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Romantik pur: Die 13 schönsten Filmküsse aller Zeiten

Der Filmkuss ist seit seinem erstmaligen Erscheinen 1896 in dem Stummfilm The Kiss das romantischste Stilmittel der großen Versöhnung zweier sich liebender Menschen. Wir haben die 13 schönsten Leinwandküsse gesammelt, die dich dahinschmelzen lassen werden.
 

1. „William Shakespeares Romeo und Julia“ (1997)

mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes

William Shakespeares Romeo und Julia

Den zahlreichen Verfilmungen und Adaptionen zum Trotz, hat es Baz Luhrmann (Moulin Rouge) gewagt, Shakespeares Romeo und Julia in eine moderne Szenerie zu übersetzen. Romeo (Leonardo DiCaprio) und Julia (Claire Danes) verlieben sich bei einem Kostümball ineinander – ohne sich zu kennen. Liebe auf den ersten Blick also! Tragischerweise gehören die beiden Verliebten zu verfeindeten Familien, den Capulets und Montagues, die sich in der italienischen Stadt Verona seit geraumer Zeit einen blutigen Familienkrieg liefern. Julia versucht ihrer arrangierten Ehe zu entkommen, um mit Romeo zusammen sein zu können. Dieser waghalsige Versuch mündet in einer dramatischen Tragödie.
 


 

 

2. „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ (2008)

mit Kristen Stewart und Robert Pattinson

Twilight – Biss zum Morgengrauen

Was könnte aufregender und romantischer sein, als die verbotene Liebe zwischen einem Menschen und einem Vampir? Die Twilight-Saga und Romanreihe von Stephenie Meyer hat eine ganze Generation von jungen Leuten in Atem gehalten und die Verfilmungen von Catherine Hardwicke stehen den Romanen in nichts nach. Die hübsche Bella Swan (Kristen Stewart) findet sich nur schwer zurecht im verregneten Folks, wo sie fortan bei ihrem Vater wohnt. Als sie auf Edward Cullen (Robert Pattinson) trifft, ändert sich schlagartig alles. Kann die Liebe zwischen den beiden gut gehen?
 


 

 

3. „Dirty Dancing“ (1987)

mit Jennifer Grey und Patrick Swayze

Dirty Dancing

Die junge, hübsche Frances Houseman, aka „Baby“ (Jennifer Grey) verlebt ihre Ferien im Sommer 1963 mit ihrer Familie im Ferienort „Kellerman’s“. Bei einer Tanzshow lernt sie Johnny Castle (Patrick Swayze) kennen, der im Gegensatz zu Baby aus der Unterschicht stammt und für die scheinbar verwöhnte Göre zunächst wenig übrig hat. Bei einer Party kommen sie sich näher. Baby entdeckt nicht nur ihre Leidenschaft für das Tanzen, auch Johnny übt eine ungeahnte Anziehungskraft auf das junge Mädchen aus.
 


 

 

4. „My Girl – Meine erste Liebe“ (1991)

mit Macaulay Culkin und Anna Chlumsky

My Girl – Meine erste Liebe

Kinder der 90er werden sich an diese herzerweichende Liebesgeschichte von Howard Zieff zwischen der elfjährigen Vada Sultenfuss (Anna Chlumsky) und dem zurückhaltenden Thomas J. Sennett (Macaulay Culkin) erinnern. Vada, deren Vater mehr arbeitet, als sich mit den Problemen seiner heranwachsenden Tochter zu beschäftigen, freundet sich mit dem schüchternen Brillenträger Thomas an. Die Geschichte über eine junge Liebe nimmt aber eine unerwartete Wendung.
 


 

 

5. „Eyes Wide Shut“ (1999)

mit Nicole Kidman und Tom Cruise

Eyes Wide Shut

Stanley Kubricks letztes abgeschlossenes Meisterwerk handelt von einem jungen Promi-Arzt in New York – Wiliam Harford (Tom Cruise) – der mit seiner attraktiven Frau Alice (Nicole Kidman) ein luxuriöses Apartment in Manhattan bezieht. Beim gemeinsamen Rauchen eines Joints liefern sich beide einen bitteren Streit über Sex, Untreue und Eifersucht.
 


 

 

6. „Wie ein einziger Tag“ (2004)

mit Ryan Gosling und Rachel McAdams

Wie ein einziger Tag

Ein 84-jähriger Mann (James Garner) kommt in das Krankenzimmer seiner an Alzheimer leidenden Frau und liest ihr aus einem Buch vor, das die rührende Liebesgeschichte von Noah (Ryan Gosling) und Elli (Rachel McAdams) erzählt. Noahs und Ellis romantischer Kuss – in strömendem Regen an einem See – ist über Nacht zum Meilenstein geworden.
 


 

 

7. „Titanic“ (1997)

mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet

Titanic

In James Camerons Meisterwerk verlieben sich die adlige Rose Bukater (Kate Winslet) und der ärmliche Zeichner Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) allen Klassenwiderständen zum Trotz. Der erste Kuss am Bug der Titanic gehört zu den prominentesten und romantischsten der Filmgeschichte.
 


 

 

8. „Vom Winde verweht“ (1939)

mit Clark Gable und Vivien Leigh

Vom Winde verweht

Dieser absolute Filmklassiker beruht auf dem gleichnamigen Roman von Margaret Mitchell von 1936. Den historischen Hintergrund bildet der amerikanische Bürgerkrieg. Die bildhübsche Scarlett O’Hara (Vivien Leigh) ist unsterblich in den blonden, anständigen Ashley Wilkes (Leslie Howard) verliebt, der unglücklicherweise mit ihrer Cousine Melanie verheiratet ist. Ausgerechnet auf deren Hochzeit lernt Scarlett den skandalträchtigen Bad Boy Rhett Butler (Clark Gable) kennen. Wen liebt Scarlett wirklich?
 

 
 

9. „Susi und Strolch“ (1955)

Susi und Strolch

Eine romantische Liebesgeschichte zwischen einem Hund und einer Hündin? Im Disney-Universum ist es möglich. Die süße Romanze zwischen dem Straßenhund Strolch und der gehobenen Cocker-Spaniel-Lady ist ein Urgestein der Zeichentrick-Romanzen.
 


 

 

10. „Spider-Man“ (2002)

mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst

Spider-Man

Für unauffällige Nerds ist es nicht leicht, beachtet zu werden. Peter Parker (Tobey Maguire) entwickelt nach dem Biss einer mutierten Spinne Superkräfte und kann sich so nicht nur gegen die Hänseleien seiner alten Peiniger wehren und das New Yorker Verbrechen bekämpfen, sondern er rettet auch die von ihm verehrte Mary Jane (Kirsten Dunst) und kommt ihr näher. Als der grüne Kobold (Willen Dafoe) sein Unwesen treibt, wird es für beide brenzlig.
 


 

 

11. „Casablanca“ (1942)

mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman

Casablanca

Richard „Rick“ Blaine (Humphrey Bogart) betreibt das Café Americaine in Casablanca, wo sich im Zweiten Weltkrieg Menschen aus ganz Europa treffen, um von dort aus nach Amerika zu fliehen. Rick trifft dort Ilsa Lund (Ingrid Bergman) wieder, mit der er eine Affäre in Paris hatte – doch Ilsa befindet sich in Begleitung des Widerstandskämpfers Victor Laszo (Paul Henreid). Auf Grundlage dieser Dreiecksbeziehung entspinnt sich die Handlung um Liebe, Abenteuer, Krieg und Abschied. Ein zeitloser Klassiker.
 


 

 

12. „Brokeback Mountain“ (2006)

mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal

Brokeback Mountain

Ergreifende Liebesgeschichten müssen sich nicht nur zwischen Mann und Frau abspielen. Den Beweis dafür liefert Ang Lees Drama über die Liebesgeschichte zwischen den Cowboys Ennis (Heath Ledger) und Jack (Jake Gyllenhaal), deren Verhältnis im konservativen Wyoming Widerstände hervorruft.
 


