dann solltest du die Blicke des Betrachters auf andere Regionen in deinem Gesicht lenken, beispielsweise auf deine Lippen, die du mit einem knallig roten und glänzenden Lippenstift betonst.

Tages- und Abend-Make-up für Brillenträger

Auch als Brillenträger hast du die Möglichkeit, dein Make-up je nach Tageszeit und Anlass anzupassen, um das Beste aus deinem Gesicht und deiner Brille herauszuholen. Für das Tages-Make-up empfehlen wir, auf ein leichteres und natürlicheres Erscheinungsbild zu setzen. Verwende eine leichte Grundierung, die Unebenheiten ausgleicht, ohne zu schwer zu wirken. Betone die Augen mit einem dezenten Lidstrich und Wimperntusche, um den Blick zu öffnen.

Für den Abend kannst du dein Make-up intensivieren. Füge kräftigere Lidschattenfarben oder einen auffälligeren Lippenstift hinzu, um glamouröser auszusehen. Achte darauf, dein Make-up an die Farben deiner Brille anzupassen, um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Durch diese Anpassungen kannst du dein Erscheinungsbild leicht und effektiv verändern, um sowohl im Tageslicht als auch bei Abendveranstaltungen mit deiner Brille zu glänzen.

Make-up-Trends für Brillenträger

Brillenträger haben heutzutage die Möglichkeit, die neuesten Make-up-Trends zu nutzen, um ihr Aussehen zu variieren und stilvoll auszusehen. Aktuelle Trends wie Cat-Eye-Eyeliner, metallische Lidschatten oder intensive Lippenfarben bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um das Make-up aufregender zu gestalten.

Der Cat-Eye-Eyeliner, der eine dramatische Betonung der Augen ermöglicht, passt gut zu einem eleganten Rahmen.

Metallische Lidschatten verleihen den Augen einen faszinierenden Glanz und passen gut zu modernen, schlichten Brillengestellen.

Darüber hinaus kannst du mit kräftigen Lippenfarben, sei es in leuchtendem Rot oder trendigem Beeren-Ton, deinen Look auffrischen.

Lass dich von den aktuellen Trends inspirieren und probiere verschiedene Looks aus, um herauszufinden, welcher am besten zu deiner Brille und deinem Stil passt.

Schonende Make-up-Entfernung

Die richtige Entfernung von Make-up ist nicht nur wichtig, um die Haut atmen zu lassen, sondern auch, um Hautirritationen zu vermeiden, insbesondere im Bereich um die Augen, wo Brillenträger oft eine stärkere Belastung durch Make-up erleben. Um Make-up sanft und effektiv zu entfernen, empfiehlt es sich, ein mildes Make-up-Entfernungsmittel zu verwenden.

Trage das Produkt sanft auf die Haut auf und achte darauf, auch das Make-up auf den Gläsern der Brille zu entfernen. Anschließend spüle dein Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und trockne es vorsichtig ab. Vermeide dabei, zu stark zu reiben, um die empfindliche Haut um die Augen zu schonen. Wenn du wasserfeste Produkte verwendet hast, wähle einen speziellen Make-up-Entferner, um sicherzustellen, dass alle Rückstände gründlich entfernt werden. Dieser Schönheitsritual am Ende des Tages hilft nicht nur, Hautirritationen vorzubeugen, sondern sorgt auch dafür, dass deine Haut gesund und strahlend bleibt.

Reinigung und Pflege der Brillengläser

Auch die Pflege deiner Brillengläser ist entscheidend, um sicherzustellen, dass dein Make-up optimal zur Geltung kommt und deine Sicht nicht beeinträchtigt wird. Ein weiches Mikrofasertuch ist dein bester Freund bei der Reinigung, da es Schmutz, Fingerabdrücke und Staub effektiv entfernt, ohne Kratzer zu hinterlassen. Ergänzend dazu ist ein spezielles Brillenreinigungsspray eine hervorragende Wahl, um hartnäckige Flecken und fettige Rückstände zu beseitigen und deine Gläser kristallklar zu halten.

Bevor du deine Brille reinigst, spüle sie unter warmem, fließendem Wasser ab, um grobe Partikel zu entfernen. Vermeide jedoch Haushaltsreiniger, scharfe Chemikalien oder Papiertücher, da sie die Gläser beschädigen können. Zum Trocknen verwende immer das Mikrofasertuch, und vermeide das Abreiben mit Kleidung oder Papiertüchern, um Kratzer zu verhindern. Denk daran, vor der Reinigung deine Hände gründlich zu waschen, um Schmutz und Öle von den Gläsern fernzuhalten.

