Ilira Interview

Egal wo Ilira erscheint, es geht die Sonne auf. Die quirlige Pop-Queen weiß sowohl wie das Business, als auch wie der Hase läuft. Was sie will, sagt sie und was sie nicht möchte, sagt sie auch. Wir haben uns schon 2019 mit ihr getroffen und haben nicht geahnt, dass sich in diesen paar Monaten so viel bei ihr verändert hat. In Kürze verreist sie nach Los Angeles, um dort weiter an ihrem Album zu arbeiten und wir wollten uns die Chance natürlich nicht entgehen lassen, vorher zu erfahren, worauf sich ihre Fans in naher Zukunft freuen dürfen, was es mit ihrem Song „Royalty“ auf sich hat und ob 2020 noch das ein oder andere Feature mit einem DJ erscheint.

Gestern war Weltfrauentag, hast du etwas Besonderes gemacht?

Nichts Spezielles, ich habe Sport gemacht, ein paar dazu passende Postings veröffentlicht und abends mit meinen zwei liebsten Jungs tonnenweise Ben&Jerry Eis geholt und Filme geguckt. Ich bin ja tatsächlich eher mit Jungs befreundet.

Findest du es wichtig, dass es so einen Tag gibt?

Ja, auf jeden Fall. Meine Verwandten haben sich auch gegenseitig alle angerufen. Auch meine Tanten aus Albanien, die ja eigentlich eher konservativ eingestellt sind, haben sich bei mir gemeldet und mir einen schönen 8. März gewünscht.
Meine Mutter hat sich sehr über mein Posting mit einem Bild von uns beiden gefreut. Sie lebt ja nicht in Deutschland, deshalb habe ich ihr Instagram eingerichtet, damit sie mich ein wenig beobachten kann und sie sich keine Sorgen um mich machen muss. Für sie war das damals sehr schlimm, als ich ausgewandert bin. Inzwischen ist sie schon so bei Instagram angekommen, dass sie mir sogar Ratschläge erteilt, was ich posten soll.

Vor ein paar Wochen ist dein neuer Song „Royalty“ erschienen. Um was geht es in dem Song und wie ist er entstanden?

Royalty ist ein Power-Song, in dem ich sage, dass ich keine Lust auf Männer habe, die mir nicht auf Augenhöhe begegnen und ich möchte auf jeden Fall einen Typen haben, der mich wie eine Königin behandelt. Es ist natürlich parodisch dargestellt, aber es geht im Prinzip darum, dass sich sage: „Hey, fordert ruhig etwas vom Partner ein.“

Das gilt natürlich sowohl für Mann als auch Frau. Sagt ruhig dem Partner, was ihr wollt, was ihr nicht wollt, was euch gefällt und was euch nicht gefällt. Lasst euch gut behandeln. Man kennt das ja in Beziehungen, dass man manches nicht offen sagt und vorsichtig ist. Sage deinem Freund einfach, gib mir eine Fußmassage oder bring mir Frühstück ans Bett. Es geht einfach darum, ein bisschen Attitude zu zeigen und als Frau keine Angst zu haben, auch mal in die Männerrolle zu schlüpfen und Dinge einzufordern.

Machst du das in deinen Beziehungen auch so?

Ich hatte bisher nicht so viele Beziehungen, aber aus denen konnte ich viel lernen. Ich bin auf jeden Fall nicht so, dass ich sage: „Boah, der behandelt mich nicht wie eine Queen, raus mit dem!“, sondern ich schaue eher auf so Sachen wie Moral, hat er die gleichen Ziele wie ich oder geht er mit den Leuten genauso um wie ich. Ich achte jetzt nicht darauf, ob er mir die Füße massiert oder nicht, aber ich achte natürlich schon darauf, dass es jemand ist, der mir auf Augenhöhe begegnet.

