Charismakiller: Warum du nicht lästern solltest

Charismakiller: Warum du nicht lästern solltest

Gute Gründe nicht zu lästern

Charismakiller: Warum du nicht lästern solltest

Lästern senkt deine Attraktivität.

Stell dir folgende Situation vor: Du stehst an der Kaffeemaschine und hörst zwei Kolleginnen, die sich so richtig über eine dritte auslassen. Sie kratzen und beißen, zwicken und spucken – wenn auch nur mit Worten.
Als Außenstehende denkst du dir im besten Fall: „Du meine Güte, welche Laus ist denen denn über die Leber gelaufen?“

Menschen, die über andere lästern, schaden ihrer Ausstrahlung. Sie wirken gehässig, frustriert und vor allem nicht sehr vertrauenswürdig.
 

Lästern schadet deinem Wohlbefinden

Jeder ist schon einmal in die Falle getappt und hat so richtig mitgelästert. Aber wie geht es uns danach? Meist beschleicht uns das schlechte Gewissen. „War das wirklich notwendig?“, fragen wir uns selbst. „Wieso war ich heute so gehässig?“

Ein weiteres Nebenprodukt des Lästerns ist Angst. Was, wenn derjenige, über den du gelästert hast, davon erfährt? Und was wird eigentlich hinter deinem Rücken gesprochen, wenn du nicht da bist?
 

Wieso manche Menschen lästern

Lästern verbindet. Zumindest scheint es auf den ersten Blick so. „Alle gegen einen“ lautet die Devise. Wer mitlästert ist froh, nicht der Eine zu sein. Die große Ernüchterung kommt danach – aus oben genannten Gründen.
 

Aber wer hat eigentlich mit dem Lästern begonnen? Und wieso?

Wer die Leistungen oder auch das Verhalten eines anderen schlecht macht, möchte betonen, dass er selbst besser ist. Aber funktioniert diese Strategie wirklich?

Denke an die öffentlichen Beleidigungen, die sich Politiker an den Kopf werfen. Bei uns Steuerzahlern hinterlässt das höchstens ein Gefühl der Verärgerung. Die sollen sich gefälligst zusammensetzen und gemeinsam eine gute Lösung ausarbeiten, statt ihre Zeit und Energie (und vor allem unsere Gelder) mit Schmutzkübelkampagnen zu vergeuden!
 

Strategien, um selbst nicht mehr in die Falle zu tappen

Jeder hat schon einmal mitgelästert. Besser ist es jedoch, den Lästermäulern aus dem Weg zu gehen. Beiße dir auf die Zunge! Und wenn dich jemand nach deiner Meinung fragt, dann probiere es doch einmal mit: „Vielleicht sollten wir mit XY persönlich reden, statt hinter ihrem Rücken zu lästern.“
 

Arbeite an deiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung

Wer mit sich selbst zufrieden ist, muss nicht über andere herziehen. Wenn du das nächste Mal in die Lästerfalle tappst, dann frage dich: Was steckt eigentlich dahinter?

Vielleicht ist dir der Mensch, über den gerade gelästert wird, tatsächlich nicht sympathisch. Vielleicht stellst du auch fest, dass du neidisch bist oder das Gefühl hast, selbst nicht genug Anerkennung zu bekommen.

Nur wer seine eigenen Motivationen hinterfragt, lernt sich selbst besser kennen und kann vermeiden, alte Muster zu wiederholen. Lästern verändert nichts, Lästern beschleunigt nur den Puls. Wenn du etwas verändern möchtest, musst du bei dir selbst beginnen. Werde zu der Person, der du gerne begegnen würdest. Menschen mit positiver Ausstrahlung ziehen automatisch andere Menschen mit positiver Ausstrahlung an. Auf die Lästermäuler kannst du gut und gerne verzichten – die möchtest du ohnehin nicht in deinem Freundeskreis haben.
 

24 Stunden Läster-Ferien

Vielleicht probierst du einmal, einen ganzen Tag nicht mitzulästern. Du wirst sehen, wie gut du dich fühlst, wenn es dir gelingt! Und solltest du es nicht schaffen: Beginne einfach wieder von vorn!
 

Fotos: Axl Images / Getty Images

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