 

 

13. „Frühstück bei Tiffany“ (1962)

mit Audrey Hepburn und George Peppard

Frühstück bei Tiffany

Holly Golighty (Audrey Hepburn) ist ein originelles Partygirl, veranstaltet dekadente Feiern in der Kulturmetropole New York und lässt sich von Männern umgarnen. Als sie auf den erfolglosen Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) trifft, beginnt sie ihren von Oberflächlichkeiten geprägten Lifestyle zu überdenken. Mit viel Humor und Romantik ist Blake Edwards ein Filmklassiker gelungen, der unbedingt gesehen werden muss.
 


 

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Fotos: Tobis-Melodiefilm GmbH; Splendor Films; Warner Bros.; Sony Pictures; Twentieth Century Fox; The Walt Disney Company; Summit Entertainment; Metropolitan FilmExport

Studien belegen: Schönere Haut durch Mandelsäure

Studien belegen: Schönere Haut durch Mandelsäure

Wenn du das Wort „Säure“ hörst, denkst du zunächst an alles andere als an einen Beauty-Helfer? Verständlich, denn verbinden wir mit dem Begriff doch eher ätzende Eigenschaften. Dabei findet Fruchtsäure, insbesondere wegen ihrer exfolierenden Eigenschaft hingegen schon seit langem Verwendung in der Hautpflege – so sind z.B. Zitronen-, Apfel-, Milch-, Glycol- und Mandelsäure fester Bestandteil der Branche. Die milden Fruchtsäuren lösen auf sanfte Weise Hautzellen ab, klären und glätten zudem die obere Hautfläche, während sie weiter unten die Produktion von Kollagen anregen. Vor allem Mandelsäure wird wegen ihrer hinzukommenden antibakteriellen Eigenschaft und besonderen Pflege gerne verwendet.
 

Studien belegen Wirkung

Aus einer dreijährigen Studie unter der Leitung des amerikanischen Dermatologen Mark Tyalor, bei der die Wirkung von Produkten mit ca. zehn Prozent Anteil an Mandelsäure auf der Gesichtshaut getestet wurde, ging hervor, dass bei regelmäßiger Anwendung Mandelsäure das Hautbild in kurzer Zeit verfeinert und Falten sowie Narben und Pigmentflecke verringert.

Denn durch die regelmäßige Verwendung von Produkten mit einem Mandelsäure-Anteil von zehn Prozent konnten Melanin-Einlagerungen in der Haut aufbrechen, wodurch die dunklen Flecken aufgehellt wurden und ein hauttonausgleichender Effekt zustande kam.

 

Das Besondere an Mandelsäure

Im Vergleich zu anderen Fruchtsäuren ist Mandelsäure für die Haut besonders gut verträglich, da ihre Moleküle größer sind, wodurch sie langsamer und gleichmäßiger in die Haut eindringen. Sie gelangen so auch in die unteren Hautschichten und beugen dadurch selbst bei empfindlicher Haut Irritationen vor. Die beste Verwendung findet Mandelsäure in Seren, Peelings und Reinigungsprodukten.
Aber auch in der Medizin kommt Mandelsäure wegen ihrer antibiotischen Wirkung zum Einsatz, da sie den Bakterien die Grundlage für ihr Wachstum, sprich: überschüssiges Hautfett, entzieht.

 

 

Foto: CoffeeAndMilk / Getty Images

Skyr: Warum der Superquark aus Island so gesund ist

Skyr: Warum der Superquark aus Island so gesund ist

Island, die kleine Vulkaninsel im Polarmeer, war bisher eher für heiße Quellen, zottelige Ponys mit fünf Gängen und in die Atmosphäre geschleuderte Vulkanasche bekannt. Doch nun macht sie mit einem kulinarischen Trend von sich reden: Skyr, einer Frischkäsezubereitung, die an Magerquark oder Schichtkäse erinnert. Der Legende nach sollen die Wikinger Skyr im neunten Jahrhundert von Norwegen nach Island gebracht haben. So machten sie Milch für den langen, strengen Winter haltbar. Selbst in der isländischen Märchenwelt findet Skyr Erwähnung: Wenige Tage vor Weihnachten kommt der Skyrgámur, zu Deutsch „Skyrfesser“, der achte von 13 Weihnachtstrollbrüdern, aus seiner Höhle in den isländischen Bergen und beschenkt artige Kinder. Anders als der Weihnachtsmann freut er sich aber nicht über ein Glas Milch und einen Teller Kekse, sondern über eine kleine Portion Skyr, die für ihn bereitgestellt wird.
 

Viel Eiweiß und wenig Kalorien: Skyr ist das ideale Fitness-Food

Skyr erinnert geschmacklich an Joghurt, obwohl er von festerer Konsistenz ist. Es handelt sich jedoch, wie bei dem in Deutschland beliebten Quark, um ein Frischkäseprodukt. Während er früher aus roher Schafsmilch hergestellt wurde, wird kommerzieller Skyr mittlerweile aus entrahmter Kuhmilch produziert, die erst auf 75°C erhitzt und dann auf 40°C heruntergekühlt wird. Dann werden Bakterienkulturen und Lab zugefügt. Die Mischung wird schließlich an einem warmen Ort stehengelassen, bis sie ausflockt und fester wird. Anschließend lässt man sie, ähnlich wie griechischen Joghurt, abtropfen, um die Molke zu entfernen und ein cremigeres Produkt zu erhalten.

Früher stellte jeder isländische Bauer sein eigenes Skyr her und verwendete anstatt der Bakterienkulturen einen Rest des Skyrs aus der letzten Produktion. Mittlerweile hat sich Selfoss zur Hochburg der Skyrindustrie entwickelt.

Skyr enthält bis zu 11 % Eiweiß, aber nur 0,2 bis 0,5 % Fett und 66 Kalorien pro 100 Gramm, was ihn zum idealen Nahrungsmittel für fitnessbegeisterte Menschen und solche, die sich bewusst ernähren wollen, macht. Außerdem enthält er 150 mg Kalzium pro 100 Gramm, was 15 % des Tagesbedarfs eines Erwachsenen deckt. Der hohe Proteingehalt unterstützt den Muskellaufbau im Training und hält lange satt.

 

 

Süß oder herzhaft: Skyr passt sich deinem Geschmack an

In Island wird Skyr traditionell entweder mit ein wenig Zucker bestreut oder aber mit einheimischen Früchten, wie zum Beispiel wilden Heidelbeeren, angerichtet. Sein milder, frisch-säuerlicher Geschmack eignet sich aber ausgezeichnet sowohl für süße als auch herzhafte Zubereitungen.

Aus Skyr lassen sich tolle Brotaufstriche herstellen. Versuche einmal, ihn mit frischen Kräutern zu würzen, einen Löffel körnigen Senf hineinzurühren oder ein mit Skyr bestrichenes Brot mit Olivenöl zu beträufeln und mit Meersalz und grobem Pfeffer zu bestreuen. Skyr passt ausgezeichnet zu den meisten Obstsorten, ob als Obstsalat oder als Kompott. Auch ein paar Löffel Marmelade ergeben in den Skyr gerührt einen köstlichen Snack.

Darüber hinaus lassen sich auch köstliche Milkshakes mit Skyr herstellen. Hierfür wird etwas Skyr mit Milch oder Wasser und beispielsweise Himbeeren im Mixer püriert und nach Geschmack gesüßt.

Wir lieben Skyr ganz besonders mit frischen Früchten der Saison und Granola – Knuspermüsli nach amerikanischer Art – für ein gesundes Frühstück, das lange satt macht und für Energie sorgt.

 

Foto: Westend61 / Getty Images

Diese 10 Übungen verbrennen mehr Kalorien als Joggen

Diese 10 Übungen verbrennen mehr Kalorien als Joggen

Joggen zählt ohne Zweifel zu den beliebtesten Sportaktivitäten Deutschlands. Wenn du aber mit Sport so viel wie mögliche Kalorien verbrennen möchtest, ist Laufen nicht die effizienteste Methode. Denn im Durchschnitt verbrennen wir dabei nur 10 Kalorien pro Minute.