Wenn du deine Brille nicht trägst, bewahre sie in einem hochwertigen Brillenetui auf, um sie vor Kratzern und Staub zu schützen. Regelmäßige Inspektionen auf Kratzer, Risse oder andere Schäden sind ebenfalls wichtig. Solltest du Schäden bemerken, wende dich an deinen Optiker, um Reparaturen oder den Austausch der Gläser zu veranlassen.

Durch die sorgfältige Pflege können somit deine Brillengläser stets klar und sauber gehalten werden.

Foto: CoffeeAndMilk / iStock.com

Interview mit Simone Bechtel: „Alles was du brauchst, ist Charisma.“

Simone Bechtel Interview

Jeder von uns kennt das Zitat: „Mein Name ist Bond, James Bond!“. Bond-Filme sind mit Abstand die kultigsten Streifen unserer Zeit und haben es damals wie heute geschafft, uns zu begeistern. Das liegt allerdings nicht nur an dem Agenten Bond, sondern auch die berühmt-berüchtigten attraktiven Ladies erwecken jedes Mal unsere Neugierde.

Auch wir können uns der Faszination nicht entziehen und freuen uns, Simone Bechtel, die Seite an Seite mit Pierce Brosnan am Set zu „Golden Eye“ mitgespielt hat, zu einem Interview zu treffen. Simone gibt uns einen sehr privaten Einblick in ihr Leben und in ihre Zusammenarbeit mit Mr. 007.

 

Ajouré: Wie begann deine Karriere?

Simone: Mit 17 Jahren, kurz vor meinem Abitur, war ich mit meinen Eltern auf Sizilien im Urlaub, wo ich während der Filmfestspiele in Taormina von einem italienischen Fotografen entdeckt wurde. Dieser Familienurlaub war der Auslöser für meine Karriere, obwohl ich tatsächlich lange überlegt habe – aber nachdem auch meine Eltern einwilligten, habe ich den Versuch gewagt.

Ajouré: Wie kamst du vom Modeln zur Schauspielerei?

Simone: Zunächst hatte ich Englisch und Französisch studiert, dann Ballett an der „Fachhochschule für Musik und Tanz“ in Mannheim und in Frankfurt. Ich bin Diplom-Tänzerin und Diplom-Tanz-Pädagogin, habe mich aber auch schon immer für die Schauspielerei begeistern können und deshalb zunächst in München, bei einem Theater-Regisseur, Schauspielunterricht genommen, ehe ich mich dazu entschloss, den Schauspielunterricht in New York City am berühmten „Lee Strasberg Theatre and Film Institute“ fortzusetzen. Dort war ich übrigens auch bei „Wilhelmina Models“ unter Vertrag.
 

Simone Bechtel
 

Ajouré: Du warst im ersten Bond-Film mit Pierce Brosnan zu sehen. Wie waren die Dreharbeiten zu „Golden Eye“ für dich?

Simone: Die Abläufe, wie Kostümproben, in der Maske zu sitzen oder die langen Wartezeiten, waren mir schon von den Videoproduktionen und Werbefilmen bekannt, für die ich bereits vor der Kamera stand. Ich hatte drei Drehtage – die meiste Zeit davon verbrachte ich mit Pierce Brosnan und Famke Janssen am Set. Es war eine tolle Erfahrung.

Ajouré: Was ist dir vom Set am meisten in Erinnerung geblieben?

Simone: Ich war erstaunt, wie originalgetreu ein russischer Wald oder das Casino aus Monte Carlo im Londoner Filmstudio nachgebaut wurde. Es sah aus wie geklont!

Ajouré: Hat sich danach viel für dich verändert?

Simone: Ja, ich habe danach tatsächlich viel Aufmerksamkeit bekommen – unzählige Anfragen für Interviews und Porträts, für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Einladungen in Talkshows kamen rein. Das führte sogar dazu, dass ich an einigen Fernsehproduktionen, unter anderem für den „Tatort“, mitgespielt habe.

Ajouré: Dann klopfte auch der Playboy an und du warst die erste bekleidete Frau auf dem Cover des Magazins.

