Start Blog Seite 266

Ghee: Deshalb ist die ayurvedische Butter so gesund

Ghee: Deshalb ist die ayurvedische Butter so gesund

Wer füllt schon Wasser in den Tank seines Autos und wundert sich, dass es sich nicht fortbewegen lässt? Unser Körper muss uns ein Leben lang durchs Leben tragen. Menschen, die sich bewusst und gesund ernähren, liegen also vollkommen richtig. Sollen all jene, die noch immer lieber zur Currywurst greifen, getrost über den „Gesundheitswahn“ lästern. Zugegebenermaßen ist nicht alles, was an immer neuen Produkten auf den Markt geschwemmt wird, auch sinnmachend. Nach MCT-Öl und Kokosöl wird nun auf Ghee geschworen.

Ghee – die Wunderbutter aus dem Orient

Ghee ist geklärte Butter und wird bereits seit Jahrtausenden in Indien als Speisefett eingesetzt. Es ist leichter verdaulich als die in unseren Kulturkreisen eingesetzten Speisefette. Gewonnen wird das geklärte Fett – auch in der indischen Gesundheitslehre (Ayurveda) geschätzt – ursprünglich aus Kuhmilch. In der veganen Spielart stellt man es inzwischen auch aus Kokosmilch her.

 

Was ist an Inhaltsstoffen drin?

In Ghee befinden sich fettlösliche Vitamine wie Vitamin A (Retinoid, wichtig für den Stoffwechsel, für Wachstum, den Aufbau der Haut und das Sehen), Vitamin D (Stoffwechselprozesse, wichtig für Knochen und Muskulatur) und Vitamin E (schaltet freie Radikale aus und wirkt u.a. als Zellschutz). Es ist angereichert mit Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, zudem hemmt es die Verbreitung von Viren (antiviral) und darüber hinaus befinden sich in der geklärten Butter Antioxidantien, die den Alterungsprozess verlangsamen. Buttersäure, die reichhaltig enthalten ist, hat einen positiven Effekt auf den menschlichen Darm – die Bakterien in Ghee schützen die Darmwand vor Entzündungen. Behandelte Kuhbutter und Kokosfett unterscheiden sich allerdings in ihrer Wirksamkeit.

Angebot

Ghee – die innerliche und äußerliche Wirkung

Dem Butterschmalz aus dem Orient wird eine heilende innerliche und äußerliche Wirkung zugesprochen – immer mehr Menschen weltweit schwören darauf. Ghee soll ein wahrer Alleskönner sein.

Innerlich

Die mittelkettigen Fettsäuren in der Butter aus Indien werden in der menschlichen Leber absorbiert und können so energetisch verbrannt werden – Ghee ist somit ein Eldorado für Sportler. Man sagt dem „Elixier“ nach, entzündungshemmend zu wirken, innerlich entgiftende Funktion zu haben, zu verjüngen und zellerneuernde Prozesse in Gang zu setzen. Es soll gegen Blutarmut wirksam sein und zudem das Blut reinigen. Die Wunderwaffe soll die Abwehrkräfte des Menschen stärken, die Gehirnfunktionen aktivieren und den Hormonhaushalt beeinflussen können. Zudem ist es erwiesen, dass Ghee eine cholesterinsenkende Wirkung hat und innerlich angewendet gegen Schuppenflechte hilft. Nachgesagt wird dem Energiespender und Immunsystem stärkenden Heilmittel auch, vorbeugend gegen Krebskrankheiten zu wirken.

Äußerlich

Ein warmes Augenbad mit Ghee wird in der ayuredischen Medizin bei Augentrockenheit angewendet. Durch seine entzündungshemmende Wirkung treibt Ghee ebenso die Wundheilung voran. Die ölige Konsistenz von Ghee eignet sich auch für die Pflege aller Hauttypen. Du kannst Ghee ebenfalls zur Reinigung benutzen, es wirkt bei fettiger und trockener Haut. Es entfernt Schmutz und Talg, schützt deine Haut, repariert sie und sorgt für ein gesünderes Hautbild.

Wo du Ghee kaufen kannst oder wie du es selber herstellen kannst

Das Fett kannst du inzwischen in vielen Einkaufsläden und Drogerien kaufen oder es im Internet bestellen. Die Preise sind sehr unterschiedlich – die Qualität auch. Du kannst Ghee aber auch selbst herstellen. Erhitze Butter (mild gesäuerte Butter oder Süßrahm-Butter) in einem Kochtopf bei mittlerer Stufe auf dem Herd und bring es zum Sprudeln. Nach etwa 20 Minuten setzt sich ein Milchzucker- und Milcheiweißschaum an der Oberfläche ab. Schöpfe den Schaum ab. Mit der übrigen Masse gewinnst du das Ghee. Der Schaum wird nicht mehr benötigt. Fülle das Butteröl in Einweck- oder ausgediente Marmeladengläser und lass es erkalten. Ghee kannst du nun für mindestens ein Jahr verzehren, wenn du es an einem kühlen Ort aufbewahrst.
Die rauchige Note erhält Ghee jedoch nur bei der Gewinnung über offenem Feuer nach alter indischer Tradition.

 

Wie du es in deine täglichen Malzeiten einbinden kannst

Die Wahl des Speisefettes ist wichtig für die Verträglichkeit. In Ghee sind kein Milcheiweiß und Milchzucker mehr enthalten – gut, wenn man unter einer Laktoseunverträglichkeit leidet. Da das traditionell hergestellte Fett keine Transfettsäuren mehr enthält, ist es für den Verdauungstrakt sehr bekömmlich. Viele Köche verwenden deshalb vermehrt Ghee, auch wegen des feinen Butteraromas.

Versuch es auch! Streiche dir das Fett auf dein Frühstücksbrot, brate deine Lieblingsgerichte damit an oder mixe es dir in den Kaffee oder Tee. Du kannst Ghee in kleinen Mengen auch warm trinken. Reinige deine Haut damit oder lasse dir von deinem Partner eine Massage geben. Ghee ist nicht nur gesund, es kurbelt auch den Stoffwechsel gehörig an und hilft somit, überflüssigen Pfunden zu Leibe zu rücken. Beachte jedoch, nie mehr als zwei Esslöffel am Tag von der Wunderbutter verzehren, denn neben seiner heilenden Wirkung bleibt Ghee ein Fett.

 

Fotos: Veena Nair / Getty Images; PR / Amazon

9 Verhaltensweisen, die dich dümmer aussehen lassen als du bist

9 Verhaltensweisen, die dich dümmer aussehen lassen als du bist

Vermutlich gehörst du zu den wirklich intelligenten Menschen und bist dir dessen auch eigentlich bewusst. Doch ist dir auch klar, dass dich manche Verhaltensweisen schlichtweg dumm aussehen lassen? Fauxpas im Gesellschaftsleben passieren schneller als dir lieb ist und deine Kollegen und Freunde runzeln erstaunt die Stirn.

Es sind vor allem diese 9 Verhaltensweisen, die dich dümmer erscheinen lassen:

1) Oh Alkohol, du meine Sünde

Anstoßen mit einem Glas Bier, schnell ein Schnappschuss und ab damit auf Facebook? Böse Falle, denn Studien zufolge wirken Menschen mit einem alkoholischen Getränk in der Hand nicht so intelligent wie Wassertrinker. Zwar musst du auf das Gläschen Sekt im Kreis deiner Mädels nicht verzichten, doch solltest du die Kamerafalle zur Sicherheit meiden.

2) Oh du liebe Selbstkontrolle – wo bist du?

Hast du dich immer, stets und überall unter Kontrolle? Für dein Image wäre das auf jeden Fall wertvoll, denn impulsgesteuerte Menschen wirken auf andere generell weniger intelligent. Der handfeste und laute Streit mit dem Partner, der gierige Sog an der Zigarette bei Stress – all das lässt dich deutlich dümmer dastehen, als eigentlich nötig. Deswegen gilt: Immer erst einmal tief durchatmen, das merkt keiner und dann kannst du gelassen reagieren.

3) Hallo, Echo? Ist jemand hier?

