Jeden Tag Sport treiben? So profitierst du davon!

Sport jeden Tag zu betreiben, klingt nach viel Aufwand, Anstrengung und Erschöpfung? Du kannst durch tägliche Workouts auf vielen Ebenen gewinnen. Besonders, wenn du jeden Tag viel sitzen musst und dich eigentlich viel zu wenig sportlich betätigst. Bewegungsmangel lässt sich leicht mit täglichen Sporteinheiten ausgleichen. Wie das geht, das erfährst du hier!

Wie viel Sport ist genug? Vorteile von Daily Workouts

Alle Menschen sollten sich täglich in einem ausreichenden Maße bewegen. Die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem danken es dir, wenn du älter wirst. Wir haben uns gefragt: Wie viel Sport ist überhaupt genug? Dazu lohnt es sich, den Rat der WHO zu beherzigen. Deren Empfehlung lautet:

  • 18- bis 64-jährige: wenigstens 150 Minuten Sport pro Woche in mittlerer Intensität
  • wenigstens eine Stunde Sport pro Woche in höherer Intensität

Das sind ungefähr 2,5 Stunden pro Woche – oder etwa eine halbe Stunde täglich. Im Optimalfall schaffst du es, beides im Alltag einzubauen.

Vorteile, wenn du jeden Tag Sport treibst

Die tägliche Aktivität wirkt sich auf deinen Körper vorteilhaft aus und hält dich insgesamt fit. Etliche Krankheiten lassen sich verhindern oder zumindest in ihrer Ausprägung mildern. Das gilt übrigens umso mehr, je mehr du deinen Tag sitzend verbringst. Es existieren Studien, die bestätigen, dass Menschen, die einen ganzen Arbeitstag (8 Std.) sitzend verbringen, früher sterben als aktive Menschen. Sag also der körperlichen Untätigkeit den Kampf an! Dazu brauchst du dich täglich durchschnittlich nur 15 Minuten sportlich bewegen.

Weitere Vorteile, wenn du dich täglich sportlich betätigst:
  • geringeres Risiko für Krebs, Burn-out, Osteoporose, Diabetes u. a.
  • weniger Stressempfinden
  • verbessertes Immunabwehrsystem
  • verbesserte Ausdauer, Fitness, Muskelkraft
  • größeres Wohlbefinden

Wann übertreibst du das tägliche Workout?

Ein übermäßiges sportliches Trainingspensum belastet deinen Organismus und bringt ihn bis an seine Grenzen oder sogar darüber hinaus. Bei einem übertriebenen Training nimmt dein Körper unweigerlich Schaden. Daher sind die Signale des Körpers unbedingt zu beachten. Gönn dir die Verschnaufpause, andernfalls könnten folgende Probleme auftreten:

Schlechter Schlaf

Die Ursache hierfür ist der erhöhte Cortisolspiegel, wenn zu viel trainiert wird. Denn Cortisol ist ein typisches Stresshormon, das der Körper bei erhöhten Belastungen verstärkt ausschüttet. Im Gegenzug wirkt sich diese Stressmeldung auch auf den nächtlichen Schlaf aus. Die Erholung bleibt infolgedessen aus und du fühlst dich ggf. weniger leistungsfähig. Allein deswegen ist es wichtig, auf ein gesundes Maß an Sport zu achten.

Muskelmasse schwindet

Die höhere Ausschüttung von Stresshormonen zeigt sich auch in den Muskeln: Wer immer wieder die eigenen Belastungsgrenzen überschreitet, verliert eher Muskelmasse. In dem Fall verursachen die körperlichen Strapazen eine geringere Ausschüttung von Thyroxin und Testosteron. Dadurch erhöht sich wiederum der Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut. Das betrifft nicht bloß deine Schlafqualität. Es lässt deinen Körper zudem Muskeln weniger werden. Denn der Körper bekommt aus der Muskelmasse viel schneller Energie als aus Fett.

