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10 praktische iOS Widgets, die du auf deinem iPhone brauchst

10 praktische iOS 14 Widgets, die auf deinem iPhone nicht fehlen dürfen

Seit dem Update auf iOS 14 kannst du Widgets auf dem Home Bildschirm deines iPhones platzieren und damit schneller auf Informationen zugreifen oder Apps starten. Apples iOS 14 und höher läuft übrigens nicht nur auf dem neuesten Apple iPhone-Gerät, sondern du kannst Smartphones ab iPhone 6s (2015) auf die neue Version updaten und somit die neuen Widgets nutzen.

Wir zeigen dir unsere Top 10 der praktischsten Widgets, die dir seit iOS 14 für das iPhone zur Verfügung stehen.

Wie verwende ich die Widgets?

Bevor wir zu unseren Favoriten kommen, zeigen wir dir erstmal Schritt für Schritt, wie du die neue Funktion überhaupt verwendest. Neben den hauseigenen Widgets von Apple gibt es nämlich auch eine große Auswahl von Widgets externer App-Betreiber.

Um ein Widget hinzuzufügen, halte einfach auf einem leeren Bereich deines Bildschirms so lange gedrückt, bis die App Icons anfangen zu „wackeln“ (auch Jiggle-Funktion genannt). Dadurch erscheint oben links am Bildschirmrand ein Plus, welches durch Drücken ein Menü öffnet. In diesem Menü werden dir alle verfügbaren Widgets angezeigt.

Wähle das Widget mithilfe der Suchfunktion aus und tippe auf Widget hinzufügen. Dann kannst du es auf dem Home Screen platzieren. Wische vor dem Auswählen nach rechts oder links, um das Design und die Größe des Widgets anzupassen.

Du kannst auch manche Widgets bearbeiten. Dazu hältst du ein Widget auf deinem Home Bildschirm für längere Zeit gedrückt, bis das Schnellzugriffsmenü (Widget bearbeiten, Widget entfernen und Home-Bildschirm bearbeiten) erscheint.

Ein Tipp auf das Widget öffnet die dazugehörige App oder auch eine Funktion wie zum Beispiel einen Kontakt anrufen oder einen Link öffnen.

Um das Widget für eine bestimmte App auf dem Homescreen hinzufügen zu können, muss natürlich auch die jeweilige App vorab auf dem Smartphone installiert sein.

Widgets stapeln

Um nicht so viel Platz auf deinem Home Screen zu verschwenden, kannst du Widgets auch stapeln. Um einen Stapel zu erstellen, ziehst du einfach ein Widget über ein anderes. Dein selbst erstellter Widget Stapel kann bis zu 10 Widgets beinhalten. Du kannst jederzeit von deinen Stapel ein neues Widget hinzufügen oder entfernen.

Wenn du die Reihenfolge deiner gestapelten Widgets ändern möchtest, halte ihn gedrückt, bis das Menü erscheint. Wähle dann „Stapel bearbeiten“ aus und verschiebe die Widgets mit dem Rastersymbol (drei Querstreifen). Du kannst auch die Funktion „Intelligente Reihenfolge“ auswählen und du bekommst automatisch das gerade für dich relevante Widget angezeigt.

Noch bequemer geht es mit dem Smart Stapel, hier werden basierend auf Faktoren wie deinem Standort, einer Aktivität oder der Uhrzeit immer die passenden Widgets ausgewählt und angezeigt.

Spark – Mails auf einen Blick

Spark Widgets

Die E-Mail-App Spark nutzt eine künstliche Intelligenz, um deine E-Mails vorab in verschiedene Ordner zu sortieren. Das macht sie bei vielen Benutzern beliebt, schließlich bleibt man so bei wichtigen Nachrichten schnell informiert, lästige Werbe-Mails schaffen es allerdings nicht in die Mitteilungsliste des Smartphones.

Während die kleine Kachel anzeigt, wie viele neue Mails sich im Postfach befinden, kannst du dir im großen Widget von Spark sogar die Inhalte deiner Mails anzeigen lassen. Auch eine Kalenderfunktion gibt es für den Homescreen. Eine benutzerfreundliche Oberfläche unterstreicht das positive Gesamtbild von Spark.

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Color Widgets bringt coole Designs

Color Widgets

Die App Color Widgets zeigt dir auf kleinem Raum nützliche allgemeine Informationen wie das Datum, die Uhrzeit oder den Akkustand deines Geräts an. Das Tolle ist, dass als Hintergrund etliche Wallpaper zur Verfügung stehen. Es gibt für jeden ein passendes Design.

Die Größe der Kacheln auf dem Homescreen ist beim Color Widget nicht entscheidend dafür, welche Informationen es anzeigen kann. Solltest du also Wert auf einen schönen Homescreen legen, wirst du mit Color Widgets nicht enttäuscht.

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Jede Bewegung im Überblick mit dem Schrittzähler++

Schrittzähler++

Dank des Schrittzähler++ Widgets ersparst du dir den Blick in die Apple Health-App. Auf deinem Homescreen erhältst du ganz einfach die Information, wie viel Schritte du heute bereits absolviert hast. Eine solche Anzeige ist für viele übersichtlicher als die Aktivitäts-Kreise, die Apple zu deinem täglichen Bewegungsfortschritt anbietet.

Die ständige Präsenz der Schritte könnte für den ein oder anderen durchaus eine Motivation sein, sich mehr zu bewegen. Eine Grafik erhöht diese nochmal, da sie genau veranschaulicht, wie weit du noch vom täglichen Schrittziel (Standardmäßig 10km als Voreinstellung) entfernt bist. Neben den Schritten zeigt das Widget auch auf einen Blick, wie viele Stockwerke an einem Tag schon überwunden wurden.

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Personalisierter Homescreen dank Widgetsmith

Widgetsmith Widgets

Widgetsmith ist sozusagen ein Editor für eigene Widgets. Dank der App können personalisierten Widgets aus einem Grundgerüst bereits bestehender Vorlagen gebaut werden. Hier gibt es alle klassischen Funktionen als Auswahl.

Widgets, welche das Wetter, die Uhrzeit oder den Kalender anzeigen, können hier mit einem eigenen Design den eigenen Bedürfnissen zugeschnitten werden. Dafür stehen verschiedene Schriftarten, Farben und Größen zur Verfügung. Widgetsmith ist natürlich kostenlos im App-Store verfügbar.

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Kurzbefehle – der unterschätzte Assistent

Kurzbefehle Widget

Das Potenzial der hauseigenen Kurzbefehle-App scheint bei vielen noch nicht angekommen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, durch diese Prozesse am Telefon zu vereinfachen. Sei es das Beginnen eines Telefonats oder das Schicken eines Standorts.

Kurzbefehle können einige Situationen im alltäglichen Leben vereinfachen. Durch das passende Widget kannst du diese auch endlich direkt vom Homescreen aktivieren. Beim Auswählen des Widgets hast du die Möglichkeit, eine, vier oder acht Kacheln auf dem Homebildschirm zu platzieren.

Vorinstalliert


Sticky Widgets – Die virtuellen Post-its

Sticky Widgets

Haftzettel, auch Post-its genannt, sind für viele im Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob früher in der Schulzeit, um zu lernen, auf der Arbeit, um das Passwort des Rechners nicht zu vergessen, oder am eigenen Kühlschrank als Einkaufsliste klebend. Bestimmt hast auch du schon einmal einen dieser kleinen Klebezettel benutzt.

Dank Sticky Widgets gibt es diese nun auch fürs Handy. In der Basisversion kannst du zwischen den Farben Gelb, Pink und Blau wählen, um Notizen auf deinem Homescreen abzubilden. Durch einfaches Klicken auf das virtuelle Post-it kannst du die Notiz bearbeiten.

Durch längeres Gedrückthalten kannst du der Haftnotiz eine ID geben. Dies wird wichtig, wenn du mehrere Notizen auf deinem Homescreen anzeigen lassen willst, da sonst jede den gleichen Inhalt anzeigen würde.

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Photo Widget – Eigene Slide-Show auf dem Homescreen

Photo Widget

Da die Fotos-App von Apple keine Möglichkeit bietet, ganz gezielt Fotos von deiner Galerie auszuwählen, sondern diese nur zufallsgeneriert in Widgets anzeigt, lohnt es sich, auf eine Alternative zurückzugreifen. Das Photo Widget von Entwickler Sindre Sorhus zeigt, wie der Name bereits vermuten lässt, ausgewählte Bilder auf deinem Homescreen an.

Doch die App bietet natürlich mehr als nur das Darstellen eines Standbildes. Wenn du mehr als ein Bild in die Photo Widget App importierst, kannst du zwischen verschiedenen Intervallen auswählen, in denen sich das angezeigte Foto ändert. So kannst du deine eigene Foto-Slide Show auf deinem Homebildschirm entwickeln.

Die Intervalle für das Wechseln des Bildes sind wahlweise auf 5, 10 oder 30 Minuten beziehungsweise 1, 2, 4, 6, 12 oder 24 Stunden festzulegen. In der kostenlosen App können bis zu 100 Fotos hinterlegt werden.

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Spotify mit intelligenter Farbanpassung

Spotify

Das Widget von Spotify ist in der kleinen und mittleren Größe verfügbar. In der mittleren Version werden die letzten vier Cover der zuletzt gehörten Musik oder Podcasts angezeigt. Diese bieten durch einen Klick den direkten Zugriff auf die jeweilige Seite in der Spotify-App. Die kleine Kachel des Widgets zeigt hingegen lediglich ein Cover an.

Natürlich gibt es diese Informationen bereits auf dem Sperrbildschirm zu sehen, allerdings bieten die Widgets ein nettes Design-Feature. Denn die Farbe des Widgets auf dem Homescreen passt sich an die Album-Cover der zuletzt gespielten Musik an. Solltest du also etwas mit einem grünen Titelbild hören, passt sich auch die Farbe des Widgets daran an.

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Transparenter Hintergrund dank Yidget

Yidget

Yidget ist eine im Vergleich zu Konkurrenten kostenfreie App, mit der transparente Widgets erstellt werden können. Das ist besonders praktisch, wenn du deine Apps auf dem Homescreen mit Abständen dazwischen anordnen willst. Da iOS nicht die Möglichkeit bietet, die Apps frei auf dem Homescreen zu platzieren, kannst du mit transparenten Widgets Leerräume erstellen und diese Funktion quasi imitieren.

Zuerst solltest du dich für das gewünschte Hintergrundbild deines Homescreens entscheiden. Dann aktivierst du den Jiggle-Modus wie beim Hinzufügen eines Widgets. Hierdurch kannst du so weit nach links wischen, bis du einen Screenshot vom freien Homescreen machen kannst.

Dieser kann dann in der Yidget App mit drei verschiedenen Größen von Widgets bearbeitet werden. So kannst du zum Beispiel auch einen transparenten Link auf deinen Homescreen integrieren.

