Great Lengths Marie Nasemann

Wahr oder falsch? Seitdem es die Technik der Haarverlängerung gibt, ranken sich ebenso viele Gerüchte wie auch Halbwissen um das heiß begehrte Traumhaar. Für wen sind Extensions geeignet? Welche Methoden gibt es? Wie lange halten die Haare und was muss man beachten? Anita Lafer, Geschäftsführerin von Great Lengths, kennt die gängigsten Mythen und räumt mit ihnen auf.

Mythos 1: „Haarverlängerungen halten täglichen Belastungen wie Sport, Schwimmen, Sauna und häufigem Zusammenbinden oder Glätten nicht stand.“
Alles kein Problem für Extensions. Dank der qualitativ hochwertigen Bondings (so werden die Verbindungsstellen zwischen Eigenhaar und Extension genannt) von Great Lengths sind tägliche Strapazen wie Haarewaschen, Föhnen, Stylen sowie Sport, Hitze oder Kälte kein Hindernis. Nach etwa sechs Monaten sollten die Extensions erneuert werden – nicht, weil die Qualität leidet, sondern weil die Bondings in dieser Zeit so weit herauswachsen, dass sie sichtbar werden.

Mythos 2: „Extensions bedürfen keiner besonderen Pflege und können wie Naturhaar gewaschen und gefärbt werden.“
Jein. Schneiden, Stylen mit Glätteisen oder Lockenwicklern – die neue Frisur kann genauso behandelt werden wie eigene Haare. Doch natürlich braucht langes Haar intensive Pflege. Trägerinnen sollten unbedingt darauf achten, keine alkoholhaltigen Produkte zu verwenden. Hier bieten Great-Lengths-Produkte die geeignete Pflege. Spezielle Bürsten schonen außerdem Haarstruktur und Verbindungsstellen. Das Färben der Extensions ist auch nicht zu empfehlen. Wer sich einen anderen Farbton wünscht, sollte vor der Einarbeitung der Haarverlängerung färben. Eine Farbbestimmung im Vorfeld identifiziert den richtigen Farbton des Eigenhaares, der ausschlaggebend für die Farbe der Haarsträhnen ist.

Mythos 3: „Bei dünnem Haar fallen die Extensions schnell wieder raus.“
Hierbei handelt es sich um ein Gerücht. Insbesondere für die Haarverdichtung bieten sich Extensions an. Die Voraussetzung für eine Haarverlängerung ist eine Länge des Eigenhaars von mindestens zehn Zentimetern. Nur so kann der Friseur die Extensions sauber einarbeiten und verhindern, dass man die flachen Verbindungsstellen erkennt. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass der Kunde nicht unter krankheitsbedingtem Haarausfall leiden darf. In einem ersten Schritt sollten sich Interessierte professionell von einem Friseur beraten lassen.

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Mythos 4: „Bei Extensions handelt es sich um Kunsthaar.“
Es gibt Hersteller, die Kunsthaar anbieten, jedoch nicht Great Lengths. Der Haarverlängerungsexperte verwendet ausschließlich Echthaar aus Indien, welches dem europäischen Haar sehr ähnlich ist. Es handelt sich dabei um sogenanntes Tempelhaar. Dieses lassen sich Inderinnen aus Glaubensgründen abschneiden und stellen es den dort ansässigen Mönchen freiwillig zur Verfügung. Dank der besonders schonenden Weiterverarbeitung bleibt die natürliche Schuppenschicht intakt und das Haar kommt nicht mit chemischen Mitteln in Berührung.

Mythos 5: „Haarverlängerungen greifen das Naturhaar an und hinterlassen Schäden.“
Zum Glück nicht. Bei Great Lengths wird ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Haare gelegt. Die Bondings enthalten natürliches Keratin und gleichen der Struktur des Haares. Mit der schonenden Ultraschall-Methode arbeitet ein Friseur die Extensions ins Eigenhaar ein, sodass keine Schäden entstehen. Die Technik und das Können des Friseurs sind ausschlaggebend für ein schönes Ergebnis, weshalb Kundinnen auf eine entsprechende Qualifikation achten sollten. Eine geeignete Methode für alle, die nur wenige Wochen eine Haarverlängerung oder -verdichtung wünschen, sind die GL Apps. Hierbei handelt es sich um Strips mit mehreren Strähnen, die der Friseur auf das Eigenhaar appliziert. Für gesunde Haare sollten Trägerinnen auf die richtige Pflege achten. Schonend mit Farbe und Blondierung umzugehen, ist eine wesentliche Voraussetzung, um auch lange Freude mit Extensions zu haben.

Bilder: Marie Nasemann für Great Lengths