5 Dinge, die du beim Schlussmachen beachten solltest

5 Dinge, die du beim Schlussmachen beachten solltest

5 Dinge, die du beim Schlussmachen beachten solltest

Scheidung tut weh…und nur die wenigsten kriegen eine Trennung sauber und ordentlich hin. Meist steht einem richtigen Schlussstrich nämlich doch noch etwas im Weg, sei es Mitleid, Angst davor, den anderen zu verletzen oder gar plötzliche Zweifel an der Entscheidung. Aber: Wer sich vorher gut überlegt hat, was er will, sollte dran festhalten und – so schwer nun mal Trennungen auch sind – knallhart durchziehen. Hier einige Dinge, die ihr dabei beachten solltet.

Zu allererst: Hast du dir das gut überlegt?

Nichts ist schlimmer als ein ewiges Hin und Her, vor allem für deinen (Ex-)Partner. Wollen oder nicht wollen, das ist hier die Frage. Quäl dich und deinen Partner nicht mit voreiligen Schlüssen. Nur wenn du wirklich sicher bist, dass es nicht mit euch funktioniert – d.h. du solltest dir die Entscheidung in Ruhe und über einen längeren Zeitraum überlegt haben, keine wichtigen Entscheidungen treffen wenn du emotional aufgewühlt bist, nicht im Streit oder im Kurzschluss eine Beziehung beenden, denn dann kommt oft die Reue (und das leider zu spät).

Nicht um den heißen Brei reden

Die Beziehung läuft so gar nicht mehr? Probleme sind nicht zu überwinden und du oder ihr fühlt euch einfach nicht mehr glücklich? Nenne die Gründe, warum es in deinen Augen nicht funktionieren wird und komm dabei möglichst schnell auf den Punkt. Es nützt nichts, um das Problem herum zu reden, nur weil es dir unangenehm ist, direkt zu sagen, was dich stört. Keine „Wenns“ und „Abers“, die führen nur zu Diskussionen und ziehen den Prozess in die Länge. Immer bei der Wahrheit bleiben, nichts verschönern oder schlechter machen.

Keine Vorwürfe machen

Traurig ist jedes Ende einer Beziehung und alleinige Schuld kann niemals einem der beiden Partner zugewiesen werden. Wenn es zwischen zwei nicht klappt, dann haben beide etwas dazu beigetragen. Schuldzuweisungen sind also absolut unangebracht und führen nur zu Unverständnis und unnötigem Streit. Wähle deine Worte mit Bedacht (z.B. statt „Du machst mich nicht glücklich“ einfach ein „Ich bin nicht glücklich“) und vorsichtig: Dein Partner wird schon so ziemlich getroffen und mitgenommen sein, vielleicht wird er/sie anfangen zu weinen und zu schreien, verliere also nicht auch die Fassung.

Gehe auf deinen Partner ein

…ohne dabei dein Ziel aus den Augen zu verlieren. Das ist vielleicht das Schwierigste dabei. Dein/e Ex wird Fragen haben und es ist nur fair, diese ehrlich zu beantworten. Lass dich aber nicht in ein endloses Gespräch verwickeln über „Warum und warum es eben doch nicht geklappt hat“, dein Gegenüber wird vielleicht versuchen, dich dadurch von deiner Entscheidung abzubringen. Daher: Knappe, aber ehrliche Antworten sind besser als lange Rechtfertigungen.

Kein Kuss zum Abschied

Kiss Goodbye? Vergiss das mal lieber ganz schnell, denn ein Abschiedskuss kann schneller als du denkst zu Abschiedssex führen und das wirbelt alles nochmal unnötig auf. Schlussmachen ist hart – also benimm dich auch so! Es kullern Tränen? Versprechen, dass alles anders wird? Bitten, es nochmal zu probieren? Wenn du dir sicher bist, dass die Beziehung keine Zukunft hat, ist es von wichtigster Bedeutung jetzt stark zu bleiben. Lieber einmal Augen zu und durch als sich in einem Teufelskreis wieder zu finden.

Zum Schluss: Jedes Ende ist schwierig. Wenn du das unangenehme Gespräch hinter dir hast, gib dir und deinem/deiner Ex Zeit, alles zu verarbeiten. Kontakt – selbst aus Freundlichkeit oder Mitleid – sind in der Anfangsphase eher unangebracht. Sei fair und gib jedem die Chance, über den anderen hinwegzukommen, ohne Vergangenes nochmal aufzuwerfen.

Foto top: clipdealer.com

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