Um schnell Fett zu verbrennen, gibt es deutlich effektivere Workouts. Wir haben zehn Sportarten zusammengestellt, die nicht nur wahre Fatburner, sondern auch viel abwechslungsreicher als eintöniges Joggen sind, deine Ausdauer und allgemeine Fitness trainieren und dir außerdem dabei helfen, Stress zu reduzieren.

1. HIIT-Training

HIIT-Training

Zur schnellen Kalorienreduzierung ist Joggen deshalb nicht optimal, weil sich der Körper gerade bei einem moderaten Lauftempo beziehungsweise bei einem gleichbleibenden Tempo relativ schnell an diese Belastung gewöhnt und die Stoffwechselprozesse dementsprechend angepasst werden. Dagegen ist hochintensives Intervalltraining, kurz auch HIIT genannt, das perfekte Fettverbrennungs-Workout. Denn bei dieser Trainingsmethode wechseln sich intensive Belastungen mit regelmäßigen Pausen ab. Beispielsweise moderates Joggen mit Zwischensprints, Kniebeugen oder Liegestützen. So wird dein Körper aus seiner Komfortzone geholt. Außerdem verbrennst du zusätzlich und durch den hohen Nachbrenneffekt auch noch eine gewisse Zeit nach dem Training Fett. Ein ideales Programm für Anfänger ist: 10 Minuten lockeres Laufen, dann 5 kurze Sprints à 30 Sekunden, dazwischen jeweils 2 Minuten Dauerlauf-Tempo und im Anschluss wieder 10 Minuten locker weiterlaufen.

2. Tauwerfen („Rope-Training“)

Tauwerfen

Für eine maximale Fettverbrennung bietet sich zudem eine Art von Tauwerfen an. Das Schlagen und das Schwingen der schwergewichtigen Taus lässt nicht nur die Fettzellen in Windeseile schmelzen, sondern fördert gleichzeitig auch noch Kraft und Gleichgewicht. Wenn du mit den Tauseilen Wellen wirfst, kannst du sogar pro Minute schon 10,5 Kalorien verbrennen. Weil du mit dieser Methode deinen Oberkörper extrem forderst, ist das Rope-Training auch fördernd für einen fitteren Gesamtzustand und gilt zudem als die ideale Ergänzung zu den meisten Ausdauerdisziplinen. Angeboten wird diese Trainingsmethode in immer mehr Fitnessstudios, aber lässt sich auch ganz einfach zu Hause oder in einem Park durchführen.

3. Burpees

Burpees

Burpees bedeutet eine Mischung aus Liegestützen und Squat Jumps. Wenn du diese Übung korrekt ausführst, ist auch sie ein idealer Weg, um in kurzer Zeit viel überschüssiges Fett loszuwerden. Einer Studie zufolge verbrennt ein 90 Kilogramm schwerer Mann fast 1,5 Kalorien pro Burpee. Für den Anfang raten wir dir zehn Wiederholungen in einer Minute. Solltest du die Burpees eine Stunde lang durchhalten können, würdest du ungefähr 900 Kalorien vernichten. Oder du startest mit unserer 30 Tage Burpee Challenge!

4. Tanzen

Tanzen

Immerhin bis zu 400 Kalorien wirst du auch durch eine Stunde tanzen los. Natürlich musst du dabei mehr als nur deine Füße bewegen und solltest schon ordentlich ins Schwitzen geraten. Im Sportclub oder in einer Tanzschule wirst du Spaß haben und dich nebenbei und bei guter Musik auch noch schön entspannen.

5. Klettern

Klettern

Diese Aktivität ist nicht nur ein toller Fettburner, sondern dazu noch ein abwechslungsreiches und herausforderndes Training. Je nach Intensität kannst du 400 bis 600 Kalorien pro Stunde verbrennen. Wenn du Höhenangst haben solltest und dich nicht an eine Felswand oder in die Kletterhalle traust, raten wir dir zum Bouldern. Das ist ein Klettern in Absprunghöhe, das aber dennoch alle Voraussetzungen erfüllt, um in wenig Zeit überschüssige Kilos loszuwerden.

6. Inline-Skating

Inline-Skating

Kalorienmäßig unterschätzt wird von vielen das Inline-Skaten. Dabei werden zahlreiche Muskelgruppen des Körpers intensiv trainiert und kann eigentlich als Ersatzsport für das Joggen angesehen werden. Ganz wichtig sind allerdings die richtige Ausrüstung und viel Aufmerksamkeit, wenn du dich so im Straßenverkehr bewegen solltest. Benutze zum Inline-Skaten besser große Parkplätze außerhalb der Geschäftszeiten und gepflasterte Wander- und Radwege.

7. Rudern

Rudern

Eine unglaubliche Menge an Fett und bis zu 682 Kalorien pro Stunde kannst du auch beim Rudern verlieren. Diese Aktivität ist eine der intensivsten und wirkungsvollsten Methoden, die du in dein regelmäßiges Trainingsprogramm aufnehmen solltest, weil gleichzeitig auch dein Oberkörper ideal beansprucht wird. Wichtig ist beim Rudern allerdings die richtige Technik, sonst drohen Verletzungen im Rückenbereich. Besonders dann, wenn am Ende eines Ausdauertrainings die Kondition und die Konzentrationsfähigkeit nachlassen.

8. Boxen

Boxen

Auch in einem Boxring kannst du schon mal bis zu 720 Kalorien in einer Stunde weghauen. Selbst in der softeren Variante, dem Kickboxen, verbrauchst du bis zu 580 Kalorien. Weil fast alle Muskelgruppen bei dieser Sportart gefordert sind, ist Boxen aber auch ein genereller Fitmacher und sieht einfach mega-cool aus.

9. Fahrrad fahren

Radfahren und Spinning

Auch der Radweg zur Arbeit und wieder zurück kann ein richtiger Fettkiller sein, vor allem, wenn du ab und zu einen Sprint einbauen kannst oder einen kleinen Berg hochfahren musst. Richtig anstrengend, aber dementsprechend effektiv ist auch das Spinning im Fitnessstudio. Dabei schaffst du knapp 700 Kalorien in einer Stunde weg und bekommst zusätzlich toll geformte Beine.

10. Seilspringen

Seilspringen

Unser letzter Tipp ist eine Aktivität, die du wahrscheinlich schon als Kind gemacht hast, aber die du auch heute noch kinderleicht und eigentlich überall ausführen kannst: das Seilspringen. Bei einem moderaten Tempo, das heißt bei ungefähr 100 – 120 Sprüngen pro Minute, werden immerhin 13 Kalorien verbrannt und natürlich dementsprechend mehr, wenn du schneller springst. Auch beim Seilspringen beanspruchst du die Muskeln stärker als beim Laufen und trainierst gleichzeitig deinen Gleichgewichtssinn und dein Koordinationsvermögen. Als Daumenregel gilt: Zehn Minuten Seilspringen bringen genauso viel wie 30 Minuten Joggen. Und: die Ausrüstung ist supergünstig!
Wir sind uns sicher, dass wenigstens eine dieser zehn Übungen auch dem größten Sportmuffel Spaß machen wird. Also dann: Ran an den Speck!

 

Top 5 Sportarten mit dem größten Kalorienverbrauch

 

Foto: Michael Goldman; Robert Decelis Ltd; gilaxia; LeoPatrizi; kovaciclea; andresr; Daniel Grill; PeopleImages; Cecilie_Arcurs; sanjeri; Dave and Les Jacobs/Kolostock / Getty Images

Get the British Look! Von Kleidung über Accessoires bis zu Möbeln – das macht einen „klassischen“ Briten aus

Get the British Look!

