Garten im Frühling: Die besten Tipps für einen schönen Garten!

Wir sind im Frühling angekommen – und dieses Jahr sogar genau seit dem 20. März um 04:49, laut astronomischer Definition. Diejenigen, die im Garten in den letzten Wochen aktiv waren, wissen, dass die Natur dieses Jahr überaus weit entwickelt ist. Blumenzwiebeln blühen früh und Mücken sind quasi durch den warmen, nassen Winter nie wirklich verschwunden. Dieses Jahr wird ein farbiges, lebendiges Gartenjahr, und deshalb findest du hier Ideen für die Gartenheimarbeit.

Jetzt geht’s los – das Wichtigste

Mit dem Eintritt des Frühlings beginnt auch die offizielle Gartensaison 2020. In anderen Worten: Ab jetzt geht es richtig los. Dazu gehören unter anderem:

  • Das Allerwichtigste in der Rasenpflege – vor, dass man üblicherweise anfängt zu mähen – ist das Rasenvertikutieren. Dabei werden Moos, verdorrtes Gras und jeglicher entstandener Rasenfilz entfernt. Das ist die absolut wichtigste Grundlage für einen gesunden, unkraut- und moosfreien Rasen. April ist der beste Monat hierfür. Es bietet sich an, Grobes wie Stöcke, Zweige und Steinchen aufzusammeln, um den Vertikutierer nicht zu stark zu belasten. Wenn der Rasen allerdings durch den fortgeschrittenen Frühling bereits angestiegen ist, dann muss man tatsächlich den Rasen auf 2 bis 4 cm kurzschneiden. Ein Vertikutierer ist nicht günstig, daher lohnt es sich nach Leihangeboten zu erkunden, wie z.B. bei Obi oder anderen Baumärkten. Danach empfehlen wir den Rasen noch vor der Düngung für mindestens ein bis zwei Wochen ruhen zu lassen.
  • Umgraben und aussäen. Wie das Vertikutieren das Non-Plus-Ultra für den Rasen ist, ist das „Schwärzen“ der Rabatten der erste Schritt. Alles an Unkraut, Gräser und ggf. auch Wurzeln müssen entfernt, bzw. umgegraben werden, damit das Beet schwarz vor Erde ist. Das Beet sieht dann bereit für die nächste Bepflanzung aus. Erdbrocken müssen zu Krümel geschlagen werden, damit das Beet für eine effiziente Wasseraufnahme locker genug ist. Jetzt kann die Saat individuell gesetzt werden. Ein nachträgliches Rechen ebnet das Beet optisch ab. Ideal ist es zu dieser Jahreszeit Agapanthi und Gladiolen zu setzen. Mehr dazu weiter unten.
  • NICHT mehr Zuschneiden. Die übliche Winterarbeit darf aufgrund deutschen Rechts seit dem 29. Februar nicht mehr passieren. Das hängt u.a. mit den Brutzeiten der Vögel zusammen, die wegen der erwähnten fortgeschrittenen Natur früher als normal anfängt. Die Behörden sind deshalb auch verschärft auf der Suche nach Individuen, die das „nicht so ernst sehen“. Bei Sträuchern im eigenen Garten könne man mal eine Ausnahme machen, aber heimlich einen Baum fällen ist eher gewagt.
  • Gartenmöbel bräuchten nach dem nassen Winter vielleicht eine neue Lackschicht. Neue Ideen für die Gartendekoration sind elementar für das Wohlbefinden im eigenen Garten. Eine solche Idee ist z.B. eine Vogeltränke, die Vögel einlädt zu baden – ein zuckersüßer Anblick. Ob funktional oder rein dekorativ, hier gibt es wirklich keine Grenzen. Im Zweifel sogar eigene Dekorationen anfertigen!
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Gladiolen

Farbiger Sommer

Das Omen jenes Frühlings definiert dieses Jahr einen ebenso frühen Sommerstart. Damit auch du rechtzeitig dabei bist, schlagen wir zwei (Früh-)Sommerpflanzen vor, die dich daran teilhaben lassen:

Der Agapanthus – auch Schmucklilie oder Liebesblume genannt – ist eine aus Südafrika abstammende Staude, die zehn Arten umfasst. Darunter sommerblühende Arten, wie auch immergrüne. Er zeichnet sich hauptsächlich durch einen kuppelförmigen, blau-weißen Blütestand aus. Von Juli bis August verläuft die Blüte in etwa, was ihn zur ersten Wahl z.B. im Blumentopf macht. Dazu sind Agapanthi pflegeleicht und überleben im Zweifel auch bis zu zwei Wochen ohne Wasser. Beim Agapanthus kaufen online ist es wichtig auf qualitativ hochwertige Zwiebeln zu achten. Hier kannst du zuverlässig Agapanthus kaufen.

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Die Gladiolen – der Schwertliliengewächs-Familie angehörig – haben über 200 Arten weltweit, wovon nur eine einzige Gladiole in Deutschland heimisch ist. Auch hier kommen die prächtigsten aus Südafrika. Die frostempfindliche Knollenpflanze zeichnet sich durch eine ungemein große Farbvarianz aus. Wenn man die Gladiolen-Zwiebeln noch im April setzt, kann man mit einer Farbpracht zwischen Juni und September rechnen. Sie brauchen einen nährstoffreichen Boden mit direkter Sonnenbestrahlung, brauchen jedoch auch eine gewisse Feuchte. Die Gladiolen-Pflanzen sind als Schnittpflanze in Vasen der absolute Hingucker.

So war es letztes Jahr

Wir haben die besten Highlights der Gartensaison 2019 für dich zusammengestellt. Lass dich gerne inspirieren! Oder aufgrund dessen bietet sich vielleicht neues Trendsetting an? Wir sind gespannt, was du vielleicht schon geplant hast. Das Jahr 2020 wird ein sehr interessantes Gartenjahr und wir freuen uns, dass du dabei sein möchtest!

 

Fotos: Garden Guru, pixelunikat / stock.adobe.com