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Streaks – Die digitale To-do-Liste

Streaks

Die App Streaks ist nicht kostenfrei, aber dennoch eine Überlegung wert. Mit dem Widget können bis zu zwölf verschiedene Aktivitäten auf dem Homescreen abgebildet werden. Damit der Bildschirm nicht mit Text belagert wird, gibt es unzählige Symbole zur Auswahl. So kann man einen Hund wählen, welcher ans Gassi gehen erinnert, oder ein Glas Wasser, um nicht zu vergessen, genug über den Tag verteilt zu trinken.

In der App können vorab diese Aktivitäten zeitlich und auf jeden Wochentag spezifisch festgelegt werden. So gibt es samstags nicht schon um 6 Uhr die Benachrichtigung zum Zähne putzen, und das Checken der Mails im Büro am Freitagnachmittag kann gestrichen werden, da man früher Feierabend hat. Außerdem bietet die App übersichtliche Grafiken, wann und wie oft Ziele im letzten Zeitraum erreicht wurden. Wenn du dich in einer strukturierten Umgebung mit To-Do-Listen wohlfühlst, ist Streaks die Überlegung sicherlich wert.

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Auch für die Funktion „Bildschirmzeit“ gibt es ein vorinstalliertes Widget. So kannst du deine Bildschirmzeit auf dem iPhone aktivieren und kontrollieren

 

Fotos: yalcinsonat / stock.adobe.com; Apple App Store

Omega-3-Fettsäuren: Diese Lebensmittel decken deinen täglichen Bedarf

Omega-3-Fettsäuren: Diese Lebensmittel decken deinen täglichen Bedarf

Omega-3-Fettsäuren, die in Pflanzenölen und Fisch vorkommen, sind essentielle Fettsäuren, die deinen Körper nicht selbst herstellen kann – daher solltest du sie unbedingt in deine Mahlzeiten einbauen. Wir haben dir die wichtigsten Infos rund um die wichtigen Omega-3-Fettsäuren zusammengestellt, einschließlich der Frage, wie viel du davon zu dir nehmen solltest, ob du deine Ernährung durch Nahrungsergänzungsmittel anreichern solltest und welche gesundheitlichen Faktoren zu beachten sind.

Was sind Omega-3-Fettsäuren überhaupt?

Omega-3-Fettsäuren sind Teil der Familie der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zudem zu den essentiellen Fettsäuren, die in Alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure aufgespalten werden können. Omega-3-Fettsäuren sind nach der Platzierung der letzten Doppelbindung im Molekül benannt, die sich drei Positionen von der Omega-Endung befinden, so die wissenschaftliche Erklärung.

Was Omega-3-Fettsäuren bewirken und warum sie wichtig sind für dich

Die Liste der Vorteile, die diese lebenswichtigen Nährstoffe bieten, ist lang und vielfältig. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und blutgerinnungshemmend und können helfen, das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu verringern. Sie sind wichtig für die Gehirnfunktion, die Beweglichkeit der Gelenke, die Hormonproduktion, die genetische Funktion, die Gesundheit der Augen und die Entwicklung von Kindern (Gehirn, Immun- und Nervensystem).

Wenn du jetzt bereits an deine Gesundheit im Alter denken möchtest: Außerdem können Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Demenzerkrankung verringern und die Symptome von rheumatoider Arthritis lindern. Es hat sich zudem gezeigt, dass sie den Cholesterinspiegel verbessern, den Blutdruck senken und das Risiko für bestimmte Krebsarten verringern. Sie sind die Bausteine für Zellen und tragen dazu bei, dass die Struktur der Zellmembranen und die Zellrezeptoren richtig funktionieren.

Wie viel Omega-3 sollte man zu sich nehmen?

Es gibt keine offizielle Empfehlung für die tägliche Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, doch gibt es Anhaltspunkte, welche Menge sich für welches Alter und Geschlecht eignet:

Kinder von 1 bis 3 Jahren: 0,7 g
Kinder von 4 bis 8 Jahren: 0,9 g
Jungen 9 bis 13 Jahre: 1,2 g
Mädchen 9 bis 13 Jahre: 1,0 g
Jugendliche Jungen und Mädchen 14 bis 18 Jahre: 1,1 bis 1,6 g
Männer: 1,6 g
Frauen: 1,1 g
Schwangere und stillende Frauen: 1,3 bis 1,4 g

Wenn du schwanger bist, brauchst du mehr Omega-3-Fette, weil sie eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Entwicklung des fötalen Gehirns und der Neuralrohre spielen. Aber wie bei jedem Nährstoff bringt eine zu hohe Zufuhr – meist in Form von Nahrungsergänzungsmitteln – keinen zusätzlichen Nutzen für die Gesundheit. Verschiedene Studien fanden heraus, dass die Einnahme großer Mengen an Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem einer Person negativ beeinflussen kann, so dass sie nicht in der Lage ist, bakterielle Infektionen abzuwehren.

Wie du die richtige Menge mit Omega-3-reichen Lebensmitteln in deine Ernährung integrieren kannst

Achte auf eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit Hilfe von Lebensmitteln, die von Natur aus Omega-3-Fettsäuren enthalten, und solchen, die damit angereichert wurden. Dazu gehören Fisch und andere Meeresfrüchte, insbesondere ölhaltige Kaltwassersorten wie Lachs, Thunfisch, Makrele, Hering, Sardellen und Sardinen.

Walnüsse, Chia- und Leinsamen sowie deren Öle und andere Pflanzenöle (z. B. Rapsöl) sind ebenfalls gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Viele Lebensmittel auf dem Markt sind dagegen mit Omega-3-Fettsäuren angereichert worden. Prüfe die Etiketten, wenn du nach Eiern, Milch, Joghurt, Saft und Getränken aus Sojamilch suchst.

Kann man einen Omega-3-Mangel haben und was sind die Auswirkungen?

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren ist relativ selten, aber wenn du Veganer*in bist oder nicht jede Woche Meeresfrüchte oder Fisch essen kannst, kann es zu einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren kommen. Manche Menschen klagen über Müdigkeit, Entzündungen und Depressionen als Folge des Mangels. Ein klassisches Anzeichen ist raue, rote, schuppige Haut mit Juckreiz.

Doch da es keine Möglichkeit gibt, Omega-3-Fettsäuren in deinem Körper zu messen, versuche, mehr Lebensmittel zu essen, die reich an diesen Fettsäuren sind, oder erwäge die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Beispielsweise können mindestens zwei Portionen Fisch pro Woche das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.

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Fisch essen, aber den richtigen

Schwangere Frauen sollten den Konsum von Fisch jedoch wegen des Risikos von Quecksilber, das in einigen Fischen enthalten ist, vorsichtig angehen. Achte als Schwangere darauf, dass du Fisch wählst, der weniger Quecksilber enthält, wie z. B. Wildlachs, Hering, Sardinen, Forelle und atlantische oder pazifische Makrele (aber keine Königsmakrele, die viel Methylquecksilber enthalten kann).

Weitere Lebensmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthalten

Seetang und Algen

Seetang ist ein unglaublich nährstoffreiches Lebensmittel. Zusammen mit Nori, Spirulina und Chlorella gehört Seetang zu verschiedenen Formen von Algen, die viele Menschen aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorteile essen. Zudem sind sie wichtige Omega-3-Quellen für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, da sie eine der wenigen Pflanzengruppen sind, die Omega-3-Fettsäuren enthalten. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Lebensmittel in die Ernährung aufzunehmen.

Ein Beispiel: Nori ist der Seetang, in das Sushi eingewickelt wird, wohingegen Seetang ein schmackhafter, knuspriger Snack ist. Chlorella und Spirulina sind eine gesunde Ergänzung in Smoothies oder Haferflocken. Seetang ist auch reich an Proteinen, und er kann antidiabetische, antioxidative und blutdrucksenkende Eigenschaften haben. Du kannst Chlorella und Spirulina in Reformhäusern oder online finden.

Chia-Samen

Chia-Samen sind eine ausgezeichnete pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen und Proteinen. Man kann diese Samen als Zutat in Müsli, Salaten oder Smoothies verwenden oder sie mit Milch oder Joghurt mischen, um Chia-Pudding herzustellen. Durch das Mischen von Chia-Samen mit Wasser entsteht auch ein Ei-Ersatz, den Veganer in vielen Rezepten verwenden können. Viele Naturkostläden führen Chia-Samen. Es ist natürlich auch möglich, sie online zu kaufen.

Hanfsamen

Hanfsamen enthalten in 3 Esslöffeln 2,605 g Omega-3-Fettsäuren als vertrauenswürdige Quelle. Sie sind außerdem reich an vielen Nährstoffen, darunter: Eiweiß, Magnesium, Eisen und Zink. Die Forschung legt nahe, dass Hanfsamen gut für das Herz, die Verdauung und die Haut sind. Hanfsamen sind leicht süß und eignen sich hervorragend für Müsli, Haferflocken, Snackriegel, Salate und Smoothies. Du bestellst Hanfsamen am besten online.

Leinsamen

Leinsamen enthalten 6,703 g Omega-3-Fettsäuren pro Esslöffel. Sie sind eine der gesündesten Samen, die man essen kann. Sie sind reich an vielen Nährstoffen, darunter:

Ballaststoffe, Eiweiß, Magnesium und Mangan. Diese Samen können den Blutdruck senken und die Herzgesundheit verbessern. Wie bei Chiasamen kann man Leinsamen mit Wasser mischen, um einen veganen Ei-Ersatz zu schaffen. Dabei ist es super einfach, sie in deine Ernährung einzubauen, indem du sie zu Haferflocken, Müsli oder Salat hinzufügst.

Walnüsse

Walnüsse enthalten 3,346 g Omega-3-Fettsäuren pro Tasse. Diese Nüsse sind eine großartige Quelle für gesunde Fette. Du kannst Walnüsse pur, im Müsli, in einer Studentenfuttermischung, einem Snack-Riegel, Joghurt, Salat oder einem gekochten Gericht genießen.

Edamame

Eine halbe Tasse gefrorener Edamame-Bohnen enthält 0,28 g Omega-3-Fettsäuren. Edamame sind unreife Sojabohnen, die besonders in Japan beliebt sind. Sie sind nicht nur reich an Omega-3-Fettsäuren, sondern auch eine gute Quelle für pflanzliches Eiweiß. Gekochte oder gedämpfte Edamame-Bohnen passen gut in einen Salat oder als Beilage.

Kidneybohnen

Kidneybohnen enthalten 0,10 g Omega-3-Fettsäuren pro halbe Tasse. Sie sind eine der häufigsten Bohnenarten, die in Mahlzeiten gegessen werden. Man kann sie zu Currys oder Eintöpfen hinzufügen oder sie mit Reis essen.

Sojabohnenöl

Sojabohnenöl enthält 0,923 g Omega-3-Fettsäuren pro Esslöffel. Sojabohnen sind beliebte Hülsenfrüchte aus Asien. Viele Menschen verwenden Sojabohnenöl zum Kochen. Das Öl ist auch eine gute Quelle für: Riboflavin, Magnesium, Kalium, Folsäure und Vitamin K. Sojabohnen werden meist als Teil einer Mahlzeit oder in einem Salat serviert. Sojabohnenöl eignet sich auch gut als Speiseöl und in Salatdressings.