Passend zum Herbst und inspiriert von dem leidenschaftlichen Kinofilm MEINE COUSINE RACHEL, mit den britischen Schauspielern Rachel Weisz und Sam Claflin in den Hauptrollen, haben wir uns ein paar Looks und Wohn-Designs überlegt, mit denen du dir das Brit-Feeling direkt von der Leinwand holen kannst.

Mit einem klassischen Trenchcoat, wetterfesten Chelsea Boots oder einer viktorianisch anmutenden Rüschen-Bluse kannst du den Brit-Chic in deinen modischen Alltag integrieren.

Aber auch im Bereich Living kannst du dir von den Briten ein paar Details abgucken und mit den richtigen Stücken dir den britischen Landhausstil in deine eigenen vier Wände holen. Chesterfield-Möbel und Ohrensessel im Stil des 16. Jahrhunderts sind dabei die Schlüsselworte – sie sind zeitlos und absolute Interior-Eyecatcher.

Bluse mit Spitzenkragen
Bluse mit Spitzenkragen
Kissenhülle mit Fransen
Kissenhülle mit Fransen

 

 

Sofa Oxford 2-Sitzer Napalon
Sofa Oxford 2-Sitzer Napalon
Hängelampe Gioiello Kristall Clear 14er
Hängelampe Gioiello Kristall Clear 14er

 

 

Holz-Kaminumrandung
Holz-Kaminumrandung
Ohrensessel Brighton
Ohrensessel Brighton

 

Fotos: Christian Vierig / Getty Images; 20th Century Fox Deutschland; otto.de; kare.de; dekoria.de

Wie du dich aus der Perfektionismus-Falle befreien kannst

Wie du dich aus der Perfektionismus-Falle befreien kannst

„Die perfekte Frau ist eine gute Mutter, macht Karriere, erledigt den Haushalt, treibt Sport, ernährt sich gesund, ist schlank und sieht immer top hergerichtet aus.“ So zumindest ist das Bild, das sich viele Frauen ausmalen und von dem sie glauben, ihm entsprechen zu müssen. Vermutlich kennst du auch das Gefühl, perfekt sein zu wollen, doch was sind die Ursachen dafür?

 

Das Gefühl, perfekt sein zu wollen und die Beweggründe

Wer als Kind gute Noten bekommt, wird gelobt, wer als Erwachsener befördert wird, bekommt Anerkennung – und wer wünscht sich nicht Anerkennung aufgrund von guten Leistungen? Daraus entsteht jedoch häufig ein fataler Irrtum: Es reicht nicht aus, nur genauso gut zu sein wie andere, du musst besser sein! Du beginnst damit, deinen Wert an deinen Leistungen zu messen und nur dann, wenn du besser bist als alle anderen, bist du etwas wert und wirst von allen geschätzt – ein Irrglaube.

 

Das Hamsterrad: Ein Kampf, den du nicht gewinnen kannst

Ein unbekannter Autor hat einmal gesagt: „Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.“ Frei nach „immer höher, immer schneller und immer weiter“ versuchen Menschen, die zum Perfektionismus neigen, auch andere Menschen zu beeindrucken, unabhängig davon, ob sie sie schätzen oder nicht. Besonders deutlich wird das am Vorgesetzten-Angestellten-Verhältnis. Wen möchtest du eigentlich beeindrucken und welches Ziel gedenkst du einmal zu erreichen, wenn die Anforderungen, die dein Vorgesetzter an dich hat, mit jedem Schritt den du tust, in immer weitere Ferne rücken? So verhält es sich mit allem im Rahmen des Perfektionismus. Nichtsdestotrotz gibt es auch Bereiche, wo Perfektionismus Vorteile mit sich bringt.

 

Gute und schlechte Perfektion

Perfektionismus ist immer dann angebracht, wenn du an dir selbst arbeiten, die Messlatte für dich selbst und nicht für andere höher legen möchtest. Kurzum: Wenn du an dir als Mensch und als Persönlichkeit arbeiten möchtest. Perfektion ist immer dann schlecht, wenn sie zum Ziel hat, anderen zu gefallen oder Beachtung zu erhaschen.

 

Negative Folgen von Perfektionismus

Dem Perfektionismus zu erliegen bedeutet Stress und der geht häufig mit Schlafmangel einher, mit Kopfschmerzen und anderen körperlichen Gebrechen. Auch ein allgemeines Unwohlsein kann sich einstellen, was wiederum auf deine Psyche drückt, denn wer körperlich nicht fit ist, kann auch keine perfekten Leistungen vollbringen, nicht wahr? Musst du aber auch gar nicht.

 

Was du gegen den Perfektionismus tun kannst

Es gibt viele Fragen, die du dir stellen kannst, um einen Weg aus der Perfektionismus-Falle zu finden. Die Gefahr besteht allerdings darin, dass du dabei womöglich ebenso perfektionistisch vorgehst wie bei allen anderen Herausforderungen auch. Die Aufgabe an dieser Stelle heißt daher nicht „Dank Perfektionismus raus aus dem Perfektionismus“, sondern nur „Finde den Weg hinaus aus dem Perfektionismus“. Wir zeigen dir sieben Schritte, wie:
 

1. Schriftlich festhalten: In welchen Bereichen bist du Perfektionistin?

Gehe gedanklich einmal deinen Alltag durch und notiere dir, bei welchen Aufgaben, die sich dir stellen, du perfektionistisch bist. Das bringt dir den Vorteil, dass du dir klar vor Augen führen kannst, an welchen Stellen Perfektionismus eigentlich total überflüssig ist.
 

2. Welche Gründe hast du für deinen Perfektionismus?

Frage dich anschließend anhand deiner Liste, warum du diese Aufgaben mit größter Perfektion angehst. Diese Frage zielt auf das Verhältnis von bereits genannter guter und schlechter Perfektion ab. Tust du dir mit dieser Perfektion einen Gefallen oder möchtest du es für andere perfekt haben, um wiederum Anerkennung zu bekommen?
 

3. Was bringt dir dein Perfektionismus?

Mit Blick auf deine Liste: Was bringt dir der Perfektionismus für jeden einzelnen Punkt? Wächst du selbst daran, wenn du deine Aufgaben perfekt erledigst oder dient dein Perfektionismus vielmehr dem Wohlstand anderer Menschen? Bringt dir die Anerkennung anderer Menschen etwas?
 

4. Was musst du an deiner Denkweise ändern?

Seine eigene Denkweise zu ändern ist sehr schwierig, deshalb könntest du Freunde oder Familienmitglieder befragen, wie sie mit bestimmten Aufgaben umgehen und vor allem wie sie damit umgehen, wenn sie diese Aufgaben nicht perfekt erledigt haben. Führe dir anhand ihrer Antworten vor Augen, dass einen Fehler zu machen nicht bedeutet, eine komplette Versagerin zu sein. Niemand macht seine Aufgaben zu hundert Prozent gut und wir alle lernen aus unseren menschlichen Fehlern; begreife sie als Chancen!
 

5. Wo ist Perfektionismus angebracht und wo nicht?

Um diese Frage anhand deiner Liste beantworten zu können, kannst du dir eine weitere Frage stellen und zwar: Wenn ich eine Aufgabe weniger sorgfältig ausführe, hat das dann negative Konsequenzen für mein privates oder berufliches Leben? Wenn du diese Frage mit „nein“ beantworten kannst, weißt du schon, dass diese Aufgabe keinen Perfektionismus von dir verlangt.
 

6. Kannst du an bestimmte Aufgaben lockerer herangehen?

Wenn du erst einmal damit angefangen hast, an manche Aufgaben weniger perfektionistisch heranzugehen, wird sich dein schlechtes Gewissen voraussichtlich sehr schnell zu Wort melden. Das ist ein Problem, das quasi unumgehbar und nur mit viel Übung zu bewältigen ist. Nimm dir heraus, bei manchen Aufgaben öfter etwas ungenauer zu sein und du wirst schnell merken, dass dir genau das sehr guttun wird.
 

