Dirty Talk – „Liebling, bitte sprich mit mir!“

Dirty Talk – „Liebling, bitte sprich mit mir!“

Dirty Talk – „Liebling, bitte sprich mit mir!“

Es gibt Worte, die im Bett wie Brandbeschleuniger wirken und schon vor der Schlafzimmertür die Luft zum Knistern bringen. Umfragen zeigen, dass es Männer und Frauen gleichermaßen heiß macht, wenn der Partner die Kunst des „Dirty Talks“ beherrscht.

Wenn du schüchtern bist, kommen dir explizite Äußerungen aber vielleicht nur schwer über die Lippen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Frauen anders erzogen werden als Männer. Sie lernen schon früh, sexuelle Inhalte zu umschreiben anstatt sie beim Namen zu nennen und für Kraftausdrücke ernten kleine Mädchen strafende Blicke. Wie also kannst du als Frau lernen im Bett mit Verbalerotik die Stimmung anzuheizen ohne dass es peinlich wird? Und welche Möglichkeiten gibt es den Partner zum „Sex Talk“ zu animieren?
 

„Willst du wissen, was ich gleich mit dir anstellen werde?“ – Kurze Botschaften per SMS verfehlen ihre Wirkung garantiert nicht

Vielleicht fällt es dir schwer, deinem Partner mit Worten anzuheizen, wenn er direkt vor dir steht. Doch wozu gibt es E-Mail, SMS und Telefone? Schicke deinem Liebsten ohne Vorankündigung eine heiße Botschaft auf sein Handy, wenn er gerade in einem Meeting sitzt. Schreibe ihm, dass du dich nach seinen Berührungen sehnst oder beschreibe, was du tun wirst sobald er am Abend die Wohnungstür hinter sich schließt. Er wird vor Vorfreude den Feierabend kaum abwarten können und an diesem Tag ganz sicher freiwillig auf den Besuch in seiner Lieblingskneipe verzichten.
 

Setze auf den Überraschungseffekt

Du bist eher zurückhaltend in Sachen Verbalerotik? Gut, denn umso größer ist der Überraschungseffekt, wenn du plötzlich kein Blatt mehr vor den Mund nimmst. Stelle dir vor, du bist bei deinen Schwiegereltern zum Kaffeetrinken eingeladen, trägst ein züchtiges Kleid und dein Liebster berichtet gerade von seinem letzten Projektanschluss. Er wird aus allen Wolken fallen, wenn du ihm in einem unbeobachteten Moment ein paar Zweideutigkeiten ins Ohr flüsterst und ihm danach tief in die Augen schaust.
 

Erotische Lektüre gefällig?

Es gibt kaum etwas anregenderes, als sich gegenseitig unanständige Geschichten vorzulesen. So wird das Kopfkino in Gang gesetzt und du hast gleich einen guten Anlass deinem Liebsten zu zeigen, wie sehr es dir gefällt im Bett seiner Stimme zu lauschen. Komplimente sind ohnehin ein gute Möglichkeit für Einsteiger, die Luft zum Knistern zu bringen ohne obszön zu werden. Erkläre deinem Schatz einfach, was du an ihm sexy findest – er wird sich nicht lange bitten lassen und dir seinerseits sagen, warum du ihm so gut gefällst.
 

Derb ist nicht gleich anregend

Auch wenn sich der Begriff „Dirty Talk“ für sinnliche Verbalerotik im Liebesleben eingebürgert hat, so bedeutet das nicht, dass du gleich alle Register ziehen musst was „schmutzige“ Wörter im Bett angeht. Verniedlichungen solltest du aber unbedingt vermeiden. Wenn du seinen Penis als „kleiner Freund“ bezeichnest, so wirkt sich das eher negativ auf seine Libido aus. Worauf Männer hingegen in der Regel stehen sind klare Anweisungen und Frauen, die ihre Lust ohne Hemmungen zeigen. Anstelle von höflichen Bitten wie „Wärst du so lieb, mich bitte etwas fester zu streicheln?“ sind deutliche Forderungen im Imperativ viel effektiver. Indem du die Initiative ergreifst und ihm sagst, was dir gefällt, zeigst du ihm, dass du euren Sex in vollen Zügen genießt. Schließlich möchte er, dass du auf deine Kosten kommst.
 

Den Reiz des Verbotenen auskosten

„Dirty Talk“ funktioniert deshalb so gut, weil Paare dabei mit dem Reiz des Verbotenen spielen. Es geht darum, Fantasien zu äußern und eine Rolle einzunehmen, die gerade du als Frau im Alltag nicht ausleben kannst oder willst. Trotzdem gilt: Tu nur, was dir wirklich Spaß macht. Wenn du im Bett eher die stille Genießerin bist und du mit deinem Sexleben zufrieden bist, so stehe auch dazu und setze dich nicht unter Druck.
 

Foto: LuckyBusiness/iStock.com

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