Der gute alte Rasierhobel – oder wie eine nachhaltige Rasur die Umwelt schont

Neben trendiger Kleidung ist es vor allem die Pflege des Äußeren, auf die moderne Frauen großen Wert legen. Es gibt zwar wiederkehrende Trends, aber glatt rasierte Damenbeine bleiben doch weitestgehend Konsens. Der Trend geht zwar wieder in Richtung Natürlichkeit, aber bitte nur bei den Materialien für die Rasierer, die den Haaren an den Beinen oder unter den Achseln zu Leibe rücken. Einweg-Plastik-Rasierer passen dazu nicht. Deshalb greifen bei der Rasur immer mehr Frauen zum guten alten Rasierhobel.

Verbraucherinnen möchten mehr Nachhaltigkeit

Der immer häufiger geäußerte Wunsch nach umweltschonenden Produktionsverfahren und nachhaltigen Produkten ist die Folge der Erkenntnis, dass es nur eine Erde gibt und dass der Mensch dabei ist, sie ressourcentechnisch stärker auszubeuten, als es mit Blick auf zukünftige Generationen sinnvoll und verantwortbar ist.

Das führt dazu, dass die Menschen zwar weiterhin auf hochwertige Produkte Wert legen, gleichzeitig aber verstärkt Produkte kaufen, mit denen sie einen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten können. Junge und innovative Unternehmen greifen den Kundenwunsch auf und bringen nachhaltige Eigenentwicklungen auf den Markt, beispielsweise Rasierhobel aus langlebigen und damit nachhaltigen Materialien.

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Nachhaltigkeit Einkauf Statista
Oft entscheidet die Nachhaltigkeit den Kauf eines Produktes. Quelle: Statista

Wer sich schon einmal mit einem der kostengünstigen Einwegrasierer rasiert hat, weiß, dass es bessere Wege gibt, die empfindliche Haut an den Beinen ohne Irritationen oder gar Schnittwunden zu rasieren. Um die gigantische Umsatzsumme von 30 Milliarden Euro pro Jahr mit Einwegrasierern zu erreichen, muss eine ebenso gigantische Menge an Plastik verarbeitet werden. Da es sich um Einwegrasierer handelt, landet der Plastik nach einer oder maximal zwei Rasuren im Mülleimer.

Der so jedes Jahr entstehende Müllberg lässt sich durch Rasierhobel vermeiden, die man einmal kauft und dann ein Leben lang verwendet. Lediglich die Rasierklinge muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden. Da diese aber, im Gegensatz zu den Plastikklingen in vielen Einwegrasierern, aus Metall ist, lässt sie sich wesentlich einfacher recyceln.

Nachhaltige Rasierhobel für Damen und auch Herren

Wie vielen Männern ein glattes Kinn ohne kratzige Stoppeln Ausdruck gepflegten Aussehens ist, so zeigt die Frau unter anderem durch sorgsam rasierte Beine, was sie unter Attraktivität versteht. Für beide gibt es eine Lösung, die sie nicht nur pflegt, sondern gleichzeitig noch die Umwelt schont.

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Das im Jahr 2018 von Tung Do und Benjamin Rettinger gegründete Unternehmen WLDOHO mit Sitz in Dudenhofen macht den klassischen Rasierhobel wieder salonfähig. Sie verfolgen damit das Ziel, dass es irgendwann in jedem Badezimmer selbstverständlich ist, sich plastikfrei zu rasieren.

WLDOHO Rasierhobel Set
Rasierhobel Set für Frauen mit bereits 579 Bewertungen.

Modernes, zeitloses Design und hochwertige Verarbeitung

Fragt man Verbraucherinnen, wodurch sich ein gutes Produkt auszeichnet, bekommt man meist die gleichen Antworten. Neben einem attraktiven Preis wünschen sich die Kundinnen eine hochwertige Verarbeitung, möglichst umweltfreundliche Materialien und ein schönes Design.

Es kommen ausschließlich hochwertige, aber nicht exotische Holzarten sowie Metalle wie etwa verschiedene Zinklegierungen zum Einsatz. Die sehr leicht einsetzbaren Klingenblätter bestehen ebenfalls aus Metall. Auf Komponenten aus Plastik wird verzichtet und selbst die Verpackungen leisten ihren Beitrag zum Umweltschutz. All diese Eigenschaften zeichnen einen hochwertigen und langlebigen Rasierhobel aus. Die von WLDOHO entwickelten Rasierhobel mit Bärenlogo (jeder Rasierhobel ist mit einem anderen Bärenkopf versehen, denn Bären sind ein Inbegriff für Achtsamkeit und Natur) erfüllen alle diese Voraussetzungen.

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Das Team hinter WLDOHO
Das Team hinter WLDOHO. Quelle: PR

Wenn Umweltschutz mehr ist, als ein Wort

Folgendes ist auf der Website von WLDOHO zu lesen: „Wir sind nicht nachhaltig auf die Welt gekommen, haben aber jedoch erkannt, dass wir die Welt so unversehrt wie möglich verlassen müssen.“ Für die Gründer und ihr Team gehört die Gewissenhaftigkeit der Natur gegenüber zur Unternehmensphilosophie. Aus dem Wunsch heraus, sich immer weiter zu verbessern, werden alltägliche Routinen hinterfragt. Durch viele kleine Schritte können Veränderungen herbeigeführt werden. Das noch junge Unternehmen ist ein Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit auch Routinen wie die Rasur erobern kann.

Nachhaltigkeit muss nicht auf Kosten der Qualität gehen

Der Wunsch der Verbraucher nach mehr Umweltschutz muss nicht durch einen Verzicht auf Qualität erkauft werden. Der gute alte Rasierhobel steht anderen, zum Teil elektrischen und hochentwickelten Rasierern in Sachen Gründlichkeit und Hautfreundlichkeit in nichts nach. Er sorgt im Gegenteil für deutlich weniger Hautirritationen sowie Rasierpickelchen und gibt der Frau genau das Hautbild, das sie sich wünscht.

 

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