Es muss jemand sein, der auch mal sagt: „Hey, treat ME like royalty!“ Ich würde das also natürlich umgekehrt genauso machen, es geht einfach darum, dass der Partner sagt, was er will und das kann er natürlich auch bei mir machen. Ich finde das gut, das muss sogar sein. Keine Frau will schließlich einen Mann, der einen nur wie „royalty treated“, sondern auch mal sagt: „hey, stopp, hör mal auf“ oder „dies und das will ich“.

Wie sind den die Resonanzen von deinen Fans auf den Song?

Die Resonanzen sind echt krass. Vor allem die Frauen fühlen sich angesprochen, weil es scheint, als ob das Thema nicht von vielen Musikern aufgegriffen wird. Die meisten Songs sind eben Liebessongs oder Vibe-Songs. Es gibt wenige, die diese Message so direkt rüberbringen. Deshalb schreiben mir auch so viele Leute, die es cool finden, dass ich das mal so direkt gesagt habe. Ich hatte übrigens auch keine Kommentare von Typen, die gesagt haben, dass das gar nicht gehen würde oder so. Es ist ja aber auch sehr witzig dargestellt mit einem kleinen Charme, nicht arrogant.

Wie waren die Dreharbeiten zum Video?

Wenn ich diese Frage gestellt bekomme, denke ich an Kälte, an Leiden, an Heulen. (lacht) Wir waren in diesem Schloss in Vorpommern und es war so schön. Es sah so geil aus und ich mit meinen Tüllkleidern im Hochwinter habe so gefroren, dass ich sogar kurz auf dem Klo weinen musste. Es waren 16 Stunden Dreh und ich war die ganze Zeit so hauchdünn angezogen. Drinnen war es sogar noch kälter als draußen, weil das Schloss nicht geheizt wurde. Andererseits hatten wir so viele Leute bei der Produktion mit dabei wie noch nie zuvor, das war schon krass. Das wird bei jedem Dreh größer und geplanter – das macht schon Spaß.

Ilira im Interview

Macht dir das auch Angst, wenn das so überwältigend ist?

Ich freue mich darüber, denn ich habe als Newcomer anfangs so gelitten. Es war schon schwer, erst einmal Leute zu finden, die wirklich Lust darauf haben, präzise arbeiten und die diese Bubblegum-Welt perfekt repräsentieren und umsetzen können. Denn die meisten Videos sind in der Natur, haben einen Vibe und einen coolen swaggy Street-Style, aber es gibt wenige Videos, wie z.B. bei Shirin David mit richtigen Kulissen und Schleifen usw. Das ist so schwer zu planen und Leute zu finden, die das auch mit dir umsetzen. Deshalb bin ich so froh, dass ich jetzt ein Team habe.

Du hast eben als 20-jähriges Mädchen mit großen Träumen nur wenige Leute um dich herum, die sich dann auch nur halbherzig um dich kümmern. Erst viel später kamen zum Glück mehr Leute dazu und auch ein Label, das supported! Also Leute, die auch wirklich von deinem Projekt leben. Dadurch steigt natürlich auch der Druck, erst einmal selbst etwas zu werden und etwas zu kreieren. Aber du hast natürlich ein Team, das so krass an dich glaubt. Du musst dann selber an dich glauben lernen und den Druck, den du sowieso schon hast, mit dem Druck, den du aus Verantwortung für deine Mitarbeiter hast, zu kombinieren. Aber es ist auch schön. Es muss ja was an meinem Projekt sein, dass so viele Leute daran mitarbeiten wollen.

Du hast mal gesagt, du möchtest die nächste Britney Spears werden. Britney Spears ja nicht unbedingt den besten Ruf: viele Abstürze und Negativschlagzeilen. Willst du uns genauer erklären, wie du das meinst?

Ich mochte Britney früher sehr und wegen ihr habe ich angefangen Musik zu machen. Damals, als ich ihre CD bekommen habe, hat mich das überwältigt. Es ist aber auch krass, was mit der Zeit mit meiner Illusion passiert ist, als sie dann die Abstürze hatte und dieses ganze Bubblegum-Welt, die sie anfangs um sich herum aufgebaut hatte, zerplatzt ist. Meine Aussage ist also eher in dem Sinne von: Ich möchte auch bei den jungen Leuten das auslösen, was Britney damals bei mir ausgelöst hat. Also wie entsteht sowas, dieses Konzipierte und Durchdachte, was ihr Team damals um sie herum erschaffen hatte, das war für mich sehr beeindruckend und das wünsche ich bei mir auch – nur ohne Schlagzeilen.

