10 inspirierende TED-Talks, die du gesehen haben solltest

TED-Talks startete ursprünglich als eine Innovationskonferenz in Kalifornien, auf der neue Erkenntnisse in den Bereichen Technologie, Unterhaltung und Design vorgestellt wurden. Seit dem Jahr 2006 werden die besten Beiträge online gestellt, um auch der restlichen Welt als Inspiration zu dienen. Das wachsende Interesse führte schließlich zur Ausweitung der Fachgebiete. So schließen die Vorträge heute auch globale, kulturelle und wissenschaftliche Themen mit ein. Ziel ist es, neue großartige Ideen und Wissen zu verbreiten, um die Welt zu verändern. Zehn besonders inspirierende und deshalb auch besonders beliebte TED-Talks haben wir für dich zusammengestellt.

Ken Robinson: „Do Schools kill creativity?“

In seinem Vortrag kritisiert Ken Robinson auf humorvolle Art und Weise das heutige Bildungssystem. Fehler werden in unserer Gesellschaft nicht toleriert und dies führt zu einer irrationalen Angst vor dem Falschen. Ein Aus für die Kreativität und den Mut Neues zu wagen. Sein Vortrag ist ein berührendes Plädoyer für die Errichtung eines Systems, das Interessen und Begabungen fördert.

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Amy Cuddy: „Your Body language may shape who you are“

Die Sozialpsychologin Amy Cuddy beschäftigt sich mit der Wirkung, die unsere eigene Körpersprache auf unser Denken und unsere Emotionen hat. Ihr Vortrag beschäftigt sich mit dem gezielten Einsatz für ein erfolgreiches Resultat. So können Machtpositionen beispielsweise unser Selbstvertrauen stärken.
Ihre Beispiele sind motivierend und für jeden leicht im Alltag einsetzbar.


Simon Sinek: „How great leaders inspire action“

Simon Sinek ist Autor und Business-Berater angesehener Unternehmen wie zum Beispiel Microsoft oder die UN. Zudem lehrt er außerdem strategische Kommunikation an der Columbia University in New York. Eines seiner Bücher trägt den Titel „Frag immer erst: warum: Wie Top-Firmen und Führungskräfte zum Erfolg inspirieren“ und auch in seiner Rede ist die Frage nach dem Warum – zusammen mit dem „Golden Circle“ – ein zentrales Thema. Die Beispiele, auf denen sein vorgestelltes Erfolgsmodell beruht, sind unter anderem auch Martin Luther King und die Brüder Wright.


Brené Brown: „The power of vulnerability“

Das Spezialgebiet der Psychologin Brené Brown sind zwischenmenschliche Beziehungen, insbesondere die Fähigkeit, Empathie, Zugehörigkeit und Liebe zu empfinden. So beschreibt sie in ihrer Rede, wie unsere Welt Verletzlichkeit zu einer Gefahr werden lässt und beweist letztendlich, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Sie bildet die Grundlage für das Entstehen von Kreativität, Liebe und Freude. In ihrem Vortrag leitet sie uns zu dieser verborgenen Quelle der Kraft.


Mary Roach: „10 things you didn’t know about orgasm“

Mary Roach, Autorin und Kolumnistin, schrieb 2008 das Buch „BONK: Alles über Sex – von der Wissenschaft erforscht“. Dementsprechend beschäftigt sie sich auch in ihrem Vortrag mit diesem Gebiet. So deckt sie Skurriles und Amüsantes rund um den Orgasmus auf und bringt damit nicht nur sich selber zum Schmunzeln.

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Dan Pink: „The puzzle of motivation“

Der Karriereberater Dan Pink räumt in seinem Vortrag mit dem allgemeinen Glauben auf, dass extrinsische Belohnungen das effektivste Mittel zur Motivierung sind. Laut Pink ist es der Wunsch, unser Leben selbst zu bestimmen, die Möglichkeit zu haben, etwas Neues zu erschaffen und der Wille, die Welt um uns zu verbessern, der dir den nötigen Antrieb gibt. Dan Pink beschreibt dies anschaulich und liefert zahlreiche Beispiele. Je mehr Freiheit Mitarbeitern gewährt wird, desto höher ist deren Produktivität.


Pranav Mistry: „The thrilling potential of SixthSense technology“

Der Informatiker und Erfinder Pranav Mistry stärkte und verbesserte das von Steve Mann entwickelte SixthSense-System entscheidend. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, die reale Welt mit der digitalen Welt zu verbinden. Beide Welten können so miteinander interagieren und existieren nahezu ohne Trennung nebeneinander. Dadurch wird Technologie immer und überall nutzbar. Sein Vortrag schafft einen beeindruckenden Einblick in seine Erfindungen und demonstriert diesen revolutionären Fortschritt mithilfe von Videoaufnahmen.


Chimamanda Ngozi Adichie: „The danger of a single story“

Chimamanda Ngozi Adichie ist eine nigerianische Schriftstellerin, die als herausragendes Beispiel für junge afrikanische Literatur gilt. In ihrem ersten TED Talk spricht sie über „Die Gefahr der einzigen Geschichte“. Sie erzählt davon, wie beeinflussbar wir sind und dass das Hören einer einzelnen Geschichte oder sehr ähnlichen Geschichten zu Missverständnissen und falschen Annahmen führen kann, die der Wahrheit oft nicht annähernd gerecht werden. Den Leitfaden für ihre Rede bildet ihr eigenes Leben und führt uns von Afrika bis nach Amerika.

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Cameron Russell: „Looks aren’t everything. Believe me, I’m a model.“

In ihrem Vortrag nutzt Cameron Russell ihre Erfahrung als Model, um offen und ehrlich über die Model-Industrie zu sprechen. Dabei ist ihr auch bewusst, dass ihr hübsches Aussehen reines Glück war. Dieses führte dazu, dass sie schon mit 16 Jahren vor der Kamera verführerisch wirken musste. Dass all diese Fotos nur ein künstliches Abbild des Models sind, ist vielen nicht vollständig bewusst. In Wirklichkeit führt sie ein normales Leben, das jedoch von ihrem „Gewinn in der genetischen Lotterie“ profitiert.


Jill Bolte Taylor: „My stroke of insight“

Die Hirnforscherin Jill Bolte Taylor erlitt 1996 einen schweren Schlaganfall. Durch diesen konnte sie am eigenen Körper beobachten, wie Motorik, Sprache und Bewusstsein drastisch nachließen. Doch schon wenige Monate nach dem Schlaganfall und der folgenden Hirnoperation war sie wieder in der Lage, Reden zu halten und acht Jahre später galt sie als vollständig genesen. Auf diese Weise konnte sie Eindrücke liefern, die bis zu diesem Zeitpunkt noch undokumentiert waren.

 

Fotos: TED.com / YouTube