Mit smarten Tipps zum Smart Home

Du möchtest komfortabler leben und dabei der Umwelt einen Gefallen tun? Du möchtest ein richtig cooles Zuhause haben, das auch deine Gäste begeistert? Und du möchtest stets die neuesten Technologien ausprobieren? All das ist mit einem Smart Home möglich. Kein Wunder also, dass sich dieses steigender Beliebtheit erfreut – von der Studenten-WG bis zum seniorengerechten Eigenheim. Bleibt nur noch die Frage offen, wie du „smart“ an die Sache herangehen und dabei das Meiste aus deinem Budget herausholen kannst…

„Alexa, spiel Musik zum Frühstück!“ – ein kurzer Befehl und schonen kommen die ersten Klänge aus den Lautsprechern. Was vor wenigen Jahren noch undenkbar und Material für einen Sci-Fi-Movie war, gehört mittlerweile zum ganz normalen Alltag. Die modernen Technologien erobern also zunehmend auch deine Wohnräume und das bringt zahlreiche ungeahnte Möglichkeiten mit sich.

Sie machen dein Leben komfortabler, nachhaltiger und schlichtweg cooler. Aber dein Portemonnaie wird dadurch leider auch leerer. Und genau hier liegt für viele, vor allem junge Leute, das Problem: Sie wünschen sich zwar ein Smart Home, haben aber nur ein geringes Budget.

Wie viel kostet ein Smart Home?

Wer einen Neubau kauft, erhält heutzutage in den meisten Fällen ohnehin ein smartes Zuhause auf dem modernsten Stand der Technik. Schließlich werden entsprechende Maßnahmen bei solchen Neubauten staatlich gefördert, ebenso wie bei Umbaumaßnahmen oder Modernisierungen. Doch Hand aufs Herz: Dieser Traum vom smarten Eigenheim ist für die meisten Menschen noch weit entfernt.

Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch die kleine Studentenbude oder die hübsche Zwei-Zimmer-Mietwohnung in ein Smart Home verwandelt werden kann. Schon der Kauf einer „Alexa“ oder ähnlichen KI (Künstliche Intelligenz) verleiht dir ein futuristisches Gefühl in den eigenen vier Wänden. Ebenso ein Smart TV oder der Dimmer mit Touch-Technologie.

Darüber hinaus kannst du auch schon mit einer Smart-Watch in die Welt der smarten Technik eintauchen. Neben den entsprechenden Apps für Handys sind auch die Uhren teilweise geeignet, um Alexa und Co. vom Handgelenk aus zu steuern.

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Es gibt also viele „Spielereien“, die problemlos in jede Wohnung integriert werden können – auch nachträglich und zum kleinen Preis. Einige Systeme können beliebig miteinander kombiniert werden. Auch der Kauf einer kompletten Smart-Home-Lösung ist möglich, ebenso wie die Umrüstung deines Eigenheims inklusive Photovoltaik-Anlage auf deinem Dach und vielem mehr.

Du siehst: Deine Möglichkeiten sind vielfältig und dementsprechend schwanken auch die Kosten. Von wenigen dutzend Euro bis hin zur fünfstelligen Investition sind dabei alle Varianten möglich. Somit ist sicherlich auch für dich eine passende Wahl dabei.

Smart Home Kosten

Wann sich eine größere Investition lohnt

Solche Umbaumaßnahmen für viele tausend Euro lohnen sich natürlich nur, wenn die Wohnung oder das Haus auch dir gehört. Ansonsten musst du die Maßnahmen beim Auszug rückgängig machen oder bleibst auf den Kosten sitzen. Was sich in solchen Fällen jedoch anbietet, sind mobile Bestandteile eines Smart Homes wie eben den Smart TV oder ein Staubsaugroboter, die du bei jedem Umzug problemlos mitnehmen kannst.

Besitzt du hingegen ein Eigenheim, sind größere Investitionen durchaus eine Überlegung wert. Denn viele von ihnen erhöhen beispielsweise die Energieeffizienz des Hauses, was nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern dir viel Geld spart. Es ist daher durchaus sinnvoll, solche Maßnahmen einmal durchzurechnen und zu kalkulieren, ob und wann sich diese amortisieren – sodass du unterm Strich sogar mit mehr Geld herauskommst.

Staatliche Förderungen greifen dir dabei unter die Arme und auch die Aufnahme eines Kredites kann sinnvoll sein, sofern du dir einen solchen leisten kannst. In einigen Fällen bestehen auch die staatlichen Förderungen aus Krediten mit besonderen Konditionen. Meist sind sie mit speziellen Vorgaben verbunden, die du einhalten musst, wenn du den günstigen Förderkredit in Anspruch nehmen willst.

Zudem lohnt es sich, zu prüfen, ob du mit der Aufnahme eines neuen Darlehens einen oder mehrere bestehende Kredite ablösen und sozusagen umschulden kannst. Gerade, wenn die Zinsen sehr niedrig sind, kannst du damit mehrere Verträge zusammenfassen und von den günstigeren Konditionen profitieren.

Insgesamt kannst du mit einer Investition in smarte Technologien auch den Wert einer Immobilie steigern. Es gibt somit durchaus gute Gründe, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen, wenn es um ein „richtiges“ Smart Home geht.

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„Do-It-Yourself“ – wieso nicht?!

