Der Kleiderschrank dient nicht nur zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken und Accessoires, sondern schützt diese auch vor Staub und Falten. Damit es auch mit der Ordnung klappt und die Lieblingsstücke immer auffindbar sind, haben wir hier unsere zehn besten Tipps:

1. Für mehr Platz und Übersichtlichkeit im Kleiderschrank ist gesorgt, wenn regelmäßig unmodern gewordene, nicht mehr getragene oder alte Kleidungsstücke aussortiert werden. Darüber hinaus können auch gleich solche Kleider verabschiedet werden, die entweder zu weit oder zu eng geworden sind oder einfach nicht mehr gefallen.

Auch eine gute Methode, um von vorne herein zu vermeiden, dass der Schrank aus allen Nähten platzt: für jedes neue Kleidungsstück das gekauft wird, muss ein altes aussortiert werden. So bleibt immer genügend Platz im Schrank.

2. Die Stauräume in Kleiderschränken sind in der Regel sehr umfangreich und können noch besser ausgenutzt werden, wenn Teile unterschiedlicher Art verschiedenartig angeordnet werden, also auch mal längs, quer oder gerollt. So können einzelne Kleidungsstücke auch mal hintereinander einsortiert werden, ohne dass man den Überblick verliert.

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3. Beim Einräumen des Kleiderschrankes sollte man am besten darauf achten, dass die am meisten getragenen Kleidungsstücke möglichst weit nach vorne und obenauf gelegt werden. So lässt sich ein permanentes Durcheinander vermeiden.

4. Damit die enorme Höhe im Kleiderschrank besser genutzt werden kann, sind zusätzliche Einlegeböden oder Stangen für Bügel optimal. Auch ausziehbare Schubladen, integrierbare und nachträglich einbaubare Drehelemente sorgen für mehr Ordnung im Kleiderschrank.

5. Ein nach wie vor großes Problem ist das Auftreten von Kleidermotten. Diese können durch ein regelmäßiges Aus- und Einräumen des Kleiderschrankes sowie durch das Einlegen von Mottenschutzelementen vertrieben werden.

6. Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Kleiderbügel, die durch ihre spezielle Konstruktion das Aufhängen mehrerer Kleidungsstücke untereinander und gleichzeitig nebeneinander realisieren lassen. Sogenannte Rundbügel erleichtern zudem das Befestigen von Taschen. Mit üblichen Handtuchstangen oder speziellen Bügeln lassen sich Krawatten, Tücher oder Schals optimal aufhängen und müssen nicht mühsam gefaltet werden.

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7. Ergeben sich durch das Stapeln hohe „Türme“, ist es besser, die Stapel zu reduzieren und die Kleidungsstücke lieber nebeneinander und niedriger anzuordnen. Wenn es sich doch mal nicht vermeiden lässt, höher zu stapeln, dann kann man das Umfallen der ordentlich gefalteten Pullis, Hemden oder Shirts auch vermeiden, wenn zwischen den einzelnen Partien einfach Buchstützen eingelegt werden.

8. Auch diverse Kisten und Kartons können recht hilfreich sein, um gerade kleine oder nicht so oft benötigte Kleider oder Accessoires zu verstauen. Wenn mehrere Kartons verwendet werden, sollten die Kartons beschriftet werden, um unnötigem Suchen vorzubeugen. Noch einfacher: den Inhalt fotografieren und das Bild von außen aufkleben.

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9. Damit die umfangreiche und platzintensive Winterkleidung nicht das ganze Jahr über auf den Bügeln den Platz blockiert, können einfach ungenutzte Taschen damit gefüllt werden. So sind die dicken winterlichen Kleidungsstücke am besten vor Motten und Staub geschützt und können die Kleiderbügel für andere Teile frei machen, die gerade getragen werden.

10. Die Kleidungsstücke sollten nach Möglichkeit jahreszeitlich getrennt werden. So können die jeweils aktuellen Kleider wesentlich schonender untergebracht werden und das Suchen fällt leichter.
 

Beim Umsetzen der Tipps fällt die Ordnung immer leichter, wenn man sich eine gewisse Basisstruktur im Kleiderschrank anzugewöhnt und diese immer beibehält – und die Lieblingsstücke werden dann auch ruck zuck gefunden.
 

Foto: IKEA PR