Gehirntraining: So hältst du deine grauen Zellen auf Trab

Kennst du das? Im Supermarkt stehst du vor dem Regal und denkst dir: Was wollte ich denn eigentlich besorgen? In solchen Momenten überlegt man sich, dass das Gehirn ja auch nicht mehr so richtig funktioniert, oder?

Verrückte Welt. Im Zeitalter der technischen Innovationen rechnet der Computer, überprüft das Rechtschreibprogramm alle Schriftstücke und das Smartphone nimmt uns viele Denkaufgaben ab. Verdummen wir nicht alle dabei?

Mit unseren Tipps hältst du dein Gehirn in Schwung.

1. Achtsam durchs Leben

Nimm bewusst Dinge wahr, zum Beispiel beim Musik hören. Welche Instrumente kannst du hören? Was genau kann die Rechnung ausmachen, die du im Supermarkt bezahlen musst? Überschlage den Preis an der Kasse und vergleiche das Ergebnis mit der Zahl auf dem Kassenzettel. Achtsamkeit ist Trumpf!

2. Kreuzworträtsel und Sudoko

Die beste Beschäftigung ist es, Rätsel zu lösen. Du sitzt in der U-Bahn oder im Bus auf dem Weg zum Office und spielst an deinem Smartphone herum? Nimm dir vor, mindestens dreimal in der Woche stattdessen Rätsel in der Zeitung zu lösen. Das trainiert deine grauen Zellen.

3. Pfeif auf die Technik

Heute verlässt du dich einmal nicht auf deinen Computer. Du notierst dir also nicht auf der Notiz-App im Smartphone, was du einkaufen musst. Du rechnest selbst von Hand aus, wenn du zwei Zahlen zusammenaddierst. Über Rechtschreibfehler denkst du selbst nach, anstatt sie von einer Software korrigieren zu lassen. Zeig, was du in der Schule gelernt hast.

4. Zeitung rückwärts lesen

Das klingt kompliziert? Ist es auch. Allerdings nur anfangs, denn wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. Lese einen Artikel in der Zeitung, indem du mit dem letzten Wort beginnst. Lies den Satz rückwärts und versuche dabei den Inhalt zu verstehen. Wenn du den ersten Artikel geschafft hast, hast du deine grauen Zellen schon auf Zack gebracht. Mach die Übung jeden Tag, sie trainiert dein Gedächtnis und das Verständnis für Wort und Schrift.

5. Wer spielt, gewinnt

Kennst du es, dass dir Kids in Sachen Memory spielen haushoch überlegen sind? Ihr Gedächtnis ist auf spielen und Bilder trainiert. Wir Erwachsene können das auch. Spiele öfter Gesellschaftsspiele wie Memory und du lernst dabei, dir leichter Dinge zu merken. Schach hält das Gedächtnis sehr auf Trab und fördert strategisches Denken. Wann hast du zuletzt das Spielbrett unter Freunden genutzt?

6. Gesunde Ernährung

Du wirst zwar nicht sofort zum Einstein, wenn du Früchte und Nüsse knabberst, doch eines ist klar: Brainfood hält die Nerven fit. Wer sich gesund mit Vitalfood ernährt, achtet nicht nur auf seine physische Verfassung, sondern stärkt auch seine Psyche und sein Denkvermögen. Gut und gesund sind dabei Früchte, Nüsse, Studentenfutter und Vollkornprodukte. Ach ja: Trinke täglich ausreichend Wasser. Das fördert das Wohlbefinden und schützt vor Kopfschmerzen.

7. Pausen fürs Gehirn

Gönne dir bewusst Pausen. Gerade im Daily Business schalten wir oft zu wenig ab und sitzen verbissen am Laptop. Tipp: Verlasse dein Büro für bewusste Denkpausen. Atme tief und ausgiebig an der frischen Luft ein und aus. Das sorgt für Power und versorgt dich mit Sauerstoff. Frische Luft und ein Ortswechsel fördert den Denkprozess nach der Pause. Bewusst alle drei Stunden eine Pause zu setzen, weckt neue Energien in dir und hält auch die Gehirntätigkeit auf zack.