Ilira

Hast du noch andere musikalische Vorbilder?

Ich war ein Riesenfan von Rihanna und von Kurt Cobain, ich weiß nicht warum, aber irgendwas hat er in mir ausgelöst. Ich habe auch viel Metal gehört wie System of a Down oder kleine unbekanntere Indie- und Metal-Bands. In der Schweiz bin ich auch immer auf Metal-Festivals gegangen. Es waren also zwei Welten. Ich habe Pop geliebt, gehört und gesungen und bin gleichzeitig auf Metal-Konzerte und habe dort geheadbangt. Ich habe auch angefangen, Gitarre zu spielen und war da voll in der Welt drin. Ich bin übrigens auch ein Riesenfan von Alter Bridge mit Sänger Myles Kennedy. Inspiriert wurde ich also sowohl von Nirvana als auch von Rihanna, also quasi die nächste Britney Spears.

Du hast schon mit Prinz Pi zusammengearbeitet und mit Alle Farben hast du letztes Jahr den Nummer-eins-Hit „Fading“ gelandet. Hören wir in dieser Richtung von dir in Zukunft noch mehr?

Neue Kooperationen kommen bei mir auf jeden Fall und ich finde das auch super wichtig. Ich mag Kooperationen sehr, weil sie viele Genres in einen Song vereinen. Zum Beispiel Fading mit Alle Farben hätte ich so in dieser Art nie gemacht. Es ist ein toller Song und durch den Einfluss von Alle Farben habe ich ein bisschen die alternative Seite von mir rausholen können, die ich sonst so nicht zeige. Die Kooperation war sehr witzig, da ich Alle Farben davor schon ein bisschen kannte und ich davon ausgegangen bin, dass es ein Country-Song wird. Deshalb habe ich das so eingesungen und ihnen zugeschickt. Ich bekam dann als Antwort, dass sie das zwar gut fanden, aber zu Country-mäßig. Anschließend habe ich eine poppigere Version daraus gemacht und die war es dann auch.

Also besonders mit DJs wird in nächster Zeit viel Neues entstehen, weil sich das einfach gut mit meinem Pop kombinieren lässt.

Wie stehst du zu dem Deutsch-Rap-Hype, der sich seit einiger Zeit in Deutschland verbreitet?

Ich finde es cool, dass so eine Urban-Szene über die letzten Jahre an Aufmerksamkeit gewonnen hat und Anerkennung bekommt. Ich persönlich höre das zwar nicht, weil mir als Pop-Maus in diesem Rap-Genre die Melodie und das Musikalische fehlt. Es gibt natürlich musikalische Tracks von Rappern, bei denen ich denke: „Krass, da ist ne geile Hook drin“, aber mich erfüllt das einfach nicht.

Du kannst ja mit deiner 4-Oktaven-Stimme super singen, wie stehst du denn selbst zur Verwendung von Autotune?

Ich persönlich bin froh, dass die Rapper heutzutage Autotune benutzen und dass man das Ganze noch ein bisschen schön und melodisch macht. Zum Beispiel Post Malone benutzt das als Stilmittel und ich finde das unfassbar geil. Ich feiere dieses Autotunige, nicht jeder Rapper macht das gut, aber wenn man das melodisch kombiniert, finde ich das unglaublich gut. Auch bei Popkünstlern braucht man das, weil es einfach ein geiles Stilmittel ist. Live sollte man den Leuten aber schon zeigen, dass man auch ein guter Sänger ist und das auch ohne machen kann. Ich selbst nutze für Studio-Aufnahmen auch immer Autotune, zwar nicht besonders stark, aber schiefe Töne machen mich einfach wahnsinnig. Ich mag das auch nicht, wenn bei finalen Produktionen die Vocals noch rough sind und die Songs nicht im perfekten Pitch sind.

