Kondo-ing: Das steckt hinter dem Dating-Trend

Falls du noch nichts von dem Netflix-Hit „Aufräumen mit Marie Kondo“ gehört hast, dann wird es höchste Zeit – denn Aufräumen und Ausmisten liegt gerade voll im Trend! Die Japanerin zeigt in ihrer unterhaltsamen Serie, wie Paare und Familien ihr Zuhause mit ganz bestimmten Strategien aufräumen können, um ein geordnetes und besseres Leben führen zu können.

Das Prinzip dahinter ist ganz einfach: Alles, was in irgendeiner Weise Ballast ist und den Eigentümer nicht mehr auf positive Weise bereichert, gehört aussortiert. Laut Aufräumexpertin bringt dieses regelmäßige Ausmisten nicht nur mehr Ordnung in die eigenen vier Wände, sondern sorgt gleichzeitig für ein verbessertes Lebensgefühl.

So lautet jedenfalls die Theorie dahinter. Dennoch kann dieses interessante Prinzip nicht nur auf deinen Kleiderschrank oder deine Wohnung angewandt werden, sondern auch auf dein Liebesleben – das beweist zumindest der neue Dating-Trend „Kondo-ing“.

Jetzt lesen:  3 Tipps für besseres barrierefreies Leben

Kondo-ing: Was hat es mit diesem neuen Trend auf sich?

Um diesem rätselhaften Dating-Trend auf die Spur zu kommen, müssen wir kurz einen Blick auf die Dating-App „Plenty of Fish“ werfen. Die junge Plattform nahm sich ein Beispiel an der bekannten Netflix-Serie und war sich eines sicher: Das Prinzip des Aufräumens kannst du auch auf das Liebesleben übertragen. Aus diesem Grund taufte die App diesen neuen Dating-Trend kurzerhand „Kondo-ing“, um der Aufräumexpertin alle Ehre zu erweisen.

Das mag zwar für den ein oder anderen etwas eigenartig klingen. Dennoch soll die App bei schwierigen Entscheidungen im Dating-Bereich genau gelegen kommen. Es heißt, in manchen Fällen könne „Kondo-ing“ Anwender sogar vor einem gebrochenen Herzen bewahren – was heutzutage viele Menschen davon abhält, überhaupt einen Schritt in den unbekannten Dating-Dschungel zu wagen. Eine App, die Liebessuchende vor emotionalem Schmerz bewahrt? Warum ist niemand früher darauf gekommen?

Jetzt lesen:  Anzeige: Gib Erkältungen keine Chance – ViruProtect im Test

Wie funktioniert Kondo-ing?

Ähnlich wie bei Marie Kondos Aufräum-Prinzip, wo alle Gegenstände, die einem keine Freude mehr bereiten, entfernt werden, läuft es auch im Dating-Bereich. Was du also nicht mehr brauchst, streichst du ohne Rücksicht auf Verluste einfach aus deinem Leben.

Bringt dir eine bestimmte Person nur noch Leid? Dann lass sie los. Gibt es jemanden, der dir zuerst den Kopf verdreht hat, sich aber nun nicht mehr bei dir meldet? Sich aber laut Fotos prächtig mit den Freunden amüsiert? Dann probiere es mit „Kondo-ing“. Vielleicht hast du es aber auch einfach satt, ständig das fünfte Rad am Wagen zu sein, für das sich sowieso niemand wirklich interessiert? Dann befreie dich von dieser Last und öffne dich für Neues.

Jetzt lesen:  Die Wellnesstrends 2013

Egal um welchen Grund es sich handelt, dieses Prinzip kannst du in den unterschiedlichsten Bereichen anwenden.

Zusammengefasst können wir also sagen, dass es sich bei „Kondo-ing“ um einen emotionalen Frühjahrsputz handelt. Alles, was du nicht mehr in deinem Leben benötigst oder dir nicht guttut, wird losgelassen.

Kondo-ing ist befreiend

Zwar gehen die Meinungen zu diesem Dating-Trend auseinander. Es ist aber dennoch bewiesen, dass sich das Ausmisten von emotionalem Ballast in deinem Leben positiv auf dein Wohlbefinden auswirkt.

Du bist nicht nur offener für Neues, sondern lässt dich auch nicht so schnell unterkriegen. Bevor du also geradewegs ins Messer läufst und dich wieder in jemand Falschen verliebst, vertrau auf „Kondo-ing“.

 

Foto: rohappy / stock.adobe.com