Unaufmerksame Menschen gelten für andere schnell als dumm. Du bist in einem Gespräch und hörst nur mit halbem Ohr zu? Mach das lieber nicht, denn wenn du unpassende Antworten gibst oder am Ende nur die Hälfte verstanden hast, wirkt das nicht besonders schlau. Aufmerksamkeit ist die Lösung für das Problem, denn viele Fragen erübrigen sich, wenn du nur genau zuhörst.

4) Selbstüberschätzung und das böse Erwachen

Du warst bestimmt schon einmal in einer Situation wo du dir sicher warst: Das schaffe ich! Wenn dann alles klappt – wunderbar. Peinlich wird es erst dann, wenn außer großen Reden am Ende kein Resultat zustande kommt. Wie würdest du über deine Kollegin denken, die den hübschesten Kuchen für eure Firmenfeier verspricht und dann ein gekauftes Modell Marke Tankstelle vorbeibringt? Ziemlich peinlich, oder? Daher gilt: Lieber einmal mehr bescheiden bleiben und am Ende durch Leistung, statt durch aufplusternde Worte überzeugen.

5) Zornesausbruch deluxe? Lieber nicht!

Der Chef ist ein arroganter Idiot? Die Kunden sind stressig und dann ruft auch noch die Oma zum dritten Mal an? Grund genug, für manchen Menschen an die Decke zu gehen. Eigentlich ist so ein Zornesausbruch oft genug nachvollziehbar, in der Öffentlichkeit solltest du aber Abstand davon nehmen, laut zu fluchen oder dein Schimpfwortrepertoire zum Besten zu geben. Fluchende Menschen werden als weniger intelligent wahrgenommen als besonnene, ruhige Zeitgenossen.

6) Wer böse schaut, wirkt gar nicht klug

Du bist mit dem falschen Fuß aufgestanden und würdest den bellenden Nachbarshund am liebsten zum Frühstück verspeisen? Lass dir das bloß nicht an deiner Mimik anmerken. Wer ständig die Stirn in Falten legt und mit finsteren Blicken durch die Welt schreitet, wirkt zunächst einmal furchtbar unsympathisch. Aber auch deine Intelligenzwirkung leidet zusätzlich. Lächelnde Menschen werden als deutlich klüger eingeschätzt als solche, die mit ewiger Zornesmiene aus der Wäsche schauen.

7) Hochtrabende Worte den Profis überlassen

Du kennst das bestimmt: du möchtest deinen Gesprächspartner eigentlich beeindrucken, vielleicht möchtest du auch einfach deine Überlegenheit demonstrieren. Fachwörter und Fremdworte eignen sich dafür doch hervorragend, oder? Falsch! Durch die unnötige Einstreuung komplizierter Worte wirkst du nicht klug und überlegen, sondern schlichtweg albern und dumm. Ein Mediziner darf in Fachsprache sprechen, er hat es gelernt. Geht der Patient jedoch mit Durchfall zum Arzt und spricht von Diarrhoe, wirkt das oft nicht besonders klug.

8) Sei schlau und schau

Du bist nervös, dein Gesprächspartner bereitet dir Unbehagen, oder es gibt einen anderen, guten Grund, warum du den Augenkontakt meidest? Welcher Grund es auch ist, ändere es besser. Menschen, die anderen beim Gespräch nicht in die Augen schauen, wirken nicht nur unfreundlich, beim Gegenüber suggeriert die Vermeidung von Augenkontakt automatisch auch eine mindere Intelligenz deinerseits. Du weißt, dass es nicht so ist, doch weiß das auch dein Gegenüber?

9) Keine Höhen und Tiefen

Hast du dich selbst schon einmal beim Sprechen gehört? Meist achten wir selbst gar nicht auf unsere Sprache und sind erstaunt, wenn wir uns einmal auf Band hören müssen. Wie klingt deine Stimme? Lebendig, mit Höhen und Tiefen? Dann ist alles gut. Gehörst du jedoch zu den Menschen, deren Stimme leiernd, langweilig und monoton klingt, kann das deiner Wirkung auf andere schaden. Wer leiert und ewig in der gleichen Tonlage spricht, gilt gemeinhin als wenig schlau.

Foto: Alexa-Mitiner / Getty Images

Herausforderung Schönheits-OP: „Jünger aussehen, ja. Aber bitte nicht anders“

Herausforderung Schönheits-OP: „Jünger aussehen, ja. Aber bitte nicht anders“

Das neue Gesicht von Schauspielerin und „Bridget Jones“-Darstellerin Renée Zellweger beherrscht auch drei Jahre nach ihrem ersten Auftritt ohne ihre charakteristischen Schlupflider und Pausbacken noch die Boulevardpresse. Und mit einer Mischung aus Sensationsgier und Ekel werden im Internet die Fotos von Milliardärin Jocelyn Wildenstein angeklickt, die sich mit Hilfe immer neuer Schönheitsoperationen in eine Art „Catwoman“ verwandeln lässt. Dezent geht anders, bestätigt Dr. med. Daniel Lonic. Er ist Spezialist und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie am HELIOS Klinikum München West und Leiter des MFACE KieferGesichtsZentrums München. Er hilft seinen Patientinnen lieber möglichst unauffällig dabei, die Zeit um fünf bis acht Jahre zurück zu drehen.

 

„Es gibt verschiedene dezente Möglichkeiten, um sich im Alterungsprozess etwas Zeit zu erkaufen“, erklärt Dr. Lonic. Häufig verwendet er Botox und Filler, die Falten verschwinden lassen und die Gesichtshaut straffer, voller und damit erfreulich jünger aussehen lassen. „Eine Botoxbehandlung hält etwa vier bis sechs Monate. Eine Behandlung mit Hyaluronsäure, die für Feuchtigkeit und Volumen im Unterhautfettgewebe sorgt, mittlerweile sogar sechs bis zwölf Monate. Und wenn man darauf achtet, die Filler bei regelmäßiger Anwendung immer an unterschiedlichen Stellen zu setzen, kann man das Aussehen nach und nach frischer und jünger erscheinen lassen, ohne dass jeweils große Veränderungen sichtbar sind“. Da es sich bei diesen minimalinvasiven Eingriffen per Spritze oder Kanüle nicht um klassische Operationen handelt, verneinen viele Stars die Frage nach erfolgten Schönheits-OPs, ohne lügen zu müssen. Diese Einstufung der Schönheitsbehandlung erlaubt es allerdings auch Heilpraktikern, u.a. Hyaluronsäure zu spritzen. Dr. Lonic rät unbedingt dazu, nur geschulte Fachärzte, also ausgebildete Plastische Chirurgen oder Dermatologen für die erwünsche Verjüngungskur aufzusuchen.

 

Vorsicht vor zu günstigen Angeboten!

„Schönheit ist ein hart umkämpfter Markt“, warnt Dr. Lonic. „Eine Filler-Behandlung kostet bei uns etwa 350 bis 400 Euro. Wenn Filler für nur 99 Euro angeboten werden, dann entspricht das noch nicht einmal dem Materialpreis. Ich habe schon einige Patienten gesehen, die nach missglückten Behandlungen mit Nekrosen, also abgestorbener Gesichtshaut, verzweifelt zu mir in die Praxis gekommen sind. Oder bei denen durch die Unterspritzung ein Wulst oder eine bläuliche Verfärbung aufgetreten sind. Ich kann zum Glück von mir selbst und meinem Team sagen, dass die Komplikationsrate bei uns extrem gering ist“, erklärt Schönheitsexperte Lonic. Durch rechtzeitige, kleinere Eingriffe mit Botox und Fillern lassen sich größere Schönheits-OPs bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn länger hinauszögern. Und kosten letztendlich nicht viel mehr als die meisten hautstraffenden Kosmetikprodukte, die selten halten, was sie versprechen und sich bei regelmäßiger Anwendung im Monat ebenfalls schnell auf mehrere hundert Euro summieren.

