Wie du dir dein Vision Board erstellst und deine Ziele erreichst

Wie du dir dein Vision Board erstellst und deine Ziele erreichst

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Wie du dir dein Vision Board erstellst und deine Ziele erreichst

Eine neue Woche, ein neuer Monat oder ein neues Jahr beginnt und schon zücken wir unser Notizbuch und schreiben die Ziele für die kommende Zeit nieder. Mit dem guten Gefühl, alles festgehalten zu haben und voll auf Kurs zu sein, wird das Notizbuch dann wieder an seinen Platz gelegt und genau dann herausgeholt, wenn wir die nächsten Ziele notieren wollen. Aber sind die alten dann auch erreicht? In den seltensten Fällen, denn nach dem Notieren wurde nur noch selten ein Gedanke daran verschwendet.

„Aus den Augen, aus dem Sinn“ – so lässt sich das Dilemma wohl am besten beschreiben. Umgehen kannst du das Problem jedoch recht einfach, wenn du statt des Notizbuches ein Vision Board einsetzt. Die Visualisierung deiner Ziele kann ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die Erreichung sein. Bewiesen wird das immer wieder durch Spitzensportler. Ein Läufer stellt sich beispielsweise die Strecke vor dem Laufen schon in allen Details vor, sieht sich selbst darauf und spürt sich in das Gefühl hinein, die Ziellinie als Erster zu überqueren. Beflügelt davon gibt er beim Lauf sein Bestes. Und ganz ähnlich kann es dir mit einem Vision Board ergehen.
 

Was ist ein Vision Board?

Ein Vision Board ist im Grunde genommen eine Sammlung von Zielen, Motivation und Träumen, die bildlich dargestellt ist. Mit jedem Ziel oder Traum wird also ein Bild verbunden, das dann gemeinsam mit Zitaten und motivierenden Sprüchen als Collage zusammengefügt wird. Dabei kann das Vision Board jeden Bereich deines Lebens umfassen. Deine beruflichen Ziele finden darauf genauso Platz wie die Orte, die du noch bereisen möchtest oder dein Traumhaus, in das du irgendwann mit deiner Familie ziehen möchtest.

Auch der zeitliche Rahmen für dein Vision Board ist variabel. Du kannst dir jedes Jahr eine neue Collage für das Folgejahr anlegen; du kannst dir aber auch genauso gut ein großes Vision Board erstellen, das du in kurz-, mittel- und langfristige Ziele unterteilst. Gerade die zweite Variante macht es dir leicht, auch die ganz großen und allumfassenden Träume und Ziele im Auge zu behalten.
 


 

Wie wird ein Vision Board erstellt?

Für ein Vision Board gibt es keine festen Regeln, nur Empfehlungen. Wir können dir hier also keine genaue Anleitung geben, jedoch mit Anregungen dafür sorgen, dass du den Weg zu deinem eigenen Vision Board findest. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, dass ein Vision Board nicht unbedingt „zum Anfassen“ sein muss. Hast du in deiner Wohnung keinen Platz für eine Collage oder bist du viel unterwegs und möchtest auch dann auf das Vision Board zugreifen können, kannst du auch eine digitale Variante erstellen.

Klassische Vision Boards werden gern auf Pinnwänden oder Whiteboards erstellt. Das hat den Vorteil, dass Bilder einfach ausgetauscht werden können, wenn beispielsweise ein Ziel erreicht wurde oder sich auf andere Weise erledigt hat. Nicht ganz so variabel ist die Möglichkeit, die Bilder und Sprüche auf Pappe oder Papier zu kleben. Digital bieten sich die Möglichkeiten, mit einem Grafikprogramm das Vision Board zu erstellen oder auch Services wie Pinterest und ähnliches zur Sammlung zu nutzen. Eine schöne Idee ist es auch, mit einem digitalen Bilderrahmen zu arbeiten und dort nacheinander die Bilder und Motivationen einblenden zu lassen.
 


 

Die Planung des Vision Boards

Bevor es jedoch daran geht, das Vision Board zu gestalten, steht erst einmal die Planung an. Mach dir im ersten Schritt klar, wofür du das Board verwenden willst. Sollen nur die beruflichen Ziele darauf Platz haben oder möchtest du lieber ein „Big Picture“, das sich über alle Lebensbereiche erstreckt? Und für welchen Zeitraum ist das Vision Board für dich ausgelegt? Ein Jahr oder doch eher ein ganzes Leben?

Mit diesen ersten Überlegungen fällt es schon ein wenig leichter, die Ziele zu definieren, die dann später visualisiert werden sollen. Nimm dir für diesen Schritt viel Zeit und gehe am besten mit Zettel und Stift an einen Ort, wo dich nichts ablenkt und niemand stört. Notiere dir jetzt, was du wirklich erreichen willst, wovon du träumst und was dich motiviert, deinen Weg zu gehen. Schreibe alles auf, was dir in den Kopf kommt und bewerte die einzelnen Punkte erst dann, wenn all deine Gedanken zu Papier gebracht sind.
 

 

Lass deiner Kreativität freien Lauf

Nun geht es endlich ans Erstellen deines Vision Boards, der kreative Teil beginnt. Wenn du ein „Offline-Board“ erstellst, bewaffne dich mit vielen Zeitschriften, Katalogen und einer Schere, um die Bilder und Text-Schnipsel zu finden, die deine Ziele und Träume visualisieren. Ansonsten mach dich online auf die Suche nach tollen Bildern und drucke sie aus oder nutze sie gleich für dein Online-Board. Wenn du dein Vision Board nur für dich privat nutzt und nicht irgendwo veröffentlichst, darfst du hier nach Herzenslust Bilder klauen – wenn nicht, dann achte aufs Urheberrecht!

Nimm dir für die Auswahl der Bilder Zeit. Träumst du von einem romantischen Urlaub, wähle nicht einfach das nächste Strandbild aus, das dir über den Weg läuft, sondern suche nach dem perfekten Bild, dass dir sofort ein Kribbeln im Bauch verursacht. Dein Ziel ist es, ein bestimmtes Auftragsvolumen zu generieren? Dann stell dir vor, was es für ein Gefühl sein wird, wenn du es erreicht hast – und suche ein Bild, das dieses Gefühl ausdrückt. Tobe dich hier richtig aus und bewerte nicht, was möglich oder unmöglich ist, sondern erlaube dir richtig groß zu denken!
 

 

Lass es wirken!

Wenn dein Vision Board fertig ist, beginnt die eigentliche Arbeit. Das alleinige Erstellen einer solchen Collage ist zwar toll und macht Spaß, wird aber nur unwesentlich einen spürbaren Unterschied bringen. Wichtig ist es nun, dass du das Vision Board auch in dein Leben integrierst.

Bringe es in deiner Wohnung an einem Platz an, an dem du täglich vorbeigehst und es somit immer im Blick hast. Nutze es digital als Bildschirmhintergrund oder stelle dir den digitalen Bilderrahmen auf den Schreibtisch. Schau es dir immer wieder an – nur so hast du deine Ziele und Träume auch wirklich immer vor Augen und dein Unterbewusstsein kann dich dabei unterstützen, sie zu erreichen!
 

 

Fotos: Anke Schuetz / Getty Images; Instagram


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