Das Studium geht los – 5 Tipps für den neuen Lebensabschnitt

Deine Schulzeit neigt sich dem Ende entgegen und schon steht der Eintritt in die Universität an. Sicherlich freust du dich auf die vielen neuen Eindrücke und auf die Zeit, die dir nun bevorsteht. Du hast deine erste eigene Wohnung und bist völlig unabhängig. Gehst am Abend aus dem Haus, wann immer du willst, kochst dir deine Lieblingsgerichte und gestaltest deine Freizeit ganz deinen Vorlieben entsprechend.

So schön die Unabhängigkeit auch ist, manchmal löst sie auch Fragen und Angstgefühle aus. Wie ist mit dieser neu gewonnenen Freiheit umzugehen? Bin ich den Aufgaben des Alltags auch ohne Hilfe der Eltern gewachsen? Wie kriege ich Freizeit und einen großen Lernerfolg unter einen Hut? Worauf muss ich achten? Was erleichtert mir das Leben? Worauf sollte ich von jetzt an verzichten?

Um dir deinen Start in die Studienwelt zu erleichtern, haben wir fünf essenzielle Tipps zusammengestellt. Erfahre, weshalb die Organisation so wichtig ist, wie du neue Kontakte knüpfst, was es mit MOOCs auf sich hat und wie du davon profitieren kannst. Und: Die meisten Studenten interessieren sich natürlich auch für das Thema „Finanzen während der Studienzeit“. Auch hierzu erhältst du wichtige Informationen.

1. Kontakte in der neuen Stadt – geh‘ nach draußen!

Viele Studienanfänger sehnen sich nach einem Studienplatz in einer fremden Stadt. So ziehen sie einen Schlussstrich und legen den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben. Nicht immer verläuft die Anfangsphase reibungslos. Häufig haben Studenten Schwierigkeiten dabei neue Kontakte zu knüpfen.

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Alles scheint fremd zu sein, auf andere Studenten zuzugehen, das gelingt den wenigsten. Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Potenzielle Freunde und andere Studenten deiner Universität findest du nicht nur in der Uni selbst.

Sieh dir unbedingt die Foren der Fakultät an. Andere anonym und virtuell anzusprechen, ist deutlich leichter als von Angesicht zu Angesicht. Wenn das nichts bringt, besuche Studentenpartys. Höre dich um, wo etwas geht und sei dabei. Ganz egal welcher Typ du bist, auf einer Feier findest du immer nette Gesprächspartner.

2. So organisierst du das Lernen

Beim Studium stellst du fest, dass du ungeheuerlich viel lernen musst. Umso mehr du über dein Thema liest, desto mehr willst du darüber wissen. Dabei kann es passieren, dass du dich verzettelst oder in die sogenannte Prokrastination (auch bekannt als „Aufschieberitis“) gelangst.

Beides sollte nicht passieren. Mach dir gleich zu Beginn einen Lernplan, der sich an deinem Studienplan orientiert. Plane feste Zeiten zum Lernen ein. Ablenkung ist hier absolut untersagt! So schön ein Ausgehabend mit Freunden auch sein mag, sofern du mit deinem Pensum in Rückstand liegst, steckst du die Nase lieber in die Bücher.

Zur Vereinfachung des Startes: Sichere dir rechtzeitig die Skripte deines Studienfaches und beschäftige dich immer wieder – auch vor Antritt deines Studiums – mit dem Thema und den geforderten Inhalten. Leg dir Etappen fest und belohne dich nach jeder größeren Lerneinheit. Das hält dich bei Laune und steigert den Lerneifer.

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Übrigens: Jeder Mensch lernt unterschiedlich. Vielleicht ist ja die Sketch-Note-Methode das richtige für dich. Wir haben sie in einem anderen Artikel unter die Lupe genommen.

3. Geh‘ mit der Zeit – virtuelles Lernen ist trendy

Wenn du noch immer in die Bibliothek gehst, weil du nicht viel vom virtuellen Lernen hältst, dann solltest du dir MOOCs ansehen. MOOCs – das sind kostenfreie Kurse oder auch direkt Vorlesungen von Professoren an deiner oder einer anderen Universität.

MOOCs sind kostenfrei erhältlich. Natürlich erhältst du für die Teilnahme Credits, die du in deinem Studium einsetzen kannst. Das ist nicht nur praktisch, es zeigt auch deinen Wunsch das Studium sehr gut abzuschließen, dich eingehend mit der Thematik zu beschäftigen.

Zahlreiche MOOC Plattformen laden dich zu einem oder mehreren Kursen ein. Dazu registrierst du dich kostenfrei in der Plattform und suchst dir deinen Wunschkurs aus. Wenn du dein Zweitfach noch nicht festgelegt hast, dann unterstützen dich MOOCs beim Auffinden des richtigen Moduls.

4. Finanzen im Überblick – Geld sparen und verdienen

Geld ist für die meisten Studenten ein wichtiges Thema. Einige suchen sich einen Job als Kellner/in, Zeitungsausträger/in oder in einem Call Center aus. Auch ein bezahltes Praktikum während der Semesterferien kann als Einnahmequelle fungieren und gleichzeitig praktisches Wissen vermitteln.

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Doch aller Anfang ist schwer und ohne Erfahrung liegt der Verdienst zunächst im unteren Bereich. Zu wenig, um gut davon zu leben, das Studium zu finanzieren, die Wohnung einzurichten und mit Freunden ein paar Bier zu trinken – es sei denn man hat seine Finanzen richtig gut im Griff.

Ganz gleich, welche Jobsituation vorliegt: Du solltest unbedingt einen Antrag auf BAföG einsenden! Im nächsten Schritt befreist du dich von der GEZ-Gebühr und nutzt deinen Studentenausweis. Mit ihm hast du Zugang zu gewissen Lernmitteln und sicherst dir attraktive Studententarife.

5. Den Lernmodus verlassen – Freizeit leben

Wer ständig lernt, der vergisst zu leben und das hat gesundheitliche Folgen. Daher unbedingt Pausen einlegen und den Kopf freischaufeln. Die Gedanken dürfen sich nicht nur um das Studium drehen. Der Kopf braucht Abwechslung.

Bestenfalls treffen sich Studenten in ihrer Freizeit mit anderen Studenten und auch mit Menschen, die einen anderen Studiengang wählten. Das bedeutet: Die Anderen verfolgen dieselben Interessen wie du, haben einen ähnlichen Humor, Hobbys und Vorgeschichten.

Die Freizeitgestaltung macht daher mehr Freude. Gibt es kleine oder größere Sorgen, stößt du auf Verständnis, da deine Freunde die Situation kennen. Sie wissen dich zu unterstützen, du lernst von ihnen und sie lernen von dir.

 

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