Simone: Ja, das stimmt. Ich habe das Angebot allerdings nur unter der Voraussetzung angenommen, dass die Fotostrecke ganz unter dem Motto „James Bond“ stattfindet. Schließlich wurde ich dann sogar zum Playmate des Jahres gewählt und bekam ebenfalls noch das Angebot, Playmate des Jahrhunderts zu werden, welches ich aber dankend abgesagt habe, da ich bereits bei anderen Kunden wie Mercedes Benz involviert war.

Ajouré: Als Model hast du ja schon mit vielen bekannten Fotografen gearbeitet. Welches Shooting ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?

Simone: Ich durfte mit ganz tollen Fotografen zusammenarbeiten, wie zum Beispiel mit Gunter Sachs, Bruce Weber oder Herb Ritts und für die verschiedenste Kampagnen shooten. Ich habe für große Modehäuser wie Valentino, Versace, La Perla oder Bogner vor der Kamera stehen dürfen, aber auch für die Mercedes Benz S-Klasse, Vichy, L’Oréal oder Nivea. Jedes Shooting hat mir Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung.

Ajouré: Was würdest du den vielen jungen Frauen raten, die heutzutage auch gerne im Model- und Showbusiness durchstarten möchten?

Simone: Ich würde ihnen raten, sich nicht von dem ganzen Glanz, den der Job zum Teil auch mit sich bringt, blenden zu lassen und immer bodenständig zu bleiben. Die Branche ist voller schwieriger, arroganter Menschen. Ich habe mich oft über meine Kolleginnen aufgeregt. Mir war es immer wichtig, „normal“ zu bleiben und keinen Höhenflug zu bekommen.
 

Simone Bechtel

 

Ajouré: Optisch hast du dich in den ganzen Jahren kaum verändert. Was ist das Geheimnis deiner Schönheit?

Simone: Ich liebe es nach wie vor viel Sport zu machen. Bahnen schwimmen und Aerobic machen, das hat mir schon immer viel Spaß bereitet. Vor allem bin ich aber glücklich und zufrieden – ich glaube, das trägt eine Menge zur Ausstrahlung bei.

Ajouré: Worauf bist du in deinem Leben am meisten stolz?

Simone: Auf meinen Sohn! Er ist ein wirklich toller Junge.

 

Fotos: Heidi Rondak / AJOURE´ Redaktion

Mentale Stärke: 10 Dinge, die mental starke Menschen anders machen

Junge Frau in modernem Büro strahlt mentale Stärke aus

Mentale Stärke wird oft falsch verstanden. Sie bedeutet nicht, immer hart zu sein, alles allein auszuhalten oder keine Schwäche zu zeigen. Echte mentale Stärke ist ruhiger: Sie zeigt sich darin, wie du mit Druck, Fehlern, Kritik, Unsicherheit und Grenzen umgehst.

Mental starke Menschen haben nicht weniger Probleme. Sie verlieren nicht nie die Nerven. Sie zweifeln nicht nie. Der Unterschied ist: Sie machen aus schwierigen Momenten nicht sofort ein Urteil über ihren Wert. Sie bleiben eher handlungsfähig.

Genau deshalb lohnt sich der Blick auf Dinge, die mental starke Menschen nicht tun. Nicht als perfektes Ideal, sondern als Orientierung für Alltag, Job, Beziehungen und persönliche Entwicklung.

Kein Härte-Ideal

Mentale Stärke bedeutet nicht, alles allein zu schaffen. Manchmal ist der stärkste Schritt, Hilfe anzunehmen, Grenzen zu setzen oder ehrlich zu sagen: So geht es nicht weiter.

Kann man mentale Stärke lernen?

Ja, zumindest in Teilen. Natürlich bringt jeder Mensch unterschiedliche Erfahrungen, Temperamente und Belastungsgrenzen mit. Mentale Stärke ist aber kein fester Charakterzug, der für immer unveränderlich bleibt.

Du kannst lernen, Gedanken zu überprüfen, besser mit Stress umzugehen, dich weniger destruktiv zu vergleichen und klarer zu entscheiden, was in deiner Kontrolle liegt und was nicht. Genau hier beginnt innere Stabilität: nicht bei Perfektion, sondern bei bewussterem Umgang mit dir selbst.

Hilfreich können dabei ganz unterschiedliche Methoden sein: Reflexion, Journaling, Gespräche, Therapie, Coaching, Bewegung, Atemübungen oder Meditation. Entscheidend ist nicht die eine perfekte Methode, sondern dass du dich nicht dauerhaft von alten Mustern steuern lässt.