 

Foto: kucherav / stock.adobe.com

Rollenspiele: Prickelnde Ideen, die euer Sexleben in Schwung bringen

Rollenspiele: Prickelnde Ideen, die euer Sexleben in Schwung bringen

Die meisten von uns kennen das Phänomen: Der wilde, leidenschaftliche Sex am Anfang einer Beziehung bleibt, egal wie sehr wir es uns wünschen, auf längere Zeit einfach nicht auf diesem Niveau. Verübeln kann man das keiner beteiligten Partei, schließlich gibt es neben der zunehmenden Gewöhnung an den Partner auch typische Faktoren wie Alltagsstress, die die sengende Hitze im Bett langsam etwas abkühlen.

Wir geben dir heute einen kleinen Impuls, wie du wieder etwas Abwechslung ins Liebesleben bringen und für mehr Action sorgen kannst. Die Lösung sind Rollenspiele! In diesem Artikel bekommst du alle wichtigen Informationen, wie du das Unterfangen allgemein angehst und am Ende auch einige ganz konkrete Ideen für dich und deinen Schatz.

Schluss mit dem Pflichtprogramm

Je länger ein Paar zusammen ist, desto stärkere Routinen entwickeln sich in allen Lebensbereichen – also eben auch im Bett. Das Sexleben muss hierdurch nicht zwangsläufig an Zärtlichkeit und Liebe einbüßen, doch es liegt auf der Hand, dass durchaus etwas Langeweile aufkommen kann. Das ist besonders der Fall, wenn der Ablauf sich immer mehr ähnelt: Gleiche Aufhänger, gleiche Stellungen, gleiche Dauer.

Zeigt sich ein Beteiligter unzufrieden, so ist schleunigst Handlungsbedarf gegeben. Das Worst-Case-Szenario wäre es schließlich, wenn er sich als Reaktion seine Befriedigung an anderer Stelle sucht und den Partner betrügt.

Häufig kann es neues Feuer in die Beziehung bringen, wenn man seine Sex-Fantasien nicht nur im eigenen Kopf behält, sondern sie aktiv mit dem Partner teilt. Denn was kann es schon Besseres geben: Den sexuellen Traum im echten Leben materialisieren – und das auch noch mit dem Partner, den man liebt! Dabei ist es nicht einmal zwangsläufig nötig, sofort alle abgefahrenen Wünsche und Träume in die Tat umzusetzen. Häufig kann es schon sehr erregend sein, seiner besseren Hälfte die vermeintlich „schmutzigen“ Bondage- oder Dreier-Fantasien zu offenbaren.

Rollenspiele nur für Ultra-Verzweifelte?

Uns ist bewusst, dass es einige Vorurteile über sexuelle Rollenspiele gibt – etwa, dass das nur etwas für sehr verzweifelte Paare oder Freaks sei. Doch weit gefehlt! Die Lust auf Rollenspiele und im nächsten Schritt auch die Motivation, den Partner darauf direkt anzusprechen, ist ein äußerst positiver Indikator für die Gesundheit einer Beziehung. Schließlich deutet er auf absolutes Vertrauen in den Partner hin.

Auch das angestaubte Bild von billigen Kostümen und ausgefallenen Toys ist übertrieben. Es ist schon längst wissenschaftlich erwiesen, dass besonders bei Frauen der Kopf die größte Rolle beim Sex spielt – vielleicht sogar eine größere als jede körperliche Stimulation. Das passende Rollenspiel kann im Hirn eine regelrechte Explosion auslösen und das Sexspiel so enorm bereichern.

Konkret: Wie gehe ich die Sache nun an?

Den Start zu schaffen, kann bei der Rollenspiel-Thematik durchaus zu Beginn als Hürde erscheinen: Scham und die Angst, dass der Partner sich nicht verständnisvoll zeigt, aber auch einfach die Aufregung vor Unbekanntem können hemmen und blockieren.

Den letzten Punkt können wir sofort aus dem Weg räumen: Der Sprung von „normalem“ Sex zum Rollenspiel ist nicht so groß, wie es manchmal vielleicht wirken könnte. Die New Yorker Sexexpertin Mollena Williams kann beruhigen – ihrer Ansicht nach ist es für den Anfang schon eine gute Annäherung an die Thematik, sich beim Sex eine andere Person vorzustellen. Auch die Akzeptanz der eigenen Wünsche ist wichtig – gehe in dich und lass deine Fantasien zu, gestehe dir ein, was dich erregt, dir muss nichts peinlich sein!

Der nächste Schritt ist offensichtlich: Natürlich muss dein Partner eingeweiht werden. Du solltest ein offenes Gespräch mit ihm suchen, in dem du deine Fantasien äußerst und abcheckst, ob sie ihm vielleicht auch gefallen könnten. Wie du dabei vorgehst, kommt ganz auf euer individuelles Verhältnis an. Wenn ihr euch auch ansonsten sehr offen über Sex-Themen austauscht, kannst du dein Anliegen gleich ganz unverblümt vorbringen. Seid ihr eher etwas schüchterner in der Hinsicht, solltest du nicht mit der Tür ins Haus fallen und dich zunächst mit Anspielungen und -deutungen herantasten, um die generelle Stimmungslage auszuloten.

Inspiration für Rollenspiele suchen: Eine super Idee!

Seid ihr soweit und habt euch geöffnet, geht es natürlich an die präzisere Ausgestaltung eures Abenteuers. Dabei solltet ihr offen für alle Impulse sein und gerne auch externe Quellen heranziehen, um euch inspirieren zu lassen. Ihr könnt euch Rat bei anderen Paaren holen, Magazine wälzen oder natürlich die größte Sex-Datenbank der Neuzeit nutzen: Das Internet!
Zu geradezu jeder sexuellen Praktik oder Spezialität gibt es ein entsprechendes Porno-Subgenre. Wenn ihr euch noch nicht recht schlüssig seid, was beiden Parteien gefällt, dann setzt euch doch einfach mal gemeinsam vor den PC und surft ein bisschen durch die einschlägigen XXX-Seiten – ihr bekommt Inspirationen, könnt die Reaktion des Anderen sofort einschätzen und wer weiß, was sich aus der sexuellen Stimmung spontan entwickelt!

Rollenspiele: Ideen für euer Sex-Abenteuer

So, nach diesen allgemeinen Hinweisen werden wir jetzt richtig konkret, damit du an dieser Stelle schon mal mit deinem Brainstorming beginnen kannst. Hier zunächst ein paar Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um die Stimmung in die richtige Stimmung zu lenken:

  • Outfit: Kostüme sind nicht zwangsläufig nötig, aber natürlich eine interessante Option, wenn sie zu deinem Szenario passen! Suchen musst du dabei nicht unbedingt sofort im Sex-Shop – vielleicht gibt es ja in deinem Kleiderschrank einige Stücke, die richtig kombiniert eine ganz besonders prickelnde Wirkung haben?
  • Ort: Häufig kann es schon sehr anregend sein, aus dem heimischen Bett herauszukommen und sein Spiel – oder zumindest den Beginn davon – an einen anderen Ort zu verlagern.
  • Machtverhältnisse: Ein klassisches Element von Rollenspielen ist ein ausgeprägtes Über- oder Unterordnungsverhältnis. Vielleicht tauschen die sonst dominanten und submissiven Parts einfach mal ihre Rollen?

Fremde an der Bar

Ein Klassiker, auch in Filmen und Serien gerne aufgegriffen: Zwei Fremde, die sich abends an der Bar begegnen und langsam verführen. Bei der Ausgestaltung habt ihr freie Hand – überlegt euch Namen, Beruf und Hintergrundgeschichte eurer Figur und erschafft einen prickelnden Reiz des Unbekannten, der dir und deinem Schatz am Ende des Abends atemberaubenden Sex bescheren wird!

Doktorspielchen

Auch hier haben wir einen absoluten Klassiker, der oft mit einem gewissen Machtverhältnis einhergeht. Für viele Frauen kann es sehr erregend sein, sich in die Hände ihres Partners als Doktor im Kittel zu begeben – die Untersuchung untenrum wird dabei natürlich besonders gründlich ausfallen! Auch ein Rollentausch ist möglich: Als Ärztin ohne Unterwäsche unter dem weißen Kittel lebt es sich sehr interessant, besonders mit einem attraktiven Patienten. Übrigens: In diesem Szenario können Sex-Toys optimal eingesetzt werden.

Sinnliche Ganzkörpermassage

Eine Massage entspannt nicht nur, sondern kann auch sehr lustvoll werden. Wenn dein Partner jeden Zentimeter deines Körpers mit warmem Öl einreibt, können die Gedanken schon mal etwas kreisen! Und jetzt stell dir vor, du bist heute sein letzter Kunde. Dann habt ihr alle Zeit der Welt, um die schönen Stunden zu genießen und mit anderen Aktivitäten zu füllen.

Schüler und Lehrer

Diese Rollen bieten sich nicht nur an, wenn du deinem unerfahrenen, vielleicht etwas naivem Schatz etwas Nachhilfe im Bett geben willst. Vielleicht war er ja auch ein böser Junge und muss unter deiner Aufsicht nachsitzen? Zur Bestrafung kannst du dir ja allerlei Gemeinheiten ausdenken…

Law & Order

Ihr habt Handschellen zuhause? Gut, dann lass sie doch im Namen des Gesetzes klicken! Verhöre deinen Partner intensiv, er soll ja all seine Verfehlungen zugeben. Dass man dabei manchmal auch zu unkonventionellen Methoden greifen muss, gehört eben zum Job.

 

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Foto: NDABCREATIVITY / stock.adobe.com

Beziehungsarbeit: So kannst du erfolgreich deine Partnerschaft stärken

Beziehungsarbeit: So kannst du erfolgreich deine Partnerschaft stärken

Eine Partnerschaft ist eine wunderschöne und erfüllende Sache, solange die Beziehung auf Augenhöhe funktioniert und beide Parteien wirklich glücklich sind. Doch oft stellen sich schnell die ein oder anderen Probleme ein und werden mit der Zeit so groß, dass die Beziehung auf der Kippe steht oder gar zerbricht.

Damit deine aktuelle oder kommende Beziehung nicht im Desaster endet, haben wir im Folgenden hilfreiche Tipps und Anregungen, wie eine gute und erfolgreiche Beziehungsarbeit aussehen kann.

Warum gehen so viele Beziehungen in die Brüche?

Sicher hast du auch schon gehört, dass es Arbeit bedeutet, eine gute Beziehung zu führen. Doch was genau ist damit gemeint?

Das Wichtigste in einer Partnerschaft ist natürlich die Liebe, doch auch das gegenseitige Verständnis und absolutes Vertrauen sind enorm wichtig, damit eine Bindung auf einer gesunden Basis steht.

