Die größten Lustkiller beim Sex und was du dagegen tun kannst

„Wann hatten wir eigentlich zum letzten Mal Sex?“

Falls du dich nicht mehr daran erinnern kannst, ist dein Sexleben vermutlich auf einem Tiefpunkt angelangt. Damit dieser nicht zu einer Belastung der Partnerschaft führt, solltest du dem entgegenwirken. Es gibt einige Gründe, aus denen Flaute im Bett herrscht. Die meisten dieser Lustkiller kannst du zum Glück mit relativ einfachen Mitteln beseitigen. Manche Dinge lassen die Lust auf Sex erst gar nicht entstehen, beispielsweise der lieblose Umgang miteinander, die Gedankenlosigkeit oder der Stress des Alltags. Wir möchten dir zeigen, wie du deinem Sexleben wieder Leben einhauchen kannst.

Stress im Alltag führt zu Sexlosigkeit

Im Alltag musst du oft an tausend Dinge gleichzeitig denken, dadurch entsteht eine Menge Stress. Der Stress raubt dir jegliche Gedanken an Sex und du bist froh, wenn du abends im Bett schlafen kannst. Dabei wäre Sex jetzt genau das richtige für dich, denn dabei können du und dein Gegenüber den Stress des Alltags für eine Zeit vergessen und wandelt die Stresshormone in Glückshormone um.

Du solltest dich deshalb zwischendurch von deinen Aufgaben lösen und dir eine Auszeit gönnen. Schnapp dir deinen Partner und mache ihm deutlich, was du möchtest. Spontaner Sex in der Küche, dem Wohnzimmer oder unter der Dusche kann sehr aufregend sein und das Sexleben wieder in Schwung bringen. Nach dem Techtelmechtel könnt ihr eure Aufgaben weiter abarbeiten, denn diese lösen sich natürlich nicht in Luft auf, aber sie gehen nun viel leichter von der Hand.

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Kritik am Partner ist Gift für die Beziehung

Durch den ganzen Stress im Alltag lassen wir unseren Frust oft an unserem Partner aus. Meistens fällt dir das gar nicht mehr auf, aber irgendwann kritisierst du jede seiner Handlungen. Das Ganze endet in einem Dauernöhlen und dein Partner bekommt das Gefühl, dass er dir nichts recht machen kann. Die Lust schwindet dabei natürlich sehr schnell.

Das andauernde Nöhlen und Meckern sind echte Lustkiller, weil sie einen Keil zwischen die einst Verliebten treiben. Ihr müsst lernen, euch normal zu unterhalten. Setzt euch an einen Tisch und macht euch klar, wie ihr wieder liebevoller miteinander umgehen könnt. Sobald der liebevolle Umgang miteinander wieder da ist, kehrt auch der Sex zurück. Es dürfen und sollen natürlich weiterhin störende Punkte angesprochen werden, dies solle aber in einem angemessenen Ton passieren. Die Gespräche sollten fair ablaufen und Lösungen für beide Partner aufzeigen.

Langeweile und Routine statt aufregendem Sex

Ein frisch verliebtes Pärchen hat häufig sehr viel Sex, doch irgendwann schleicht sich eine gewisse Routine ein. Insbesondere bei zusammenwohnenden Paaren verliert der Sex nach und nach an Bedeutung, bis er schließlich komplett zum Erliegen kommt.

Die Routine ist etwas ganz Natürliches, nicht nur deine Beziehung ist davon betroffen. Irgendwann findet euer Liebesleben nur noch sonntags morgens mit Bett statt, die Stellung ist immer gleich und ihr seid froh, wenn ihr es endlich hinter euch habt und andere Dinge erledigen könnt. Der Sex macht keinen Spaß mehr und ihr solltet daran arbeiten. Mit neuen Orten und neuen Stellungen könnt ihr eurem Liebesleben wieder neuen Schwung verleihen, außerdem können Spielzeuge oder Filme euch dabei unterstützen.