 

Facelift: größerer Eingriff, größere Wirkung

Eine weitere, nicht operative Straffungsmethode, die Dr. Lonic gern anbietet, ist das sogenannte „Faden-Lifting“. Dabei werden unter lokaler Betäubung kleine, selbstauflösende Fäden in das Unterhaut-Fettgewebe eingebracht, die das Absacken oder Erschlaffen von Gesichtsbereichen, z.B. sogenannte „Hamsterbäckchen“, teilweise rückgängig machen können. Bei Hautüberschüssen ist diese Methode jedoch nicht geeignet; dann kann nur ein sehr viel umfangreicheres und aufwändigeres operatives Facelift die erwünschte Verbesserung bringen. „Oft wird eine Kombination aus den bereits genannten Methoden und der operativen Entfernung von überschüssiger Haut gewählt. Sehr häufig nachgefragt sind beispielsweise Lidplastiken; hierbei wird jedoch keinesfalls eine „Plastik“ oder ein Implantat eingesetzt, sondern eine formende Operation (griech. plattein – bilden, formen, gestalten) durchgeführt, indem am Oberlid überschüssige Haut entfernt oder am Unterlid chirurgisch für einen glatten Übergang vom Lid zur Wange gesorgt wird. Beides führt zu einem deutlich jüngeren, frischeren Erscheinungsbild. Vorübergehende Nebenwirkungen wie blaue Flecken oder Schwellungen verschwinden meist innerhalb kürzester Zeit“. Nach Botox-, Hyaluronsäurebehandlungen oder Fadenliftings sind die Patientinnen innerhalb kürzester Zeit wieder gesellschaftsfähig. Allerdings sollte man bis zu zwei Tage nach der Behandlung keinen Sport treiben. Bei operativen Eingriffen dauert es nach Erfahrung von Dr. Lonic etwa sieben bis vierzehn Tage, bis die Schwellungen weitestgehend zurückgegangen sind.

 

Unbedingt auf die Facharztbezeichnung „Plastischer Chirurg“ achten

Ob eine Schönheits-OP wirklich notwendig ist oder nicht, kann nur von dir selbst entschieden werden. Es ist ratsam, sich darüber Gedanken zu machen, ob es lohnenswert ist, Zeit, Kosten und eventuelle Risiken in Kauf zu nehmen. Deshalb solltest du deine Entscheidung auch nicht übereilt treffen und dich vorab gut informieren. Ebenso solltest du bei der Auswahl des richtigen Arztes auf die Facharztbezeichnung „Plastischer Chirurg“ zu achten. Zum einen kannst du dir sicher sein, dass du dich in geschulte Hände begibst, auch wenn lediglich eine ästhetische „Dienstleistung“ gefragt ist. Zum anderen weißt du, dass der behandelnde Spezialist nach einer 6-jährigen Facharztausbildung nicht nur dein ihr erwünschtes, äußeres Erscheinungsbild im Blick hat, sondern auch darauf achtet, dass alle wesentlichen Funktionen von Muskeln, Sehnen und Nerven erhalten bleiben.

Zu den Aufgaben von Dr. Lonic gehört auch die aufwändige rekonstruktive Chirurgie nach Unfällen, Krankheiten oder angeborenen Gesichtsverformungen. „Ich habe eine sehr liebe Patientin, 46 Jahre alt, aus Nordrhein-Westfalen behandelt. Bei ihr hatte sich nach einer erfolgten Therapie eines Mundhöhlenkrebses ein so starker Narbenzug gebildet, dass sie den Kiefer nicht mehr öffnen konnte. Ich habe ihr Gewebe aus dem Unterarm verpflanzt, die linke Gesichtsseite mit Eigenfett unterspritzt, rechts ein Fadenlifting durchgeführt. Nun kann sie endlich nicht nur wieder den Mund öffnen, sondern wieder mit einer positiven Einstellung in den Spiegel schauen. Ich freue mich noch immer sehr darüber, dass ich dieser Dame wieder Lebensqualität verschaffen konnte. Auch das kann die plastische und ästhetische Chirurgie erreichen“.

 

Folgende Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Foto: pbophotographer/Getty Images; Text: Susanne Amrhein, PRIMO MEDICO

Mit Coolsculpting dein Fett einfach wegfrieren – geht das?

Mit Coolsculpting dein Fett einfach wegfrieren – geht das?

Gute Nachrichten: Es gibt eine Alternative zu stundenlanger Quälerei im Fitnesscenter und kalorienarmer Ernährung, um lästige Problemzonen loszuwerden. Und zwar Eis. Sorry, damit ist natürlich nicht leckeres Vanilleeis mit Kuchenteig-Stückchen gemeint. Die Rede ist vom sogenannten Coolsculpting.

Was ist Coolsculpting?

Beim Coolsculpting werden Fettpölsterchen mit Kälte behandelt. Dabei sterben die Fettzellen ab und werden dann durch den Stoffwechsel über die Lymph- und Blutgefäße abgebaut. Das kann zwischen sechs und zwölf Wochen dauern, erst dann sieht man wirkliche Ergebnisse. In der Regel verlieren die Patientinnen mehrere Zentimeter Umfang. Dieses Fett ist dann dauerhaft verschwunden.

Da bei den Behandlungen weder Spritze noch Skalpell zum Einsatz kommen und die Patienten bei vollem Bewusstsein sind, ist das gesundheitliche Risiko wesentlich geringer als bei einer Fettabsaugung. Außerdem bleiben dabei keine unschönen Narben zurück. Dieses Verfahren ist zudem nicht schmerzhaft, die Patientinnen berichten lediglich von einem leichten Spannungsgefühl, verursacht durch das Ansaugen des behandelten Fettgewebes.

Und es gibt noch einen Vorteil: Nach der Behandlung kannst du sofort wieder ganz normal deinem Alltag nachgehen, Ausfallzeiten gibt es nicht. Du solltest an den ersten Tagen danach allerdings keine zu enge Kleidung tragen und du darfst ein paar Wochen vor der Behandlung keine blutverdünnenden oder entzündungshemmenden Medikamente einnehmen. Nebenwirkungen sind selten, und wenn, dann treten sie meist nur für kurze Zeit auf. Dazu gehören Schwellungen, Rötungen oder ein leichtes Taubheitsgefühl.

Hartnäckige Problemzonen? Auf Nimmerwiedersehen!

Nicht geeignet ist das Coolsculpting für Frauen mit starkem Übergewicht, da immer nur relativ kleine Areale behandelt werden können und auch die Anzahl der Fettzellen, die reduziert werden können, nicht so hoch wie bei einer Fettabsaugung ist. Das Verfahren bietet sich vor allem für Problemzonen an, die trotz Sport und gesunder Ernährung einfach nicht verschwinden wollen. Dazu gehören zum Beispiel Bauch, Oberarme, Innen- und Außenseite der Oberschenkel und Kinn.

Eine Sitzung dauert zwischen einer halben Stunde und 60 Minuten, währenddessen befindest du dich in einer liegenden Position. Vorab wird ein vor Kälte schützendes Gel aufgetragen, damit deine Haut nicht geschädigt wird. Nach der Kältebehandlung wird das betroffene Gebiet kurz massiert, damit die abgestorbenen Zellen besser abtransportiert werden können.

Die Preise variieren je nach Praxis und Methode, ab etwa 650 Euro geht es los, bei mehreren Behandlungen wird es meist günstiger. Grundsätzlich können auch mehrere Areale direkt nacheinander bearbeitet werden. Die Klinik am Opernplatz in Hannover setzt bei Coolsculpting auf die noch recht neue CoolAdvantage™ Technologie, mit der in Sitzungen von 35 Minuten Länge relativ große Gebiete behandelt werden können. Du solltest aber in jedem Fall vorab einen Beratungstermin vereinbaren.

Funktioniert das wirklich?

Coolsculpting basiert auf dem Konzept der Kryolipolyse (aus dem griechischen, Krýos = Kälte, Lípos = Fett und Lýsis = Auflösung) und lässt sich wissenschaftlich belegen. Bei Temperaturen unter fünf Grad – bei der Behandlung liegen die Temperaturen meist zwischen null und minus zehn Grad – werden den Fettzellen Energie entzogen, was schließlich dazu führt, dass der Stoffwechsel der Zellen zusammenbricht und sie absterben.

Die abgestorbenen Fettzellen können vom Körper nicht neu gebildet werden – das Ergebnis ist also dauerhaft. Du darfst dabei aber nicht vergessen, dass sich die verbliebenen Fettzellen trotzdem erweitern können. Wenn du also nach der Behandlung plötzlich für drei isst, wirst du schnell wieder mit Figurproblemen zu kämpfen haben.