1. Sie machen Fehler nicht zur Identität

Ein Fehler bedeutet nicht: Ich bin falsch. Er bedeutet: Etwas hat nicht funktioniert. Diese Unterscheidung klingt simpel, ist aber enorm wichtig.

Wer innerlich stabiler ist, kann sich Fehler anschauen, ohne sich komplett abzuwerten. Das heißt nicht, Verantwortung wegzuschieben. Es heißt nur, aus einem schlechten Moment kein endgültiges Urteil über die eigene Person zu machen.

Statt „Ich bin unfähig“ lautet die bessere Frage: Was genau ist passiert, was lerne ich daraus und was mache ich beim nächsten Mal anders?

2. Sie verschwenden weniger Energie auf Unkontrollierbares

Es gibt Dinge, die du beeinflussen kannst: deine Vorbereitung, deine Reaktion, deine Kommunikation, deine Prioritäten, deine Grenzen. Und es gibt Dinge, die du nicht kontrollieren kannst: das Wetter, die Laune anderer Menschen, den Algorithmus, verspätete Bahnen oder ob jede Person dich versteht.

Mental starke Menschen sind nicht gleichgültig. Aber sie investieren weniger Energie in Kämpfe, die sie nicht gewinnen können. Sie fragen schneller: Was liegt jetzt in meinem Einflussbereich?

Das spart Kraft. Besonders im Job, in Beziehungen und bei großen Entscheidungen.

AJOURE´ Prüffrage

Frage dich in stressigen Momenten: Will ich gerade Kontrolle über etwas haben, das gar nicht in meiner Hand liegt?

3. Sie versuchen nicht, es allen recht zu machen

Ein mental stabiler Mensch weiß: Wenn ich mich ständig anpasse, verliere ich irgendwann den Kontakt zu mir selbst. Natürlich sind Rücksicht, Kompromisse und Empathie wichtig. Aber sie sind etwas anderes als Selbstaufgabe.

Wer es allen recht machen will, bezahlt oft mit eigener Energie, Klarheit und Zeit. Deshalb gehört Nein sagen zu mentaler Stärke. Nicht als Trotzreaktion, sondern als bewusste Grenze.

Wenn dir das schwerfällt, lies auch unseren Artikel Nein sagen lernen: Grenzen setzen ohne Schuldgefühle.

4. Sie lassen sich nicht von jeder Meinung steuern

Feedback kann wertvoll sein. Lästern, Projektionen und ungefragte Urteile sind es nicht automatisch. Mentale Stärke zeigt sich darin, unterscheiden zu lernen: Was hilft mir weiter und was gehört eigentlich zur anderen Person?

Das bedeutet nicht, Kritik grundsätzlich abzuwehren. Im Gegenteil: Wer innerlich stabiler ist, kann hilfreiche Kritik oft besser annehmen, weil sie nicht sofort als Angriff auf den eigenen Wert erlebt wird.

Die entscheidende Frage lautet: Ist diese Rückmeldung konkret, respektvoll und nützlich? Oder macht sie mich nur klein?

5. Sie verwechseln Selbstmitleid nicht mit Selbstmitgefühl

Der ursprüngliche Artikel sprach hart von „kein Selbstmitleid“. Heute würde ich es differenzierter sagen: Mental starke Menschen erlauben sich Schmerz, Enttäuschung und Überforderung. Aber sie bleiben nicht dauerhaft in einer Opferrolle stecken.

Selbstmitgefühl heißt: Ich nehme ernst, dass etwas schwer ist. Selbstmitleid heißt: Ich erzähle mir, dass ich nichts tun kann.

Der Unterschied ist riesig. Selbstmitgefühl gibt dir Halt. Dauerhaftes Selbstmitleid nimmt dir Handlungsfähigkeit.

6. Sie übernehmen Verantwortung ohne Selbstzerstörung

Verantwortung bedeutet: Ich sehe meinen Anteil. Es bedeutet nicht: Ich mache mich fertig, bis ich nichts mehr wert bin.

Viele Frauen kippen schnell in Überverantwortung. Sie fühlen sich zuständig für Stimmung, Organisation, Beziehungspflege, Fehler anderer, Erwartungen im Job und mentale To-do-Listen. Das hat wenig mit Stärke zu tun und viel mit Erschöpfung.

Wenn du dich darin wiedererkennst, passt dieser Artikel gut dazu: Mental Load: Raus aus der „Immer an alles denken“-Falle.

7. Sie bleiben lernfähig

Mentale Stärke zeigt sich auch darin, dass du deine Meinung ändern darfst. Dass du neue Informationen zulässt. Dass du nicht jeden Fehler verteidigst, nur um recht zu behalten.