Wenn du deinem Partner nicht vertrauen kannst, eifersüchtig bist oder ständig die Bestätigung von ihm brauchst, dass er dich liebt, kann es auf Dauer sehr schwierig werden zwischen euch. Denn dein Freund wird dieses Misstrauen deutlich spüren und mit der Zeit auf Abstand gehen.

Das hat damit zu tun, dass du ein Gefühl von Bedürftigkeit ausstrahlst, und das ist der Tod für jede Beziehung. Denn damit gibst du ihm das Gefühl, dass er für dein Lebensglück verantwortlich ist und diesen Druck kann niemand ertragen. Also wird er gereizt oder genervt reagieren und beginnen sich zurückzuziehen. Du wirst noch mehr klammern und verlangen und er wird weiter zurückweichen. Und so dreht ihr euch im Kreis, bis es irgendwann zum großen Knall kommt und die Beziehung beendet wird.

Im Übrigen gilt dasselbe für den umgekehrten Fall und wenn du mal in dich hineinhörst, wirst du sicherlich feststellen, dass du auch keinen Mann an deiner Seite möchtest, der klammert und immer wieder hören will, wie wichtig er dir ist.

Doch es gibt einige wichtige Grundsätze, die ihr beherzigen könnt, um eure Beziehung gar nicht erst an diesen Punkt kommen zu lassen. Hier kommen unsere Tipps für eine erfolgreiche Beziehungsarbeit:

Beziehungsarbeit Tipp 1: Wie ihr eure Kommunikation verbessern könnt

Miteinander reden zu können ist ein ganz wichtiger Faktor, um eine Beziehung am Leben zu erhalten und insbesondere um zu wissen, was der Partner für Bedürfnisse und Wünsche hat.

Zu Beginn ist das oft noch einfach, denn da seid ihr beide aufmerksam und hört zu. Doch mit der Zeit kann das weniger werden und dann nehmen auch Streitereien zu.

Bevor es so weit kommt, kannst du jedoch schon ansetzen, indem du das Gespräch gleich in dem Moment suchst, wenn du etwas bemerkst, dass dich stört. Warte nicht auf den richtigen Moment, denn den wird es niemals geben. Bitte deinen Partner um seine Aufmerksamkeit und wenn er gerade in dem Moment beschäftigt ist oder nicht möchte, dann frage ihn, wann er Zeit hat, mit dir zu sprechen.

Das ist eine sichere Methode, auch wirklich ein gutes Gespräch hinzubekommen, denn dann fühlt er sich nicht überfahren und du hast gleichzeitig eine fixe Zeit, an der du ansprechen kannst, was dir auf der Seele brennt.

Aber sprich auch über Dinge, die dich glücklich machen. Ihr wollt euer Leben teilen, also teilt auch eure Freude an Erlebnissen und Gedanken.

Beziehungsarbeit Tipp 2: Findet eine Streitkultur

Streit ist nicht negativ, denn er reinigt und hilft den anderen besser kennenzulernen. Also habe keine Angst vor einem Streit, doch warte eben auch nicht, bis du so wütend bist, dass du gleich lospolterst.

Sprich es zeitnah an und bleibe dabei klar bei deiner Sicht und bei dem, was dich gerade nervt. Keine Vorwürfe machen, sondern von dir sprechen. Dann werdet ihr schnell eine Lösung finden und der Streit ist vergessen.

Tipp 3: Akzeptiere ihn, wie er ist

Jeder Mensch hat seine Macken und so wird auch dein Partner Seiten haben, die du nicht so magst oder die dich nerven. Dennoch musst du auch diese akzeptieren und ihr solltet gemeinsam einen Weg finden, damit umgehen zu können.

Wenn dich etwas an ihm stört, dann versuch es doch einmal aus seiner Perspektive zu betrachten. Vielleicht merkst du dann, dass es gar nicht so schlimm ist, wie du dachtest. Du wirst ihn nicht ändern können, doch du kannst deine Einstellung zu seinen Macken verändern und sie dadurch liebevoll annehmen können.

Beziehungsarbeit Tipp 4: Beginne bei dir und setze klare Grenzen

Wie ist deine Beziehung zu dir selbst? Kannst du sagen, dass du dich liebst, dass du dich gut findest und gerne mit dir selbst zusammen wärst?

Eine gute Beziehung fängt immer zuerst bei dir selber an, denn nur wenn du ein gewisses Maß an Selbstliebe hast, wirst du in der Lage sein, einem anderen Menschen Liebe zu schenken und diese von ihm anzunehmen.

Daher darfst du anfangen, deine Selbstliebe zu stärken und dich selbst zu lieben, denn dann wirst du auch automatisch die richtigen Grenzen setzen und es wird keine Überschreitungen dieser mehr geben. Denn oft passieren diese aus einem einzigen Grund: Der Partner weiß nicht, dass es ein No-Go ist!

Also darfst du es klar äußern und dann weiß er, bis wohin er gehen kann und ab wann es deine persönliche Grenze überschreitet.
Doch wenn du es nicht mitteilst, wird er es nicht wissen können und sich nicht entsprechend verhalten.

Beziehungsarbeit Tipp 5: Nehmt euch Zeit füreinander

Es geht nicht darum, den gesamten Tag miteinander zu verbringen. Doch räumt eurer Beziehung immer wieder feste Zeiten ein, in denen ihr nur gemeinsam seid. Ohne Handy, Fernseher oder andere Ablenkungen.

Ihr könnt dazu schöne Musik anstellen, Kerzen anzünden und euch einander gegenübersetzen. Dann schaut ihr euch an und beginnt euch Fragen zu stellen. Seid mutig und fragt auch Dinge, über die ihr noch nie gesprochen habt. Es wird helfen, den Partner noch besser kennenzulernen und zu verstehen.

Dies können auch ganz verrückte Fragen sein, an die ihr bisher noch gar nicht gedacht habt. Oder ihr sprecht einfach und erzählt euch eure Träume und Wünsche, was euch früher Angst gemacht hat oder was ihr erlebt habt, bevor ihr euch kanntet.

Es gibt so viel, was in solchen Momenten ausgetauscht werden kann. Manchmal ist es auch einfach schön zu schweigen und sich tief in die Augen zu schauen. Denn die sprechen viel mehr als du ahnst.

Tipp 6: Zeigt einander, dass ihr euch wichtig seid

Es gibt so viele kleine Gesten, mit denen du deinem Partner zeigen kannst, dass er dir wichtig ist.

Es müssen gar nicht immer große Geschenke sein, ein kleiner Zettel mit einer liebevollen Botschaft, ein Kaffee ans Bett oder das Lieblingsessen werde ihm zeigen, dass du ihm etwas bedeutest.

Und wenn du diese Dinge für ihn tust, wird er im Gegenzug auch für dich etwas machen wollen. Denn das Bedürfnis, dir ebenfalls Gutes zu tun, wird automatisch geweckt.

So haltet ihr mit vermeintlichen Kleinigkeiten eure Liebe am Leben. Dabei ist es immer wieder überraschend, da es keine festen Regeln gibt, denen diese Aufmerksamkeiten folgen.

 

 

Wenn du dich und deinen Partner akzeptierst und nimmst, wie ihr seid, dann wird eure Liebe eine lange Lebensdauer erreichen können. Dazu gehören viel Akzeptanz und Verständnis, doch das ist es sicherlich auch, was du dir von ihm wünscht. Also beginne bei dir und lass ihn sein, wie er ist. So schaffst du neue Nähe und er wird auch dich lieben und mit all deinen Macken akzeptieren.

 

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Durchstarten mit Trailrunning: Hol dir dein Mojo zurück

Durchstarten mit Trailrunning: Hol dir dein Mojo zurück

Laufband und Joggen auf asphaltierter Straße langweilen dich? Dann versuch es mal mit Trailrunning – die Alternative abseits befestigter Wege, mitten durchs Gelände.

„Ich müsste mal wieder Sport machen“, sagst du dir angesichts des Gefühls, mit deinem Sofa verwachsen zu sein. Eigentlich hast du dich immer gerne bewegt. Als Kind bist du gerne durch den Wald getollt und hast stundenlang draußen gespielt? Du würdest gerne laufen gehen, aber der Gedanke an trostlose Joggingrunden um den Häuserblock, die Erinnerung an Schulsport auf der Tartanbahn oder die Idee vom Schwitzen im Fitnessstudio sind dir ein Graus? Bei der Vorstellung, halbnackt neben durchtrainierten Menschen in körperbetonter Kleidung dazustehen, verlierst du die Motivation?

Aber dennoch: Du hast wieder Lust, dich zu bewegen. Allerdings so wie damals als Kind, frei, spielerisch, an der frischen Luft. Und wenn es geregnet hat, bist du dann nach Hause gerannt, wenn es doch gerade so schön war? Und hast du dir Sorgen gemacht, dass deine Schuhe schmutzig werden? Eben!

Damals gab es nur Ostfriesennerz und Gummistiefel, das war alles andere als atmungsaktiv. Bei den Möglichkeiten, die die Bekleidungsindustrie heute für den Outdoorsport bietet, solltest du es definitiv mal mit Trailrunning versuchen. Schlechtes Wetter gibt es hier nicht, es gehört dazu und verliert dank der heutigen Bekleidung seinen Schrecken.

Beim Trailrun gibt es keine Monotonie, keine engen, schlecht belüfteten Räume und flimmernde Flachbildschirme, keine Beschallung mit schlechter Musik, keine Öffnungszeiten, keinen Verkehrslärm, sondern frische Luft und die Geräusche der Natur. Hier ist deine volle Aufmerksamkeit gefragt, denn du musst deine Schritte im Gelände mit Bedacht wählen. Dennoch kannst du so richtig abschalten, denn du bist ganz bei dir und erfreust dich eines wunderbaren Naturerlebnisses. Jeder Lauf auf dem Trail ist wie ein kleiner Urlaub.

Trail versus Straße

Klingt gut? Nur, wie fängst du an, wo bekommst du mitten in der Stadt einen Trail her und was ziehst du an? Das hängt auch ein bisschen davon ab, ob du schon Lauferfahrung hast. Wenn nicht, solltest du dir genug Zeit lassen, um dich an diese Belastung heranzutasten. Die Laufgeschwindigkeit spielt dabei erstmal keine Rolle. Manchen Menschen fällt es leichter, wenn sie mit einem Wechsel aus Laufen und Gehen beginnen.

Es gibt natürlich auch Leute, die den Trailrun als Wettkampsport betreiben. Wir wollen uns hier aber einfach auf den positiven, entspannenden Effekt des Trailrunnings konzentrieren. Die wundervolle Möglichkeit, die es dir eröffnet, eine kleine Flucht aus dem Alltag in die Natur um die Ecke zu finden, und dich sportlich zu betätigen.

Beachte, dass Trailrunning koordinativ anspruchsvoller als normales Joggen oder Gehen ist. Es braucht mehr Kraft, Technik und Konzentrationsvermögen, schult diese Eigenschaften aber auch, was dir auch im Alltag behilflich sein kann. Die Kilometer, die du auf dem Trail verbringst, sind energetisch definitiv nicht vergleichbar mit denen eines Straßenlaufs. Auf dem Trail ist weniger mehr. Aber Kilometerangaben sollen uns hier auch nicht interessieren. Lauf doch einfach mal drauflos!