Foto: GlobalStock / Getty Images

Isometrisches Training: Straffe deinen Körper ohne Bewegung

Isometrisches Training: Straffe deinen Körper ohne Bewegung

Trainieren, ohne sich dabei zu bewegen – wie soll das funktionieren? Beim isometrischen Training wird der Muskel in keine Richtung gezogen, sondern das Ziel ist es, größtmögliche Spannung aufzubauen und den Muskel so lange wie möglich in dieser Position zu halten. Aus diesem Grund werden die Übungen auch statisch genannt.

Aufbau der wichtigen Core-Muskulatur

Unbestritten ist, dass du durch regelmäßiges Training die Core-Muskulatur aufbaust, die für eine gute Haltung so wichtig ist. Auch, um Kraft von oben nach unten zu leiten, Lasten heben zu können, ohne unten „zusammenzubrechen“ oder ohne die Arbeit an die „Bandscheibe“ abzugeben. Neben der Core-Muskulatur wird auch die tiefer liegende Muskelschicht angesprochen und mittrainiert, daneben auch Arme und Beine. Durch die Fähigkeit, die Anspannung lange zu halten, regst du die Muskeln zum Muskelaufbau an. Als Belohnung erhältst du eine schlanke, schön definierte Linie.

Die Übungen fördern auch deine Fähigkeit, etwas auszuhalten oder gegen etwas durchzuhalten und stärken damit gleichzeitig deine Psyche und Willenskraft. Indem du dich mental auf den zu trainierenden Muskel oder Körperbereich fokussierst, kannst du den Trainingseffekt auf diesen Muskel und deine Kraftausdauer weiter steigern. Selbst ein Zuwachs an Maximalkraft ist feststellbar. Für isometrisches Training spricht, dass du ohne teure Trainingsgeräte auskommst. Außerdem besteht nur ein geringes Verletzungsrisiko, wodurch isometrisches Training für jeden geeignet ist.

Wie kannst du die benötigte Spannung aufbauen? Du kannst gegen deine Hände oder die Hände deines Trainingspartners drücken. Und du kannst ein Handtuch, ein Seil oder Therabänder mit oder ohne Griffe benutzen, um Zug aufzubauen, den du mit deinem Gegendruck erwiderst. Außerdem kannst du auch Spannung gegen eine Wand oder gegen den Fußboden aufbauen.

Dein Körper unter Spannung – und halten!

Zu Beginn wird es dir gelingen, die Spannung für einige Sekunden zu halten. Je nach Trainingszustand kann die Dauer, die Spannung zu halten, gesteigert werden. Es ist durchaus möglich, Planks zwei Minuten zu halten. Du kannst Sets mit Wiederholungen durchführen, wenn du möchtest. Übertreibe das statische Training aber nicht ins Unendliche, da das Nervensystem sehr stark beansprucht wird. Zehn Minuten isometrisches Training ist empfehlenswert. Sicherlich wirst du, während du die Spannung hältst, ins Schwitzen kommen. Fast hätten wir es vergessen: Atme tief und regelmäßig weiter, presse nicht, halte nicht die Luft an!

Isometrisches Training als Baustein

Isometrisches Training ist eine Ergänzung zum restlichen dynamischen Trainingsprogramm, in dem am besten funktionelle Bewegungen vorkommen, die auch den gesamten Körper in Aktion ansprechen: Neben dem Spannungsaufbau und der Fähigkeit, die Spannung zu halten, ist es genauso wichtig, Bewegungen und Bewegungsabläufe zu trainieren und diese zu optimieren, sogar Bewegungsspielräume zu erweitern und sich zu dehnen. Wie jedes Training sollte auch isometrisches Training in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, damit sich der Trainingseffekt steigert oder zumindest beibehalten bleibt. Denke auch innerhalb der einzelnen Trainingsarten, Trainingsreize und -intensitäten an die Regeneration, die dein Körper braucht.

1. Der Plank

Isometrisches Training: Plank

Eine gute isometrische Übung ist der Plank. Im traditionellen Unterarmstütz trainiert der Plank die Core-Muskulatur, die seitliche Muskulatur, die Schultern und die Oberschenkel. Es gibt viele Variationen. Du kannst den Winkel der Ellenbogen in Bezug auf die Schultern variieren, die Arme durchstrecken, die Füße fußbreit oder hüftweit öffnen. Beim Seitstütz kannst du dich auf einen im 90-Grad-Winkel vor dir abgelegten Unterarm abstützen oder diesen Arm durchstrecken. Sofern du den Seitstütz isometrisch – also ohne Bewegung – machst, versuche nicht, die Hüfte nach unten durchhängen zu lassen. Versuche, deinen seitlichen Körper so weit wie möglich „gegen den Himmel“ aufzurichten. Als Steigerung kannst du ein Bein anheben oder den abgewinkelten Fuß des oberen Beins seitlich an der Wade des unteren Beins ablegen.

2. Hocke an der Wand
Isometrisches Training: Hocke an der Wand

Die Hocke an der Wand oder an einem Gymnastikball, der an einer Wand lehnt, aktiviert die Oberschenkel, die Beinrückseite, stärkt die Gesäßmuskulatur und die Waden. Wichtig ist dabei, dass du in einem 90-Grad-Winkel mit aufrechtem Rücken, auch geradem unteren Rücken an der Wand sitzt, die Beine hüftbreit auseinander, die Füße parallel, die Zehen entspannt. Die Knie sollten sich über den Füßen befinden, nicht x- oder o-beinig verschoben. Auch sollten sie nicht weiter vorne sein als die Zehen.

Eine Variation für Fortgeschrittene ist die tiefe Hocke im Reiterstand mit breit geöffneten Beinen. Mit dieser Übung trainierst du ebenfalls deine Beinmuskulatur und dehnst gleichzeitig die gesamte hintere Muskelkette. Wenn du dort durch eine Verkürzung der hinteren Muskelkette Rückenprobleme hast, kann dir diese Übung helfen, das Gleichgewicht zur vorderen Muskelkette wiederherzustellen und so die Rückenschmerzen zu lindern.

3. Hüftbrücke

Isometrisches Training: Hüftbrücke

Die Hüftbrücke ist eine weitere isometrische Übung, die sowohl die Rückenmuskulatur, als auch die Gesäßmuskulatur trainiert und gleichzeitig die hinteren Oberschenkel definiert. Du legst dich in Rückenlage auf den Boden oder eine Gymnastikmatte, die Arme seitlich neben dem Körper, Handflächen nach unten. Hüftbreit stellst du die Füße vor dir auf und beugst somit die Beine. Wenn möglich berühren deine Mittelfinger die Fersen. Dann hebst du das Gesäß und den Rücken an, sodass sie eine erhobene gerade Linie bilden. Als Steigerung kannst du ein Bein in Verlängerung der Körperlinie ausstrecken.

4. Das Brustdrücken

Isometrisches Training: Brustdrücken

Das isometrische Brustdrücken ist eine gute Gelegenheit, um deinen Bizeps und den vorderen Brustmuskel zu definieren. Du stehst aufrecht oder sitzt auf einem Stuhl, auf dem du aufrecht sitzen und die Sitzbeinhöcker spüren kannst. Du beugst die Arme seitlich, wobei deine Ellenbogen in einer Linie nach außen zeigen. In deiner Körpermitte berühren sich deine Handflächen, die du nun kräftig zusammenpresst.

5. Das Einbeindrücken

Isometrisches Training: Einbeindrücken

Das statische Einbeindrücken gegen eine Wand fordert deinen ganzen Körper. In der Entfernung, die du brauchst, um mit nach hinten gebeugtem Bein im 90-Grad-Winkel die Wand mit der Fußsohle zu erreichen, stellst du dich vor diese Wand. Das aufgestellte Bein beugst du leicht. Das andere Bein beugst du im 90-Grad-Winkel so nach hinten, dass sich der Unterschenkel waagrecht zum Boden befindet. Deine Arme kreuzt du vor der Brust und legst die Hände auf der Schulter ab. Der Oberkörper bleibt aufrecht, während du Rumpfspannung aufbaust. Nun drückst du mit der rechten Fußsohle kräftig gegen die Wand, als wenn du sie wegschieben wolltest, ohne deine Körperposition zu verändern. Halte die Spannung, zähle die Zeit und wechsle auf das andere Bein.

