Bunte Kindermasken schützen und sollen den Kleinsten den Covid-Alltag erleichtern
Wer das Gesicht mit und ohne Maske vergleicht, merkt schnell, wie sehr eine Maske die Mimik reduziert.

Das Coronavirus begleitet uns nun schon das dritte Jahr in Folge. Seine Auswirkungen haben uns nicht nur emotional voneinander entfremdet. Auch die strikten Maßnahmen wie die Ausgangssperre, Abstandsregelungen, Reiseeinschränkungen und die Maskenpflicht sorgen dafür, dass wir als eigentlich soziale Wesen den direkten Umgang mit unseren Mitmenschen stark einschränken mussten. Diese ganzen Umstände treffen die Kinder, die kleinsten Menschen unserer Gesellschaft, besonders hart. Denn sie könnten – ohne eine Alternative zu bisher bekannten pädagogischen Ansätzen – in ihrer Entwicklung und der Ausprägung einer sozialen Kompetenz eingeschränkt und gestört werden.

Mimik zu erleben, bedeutet soziale Fähigkeiten auszubilden

Das Erlernen sozialer Fähigkeiten setzt das Erkennen menschlichen Verhaltens voraus. Dazu gehört auch die Beobachtung der Mimik des Gegenübers – sei es bei Eltern, bei Großeltern, bei Erziehern im Kindergarten, bei Lehrern in der Schule oder bei anderen Bezugspersonen. Auf diese Weise lassen sich für ein Kind Emotionen, welche durch die menschliche Mimik nach außen transportiert werden, einordnen. Das gleiche gilt für das Erlernen der Muttersprache, die für Kinder so wichtig ist – nicht nur um sich ausdrücken und Bedürfnisse äußern zu können, auch dient die Sprache als Basis jedes weiteren schulischen Lernens.

Der Mund-Nasen-Schutz als ständiger Wegbegleiter

Zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus dient als wirksame Maßnahme der Mund-Nasen-Schutz, kurz: die Maske, die es beispielsweise bei Anbietern wie Virshields auch als Kindervariante gibt. Sie verhindert die Übertragung von kleinen Tröpfchen, von sogenannten Aerosolen, wie sie beim Reden entstehen und beim Husten oder Niesen auf andere Personen treffen können und so eine Infektion mit Covid herbeiführen können. Die Maske schützt recht zuverlässig davor, dass Aerosole auf weitere Personen treffen und über die Schleimhäute in den Körper eindringen.

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Auch Kinder ab dem sechsten Lebensjahr unterliegen in Innenräumen und beim Zusammentreffen mit Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, der Maskenpflicht, also dem verpflichtenden Tragen dieses Schutzes für sich und andere Menschen. Zunächst einmal war das Tragen der Maske für alle Menschen ein ungewohntes und befremdliches Gefühl. Das Atmen wird durch das Tragen der Maske unter Umständen erschwert und der korrekte Sitz des Schutzes stellte alle im Alltag vor so manche Herausforderung. Oft reiben die Haltebänder hinter den Ohren, wo sie straff sitzen und rufen Entzündungen oder Wunden hervor. Auch Ohrenschmerzen durch die andauernde mechanische Reibung, gerade beim langen Tragen der Maske, gehören zu den unangenehmen Begleiterscheinungen.

bunte Stoffmasken
Vor allem Alltagsmasken, sogenannte Stoffmasken, sorgten zu Beginn der Coronapandemie für farbige Akzente.

Gerade für Kinder kann dies eine sehr belastende Situation sein. Das langfristige Tragen der Maske, wie beispielsweise im Unterricht, hinterlässt oft Spuren in den Gesichtern und – ohne Erklärung oder Aufklärung – auch in der Seele der Kinder. Gerade deswegen sollte beim Kauf eines Mund-Nasen-Schutzes auf kindgerechte Modelle geachtet werden, die meist aus besonders weichem Material sind. Die Maske sollte stets sauber sein und keine schlechten Gerüche erzeugen. Zum Schutz der Haut vor Irritationen, wie Reibungen und daraus folgenden Entzündungen, einhergehend mit Juckreiz und Brennen, empfiehlt es sich, auf die betreffenden Stellen eine leichte Schutzschicht mit einer schützenden und abdeckenden Creme aufzutragen. Diese Maßnahmen können den belastenden Umstand des Maskentragens für die Kinder ungemein lindern und den Alltag so ein klein wenig einfacher machen.

