Fitness, Ernährung, Gesundheit: Digitale Trends für dich und deinen Körper

Nur das Beste für dich und deinen Körper – nicht nur wegen der Corona-Pandemie liegen Gesundheitsthemen aktuell voll im Trend. Es scheint so, als ob sich aktuell immer mehr Menschen für die Themen Fitness, Ernährung und Gesundheit interessieren würden. Wie bei jedem Trend in der echten Welt, gibt es mittlerweile zahlreiche digitale Hilfsmittel, die dich in deinen Vorhaben unterstützen können. Allen voran natürlich diverse Apps auf deinem Smartphone, mit deren Hilfe du dich gesünder ernähren oder dich mehr bewegen wirst. Wir haben einige der wichtigsten digitalen Gesundheitstrends für dich zusammengefasst.

Eine ganzheitliche Gesundheit: „Healthness“

Der Trend in Deutschland geht hin zu mehr Gesundheit. Natürlich kann unter anderem die Corona-Pandemie ihren Beitrag dazu geleistet haben. Die Menschen möchten ihre Abwehrkräfte stärken. Das ist jedoch nur mit einem ganzheitlichen Ansatz möglich. Du solltest auf deine Ernährung und ausreichend Bewegung achten, um deinen Körper gesund und in Form zu halten.

Natürlich spielt zudem deine Psyche mit hinein, denn wenn du beispielsweise Stress im Büro oder deiner Freizeit hast, kann das ebenfalls dein Immunsystem schwächen. Hier schafft die Digitalisierung eine Vernetzung. Die Menschen lernen beispielsweise mit Hilfe von Apps oder anderen smarten Helfern, wie alle gesundheitlichen Aspekte miteinander in Wechselwirkung stehen.

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Digitale Ergänzungen zum Arztbesuch

Das Leben von Mediziner*innen und Patient*innen kann durch die Digitalisierung deutlich erleichtert werden. Beispielsweise ist es dadurch möglich, einen Arztbesuch online durchzuführen. Das kann dann sinnvoll sein, wenn du nur leichte Beschwerden, wie etwa bei einer Erkältung hast oder für eine erste Diagnose. Alles was du dazu brauchst, ist ein Smartphone oder einen Laptop mit Kamera.

Vor dem Arztbesuch hast du die Möglichkeit deine Symptome online zu checken, um selbst schon einmal deinen Gesundheitszustand einordnen zu können. Dazu findest du im Netz diverse Symptomchecks, die nur auf Allgemeinmedizin ausgelegt sein können oder sogar auf eine fachärztliche Ebene begeben.

Ein gutes Beispiel ist das Projekt ARTIS, das sich auf die Entdeckung von Muskelerkrankungen spezialisiert hat. Anhand eines umfangreichen Fragenkatalogs kannst du dabei auf deine Symptome eingehen. Anschließend kann sich dein Arzt oder deine Ärztin einloggen und diese erste Diagnose einsehen, auf deren Grundlage weitere Schritte beschlossen werden können. Das spart dir als Patientin und den Mediziner*innen eine Menge Zeit. Allerdings ersetzt ein solcher Symptomcheck keinesfalls die Sprechstunde.

Dann gibt es da noch die digitale Gesundheitsakte. Sie dient als deine persönliche Schnittstelle in allen medizinischen Belangen. Hier ist deine gesamt Historie als Patientin hinterlegt. Ärztinnen und Ärzte können darauf zugreifen und sind innerhalb weniger Klicks auf einem ähnlichen Wissenstand über deine Gesundheit.

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Gesundheitsapps machen dir das Leben leichter

Du hast bestimmt schon einige davon auf deinem Smartphone gespeichert und nutzt sie fleißig. Die Rede ist von Gesundheitsapps. Die kommen in vielen verschiedenen Variationen daher. Es gibt welche, die sich ausschließlich mit deiner Ernährung befassen, die sich um deine Fitness kümmern oder die deinen Schlaf überwachen. Oft werden auch mehrere Funktionen kombiniert. Allerdings ist das Angebot so groß, dass es schwer fällt überhaupt noch durchzublicken. Deshalb stellen wir dir die drei besten Gesundheitsapps kurz vor:

  • Google Fit: Über diese App konnten wir bereits ausgiebig berichten. Google Fit ist keine übliche Fitness-App, sondern bietet eine Übersicht aller Gesundheitsdaten, die du am Tag sammelst. Dabei bist du stets auf der Jagd nach Kardiopunkten, die du dir mit jeder einzelnen Bewegung verdienst. Das Beste daran: Sie ist komplett kostenlos.
  • Yazio: Diese App ist ein echter Allrounder. Mit Yazio trackst du deine Kalorien, deine Fitness, dein Gewicht und wie viel Wasser du trinkst. Hier bekommst du einen guten Überblick über deine Ernährung. In der Pro-Version bekommst du zudem einen digitalen Coach zur Verfügung gestellt, der dir dabei helfen soll, dich gesund zu ernähren.
  • Sleep Cycle: Ein gesunder Schlaf ist extrem wichtig, für deine Leistungsfähigkeit und dein gesamtes Wohlbefinden. Sleep Cycle hilft dir dabei deinen Schlaf beobachten und weckt dich dann, wenn es für deinen Körper am günstigsten ist.
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Wearables überwachen deinen Gesundheitszustand

Wearables überwachen deinen Gesundheitszustand
Wearables, das sind Fitness-Armbänder oder Smartwatches, die deine Körperfunktionen im Auge behalten. Mittlerweile kann nahezu jedes Gerät mindestens deinen Puls messen. Daneben lassen sich jedoch noch weitere Daten erfassen, wie beispielsweise der Blutdruck oder der Sauerstoffgehalt im Blut. Auch EKG-Funktionen sind bereits möglich. Die gesammelten Zahlen werden dann in deinen Gesundheitsapps analysiert und die geben dir dann wiederum weitere Handlungsempfehlungen.

Selbst das Feststellen des Blutzuckergehalts soll in Zukunft kein Problem mehr sein. Damit ist dann wohl vor allem Diabetiker*innen geholfen, die sich dann nicht immer mehrmals täglich mit einer Nadel in den Finger pieken müssen, um die entsprechenden Werte herauszufinden.

Weitere digitale Gesundheitstrends

Die Digitalisierung kann dir also dabei helfen, ein gesünderes Leben zu führen. Smartwatches und Gesundheitsapps leisten einen großen Beitrag dazu. Auch digital, aber bislang noch nicht so wirklich durchgesetzt haben sich beispielsweise Waagen oder Zahnbürsten, die ebenfalls mit dem Smartphone verbunden werden können. Vielleicht ist das aber nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Dinge auch bei dir im Badezimmer zu finden sind.

 

Fotos: © Jonathan Borba, Solen Feyissa / unsplash.com