6. Zur Stärkung des Rückens

Isometrisches Training: Rückenübung

Bei dieser Übung wird besonders der Rücken angesprochen, der gekräftigt und gebeugt wird. Du liegst in Bauchlage mit gestreckten Beinen auf deiner Gymnastikmatte. Deine Stirn ruht mittig auf deinen Unterarmen mit dem Blick zum Boden. Nun hebst du beim Ausatmen ein Bein gestreckt etwa zehn Zentimeter an und hältst diese Höhe. Danach wechselst du und machst dasselbe mit dem anderen Bein. Nun legst du die Beine gestreckt auf der Matte ab und hebst jeweils um zehn Zentimeter einen gestreckten Arm an, wobei die Schulter vom Ohr weggezogen werden muss – nach hinten unten. Du ahnst es schon: Für die Koordination kannst du diese Übung auch kreuzweise durchführen, beide Arme oder beide Beine gleichzeitig anheben oder alle vier Extremitäten nach oben ausstrecken.
 

Mit diesen Übungen hast du ein isometrisches Ganzkörperprogramm, das deinen Körper ganz ohne Bewegung – aber nicht ohne Anstrengung – in Form bringt. Wir wünschen dir viel Erfolg!

Unsere Empfehlung für dein isometrisches Training zuhause:

 

An deine Pinterest Pinwand heften:

Isometrisches Training - Pinterest

 

Folgende Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Fotos: AJOURE´ Redaktion; Neustockimages / Getty Images; Drobot Dean / stock.adobe.com

Diese natürlichen Aphrodisiaka machen Lust auf Sex

Diese natürlichen Aphrodisiaka machen Lust auf Sex

Aphrodite war die Göttin der Liebe und nach ihr sind die luststeigernden Mittelchen benannt, die für mehr Leidenschaft sorgen. Zu den bekanntesten natürlichen Aphrodisiaka zählen bestimmte Gewürze und Lebensmittel, die bereits seit Jahrhunderten genutzt werden. Dabei schreibt man ihnen zum Teil wahre Wunderwirkungen zu.

Wir Frauen lassen uns allerdings von sexuellen Wundereffekten weniger beeindrucken als Männer. Deshalb sorgen wir hier für das nötige Interesse an kulinarischen Expeditionen in das Reich der Aphrodisiaka. Falls gerade Flaute im Bett herrscht, könnten lustvolle Erfahrungen auf dich warten.

Ginseng als Aphrodisiakum

Als Naturheilmittel wird die „Königin der Heilpflanzen“ in Asien seit Jahrhunderten benutzt. Ginseng-Tee oder Wurzelextrakte gelten als effektive Energielieferanten und Abwehrhelfer. Die erotisierende Wirkung dieser Wurzel ist ebenfalls seit Langem bekannt. Die traditionelle Chinesische Medizin verordnet nicht umsonst Ginseng-Präparate bei Potenzproblemen und sexueller Lustlosigkeit. Zur Steigerung der Libido und des Durchhaltevermögens kann Ginseng also eine Menge beitragen.

Luststeigerung durch Knoblauch

Knoblauch hat so viele gesundheitsfördernde Wirkungen, dass er in der Volksmedizin geradezu als Wundermittel gefeiert wird. Sehr berechtigt übrigens. Doch die aphrodisierende Wirkung wird angesichts des strengen Duftes der Knoblauchknolle oft unterschätzt. Die alten Ägypter hatten diesbezüglich Erkenntnisse, die uns heute fehlen. Bei diesem Aphrodisiakum hängt allerdings alles von der Dosis ab. Da Knoblauch das Blut verdünnen und intensive Geruchsentwicklungen auslösen kann, sollte er sparsam dosiert werden.


Weiterlesen: Was tun gegen Knoblauchgeruch im Mund und an den Händen?


Süßholz raspeln

Jede Frau kennt die Süßholzwurzel als Basiszutat von Lakritze. Bei den ägyptischen Pharaonen galten Süßholz-Extrakt oder gekaute Süßholzstangen aber auch als Aphrodisiakum. Vor allem die ägyptischen Frauen bedienten sich seiner. Erklärbar sind die versprochenen Effekte auf die Libido durch Inhaltsstoffe, die einen östrogenartigen Charakter haben. Du kannst also gerne etwas mehr Süßholz raspeln, um öfter zum Zuge zu kommen.

Spargel macht ungemein sexy

Der Genuss von Spargel dient nicht nur einer schlank gehaltenen Figur. Der im Spargel enthaltene Mix an Mineralstoffen ist auch gut für die männliche Libido. Bereits die Form des Spargels deutet den Sexappeal an. Im Sanskrit nannte man den Spargel „Shatavari“, das bedeutet übersetzt „Fruchtbarkeit“. Der indische Ayurveda empfiehlt Spargel auch als leckeres Fruchtbarkeits-Tonikum für Frauen.

Aphrodisiaka Austern steigern die Potenz

Man schreibt es dem hohen Zinkgehalt der Austern zu, dass sie Wunderwirkungen auf die männliche Potenz ausüben sollen. Zink und die männliche Testosteronproduktion hängen eng miteinander zusammen. Schon Casanova bediente sich angeblich dieses Luxus-Potenzförderers. Er galt vielleicht wegen der Austern als DER Verführer seines Jahrhunderts. Wer sich nicht zum Austernschlürfen entschließen kann, bezieht Zink aus Kürbiskernen, Gouda und Emmentaler, Haferflocken oder rotem Fleisch.

Sexappeal durch Ingwer

Die Menschen in Südostasien schätzen den Ingwer seit jeher als Aphrodisiakum. Wohl auch deswegen nutzen sie das aromatische Gewürz gerne beim Zubereiten köstlicher Speisen. Ingwer aktiviert den Blutkreislauf; auch im Intimbereich ist das zu spüren. Mit mehr Gefühlsintensität in diesem Bereich ausgestattet, warten erhöhte Genussfreuden auf dich. Außerdem ist Ingwer ein gesundes Gewürz, das das Verdauungsfeuer anregt. Das Immunsystem profitiert von mehr Wärmeleistung ebenso.

Libidosteigerung durch Nüsse

Nüsse hat man schon im Mittelalter wegen ihrer aphrodisierenden Wirkung genascht. Besondere Powerpakete sind in diesem Sinne Paranüsse und Pekannüsse, aber auch Erdnüsse und Walnüsse. Auch hier ist der hohe Zinkgehalt verantwortlich für gesteigerte sexuelle Aktivitäten. Probiere doch mal, ob du damit einen geeigneten Nussknacker in der Hand hast.

Scharfe Schoten regen an

Cayenne Pfeffer oder Chilischoten führen durch die enthaltenen Capsaicine zu einer gesteigerten Durchblutung. Im übertragenen Sinne machen sie dich scharf. Dass scharfe Gewürze die Produktion von Glücks- und Sexualhormonen anregen, ist nachgewiesen. Beide Geschlechter fühlen sich nach scharfen Genüssen genussvoll angeregt.

Datteln als Libido-Helfer

Warum verzehren die Araber so viele Datteln? Arabische Frauen wissen es. Datteln sättigen und sind auch wegen ihrer Wirkung auf die Libido ein beliebter Snack, der zu jeder Tageszeit genossen wird. Haremsdamen gibt es heute zwar nicht mehr – aber wir ahnen ja, was für Manneskraft mehrere Frauen erfordert haben.

Aphrodisiaka Schokolade und Kakao

Die aromatischen Inhaltsstoffe in der Kakaobohne, aus denen wir Schokolade und Kakaogetränke herstellen, haben es in sich. Schokoladig Schmeckendes sorgt für Glücksgefühle und steigert die Lust. Bei den alten Mayas wusste man das schon, bevor es Milka-Schokolade gab. Sie nannten den Kakao sicher nicht umsonst „Trank der Götter“ und nutzten diesen zur Potenzsteigerung. Je mehr Kakao die Schokoladengenüsse beinhalten, desto mehr Sex steht auf dem Speiseplan.

