Diese Fragen würden wir unserem Ex-Freund gerne stellen

Diese Fragen würden wir unserem Ex-Freund gerne stellen

"Was hast du dich nie getraut, mir zu sagen?"

Diese Fragen würden wir unserem Ex-Freund gerne stellen

Eine Trennung ist eine emotionale Angelegenheit. Die Welt um uns scheint zu zerbrechen, es ist als würde man uns den Boden unter den Füßen wegziehen. Wir alle kennen das. Die gemeinsame Zeit hat geprägt und es dauert eine ganze Weile, sich wieder aufzurappeln und nach vorne zu sehen. Diesen Weg geht jede Frau anders und doch haben sie alle eines gemeinsam: Das Verarbeiten der Trennung wirft viele Fragen auf. Wir hinterfragen uns, unseren Ex-Freund und die Beziehung. Hätte es besser laufen können? War das Ende der Beziehung wirklich unvermeidbar? War es allein meine Schuld?

Denn auch wenn der Freund längst der Vergangenheit angehört, erinnert uns irgendwie einfach alles an ihn. Selbst wenn es bloß die Schwiegermutter ist, der wir beim Einkaufen über den Weg laufen und die uns mit einem anklagenden Blick ansieht, sodass uns sowieso direkt der Appetit vergeht. Oder der Lieblingsfilm, den wir lachend zusammen mitsprechen konnten und den wir nun alleine mit einer Zwei-Liter-Packung Eiscreme anschauen und eine Ladung Taschentücher nach der anderen vernichten. Ja, Trennungen wühlen auf und quälen uns mit Fragen, die wir uns selten trauen, auch wirklich zu stellen. Damit bist du nicht alleine. Dieses kleine Teufelchen, das eine Antwort auf alles haben will, macht es sich nach einer Trennung auf der Schulter der meisten Mädels bequem. Diese Fragen, die wir alle unserem Ex-Freund gerne stellen würden, kommen deshalb vielleicht auch dir bekannt vor.

  1. Hast du noch Fotos und Geschenke von mir?
  2. Ist deine Neue eine bessere Partnerin als ich?
  3. Hast du mich jemals mit einer anderen Frau betrogen?
  4. Sprichst du vor deiner neuen Freundin schlecht über mich?
  5. War der Sex mit mir gut?
  6. Hast du mich aufrichtig geliebt?
  7. Hättest du gerne etwas mit einer meiner Freundinnen gehabt?
  8. Bereust du die Trennung ab und zu?
  9. Was hätte ich anders machen müssen, damit du bleibst?
  10. Ab welchem Zeitpunkt war dir klar, dass es keinen Sinn mehr hat mit uns?
  11. Fandest du meinen Körper attraktiv?
  12. Denkst du manchmal darüber nach, mir zu schreiben oder mich anzurufen?
  13. Wolltest du eigentlich mal alt mit mir werden?
  14. Mochtest du meine Familie und Freunde wirklich?
  15. Hätten wir eine Trennung irgendwie verhindern können?
  16. Tut es dir weh, wenn du mich mit meinem neuen Freund siehst?
  17. Was haben deine Familie und Freunde wirklich über mich gedacht?
  18. Welche meiner Eigenschaften mochtest du und welche konntest du nicht leiden?
  19. Was hast du dich nie getraut, mir zu sagen?
  20. Erkundigst du dich ab und zu bei Freunden über mich oder stalkst mich auf sozialen Netzwerken?

All diese Fragen quälen wohl die meisten von uns nach einer Trennung. Geht es dir auch so? Und hast du vielleicht sogar noch mehr Fragen, die dir auf der Seele brennen? Egal ob du im Guten oder im Schlechten mit deinem Freund auseinander gegangen bist: Manchmal ist es gut, sich Zeit für ein Gespräch zu nehmen und den Mut zu fassen, die ein oder andere Antwort zu erhalten. Natürlich gibt es Fragen, die du vermutlich lieber deinem Tagebuch anvertraust, doch andere hingegen solltest du deiner verflossenen Liebe eventuell stellen. Einfach nur, damit du nachts wieder schlafen kannst und dich morgens nicht im Spiegel ansiehst und fragst, ob die Frau darin eventuell in einem Lebkuchenhäuschen wohnt.

Es ist eine Mutprobe der besonderen Art, sich mit den eigenen Fehlern und dem schmerzhaften Ende einer Liebe auseinanderzusetzen. Doch im Endeffekt ist es manchmal besser, offene Fragen zu stellen und mit dem Kapitel endgültig abzuschließen. Selbst wenn es nur in Gedanken oder auf Papier ist. Denn sind wir mal ehrlich: Die meisten Fragen, die wir uns nach einer Trennung stellen, trauen wir uns kaum uns selbst zu stellen. Ob du nochmal das Gespräch mit deinem Ex-Freund suchst oder du auf brisante Antworten lieber verzichtest, liegt an dir. Eines tut vermutlich jedoch gut. Du weißt jetzt, dass du nicht die Einzige bist, die Bekanntschaft mit dem Teufelchen auf der Schulter gemacht hat, der besonders dann gerne zu Besuch kommt, wenn es am allerwenigsten passt. Und das ist wenigstens ein kleiner Trost, denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

 

Foto: pauchi / stock.adobe.com

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