Ohja, mit dem September rückt nicht nur der Herbst ein bisschen näher sondern es eröffnet auch die Münchner Wiesen und das Stuttgarter Oktoberfest. In einem knappen Monat heißt es dann also wieder: Rein in das Dirndl, ordentlich zuschnüren und gepflegt den Bierkrug schwingen. Spätestens dann, dreht Deutschland wieder ein bisschen durch und Frauen in Kombination mit Bier sind ganz plötzlich ziemlich angesagt und ganz weit oben auf der Sexiest-Things-On-Earth-List.

Aber ganz ehrlich: Wisst ihr Ladies eigentlich was in dem blonden Gebräu wirklich steckt? Ist es nur zur Fußball-Weltmeisterschaft und zur Wiesen-Zeit angesagt? Oder kann das Blonde doch noch ein bisschen mehr?

Während sich die einen also schon über Festzeltmusik den Kopf zerbrechen und andere höhere Sümmchen in ein neues Dirndl investieren, nutze ich die Zeit „vor DER Zeit“ einfach mal um dem herben Lieblingsgetränk des Oktobers ein bisschen näher zu kommen.

Das kleine Bier-Wiki

Hopfen: Die Regel lautet „Je stärker gehopft, desto bitterer das Bier“. Hopfen verleiht dem Bier sein unverkennbares Aroma und macht es zudem haltbar.

Hefe: …die kenn‘ ich doch noch aus dem „MUM“-(Mensch und Umwelt) Unterricht. Der kleine Pilz ist nicht nur für die leckere Pizza verantwortlich, sondern er wandelt auch den Zucker im Bier in Kohlendioxid und Ethanol um. Ich weiß, ziemliche Streberin, diese Mia. Jedenfall bewirkt dies, dass in einem halben Liter Bier etwa 20 Gramm Alkohol steckt…oder, dass sich einige über ihr Benehmen zwischen den Bierbänken „am Tag danach“ schämen.

Malz: Das ist natürlich Getreide. Und zwar getrocknet und gekeimt! Es wird zum Brauen meist in Gerste oder Weizen gemälzt. Lecker, nicht!?

„Ich möcht‘ ein Untergäriges!“ bedeutet in weiblicher Sprache zum Beispiel ein Pils, Bock, Lager oder Export. Bei diesem Bier setzt sich die Hefe nach dem Brauen am Kesselboden ab.

„…und ich ein Obergäriges!“ Meiner Meinung nach die leckere Variante, ein Kölsch, Weizen oder Berliner Weiße! Die Hefe schwimmt bei diesem Bier nach dem Brauen oben. Das Bier schmeckt vollmundig und fruchtig.

Was Bier x Beauty x Body gemeinsam haben

Ein paar Prozentchen dürfen’s schon sein. Denn Hefe ist nicht nur ganz wunderbar für unsere Haut, sondern auch für die Stärkung des körpereigenen Immunsystems! Wer jeden Tag ein Gläschen Bier trinkt, leidet seltener unter Atemwegsinfekten und Entzündungsreaktionen. Verantwortlich hierfür sind die im Bier enthaltenen Pflanzenstoffe. Und es kommt noch besser: Es gibt bereits einige Studien, welche belegen, dass diese Stoffe auch vor Krebs und Herzinfarkt schützen können.

Außerdem stecken im Blonden sporttaugliche Vitamine wie B6, ohne das im Körper der Aufbau von Proteinen nicht möglich wäre. Na dann! Prost…oder doch besser: O‘ zapft is!
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Bier schmeckt dir einfach nicht? Dann kipp’s dir doch einfach in über den Kopf!

Kein Witz, denn das Bier zur Haarpflege zu verwenden ist eines der ältesten Hausmittel überhaupt. Hopfen und Gerste sorgen für Volumen und Glanz – und wer möchte das nicht? Außerdem lieben die Männer doch den Geruch von leckerem Bier, oder nicht? Ansonsten danach einfach mit Shampoo nachspülen 😉