Zu den positiven Eigenschaften des Trailruns gehört außer dem Naturerlebnis, dass der Untergrund beispielsweise im Wald meist weicher ist als Straßenasphalt und dass das Streckenprofil viel abwechslungsreicher ist, sowohl für den Kopf als auch für den Körper. Dadurch werden die Gelenke geschont, mehr Muskelgruppen angesprochen und die Gefahr einer körperlichen Überlastung durch monotone Bewegungen wie beim Straßenlauf ist geringer. Wenn der Trail oft auf- und abwärts führt, bedenke auch, dass die Belastung auf die Knie, vor allem bergab, stärker ist. Es empfiehlt sich hier, auf dem Vorfuß zu laufen. Oft tust du das reflexhaft sowieso. Bergauf empfiehlt es sich, kleine Schritte zu machen.

Vom Park zum Trail

Ein Trail ist ein unbefestigter, nicht asphaltierter Weg. Er kann hügelig oder flachverlaufend sein, durch den Wald, über Schotter oder durch alpines Gelände führen. Er kann sandig, oder, je nach Wetter, auch matschig sein. Er kann eng, also ein Singletrail, aber auch breit sein. Für jedes Leistungsniveau lässt sich ein Trail finden.

Fang doch einfach mal im Park an. Dort gibt es oft eine Mischung aus geteerten und sandigen Wegen. Es gibt auch den einen oder anderen Hügel dort. Du nimmst dann die Sandwege, die von den asphaltierten abweichen und den Hügel kannst du auch mitnehmen. Möchtest du im Flachen laufen, bietet sich ein Fluss an, dessen Verlauf du folgen kannst. Viele Städte haben auch einen Stadtwald. Dort kannst du dich schon richtig austoben. Vielleicht wohnst du ja auch außerhalb der Stadt, dann findest du sowieso eine geeignete Strecke. Es gibt auch viele Portale im Internet mit Routenvorschlägen. Du wirst dich wundern, wie viele wilde, naturbelassene Ecken deine Stadt hat. Wenn du dann so richtig gut dabei bist, kann es sein, dass du deinen nächsten Urlaub nach Vorhandensein von interessanten Trails auswählst. Die Suchtgefahr ist groß!

Routine entwickeln

Es ist wichtig, erstmal anzufangen. Starte mit einem bis zwei kurzen Läufen pro Woche. Wichtig ist, wie bei so vielen Dingen, die Regelmäßigkeit. Möchtest du neben dem Naturerlebnis auch fitter werden, brauchst du den Wiederholungseffekt regelmäßiger Läufe. Auch mental ist es einfacher, wenn der Lauf an einem bestimmten Wochentag zum Alltag dazugehört. Es ist alles eine Einstellungssache: Freu dich einfach darauf, dass du raus in die Natur darfst. Sieh es nicht als Pflicht. Oft ist dieser Lauf die einzige kleine Oase der Ruhe, die du für dich allein hast. Unter Woche ist es auch häufig der einzige Moment in der Natur. Jeder Trailrun ist ein Geschenk.

Selbst wenn das Wetter schlecht ist, solltest du dich nicht von deinem Lauf abhalten lassen. Was sollen denn erst die Menschen in Schottland machen? Schönes Wetter können alle! Gibt es etwas Schöneres, als nach einem kalten nassen Winterlauf unter der heißen Dusche zu stehen? Falls du Motivation brauchst, kannst du dich auch nach einem besonders herausfordernden Lauf belohnen. Zum Beispiel mit einem guten Essen oder einem neuen Stück für deine Laufausrüstung? Und da gibt es ganz hervorragenden Dinge, mit denen Trailrunning noch mehr Spaß macht und womit du richtig gut aussiehst.

Anforderungen an das Material

Zunächst brauchst du einen geeigneten Laufschuh. Trailrunning-Schuhe unterscheiden sich natürlich von Straßenlaufschuhen. Sie sind robuster, denn dein Weg kann dich über Schotter und Geröll führen. Wichtig ist, dass die Sohle Grip hat, damit du im Gelände nicht wegrutschst. Für den Anfang reichen welche mit weniger Profil. Das ist gut für gemischtes Gelände, wenn beispielsweise dein Weg zum Trail, den du in den Lauf einbauen möchtest, zuerst noch asphaltiert ist.

Des Weiteren sollten die Schuhe wetterfest sein, denn du willst ja bei jedem Wetter laufen und es kann auch mal nass und matschig werden. Es gibt tatsächlich Trail-Laufschuhe mit GORE-TEX. Sie sind wasserdicht und atmungsaktiv, aber im Sommer definitiv nicht atmungsaktiv genug. Also empfehlen sich solche Schuhe nur als Winterlaufschuhe. Wenn du mit einem Paar Schuhe auskommen möchtest, gibt es die Möglichkeit, deine Trail-Schuhe mit Spray zu imprägnieren oder bei schlechtem Wetter wasserdichte Socken anzuziehen. Diese sind ein Hightech-Wunder, denn sie sind tatsächlich flexibel genug, um nicht beim Laufen zu stören. Wenn im Winter Schnee liegt, empfehlen sich auch Gamaschen, um die Nässe zwischen Hosenbein und Schuh draußen zu halten.

Bei der Oberbekleidung ist es wichtig, dass sie ebenfalls wetterfest und atmungsaktiv ist. Zumindest sollte sie wasserabweisend sein, um das Auskühlen zu vermeiden. Leichte Funktionsmaterialien und mehrere Schichten bieten sich hier an. Im Wald ist es oft auch kühler, daher sollte bei schlechten Wetterprognosen eine leichte Notfallregenjacke dabei sein.

Oft hast du im Wald auch mit Licht- und Schattenspiel zu tun. Daher ist ein kontrastreiches Sehen sehr wichtig. Für diesen Zweck gibt speziell getönte Brillen.

Trailrunning: Come rain or shine

Du siehst: Es gibt keine Gründe, nicht mit dem Trailrunning anzufangen. Auf geht’s in den nächsten Wald, wie damals als Kind – nur dass du heute besser nicht mehr auf die Bäume kletterst.

 

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Was tun bei Rückenschmerzen im Liegen?

Was tun bei Rückenschmerzen im Liegen?

Ein aktueller TV-Werbesport bewirbt eine Billigmatratze, die mit zwei unterschiedlich festen Seiten ausgestattet wurde. Ob sich die Käufer damit einen Gefallen tun, weiß niemand. Ein günstiger Preis ist aus unserer Sicht allerdings nie ein gutes Kaufkriterium. Denn rückenfreundliche Matratzen sind einfach nicht für unter 200 Euro zu haben.

Allerdings trägt nicht nur deine durchgelegene Matratze dazu bei, dass Rückenschmerzen im Liegen entstehen. Es finden sich auch zahlreiche andere Gründe.

Mögliche Ursachen für Rückenschmerzen im Liegen

Wer im Liegen Rückenschmerzen erlebt, muss nicht zwingend an Verschleißerscheinung leiden. Die Bandscheiben können vollkommen in Ordnung sein. Oftmals kommt es beim Schlafen zu muskulären Verspannungen. Muskelblockaden entstehen häufig durch ungünstige Liegepositionen, eine durchgelegene Matratze oder auch durch stressbedingtes Zähneknirschen.

Außerdem können fortgeschrittene Schwangerschaften oder Erkrankungen der Skelettmuskulatur bzw. der Gelenke Rückenschmerzen im Liegen begünstigen. Sehen wir uns einmal verschiedene Ursachen genauer an.

1. Verspannungsbedingte Rückenschmerzen

Nächtliches Zähneknirschen, Stress im Beruf oder Privatleben und einseitige Belastungen des Körpers führen oft zu Verspannungen und Muskelblockaden.

Wer keinen ausgleichenden Sport dagegen setzt oder regelmäßig die Muskulatur dehnt, geht bereits verspannt ins Bett. Die Rückenmuskeln sind dann oft chronisch überdehnt. Die Brustmuskulatur ist dafür verkürzt. Das bleibt auf Dauer nicht ohne Folgen.

Ohne ausreichendes Training wird die Muskulatur immer weiter geschwächt. Das macht sich besonders beim Liegen bemerkbar.

In den Tiefschlafphasen verfällt der Körper in eine Schlaflähmung. Die angespannte Muskulatur verfestigt sich, statt sich zu lösen. Anschließende Positionswechsel nützen dann auch nichts mehr.

2. Lagebedingte Rückenschmerzen

Fortgeschrittene Schwangerschaften erzwingen oft eine seitliche Schlafposition. Daher belasten Rückenschmerzen im Liegen häufig stark übergewichtige Menschen oder schwangere Frauen. Bei Schwangeren lockern sich die Gelenke und Knorpel schon vor der Geburt. Das soll den Geburtsvorgang erleichtern.

Diese körperliche Besonderheit begünstigt aber ein Hohlkreuz und muskuläre Verspannungen. Im Liegen wie im Stehen wird dem wachsenden Bauch eine entlastende Haltung entgegengesetzt. Diese belastet aber den Rücken zunehmend.

Die Bauch- oder Seitenlage kann aber auch ohne Schwangerschaftsbauch zu Rückenschmerzen im Liegen führen. In Bauchlage entsteht meist ein Hohlkreuz. Die Seitenlage begünstigt muskuläre Überdehnungen und Verkürzungen.

Gelegentliche Positionswechsel oder eine Stützung des unteren Rückens durch flache Kissen entlasten. Bei Übergewicht oder bandscheibenbedingten Rückenproblemen sollte eine punktelastische Mehrzonen-Matratze gekauft werden.

3. Temperaturbedingte Rückenschmerzen

Bei Kälte im Schlafzimmer krümmt man sich im Schlaf automatisch zusammen, um die eigene Körperwärme zu erhalten. Die so entstehende Körperhaltung löst häufig Verspannungen aus. Begünstigt werden diese durch einseitige Arbeiten oder Stress am Tage. Eine angenehme Zimmertemperatur und eine ausreichend warme Bettdecke wirken hingegen entspannend.

Wo entstehen Rückenschmerzen im Liegen?

Wer häufig nach längerem Liegen an Rückenschmerzen leidet, sollte am besten zum Orthopäden gehen. Verspannungen können nämlich mit Krankengymnastik gelindert werden.

Efektive Dehnungen und Rückenübungen kannst du aber auch regelmäßig zuhause durchführen, auch präventiv. Vor allem sollte die Qualität der Matratze überprüft werden. Kauschienen gegen das nächtliche Zähneknirschen entlasten hingegen die Gesichts- und Nackenmuskulatur.

Rückenschmerzen beim Liegen können im unteren oder oberen Rücken lokalisiert werden:

1. Schmerzen an der Lendenwirbelsäule

Die Lendenwirbelsäule wird in sitzenden und körperlich anstrengenden Berufen stark belastet. Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und muskuläre Verspannungen sorgen oft für Schmerzen im tiefen Kreuz.

