geniale Tipps gegen schlechte Laune

Kein Mensch ist ständig nur gut gelaunt. Zu der Palette unserer Gefühle und Stimmungen gehört auch, gelegentlich mal schlechter Stimmung zu sein. Meistens gibt es dafür einen triftigen Grund wie Streit, Ärger auf der Arbeit oder eine traurige Nachricht. Wenn du es dir leisten kannst, dann gönne dir eine kurze Auszeit, in der du dich deinem Seelenschmerz hingibst. Es ist besser, die unangenehmen Gefühle für den Moment zu akzeptieren, als sie zu verdrängen. Zudem hat Verdrängung den unangenehmen Nebeneffekt, dich meist zu sehr unpassender Gelegenheit wieder einzuholen.

Doch es gibt auch die Art von schlechter Laune, die dich unangekündigt, aus heiterem Himmel und scheinbar ohne Anlass überkommt, nur um dir den Tag zu vermiesen. Unter den folgenden Tipps findest du garantiert welche, die dir dabei helfen, sie schnell wieder zu vertreiben.

1. Steh zu deiner schlechten Laune

Um deine schlechte Stimmung aufzubrechen, solltest du sie dir eingestehen, anstatt sie zu verleugnen. Wenn du an dich die Erwartung stellst, immer gut drauf sein zu müssen, fällt dir das vermutlich nicht so leicht. Beschließt du, sie zuzulassen und auszuleben, dann suche nach dem Auslöser. Meist steckt ein banaler Grund dahinter, der genauerer Betrachtung nicht standhält. Um dein Umfeld nicht zu nerven, ziehst du dich dafür am besten für eine Weile zurück.

2. Kontrolliere deine Atmung

Deine Atmung hat großen Einfluss auf dein Wohlbefinden. Bei Aufgeregtheit, Angst oder Stress atmest du in der Regel zu flach und produzierst nicht genügend Sauerstoff, um dich wohlzufühlen. Atme deshalb langsam und tief in deinen Bauch hinein. Das gelingt dir noch besser, wenn du bei jedem Atemzug zählst. Du wirst erstaunt sein, wie viel ruhiger und lebendiger du dich fühlst, wenn du bei „10“ angekommen bist.

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3. Nimm dich nicht so ernst

Oder gehe noch einen Schritt weiter und ziehe deine schlechte Laune ins Lächerliche, indem du dich in deiner Situation auf die Schippe nimmst. Was ist heute alles schiefgelaufen? Bestimmt hat sich die ganze Welt gegen dich verschworen, nur um dich zu ärgern. Schau in den Spiegel und betrachte, was für ein Gesicht du ziehst. Es gefällt dir nicht? Dann zieh doch die Mundwinkel hoch!

4. Erinnere dich an etwas Schönes

Setze deiner miesen Laune eine schöne Erinnerung entgegen. Denk an etwas Schönes und versetze dich in die Stimmung hinein, wie es sich damals für dich angefühlt hat. Wenn dir nicht sofort eine Erinnerung in den Sinn kommt, dann krame in alten Fotos aus Urlauben und in Briefen von lieben Menschen. Werde nicht melancholisch, sondern erfreue dich daran, das alles erlebt haben zu dürfen.

5. Geh an die frische Luft

Das Gegenmittel zu Anspannung und flacher Atmung ist Bewegung in frischer Luft. Egal wohin du gehst, frische Luft tut dir gut und zu laufen entspannt dich. Wenn du dich bewegst, lockerst du dich und beginnst automatisch tiefer zu atmen. Mach dir bewusst, dass du lebendig bist und etwas bewegen kannst. Es steht dir frei, aktiv zu werden und Dinge zu ändern, die dich stören.

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6. Setz dich in Bewegung

Wenn du so richtig Dampf ablassen willst, dann powere dich aus. Sport entspannt deine verkrampften Muskeln. Mach deinen Lieblingssport und strenge dich an, bis du auf andere Gedanken gekommen bist. Durch die körperliche Belastung schüttet dein Körper Glückshormone aus und du bekommst erneutes Vertrauen in deine Leistungsfähigkeit.

7. Schlaf dich richtig aus

Falls du müde und überlastet bist, ist es höchste Zeit für eine Auszeit. Wenn du Erholung benötigst, bist du sowieso nicht leistungsfähig. Stöpsel dich aus, lass die digitale Welt außen vor und gönne dir einen Kurzurlaub fürs Gehirn. Denk nicht an Verpflichtungen oder daran, wer etwas von dir möchte. Denke nur an dich und verschaffe dir die Ruhe, die du brauchst.

8. Gönn dir ein Entspannungsbad

Je nach Tageszeit hilft dir auch eine erfrischende Dusche, um auf andere Gedanken zu kommen. Wasch dir die schlechte Laune vom Körper, tanke Energie und wage dich erfrischt an neue Aufgaben. Am Abend hilft dir ein warmes Bad, um den Tag loszulassen. Wenn du Zeit hast, dann verlängere die Auszeit und geh in die Therme. Das alles ist Nahrung für das Belohnungszentrum in deinem Gehirn.

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9. Höre deine Lieblingsmusik, singe und tanze

Im Auto, unter der Dusche oder in der Badewanne machst du es wahrscheinlich sowieso. Singe laut. Singen hilft gegen Trübsal! Du musst keine Madonna sein, um deinen Lieblingssong aus vollem Hals loszuschmettern. Wenn du die Gelegenheit hast, dann tanze dazu. Lass einfach los und befreie deine Seele. Es wirkt, garantiert.

10. Umgebe dich mit positiven Menschen

Wenn du selbst mies drauf bist, brauchst du nicht noch jemand, der seinen Schrott bei dir ablädt. Triff dich mit einer Freundin, die dich mit ihrer positiven Energie aufbaut und dich so nimmt wie du bist. Oder ruf jemand an, von dem du weißt, dass er meistens gut drauf ist. Nichts ist so ansteckend wie gute Laune! Du kannst sie irgendwann zurückgeben.

11. Lächle die schlechte Stimmung weg

So absurd es klingen mag, versuche zu lächeln, wenn du schlechte Laune hast. Du kannst deine seelische Verfassung allein dadurch beeinflussen, dass du deinen Mundwinkel nach oben ziehst. Das Gehirn lässt sich austricksen, weil es keinen Unterschied macht, aus welchem Grund du lächelst. Schon nach einer Minute schüttet es Glückshormone aus und du fühlst dich besser.

 

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