Lernfähigkeit ist kein Zeichen von Unsicherheit. Sie ist ein Zeichen von innerer Beweglichkeit. Gerade beruflich ist das enorm wertvoll: Wer lernen kann, kann wachsen, sich neu positionieren, bessere Entscheidungen treffen und mit Veränderung umgehen.

Stillstand fühlt sich manchmal sicher an. Entwicklung ist oft unbequemer, aber lebendiger.

8. Sie lassen Veränderungen nicht automatisch wie Gefahr wirken

Veränderung kann Angst machen, selbst wenn sie gut ist. Ein neuer Job, ein ehrliches Gespräch, ein anderer Lebensentwurf, mehr Sichtbarkeit, ein eigenes Business, eine neue Grenze. All das kann sich unsicher anfühlen.

Mental starke Menschen warten nicht immer, bis die Angst weg ist. Sie prüfen: Ist diese Angst ein echtes Warnsignal oder nur ein Zeichen, dass ich meine Komfortzone verlasse?

Wenn dich alte Überzeugungen bremsen, lies auch Wie deine Glaubenssätze dich im Griff haben.

9. Sie vergleichen sich weniger destruktiv

Vergleiche sind menschlich. Aber sie werden gefährlich, wenn du fremde Endstände gegen deinen Anfang hältst. Dann sieht jede andere Frau scheinbar erfolgreicher, mutiger, disziplinierter oder souveräner aus.

Mental stärker wirst du nicht, indem du nie wieder vergleichst. Sondern indem du merkst, wann ein Vergleich dich inspiriert und wann er dich lähmt.

Manchmal hilft schon der Satz: Ich sehe bei anderen nur einen Ausschnitt, nicht die ganze Geschichte.

10. Sie verwechseln Kompromisse nicht mit Selbstaufgabe

Mentale Stärke heißt nicht, stur zu sein. Ein starker Mensch kann zuhören, nachgeben, verhandeln und Kompromisse eingehen. Aber ein guter Kompromiss lässt nicht eine Person komplett verschwinden.

Das gilt für Beziehungen genauso wie für Job und Familie. Wenn du immer diejenige bist, die sich anpasst, ist es kein Kompromiss mehr. Dann ist es ein Muster.

In welchen Bereichen mentale Stärke dir hilft

Im Beruf hilft sie dir, Kritik besser einzuordnen, Grenzen klarer zu setzen und nicht jede Aufgabe reflexhaft anzunehmen. Du bleibst eher handlungsfähig, auch wenn Druck entsteht.

In Beziehungen hilft sie dir, Bedürfnisse auszusprechen, Konflikte nicht sofort als Bedrohung zu erleben und Nähe nicht mit Selbstaufgabe zu verwechseln.

Im Selbstmanagement hilft sie dir, Prioritäten zu setzen, Fehler als Lernmaterial zu nutzen und dich nicht von jedem Rückschlag aus der Bahn werfen zu lassen.

Für deine Zukunft hilft sie dir, Entscheidungen zu treffen, obwohl nicht alles sicher ist. Das ist gerade für Frauen wichtig, die beruflich, finanziell oder persönlich mehr gestalten wollen.

Business-Impuls

Mentale Stärke ist kein Extra für irgendwann. Sie entscheidet mit darüber, ob du Preise nennst, Grenzen ziehst, verhandelst, sichtbar wirst und nach Rückschlägen weitermachst.

Fazit: Mentale Stärke ist leiser, als viele denken

Mentale Stärke sieht nicht immer nach Heldinnenmoment aus. Manchmal sieht sie aus wie eine Pause. Wie ein ehrliches Nein. Wie ein Gespräch, das du nicht länger vermeidest. Wie die Entscheidung, dich nicht für jeden Fehler fertigzumachen.

Du musst nicht unerschütterlich werden. Es reicht, wenn du dich selbst besser führen lernst: klarer, freundlicher und ehrlicher.

Wenn du weiter daran arbeiten möchtest, lies auch Mentale Stärke trainieren und unsere Artikel auf der Hubseite Mindset für Frauen.

Aus dem AJOURE´ Archiv

Quellen und weiterführende Informationen

Foto: Hero Images/Getty Images

Schmeiß’ den Grill an! So wird’s gesund und lecker

gesund grillen

Sommerzeit ist Grillzeit! Es vergeht so gut wie kein Wochenende, ohne dass man eine Einladung zu einem gemütlichen Grillabend mit Freunden bekommt. Ob im Park, im Garten, oder auf dem Balkon – grillen gehört zum Sommer einfach dazu.

