CBD in der Naturkosmetik

Kaum ein Wirkstoff ist momentan häufiger Thema in der Beautyszene als CBD. Der in Hanfpflanzen enthaltene Wirkstoff verspricht gesunde und reine Haut, und sogar gegen schwerwiegende Hautprobleme wie Rosazea, Ekzeme und Akne soll CBD helfen. Doch was kann der Pflanzenstoff wirklich und ist CBD in Kosmetikprodukten legal?

Wie sich CBD von der Droge aus der Cannabispflanze unterscheidet

Weitaus bekannter als CBD ist der ebenfalls in Hanfpflanzen enthaltene Stoff THC, auch Tetrahydrocannabinol genannt, der wohl den meisten vorschwebt, wenn sie von Produkten hören, in denen Bestandteile der Hanfpflanze enthalten sind. THC gilt als illegales Rauschgift, das für seine freudig machenden und extrem entspannenden Highs bekannt ist. Im Gegensatz zu dem Rauschmittel THC ruft CBD keine Rauschzustände hervor, weshalb es in Kosmetika legal vertrieben werden darf und als unbedenklich gilt.

Auch die Gewinnung von CBD unterscheidet sich von der des THCs, denn es kann nur aus weiblichen Hanfpflanzen gewonnen werden. CBD oder Cannabidiol gehört zu den Phytocannabinoiden, von denen mehr als einhundert in der Hanfpflanze zu finden sind. Zwar besitzt auch CBD eine beruhigende Wirkung, ist aber nicht schädlich für das Nervensystem und wirkt antipsychotisch. Somit hat das in Kosmetika verwendete Hanfprodukt CBD nur wenig mit der berauschenden Droge gemein und wirkt nahezu gegenteilig.

Beautywunder CBD – das kann das Hanfprodukt wirklich

Hautberuhigende, entspannende und heilende Wirkungen werden CBD in der äußeren sowie inneren Anwendung zugeschrieben und das nicht umsonst: In Kosmetikprodukten wie Cremes, Lotionen und Balsam gilt der Wirkstoff der Cannabispflanze als echtes Allrounder-Talent, das die Haut durch enthaltenes Vitamin E in ihrer Regeneration unterstützt. In Kombination mit pflanzlichen Ölen stärkt es die natürliche Schutzfunktion der Haut und unterstützt die Zellregeneration, was es zum beliebten Inhaltsstoff für Anti-Aging-Produkte macht.

Der Wirkstoff wirkt zudem antibakteriell und antiviral, was ihn besonders für die Gesichtspflege unreiner Haut optimal macht. Sogar schwerwiegende Hautunreinheiten und Akne lassen sich mit CBD in natürlichen Kosmetika wirksam und effektiv bekämpfen, wodurch der Wirkstoff in der Beautyszene große Bekanntheit erlangte.

Auch für das Haar gilt CBD als nährreiche Wunderwaffe: Durch den hohen Proteingehalt des CBDs wird die Keratinsubstanz geschädigter Haare gestärkt, wodurch das Haar an Elastizität und Glanz gewinnt.

Da CBD eine natürlich entspannende und beruhigende Wirkung hat, wird es vermehrt bei Muskelkrämpfen und Gelenkbeschwerden angewendet, weil es hilft, Verspannungen zu lösen und Schmerzen sowie Entzündungen hemmt.

CBD kann in der Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt werden

Entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzlindernd, beruhigend – Die Liste der Wirkungen von CBD ist lang. Besonders bei schwerwiegenden Hautproblemen und Hautkrankheiten wie Ekzemen, Rosazea und Schuppenflechte kann der Wirkstoff der Hanfpflanze Abhilfe verschaffen. Auch Hautausschläge und Akne vermag der Pflanzenstoff zu lindern, was ihn nicht nur zu einem beliebten Inhaltsstoff für Naturkosmetik, sondern auch zu einem wahren Hautretter macht.

So wird CBD angewendet

Der pflanzliche Stoff kann von außen auf die Haut aufgetragen oder mit speziellen Mitteln zur Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Am weitesten verbreitet ist die Verwendung von CBD als Zutat von natürlicher Kosmetik, in welcher der Stoff mit anderen pflanzlichen Inhaltsstoffen kombiniert wird.

Während das rohe CBD eine grünliche Paste ergeben würde, die in der herkömmlichen Naturkosmetik wohl kaum Anklang finden würde, fällt der Wirkstoff in Cremes und Lotionen kaum auf. CBD ist schlecht in Wasser löslich, dafür aber umso besser in Ölen, was den Wirkstoff perfekt zur Anwendung in Kombination mit Pflanzenölen macht. Erhältlich ist der Stoff in vielen Drogerien und Kosmetikketten. Entweder als CBD-haltiges Hanföl, das vielseitig verwendbar ist, oder als fester Bestandteil eines fertigen Produkts wie Gesichtscreme oder Bodylotion.

Fazit

Obwohl der Wirkstoff der Hanfpflanze aufgrund seines Ursprungs, der dem des berauschenden THCs ähnelt, noch immer in der Kritik steht und kaum handelsüblich ist, hält CBD viele vorteilhafte kosmetische Wirkungen für Haut und Haar bereit, die eine Beautyroutine sinnvoll ergänzen können. Besonders bei empfindlicher Haut oder gegen wiederkehrende Hautirritationen durch herkömmliche Kosmetika könnte der pflanzliche Stoff eingesetzt werden. CBD erfüllt ohne jeden Zweifel sein Wirkversprechen durch seine speziellen Eigenschaften und sorgt für wirksame Naturkosmetik, die in dieser Form bisher nicht existierte.

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