Sahne selber machen – So einfach funktioniert es

Auf Eis oder als Topic auf Kuchen schmeckt sie herrlich: die Sahne. Doch nicht jeder mag gekaufte Sprühsahne. Sahne lässt sich jedoch ganz leicht selber herstellen. Wie du mit wenigen Zutaten das süße Glück kreierst, verraten wir dir hier.

Besuch hat sich angekündigt und auf der Kuchentafel fehlt noch ein Schüsselchen Sahne? Klar kannst du schnell in den Supermarkt springen und diese kaufen – doch selbst gemacht schmeckt doch alles besser, oder?

In wenigen Schritten stellst du Sahne selber her:

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 500 ml Milch
  • 250 g Butter

Nur zwei Zutaten? So sieht es aus. Achte beim Einkauf auf hochwertige Milchprodukte, zum Beispiel Bio-Qualität. So unterstützt du nachhaltige und gute Tierhaltung. Wer einen lokalen Bauer um die Ecke hat, kann natürlich auch Milch und Butter aus der eigenen Region verwenden.

Tipp für süße Sahne: Die Sahne soll schön süß schmecken? Dann halte noch zwei Päckchen Vanillezucker bereit. Regulärer Haushaltszucker ist auch möglich.

Und nun geht es in die Küche. Du brauchst diese Utensilien:

  • Topf
  • Kochlöffel
  • Handrührgerät
  • Gefäß zum Schlagen

Sahne selber machen: Leichte Anleitung

1. Erhitze die Milch und Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf. Die Butter soll dabei vollständig geschmolzen sein. Stetiges Umrühren ist wichtig. Milch und Butter dürfen nicht zum Kochen gebracht werden.

2. Die Mischung in ein Gefäß/eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen. Wenn die Sahne aufgeschlagen werden soll, kannst du sie noch ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

3. Zum Schluss schlägst du die Sahne in einem hohen Gefäß steif.

Wie lange muss ich die Sahne schlagen?

Wenn du das Gefäß auf den Kopf stellen kannst und die Sahne dort steif verharrt, hast du ganze Arbeit geleistet. Die süße Zutat ist dann fest und kompakt. Darüber hinaus bitte nicht weiterschlagen, denn ansonsten stellst du Butter her.

Für den Süße-Kick: (Vanille-)Zucker einfach während des Aufschlagens in die Sahne rieseln lassen. Als Hilfsmittel ist auch ein Päckchen Sahnesteif erlaubt.

Mit der fertigen Sahne kannst du Kuchen und Cupcakes garnieren oder eine leckere Haube für den Kakao kreieren. Doch auch für andere Speisen und Desserts eignet sich süße Sahne oder Schlagsahne. Aufgeschlagene Sahne sollte schnell verzehrt werden. Aber bei Naschkatzen bleibt sowieso nicht viel über. Selbst gemachte Schlagsahne ist zwei Tage haltbar.

Sahne mit Früchten

Welche Butter soll ich für selbst gemachte Sahne nehmen?

Prinzipiell eignet sich jede handelsübliche Butter. Am besten gelingt die Sahne mit Süßrahmbutter. Margarine eignet sich allerdings nicht.

Welche Milch soll ich für selbst gemachte Sahne nehmen?

Die Vollmilch sollte einen Fettanteil von 3,5 % aufweisen. Möchtest du auf Butter als Zutat verzichten? Dann muss es unbehandelte Rohmilch sein.

Sahne versus Schlagsahne: Worin besteht der Unterschied?

Sahne und Schlagsahne sind ein und dasselbe? Bei Weitem nicht. Wir erklären den Unterschied.

Sahne/süße Sahne

Sahne nennt sich auch Rahm oder Obers. Der Begriff bezeichnet den fetthaltigen Teil von Rohmilch. Entweder ist dieser durch Sedimentation natürlich an der Oberfläche zu finden oder er wird per Zentrifugation künstlich abgetrennt. Zudem weist Sahne einen Fettgehalt von mindestens 10 % auf. Doch damit lässt sich noch keine Schlagsahne herstellen, denn dafür bedarf es einem Mindestfettgehalt von 30 %.

Schlagsahne

Schlagsahne (Schlagrahm, Schlagobers) ist zwar auch süße Sahne, aber aufgeschlagen. Das Aufschlagen erfolgt per Hand oder mit einem elektrischen Handrührgerät. Alternativ gibt es im Handel auch Sahnebereiter, welche die süße Sahne aufschäumen lassen.

Da gibt es doch noch was… saure Sahne

Saure Sahne – klingt erstmal nicht verlockend. Hierbei handelt es sich um Sahne, die mit Milchsäurebakterien versetzt wurde. Dadurch erhält das Produkt den typisch säuerlichen Geschmack.


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