Homeoffice im Freien: Tipps fürs effektive Arbeiten auf Balkon oder Terrasse

Ob Fernlernen oder Homeoffice, du sitzt stundenlang drinnen vor deinem Laptop und denkst dir: „Wie schön wäre es jetzt, auf dem Balkon zu sitzen und das schöne Wetter zu genießen?“ Doch das eine muss das andere nicht zwingend ausschließen. Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, wie du deinen Balkon oder Terrasse mit ein paar kleinen Veränderungen in ein Homeoffice mit Wohlfühlfaktor umgestaltest.

Tipp 1: Die richtige Sitzposition ist entscheidend für angenehmes Arbeiten

Wenn du lange am Stück sitzt, solltest du bei der Wahl des Sitzplatzes auch an deinen Rücken denken. Der Stuhl sollte dafür möglichst ergonomisch sein: Er sollte so geformt sein, dass du automatisch eine aufrechtere Position beim Sitzen einnimmst oder die Sitzposition zwischendurch etwas ändern kannst.

Auch die richtige Sitzhöhe ist entscheidend: Daher sollte die Höhe des Tisches an den Stuhl und deine optimale Sitzhöhe angepasst sein. Achte am besten auch darauf, dass dein Laptop in der richtigen Höhe zu deinem Blick ist. Dein Hals sollte eine Verlängerung zu deinem Rücken bilden und dein Kopf beim Arbeiten gerade auf den Bildschirm schauen.

Der Gartentisch sollte aus einem Material sein, das auch bei Wärme angenehm ist und sich nicht erhitzt oder spiegelt. Beispielsweise ist ein Tisch aus dunklem Glas ohne Unterlage eher ungeeignet, während ein weißer Holztisch sich nur gering aufheizt. Hochwertige Gartentische in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen findest du beispielsweise bei Kees Smit. So kannst du im Handumdrehen deinen Balkon oder deine Terrasse in dein Outdoor-Homeoffice verwandeln.

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Tipp 2: Schatten ist das A und O bei der Arbeit mit Laptop, Tablet und Co. im Freien

Wer versucht, in der prallen Sonne etwas von seinem Smartphone abzulesen, wird schnell bemerken, wie anstrengend das ist. Nicht nur für Menschen ist direkte Sonneinstrahlung auf Dauer nicht empfehlenswert und kann zum Sonnenstich führen, auch Laptop und Co. überhitzen schnell in der Sonne. Daher sind Schattenspender wie Sonnenschirm oder Markise ein Must-have für die Arbeit im Freien. Für angenehmen Schatten brauchst du auch nicht den Luxus-Sonnenschirm für mehrere hundert Euro, ein klassischer Sonnenschirm aus dem Baumarkt oder Möbelhaus erfüllt genauso seinen Zweck.

Solltest du trotz Sonnenschirms Probleme beim Ablesen des Displays oder mit der Kühlung des Gerätes haben, gibt es nützliche Gadgets und DIYs: Im Internet gibt es zum Beispiel einige Anleitungen für den Bau einer Sichtblende aus Karton zu einem günstigen Preis. Darüber hinaus kannst du dir günstig ein Kühl-Pad für deinen Laptop kaufen, um ein Überhitzen des Gerätes, zum Beispiel durch eine heiße Tischplatte, zu verhindern.

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Tipp 3: Die technischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden

Früher oder später braucht jedes mobile Gerät Strom. Um dann nicht in Stress auszubrechen oder deswegen reingehen zu müssen, bereite am besten schon vor Beginn der Arbeit im Freien ein Verlängerungskabel vor. Am besten verlegst du das Kabel dort, wo es niemanden stört und ohne viel Aufwand wieder nach draußen gebracht werden kann. Denn niemand von uns möchte jeden Morgen von Neuem Kabel ein- und ausstecken.

Heutzutage ebenfalls unumgänglich ist eine stabile und schnelle Internetverbindung. Daher solltest du darauf achten, dass der Empfang auch im Freien nicht beeinträchtigt ist. Solltest du damit Probleme haben, kann es helfen, den Router woanders anzustecken. Mittels Verstärker kann das Signal ebenfalls auf Terrasse oder Balkon geleitet werden.

Solltest du gerne auch mal die laue Abendluft genießen wollen, bieten sich Outdoor-Stehleuchten an. Lichterketten oder Solarleuchten schaffen dazu eine angenehme Atmosphäre und laden zu entspannten Stunden – auch mal ohne Arbeit – ein.

Tipp 4: Die richtige Umgebung kann Produktivität steigern

Die Umgebung, in der du im Freien arbeitest, beeinflusst auch, wie wohl du dich bei der Arbeit fühlst. Der Arbeitsplatz sollte kaum Ablenkung bieten, windgeschützt und ruhig sein. Diese Faktoren sind häufig nicht von Anfang an gegeben, aber mit ein paar Tricks kannst du es dir auch an einem auf den ersten Blick weniger geeignetem Ort gemütlich machen:

Gegen Lärm auf dem Balkon können geräuschunterdrückende Kopfhörer wahre Wunder wirken. Sie sind bequem, kabellos und filtern jegliches Außengeräusch. Als Bonus kannst du damit deine Lieblingsmusik für mehr Motivation hören oder telefonieren.

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Vor Ablenkung und fremden Blicken durch die Nachbarn kann ein Sichtschutz schützen. Pflanzenregale oder Kletterpflanzen eignen sich dafür ebenfalls hervorragend und schaffen zusätzlich ein schönes Ambiente. Apropos Ambiente: Oft hilft es schon, eine kleine Pflanze, deine Lieblingsschreibtisch-Deko oder Stiftebox draußen auf den Tisch zu stellen, um in die richtige Arbeitsstimmung zu kommen.

Viele von uns haben kein eigenes Arbeitszimmer, wo sie ohne Ablenkung arbeiten können. Da ist gerade die Arbeit im Freien eine willkommene räumliche Trennung von Hausarbeit und anderen Ablenkungen, die in der Wohnung warten.

Tipp 5: Auch die eigenen Bedürfnisse dürfen nicht vernachlässigt werden

Auch wenn die Arbeit im Freien für viele von euch bereits nach Erholung klingt, sind auch im Freien kleine Pausen wichtig, um zu regenerieren. Dabei gibst du deinem Körper Kraft, indem du kurz aufstehst oder dich auf eine Sonnenliege legst und einfach nur entspannst.

Besonders bei wärmeren Temperaturen ist es wichtig, genügend zu trinken. Auch wenn du keine körperlich anstrengende Aktivität betreibst, braucht dein Körper draußen unter Umständen mehr Flüssigkeit als drinnen.

Gerade während der Mittagszeit solltest du besonders auf die Sonnenbelastung achten und dich nicht übermäßiger Hitze oder Sonnenstrahlung aussetzen. Zudem solltest du dich auch im Schatten mit Sonnencreme vor der UV-Strahlung schützen, um Hautschädigungen oder einen Sonnenbrand zu vermeiden.

 

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