Endlich wieder Strandurlaub – 10 Essentials für die Badetasche

Endlich ist wieder Sommer – Zeit für einen Strandtag! Ob es dich dafür auf die grüne Wiese am Badesee verschlägt, zu einem öffentlichen Outdoor-Pool oder auf die Kanaren: Verlasse deine Bleibe nicht ohne Tasche! Um für alle Fälle gewappnet zu sein, nutze unbedingt eine verschließbare Badetasche mit viel Stauraum und separaten Innenfächern. Achte auch auf wasserabweisendes Material und eine glatte Oberfläche – mit Modellen aus Stroh bist du zwar optisch weit vorne, trägst aber am Abend unzählige Sandkörner zurück nach Hause.

Doch noch sind wir am Anfang deines geplanten Urlaubstages. Was also solltest du an den Strand mitnehmen?

1. Die Kleine in die Große

So, wie das Runde ins Eckige muss, solltest du in deine große Badetasche eine kleinere packen. Am besten sogar zwei: eine für all die Kosmetikartikel, ohne die du auch sonst nicht deine Wohnung verlässt, eine andere für deine Wertsachen. Man weiß ja nie, wie der Tag endet oder ob du zwischendurch nicht Lust auf ein Eis bekommst und dich zum Café am anderen Strandende begibst. In jedem Fall aber musst du am Abend nicht ewig vor der Haustür nach deinem Schlüsselbund tasten. Denn das kennst du sicher auch: Was man sucht, ist immer ganz weit unten …

Badetasche packen

2. Kleider machen Leute

Das gilt auch am Strand. Doch soll es ein Bikini sein oder lieber ein Badeanzug? Zeigst du mit einem Zweiteiler gerne viel Haut, rutscht dir dein Badeanzug auch bei einer plötzlichen Welle garantiert nicht von den Schultern. Die Auswahl an Beachwear ist nahezu unendlich, genauso wie die Kombinationsmöglichkeiten. Somit musst du dich aber auch nicht für ein Outfit entscheiden. Ziehe dir einfach deinen Bikini unter Shorts und T-Shirt und packe einen Badeanzug und ein leichtes Strandkleid in die Tasche. So wirst du nicht nur nahtlos braun, streifst du die Träger von deinem Bandeau-Bikinioberteil beim Sonnenbaden einfach ab. Du kannst auch deinen nassen Badeanzug nach einem Sprung in die Fluten gleich gegen etwas Trockenes tauschen und dir jederzeit schnell an der Promenade ein Erfrischungsgetränk gönnen. Was noch an Kleidung in deine Badetasche gehört? Ein Paar Flip-Flops, ein Hut sowie eine Stola, die du entweder um deine Schultern legen oder zu einem Wickelrock umfunktionieren kannst.

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Trotz Kopfbedeckung gilt: Sonnencreme ist ein absolutes Muss:

3. Mit Haut und Haaren dabei

Ob du der Creme-Typ bist oder dich lieber einsprühst: Unverzichtbar im Kampf gegen die gefährliche UV-Strahlung und brennende Haut am Abend ist ein Sonnenschutz. Je heller dein Teint, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Vergiss auch nicht, entweder eine wasserfeste Variante zu nutzen oder immer wieder zur Tube oder Dose zu greifen.

Mit einem Schutz für deine Haare komplettierst du die Kosmetikserie in deiner Badetasche. Diese können zwar keinen Sonnenbrand bekommen. Doch sie werden durch die starke Sonneneinstrahlung auf Dauer geschädigt: Vor allem bei strapaziertem oder gefärbtem Haar verliert die schützende Schuppenschicht schnell ihre Feuchtigkeit. Auch das für gesundes Haar unersetzliche Eiweiß Keratin wird nur noch ungenügend produziert.

Die Folge: Dein Haar wird trocken und strähnig. Sprühe es daher über den Tag verteilt mit einem feuchtigkeitsspendenden Spray ein und spüle es nach einem Ausflug ins Salzwasser unter einer Stranddusche aus.

Strandtasche Flip-Flops
Selbst bei größter Hitze musst du deine Haut danach nicht von der Sonne trocknen lassen:

4. Auf dem Handtuch unter dem Sonnenschirm

Ohne Handtuch ist ein Strandtag kein richtiger Strandtag. Im Gegenteil – hier gilt, was wir bereits in Hinblick auf deine Badetextilien herausgefunden haben: Doppelt hält besser! Mindestens zwei Handtücher solltest du mitnehmen, ein schön großes, auf dem du bequem liegen kannst sowie ein weiteres zum Abtrocknen. Als Ersatz für den fehlenden Strandkorb und Sichtschutz der Sonnenbadenden schräg hinter dir kannst du dir zudem einen Sonnenschirm aufstellen. Inzwischen findest du zusammenklappbare Modelle, die sich problemlos in deiner Badetasche verstauen lassen und kaum Gewicht auf die Waage bringen.