7. Wie kannst du dein Selbstwertgefühl steigern?

Das ist wohl die schwierigste aller Fragen, denn wenn du als Perfektionistin davon ausgehst, dass nur wer keine Fehler macht auch ein fehlerfreier Mensch ist, wirst du dich selbst nicht schätzen lernen. Lerne deshalb, entspannter mit Fehlern umzugehen. Ein „Das hätte jedem passieren können!“ ist keine Ausflucht vor dem eigenen Versagen, sondern eine Wahrheit. Führe dir vor Augen, dass du mitsamt deiner Fehler immer noch ein liebenswerter Mensch bist und vergiss nicht: Du kannst es nicht allen Recht machen.
 

Fazit

Einen Weg aus der Perfektionismus-Spirale zu finden ist nicht einfach, aber machbar. Auch wenn du dich der schwierigen Aufgabe stellen musst, deine Denkweise zu ändern, wirst du diese Aufgabe (vermutlich naturgemäß perfektionistisch) durch viel Übung bewältigen können. Schließlich ist es auch die Übung, die den „Meister“ macht, also versuche demnächst einfach anhand der o. g. Schritte ganz meisterhaft un-perfektionistisch zu sein.

 

Foto: CoffeeAndMilk / Getty Images

Warum Stille für unser Gehirn so wichtig ist

Warum Stille für unser Gehirn so wichtig ist

Die Welt, in der wir leben, ist eine sehr hektische und laute. Auf der Straße tobt der Verkehr, im Fernsehen wirst du durch permanente Werbung zum Kauf eines Produkts animiert und beim Gang in den Supermarkt beschallen dich Musik, klapprige Einkaufswägen und das Gerede anderer Menschen. Einen Ort der Stille zu finden wird immer schwieriger, dabei ist genau das für deine Gesundheit von enormer Bedeutung. Wir zeigen dir, warum.

Deshalb ist es so schwierig, Stille zu finden

Stille versteckt sich nicht, vielmehr sind es die Menschen, die sich vor ihr verstecken. Es bedarf Stärke und Mut, die Rastlosigkeit aufzugeben und sich der Ruhe zu stellen, während alle anderen Menschen in Hektik und Stress ihren Alltag zu bewältigen versuchen. Indem du dich ihnen mit deiner Ruhe entgegenstellst, gibst du ihnen den Rhythmus vor und unternimmst den Versuch, ihre Welt etwas zu „entschleunigen“. Du lädst sie dazu ein, sich auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Anders zu sein als die meisten Menschen erfordert Selbstvertrauen, deshalb ist es so schwer, Stille zu finden. Die meisten haben Angst vor ihr.

Warum Stille für dein Gehirn so wichtig ist

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum du deinem Gehirn auch einmal eine akustische Auszeit gönnen solltest. Neben dem Effekt der plötzlichen Entspannung, die eintritt, wenn es dir gelingt dich voll und ganz der Stille zu widmen, treten noch zahlreiche weitere positive Aspekte auf, die dafür sprechen, regelmäßig einen ruhigen Ort aufzusuchen und abzuschalten.

Stille nimmt Anspannung und lindert Stressgefühle

In deutschen Medien hörst du ständig von Klagen über die Luftverschmutzung durch Kohlenstoffdioxid, doch hast du irgendwann einmal von jemandem gehört, der sich über Luftverschmutzung durch Lärm moniert hat? Vermutlich hast du deshalb noch nichts davon gehört, weil Luftverschmutzung durch Lärm nicht die natürlichen Ressourcen der Erde beeinflusst, sondern „nur“ den Menschen. Nachweislich verursacht Lärm nämlich Stress. Laute Umwelteinflüsse setzen in deinem Gehirn die sogenannte Amygdala in Gang, die wiederum mehr und mehr Stresshormone, das Cortisol, freisetzt. Die Folge sind Stressgefühle, Anspannung und im schlimmsten Fall Krankheiten wie beispielsweise Burnout. Dem gegenüber steht die Stille. Es reichen bereits zwei Minuten Lautlosigkeit am Tag, um deinem Gehirn eine Auszeit zu geben und sich zu entspannen. Und so ganz nebenbei senkt regelmäßige Stille auch noch den Blutdruck.

Regeneration der Sinne

Deine Ohren sind permanent auf Empfang ausgerichtet und das ist ein Problem. Allerdings ist das ein Problem aller Ohren und nicht nur deiner. Sie nehmen rund um die Uhr Geräusche auf, leiten sie an dein Gehirn weiter und dieses stuft die Geräusche dann ein. Nähert sich ein Auto? Schreien die Kinder auf dem Spielplatz vor Freude oder Angst? Diese Vorgänge kannst du nicht bewusst kontrollieren, selbst im Schlaf und mit Ohrstöpseln arbeitet dieses System weiter. Umso erfrischender ist es für deine Ohren und dein Gehirn, wenn du bewusst einen Ort aufsuchst, an dem es absolut still ist. Es wird dir wie eine Erfrischung vorkommen und deine Sinne regenerieren.

Kreativitäts – und Konzentrationssteigernd

Der Mensch ist, wozu ihn die Erfahrung gemacht hat und in manchen Situationen ist es erforderlich auf ebendiese Erfahrung zurückzugreifen, um beispielsweise Lösungsideen für neue Aufgaben zu entwickeln. Das ist allerdings kaum möglich, wenn dein Gehirn ständig von außen stimuliert wird. Erst dann, wenn du an einem Ort der Stille bist, völlig ohne äußere Reize wie Lärm oder Gerüche, kann sich dein Gehirn lossagen und aus dem emotionalen Vollen schöpfen. Dieser dann erreichte Zustand nennt sich auch „Ruhezustandsnetzwerk“ (Default Mode Network) und bezeichnet Hirnregionen, die nur dann arbeiten, wenn du in einer Situation völliger Reizlosigkeit bist. In anderen Worten: Setzt du dich einmal an einen ruhigen, nicht überrannten Platz im Park, an dem Ruhe herrscht, wirst du feststellen, dass dir womöglich Antworten auf Fragen kommen, die du dir schon längere Zeit gestellt hast.

Gehirnzellenwachstum

Der deutsche Schriftsteller Paul Keller schrieb einst: „Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille“ und stellte damit eine Behauptung auf, die sich Jahre später bewahrheiten sollte. Gehirnzellen wachsen in der Stille. Ergeben hat das eine Studie aus dem Jahr 2013, die eigentlich einen ganz anderen Unterschied herauskristallisieren wollte. Stattdessen stellte sie fest, dass zwei Stunden Lautlosigkeit am Tag die Hirnregion wachsen lassen, die dafür zuständig ist, dass du Dinge verstehen, lernen und dir merken kannst. Gemeint ist der Hippocampus. In anderen Worten: Stille lässt es nicht nur zu, dass du dich besser konzentrieren kannst, sie macht dich gewissermaßen auch schlau.

Wie die Stille finden?

Es ist kein Hexenwerk Stille zu finden. Nimm dir einfach jeden Tag eine gewisse Zeitspanne, die dein Tagesplan verkraftet. Je mehr, desto besser ist es natürlich für deinen Körper und deinen Geist. Idealerweise liegt diese Zeit in den Morgen- oder Abendstunden, wo nicht sehr viel los ist. Suche dir dann einen Platz, an dem es absolut still ist. Dieser Ort kann dein Balkon sein, wenn er nicht gerade zu einer Hauptstraße hinaus zeigt. Es kann aber auch eine Parkbank sein, ein Plätzchen im Wald oder dein Sofa im Wohnzimmer. Wenn du Sorge hast, deine Ruhe könnte jäh gestört werden, suche einen Ort auf, an dem Ruhe vorgeschrieben ist wie z. B. eine Bibliothek. Welches Plätzchen du dir auch immer suchst, nimm dir die Zeit, jeden Tag ein paar Minuten in völliger Stille zu verbringen und einfach nichts zu tun.

