gesund grillen

Für viele Menschen gehört das Grillen fest zum Sommer dazu. Bereits im Frühling, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, werden die Geräte auf Vordermann gebracht. Nicht selten ist aber davon zu hören, dass Grillen dick macht oder sogar krebserregend sein kann. Wir erklären dir, wie du dein Fleisch und Gemüse schonend zubereitest und was du dabei beachten solltest.

Mageres Grillgut anstatt fettiges Fleisch

Neben der Bratwurst ist das Nackensteak vom Schwein sicherlich eine der beliebtesten Fleischsorten, die jedes Jahr auf dem Grill landen. Leider ist dieses aber sehr fettreich. Zudem tropft es beim Grillen in die Glut und kann so krebserregende Stoffe erzeugen, die dann mit dem Rauch in die Luft steigen. Nicht selten entstehen dabei auch Stichflammen, die das Nackensteak wie auch das restliche Grillgut anbrennen.

Grillen ist grundsätzlich nicht ungesund

Wenn du die richtigen Zutaten grillst, ist dies eine der gesündesten Zubereitungsformen überhaupt. Denn für die Zubereitung brauchst du kein Fett, kein Öl und auch keine anderen kalorienreichen Hilfsmittel. Entscheidend ist aber, was letztlich auf dem Grill landet. Wenn du es richtig anstellst, kannst du ihn theoretisch so oft anfeuern wie du willst, ohne dabei an Gewicht zuzulegen. Doch damit das gelingt, musst du einige Punkte beachten.

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Besser Hühnerbrust als Nackensteaks

Besonders wenn du sehr oft grillst, solltest du besser auf mageres Grillgut setzen. Während eine Natur-Bratwurst zu ungefähr 25 Prozent aus Fett besteht, sind es bei Hühnerbrust lediglich zwei Prozent. Zudem sind unterschiedliche Fischsorten eine gesunde Alternative, wie zum Beispiel Lachs, Forelle oder Thunfisch.

Vorsicht ist dagegen bei rotem Fleisch geboten, da es bei regelmäßigem Verzehr das Risiko erhöht, an Darmkrebs zu erkranken.

Verzichte möglichst auf Gepökeltes

Bockwurst, Schinken, Speck und Kassler gehören zu den sogenannten Pökelfleischwaren, die auf dem Grill nichts zu suchen haben. Denn sie enthalten spezielles Salz, das ab Temperaturen von 150 Grad Celsius mit denen im Fleisch enthaltenen Aminosäuren und Proteinen zu krebserregenden Nitrosaminen reagieren kann. Daher solltest du Gepökeltes möglichst nicht grillen.

Grillschalen fangen das herabtropfende Fett auf

Um zu verhindern, dass Fett und Marinade des Grillgutes in die Glut tropfen, kannst du eine Grillschale aus Aluminium oder alternativ auch normale Aluminiumfolie verwenden. Wenn du am Fleisch einige schwarze Stellen entdeckst, solltest du sie vor dem Verzehr abschneiden. Denn auch sie können unter Umständen gefährlich sein. Grundsätzlich gilt beim Grillen: Je schonender die Zubereitung, desto gesünder ist das Grillgut. So ist das amerikanische Barbecue mit zumeist indirekter und mittlerer Hitze deutlich unbedenklicher als das scharfe Angrillen direkt über einer Flamme.

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Obst vom Grill als schmackhafte Alternative

Neben Fleisch eignen sich auch noch viele andere Lebensmittel zum Grillen. Für Farbe und eine gesunde Abwechslung sorgen verschiedene Gemüse- und Obstsorten. Hierfür eignen sich zum Beispiel Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Paprikas, Mais und Kartoffeln.

Wenn du dem Gemüse noch einen mediterranen Touch verleihen willst, kannst du es noch mit einigen Rosmarin- oder Thymianzweigen belegen. Auch einige Obstsorten eignen sich zum Grillen. So kannst du Ananas, Mangos oder Bananen sowohl direkt auf dem Rost wie auch in einer Grillschale zubereiten. Diese Lebensmittel eignen sich unter anderem auch sehr gut als gesunder Nachtisch.

gesund und fettarm grillen

Cleverere Kombinationen beim Grillen

Auch wenn du am liebsten Fleisch isst, kannst du dieses ganz einfach noch mit einigen anderen Beilagen verfeinern. Dadurch wird jede Mahlzeit zu einem echten Erlebnis. Sehr gut eignen sich natürlich unterschiedliche Salate, wie zum Beispiel Gurkensalat, Tomatensalat oder gemischter Salat. Zudem solltest du auch darauf achten, welche Soßen du zum Verzehr von Fleisch verwendest. Fertige Produkte enthalten nicht selten große Mengen an Fett und Zucker. Grundsätzlich sind rote Soßen etwas leichter als weiße Soßen, denn sie haben Tomaten als Basis und enthalten keine fettreiche Mayonnaise. Am besten machst du die Soßen selber, das ist gar nicht so schwer und du weißt genau, was drin ist.

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Welcher Grill ist am gesündesten?

Viele Hobbygriller schwören auf ihren Holzkohlegrill. Denn für sie gehört das Raucharoma einfach dazu. Dabei haben auch die Elektro- und Gas-Varianten einige Vorteile. Zum Beispiel kannst du bei diesen Geräten die Temperatur deutlich besser regulieren. Zudem entsteht beim Grillen kein Rauch und es kann auch zu keiner offenen Flamme kommen. Dadurch ist das Grillen deutlich gesünder.

Wenn du aber trotzdem nicht auf deinen Holzkohle-Grill verzichten willst, solltest du mal einen sogenannten Vertikalgrill ausprobieren. Denn dieser verfügt über einen seitlich angebrachten Glutbehälter und eine spezielle Schale, die das tropfende Fett auffängt.

 

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