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Lustkiller Smartphone: Immer erreichbar

Seit Jahren ist das Smartphone der liebste Begleiter eines Menschen. Die kleinen Helfer sind praktisch, keine Frage, und vielleicht hältst du deines sogar gerade in der Hand. Das ständige Klingeln und Vibrieren lenkt uns im Alltag sehr stark ab, ständig müssen wir auf das Telefon schauen. Du solltest dein Handy auf Stumm schalten, wenn du Zeit mit deinem Partner verbringen möchtest. Nichts ist so wichtig, wie die Zeit mit deinem Geliebten und niemand sollte sich dazwischendrängen. Beim Sex mit deinem Partner haben eure Handys in der Nähe nichts zu suchen, ihr könnt euch später um die Anrufe und Nachrichten kümmern, denn der Sex wird sicherlich keine drei Tage dauern. Tut euch selbst den Gefallen und lasst das Handy weg.

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Babysprache und kitschige Spitznamen

Manche Menschen stehen darauf, wenn im Bett komisch gesprochen wird. Du kannst jedoch deinen Partner sehr schnell vergraulen, wenn du im Bett kitschig mit ihm redest. Peinliche Kosenamen wie Pupsmaus oder Schwabbelbärchen sollten der Vergangenheit angehören, weil sie niemand gerne hört und sie absolute Lustkiller sind. Unterhaltet euch ganz normal und sagt euch, wie ihr den Sex haben wollt. Dirty Talk ist natürlich erlaubt, wenn es beiden gefällt.

Die Vorlieben sollen sich ergänzen

Die sexuellen Vorlieben sind oft sehr unterschiedlich und entwickeln sich im Laufe einer Beziehung immer weiter. Vielleicht stehst du auf Sex in der Öffentlichkeit, dein Partner möchte es jedoch ausschließlich in den eigenen vier Wänden treiben. Die Häufigkeit kann ebenfalls sehr unterschiedlich sein, ebenso die erwartete Dauer. Die individuellen Bedürfnisse sollten erfüllt werden, damit der 0815-Sex nicht die Beziehung tötet. Dabei musst du natürlich nichts tun, was dir keinen Spaß macht. Sprich deine Fantasien offen an und sucht eine gemeinsame Lösung, damit ihr endlich wieder guten Sex haben könnt.

Lustkiller Medikamente, Drogen und Hormone

Viele Frauen greifen gern zu hormonellen Verhütungsmethoden wie der Pille. Gehörst du auch dazu? Die kleinen Helfer greifen in den Hormonhaushalt des Körpers ein und können zu Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Hautproblemen oder sexueller Unlust führen. Alkohol und andere Medikamente können hier ebenfalls einen gewissen Einfluss ausüben. Falls du über Wochen hinweg keine Lust auf Sex hast, solltest du mit einem Arzt darüber sprechen. Hormonspirale, Pille und Co. sind sehr praktisch, aber nicht frei von Nebenwirkungen. Das Kondom stellt eine sehr gute Alternative dar und muss nicht zwangsläufig ein Lusttöter sein. Ihr könnt es gemeinsam überziehen und so die Lust erhalten. Falls dein Partner zu wenig spürt oder das Kondom nicht die richtige Größe hat, solltet ihr ein anderes verwenden. Die Vielfalt an Formen, Größen und Farben ist mittlerweile sehr groß.

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Das Selbstbewusstsein muss stimmen

Falls du dich in deinem Körper nicht wohlfühlst, wird auch dein Sexualleben schon bald darunter leiden. Du kannst dich beim Sex nicht richtig fallenlassen, weil du dir zu viele Gedanken um deinen Körper machst. Du solltest deinen Körper nicht als Last empfinden und deine Probleme mit deinem Partner aufarbeiten. Er wird dir helfen, dich in deinem Körper wieder wohlzufühlen und du kannst den Sex wieder genießen.

Die Wäsche als Lustkiller

Im Alltag möchtest du gern bequeme Unterwäsche tragen, weil du dich viel bewegen musst. Zur Steigerung der Lust sind diese Kleidungsstücke jedoch häufig nicht geeignet. Um deinen Partner zu verführen, darfst du dir gern ein paar neue Dessous kaufen, damit er dir brav ins Bett folgt. Du solltest die Dessous auch mal im Alltag unter deiner normalen Kleidung tragen, weil auch du dich damit besser fühlen kannst. Du spürst, wie sexy du angezogen bist und wirst dadurch viel selbstbewusster.

 

 

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