Aber es muss nicht gleich das Eigenheim mit intelligenter Gebäudesteuerung, Photovoltaik-Anlage, Türkontakten und Co sein. Auch kleine Schritte führen dich zum Ziel und geben dir das „Feeling“, in einem Smart Home zu leben. So kannst du vielleicht nicht direkt die Türen, Fenster, Heizkörper und Jalousien per Smartphone steuern – aber du kannst deinen Rasen von einem Mähroboter kürzen lassen, deine Lichter per Sprachsteuerung ausschalten, mit dem Fernseher direkt aus dem Internet streamen, Kameras in deiner Wohnung installieren und vieles mehr.

Deine Möglichkeiten sind beinahe endlos und dafür brauchst du nicht unbedingt Handwerker oder ein profesionelles Komplettsystem. Stattdessen kannst du kleine Umrüstungen ganz einfach selbst in die Hand nehmen. DIY liegt ohnehin gerade voll im Trend, nicht nur beim Reparieren oder Dekorieren.

Manchmal reicht es sogar schon aus, ein Produkt zu kaufen und zu installieren – fertig! Ein anderes Mal musst du es vielleicht noch befestigen, mit weiteren Geräten verbinden oder gemäß Bedienungsanleitungen einrichten. Doch all das sind nur kleine Herausforderungen, welche du mit Sicherheit meisterst!

Smart Home Steuerung

Tipps für dein „smarteres“ Home

Wenn du dein Zuhause also zum Smart Home machen möchtest, sei es im kleinen oder großen Stil, genießt du zahlreiche Möglichkeiten. Mit folgenden Tipps kannst du dabei das Meiste aus deinem Budget herausholen und erhältst somit große Effekte zum kleinen Preis:

  1. Prioritäten setzen: Theoretisch kannst du dein gesamtes Zuhause zum Smart Home umrüsten. Das muss aber nicht sein. Überleg stattdessen, was dir wirklich wichtig ist und setz Prioritäten. Vielleicht wünschst du dir am meisten ein intelligentes Entertainment mit Sprachsteuerung und Smart TV. Eventuell ist es die Entlastung im Haushalt, welche du dir vom Staubsaug- und Mähroboter versprichst. Vielleicht legst du auch am meisten Wert auf die Nachhaltigkeit und somit eine intelligente Steuerung von Heizung sowie Elektronik. Fang also mit einer Sache an und taste dich langsam vor.
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  3. Kompatibilität wahren: Dennoch ist es wichtig, dass du auf eine intelligente Auswahl der Geräte achtest. Teuer ist dabei nicht immer besser, aber sie müssen miteinander kompatibel sein und dir die Möglichkeit lassen, später noch erweitert zu werden.
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  5. Anschaffungen kalkulieren: Teuer ist nicht immer besser – richtig – und du brauchst auch nicht immer das Allerbeste. Prüf stattdessen, welche Geräte möglichst günstig sind, dennoch aber für deinen Bedarf ausreichen. Recherche ist hierbei das A und O. Anschließend solltest du den Einzelkauf der Komponenten für dein „DIY-Smart-Home“ dem Komplettpaket gegenüberstellen. Schnell siehst du dann, was sich unterm Strich mehr lohnt.
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  7. „Second Hand“ kaufen: Vor dem konkreten Kauf wirfst du aber am besten noch einen kurzen Blick in (Online-) Kleinanzeigen. Denn es gibt viele Menschen, die immer das Neueste vom Neuesten wollen und daher Smart Home Komponenten verkaufen, die noch funktionstüchtig sowie relativ neu sind – dennoch aber deutlich günstiger. Alternativ kannst du Ausschau nach Sonderangeboten halten oder auf Aktionen wie den „Black Friday“ warten.
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  9. Vorschriften prüfen: Entscheidest du dich für Geräte und Anwendungen, welche größere Umbauten oder Anbauten erfordern, musst du noch prüfen, ob diese überhaupt möglich sind. In einer Mietwohnung gilt es hierfür den Vermieter zu fragen. Bei einem Eigenheim sind es die Bauvorschriften, welche deine Grenzen sowie Möglichkeiten definieren. Erst, wenn du dir also sicher bist, dass deine Pläne machbar sind, kannst du endlich zuschlagen.
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Du siehst: Es muss nicht immer gleich ein „Ganz-oder-gar-nicht“ sein, sondern mit einzelnen Gadgets bastelst du dir dein eigenes Smart Home  zum kleinen Preis und ganz nach deinen individuellen Wünschen. Nach und nach kannst du dieses dann erweitern oder verändern, bis du eines Tages doch den smarten Neubau mit den modernsten Technologien besitzt, von dem du eventuell träumst.

Worauf wartest du noch?!

All diese Tipps verraten dir, wie du besonders „smart“ an die Sache herangehst, wann sich größere Investitionen lohnen, wie du diese finanzieren kannst und wann stattdessen DIY die bessere Wahl ist. Schlussendlich wirst du somit einen Weg finden, um dein ganz eigenes Smart Home zu installieren – passend zu deinem Budget. Denn ein solches Smart Home ist nicht nur ziemlich cool, es ist zugleich umweltfreundlicher und macht dein Leben komfortabler. Es gibt also keinen Grund, noch länger zu zögern…

 

Fotos: slavun, insta_photos, Halfpoint / stock.adobe.com