Foto: Dave and Les Jacobs / Getty Images

Wie du mit Schmerzen die richtige Schlafposition findest

Wie du mit Schmerzen die richtige Schlafposition findest

Wenn man bedenkt, dass jeder Mensch ein Drittel seiner ganzen Lebenszeit mit Schlafen verbringt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Art, wie man schläft, einen starken Einfluss auf das eigene körperliche und geistige Wohlbefinden hat. Je nach Schlafposition kann die Gesundheit positiv oder negativ beeinflusst und Schmerzen gelindert oder verstärkt werden. Wir haben die Empfehlungen von Spezialisten zu den besten Schlafpositionen bei verschiedenen Schmerzzuständen zusammengefasst:

Schulterschmerzen

Schlafposition Schulterschmerzen

Falls du während oder nach dem Schlafen an Schulterschmerzen leidest, ist die beste Schlafposition für dich die Rückenlage. Dabei verteilt sich das Körpergewicht gleichmäßig und es entsteht kein Druck auf ein bestimmtes Körperteil. Als Kopfunterlage ist dabei am besten ein dünnes Kopfkissen geeignet (besonders vorteilhaft wäre ein orthopädisches Kissen). Wenn du nun noch ein zweites Kissen auf deinem Bauch platzierst und die Arme darum legst, sind deine Schultern bestmöglich entlastet. Falls du nicht gerne auf dem Rücken schläfst, kannst du dich auf die Seite legen, auf der deine Schulter nicht schmerzt. Ziehe dabei die Beine leicht zum Bauch hoch und stecke dir ein Kissen zwischen die beiden Knie. Vermeide bei Schulterschmerzen mit der Hand unter dem Kopf zu schlafen, da diese Position die Schulter in eine unnatürliche Lage versetzt. Auch am Bauch solltest du besser nicht liegen, weil die Schultern dabei ungünstig ausgerichtet sind.

 

Rückenschmerzen

Schlafposition Rückenschmerzen

Auch bei dieser Art von Schmerzen ist die beste Schlafposition auf dem Rücken. Es ist hierbei besonders wichtig, die natürliche Wirbelsäulenkrümmung zu begünstigen, wobei ein Kissen unter den Knien helfen kann. Lege zusätzlich ein kleines zusammengerolltes Handtuch zur Entlastung unter das Kreuz. Schläfst du lieber in der Seitenlage, dann ziehe am besten deine Beine etwas zur Brust und platziere ein Kissen zwischen deinen Knien. Das Schlafen auf dem Bauch belastet den Rücken und sollte daher vermieden werden. Ist für dich jedoch keine andere Position möglich, kannst du ein Kissen unter den unteren Bauch und das Becken schieben, um die Belastung zu verringern. Auch solltest du bei Rückenschmerzen auf eine eher härtere Matratze zurückgreifen.

 

Nackenschmerzen

Schlafposition Nackenschmerzen

Um den Nacken gut zu stützen, schläfst du am besten in Rückenlage mit einem Kissen unter dem Kopf und einem unter jedem Arm. Zusätzlich kann ein kleines, eingerolltes Handtuch unter dem Nacken helfen. In der Seitenlage solltest du darauf achten, dass die Höhe des Kopfkissens in etwa der Breite deiner Schulter entspricht, um den Nacken in einer natürlichen Position zu halten. Die Bauchlage ist auch bei dieser Art von Schmerzen nicht zu empfehlen, da es den Nacken sehr belastet, wenn der Kopf die ganze Nacht zu einer Seite gewendet ist. Solltest du dich doch entscheiden auf der Seite zu schlafen, benutze ein möglichst dünnes Kissen. Auch in den anderen Schlafpositionen ist besonders bei Nackenschmerzen auf die Art des Kissens zu achten. Am besten eignen sich Rollen oder orthopädische Kissen.

 

Sodbrennen

Schlafposition Sodbrennen

Wirst du regelmäßig von Sodbrennen geplagt, solltest du am besten auf deiner linken Seite schlafen. Diese Position begünstigt das Zurücklaufen der Magensäure aus der Speiseröhre, wodurch die Schmerzen vermieden werden.

 

Schmerzende Beine

Schlafposition Schmerzende Beine

Die Ursache für Schmerzen in den Beinen ist oft eine gestörte Durchblutung. Diese kann verbessert werden, indem du die Beine hochlagerst, zum Beispiel mit einem Rollen-Kissen. So kann das Blut leichter zur Körpermitte zurückfließen und Beschwerden, wie Krämpfe, werden vermieden.

 

Kopfschmerzen

Schlafposition Kopfschmerzen

Bei Kopfschmerzen ist es wichtig, den Kopf gerade und in einer Linie mit Nacken und Wirbelsäule zu halten. Lege dich dazu auf den Rücken und platziere Kissen um deinen Kopf, um zu verhindern, dass du ihn im Schlaf zu sehr bewegst.

 

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Schlafposition PMS

Das Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, beinhaltet eine Fülle von Beschwerden, wie Bauch-, Rücken- oder Kopfschmerzen, die bei manchen Frauen vor der Periode auftreten. Um Verspannungen entgegenzuwirken, schläfst du am besten auf dem Rücken mit einem nicht zu hohen Kopfkissen und einem zweiten Kissen unter den Knien.

 

Erkältung

Schlafposition Erkältung

Auch bei einer Erkältung wird man von verschiedenen schmerzhaften Symptomen, wie Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen geplagt. Zu einer angenehmeren Nachtruhe verhilft dir dabei das Hochlagern des Kopfes, indem du zum Beispiel mehrere Kissen darunterlegst. Diese erhöhte Schlafposition vermindert den Druck auf die Atemwege, macht so ein freieres Atmen möglich und lindert den Hustenreiz.

 

Bauchschmerzen

Schlafposition bei Bauchschmerzen
Wenn du unter Bauchschmerzen leidest, lege dich am besten auf deine linke Seite und ziehe leicht die Beine an den Bauch. Zwischen deine Knie kannst du ein Kissen legen. Diese Position hilft bei Verdauungsstörungen und entspannt den Bauch.

 

Fotos: Visage / Getty Images; AJOURE´ Redaktion

Keine Angst vor Schweißflecken: Warum dich Schwitzen sexy macht

Keine Angst vor Schweißflecken: Warum dich Schwitzen sexy macht

Schweißflecken sind für viele ein eher heikles Thema. Insbesondere bei einem wichtigen Meeting oder in der Schule ist es unangenehm, wenn sich plötzlich Flecken unter den Achseln abzeichnen. Dem wirken Deodorants, die die Schweißdrüsen verstopfen, sowie selbstklebende Pads, die den Schweiß auffangen sollen, bevor er sich auf der Kleidung bemerkbar machen kann, entgegen. Ist die Panik vor Schweißflecken bei einem Geschäftstermin zwar noch begründet, geht die Angst vor der Flüssigkeit allerdings inzwischen so weit, dass manche bei ihrem Training kein Vollgas mehr geben, weil sie nicht zu viel schwitzen wollen. Aber das ist völlig unbegründet, denn schwitzen bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Glückliches und selbstbewusstes Auftreten dank Schweiß

Viele Menschen, die schlecht gelaunt sind, treiben Sport, um sich abzureagieren. Das erfüllt jedoch nicht nur den Zweck, dass man nach dem Sport zu müde ist, um sich noch über irgendetwas aufzuregen, sondern viel mehr schüttet dein Gehirn beim Sport vermehrt Glückshormone, die sogenannten Endorphine, aus. Dieses Hormon hilft dir dabei Stress abzubauen, deine Sorgen loszuwerden und zaubert dir am Ende des Schweiß-treibenden Trainings ein Lächeln ins Gesicht.

Pickelfrei durch schweißtreibende Aktivitäten?