Ob es sich um eine Ischialgie, Hexenschuss oder starke Verspannungsschmerzen handelt, ist unterschiedlich. Nachts sollten die Bandscheiben regenerieren. Die Wirbelsäule soll sich im Schlaf dehnen. Schonhaltungen sind hierbei das falsche Mittel. Sondern Bewegung mindert Schmerzen heim Liegen.

2. Schulter- und Nackenschmerzen

Schulter- und Nackenschmerzen sind oft die Folge von stundenlanger Arbeit am PC oder an Supermarktkassen. Tätigkeiten, die Schultern, Arme und Nackenbereich belasten, können deshalb zu Schmerzen im Liegen führen.

Das Entstehen eines Schulter-Nacken-Syndroms deutet auf einseitige Belastungen hin. Dieses verschlimmert sich durch nächtliches Zähneknirschen noch weiter. Auch zu weiche Matratzen sowie zu flache oder zu hohe Kopfkissen können zu Schulter-Nacken-Beschwerden führen.

3. Schmerzen im mittleren Rücken

Schmerzen im mittleren Rücken deuten auf muskuläre Anspannung und eine falsche Matratze hin. Ein zu schwerer Körper sorgt im Schlaf oft für Schmerzen im mittleren Rücken. Diese werden durch eine chronisch verkürzte Brustmuskulatur und eine dauerhaft überdehnte Rückenmuskulatur begünstigt.

Beides weist auf eine starre Sitzhaltung hin, wie sie meist am PC gegeben ist. Hilfreich sind Gegendehnungen, Yoga oder moderater Kraftsport.

Welche Schlafposition ist richtig?

Die meisten Menschen wechseln nachts mehrfach die Schlafposition. Sie schlafen aber in ihrer liebsten Stellung ein: in Bauchlage, Seitenlage oder Rückenlage. Die Wirbelsäule regeneriert sich, wenn sie im Liegen ihre natürliche Doppel-S-Form behält. Das bedeutet: die Rückenlage ist ideal. Sie entspricht nämlich der Steh-Haltung am Tag.

Allerdings fühlen sich viele Menschen in der Rückenlage unwohl. Mit einer punktelastischen Mehrzonen-Matratze lässt sich jedoch auch eine andere Schlafposition ausgleichen.

Die Härte der Matratze ist hierbei Geschmackssache. Wenn du jedoch eine weiche Matratze bevorzugst, kann das Rückenprobleme begünstigen. Eine zu feste Matratze kann hingegen als unbequem wahrgenommen werden.

Deshalb sollte der Matratzenkauf unbedingt ein Probeliegen beinhalten. Auch die bevorzugte Schlafposition sollte die Kaufentscheidung beeinflussen.

In der Seitenlage nehmen viele Menschen die Embryo-Haltung ein. Das entspricht der Sitzhaltung, die Rückenschmerzen im Liegen begünstigt. Bandscheiben und Muskulatur werden dabei auf Dauer überlastet. Schmerzfreier ist die seitliche Schlafposition deshalb mit ausgestreckten Beinen.

Matratze zu weich oder zu fest?

Optimales Schlafen in Seitenlage

Schlafen in Seitenlage

Schlafen in Rückenlage

Schlafen in Rückenlage

Schlafen in Bauchlage

Schlafen in Bauchlage

Gute Frage: Kissen oder nicht?

Sowohl zu weiche als auch zu feste Kopfkissen können Rückenschmerzen im Liegen begünstigen. Andererseits können Kissen eine stützende Funktion haben. Manche Menschen nutzen deshalb ein Seitenschläfer-Kissen. Andere entlasten den Rücken durch ein Kissen, das in der seitlichen Schlafposition zwischen die Beine gelegt wird.

Bauchschläfer sollten in Höhe der Kreuzregion ein flaches Kissen unterlegen. Das verhindert ein Hohlkreuz. Das Kopfkissen sollte hierbei flach ausfallen.

Rückenschläfer und Seitenschläfer sollten bei Rückenschmerzen im Liegen unterschiedliche Kopfkissenhöhen ausprobieren. Geeignet sind Kopfkissen, die mit Dinkelspelz, Kapok, Zirbenspänen oder Baumwollflocken befüllt sind.

Wenn du morgens mit Schulter-Nacken-Schmerzen aufwachst, ist vermutlich die Kissenhöhe suboptimal. Das Kopfkissen sollte sowohl in der Rücken- als auch in der Seitlenage als angenehm stützend empfunden werden.

Ein Kopfkissen mit 40 x 80 Zentimetern Größe ist bei Rückenschmerzen im Liegen eine gute Wahl. Viele Menschen bevorzugen aber Kopfkissen im Format 80 x 80 Zentimeter. Hier liegt die Schulterregion jedoch ebenfalls erhöht. Das ist jedoch für den Rücken und die Schulter-Nacken-Region ungünstig.

Häufig entlasten Kopfkissen mit Kapok- oder Naturlatex-Flocken die Nackenregion am besten. Sie besitzen die nötige Punktelastizität und geben gut nach. Dennoch sind sie fest genug, um den Schulter-Nacken-Gürtel zu stützen.

Eine gute Wahl: Punktelastische Matratzen

Wer bei Schmerzen im Rücken auf eine Naturlatexmatratze setzt, liegt richtig. In Sachen Punktelastizität gelten diese nämlich als die beste Wahl. Viele Menschen, die über Rückenschmerzen im Liegen klagen, schlafen mit einer punktelastischen Naturlatex-Matratze schmerzfreier. Denn Naturlatex ist formstabil und die Matratzen halten zudem bis zu 15 Jahre.

Im Gegensatz dazu sind preiswerte Matratzen oft schon nach wenigen Jahren mit Kuhlen ausgestattet. Obwohl sie gewendet werden, stützen sie den Rücken nicht mehr ausreichend. Die Investition rechnet sich also nicht dauerhaft, denn schon nach ein paar Jahren ist eine neue Matratze fällig. Zudem wurde der Rücken über diese Zeit stärker belastet als sinnvoll ist.

Chronische Rückenschmerzen sind in Deutschland übrigens einer der häufigsten Gründe für Krankschreibungen.

Entspannt schlafen: Tipps für Schmerzgeplagte

Guter Schlaf ist die Grundlage für Wohlbefinden und Schmerzfreiheit. „Couching“ oder stundenlange Computerspiele sind hingegen nach langen Bürotagen Schmerzgaranten.

Sinnvolle Entspannungsmaßnahmen sind:

  • Yogaübungen
  • Faszientraining
  • Rückengymnastik
  • Chi Gong
  • Meditation
  • Spaziergänge in der Natur
  • Nordic Walking
  • Schwimmen
  • Fahrradfahren
  • Entspannungsbäder
  • oder Rückenmassagen.

Tipp: Wenn du auch an langen Arbeitstagen Bewegung in deinen Alltag bringen möchtest, kann ein kompaktes Walking Pad eine echte Wohltat sein. Schon wenige Minuten leichtes Gehen lockern die Muskulatur, fördern die Durchblutung und helfen, Verspannungen abzubauen – ganz bequem zu Hause oder sogar im Homeoffice. So tust du aktiv etwas gegen Schmerzen und schläfst am Abend deutlich entspannter ein.

 

Jeder Mensch verbringt im Schnitt ein Drittel seines Lebens in liegender Position. Dabei werden bis zu 60 Stellungswechsel vollzogen. Um leistungsfähig und schmerzfrei in den neuen Tag zu gehen, solltest du also für eine hohe Schlafqualität sorgen.

Dieser Artikel zu einem Gesundheitsthema ist nicht für Selbstdiagnosen gedacht und kann eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen.

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Mietvertrag unterschreiben? Diese Dinge solltest du vorab prüfen

Mietvertrag unterschreiben? Diese Dinge solltest du vorab prüfen

Ein Umzug ist meistens eine aufregende Angelegenheit. Das alte Leben wird in Kisten verpackt, um woanders wieder neu anzufangen. Nicht nur sind dabei viele Emotionen im Spiel, manchmal kann es auch ziemlich stressig werden. Die Mietpreise klettern in den meisten Städten konstant in die Höhe und die Wohnungssuche ist da selten ein Spaß. Vor allem Geringverdiener, Studenten oder Selbstständige bekommen Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Umso naheliegender ist es da, sich riesig zu freuen, wenn es dann doch endlich funktioniert hat. Hüte dich jedoch bei aller Euphorie vor vorschnellen Entscheidungen!

Vor allem, wenn man schon lange auf der Wohnungssuche ist, kann es verlockend sein, einen Mietvertrag direkt vor Ort zu unterschreiben. Möglicherweise besteht auch die Angst, dass der Vermieter das Zögern zum Anlass nimmt, die Wohnung doch einem anderen Bewerber zu geben. Dennoch wissen erfahrene Mieter, wie wichtig es ist, einen Vertrag vorab gründlich zu prüfen. Nimm dir etwas Bedenkzeit und bitte darum, den Vertrag per Post oder Mail zugeschickt zu bekommen. Dann schaue dir alles ganz genau an – und prüfe die Punkte, die wir im Folgenden für dich aufgeführt haben.

Im Mietvertrag festgehaltene Kosten checken

Das Wesentliche eines Mietvertrages sind natürlich die Kosten, die du zahlen sollst. Diese beinhalten in der Regel die Kaltmiete, Nebenkosten und Kaution. Um die Angemessenheit der Miete zu prüfen, kannst du mit Hilfe der Mietspiegeltabelle den Mietspiegel in deiner Region ermitteln. Sollte deine Wohnung deutlich darüber liegen, darfst du stutzig werden. Doch auch wenn die Wohnung stark unter dem Mietspiegel liegt, solltest du dich fragen, ob es möglicherweise noch unentdeckte Mängel gibt. Auch die Nebenkosten gilt es, gut unter die Lupe zu nehmen. Tatsächlich passiert es relativ oft, dass es in der Nebenkostenabrechnung Fehler gibt. Um diese Gefahr zu umgehen, ist es ratsam, sich bereits vorab anzuschauen, ob die Nebenkostenpauschale beziehungsweise die veranschlagten Vorauszahlungen schlüssig erscheinen. Manchmal passiert es beispielsweise, dass die Nebenkosten deutlich zu niedrig berechnet werden, um die Gesamtmiete günstiger erscheinen zu lassen. Mit der ersten Abrechnung kommt dann ein böses Erwachen mit hohen Nachzahlungen.

Bei der Höhe der Kaution gibt es gesetzliche Vorschriften – diese darf nicht einfach nach Gutdünken des Vermieters aufgesetzt werden. Die Regel besagt, dass sie nicht mehr als drei Monatskaltmieten beträgt. Außerdem sollte es möglich sein, die Kaution in Raten zu zahlen. Dabei ist es üblich, dass die erste Rate mit Mietbeginn auf ein Kautionskonto überwiesen wird. Die restlichen zwei Raten folgen dann anschließend mit den kommenden Mietzahlungen.

Ist die Mietwohnung korrekt im Vertrag beschrieben?