 

Foto: g-stockstudio / Getty Images

15 Gründe, warum du ständig hungrig bist und was du dagegen tun kannst

15 Gründe, warum du ständig hungrig bist und was du dagegen tun kannst

Kennst du das? Eigentlich isst du deiner Meinung nach genug, aber trotzdem bist du ständig hungrig. Und dann vergisst du deine besten Vorsätze und greifst munter zu. Mit diesem Problem stehst du nicht alleine da. Gerade viele Frauen haben häufig Hungergefühle. Wir zeigen dir, woran das liegt und was du dagegen tun kannst.

#1 Du isst zu wenig.

Der einfachste Grund, warum du ständig hungrig bist, ist wahrscheinlich auch der unerwartetste. Es kann sein, dass du zu wenig isst, obwohl du ganz anderer Meinung bist.

Lösung: Am besten führst du eine Woche lang Tagebuch über deine Ernährung, damit du einschätzen kannst, ob du wirklich genug Nahrung zu dir nimmst.

#2 Du trinkst zu wenig.

Dehydration führt oft zu Hungergefühlen, denn dein Gehirn kann nicht immer genau unterscheiden, welches deiner Bedürfnisse gerade nicht ausreichend gestillt wurde.

Lösung: Trinke jeden Tag mindestens zwei Liter Wasser. Wenn dir das schwerfällt, kannst du dir einen Timer stellen, der dich regelmäßig daran erinnert, einen Schluck zu trinken. Und wenn du plötzlich wieder Hunger hast, schadet es auf keinen Fall, erstmal zur Wasserflasche zu greifen.

#3 Du isst die falschen Lebensmittel.

Es gibt Lebensmittel, die machen lange satt, und andere, die befeuern den Hunger. Fertigprodukte, Zucker und einfache Kohlenhydrate sorgen nicht dafür, dass du dich satt fühlst, egal, wie viel du von ihnen isst.

Lösung: Achte darauf, dass du stattdessen ausreichend Eiweiß und gesunde Fette zu dir nimmst. Diese sorgen dafür, dass dein Körper länger beschäftigt und damit satt ist.

#4 Du schläfst zu wenig.

Wenn dein Körper nicht ausgeruht ist, fühlst du dich schlapp und suchst nach neuen Möglichkeiten, Energie zu gewinnen. Die einfachste Methode ist das Essen. Das weiß auch dein Gehirn und sagt dir, dass du hungrig bist.

Lösung: Achte darauf, dass du immer genügend Schlaf bekommst. Wenn du unter der Woche zu wenig Zeit dafür hast, plane dir am Wochenende die Möglichkeit ein, den versäumten Schlaf nachzuholen.

#5 Dein Körper erinnert sich an gestern.

Wenn du am Vortag abends kräftig zugelangt hast, verspürst du morgens größeren Hunger – und oft auch noch auf besonders ungesundes Essen.

Lösung: Achte darauf, dass du abends nicht zu spät isst und vor allem keine sehr kohlenhydrathaltigen Lebensmittel.

#6 Du heizt deinen Appetit mit Bildern an.

Na, wie viele Bilder von tollem Essen hast du heute schon auf Instagram gesehen? Über nichts posten wir lieber als über unsere Mahlzeiten (okay, vielleicht über Katzen). Das führt dazu, dass man ständig Appetit hat, weil unser Gehirn nicht zwischen Bildern und echtem Nahrungsangebot unterscheiden kann.

Lösung: Vermeide es, ständig in Social Media unterwegs zu sein. Oder plane die Zeiten für nach dem Essen ein, wenn du ohnehin satt bist.

#7 Du isst nebenher.

Wenn du am Bildschirm oder beim Fernsehen nebenher isst, ist dein Gehirn abgelenkt und registriert gar nicht, dass du schon längst satt bist. Also bleibst du weiterhin hungrig.

Lösung: Nimm dir Zeit fürs Essen, in der du nichts anderes machst. Damit hast du automatisch auch mehr regelmäßige Pausen.

#8 Du bekommst bald deine Tage.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Frauen mehr Kalorien zu sich nehmen, bevor sie ihre Menstruation bekommen.

Lösung: Tu dir etwas anderes Gutes, um deinen Körper zu verwöhnen. Nimm ein Bad oder trinke einen leckeren Tee. Beides hilft auch gut gegen Bauchschmerzen, die ja auch oft nicht lange auf sich warten lassen.

#9 Du lässt Mahlzeiten ausfallen.

Deinem Körper ist es am liebsten, wenn er auf einem gleichmäßigen Level mit Nahrung versorgt wirst. Wenn du Mahlzeiten ausfallen lässt, denkt er, dass es bald gar nichts mehr gibt – und meldet sich entsprechend zu Wort.

Lösung: Achte darauf, dass du regelmäßig isst, am besten fünf kleine Mahlzeiten am Tag.

#10 Du bist gestresst.

Wenn du tagsüber von Termin zu Termin hetzt, setzt das deinen Körper in Alarmzustand. Sobald er die Gelegenheit dazu findet, wird er dir einreden, dass du ganz dringend etwas essen musst – schließlich bist du auf Flucht oder Kampf programmiert, und dafür brauchst du Energie.

Lösung: Tu aktiv etwas gegen deinen Stress. Wenn der bei dir Dauerzustand ist, solltest du das ohnehin. Lerne ein Entspannungsverfahren wie zum Beispiel autogenes Training, um deinem Stress – und damit deinem Hunger – etwas entgegenzusetzen.

#11 Dir ist langweilig.

Zu wenig Stress macht auch hungrig. Wenn du Langeweile hast, greifst du auch schnell zu Essen, um die Zeit gut zu überbrücken.

Lösung: Mache dir ein leckeres Getränk und beschäftige dich zum Beispiel mit einem Buch.

#12 Dir ist kalt.

Gerade im Winter hat man oft Lust auf etwas Deftiges, obwohl man eigentlich gut genährt ist. Das ist evolutionär bedingt und soll den Körper natürlich schützen.

Lösung: Ein warmes Getränk tut es oft auch. Fang deine Mahlzeit doch mal mit einem Tee an.

#13 Du isst zu schnell.

Wenn du deinem Körper keine Zeit lässt, festzustellen, dass du schon satt bist, wird er dir immer weiter melden, dass er gerne noch mehr Nahrung hätte. Denn die Information, dass der Magen voll ist, braucht einige Minuten bis zum Gehirn.

Lösung: Nimm dir Zeit zum Essen und genieße es. So schmeckt es auch besser.

#14 Du trinkst das Falsche.

Stark zuckerhaltige Getränke heizen deinen Hunger an. Du wirst nie richtig satt.

Lösung: Trinke am besten vor allem Wasser oder zuckerfreie Getränke wie Tee.

#15 Du nimmst Medikamente.

Manche Medikamente sorgen dafür, dass du dich ständig hungrig fühlst.

Lösung: Versuche mit deinem Arzt zu reden, ob es Alternativen für dein Medikament gibt.
 

Für alle 15 Gründe gilt: Du musst zuerst einmal wissen, woher dein Hunger wirklich kommt, bevor du ihn effektiv bekämpfen kannst. Also beobachte deinen Körper und dein Verhalten genau, bevor du zur Schokolade oder zur Chips-Tüte greifst. Meist hat dein Hunger nämlich ganz andere Ursachen als du denkst – und nur, wenn du an diese Ursachen herangehst, kannst du dauerhaft dein Hungergefühl loswerden.

Foto: ariwasabi / Getty Images

Neue Wellenlänge – Wimpern-Lifting für den Wow-genblick

Alle wollen sie, aber nur wenige haben sie (von Natur aus): Die Rede ist von langen, vollen und geschwungenen Wimpern.

Träumst du auch von Klimper-Wimpern, bist aber kein Fan von Wimpern-Extensions? Dann probiere es unbedingt mal mit einem Wimpernlifting und bring Schwung in deinen Augenaufschlag!

Wir haben uns an den Selbstversuch gemacht und unseren Erfahrungsbericht hier für dich zusammengefasst und beantworten dabei auch noch ein paar Fragen rund ums Lash-Lifting.
 

