Hepster Co-Founder & General Manager Christian Hornung

Nach der Katze ist der Hund das zweitliebste Haustier in deutschen Haushalten. Etwa 13 Millionen Hunde gab es 2021 in der gesamten Republik. Tendenz steigend. Die Kosten für eine Behandlung beim Tierarzt oder in einer Tierklinik im Krankheitsfall sind oftmals mit hohen Kosten verbunden. Damit die Tiere, welche oft den Stellenwert eines Familienmitglieds haben, adäquat versorgt werden können, ohne den Geldbeutel zu sehr zu belasten, gibt es jetzt die Hundekrankenversicherung vom Rostocker InsurTech hepster.

Nach der Versicherung für Katzen sind die Hunde an der Reihe

Im Fokus von hepster stehen passgenaue Versicherungslösungen, die das Unternehmen nach dem Prinzip der Embedded Insurance den jeweiligen Risikoträgern zur Verfügung stellt und über diese den Kunden zugänglich macht. Dies geschieht über die eigens entwickelte, API-getriebene Plattform von hepster und ist vollkommen digitalisiert.

Schon im Sommer 2021 ging hepster mit einer für Katzen gedachten Kranken- und OP-Versicherung online und stieg so in den Tierversicherungsmarkt ein. Nun also folgt die Hundekrankenversicherung. Sie erwuchs unter anderem aus der Erkenntnis, dass Hunde, vollkommen unabhängig von ihrer Rasse, oft bereits im Welpenalter und auch später unter verschiedenen Krankheiten leiden. Diese erfordern nicht selten operative Eingriffe oder langfristige Behandlungen, welche mitunter hohe Kosten verursachen können. Auch aus diesem Grund empfehlen Tierärzte aus dem gesamten DACH-Bereich eine entsprechende Hundeversicherung.

Jetzt hat hepster eine Hundekranken- und OP-Versicherung mit jeweils vier Tarifen entwickelt. Co-Gründer Alexander Hornung erklärt dazu: „Für uns steht die optimale Absicherung der Tierbesitzer und ihrer vierbeinigen Freunde im Fokus. Daher lassen sich unsere Hundeversicherungen flexibel auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. So wollen wir sicherstellen, dass sich Hundebesitzer zu jeder Zeit voll und ganz auf die Genesung ihres Tiers konzentrieren können.“

Die Hundekrankenversicherung von hepster übernimmt im Rahmen der Versicherung unterschiedlichste Kosten, vor allem für Behandlungen, (Vor-)Untersuchungen, operative Eingriffe sowie Diagnostik und Arzneimittel. Warum das Start-up eine so umfassende Versicherung für Hunde anbietet, erklärt Alexander Hornung so: „Jeder, der sein Tier liebt, möchte natürlich eine ausreichende Versorgung gewährleisten und eine Kranken- oder OP-Versicherung ermöglicht genau das zu einem recht günstigen Preis – im Vergleich zu den tatsächlichen Kosten. Die Kosten für unerwartete, notwendige Behandlungen können sich schnell summieren und ein finanzielles Risiko darstellen.“

Neues Konzept für optimale Versicherung von Mensch und Tier

Das aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Start-up hat sich zum Ziel gesetzt, die Versicherungsbranche zu revolutionieren. Um diese Vision zu verwirklichen, wurden Versicherungslösungen entwickelt, die durch den hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad der API-Plattform sogar kurzfristig abgeschlossen werden können, etwa kurz vor einem Ausflug für ein ausgeliehenes E-Bike, vor dem Start in den Urlaub für das Handy oder eben für Katze oder Hund. Hepster möchte möglichst viele und relevante Touchpoints finden, über die bedarfsorientiert und skalierbar versichert werden kann.

Dabei konzentrieren sich die Rostocker also auf die Einbettung und Integration seiner Versicherungslösungen in schon bestehende Geschäftsprozesse. So soll die Customer Journey der hepster-Partner möglichst einfach und individualisiert gestaltet werden.

Starke Entwicklung als InsurTech

Dass das Rostocker InsurTech, welches im Jahr 2016 von Hanna Bachmann, Christian Range und Alexander Hornung gegründet wurde, mit seinem innovativen Unternehmensansatz auf dem richtigen Weg zu einer veränderten Versicherungsbranche ist, zeigt die bisherige Entwicklung des Unternehmens. Inzwischen ermöglicht hepster Unternehmen aller Branchen, bedarfsorientierte und individualisierte Versicherungen in ihr eigenes Angebot zu integrieren. Dabei war der Weg nicht immer ganz einfach und es mussten erst Investoren gefunden werden, die vom Konzept überzeugt waren.

Teils hilfreich, teils herausfordernd erwies sich die Gründung in Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland, das bisher nicht unbedingt als Hotspot der Gründer-Szene und bevorzugtes Ziel von Investoren galt. Aber das Geschäftsmodell von hepster überzeugte im Jahr 2021 mit Element Ventures und Seventure Partners zwei finanzstarke Risikokapitalgeber aus London bzw. Paris.

Das Angebot des InsurTechs beinhaltet unterschiedlichste Mobilitäts-, Elektronik-, Ausrüstungs-, Reise-, Tier- und Unfallversicherungen. Bis heute ist es dem Start-up gelungen, mehr als 1.600 Partner und über 150.000 Kunden durch mehr als 300 maßgeschneiderte Versicherungsprodukte zu überzeugen. Kundenservice sowie Versicherungsleistungen des Unternehmens wurden mit über 15 Auszeichnungen bedacht, beispielsweise vom TÜV Saarland sowie verschiedenen namhaften Magazinen wie Handelsblatt, Chip.de, Service Value oder Die Welt.

 

Foto: Hepster Co-Founder & General Manager Alexander Hornung. Quelle: Hepster