Vor Unterzeichnung des Vertrages solltest du prüfen, ob sämtliche im Vertrag beschriebene Elemente auch tatsächlich in der Wohnung vorhanden sind. Das gilt beispielsweise für Einbauküchen, Kellerabteile oder Kammern. Auch die genannte Größe der Wohnung solltest du nachmessen. Ist die Wohnung deutlich kleiner als es im Vertrag angegeben ist, kann das zum einen zu Problemen im Zusammenleben führen. Vor allem Paare, die zum ersten Mal zusammenziehen, benötigen ausreichend Platz in der Wohnung. Andernfalls kann es zu unnötigen Streitigkeiten kommen – einfach, weil man zu wenig Raum für sich hat. Zum anderen bietet eine deutlich kleinere Wohnung den Anlass dafür, eine Mietminderung zu verlangen. Auch die Betriebskostenvorauszahlung kann in diesem Fall gekürzt werden.

Wird im Mietvertrag eine Staffelmiete vereinbart?

Staffelmiete bedeutet, dass der Mietvertrag in vereinbarten Staffeln regelmäßig ansteigt. Ähnlich funktioniert der sogenannte Indexmietvertrag. Bei diesem steigt die Miete mit dem Anstieg der Lebenserhaltungskosten. Diese Systeme haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Das Problem kann darin bestehen, dass der Mietpreis nach einigen Jahren möglicherweise deutlich höher ist als die ursprünglich vereinbarte Summe. Schlimmstenfalls liegt er dann auch über dem ortsüblichen Mietpreis. Vorteilig ist jedoch, dass – für den Fall, das Mietenniveau steigt deutlich an – Mieterhöhungen dennoch nicht möglich sind. Daher gilt es vorab, die aktuelle Lage einzuschätzen und sich gut zu überlegen, ob man mit einer Staffelmiete einverstanden ist.

Hat der Vertrag eine Kündigungsausschlussklausel?

Manche Verträge enthalten eine Klausel, in der festgelegt ist, dass das Mietverhältnis innerhalb der ersten Jahre nicht beendet werden darf. Meist handelt es sich dabei um einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren. Das ist mitunter problematisch, da man nie weiß, wie das Leben spielt. Beispielsweise kann es in Beziehungen immer zu Streitigkeiten und Konflikten kommen, die schwer zu lösen sind. Was passiert also, wenn es doch einmal unvorhergesehen zur Trennung kommt? In diesem Fall muss einer der Partner in der Wohnung bleiben und wird möglicherweise Probleme haben, sie sich allein leisten zu können. Davon abgesehen kann es auch emotional schwierig sein, in der ehemals gemeinsamen Wohnung zu leben.

 

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Warum jetzt alle auf Pasta Chips schwören

Warum jetzt alle auf Pasta Chips schwören

Italienische Nudeln in all ihrer Vielfalt gehören auch hierzulande zu den beliebtesten Speisen. Egal ob man sie wie in Italien als ersten kleineren Gang oder als vollwertige Mahlzeit serviert, Pasta kommt immer gut an und kann an jeden Geschmack angepasst werden. Bei der existierenden Varianz an Pasta-Gerichten scheint es kaum möglich, dass aktuell ein neuer Pasta-Trend aufkommt – und dennoch ist es so. Pasta Chips gehören zu den neuesten viralen Entwicklungen auf sozialen Netzwerken wie TikTok, Instagram oder Twitter. Wir verraten dir, worum es sich dabei handelt, erklären, wieso die Pasta Chips gerade jetzt derartig beliebt sind und bieten dir selbstverständlich auch Rezepte, damit du diesen Snack selbst genießen kannst.

Das sind Pasta Chips

Als wir das erste Mal von Pasta Chips hörten, war unser erster Gedanke, dass es sich dabei um eine neue Geschmacksrichtung von herkömmlichen Chips handelt. Mit dieser Vermutung lagen wir allerdings ziemlich falsch, denn Pasta Chips haben mit dem allseits beliebten Snack nur wenig gemeinsam. Kurz vorne weggenommen handelt es sich bei Pasta Chips um Nudeln, welche nach dem Kochen in der (Heißluft)Fritteuse oder im Ofen zubereitet und anschließend mit Gewürzen und Käse verfeinert werden. Ein Dip nach Wahl rundet den innovativen Fernsehsnack ab und bietet gänzlich neue Geschmackserlebnisse.

 

 

Warum sind Pasta Chips aktuell derartig beliebt?

Diese Frage kann nicht mit einer einzigen Aussage beantwortet werden. Vielmehr treffen verschiedene Faktoren aufeinander, deren Kombination zu dem unvergleichbaren Trend geführt hat. Als Erstes ist der Wandel in modernen Ernährungsgewohnheiten zu nennen. Überall wird gesunde Ernährung ebenso beworben wie regionale und umweltfreundliche Produkte. Dies führt dazu, dass Allzeit-Klassiker der Knabbereien wie Kartoffelchips oder Erdnussflips weniger konsumiert werden. Der Platz für alternative Produkte wurde geschaffen. In den Regalen der heimischen Supermärkte finden sich nun plötzlich Chips aus Kichererbsen, Linsen, Humus und weiteren bislang unbekannten Zutaten. Diese besitzen weniger Fettanteil und Kalorien und sollen daher zu einem gesünderen Ernährungsstil beitragen. Somit wurde auch Platz für gänzlich neue Snacks geschaffen. Warum nicht experimentieren und eine Innovation aus Pasta schaffen?

 

@kalejunkie

Churro ##PASTACHIPS. It had to be done, friends! ##pastatok ##pasta ##pastatiktok ##airfryer ##airfryerrecipes

♬ Curiosity – Danilo Stankovic

 

Der nächste Faktor für den großen Erfolg der Pasta Chips ist selbstverständlich deren Geschmack. Sie kombinieren das knusprige Erlebnis von Kartoffelchips mit dem Aroma von Pasta und Italien. Hinzu kommen saftige Dips ganz im Stil von Nachos und Co. Diese verschiedenen Einflüsse werden allesamt in Pasta Chips vereint, sodass das Beste aus zahlreichen Welten aufeinandertrifft. Wie könnte ein derartiges Konzept nicht erfolgreich sein?

 

@bostonfoodgram

PASTA CHIPS✨ ##fyp ##homecook ##airfryer ##foodontiktok ##pastachips ##tiktoktailgate ##foryou ##tiktokrecipes ##boston ##bostonfood

♬ Do It – Chloe x Halle

 

Allerdings ist für die große Beliebtheit noch ein letzter Faktor mitverantwortlich. Zahlreiche Fotos, Videos und Rezepte von Pasta Chips wurden auf sozialen Netzwerken geteilt. Binnen kürzester Zeit entwickelte sich daraus ein neuer Trend, der unaufhaltsam durch das Internet raste und sich derzeit auf dem Höhepunkt befindet. Wir sind gespannt, in welchen Variationen wir Pasta Chips in den kommenden Wochen erleben werden. Denn der Kreativität der Hobbyköche sind keine Grenzen gesetzt.

Die besten Rezepte für Pasta Chips

Zu Beginn wollen wir das einfachste Rezept für Pasta Chips vorstellen. Für einen Snack für zwei bis drei Personen benötigst du nur die folgenden Zutaten:

Pasta Chips mit der (Heißluft-) Fritteuse

 

Zutaten:

250 Gramm Nudeln (am besten eignen sich Farfalle)
Ca. 1 Liter Frittieröl
Salz
Parmesan
Gewürze nach Belieben

Zubereitung:

Als Erstes kochst du die Nudeln in Salzwasser nach Packungsanweisung „al dente“, also bissfest. Nach dem Abgießen schreckst du sie am besten kurz unter kaltem Wasser ab und lässt sie abtropfen. Um die restliche Flüssigkeit loszuwerden, solltest du die Nudeln noch mit Küchentüchern trockentupfen. Verwende hier besser kein Küchenpapier, da dieses an den Nudeln kleben bleiben kann.

In der Zwischenzeit erhitzt du das Frittieröl in einer Fritteuse oder in einem hohen Topf. Die Temperatur des Öls sollte in etwa 175 °C betragen. Nun gibst du die gekochten Nudeln portionsweise ins Öl und lässt diese etwa ein bis zwei Minuten frittieren. Für den besten Geschmack würzt du jede Portion sofort, nachdem du sie aus dem Topf gehoben hast. Gib etwas geriebenen Parmesan und Gewürze nach Belieben über die noch heißen Nudeln.

Selbstverständlich kannst du Pasta Chips auch hervorragend in einer Heißluftfritteuse zubereiten. Dies hat den großen Vorteil, dass du erheblich weniger Öl benötigst und dein Snack dadurch deutlich fettärmer wird. Vermenge dazu die gekochten Nudeln mit etwas Öl, Käse und Gewürzen und gib sie für ca. zehn Minuten in deine Heißluftfritteuse. Wenn du das Ganze noch gesünder machen möchtest, kannst du auch Vollkorn- oder Dinkelnudeln verwenden.

Bei den Gewürzen solltest du dich ganz auf dein Gefühl und deinen Geschmack verlassen. Wir finden eine Kombination aus Salz, Pfeffer, Knoblauch und Oregano unwiderstehlich. Aber auch Rosmarin, Thymian, Chilipulver oder italienische Gewürzmischungen eignen sich hervorragend.

Ähnlich vielfältig sind auch die Möglichkeiten bei den dazu passenden Dips. Auch hier kannst du wählen, was dir am besten schmeckt. Klassische Dips wie Guacamole oder Salsa passen hervorragend zu dem Pasta Snack. Aber auch typische Pasta-Soßen auf Tomatenbasis, Pesto oder Joghurtdips können zu dem knusprigen Nudelsnack genossen werden.

Spaghetti Chips aus dem Ofen


 

Wenn dir diese Basisvariante von Pasta Chips zu langweilig ist, haben wir noch ein weiteres Rezept für dich. Für vier Portionen benötigst du:

Zutaten:

250g Spaghetti
50g Speck
1 Knoblauchzehe
50g Parmesan
5EL Sahne
3 Eier
4 TL Semmelbrösel
Petersilie, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zu Beginn kochst du die Spaghetti nach Packungsanweisung. In der Zwischenzeit würfelst du den Speck, reibst den Parmesan und hackst Knoblauch und Petersilie klein. Die Eier werden mit der Sahne verquirlt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Nun kannst du das Gemisch mit dem Käse, Speck, Knoblauch und ca. 2/3 der Petersilie vermengen. Wenn die Nudeln fertig sind, gießt du diese ab und gibst sie zurück in dem Topf. Gib nun das Ei-Sahne-Gemisch hinzu, verrühre alles und lass es ca. ein bis zwei Minuten bei niedriger Temperatur im Topf. Die Flüssigkeit sollte gerade beginnen, etwas einzudicken.

Nun kannst du die Nudeln in kleinen Nestern auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech auflegen und mit etwas Semmelbröseln bestreuen. Bei ca. 200 °C (Umluft) benötigen die Spaghetti Chips zwischen 10 bis 15 Minuten, bevor sie fertig sind. Nun garnierst du die kleinen Spaghetti-Nester mit der restlichen Petersilie und kannst sie als innovativen Snack oder auch als vollwertige Mahlzeit genießen.

