4 einfache Reparaturen, für die du keinen Handwerker brauchst!

Die Stühle wackeln, die Schublade klemmt und der Kleiderschrank fällt auseinander. Alles in den Sperrmüll? Nein! Viele kleine Reparaturen gerade an Möbeln kannst du sehr leicht selber durchführen und brauchst dafür weder teures Werkzeug noch teure Handwerker. Wir geben dir 4 Tipps, die du sofort ausprobieren kannst!

1. Kratzer im Holz ausbessern

Wenn der schöne Esstisch aus echtem Massivholz einen Kratzer abbekommt, ärgern wir uns. Je nach dem, wo der Kratzer ist legen wir eine Tischdecke drüber oder üben uns an der strategischen Platzierung von Vasen. Trotzdem wissen wir – Der Kratzer ist da! Ganz weg bekommst du Kratzer im Holz nicht, aber es gibt Möglichkeiten, ihn zu retuschieren. Hierfür gibt es günstige, farblich passende Retuschierstifte für kleine Löcher oder Kratzer. Bei längeren Furchen durch das Holz solltest du etwas Holzkitt verwenden. Dies besteht meistens aus einem kleinen Spachtel und Wachsblöcken. Beim Wachs wieder auf die Farbe achten! Es sollte ein kleines bisschen dunkler als das Holz sein. Den Block reibst du über den Kratzer und mit dem Spachtel glättest du die Oberfläche. Dann nur noch mit einem trockenen Tuch abwischen und schon ist die unschöne Stelle verschwunden! Lackieren brauchst du nicht.

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2. Wackelige Stühle richten

Auch wer kein chronischer Kippler ist, hat sicherlich schon einmal einen Stuhl gehabt, der nicht nur knarrt, sondern auch wackelt. Hier solltest du zuerst nachschauen, wie die Verbindungen zusammengehalten werden. Oft sind Holzstühle nur geleimt oder haben Dübel, beide Lösungen nutzen mit der Zeit ab. Die beste Lösung ist, den Stuhl soweit es möglich ist auseinanderzunehmen. Dafür benutzt du am besten einen Gummihammer, oder umwickelst einen normalen Hammer mit viel Stoff, zum Beispiel einem Handtuch. So vermeidest du Schäden am Holz. Alte Leimreste solltest du dann entfernen, zur Not mit etwas Schleifpapier. Dann neuen Holzleim drüber und aushärten lassen! Idealerweise fixierst du den Stuhl mit Gurten oder klemmst ihn zwischen andere Möbelstücke. Expressleim härtet schon nach ca. 20 Minuten!

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3. Löcher in der Wand beseitigen

So schön das Bild auch war, als es noch hing, das kleine Nagelloch nervt. Gerade in der Studenten-WG wird hier oft zum Wundermittel Zahnpasta gegriffen – Diese härtet aus und kann überstrichen werden, trotzdem solltest du hier sorgfältig arbeiten. Das heißt, vorher das Loch mit dem Staubsauger von Putzresten befreien und die Paste mit einem Spachtel an die Oberfläche angleichen. Hier lohnt sich dann doch ein kurzer Trip zum Baumarkt, dort gibt es fertig angerührte Spachtelmasse aus der Tube!

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Vorsicht an alle Mieter: Größere Reparaturen an Wänden sprecht ihr am besten immer vorher mit den Vermietern ab!

4. Regale und Schränke reparieren

Auch verschraubtes Holz kann irgendwann nachgeben. Häufige Belastung und starke Temperaturschwankungen sind die Hauptgründe. Aber keine Panik, wenn sich doch mal eine Schraube löst! Wenn etwas wackelt, löse die Schraube und schau dir das Schraubloch an. Wenn dieses gerade an den Seiten ausgefranst ist, kannst du einen Plastikdübel mit Gewinde nutzen, bei Rissen im Holz drum herum ist es jedoch besser, ein neues Loch zu bohren. Dafür brauchst du keine Bohrmaschine! Der gute alte Handschraubenzieher reicht, um eine selbstschneidende Schraube sicher einzudrehen. Halte aber genug Abstand zum alten Schraubloch!

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