Wenn du auch schon einmal Probleme mit lästigen Pickeln hattest, wirst du sicher auch schon von Ratgebern gehört haben, die ein Gesichtsdampfbad empfehlen. Bei diesem Gesichtsdampfbad passiert mit deiner Haut nichts anderes als beim Sport: Die Hitze lässt dich schwitzen und öffnet die Poren, auch die verunreinigten. Allerdings solltest du hier Vorsicht walten lassen, denn nur schwitzen reicht nicht. Sind deine Gesichtsporen durch das Schwitzen erst einmal geöffnet, solltest du dein Gesicht nach dem Sport gründlich mit klarem Wasser reinigen, sonst blühen dir schnell neue Hautunreinheiten. Verzichte dabei unbedingt auf parfümierte Gesichtswässer und ähnliches. Diese reizen deine Haut nur unnötig. Möchtest du am ganzen Körper Pickel loswerden, rentiert sich übrigens der ein oder andere Gang in die Sauna.

Körper entgiften durch Schwitzen

Es gibt zahlreiche Kuren und Detox-Diäten, die dir vorschreiben, was du essen und trinken solltest, bzw. was nicht. Dein Körper verfügt allerdings schon über einen eigenen Entgiftungsmechanismus, und der funktioniert ganz ohne die Zufuhr von überteuerten Shakes oder Suppen – einfach nur, indem du schwitzt. Schlack-Stoffe, die sich an deiner Niere abgesetzt haben, werden durch das Schwitzen entfernt und auf natürlichem Wege aus dem Körper ausgeschieden. Fühlst du dich also mal aufgebläht oder unwohl, kannst du keine bessere Entscheidung treffen, als eine Runde joggen zu gehen.

Stärkung des Immunsystems und heilende Wirkung

Jeden Tag kommst du mit allerhand Bakterien in Berührung und manchmal steckst du dich dabei mit einer Erkältung an. Schweiß kann dem vorbeugen. Die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen fand während einer ihrer Studien heraus, dass das im Schweiß enthaltene Peptid Dermcidin den Organismus vor Bakterien schützt und sogar die Wundheilung vorantreibt, indem es die Wunde benetzt und damit vor einer bakteriellen Infektion schützt.

Regulation der Körpertemperatur

Wenn du auch schon einmal an einem heißen Tag spazieren gegangen bist, kennst du bestimmt das wohltuende Gefühl eines frischen Windhauchs. Grund dafür ist, dass dein Körper in der Sonne mächtig aufgeheizt wird. Die Folge: Du beginnst du schwitzen. Soweit nichts Neues. Aber durch die dünne Schweißschicht auf deiner Haut entsteht Verdunstungskälte, und die trägt wiederum dazu bei, dass sich deine Körpertemperatur schnell wieder reguliert. Würdest du beim Training oder bei einem Sommerspaziergang nicht schwitzen, würde dein Körper also ähnlich wie bei Fieber überhitzen und dich in eine fatale Situation bringen.

Schwitzen gegen Nierensteine

Die Nierenkolik führte bis vor wenigen Jahren die Liste der schmerzhaftesten Krankheiten an und wird verursacht durch Nierensteine, die den Harnleiter versperren. Nierensteine können entstehen, wenn sich Salze und freies Kalzium in den Nieren ablagern. Wie ein Team von Wissenschaftlern der University of Washington längst herausgefunden hat, spült das Schwitzen überschüssige Salze aus dem Körper und sorgt dafür, dass das Kalzium da bleibt, wo es hingehört: In den Knochen. Schwitzt du während des Trainings also viel und trinkst regelmäßig, musst du dir um Nierensteine keine Sorgen machen.

Jünger aussehen

Das Hautbild älterer Menschen wirkt häufig aufgeschwemmt. Grund dafür sind Wassereinlagerungen, die mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Schwitzen kann dem entgegenwirken: Körperliches Training, Saunagänge oder regelmäßig scharfes Essen bringt den Körper ins Schwitzen, was die überschüssige Flüssigkeit ganz natürlich aus dem Gewebe spült.

Sexy dank Schwitzen

Schweiß beeinflusst unsere Partnerwahl, hast du das gewusst? Zwar nicht maßgeblich, doch enthält Schweiß neben 98 Prozent Wasser Pheromone, auch Lockstoffe genannt. Sie wirken auf das andere Geschlecht anziehend und sind mit dafür entscheidend, ob du jemanden attraktiv findest oder nicht.

Längeres Durchhaltevermögen

Wer schneller schwitzt, ist sportlicher. Sollte man gar nicht meinen, doch die schnelle Ausbreitung von Schweiß auf dem T-Shirt kann als Zeichen körperlicher Fitness gewertet werden. Der Grund: Bei regelmäßigem Training „lernen“ die Schweißdrüsen, gezielt Flüssigkeit abzugeben. Der entscheidende Vorteil daran ist, dass wer schneller schwitzt auch wieder schneller die Körpertemperatur regulieren kann. Der Körper verwendet nicht unnötig Energie für die Regulierung und die eingesparte Energie kann für eine längere Ausdauer aufgewendet werden.

Schneller schwitzen und dafür weniger schwitzen

Obwohl du schneller schwitzt, schwitzt du weniger. Klingt komisch? Ist aber so. Durch das gewohnheitsmäßige Training wird dein Herz-Kreislauf-System gestärkt und dein Stoffwechsel angetrieben. Das sorgt dafür, dass du zum Beispiel bei einem Vortrag oder einem wichtigen Geschäftstermin, bei dem die meisten Menschen naturgemäß sehr nervös sind, im wahrsten Sinne des Wortes weniger schnell ins Schwitzen kommst.

Foto: Cecilie_Arcurs / Getty Images

Teresa Peitz über die neuen Stars am Fashion-Himmel

Editorial Huhn Shooting

Es ist ein wahrlich tierisches Fashion-Shooting, das Teresa Peitz, Model und Tierschützerin, da ins Leben gerufen hat, denn die Shootingstars waren ein Huhn und ein Schwein, die ihrem traurigen Schicksal (Massentierhaltung und Tod) entkamen. Huhn Xenia wurde von Jennifer Breit, der 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins „Stark für Tiere e.V.“ (www.stark-fuer-tiere.de) gerettet und lebt nun mit weiteren geretteten Hennen in Nauen beim Naturschutzbund Berlin Brandenburg (www.tnbbev.de).
Das „Schweine-Shooting“ fand auf dem Hofgut Weidensee in Thüringen (www.gut-weidensee.org) statt, wo Inhaber Jost Weber ein Lebenshof für Tiere betreibt. Die Idee dahinter? Das Model möchte auf Tierschutz aufmerksam machen und damit auch die „Glamour-Welt“ erreichen.
 

Editorial Huhn Shooting
Bag & Necklace by LuckyNelly | Dress by Second Female | Shoes by Marc Jacobs
 

Ajouré: Wie bist du auf die Idee zu diesem „tierischen Projekt“ gekommen?

Teresa: Ich bin selbst aktive Tierschützerin. Viele Menschen sehen überall im Netz und im TV schreckliche Bilder und Videos von Tierquälerei und wollen helfen. Sie können es aber nicht, weil diese Bilder einfach zu brutal sind und sie wieder wegschauen müssen. Ich habe darüber schon mit vielen Leuten diskutiert. Sie sagen selbst, dass sie gerne helfen möchten und auch gerne hinschauen würden, doch sie sind nicht stark genug. Ich bin da nicht wirklich stärker, aber ich schaue trotzdem hin, denn ich möchte die Wahrheit sehen. Um auf die Missstände der Massentierhaltung hinzuweisen, kam ich auf die Idee ein Projekt zu starten, bei dem die Leute wirklich hinsehen. Ich dachte mir einfach: „Okay, du machst eine Kampagne, die nett anzusehen ist und die Tiere glücklich und zufrieden darstellt.“ Einfach, damit die Leute nicht gleich wieder wegschauen. Durch hübsche Bilder schaffen sie es, sich mehr darauf einzulassen.