Was genau ist ein Wimpern-Lifting?

Bei dieser kosmetischen Anwendung werden die eigenen Wimpern mit Hilfe eines Gelkissens und verschiedener Flüssigkeiten nach oben gebogen, um sie länger und schwungvoller erscheinen zu lassen. Außerdem werden sie auch noch eingefärbt, damit sie ausdrucksstärker erscheinen. Nach Belieben kann man seine Wimpern natürlich auch weiterhin wie gewohnt tuschen, das verstärkt den Effekt umso mehr.
 

Für wen ist es geeignet?

Ein Lash-Lifting kann bei allen Wimpern-Typen durchgeführt werden, egal ob man kurze oder bereits lange Wimpern hat – der Lifting-Effekt gelingt immer.
 

Wie lange hält es?

Wie lange die Wimpern geschwungen bleiben, hängt von ihrem Wachstum ab. Ein Wimpern-Lifting hält aber in der Regel sechs bis acht Wochen, ehe es wieder aufgefrischt werden muss.
 

Wie genau läuft ein Wimpern-Lifting ab?

Wimpern-Lifting Ablauf

 

  • Als erstes wird die Augenpartie gründlich gereinigt.
  • Dann wird ein Schutzpad auf das untere Augenlid geklebt und die Wimpern werden mit einer kleinen Spiralbürste gründlich durchgekämmt.
  • Anschließend wird ein Silikonpad auf dem oberen Lid angebracht. Die Größe der Pads variiert je nach gewünschtem Schwung-Effekt.
  • Nun werden die Wimpern mit einer Art Kleber an dem Silikonpad fixiert.
  • Schließlich wird die erste Lifting-Lotion aufgetragen. Nach zehn Minuten werden die Reste vorsichtig wieder von den Wimpern entfernt, ehe eine zweite Lifting-Lotion aufgetragen wird, die ebenfalls zehn Minuten einzieht, bevor im dritten und letzten Schritt ein Öl aufgetragen wird.
  • Ein Neutralisationskleber löst den Kleber schließlich wieder auf und das Silikonpad wird entfernt.
  • Im Anschluss werden die Wimpern noch gefärbt, um den Effekt zu verstärken.
  • Zu guter Letzt wird noch eine Feuchtigkeitspflege auf die Wimpern aufgetragen, um die Wimpern zu pflegen.

 

Wimpern-Lifting Effekt

 

Unser Wimpernlifting haben wir in dem Berliner Kosmetikstudio „Swan Beauty“ getestet:

Swan Beauty LogoSwan Beauty
Kurfürstendamm 137
10711 Berlin

030 / 700 304 78
info@swan-beauty.de
www.swan-beauty.de

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 9:00 – 18:00

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion; Swan Beauty; PeopleImages / Getty Images

Wie du Kopfschmerzen ohne Tabletten loswirst

Wie du Kopfschmerzen ohne Tabletten loswirst Share 0 Tweet Share 0 Pin 0 Email Wie du Kopfschmerzen ohne Tabletten loswirst

Kopfschmerzen sind lästig und können dich in deiner Arbeit, beim Lernen oder in der Freizeit belasten. Trotzdem ist es nicht ratsam, jedes Mal zu Tabletten zu greifen. Letztendlich bekämpfst du damit immer nur das Symptom, nicht aber die Ursache. Außerdem treten bei regelmäßigem Gebrauch von Tabletten Gewöhnungserscheinungen auf. Das bedeutet, dass du die Dosis immer mehr erhöhen musst, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Und wie alle Medikamente können auch Kopfschmerztabletten Nebenwirkungen haben.

Wir zeigen dir, welche Ursachen es für Kopfschmerzen gibt, wie du sie wirksam bekämpfst und wann du zum Arzt gehen solltest.
 

Ursachen von Kopfschmerzen

Es gibt viele Faktoren, die zu Kopfschmerzen führen können. Hier haben wir die häufigsten für dich aufgelistet und erklären dir, was du dagegen tun kannst.
 

Stress

Der Klassiker. Wenn du Erkrankungen und andere Ursachen ausschließen kannst, hast du deine Kopfschmerzen höchstwahrscheinlich dem Stress zu verdanken. Zum Thema Stressreduzierung lassen sich ganze Bücher schreiben, aber wenn du ein paar schnelle Hilfen brauchst, findest du sie weiter unten bei „Entspannung“.
 

Hunger

Wenn dein Körper nicht ausreichend mit Nahrung versorgt wird, sinkt dein Blutzuckerspiegel, was zu Kopfschmerzen führen kann. Am besten isst du etwas Magnesiumhaltiges, zum Beispiel Fisch oder Vollkornprodukte. Auch eine Prise Salz kann helfen. Meiden solltest du hingegen Fetthaltiges, Zucker und natürlich Alkohol. Kaffee fördert die Durchblutung und kann gegen Kopfschmerzen helfen. Allerdings solltest du darauf achten, dass du ihn nur in Maßen trinkst.
 

Durst

Flüssigkeitsmangel ist eine der häufigsten Ursachen für Kopfschmerzen. Trinke am besten zwei bis drei Liter in kleinen Mengen über den Tag verteilt, bei akuten Kopfschmerzen auch etwas mehr. Am gesündesten ist Wasser!
 

Zahnschmerzen

Manchmal sind Kopfschmerzen nichts anderes als versteckte Zahnschmerzen. Entzündungen der Zahnwurzeln können sich wie ein Migräne-Anfall anfühlen. Sicher feststellen kann das nur ein Zahnarzt. Auch Kieferfehlstellungen oder nächtliches Zähneknirschen können zu Belastungskopfschmerzen führen. Wenn du dauerhaft unter Kopfschmerzen leidest, lohnt sich der Gang zum Kieferorthopäden.
 

Sehschwierigkeiten

Weit- und Kurzsichtigkeit treten schleichend auf und werden oft erst bemerkt, wenn die Augen bereits überbelastet sind. Ein einfacher Sehtest beim Augenarzt oder Optiker bringt Klarheit.
 

Schlafmangel

Selbst wenn du genug schläfst, ist es möglich, dass du schlecht schläfst, häufig wach wirst oder zu wenig Zeit im Tiefschlaf verbringst. Wenn du Schlafschwierigkeiten hast, kann es helfen, abends bewusst zur Ruhe zu kommen und jede Art von Stress in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen zu meiden.
 

Arbeit am Bildschirm

Das Flackern von Bildschirmen ist eine Belastung für Kopf und Augen. Manchmal hilft ein Erhöhen der Bildschirmfrequenz, doch wenn du viele Stunden am Tag vor dem Bildschirm verbringst, sind regelmäßige Pausen unbedingt notwendig.
 

Schlechte Körperhaltung

Hochgezogene Schultern und ein krummer Rücken führen zu Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich, die schnell zu Kopfschmerzen werden. Massagen und Entspannungsübungen können Linderung bringen, doch langfristig ist es wichtig, die Körperhaltung zu verbessern. Hier hilft am besten ein erfahrener Physiotherapeut.
 

Natürliche Mittel gegen Kopfschmerzen

 

Wärme

Wärme ist wohltuend, entspannend und lindernd. Genieße, wenn möglich, ein ausgiebiges Vollbad bei etwa 38 Grad. Schnelle Helfer sind auch Kirschkernkissen für die Mikrowelle oder eine sanfte „Massage“ mit warmer Luft aus dem Fön. Konzentriere dich dabei besonders auf den Schulter-Nacken-Bereich.
 

Kälte

Gerade bei Spannungskopfschmerzen empfinden manche Menschen auch Kälte als angenehm. Am einfachsten funktioniert ein Kühlakku oder Gelkissen, aber zur Not tut es auch der traditionelle nasse Waschlappen auf der Stirn. Auf die Schläfen aufgebracht wirkt auch verdünntes Minzöl lindernd. Achte aber darauf, dass es nicht in die Augen gerät.
 

Wechselduschen

Nichts für Zartbesaitete, aber die durchblutungsfördernde Wirkung von Wechselduschen kann Kopfschmerzen nachhaltig lindern. Ein Wechsel zwischen warm und kalt etwa alle 30 Sekunden hat sich bewährt.
 

