Das kannst du gegen juckende Kopfhaut tun

Wenn es auf dem Kopf juckt und kratzt, ist das mehr als unangenehm. Es fällt schwer, nicht ständig daran zu denken. Und hier liegt schon ein Problem: Wer mehr du dich gedanklich darauf fokussierst, umso störender wird das Gefühl, weil eine Ablenkung kaum möglich scheint. Wichtig ist also, zunächst die Ursachen der juckenden Kopfhaut zu finden und rasch gezielt etwas dagegen zu unternehmen. Nur wenn du die Ursachen für juckende Kopfhaut kennst, kannst du dein Problem rasch und wirkungsvoll beseitigen. Doch was sind nun die typischen Gründe, wenn die Kopfhaut juckt und spannt?

Falsche Haarpflege führt zu Juckreiz

Die Haare sind für viele Frauen ihr Aushängeschild. So wird oft einiges an Zeit und Geld in Pflegeprodukte investiert, die noch schönere Haare versprechen. Doch Achtung – manchmal ist hier weniger mehr. Ein Übermaß an Pflegeprodukten reizt die Haut und kann so zu Juckreiz führen. Auch kann eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Pflegeprodukt verantwortlich dafür sein, wenn es immer auf dem Kopf juckt und kratzt. Wenn du wiederholt an Juckreiz leidest, solltest du testweise bestimmte Produkte weglassen und schauen, ob dies hilft.

Stress lass nach!

Stress führt dazu, dass bestimmte Hormone im Körper im Übermaß ausgeschüttet werden. Und dass genau diese Stressreaktion den Körper krank machen und zu vielen Nebenwirkungen führen kann, ist längst wissenschaftlich bewiesen. So geben auch viele von Juckreiz auf der Kopfhaut betroffene Frauen an, dass sie unter starkem Stress leiden. Auch hier kann eine mögliche Ursache für Juckreiz liegen – vor allem dann, wenn ansonsten keine ärztlichen Ursachen zu finden sind.

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Pilze und Ekzeme lassen die Kopfhaut jucken

Wenn du unter dauerhaftem Juckreiz auf der Kopfhaut leidest, solltest du dich bei einem Hautarzt vorstellen. Dieser kann mit geschultem Blick die Kopfhaut untersuchen. Manchmal finden sich gerötete, schuppige Stellen. Dies können Hinweise auf Pilzerkrankungen der Haut oder Ekzeme sein. Solche Ekzeme finden sich oft an den Extremitäten oder im Gesicht, auf der Kopfhaut werden sie selten vermutet und sind dort natürlich auch für Betroffene selbst schwer zu erkennen. Doch Pilze und Ekzeme machen auch vor der Kopfhaut nicht Halt. Der Hautarzt erkennt solche Hauterkrankungen schnell und kann mit bestimmten Cremes oder auch Tabletten für rasche Hilfe sorgen.

Juckende Kopfhaut: Auf Lausbefall achten

Vielleicht gehörst du auch zu den vielen Menschen, denen die Kopfhaut juckt, wenn sie an Läuse auch nur denken. Niemand stellt sich gerne vor, dass Läuse auf der Kopfhaut herumkrabbeln – und doch breiten sie sich schnell aus. Wenn in deinem Umfeld jemand von Läusen befallen ist, solltest du dich regelmäßig selbst untersuchen oder andere um einen Blick auf deine Kopfhaut bitten. Dass Läuse nichts mit Hygiene zu tun haben, sondern jeden treffen können, ist heute bekannt. Wenn du Anzeichen für einen Lausbefall bei dir feststellst, findest du in jeder Apotheke wirkungsvolle Shampoos, die die Läuse schnell beseitigen.

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Achte auf eine milde Pflege

Wenn die Kopfhaut wiederholt juckt, lohnt es sich oft, auf ein besonders mildes Shampoo umzusteigen. Auch feste Haarseifen, die die Kopfhaut besonders schonend reinigen, können helfen, den Juckreiz in den Griff zu bekommen. Überhaupt ist es meist gar nicht notwendig, dass du deine Haare jeden Tag wäschst. Heißes Wasser, die Fönlüft und Stylingprodukte reizen, wenn zuviel davon an den Kopf gelangt. Vielleicht probierst du einmal aus, die Haare nur jeden zweiten oder dritten Tag zu waschen. Bei vielen Frauen klappt das besser, als sie zunächst gedacht haben.

Juckende Kopfhaut: Mit hochwertigen Bürsten die Haare kämmen

Juckreiz kann auch an schlechter Durchblutung der Kopfhaut liegen. Hier kannst du mit einer hochwertigen Büste, zum Beispiel mit Wildschweinborsten, gegensteuern. Diese Borsten sind kräftig genug, um die Durchblutung anzuregen, sind aber gleichzeitig schonend zu deinem Haar. Wer morgens und abends mit einer solchen Bürste die Haare pflegt, regt die Durchblutung regelmäßig an und trägt so auch zur Linderung von Juckreiz bei.

Auf Entspannung achten

Oft ist uns gar nicht bewusst, unter welchem Dauerstress wir stehen. Eine Aufgabe jagt die nächste, und Zeit für wirkliche Entspannung und um sich selbst Gutes zu tun, kommt oft zu kurz. Wenn es dem Körper zu viel wird, wehrt er sich. Die Symptome von zu viel Stress sind dabei so unterschiedlich, dass sie nicht immer schnell mit der eigentlichen Ursache in Verbindung gebracht werden. Doch wenn die Kopfhaut immer wieder juckt, obwohl Ärzte nichts haben feststellen können, solltest du deinen Lebensstil einmal kritisch überprüfen. Sich selbst regelmäßige Auszeiten zu gönnen, ist kein Luxus, sondern ein Investment in deine Gesundheit. Wenn du dein Stresslevel einmal bewusst herunterfährst, können viele lästige Symptome schnell verschwinden.

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Juckende Kopfhaut: Schwankende Hormonwerte

Wenn die Kopfhaut juckt, kann sich eine Bestimmung von einigen Hormonwerten lohnen. So kann zum Beispiel eine nicht erkannte Schilddrüsenunterfunktion hinter Juckreiz verbergen. Eine solche Unterfunktion kann der Hausarzt leicht durch ein Blutbild bestimmen. Medikamente bringen die Werte wieder ins Lot. Auch ein Mangel des Hormons Estradiol kann Probleme mit der Kopfhaut verursachen!

Gesunde Ernährung, gesunde (Kopf)Haut!

Eine gesunde Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben. Doch gerade im Alltagsstress vergessen wir das oft. Hier Fastfood, dort noch einen Kaffee, und allzu oft lassen wir das Frühstuck aus Zeitmangel ganz ausfallen. Natürlich ist es nicht per se ungesund, auch mal zu sündigen und sich etwas Leckeres, Ungesundes zu gönnen. Doch die Dosis macht den Unterschied. Wenn du dich dauerhaft ungesund ernährst, riskierst du zahlreiche körperliche Probleme. Hautveränderungen, auch Juckreiz auf der Kopfhaut, können ein Symptom von falscher Ernährung sein. Viel Wasser, Obst und Gemüse sollten die Grundlage der Ernährung bilden. So wird der Körper optimal mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt, die auch der Kopfhaut zu Gute kommen.

 

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