Fermentierte Kosmetik: Das steckt hinter dem Beauty-Trend aus Korea

Fermentierte Kosmetik: Das steckt hinter dem Beauty-Trend aus Korea

Das Anti-Aging Beauty-Konzept

Fermentierte Kosmetik: Das steckt hinter dem Beauty-Trend aus Korea

Fermentation ist ein nützlicher Prozess, um verschiedene Produkte zu veredeln. Dieses bewährte Verfahren wird in der Lebensmittelindustrie schon lange angewendet, um Produkte bekömmlicher und schmackhafter zu machen. Beim Fermentieren werden die Inhaltsstoffe so aufgeschlüsselt, dass dabei sogar ganz neue Substanzen und Moleküle entstehen können.

Die Fermentation von kosmetischen Produkten ist dagegen ein ganz neuer Beauty Trend aus Fernost. Fermentierte Kosmetika können tatsächlich schöner machen und dir zu einem besseren Hautbild verhelfen – und das ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen. Korea gilt als Vorreiter der fermentierten Kosmetik, wo sie auch schon seit etwas längerer Zeit verwendet wird und immer mehr begeisterte Anhänger findet. Nun schwappt dieser Trend auch zu uns über.

Wenn du dir die Inhaltsstoffe fermentierter Kosmetikprodukte mal näher anschaust, so wirst du feststellen, dass die Inhaltsstoffe denen herkömmlicher Kosmetika durchaus vergleichbar sind. Vielfach werden erlesene Extrakte aus Kräutern, Pflanzen oder Früchten verwendet. Bevor die einzelnen Inhaltsstoffe jedoch in den Flakon oder in den Tiegel zur Hautpflege gelangen, werden sie durch den Prozess der Fermentation ganz speziell aufbereitet. Die Veredelung der Inhaltsstoffe bringt es natürlich auch mit sich, dass diese Kosmetikprodukte in der Regel etwas teurer sind. Doch die vielen positiven Erfahrungen von Anwendern sprechen eine deutliche Sprache, dass diese hochwertigen Kosmetikprodukte ihr Geld wirklich wert sind.
 

Lästige Falten straffen und Hautpartien glätten dank fermentierter Kosmetika

Es lohnt sich also, fermentierte Kosmetik auch einmal selbst auszuprobieren. Anwendung und Verträglichkeit ändern sich dabei nicht, im Gegenteil, viele begeisterte Anwender berichten sogar davon, dass fermentierte Cremes oder Lotionen sogar um ein Vielfaches besser hautverträglich sind, als herkömmliche Kosmetikartikel.

Du kannst dir den aufwendigen Prozess der Fermentation so vorstellen, dass typische Inhaltsstoffe wie Pflanzenextrakte oder Kräuter unter kontrollierten Bedingungen vergären. Dadurch entsteht eine neuartige molekulare Struktur, die das kosmetische Produkt besonders gut in die Haut einziehen lässt, sodass sich die straffenden und glättenden Eigenschaften optimal entfalten können. Durch den Prozess der Fermentation entstehen hautfreundliche Substanzen, welche im Ausgangsprodukt entweder überhaupt nicht oder in nur geringer Konzentration vorhanden waren. Diese Phytosterine, Antioxidantien, Vitamine und Aminosäuren wirken nicht nur der Faltenbildung entgegen, sondern entpuppen sich auch als wichtige Helfer gegen einen fahlen Teint oder sogar Altersflecken. Konservierungsstoffe finden sich in dieser speziellen Kosmetik nur selten, denn die Fermentation ist auch ein ganz natürlicher Haltbarmacher.
 

Fermentierte Kosmetik als Anti-Aging Beauty-Konzept

Besonders koreanischer Ginseng vermehrt seine antioxidativen Eigenschaften um ein Vielfaches, wenn er als fermentiertes Produkt einem kosmetischen Wirkstoff zugesetzt wird. Veredelte kosmetische Produkte haben auch ein weit geringeres allergenes Potenzial und werden daher auch von Menschen mit besonders empfindlicher Haut meist bestens vertragen.

Fermentieren lassen sich nahezu sämtliche organischen Materialien, als Hautpflegemittel sind davon aber längst nicht alle auch geeignet. Du solltest daher auf Produkte zugreifen, welche als Inhaltsstoffe fermentierten Ginseng, Schwarztee, Rosenblätter, Nüsse oder roten Reis aufweisen. Fermentierte Kosmetika sind zwar keine Wundermittel, aber durch ihre Essenzen vieler wertvoller, veredelter Inhaltsstoffe ein wichtiger Baustein in einem ganzheitlichen Anti-Aging-Konzept. Es scheint sich also nicht bloß um einen vorübergehenden Trend zu handeln, sondern es ist davon auszugehen, dass sich die fermentierte Kosmetik auch bei uns dauerhaft etablieren wird.

 

 

 

Fotos: PR / Tracdelight; Hero Images / Getty Images

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