Kleine Pflanze auf einem Stapel aus Münzen
Die Generierung passiven Einkommens basiert auf dem Prinzip, einmal sein Geld oder seine Arbeitskraft zu investieren, um langfristig zu profitieren.

Dauerhaft ein ansehnliches passives Einkommen zu erzielen, ist der Traum vieler hart arbeitender Arbeitnehmer. Im Gegensatz zum aktiven Erwerbsleben geht es beim passiven Einkommen darum, ohne den Einsatz der eigenen Arbeitskraft einen positiven Einkommensstrom zu generieren. Gelingen kann dies z.B. durch die Vermietung von Wohnraum oder die Einstreichung von Dividenden. Im Folgenden erfährst du, wie das Ganze funktioniert und welche Möglichkeiten es noch gibt.

Tipp Nr. 1: Wohnraum vermieten

Der erste Tipp für die Kreierung passiven Einkommens ist der Klassiker schlechthin: die Vermietung von Wohnraum. Bestenfalls kann entweder ein großes Objekt, ein Mehrfamilienhaus oder mehrere kleine Wohnungen parallel vermietet werden. Es kommt allerdings immer darauf an, welche Zielsetzung verfolgt wird. Soll aus dem passiven Einkommen alleine der Lebensunterhalt sichergestellt werden oder ist lediglich ein kleines Zubrot intendiert? So oder so erfordert dieser passive Einkommensstrom ein beträchtliches Maß an finanziellen Ressourcen sowie ein sicheres Arbeitsverhältnis, sofern die Bank als Kreditgeber den Erwerb von Immobilien mit ermöglichen soll.

Tipp Nr. 2: Dividenden von Aktien

Tipp Nummer zwei ist die Einstreichung von Dividenden aus Aktien. Per definitionem ist eine Dividende derjenige Teil des Gewinns, den eine AG an ihre Aktionäre ausschüttet. Du benötigst also Aktien von erfolgreichen Unternehmen. Erforderlich ist hierfür, ein Konto bei einem Broker bzw. ein Aktiendepot zu eröffnen. Möglich ist dies beispielsweise bei Trade Republic, einem Broker, der aus Berlin kommt und von deutschen Behörden reguliert wird. Gehandelt werden können dort 7.300 Aktien, 500 ETFs und 40.000 Derivate an der Börse Hamburg. Besonders geeignet ist der Broker für kostenbewusste und smartphone-affine Anleger, zumal die Steuern sehr einfach abgewickelt werden und keine Monatsgebühr anfällt.

Tipp Nr. 3: Selbst Geld verleihen

Die nächste Möglichkeit, dauerhaft ein passives Einkommen zu generieren, besteht darin, selbst Geld zu verleihen. Hierfür gibt es jede Menge Portale, wo private Kreditgeber gegen individuell festlegbare Zinsen ihr Kapital zur Verfügung stellen. Dieses Einkommensstrommodell ist rentabel aber risikoreich zugleich. Naturgemäß eignen sich entsprechende Darlehen insbesondere für Personen, die auf regulärem Wege keinen Kredit erhalten, weil sie eine schlechte Bonität aufweisen oder keine Arbeit besitzen. Deshalb musst du sorgfältig abwägen, ob und wenn ja wie viel Geld du auf privatem Wege verleihen willst und wie groß das Zahlungsausfallrisiko bei deinem individuellen Kreditnehmer ausfällt.

Tipp Nr. 4: Digitale Güter verkaufen

Punkt Nummer vier ist der Verkauf digitaler Güter. Vielleicht denkst du hierbei zunächst an den klassischen Handel mit Waren im Internet. Doch darum geht es nicht. Ein gutes Beispiel ist der Verkauf eines E-Books. Hierbei investierst du einmalig deine Arbeitszeit für die Kreation eines hochwertigen Werkes, das du langfristig über deine eigene oder eine fremde Webseite verkaufen kannst. Du musst gut schreiben können und solltest vorher selbst viel gelesen haben. Entscheidest du dich dann für das eigenständige Verfassen, wählst du am besten eine Nische, da der Markt in vielen Bereichen stark gesättigt ist. Weitere Möglichkeiten in diesem Segment sind der Verkauf von Online-Kursen, Stockfotos oder Musik und Infoprodukten.

Tipp Nr. 5: Affiliate Marketing

Der letzte Tipp für ein passives Einkommen ist mit dem vorstehenden latent verwandt. Das Konzept des Affiliate Marketings basiert auf der Idee, dass du Produkte von anderen Herstellern und Webseiten bewirbst. Im Gegenzug wirst du provisionsmäßig an jedem Verkauf beteiligt, der durch deine Seite als Lead zustandegekommen ist. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass du dauerhaft ein sehr hohes passives Einkommen generieren kannst, wenn das Ganze richtig läuft. Der Nachteil ist aber, dass du eine sehr gut besuchte, prominente Webseite benötigst, da nur ein Bruchteil der Besucher auch tatsächlich über deine Links Dinge erwirbt. Hinzu kommt das Problem, dass jede Einzelprovision meist nur gering ist.

 

Foto: Alexsander-777 / pixabay.com