Auch live habe ich schon mit Autotune als Stilmittel gearbeitet, gerade bei großen Bühnenshows. Aber man muss halt auch zeigen, dass man es ohne kann. Aktuell spiele ich vermehrt Akustik mit Gitarre, weil ich merke, dass das den Leuten extrem gut gefällt und die Stimme kommt mehr zur Geltung. Früher waren die die Sängerinnen einfach viel krasser, wie zum Beispiel Mariah Carey oder Whitney Houston. Das ist jetzt auch einfach eine andere Zeit.

Was meinst du, woran das liegt?

Ich glaube, früher waren einfach die Plattenfirmen noch sehr mächtig und die suchten sich Sängerinnen, die man auch live auf die Bühne stellen konnte, da es so etwas wie Autotune eben noch nicht gab. Heutzutage haben die Labels nicht mehr so viel Einfluss und jeder kann Musik releasen. Es ist eine Zeit geworden, in der die Leute mehr das Produkt haben wollen, anstatt den Künstler. Musik wird schneller konsumiert und dementsprechend auch schneller produziert.

Gerade durch Social-Media haben die Leute heute den Druck, jemand zu sein und wollen einfach nur fame werden, auch wenn sie nicht singen können. Sie wollen keine Mariah Carey bewundern oder den Vergleich zu ihrer eigenen Stimme ziehen. Also hören sie sich lieber jemanden an, der chillig ist und im Hintergrund läuft und einem nicht das Gefühl gibt, man sei selbst nicht talentiert. Sie wollen nahbare Musik hören, die sie auch selbst machen können.

Wir sprechen oft im Team darüber, wohin sich der Markt bewegt. Das ist echt unberechenbar und keiner kann dir sagen, was ein Hit wird. Du haust als Musiker Songs raus und das ganze Team fiebert mit. Dann läuft ein Song wieder nicht, bei dem man gedacht hat, ey, das ist ein Hit. Also wir sind ständig am überlegen, wohin sich der Musikmarkt entwickelt und alles mit einbeziehen.

Schreibst und produzierst du deine Songs für eine ganz bestimmte Zielgruppe oder veröffentlichst du das, was dir gefällt und schaust dann, wer es annimmt?

Wenn man seine Songs auf jemanden zuschneiden würde, dann würde man als Musiker wohl irgendwann kaputtgehen. Am Ende des Tages machen wir Musiker das ja, um selbst glücklich zu sein.

Und das geht nur, wenn wir das vertreten können, was wir erschaffen. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich den Song feiere und stolz darauf bin. Es gibt zum Beispiel Songs, die haben nicht so viele Klicks, aber ich bin trotzdem stolz darauf, sie veröffentlicht zu haben. Wenn ich dann andere Künstler sehe, die das kopieren, denke ich mir, ok, ich habe etwas richtig gemacht. Ich bin nicht nur Musikerin, sondern mittlerweile auch Business-Frau und deshalb weiß ich, dass die Klicks meistens weniger mit dem Song zu tun haben, sondern mehr mit dem Marketing.

Wenn heute ein Teenager auf dich zukommt und dich fragt, wie man so erfolgreich werden kann, was könntest du als Tipp geben?

Hartnäckig bleiben, nervig und penetrant sein, den Leuten auf die Pelle rücken und sich ständig verbessern. Ich bin selbst so hartnäckig geblieben, bis jemand auf mich aufmerksam geworden ist. Dann habe ich mir ein Team ausgesucht, sonst klappt das auch nicht. Du brauchst jemanden, der dich unterstützt, sei es ein Co-Writer oder ein Produzent. Du solltest auch Kritik annehmen können und auch andere Musiker nach ihrer Meinung fragen, ob man überhaupt Talent hat und ob das ausbaufähig ist. Mir schicken auch viele Fans Demos und ich sage ihnen dann auch ehrlich, was ich darüber denke. Wichtig ist, sich viele verschiedene Meinungen einzuholen oder auch mal was auf YouTube bzw. Instagram hochzuladen und zu schauen, wie die Leute darauf reagieren.

