Nicoleta Berlin Art: NFT verschmilzt mit analoger Kunst

Die Künstlerin „Nicoleta Berlin Art“ malt farbintensive Acrylbilder, die aus ihrer Gefühlswelt heraus enstehen. Sie erzählen von den Bewegungen des Lebens und der Menschen. Nicoleta arbeitet als eine der ersten Künstlerinnen weltweit mit der einzigartigen und patentierten 4ART-Technologie und garantiert somit, dass ihre Kunst einzigartig bleibt. Was genau dahintersteckt, erfährst du in unserem Interview.

1. Wie würdest du deinen Kunststil beschreiben?

Ich habe mit abstrakter Kunst angefangen und entwickle mich immer mehr in die Richtung des Expressionismus.

2. Warum diese Entwicklung?

Ich werde ständig inspiriert und trage die Herausforderung in mir, Neues auszuprobieren und meine Kunst weiterzuentwickeln.

3. Was inspiriert und beeinflusst dich zu deinen Gemälden?

Die Inspiration kommt überwiegend aus dem Alltag und was ich tagsüber erlebe oder empfinde: Natur, Menschen Verhalten usw.

Nicoleta Berlin Art Galerie

4. Auf der Homepage steht das Zitat: „Bilde, Künstler! Rede nicht!“ von Goethe. Was steckt dahinter?

Mir ist es wichtig, die Bilder erstmal für sich sprechen zu lassen und nicht im Voraus schon viel darüber zu erzählen. Ich habe nämlich den Eindruck, dass ich die Leute dadurch nur beeinflussen würde und sie dann nur meine Sicht einnehmen. Höre ich hingegen erstmal zu, wenn sie mir deren Eindrücke erklären, gefällt mir das besser, weil sie oft Dinge sehen, die ich zuvor selbst nicht auf meinen Bildern gesehen habe.

5. Du benutzt einen speziellen biometrischen Pass für deine Kunstwerke. Was kann man sich darunter vorstellen?

Man kann sich das wie eine Art Fingerabdruck vorstellen. Dazu werden die Molekularstrukturen meiner Originale mit Hilfe der 4ART-App ausgelesen und in Form eines digitalen Fingerabdrucks gemeinsam mit Provenienz-Daten auf der Blockchain gespeichert. Es wird sozusagen ein fälschungssicherer und unverwechselbarer, biometrischer Pass des Kunstwerkes erstellt. Damit werden nicht nur meine Kunstwerke gesichert, sondern auch die Sammler geschützt. Mit dem Einsatz der 4ART-App ist die Authentizität der Bilder für die Ewigkeit überprüfbar und nachvollziehbar, sowie eine volle Transparenz in und um die Provenienz gegeben.

6. Was hat dich dazu gebracht, deine Kunst in dieser Weise zu digitalisieren?

Ich war quasi beim Entstehungsprozess der App dabei und habe über die Jahre gesehen, wie an der App gearbeitet wurde. Dadurch habe ich ein großes Vertrauen aufbauen können. Der Mehrwert, den ich durch den Einsatz der App habe, ist für mich nicht mehr wegzudenken. Das Vertrauen und die Popularität meiner Bilder steigt dadurch enorm und vereinfacht meine Kaufabwicklungen. Außerdem war es mir schon immer wichtig, dass meine Kundinnen und Kunden feststellen können, ob meine Bilder echt sind und eine Sicherheit haben. Vor allem ist Digitalisierung für die Zukunft sowieso wichtig, entweder geht man mit oder nicht – und ich gehe mit!

7. Es gibt eine Art virtuelle 3D-Galerie von dir?

Oh natürlich, sie ist wunderschön und für mich ist es immer wieder unglaublich das zu sehen. Der Zugriff ist weltweit möglich, es gibt Ausstellungen meiner Bilder in diversen virtuellen Interieurs; darunter sind klassische Ausstellungsräumlichkeiten bis zu futuristischen Flächen im Wasser und es gibt sogar Musikbegleitung. In diesen Galerien kann man sich frei bewegen, Bilder aus verschiedenen Perspektiven anschauen und sogar im Raum verschieben. Außerdem hat man Zugriff auf alle Informationen rund um die Bilder.

8. Wie hat man Zugang dazu und wie funktioniert das genau?

Man lädt sich einfach die 4ARTechnologies App runter und nach der Registrierung kann man sich dann alles anschauen. Dort gibt es nicht nur meine eigene Ausstellung, sondern es sind verschiedene Museen, Galerien, Künstler und Kunstliebhaber vertreten. Außerdem kann man sehen, wie sich die Leute in der Galerie bewegen, wenn sie sie besuchen, das finde ich sehr schön.


9. Wo oder wie kann man die Bilder kaufen?

Ich bekomme Anfragen über die App, ob die Bilder verfügbar sind. Wenn das der Fall ist, gebe ich den Zugang frei. Bei Bildern, die bereits verkauft sind, kann man sehen, wo und bei wem sich das Bild befindet. Kaufen kann man die Bilder dann direkt bei mir oder im Onlineshop.

Nicoleta Berlin Art Interview

10. Es gibt auch einen NFT-Marktplatz in der App. Kann man die NFT-Kunst nur mit Kryptowährung erwerben oder auch mit „normalem“ Geld?

Man kann die Kunst wie sonst nirgendwo auch mit FIAT, also „normalem“ Geld kaufen. Es ist aber ganz einfach, über die App sein Geld in Kryptowährung einzutauschen.

11. Welche Erfahrung hast du dadurch gemacht? Welches Feedback hast du bekommen?

Das Feedback ist super. Es kommen Leute aus aller Welt und die Nachfrage nach meinen Bildern ist gestiegen. Für viele ist es eben besser, sich Künstler anzuschauen, bei denen die Kunst digitalisiert ist, um sicherzugehen, dass es sich um ein Original handelt. Oft läuft es so ab, dass die Leute sich das Bild im Anschluss direkt in echt anschauen wollen, nachdem sie es online gesehen haben. So gesehen habe ich viele neue Kundinnen und Kunden gewonnen.

Bei NFTs ist es aber anders, weil da ausschließlich ein virtuelles Bild gekauft wird. Wenn der Verkaufswert des Originalbildes steigt, ist es dann so, dass das NFT teurer wird. In Zukunft möchte ich auch die NFTs bei mir in meiner Galerie präsentieren, damit man verstehen kann, was das überhaupt ist. Wenn ich es immer nur erkläre, ist es ein bisschen schwierig, das nachzuvollziehen. Denn du kaufst ein Stück, was nicht greifbar ist und nur virtuell im Internet existiert. Da muss man schon ein bisschen weiter sein und die entsprechende Vision haben, um das zu verstehen.

12. Was kommt als nächstes? Welche Projekte hast du geplant?

Wie schon gesagt möchte ich als nächstes die NFT-Kunst in meiner Galerie präsentieren, daran wird momentan auch gearbeitet. Langfristig hoffe ich natürlich, dass meine künstlerische Entwicklung weitergeht und meine Werke irgendwann in den Museen dieser Welt zu sehen sind.

Diverse Veranstaltungen sind auch in Planung, vor Corona hatte ich selbstverständlich mehr Veranstaltungen. Momentan habe ich nur private Termine, diese haben den Vorteil, dass die Gespräche viel intensiver sind. Bei einer Ausstellung oder Vernissage hingegen gehen viele Gespräche verloren.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion; Nicoleta Berlin Art