Ein anderer mir wichtiger Punkt war es, die Menschen aus der Glamour- und Promi-Welt zu erreichen. Ich bin selbst in der Modebranche tätig und ich habe immer wieder mit diesen Leuten zu tun. Leider sind einige dieser Menschen oft durch ihren Job und ihr Umfeld sehr oberflächlich geworden und haben vollkommen falsche Werte entwickelt.
Vielen hohen Tieren aus dieser Branche geht es nur noch um gutes Aussehen und teure Klamotten von bekannten Designern, und diese werden oft mit Tierleid produziert. Sie haben viel Geld und investieren es falsch, da sie den Blick fürs Wesentliche verloren haben. Dabei könnten sie damit sozusagen die Welt retten.

Natürlich sollte man sich hin und wieder auch den schönen Dingen des Lebens widmen, das tue ich selbst auch. Wenn man aus der Mode-Welt kommt, passiert das auch recht schnell. Doch ich versuche mich nicht zu sehr in dieser Welt zu verlieren und wenigstens die Hälfte meiner Kraft Dingen zu widmen, die mir wichtig sind, wie dem Tierschutz. Deshalb möchte ich auch andere Menschen aus dieser Branche dazu bringen, sich diesem kontroversen Thema zu öffnen. So kam ich auf die Idee, diese unterschiedlichen Welten in meiner Kampagne zu vereinen, sodass das Thema Nutztierhaltung und Tierleid auch der oberen Schicht zugänglich wird und sie zum Nachdenken angeregt wird. Wir haben bei unserem Shooting Stylings von bekannten und beliebten Designern verwendet und sie mit mir und den Tieren als Models inszeniert. Nun müssen auch Menschen aus der Glamour-Welt hinschauen.
 

Editorial Huhn Shooting
Necklace by LuckyNelly | Jumpsuit by Max & Co.
 

Ajouré: Was ist deine Message dahinter?

Teresa: Die Message ist ganz einfach: Jedes Lebewesen, das ein Herz hat und Leid verspüren kann, sollte unantastbar sein. Egal ob Mensch, Hund oder Schwein. Der Mensch steht vielleicht in gewisser Weise über dem Tier, da er in manchen Dingen schlauer ist, das heißt aber nicht gleichzeitig, dass man ein Tier deshalb quälen darf. Nutztiere gibt es nicht! Es gibt nur Tiere. Wir haben nicht das Recht, ein Lebewesen, das Schmerz empfinden kann, so lange auszunutzen, bis es vor lauter Qual und Leid stirbt oder es brutal zu schlachten. Wir lieben unseren eigenen Hund, unterstützen durch unseren Fleischkauf jedoch, dass ein Schwein, nur weil es eben Schwein heißt und vor Jahren mal zum Nutztier gemacht wurde, misshandelt wird. Ein Schwein kann genauso leiden wie ein Hund oder ein Mensch. Ein Schwein ist genauso wertvoll wie ein sogenanntes Haustier. Die Bezeichnungen Nutz- und Haustiere sollte es eigentlich gar nicht mehr geben. Solange ein Tier Schmerz fühlen kann und ein Herz hat, das in seiner Brust schlägt, darf man ihm kein Leid zufügen. Nur weil es ja schon immer so war, dass man Nutztiere schlachtet, heißt das nicht, dass es so richtig ist. Es ist an der Zeit umzudenken, nicht nur im Tierschutz, sondern in ganz vielen Dingen.
 

Editorial Schwein Shooting
Dress by Guido Maria Kretschmer Couture | Jewellery by LuckyNelly
 

Ajouré: Warum hast du dich genau für diese Tiere als Shooting-Partner entschieden?

Teresa: Ich habe mir genau diese Tiere als Partner gesucht, weil Nutztiere am meisten unter der Spezies Mensch leiden müssen.
Diese Tiere leben nur für den Nutzen des Menschen. Sie werden ausgebeutet bis auf den letzten Tropfen Blut. Sie kommen auf die Welt, werden nicht artgerecht gehalten, erleiden zum Teil Höllenqualen und werden oft schon vor ihrer brutalen Schlachtung so schwer misshandelt, dass sie schon halb tot sind, wenn sie im Höllenhaus Schlachter ankommen. Sie haben entweder ein kurzes, qualvolles Leben und werden auf perverse Art und Weise für den Menschen gemästet oder sie dienen als Gebärmaschine und werden brutal von ihren Jungen getrennt. Ich habe diese Tiere bewusst gewählt, da ich zeigen wollte, dass sie genauso toll sind wie unsere Haustiere. Die Menschen sollten viel mehr auf das Leid von Nutztieren aufmerksam werden.

Ajouré: Wie waren die Shootings mit den Tieren?

Teresa: Die Shootings mit den Tieren waren wirklich toll. Ich war ein wenig aufgeregt und gespannt, wie jedes einzelne Tier mitarbeiten wird. Ich hatte ein wenig Angst, dass es ihnen zu viel oder zu stressig werden könnte, aber wir haben uns langsam herangetastet. Indem wir immer nur kurz geshootet haben, waren die Tiere insgesamt jeweils höchstens eine Stunde vor der Kamera. So ein Shooting kann man nicht 100 Prozent durchplanen, man muss sich den Charakteren der Tiere anpassen. Zudem muss man leise und ruhig bleiben. Es hat sich aber auch sehr schnell herausgestellt, dass die Tiere alle super verschieden sind und, dass immer ein bis zwei Tiere dabei waren, die gut mitgearbeitet haben und dann zu unseren Stars beim Shooting wurden 🙂

Bei den Hühnern war eine der fünf Hennen (Xena) total anders war als die anderen – super zutraulich und zahm. Sie hatte keine Angst und keine Scheu auf meinem Arm und vor der Kamera.
 

Editorial Schwein Shooting
Dress by Guido Maria Kretschmer Couture | Jewellery by LuckyNelly
 

Das Shooting mit den Schweinen war sogar noch toller: Als ich morgens in den Stall kam, wurde mir wieder bewusst, wie groß Schweine eigentlich sind. Sie wiegen ca. 300 kg und sind wahnsinnig massiv. Ich hatte Respekt, aber nie Angst vor den Tieren. Am Ende war ich so dankbar und glücklich, dass diese Samtriesen mich so respektvoll und zärtlich behandelt hatten. Es war Wahnsinn. Diese Tiere hätten mich leicht verletzen können, doch sie waren sehr sensibel und brav und haben sich so sanft verhalten – so unschuldig und verletzlich. Auch hier war eins der Tiere unser Shootingstar. Es war total anders, als das andere – so zutraulich – und es hat gemerkt, dass ich es für die Fotos brauche. Der Gedanke, dass diese Tiere so schlimm behandelt werden, ist eine Qual für mich. Die beiden Schweine von unserem Shooting hatten ein Riesenglück, denn sie kamen ursprünglich aus Massentierhaltung und sind gerettet worden. Ihnen wurde dadurch furchtbares Leid erspart.

Ajouré: Vielen Dank, Teresa, für dein Engagement und deine Zeit. Wir wünschen dir viel Erfolg.

 

Huhn Shooting

Fotograf: Jürgern Angelow

Styling: Katrin Kohlstedt | www.facebook.com/kohlstedt.katrin/

Make-up: Alla Lemax | alla-lemax.myportfolio.com | Instagram: alla_lemax
 

Schwein Shooting

Fotografin: Miriam Kolbe | Instagram: miriam_kolbe

Styling: Teresa Peitz

Make-up: Isabelle Behrendt | www.facebook.com/Isabell-Behrendt-Makeup-Artist-Hairstylist-1591296851136775/
 

Beide Shootings:

Model: Teresa Peitz | www.facebook.com/Teresa-Peitz-Foto-und-Laufstegmodel-746407098781100 | www.facebook.com/privateTierschuetzerin | Instagram: teresa_peitz

Accessoires: Christine Rochlitz | www.facebook.com/LuckynellyBerlin/ | Instagram: luckynelly_berlin

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