Erdbeerbeine

Sobald die warme Jahreszeit beginnt, willst du wieder deine schönen Beine zeigen und kurze Röcke und Bikini tragen. Da ist es mehr als ärgerlich, wenn die Haut mit dunklen Punkten übersät ist. Aber wie entstehen diese Verfärbungen und was kannst du gegen sie unternehmen?

Was versteht man unter Erdbeerbeinen?

Leidest du unter Erdbeerbeinen (straw-berry legs), ist die Haut der Unterschenkel und teilweise auch der Oberschenkel mit punktförmigen, schwarzen Verfärbungen bedeckt. Diese Punkte sind aber keine Mitesser oder verstopfte Talgdrüsen. Es sind dunkle Haarwurzeln, die sich direkt unter der obersten Hautschicht befinden und durch diese sichtbar sind. Die schwarzen Punkte sind ein Anteil der Haarwurzeln und können daher durch eine Rasur nicht so einfach entfernt werden.

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schöne glatte Beine

Wie kannst du die Entstehung von Erdbeerbeinen vermeiden?

1. Rasieren:

Verwendest du einen Rasierer, sollte die Klinge möglichst scharf sein. Ein Rasierer mit bis zu fünf hintereinander liegenden Klingen verbessert das Ergebnis der Rasur. Zusätzlich solltest du vor dem Rasieren die Beine mit warmem Wasser baden und anschließend ein Hautpeeling anwenden. Damit kannst du die abgestorbenen Hautzellen entfernen. Die Haare lassen sich auf der glatten Haut leichter entfernen und wachsen nicht so leicht ein. Ein gut hautverträglicher Rasierschaum hilft, die Haare gründlich zu entfernen. Führe den Rasierer immer gegen die Haarwuchsrichtung und verwende nach der Rasur eine Lotion oder Creme, die die Haut beruhigt. Um unschöne Rasurpickel zu vermeiden, haben wir hier ein paar Tipps für dich.

Trotz der größten Sorgfalt bei einer Rasur, kann es passieren, dass die Wurzeln dunkler Haare noch immer sichtbar sind und dein ebenmäßiges Hautbild stören. Hier hilft dann nur die Entfernung der Haare mitsamt der kompletten Wurzel.

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2. Waxen oder Sugaring:

Trage eine Mischung aus Zucker und Olivenöl auf die behaarte Haut auf. Beginne die Paste mit knetenden Bewegungen über die Haut zu führen. Die Haare bleiben haften und werden mit der Wurzel aus der Haut gezogen.

Waxing kann mit warmem Wachs oder Wachsstreifen durchgeführt werden. Das Wachs wird auf die Hautoberfläche gestrichen oder gepresst. Anschließend wird es gegen die Haarwuchsrichtung abgezogen. Die Haare werden mit dem Wachs entfernt. Warm- oder Kaltwachs solltest du immer in den Abendstunden anwenden, damit die Haut am Morgen nicht mehr gerötet ist.

3. Enthaarungscreme:

Trägst du eine Enthaarungscreme auf die Haut auf, wird die Haarwurzel durch chemische Substanzen gelöst. Nach einer kurzen Einwirkungszeit können die Haare durch Abreiben entfernt werden.

Waxen oder Enthaarungscremes sind jedoch nicht für empfindliche Haut geeignet. Denn durch die Entfernung der Haare können Entzündungen entstehen. Rötungen, Pusteln oder Mitesser sind oft noch Tage nach der Behandlung sichtbar.

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Eine gute Möglichkeit zur dauerhaften Haarentfernung bietet ein Laser oder eine Blitzlichtlampe.

4. Laserbehandlung und Behandlung mit einer Blitzlichtlampe:

Vor allem dunkel pigmentierte Haare können gut mit einem Laser oder einer Blitzlichtlampe entfernt werden. Die Haarwurzel wird durch die übertragene Energie erhitzt und stirbt ab. Die lästigen Haare fallen nach einigen Tagen aus. Für dunkel pigmentierte Haut ist diese Form der Haarentfernung nicht geeignet, da das Licht von den Pigmenten in den Hautzellen absorbiert wird. Es müssen mehrere Behandlungen durchgeführt werden, bis der gewünschte Erfolg eintritt. Und die Anwendungen sind relativ kostspielig.

Ist deine Haut sehr sensibel, bleibt nur die Rasur mit einem guten Rasierer.

 

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