Kam es auch schon vor, dass dir jemand gesagt hat, er findet es nicht so toll, was du machst?

Also es hat bei mir nie jemand gesagt, ich kann nicht singen. Man hat immer drum herum kritisiert, zum Beispiel das Aussehen, was ich singe oder die Thematik. Dadurch habe ich das Selbstvertrauen bekommen und gedacht, ok, ich muss irgendwas richtig machen.

Ilira

Wie gehst du allgemein mit Kritik um?

Hater sind meist so gebaut, dass sie aus dem Affekt schreiben, wenn sie innerlich etwas stört oder verbittert sind. Dann gibt es meistens einen Satz: „OMG, sie ist so ugly“ oder „That’s trash“. Aber wenn jemand konstruktiv mehrere Zeilen schreibt und seine Meinung begründen kann, dann nehme ich das natürlich gerne an und denke auch darüber nach. Meine Mama ist Psychiatrie-Ärztin, deshalb weiß ich, dass hinter den Hater-Kommentaren reine Verbitterung steht und die Person sich selbst nicht gefunden hat. Also ich kann das schnell kategorisieren und lasse das nur bis zu einem gewissen Punkt an mich ran. Du musst dir da schon eine Art Schutzschild aufbauen, sonst gehst du kaputt.

Deshalb predige ich auch immer Selbstvertrauen und Selbstvertrauen, das braucht man auch, wenn man nicht im Musikbusiness ist. Denn wenn du auf Social-Media unterwegs bist, dann bist du bereits Angriffsfläche, egal ob mit oder ohne Talent.

Dein Ziel Nummer-eins-Hit hast du erreicht. Was sind deine nächsten Ziele?

Billboard Nr. 1 (lacht). Nein, mein nächstes Ziel ist erst einmal auf Tour gehen, das Album veröffentlichen und dann auch international auf Tour gehen. Für das Album habe ich mir viel Zeit gelassen. Da kommen jetzt vorher noch Singles und Features. Vor dem Album-Release am Ende des Jahres kommen jetzt auch noch viele Shows, zum Beispiel auf dem Fritz-Festival am 28. März, im Uebel & Gefährlich in Hamburg und auf dem c/o pop Festival in Köln, beides im April. Danach geht es für zwei Wochen nach Los Angeles, um an meinem Album weiterzuarbeiten.

Warum arbeitest du an deinem Album an der Westküste der USA?

Ich komme zwar mit meiner Musik aus Deutschland heraus, aber Popmusik, wie ich sie kreiere, kommt eher aus Amerika. In Deutschland ist es sehr urban, was auch sehr cool ist, aber meine Musik ist anders gebaut, sodass es nicht 100% passt. Es finden sich selten Leute, wie Produzenten oder Co-Writer, die dieses Prinzip der Popmusik in dieser Form verstehen. Deswegen haben wir dort Leute, die das wirklich so jeden Tag machen. Wir wollen mit internationalen Leuten konkurrieren und sind auch schon so international, dass wir behaupten können, mit diesen Leuten auf einer Höhe zu sein.

Wir sind in den gleichen Playlisten vertreten und waren auch schon in UK und USA in den Spotify Top 50-Viral Charts sowie in der Pop Rising-Playlist. Wir sind also international schon poprelevant, deshalb ist es gut, mit den Leuten vor Ort zu arbeiten. Wir bauen uns da gerade den Weg selbst, um aus Deutschland heraus mit englischsprachiger Musik den Durchbruch zu schaffen. Das ist eine große und schwere Aufgabe und wir sind da ziemlich alleingelassen, da uns in Deutschland keiner wirklich sagen kann, wie es funktioniert.

Liebe Ilira, vielen Dank für die Zeit, die du dir für uns genommen hast. Wir drücken dir die Daumen und hoffen, dass wir dich dann demnächst in Los Angeles besuchen und interviewen können.

 

Fotos: Jack Alexander