Wer jetzt nur an fettiges Fleisch, Toastbrot und kalorienreiche Saucen denkt liegt falsch. Denn auch wer bewusst auf seine Ernährung achtet oder auf Diät ist muss eine Einladung deshalb noch lange nicht ausschlagen, denn man kann auch auf gesunde Weise grillen.

Wie, das zeigen wir dir mit unseren Tipps für leckere und gesunde Grill-Rezepte:

Gegrillter Fisch & Hähnchen-Spieße – die besten Alternativen zur Grillwurst

Hähnchenspieße grillen

Fisch sorgt nicht nur für Abwechslung auf dem Grill, er ist sogar gesund. Am besten eignen sich feste Fische wie Seewolf oder Dorade, da sie nicht so leicht auf dem Grill zerfallen.

Kleiner Tipp: Es gibt besondere Grillzangen, die sich zum Fisch grillen eignen. Alternativ kann man den Fisch aber auch auf einen Holzspieß spießen.

Hähnchen-Spieße sind auch leckere Alternativen zur Grillwurst oder zum Steak. Einfach kleine Hähnchen-Stücke abwechselnd mit Gemüse aufspießen und fertig ist ein leckerer Snack.

Apropos Spieße: Für noch mehr Abwechslung Mini-Mozzarella, Cocktailtomaten und Serrano-Schinken ebenfalls abwechselnd auf einen Grillspieß aufspießen und grillen – fertig ist das Fingerfood vom Grill!

Grill-Gemüse

gesunde Grill-Rezepte: Grillgemüse

Im Grunde lässt sich jedes Gemüse auf dem Grill zubereiten. Wenn du es nicht direkt auf den Grillrost legen möchtest kannst du aus Alufolie auch eine kleine Schale formen, das Gemüse klein schneiden und dann dort hineinlegen und auf den Grill packen.

Damit möglichst wenige Nährstoffe verloren gehen sollte das Gemüse bei niedriger Temperatur gegart werden. Außerdem empfehlen wir, das Gemüse vorab mit Öl, oder Butter zu bestreichen, damit es nicht so schnell schwarz wird.

Besonders lecker lassen sich Maiskolben, Zucchini, Auberginen, Paprika, gefüllte Champignons oder aber auch Schafskäse mit Tomaten auf dem Grill zubereiten. Ein Klassiker sind nach wie vor Gemüsespieße.

Mehr Grill-Rezepte fürs gesunde und vegetarische Grillen findest du hier:

Ketchup selber machen

Ketchup selber machen

Fertiger Ketchup enthält viel zu viel Zucker. Wer also gesund grillen möchte sollte unbedingt auch seinen Ketchup selbst zubereiten.

Rezept:
650 g Tomaten
150 g rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
100 ml Rotweinessig
50 g Rohrzucker
1 Zimtstange
2 Sternanis
5 Pimentkörner
2 TL Speisestärke
1 getrocknete Chilischote

Tomaten waschen und ihre Stielansätze herausschneiden. Anschließend werden sie mit dem geschälten Knoblauch und den ebenfalls geschälten Zwiebeln fein püriert. Das kannst du mit der Küchenmaschine machen oder mit einem Stabmixer.
Das Püree wird dann in eine Pfanne oder in einen Topf gegeben, mit den Gewürzen verfeinert und zum Kochen gebracht. Danach wird das Ganze bei kleiner Hitze 35 Minuten lang eingeköchelt. Umrühren zwischendurch nicht vergessen!
Nach dem Einköcheln wird das Püree durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf gestrichen, wo es mit Essig und Salz erneut zum Kochen gebracht wird. Zehn Minuten unter Rühren einköcheln lassen. Parallel dazu kann man schon die Speisestärke in etwas kaltem Wasser glattrühren und sie dann dem kochenden Ketchup hinzufügen. Beides dann kurz binden und aufkochen lassen. Den noch kochend heißen Ketchup anschließend in ein steriles Einweck- oder Schraubglas füllen und sofort verschließen.

Da beim selbstgemachten Ketchup die Konservierungsstoffe fehlen, ist er nicht allzu lange haltbar. Geöffnet sollte er im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von zwei Wochen verzehrt werden.

Fotos: luchezar; bulanowska; Lesyy; Lilechka75/iStock.com

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