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Apropos zusammenklappen: In einem kompakten Format erhältst du auch Luftmatratzen …

5. Im Wasser, auf dem Wasser, unter Wasser

Wer sagt, dass Luftmatratzen nur etwas für Kinder sind? Eine Liegefläche auf den Wellen kannst du in jedem Alter genießen. Hättest du es gerne besonders komfortabel, packe eines der Luxusangebote mit Rückenlehne oder Getränkehalter in deine Badetasche. Die praktischen Strandutensilien kannst du auch jederzeit an Land einsetzen und als bequeme Schlafunterlage für das anstehende Campingwochenende oder als Luftbett für einen Spontan-Übernachtungsbesuch einer alten Freundin nutzen. Ist Schlafen das Letzte, an das du denkst, dann stecke stattdessen Schnorchel und Taucherbrille ein. Und am besten gleich noch eine Unterwasserkamera mit dazu.

Natürlich kannst du auch Bilder direkt von deinem Smartphone aus versenden – kaufe dir dafür einfach eine wasserfeste Hülle:

6. Nie den Anschluss verlieren

Ein robustes Cover für dein Handy ist auch dann eine gute Idee, verzichtest du auf Fotografien bunter Fischschwärme oder dunkelgrüner Algen. Denn so können auch am Strand Wasser- oder Sandspritzer der Elektronik nichts anhaben, und du kannst dein Smartphone immer bei dir führen und musst dich nicht vor Langfingern sorgen, während du dich im kühlen Nass erfrischst. Damit du auch zu späterer Stunde noch das Foto des Sonnenuntergangs schießen kannst, packe dir noch einen mobilen Akku oder noch besser ein nachhaltiges Solarpanel zum Wiederaufladen deines Telefons in die Tasche. Damit stellst du sicher, dass du auch dann noch genug Strom hast.

Hast du wirklich vor, länger am Strand zu verweilen, vergiss deinen Magen nicht …

7. Vom Apfel bis zur Wasserflasche

Vom Apfel bis zur Wasserflasche

Du musst nicht gleich so weit gehen und den tragbaren Grill in deiner Strandtasche verstauen. Verdursten und verhungern aber solltest du auch nicht. Schneide dir daher schon am Morgen etwas frisches Obst zurecht, mixe dir eine Bento-Box mit frischen Salaten und einem separaten Dressing und steck vor allem dein normales Besteck mit ein statt einer Einmal-Gabel. Als Wasserflasche „on the go“ hat sich eine zusammenrollbare Kunststoff-Variante bewährt, die du ebenfalls immer wieder verwenden kannst und die ohne Inhalt weder Platz kostet noch den Einsatz von Muskelkraft beim Tragen. Du kannst natürlich auch einfach etwas Studentenfutter einpacken. Schnell schmelzende Schokolade hingegen ist wegen der hohen Temperaturen keine gute Idee.

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Es soll der schönste Tag deiner Woche werden, da gehören Süßigkeiten einfach dazu? Dann zieh aber auch die Konsequenzen …

8. Bleib in Bewegung

Nach einem Beachvolleyballplatz suchen deine Augen vergeblich? Das heißt nicht, dass du nicht dennoch sportlich aktiv werden kannst. Packe eine Frisbee-Scheibe oder ein Paar Beach Bats mit Ball für eine Runde Strandtennis in deine Badetasche. Das Sportequipment ist ein willkommener Anlass, andere Besucher ins Gespräch zu verwickeln und zum Wettkampf herauszufordern.

Möchtest du genau aus dem Grund einen Strandtag einlegen, um endlich einmal deine Ruhe zu haben, ist das natürlich auch kein Problem …

9. In eine andere Welt abtauchen

Damit gemeint ist nicht der Tauchgang im herkömmlichen Sinne, sondern das Abtauchen in die literarische Welt. Ob du entspannen, lachen oder den Mörder stellen möchtest: Du findest für jede Stimmung das passende Buch. Kannst du dich nicht entscheiden, dann sollte dein E-Books-Reader in deine Badetasche wandern. Hier kannst du so viele Liebesromane oder Krimis herunterladen, wie du möchtest, ohne deine Strandtasche mit Gewicht zu belasten.

Die Tasche war leicht, doch du hast zu lange auf der Seite gelegen, nun schmerzt dein Arm? Eine Kompresse zum Kühlen kann hier Wunder wirken …

10. Für den Notfall gerüstet sein

Ein Mini-Erste-Hilfe-Kasten ist das zehnte Essential in deiner Badetasche. Trittst du auf einen spitzen Stein, klebe dir einfach ein Pflaster auf den Zeh, wirst von einer Mücke gestochen, verhindere den Juckreiz mit einem Anti-Bite-Stift. Sobald allerdings dein Kopf schmerzt, entscheide dich gegen eine Schmerztablette und für den Nachhauseweg: Nach einem Tag am Strand könnte dies nämlich auch das erste Anzeichen eines leichten Sonnenstiches sein.

 

Fotos: Peera, Maria_Savenko, Coka, ivanko80 / stock.adobe.com