intensive Berührungen

Der Teufel steckt im Detail, so auch bei himmlischen Freuden wie den liebevollen Momenten mit dem Partner. Vielen Pärchen ist nicht bewusst, wie wichtig Berührungen sein können. Zu rasch geht es zur Sache und manch einer verlernt in dieser schnelllebigen Welt auf die Bedürfnisse seiner besseren Hälfte einzugehen. Wir zeigen dir, warum einen Gang herunterzuschalten die Erfahrungen im Liebesleben noch intensiver gestalten kann. Wie gut kennst du den Körper deines Partners wirklich? Liebevolle Berührungen und Spielereien können an mehr Stellen erregen, als du vermuten würdest. Deshalb solltet ihr euch nicht gleich ohne Umschweife direkt dem Offensichtlichen widmen, denn eine gezielte Steigerung der Reize kann den gewünschten Effekt besser erzielen und das Erlebnis zur unvergesslichen Erinnerung gestalten.

Tipps für eine zärtlichere Zweisamkeit

Hab Mut, abseits von vertrauten Berührungen etwas Neues zu versuchen. Nimm beim Küssen das Steuer in die Hand und kümmere dich gelegentlich auch um die Bereiche abseits seiner Lippen. Mundwinkel und Kinn sind ebenfalls äußerst anfällig für Zärtlichkeiten und er wird die ungewöhnliche, aber erfreuliche Abwechslung genießen. Die Zauberformel ist, sich langsam zu steigern und ihm nicht umgehend das zu geben, was er möchte. Zeig ihm, wie sinnlich und aufregend der Weg zum Sex sein kann und intensiviere deine Berührungen Stück für Stück.

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Vorspiel: der Pfad zur Ekstase

Zuallererst solltet ihr euch beide entspannen können. Nicht die Erwartung eines Orgasmus sollte im Fokus stehen, sondern der Genuss der körperlichen Nähe. Wer angespannt ist, empfindet weniger, deshalb solltet ihr beide sicherstellen, dass ihr euch in den Armen eures Liebsten wohl und geborgen fühlt. Jede kleine Berührung, und sei sie noch so unscheinbar, trägt dazu bei und selbst Pärchen, die es etwas härter mögen, sollten das Vorspiel langsam und bedacht beginnen. Gefühle sind eine sehr relative Wahrnehmung. Geht es zu schnell zur Sache, ist eine Steigerung schwer.

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Nachdem du seine Lippen bedient hast, wandere aufmerksam seinen Körper hinab und achte auf jede kleine Reaktion. Nicht nur seine Lippen laden zum Küssen ein, sondern auch sein Nacken oder seine Hände. Wechsel zwischen Worten und Taten, lass seine Erregung gezielt ansteigen und absinken. Scheu dich nicht davor mit ihm zu spielen. Im Gegenteil: Passiere bewusst seinen Intimbereich und zeig ihm, wie erregend zärtliche Berührungen an seinen Oberschenkel sein können. Beginne an der Innenseite, sei dabei besonders liebevoll, denn die Haut ist dort dünn und empfindlich. Verlagere die zarten Bewegungen nach außen und variiere in der Intensität deiner Berührungen. Am Po, der Außenseite der Schenkel und dem Rücken darf etwas fester zugepackt werden, das bietet Abwechslung und der Kontrast sorgt für eine noch aufregendere Erfahrung. Wusstest du, dass auch die Kniekehlen eine erogene Zone sind? Versuch es das nächste Mal einfach. Lecke und puste zart darüber und streichle sie zärtlich mit deinen Fingerspitzen.

Der Akt: Am Gipfel der Erregung

Das Beste kommt zum Schluss: Bevor ihr euch liebt, massiere seinen Penis. Beginne wie zuvor im Bereich drum herum und fang mit leichten Berührungen an. Vermeide schnelle Bewegungen, übe nur leichten Druck aus und nutze deinen ganzen Körper für die Massage. Je mehr Abwechslung du während der Massage bietest, umso gefühlvoller und erregender wirkt das auf ihn. Nutze dein Haar, deine Brüste und schlussendlich deinen gesamten Körper. Jeder Mensch ist verschieden, hab Mut zu experimentieren. Find raus, was er liebt und werde dir bewusst darüber, was deine eigenen Vorlieben sind. Gib ihm die Chance, die Erfahrung, die du ihm bietest, an dich zurückzugeben. Kommunikation ist auch im Bett der Schlüssel, also zeig ihm, was du möchtest. Nimm seine Hand, lass sie über deinen Körper gleiten und führe kreisförmige Bewegungen um deine Klitoris aus, auch für dich gilt: eine langsame Steigerung hilft dir zu entspannen und intensiviert den Höhepunkt.

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