Ätherische Öle

Pfefferminzöl, Lavendelöl und Rosmarinöl werden traditionell gegen Kopfschmerzen eingesetzt. Hier kommt es auf die Qualität an. Wähle unbedingt reine Öle aus, die für die Anwendung auf der Haut geeignet sind (keine Duftlampenöle!). Direkt auf die Haut auftragen solltest du sie nur verdünnt. Es kann auch helfen, die Düfte im Raum zu verbreiten, zum Beispiel über ein Potpourri.
 

Frische Luft und Bewegung

Schon ein zehnminütiger rascher Spaziergang im Freien verscheucht die Kopfschmerzen oft völlig. Auch ein kurzes Workout oder ein tiefes Durchatmen am offenen Fenster können helfen.
 

Power-Nap

Diese Technik muss erst erlernt werden, aber wer sich einmal daran gewöhnt hat, einen kurzen, effizienten Mittagsschlaf zu halten, kann Kopfschmerzen damit wirksam bekämpfen. Länger als 30 Minuten sollten es aber nicht sein.
 

Entspannung

Sehr häufig haben Kopfschmerzen mit Verspannungen zu tun. Hier kannst du aus einer Vielzahl von Methoden wählen, die dir helfen, dich zu entspannen und deine Kopfschmerzen zu lindern. 15 Minuten Yoga wirken Wunder. Autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind ebenso wirksam wie eine kurze Meditation, das bewusste Ausführen einer Atemtechnik oder eine Massage der Schultern. Auch Dehnübungen für den Nacken helfen schnell. Für die Abenteuerlustigen bietet sich eine Fußmassage an. Besonders die Reflexzonen der großen Zehe wirken auf den Kopfbereich. Aus demselben Grund hilft manchen auch ein kaltes Fußbad.
 

Wichtig!

Wir hoffen, dass unsere Tipps dir helfen, deine Kopfschmerzen schnell und dauerhaft loszuwerden. Trotzdem gilt: Wenn du häufig unter Kopfschmerzen leidest, starke Schmerzen hast oder unsere Tipps bei dir nicht wirken, solltest du einen Arzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass keine ernstere Erkrankung dahintersteckt. Gute Besserung!

 

Foto: Alessandro De Carli / EyeEm / Getty Images

Long Breath Diet: Abnehmen durch die richtige Atmung – funktioniert das?

Long Breath Diet: Abnehmen durch die richtige Atmung – funktioniert das?

Es klingt zu gut, um wahr zu sein. Mit der sogenannten Long Breath Diet soll es möglich sein, mit einer speziellen Atemtechnik an Gewicht zu verlieren. Wir gehen der Sache auf den Grund und prüfen, ob das tatsächlich funktioniert.

Zwei Minuten am Tag reichen aus

Die Atemtechnik wurde von einem japanischen Schauspieler mit dem Namen Miki Ryosuke erfunden. Wenn du sie jeden Tag nur zwei Minuten anwendest, sollen schon nach einigen Wochen die ersten Ergebnisse zu erkennen sein. Leider ist nichts darüber bekannt, wie sich Ryosuke vor und nach seinen Wunder-Atemübungen ernährt. Dennoch solle es durchaus möglich sein, durch die Long Breath Diet abzunehmen, wenn du dich zusätzlich passend ernährst. Denn logischerweise kannst du Burger, Pommes und Cola nicht ohne Weiteres wegatmen. Wenn du diese spezielle Diät auch einmal ausprobieren willst, solltest du dir folgende Schritte merken:

Stelle dich mit geradem Rücken so hin, dass du ausreichend Platz hast. Nun stellst du das linke Bein vor deinen Körper und das rechte dahinter oder umgekehrt. Das kannst du frei entscheiden, je nachdem, wie es für dich entspannter ist. Jetzt verlagerst du dein Gewicht auf das hintere Bein und spannst währenddessen deine Po-Muskeln an. Atme jetzt drei Sekunden lang ein und führe dabei deine Arme (leicht ausgestreckt) über den Kopf. Nun atmest du ungefähr sieben Sekunden aus und spannst gleichzeitig deinen gesamten Körper an. Das Ganze wiederholst du rund zwei bis maximal fünf Minuten.

Die zweite Übung

Neben der klassischen Atemtechnik gibt es noch eine weitere Übung bei der Long Breath Diet. Bei dieser werden die Arme allerdings nicht ausgestreckt, sondern eine Hand auf den Bauch und die zweite auf den unteren Rücken gelegt. Nun atmest du wieder drei Sekunden ein und spannst deinen Po an. Während du wieder sieben Sekunden ausatmest, versuchst du alle anderen Muskeln deines Körpers zu aktivieren. Auch diese Übung sollte laut Ryosuke ungefähr zwei bis fünf Minuten lang wiederholt werden.

Beide Techniken straffen deinen Bauch und reichern dein Blut mit ausreichend Sauerstoff an. Zudem werden beim Ausatmen die Kohlendioxidbestandteile der einzelnen Fettzellen aus dem Körper transportiert.

Klappt diese Diät wirklich?

Bislang wurde die Diät wissenschaftlich noch nicht wirklich untersucht. Viele Experten sind sich allerdings einig, dass durch das bloße Atmen nicht effektiv abgenommen werden kann. Wichtig ist, dass regelmäßig Sport getrieben wird und auch die Ernährung stimmt, um an Gewicht verlieren zu können. Denn eine Atemtechnik reicht nicht aus, um den Körper zur Fettverbrennung anzuregen.

Wie bei allen anderen Diäten gibt es auch bei der Long Breath Diet einige Befürworter wie auch Kritiker. Wenn du dich für diese interessierst, solltest du einfach ausprobieren, ob sie dir einen Nutzen bringt. Wenn dir hierbei allerdings wirklich schwindelig wird, solltest du lieber damit aufhören oder ganz einfach mehr Sport treiben und deine Ernährung umstellen.

Foto: _gruizza / Getty Images

Beliebte Beiträge

Magnetische Wimpern - Magnetic Lashes

Magnetische Wimpern: Alles, was du über die künstlichen Magnetic Lashes wissen musst

Ein unwiderstehlicher Wimpernaufschlag, sexy Cateyes oder einfach ein normaler Look - alle Frauen wünschen sich großartige Wimpern. Weltweit überraschen Promis und Sternchen aktuell mit...
Kann CBD Stress und Angstzustände bekämpfen?

Kann CBD Stress und Angstzustände bekämpfen?

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit "ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen"....
iPad Wandhalterung mit Ladefunktion

iPad Wandhalterung mit Ladefunktion – die besten Modelle

Tablets wie das iPad sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind die perfekte Alternativlösung zwischen einem sperrigen Notebook und einem Smartphone, das...
Die 5 besten Fitness-Podcasts

Jetzt gibt’s was auf die Ohren: Die 5 besten Fitness-Podcasts

Inzwischen gehören für viele die Kopfhörer genauso zum Training wie die Sportschuhe. Kein Wunder, denn Fitness-Podcasts erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Schließlich ist...
Niksen: Entdecke die neue Art des Nichtstuns

Niksen: Entdecke die neue Art des Nichtstuns

„Niksen? Was ist das denn?“ Fragst du dich jetzt. Kein Problem - wir haben die Antwort. Niksen ist ganz einfach, versprochen - alles was...
Bullet Journal Essensplan

Essen mit System: Wie das Bullet Journal dir bei der Mahlzeitenplanung hilft

Hektische Tage, Verpflichtungen und ein Wettrennen mit der Zeit: Aufgrund des täglichen Chaos kommen das Mittag- und Abendessen oftmals zu kurz. Wie kann diese...
Edamame

Edamame: Entdecke den gesunden Soja-Snack aus Japan!

In den letzten Jahren hat sich zunächst in den USA, nun auch hier in Deutschland ein aus Japan stammender Trend ausgebreitet: Edamame gelten als...
Mini-Me Partnerlook Eltern Kind

Mini-Me: Ist es immer noch angesagt, die Kleinen wie sich selbst zu kleiden?

Wir alle kennen diese bezaubernden und lieblichen Bilder, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurden, auf denen beispielsweise ein kleiner Junge wie sein Vater gekleidet war...