Heißhunger

Du merkst es schon: Zu viel Sport lässt deine Muskeln eher schwinden als die Fettpolster. Und an alldem ist vor allem der körperliche Stress schuld. Zudem ist speziell bei Diäten und einer einseitigen Ernährungsweise Vorsicht geboten. Da dir bei der falschen bzw. unausgewogenen Ernährung eher Nährstoffe fehlen, die der Körper benötigt, meldet er sich verstärkt mit Heißhunger.

Höheres Risiko für Verletzungen

Mehr Training bedeutet auch eine Mehrbelastung des Körpers. Die Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen können sich leichter verletzen, wenn zu viel trainiert wird. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines Muskelkaters. Trainierst du allzu ausufernd, folgen kleine Gewebeverletzungen. Diese will dein Körper selbstverständlich schnell reparieren. Dafür nutzt der Organismus vorrangig Erholungsphasen.

jeden Tag Sport

Pausen im Training – so bedeutsam sind sie!

Ruhezeiten bzw. Trainingspausen sind zwischendurch essenziell, um sich im guten Maß zu fordern. Bei einem richtig durchgeführten Training lässt sich die sportliche Aktivität aber durchaus auch täglich durchführen. Dazu kommt es dennoch auf Ruhezeiten an. Das bedeutet, du solltest z. B. bei einem Ganzkörper-Workout zwischen den Workouts eine Pause von wenigstens einem Tag einbauen.

Die einzige Ausnahme betrifft das Gesäß: Deinen Po-Muskel kannst du ruhig jeden Tag beanspruchen, weil er alle Bewegungsabläufe des Körpers stark beeinflusst. Du kannst normalerweise auf den einen Tag Pause zwischen den Sport-Sessions verzichten. Das gilt aber nur, wenn du jeweils verschiedene Muskelgruppen aktivierst. Das heißt, dein Training könnte folgendermaßen aussehen:

  • Montag: Ausdauer (Bsp.: Jogging)
  • Dienstag: Krafttraining für die Arm- und Schultermuskulatur (Bsp.: Gewichtheben)
  • Mittwoch: Workout für den Bauch und unteren Rücken (Bsp.: Sit-ups)
  • Donnerstag: Ausdauer oder Beinmuskeln stärken (Bsp.: Fahrradfahren)
  • Freitag: Rumpf (Bsp.: Gymnastik/sanftes Yoga)
  • Samstag: Kräftigung von Gesäß und Beine (Bsp.: Kniebeugen)
  • Sonntag: Bauch und Rücken (Bsp.: Liegestütz)

Die Wissenschaft ist sich uneins darüber, wie viel Sport tatsächlich schaden könnte. Das hängt von allerlei Faktoren ab und ist individuell sehr unterschiedlich. Wir empfehlen dir, insbesondere, wenn du weiblich bist, ein gesundes Maß zu bewahren. Trainierst du zu viel, riskierst du das Gleichgewicht deiner Hormone im Zyklus – und den Ausfall deiner Blutung. Ein moderates tägliches Training ist letztlich aber empfehlenswert, um die Gesundheit zu fördern.

Fazit: So klappt es mit der Bewegung jeden Tag!

Mehrere Aspekte sind wichtig, damit du tagtäglich fit bist, um das Sporttraining durchzuziehen. Zusammengefasst reduzierst du mühelos die Risiken negativer Auswirkungen, wenn du vor allem die Signale deines Körpers beachtest. Bei Schmerzen sollte generell eine Pause eingelegt werden. Für die tägliche Trainingseinheit lohnt es sich, die Belastungszonen deines Körpers abzuwechseln. So wird dein Workout nicht so schnell langweilig und du trainierst deinen ganzen Körper. Dadurch steigerst du deine Fitness, baust Stress ab und verbesserst deine Gesundheit. Bei all den rationalen Gründen, die für den täglichen Sport sprechen, ist eines aber besonders wichtig: Sport soll Spaß machen. Such dir also Sportarten aus, die dich persönlich ansprechen und los geht’s!

 

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