Auch wenn im Moment ein Wegfall der Maskenpflicht in Schulen unmittelbar bevor steht, so sollten Eltern diese Tipps verinnerlichen, denn ein endgültiges Ende der Pandemie ist leider noch nicht in Sicht, weshalb auch in Zukunft die Maske erhalten bleiben wird. Darüber hinaus schützt die Maske nicht nur recht zuverlässig vor einer Covid-Erkrankung, sondern auch vor anderen übertragbaren Erkrankungen. Hierzu gehört zum Beispiel die gefürchtete Grippe, die in jeder Herbst- und Winter-Saison zum Thema wird, und vor der es sich zu schützen gilt.

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bunte FFP-Masken für Kinder
Mittlerweile gibt es bunte medizinische Schutzmasken und FFP-Masken auch für Kinder.

Bunt und gesund – Variantenvielfalt macht es den Kids leichter

Den Mund-Nasen-Schutz gibt es inzwischen in vielen Varianten. Gab es zu Beginn der Pandemie nur die typischen mehrlagigen OP-Masken im Straßenbild, so wird dieses jetzt immer bunter. Mittlerweile kann jeder mit dem Stil und der Farbgebung seiner Maske seiner Neigung, seinem Hobby, der persönlichen Einstellung aber auch seiner momentanen Laune Ausdruck verleihen und dies nach außen hin, für alle gut sichtbar, transportieren.

Die Welt der Kinder – so wie sie diese sehen und erleben – ist abwechslungsreich und bunt, und oft auch von Helden geprägt. Diese Vorlieben und die Vielfältigkeit der kindlichen Welt spiegeln sich nun auch in den Masken der Kinder wider.

Die Gestaltung der Kindermasken ist sehr vielfältig. Und dabei ist nicht entscheidend, ob es sich um eine einfache OP-Maske oder aber um eine qualifiziertere FFP-Maske handelt. Beide Arten kommen bunt daher, in allen Farben, die sich ein Kind nur wünschen kann. Auch die Lieblingstiere der Kinder, Helden aus Filmen und Serien, Märchenfiguren oder auch Utensilien der Hobbys kommen nicht zu kurz und können es sich auf der Maske „bequem machen“. So ist eine eigene Kommunikation durch und über die Maske entstanden. Es wird ein Statement gesetzt, persönliche Vorlieben und Interessen gezeigt.

Für kreative Kinder und ihre Eltern ist das Selbstgestalten der Masken der Familienmitglieder zu einem liebgewordenen Hobby geworden. Auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ganz neue Geschäftsideen sind daraus entstanden und haben sich inmitten der Gesellschaft etabliert. Masken mit Fotos, damit ein Außenstehender auch das ganze Gesicht des Trägers sehen kann, Beschriftungen mit dem eigenen Namen, Leitsprüche für das Leben oder aber ein Lieblingsmotiv schmücken die heutigen Masken und damit das Straßenbild.

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Pflege und Wartung der Masken als Alltagsbegleiter

Damit eine Mund-Nasen-Bedeckung auch wirklich schützt, muss sie an erster Stelle richtig sitzen und den Mund sowie die Nase des Trägers auch zuverlässig abschirmen. Somit sollte eine Maske stets so gewählt werden, dass sie direkt auf der Haut des Bereiches um Mund und Nase eng anliegt. Einfache OP-Masken sind Einmal-Artikel und müssen nach der Verwendung entsorgt werden. Somit ist bei jedem Tragen hier eine neue Maske fällig. Bestenfalls hat man, wenn man das Haus verlässt, mindestens eine Ersatzmaske im Gepäck. Auch bei bevorstehenden Reisen ist auf eine ausreichende Anzahl an Masken zu achten, auch wenn diese inzwischen nahezu überall erhältlich sind. Auch den Kindern sollte in die Schule eine Ersatzmaske in die Schultasche gesteckt werden. Ist die Maske durch eigene Atemluft durchfeuchtet, dann ist diese zu wechseln.

Das gleiche gilt für Masken aus Baumwolle. Hier ist der Unterschied, dass diese nicht entsorgt, sondern bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden müssen. Die medizinischen FFP-Masken sind zwar keine Sofort-Wegwerfartikel, müssen dennoch nach dem Tragen gut getrocknet und gelüftet werden. Auch die Trocknung im Backofen, welche auch noch eine desinfizierende Wirkung mit sich bringt, ist hier bei konstanten 80 Grad Celsius für mindestens eine Stunde möglich.

 

Fotos: pixabay.com © Duplex; NickyPe; shazzadul_alam / CC0 Public Domain