Das Mindflow Konzept ist auf den ersten Blick eine etwas ungewöhnliche Methode, um mit dem alltäglichen Stress und der Energielosigkeit umzugehen. Entwickelt hat sie Tom Mögele als neue Technik, mit der energetische Blockaden gelöst und das eigene Energiepotenzial wieder aufgebaut und erweitert werden kann. Seine Grundthese lautet, dass durch Nicht-Wollen und Nicht-Tun alles erreicht werden kann.

Mindflow – Energien fließen lassen

Im ersten Moment hört sich diese These widersprüchlich an. Wie können sich die Dinge verändern, wenn niemand etwas dafür tut? Bei näherer Betrachtung zielt die Mindflow-Methode jedoch auf etwas anderes ab. Sie nimmt die Situationen ins Visier, in denen Menschen zu viel wollen. Oft sind sie dabei völlig verkrampft und erreichen mit ihrer Haltung so gut wie nichts. Am Ende stehen sie buchstäblich mit leeren Händen da.

Die Mindflow-Methode kann solche Verkrampfungen auflösen und wieder Energie fließen lassen. Mind ist hier im Sinne von Geist oder Bewusstsein gemeint, das wieder in den Flow, ins Fließen kommt. Gleichzeitig bezeichnet der Flow das Glücksgefühl, das diejenigen überkommt, die sich völlig in eine Sache vertiefen können. Denn auch mit Glücksgefühlen und Leichtigkeit hat Mindflow zu tun.

Die zwölf Dimensionen des Bewusstseins und der Zustand im G4

Das Mindflow-Konzept arbeitet mit dem Bewusstseinszustand, wie er im sogenannten „G4“ erreicht werden kann. Das G4 geht auf die zwölf Dimensionen des Bewusstseins zurück, die von dem deutschen Physiker Burghard Heim schon vor 40 Jahren entwickelt wurde. Um diesen Zustand besser verstehen zu können, seien hier die zwölf Dimensionen kurz erklärt.

Ausgehend von der Dimension 0, in der nichts ist und nichts geschieht, geht die Reise durch die Dimensionen in die uns bekannte dritte Dimension der realen Welt. In der vierten Dimension kommt die Zeit hinzu – siehe auch Einsteins Relativitätstheorie. Die fünfte Dimension kann mit dem Stichwort Astralebene gekennzeichnet werden. Weiter geht es über die Mentalebene und der Ebene des globalen Informationszentrums hin zur achten Dimension, die als unsichtbare Schwarmintelligenz beschrieben werden kann.

Die neunte Dimension zeichnet sich aus durch das „Universelle Bewusstsein“, die zehnte meint das „All-Eins-Bewusstsein“, gefolgt vom Göttlichen Willen oder der Göttlichen Absicht bis zur letzten Dimension, der Gott-Dimension.

Für das Mindflow Konzept ist die Ebene Neun, die des „Universellen Bewusstseins“, von Bedeutung. Hier ist der Ort, wo „wir unserer Seele begegnen“, wie es Tom Mögele beschreibt. Hier ist auch der Ort, wo das Wollen und Müssen nicht mehr existiert und es den Menschen möglich ist, Energie von außerhalb seines bekannten Systems zu beziehen.

Wenn du in esoterischen Themen noch unerfahren bist, hört sich einiges vielleicht seltsam oder fremd an. Aber das Mindflow Konzept ist auch für den normalen Alltag konzipiert. Die dazugehörigen Übungen sind so gestaltet, dass sie im Alltagsleben tauglich und wirksam sind und besonders leicht ausgeführt werden können.

 

 

Die wichtigsten Übungen im Mindflow

Im Mindflow gibt es eine Abfolge von Körperhaltungen, die einen sofortigen Energieschub versprechen. Die erste Position ist das Aushängen. Dabei lässt du Oberkörper und Arme sanft nach vorne in Richtung Boden fallen, ohne den Boden zu berühren. So verharrst du einige Momente und kommst dann ohne große Kraftanstrengung wieder nach oben.

