Die schlimmsten Haarsünden

Die schlimmsten Haarsünden

Die schlimmsten Haarsünden

Zu heißes Föhnen, falsches Bürsten, die Verwendung ungeeigneter Pflegeprodukte: Die Liste der Haarpflege-Sünden ist lang. Doch haben wir einige Tipps parat, mit denen du die größten Fettnäpfchen vermeidest.
 

1. Zu heißes Föhnen

Heiße Luft trocknet zwar schnell, schädigt jedoch auch die Haarstruktur. Es empfiehlt sich deshalb, nicht mit der höchsten Stufe zu föhnen und zudem ein passendes Hitzeschutzprodukt zu verwenden. Die passende Spülung erleichtert das Kämmen und stärkt gleichzeitig die Struktur der Haare.
 

2. Haarkur zu lange einwirken lassen

Je länger, desto besser? Nicht immer, denn zumindest die Haarkur darf nicht zu lange einwirken. Ideal sind zehn Minuten und danach direkt gründlich ausspülen. Wer die Kur mehrere Stunden oder gar über Nacht einwirken lässt, beschädigt die Haarstruktur.

 

3. Haare nicht vorbereiten

Eine der schlimmsten Haarpflege-Sünden: Das Haar wird nach dem Waschen nicht vorbereitet. Damit du es später bei der Pflege leichter hast, solltest du dein Haar entwirren und anschließend mit einem geeigneten Haaröl vorbereiten. Außerdem wichtig: Die Haare nach dem Waschen nicht zu streng bürsten, da sie durch Pflegespülung und Feuchtigkeit aufgequollen sind.
 

4. Shampoo nur oberflächlich einmassieren

Beim Haarewaschen wichtig: Das Shampoo nicht nur in den Längen verteilen, sondern auch in die Kopfhaut einmassieren. Am besten funktioniert das mit einer walnussgroßen Menge Shampoo, die in kreisenden Bewegungen aufgetragen und nach fünf Minuten Einwirkzeit wieder ausgewaschen wird.
 

5. Shampoo zu heiß und zu kurz ausgewaschen

Shampoo sollte mit lauwarmem Wasser und möglichst gründlich ausgewaschen werden, um Rückstände auf der Kopfhaut und in den Haaren zu vermeiden. Wenn du mit den Fingern durch deine Haare fährst und ein leichtes Quietschen hörst, ist es sauber.
 

6. Haare täglich waschen

Wenn du keine allzu fettige Kopfhaut hast, solltest du deine Haare nicht täglich waschen. Besser sind zwei bis drei Haarwäschen pro Woche, denn nur so wird der Säureschutzmantel der Haare ausreichend geschützt und Schuppenbildung vermieden.
 

7. Haare trocken rubbeln

Deine Haare haben Spliss? Dann solltest du sie nach dem Waschen nicht trocken rubbeln. Das Frottieren raut nicht nur die Haaroberfläche auf, es strapaziert auch die Haarwurzeln und erzeugt dadurch Haarbruch. Deshalb: Feuchte Haare lieber nur andrücken und sanft trocknen.
 

8. Von oben nach unten bürsten

Kämmen belastet die Haare. Es empfiehlt sich deshalb, die passende Bürste zu verwenden – optimal sind Modelle mit weit auseinanderstehenden Borsten – und die Haare nicht von oben nach unten zu kämmen. Stattdessen solltest du bei den Spitzen anfangen, dann zum Mittelteil übergehen und anschließend den Ansatz kämmen. Verknotete Haare kannst du zunächst vorsichtig entwirren und dann mit einem geeigneten Kamm glattkämmen.
 

9. Shampoos mit Silikonen verwenden

Die meisten Shampoos und Spülungen enthalten Silikone. Was viele nicht wissen: Der Stoff versiegelt die Haare und trocknet sie aus. Pflegeprodukte mit Silikonen oder dem Inhaltsstoff Dimethicone solltest du deshalb nach Möglichkeit vermeiden, um dein Haar zu schützen.
 

10. Die falschen Haar-Accessoires verwenden

Haar-Accessoires wie beispielsweise Haargummis mit Metallverschluss oder Schleifen aus Kunststoff sind Gift für die Haare. Sie reiben an den Haaren, machen es dünner und sorgen schließlich dafür, dass es bricht. Vor allem dann, wenn sie immer an derselben Stelle sitzen.

 

Foto: gpointstudio/iStock.com


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