Die schlimmsten Ernährungssünden, die du schnellstmöglich abstellen solltest

Die schlimmsten Ernährungssünden, die du schnellstmöglich abstellen solltest

Die schlimmsten  Ernährungssünden, die du schnellstmöglich abstellen solltest

Wer kennt es nicht? Wir alle sündigen das ein oder andere Mal, wenn es ums Essen geht. Meistens ist uns das auch schmerzlich bewusst, zum Beispiel immer dann, wenn statt einem Riegel doch die ganze Tafel Schokolade unserem Heißhunger zum Opfer gefallen ist. Viel problematischer sind jedoch die Male, bei denen uns nicht bewusst ist, was wir da eigentlich gerade zu uns nehmen oder sogar denken, was wir essen, sei besonders gesund. Umso besser ist es, wenn man die kleinen Fallen und Tricks der Ernährungsindustrie kennt. Nur so können wir uns gesund und ausgewogen ernähren und natürlich auch mal sündigen – aber eben bewusst. Im Folgenden zählen wir euch daher die schlimmsten Ernährungssünden auf:
 

1. Diät-Produkte

Ernährungssünde Diätprodukte
 

Produkte, die mit Aufschriften wie „leicht“, „low-fat“ oder „kalorienarm“ werben, scheinen auf den ersten Blick dabei helfen zu können, die tägliche Kalorienzufuhr zu kontrollieren und herabzusenken. Doch vorsicht – häufig genug machen solche Produkte uns nicht wirklich satt, da sie nicht gehaltvoll genug sind. So greifen wir danach schnell mal zum ungesunden Snack, um den Heißhunger auf Fett und Zucker zu befriedigen. Schnell passiert es auch, dass wir automatisch eine größere Menge essen, was natürlich am Ende auf dasselbe herauskommt, als wenn man zum Standartprodukt gegriffen hätte. Lieber vollwertige Nahrungsmittel kaufen, die so wenig verarbeitet wurden, wie möglich. Die sättigen nicht nur besser, sondern verbrennen bei der Verdauung auch noch weitaus mehr Kalorien. Eine Win-Win-Situa-tion sozusagen!
 

 

2. Nicht aufs Bauchgefühl hören

Ernährungssünde satt weiteressen
 

Einfach alles zu essen, was einem vor die Nase gestellt wird, ist nicht ratsam. Auch wenn die meisten von uns wahrscheinlich so erzogen worden sind, immer aufzuessen, ist es an der Zeit, sich davon zu lösen. Versucht, mehr auf euer Bauchgefühl zu hören. Ihr werdet sehen, dass ihr manchmal gar nicht so viel zu essen braucht. Lieber mehrere kleine Portionen am Tag. Und wenn man sich den Teller nicht jedes Mal so voll haut, muss man auch nichts wegwerfen.
 

 

3. Zu viel Fleisch

Ernährungssünde zu viel Fleisch
 

In kleinen Mengen schadet Fleisch uns nicht. Im Gegenteil, es enthält Vitamine und Mineralien. Aber eben auch Fett und Kalorien. Daher sollte man tunlichst davon Abstand nehmen, Fleisch zum Hauptbestandteil seiner Mahlzeit zu machen. Fleisch sollte ergänzend gegessen werden, eine Portion pro Woche ist da sogar schon ausreichend. Wenn es zwei oder drei werden, ist das sicherlich auch nicht so tragisch, aber wir dürfen auch nicht vergessen, wie oft Fleisch in anderen Produkten und Gerichten enthalten ist oder wir auch Fleisch in Form von Wurst zu uns nehmen. All das muss in die Wochenmenge Fleisch einbezogen werden.
 

 

4. Zu hektisches Essen

Ernährungssünde hektisch essen
 

Häufig essen wir solange am Stück, bis alles aufgegessen ist. Das hat natürlich zwei Gründe: Erstens haben wir ja Hunger und zweites wollen wir nicht, das warme Gerichte abkühlen. Dennoch sollte man sich zum Essen unbedingt Zeit nehmen. Setzt die Gabel auch mal ab und kaut jeden Bissen gründlich durch, bevor ihr ihn herunterschluckt. Dann kann der Körper sich die wichtigen Nährstoffe besser herausziehen und ihr verpasst nicht, wenn ihr satt seid. Für diese Information braucht das Gehirn nämlich mindestens 20 Minuten.
 

 

5. Fette vermeiden

Ernährungssünde Fett vermeiden
 

Wer versucht, konsequent alle Fette zu vermeiden, wird sich auf Dauer nicht gesund ernähren können. Denn gerade die pflanzlichen Fette sind wichtig für eine ausgewogene Ernährung und geben uns schneller das Gefühl, satt zu sein. Außerdem kurbeln sie den Metabolismus an. Gesunde Fette sind zum Beispiel in Avocados, Oliven- und Kokos-Öl sowie in Nüssen enthalten. Die sind übrigens ein ziemlich guter Snack, wen man einen kleinen Heißhunger-Anfall hat. Aber nicht mehr als eine Handvoll am Tag snacken.
 

 

6. Am Schreibtisch essen

Ernährungssünde am Schreibtisch essen
 

Während der Arbeit zu essen, kann schnell dazu führen, dass man zu viel isst. Danach fühlt man sich nicht nur schlapp und ist weniger leistungsfähig, man nimmt auch rund 30 % mehr Kalorien zu sich. Man sollte sein Essen also stets bewusst und konzentriert zu sich nehmen. Außerdem kann es auch bei der Arbeit nur helfen, den Kopf zwischendurch mal etwas frei zu bekommen.
 

 

7. Snacks und Süßigkeiten im Sichtfeld

Ernährungssünde Süßes im Blickfeld
 

Tests haben ergeben, dass Leute, die Süßigkeiten auf ihrem Schreibtisch stehen haben, 70 % mehr davon essen, als die, die ihre Snacks in der Schublade verstecken. Der Griff zur Bonbontüte erfolgt einfach schneller, wenn sie offen vor einem liegt. Das dürfte eigentlich niemanden überraschen. Packt also die Süßigkeiten ein und bietet auch den Kollegen mal was an, dann bleibt weniger für einen selbst übrig.
 

Fotos: esinesra, Geber86, sazonov, Daniela Jovanovska-Hristovska, marekuliasz, monkeybusinessimages, AdnanSokol/iStock

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