Für die zweite Position streckst du deine Arme nach oben, als ob du einen großen Ball halten würdest. Dabei überstreckst du den Kopf ein wenig und schaust nach oben. Auch hier bleibst du für einige Momente in dieser Position.

Die dritte Übung geschieht mit zusammengestellten Beinen. Du senkst die Arme, hast aber immer noch deinen großen Ball im Sinn, den du trägst. Du nimmst jetzt eine Art Ypsilon-Stellung ein. Die Arme wirken wie Antennen, die Energie aufnehmen können. Bleib einige Momente in dieser Stellung.

Die vierte Position ist die eines segnenden Priesters. Du winkelst die Arme zu einem rechten Winkel ab, die Handflächen zeigen nach vorne. Dein Blick geht leicht nach oben. Dann senkst du deine Arme nach unten und versuchst festzustellen, wann und ob du einen leichten Widerstand verspürst.

Dann geht es in die Schlussrunde. Du „verteilst“ nun die Energien. Dazu fasst du nach unten in ein imaginäres Daunenfeld, greifst dir die Daunen und verteilst sie über deinem Kopf, dreimal nach vorne und dreimal nach hinten. Das wiederholst du zweimal. Als Abschluss legst du deine Hand kurz vor dem Solar Plexus ab.

Mit dieser Übung kannst du ausprobieren, ob du dich danach voller neuer Energie fühlst. Sie dauert nicht länger als fünf Minuten und lässt sich leicht in den Tagesablauf integrieren. Vielleicht möchtest du sie am Morgen ausführen, um energievoll in den Tag zu starten, vielleicht passt es dir am Abend besser, wenn du dich vom Tagesgeschäft gestresst fühlst und dich einfach nur erholen möchtest.

 

 

Unser Buchtipp:

Das Mindflow Konzept: Wie Sie durch Nicht-Wollen und Nicht-Tun alles erreichen

Mit seinem Buch „Das Mindflow Konzept“ möchte sich der Autor Tom Mögele an Menschen richten, die zwar ihre Ziele ständig vor Augen haben und dennoch das Gefühl haben, gar nichts für sich erreichen zu können. Dabei fühlen sie sich gestresst, energielos und auch entmutigt. Ein neues Konzept könnte ihnen zu einer neuen Einstellung verhelfen und diesem doch wenig erfreulichen Zustand ein Ende bereiten.

Tom Mögele hat seit 25 Jahren Erfahrungen in diesem Bereich und konnte sein Konzept bereits zahlreichen Menschen erfolgreich vermitteln.
Tom Mögele
Unter den Anleitungen im Buch können die Leser in einen anderen, erhöhten Bewusstseinszustand wechseln, in dem es ihnen gelingt, Energie anzunehmen und sich selbst wieder aufzutanken. Mit dieser neuen Kraft können sie Ziele mühelos erreichen und vielleicht auch ganz neue Wege und Ziele für sich finden. Das Buch will auch das Wissen dafür schärfen, dass bereits alles an Möglichkeiten vorhanden ist. Es will dem Leser vermitteln, dass dieser nur bereit sein muss, das Vorhandene auch anzunehmen.

Zunächst behandelt das Buch die physikalischen Grundlagen, auf denen sich der G4-Zustand bezieht. Es geht ein auf die Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim und erklärt die verschiedenen Dimensionen des Bewusstseins.

Dann geht es um Blockaden und Energiestau und deren Auflösung und Heilung. Dabei spielen zum Beispiel die Mitochondrien – die Kraftwerke unserer Zellen – und das Gesetz der Resonanz eine wesentliche Rolle.

Nach den theoretischen Grundlagen, auf denen das Konzept von Mindflow aufgebaut ist, folgen die praktischen Anweisungen. Die sogenannten Asanas, die Körperstellungen, werden ausführlich und anschaulich beschrieben, außerdem finden sich Beschreibungen über Wege, wie Heilung geschehen kann oder kritische Situationen entschärft werden können.

Interessante Erfahrungsberichte von Seminarteilnehmern der Mindflow-Seminare runden das Buch ab.

 

Foto: luengo_ua / stock.adobe.com; Momanda Verlag / Amazon

Letzte Aktualisierung am 23.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API