8. Leben ohne Fernseher

Sitzt auch du abends meistens vor der Glotze und lässt dich berieseln und beschallen? Klar ist dies ab und zu erlaubt. Doch bitte schalte den Fernseher nicht automatisch an und versumpfe darin, indem zu zappst und dir allen möglichen Mist reinziehst. Sehe dir, wenn du den Fernseher nutzt, bewusst Sendungen wie Reportagen, Dokumentationen oder die Nachrichten an. Du hast eine Lieblingsserie? Dann schau dir diese bewusst an und schalte die Glotze danach aus. Alles andere lässt dich auf Dauer verdummen.

9. Balancieren und Jonglieren

Sei kein Clown und Sklave eingerosteter Gehirnfunktionen. In vielen Parks oder im Wald werden kleine Fitnessangebote mit Schwebebalken oder festen Drahtseilen angeboten. Versuche dich darin. Es ist erwiesen: Wer körperlich fit ist, hält auch sein Gedächtnis jung. Balancieren ist nicht so schwierig, wenn du ein wenig übst. Genauso kannst du mit ein paar Bällen jonglieren, so lernst du besser, Dinge zu koordinieren. Beginne mit drei Bällen, wovon einer immer in der Luft schwebt. Danach kannst du die Anzahl steigern.

10. Füttere dein Gehirn mit neuen Aufgaben

Egal, was du auch Neues anpackst: Lerne eine Sprache, beginne zu tanzen oder melde dich zu einem Kurs an, der die Kreativität fördert. Töpfern, malen oder Gedichte schreiben? Ganz egal, was du auch Neues wagen willst: Wer rastet, der rostet. Jede neue Aufgabe, der du dich bewusst und gerne stellst, fördert den Denkprozess. Auch beispielsweise beim Kochen im Kochkurs kannst du hervorragend abschalten, wenn du den ganzen Tag am Laptop sitzt.

11. Abwechslung weckt den Meister in dir

Wer immer nur Sudoko löst, weil er das gut beherrscht, trainiert das Gehirn nicht wirklich. Wer ausschließlich sein Englisch verbessert, obwohl er sehr begabt Sprachen erlernen kann, nutzt nicht alle Potentiale seines Gehirns. Es ist, wie immer im Leben: Die richtige Mischung aus allem fördert deine grauen Zellen am besten. Neue Aufgaben erwecken neue Denkansätze. Schließlich willst du die Pizza auch nicht immer nur mit Käse belegen, oder? Der Mix macht´s!

12. Motivation durch personalisiertes Training

Motiviere dich selbst, indem du dich Aufgaben stellst, die dich weder über- noch unterfordern. Alles ist motivierend, wenn du merkst, dass du dich permanent verbesserst, ohne nur einem Ziel hinterher zu hecheln. Ziele müssen motivieren, weil du kleine Teilziele erreichst. Das ist nicht nur trendy, sondern verspricht langfristige Erfolge beim Polieren deiner grauen Zellen.

13. Verkehrte Welt

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Trainiere heute einmal als Rechtshänder, deine Zähne mit der linken Hand zu putzen. Trage die Uhr einmal rechts, anstatt links. Lies die Zeitung nicht immer nach dem gleichen Schema und brich aus Ritualen aus. Du wirst sehen: Auch du kannst spielerisch neue Dinge erlernen und bist stolz auf dich.

14. Lerne ein Instrument

Musik beflügelt deine Sinne. Am besten sind Gitarre oder Cello, wenn du deine Fingerfertigkeit trainieren willst. Wer sich körperlich austoben möchte, haut auf die Pauke. Musik fördert den kreativen Denkprozess und die emotionale Intelligenz. Du willst in einer Band spielen oder in einem Chor singen? Dadurch förderst du nicht nur deine soziale Kompetenzen, sondern auch dein Gehörsinn für Harmonie.

15. Bewegung hält fit

Genau das ist das Geheimrezept des heimlichen Einsteins im Manager. Er kann sich körperlich auspowern und im Anschluss ist sein Gehirn zu Höchstleistungen fähig. Wer seinen Kreislauf fit hält und sich regelmäßig an der frischen Luft in Yoga, Krafttraining oder Jogging übt, sorgt für sein seelisches und körperliches Gleichgewicht. Genau das hält auch dein Gehirn in Schwung.

Fazit

Wir sind uns sicher, dass du die richtigen Übungen für dich findest. Wetten, dann bist du mit 90 noch fit wie ein Turnschuh?

 

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