 

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Nachbrenneffekt: So verbrennst du nach dem Sport noch mehr Kalorien

Nachbrenneffekt: So verbrennst du nach dem Sport noch mehr Kalorien

Was bedeutet Nachbrenneffekt? Heute wollen wir uns mal auf die Spuren des Nachbrenneffekts machen. Mancher kennt den „Afterburner“ nach sportlichen Belastungen. Damit wird meist anhaltendes Schwitzen nach sportlicher Anstrengung beschrieben. Man hat das Gefühl, der Organismus befinde sich noch immer im Turbo-Modus. Bisher wusste man allerdings nicht recht, ob der sogenannte Nachbrenneffekt lediglich ein Indiz für einen angeregten Kreislauf ist – oder ob er ein noch im Nachhinein wirkender Verbrennungsmotor für Kalorien ist. Mittlerweile sind Sportwissenschaftler davon überzeugt, dass beim Nachbrenneffekt nach einem intensiven Workout der Körper weiterhin Kalorien verbrennt.

Was definiert den Nachbrenneffekt?

High Intensity Workouts lassen die Körpertemperatur über den normalen Wert ansteigen. Der Puls geht schnell, du ringst nach Atem. Der Organismus braucht Sauerstoff. Nach dem Training wird der Organismus alle im Turbo-Modus laufenden Prozesse herunterfahren. Das dauert aber länger, als die meisten Sporttreibenden vermuten – nämlich mehrere Stunden. Das Herunterfahren kostet Energie. Als Nachbrenneffekt wird der Umstand bezeichnet, dass dabei auch noch nach dem Training Kalorien verbrannt werden.

Sportwissenschaftler wie Professor Theodor Stemper befassen sich intensiv mit diesem Phänomen. Stemper arbeitet an der Bergischen Universität in Wuppertal. Er konstatiert, dass eine Störung der Homöostase oder andauernde körperliche Trainings-Belastungen Einfluss auf die EPOC-Werte nehmen. Mit Homöostase ist ein ausgeglichener Zustand aller organischen Systeme gemeint. EPOC steht für „Excess Post-Exercise Oxygen Consumption“ – also den Nachbrenneffekt. Hohe EPOC-Werte können somit laut Stemper eindeutig auf intensive sportliche Belastungen zurückgeführt werden.

Ein Indiz für den Nachbrenneffekt ist ein erhöhter Sauerstoffverbrauch auch nach dem Workout. Dieser bedeutet einen messbar gesteigerten Energieumsatz. Aber welchen Einfluss hat der Nachbrenneffekts auf den Gesamtenergieumsatz?

Nachbrenneffekt Training

Nachbrenneffekt und Energieumsatz

Bei einer amerikanischen Studie, die Amy Knab durchführte, sollten sich zehn Studien-Teilnehmer zweimal jeweils 24 Stunden in einer Stoffwechselkammer aufhalten. In dieser einem Sauerstoffzelt ähnlichen Kammer durften sie sich frei bewegen. Sie konnten lesen, schlafen oder ein Workout machen. Knab ermittelte währenddessen den Sauerstoffverbrauch, und damit auch den Energiebedarf. Während der Belastung wurde bei jedem Teilnehmer ein bestimmter Kalorienverbrauch gemessen. Dieser stieg nach der Trainingsbelastung nochmals um 30 Prozent der bisher verbrauchten Kalorienmenge an.

Bei einem Kalorienverbrauch von 500 Kalorien während des Workouts erbringt der Nachbrenneffekt also nochmals 150 verbrannte Kalorien extra. Noch 14 Stunden später konnten solche Trainingseffekte festgestellt werden. In Einzelfällen war der Kalorienverbrauch noch 48 Stunden später leicht erhöht.

Dennoch ist es schwierig, deinen individuellen Kalorienverbrauch nach dem Training exakt zu ermitteln. Die verbrannte Kalorienmenge hängt nämlich von diversen Parametern ab, je nachdem verbrennt dein Körper mehr oder weniger. Parameter, die Einfluss auf den individuellen Kalorienverbrauch nehmen, sind:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Körpergröße
  • Körpergewicht
  • Muskelmasse
  • Trainingszustand
  • Dauer des Workouts
  • Intensität des Trainings

Um durch den Nachbrenneffekt mehr Kalorien zu verbrennen, ist Übertraining kontraproduktiv. Jede Überforderung ist zu vermeiden. Sie ist auch gar nicht notwendig, denn ein Nachbrenneffekt von 10 bis 20 Prozent zusätzlich verbrannter Kalorien wirkt sich auf ein Jahr gesehen mit erheblichem Gewichtsabbau aus. Ideale EPOC-Werte erreichst du mit Intervalltraining, HIIT oder intensivem Krafttraining. Entscheidend für den Nachbrenneffekt ist eine bestimmte Herzfrequenz. Diese ist individuell unterschiedlich. Sie kann mit der Faustformel „220 minus Lebensalter“ berechnet werden. Das Ergebnis ist der Maximalpuls.

Dieser Wert sollte beim Workout zu 80 Prozent erreicht werden. Damit wäre ein Training im anaeroben Bereich realisiert. Eine Überwachung des Trainingspulses ist deshalb empfehlenswert. Ein anderer „Messwert“ ist der Atem. Wenn dein Workout dich für ein paar Minuten außer Atem bringt, wirst du automatisch vom Nachbrenneffekt profitieren. Übrigens ist Joggen zwar ein wunderbarer Kalorien-Vernichter während des Laufens – aber ein hoher Nachbrenneffekt ist, trotz maximaler Herzfrequenz nicht vorhanden.

Können Snacks den Nachbrenneffekt beeinflussen?

Viele Sportler nehmen nach Training mit hoher Intensität Kohlenhydrate zu sich. Einige Hobbysportler befürchten, dass der Nachbrenneffekt dann nicht mehr funktioniert. Sie verzichten deshalb auf die Kohlenhydrate, um mehr Gewicht abzubauen, und die während des Trainings verbrannten Kalorien nicht durch Aufnahme zusätzlicher Kalorien zu verschwenden.

Tatsächlich aber ist eine negative Energiebilanz gegeben, wenn jemand nach dem Sport keine Kohlenhydrate zu sich nimmt. Forscher meinen aber, dass der Nachbrenneffekt mit oder ohne eine kohlenhydratreiche Zwischenmahlzeit funktioniert und man weiterhin Kalorien verbrennt. Der Stoffwechsel arbeitet weiterhin auf Hochtouren. Sinnvoll ist die Aufnahme von Kohlenhydraten nach dem Training aber für eine schnellere Regeneration. Hochwertige Proteine und komplexe Kohlenhydrate füllen die leergefegten Speicher. Während der Fettstoffwechsel im Turbo-Modus läuft, können kleine Mengen Kohlenhydrate das Abnehmen unterstützen. 20 bis 30 Gramm Proteine können den Fettstoffwechsel ebenfalls effektiv unterstützen. Unmittelbar nach dem Training einen proteinhaltigen Snack zu sich zu nehmen, ist also durchaus sinnvoll.

Beim Verzicht auf diese Zwischenmahlzeit wird sogar möglicherweise Muskelmasse abgebaut. Außerdem könnte dein Organismus in den Hungerstoffwechsel schalten. Studien zeigen, dass das jede Gewichtsabnahme verhindert.

Möglicherweise spielen beim Abnehmen durch den Nachbrenneffekt auch die Hormone Adrenalin und Noradrenalin eine Rolle. Hartes Training bedeutet Stress für den Organismus. Die vermehrte Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin zeigt das an. Sie beeinflusst den Nachbrenneffekt durch die Höhe der Hormon-Ausschüttung. Daher gilt: Je mehr sportlicher Trainings-Stress, desto besser der Nachbrenneffekt. Doch zu viel körperlicher Stress wirkt kontraproduktiv.

Die drei Phasen des Nachbrenneffekts

Du kannst dir den Verlauf des Nachbrenneffektes in drei Phasen vorstellen. Diese verlaufen allerdings nicht exakt so, wie hier skizziert, sondern individuell unterschiedlich.

Phase eins beginnt unmittelbar nach dem Training. Dein Organismus fährt langsam Atmung, Herzfrequenz und Stoffwechsel auf normale Werte herunter. Der Kalorienverbrauch ist noch hoch – etwa eine Stunde lang.

Phase zwei setzt nach einer Stunde ein. Sie kann mehrere Stunden nach dem Sport anhalten. Die Protein-Synthese und der Fettstoffwechsel laufen auf Hochtouren. Die Regeneration der strapazierten Muskulatur verbraucht Energie – sprich: Kalorien. Der Grund für den erhöhten Energieverbrauch liegt in der Art und Weise, wie Proteine zur Verfügung gestellt, aufbereitet und eingebaut werden.

Phase drei wird oft erst 48 Stunden nach dem Training beendet. Zwar werden jetzt nur noch wenige Kalorien extra verbrannt – aber dafür halten die Trainingseffekte erstaunlich lange an. Die Dauer dieser Phase ist aber individuell. Nur wenn du auch wirklich intensiv trainiert und dich ans erlaubte Puls-Limit gebracht hast, kannst du auch von Phase drei einen Nutzen ziehen. Die Ursache für den anhaltenden Kalorienverbrauch ist die noch immer angespannte Muskulatur, die du als Muskelkater oder stramme Beine spüren kannst.

Fazit

Klar ist nun: Bei hoher Trainingsintensität kann der Nachbrenner-Turbo einiges auf der Waage bewirken. Unsinn ist es, sich nach dem Training durch Kalorien-Fasten noch mehr Kalorien abzuzwingen. Stattdessen sollten kleine Mengen Kohlenhydrate und 20 bis 30 Gramm Proteine aufgenommen werden. Das unterstützt die Regeneration der strapazierten Muskeln.

Jedem intensiven Workout und HIIT Einheit, sollten ein oder zwei Tage Ruhepause pro Woche folgen. Dadurch kann der Nachbrenneffekt voll zur Geltung kommen und die Regeneration der Muskulatur kann ungehindert erfolgen. Der Muskelaufbau geschieht bekanntlich in den Trainingspausen. Mehr als dreimal je Woche solltest du kein intensives Workout auf den Plan setzen. Hier gilt eindeutig: Viel bewirkt nicht viel. Wer dreimal wöchentlich intensiv trainiert und dabei jede Woche 180 Kalorien durch den Nachbrenneffekt loswird, verliert im ganzen Jahr satte 9.000 Kalorien zusätzlich. Abnehmen wirst du aber nur, wenn du deine Ernährung kalorisch dem Wunsch nach Gewichtsabnahme anpasst.

Der Nachbrenneffekt addiert sich als angenehmer Nebeneffekt zum Kalorienverbrauch, der unmittelbar durch das Training erreicht wird. Verschiedene Studien legen nahe, dass Nachbrenneffekte bei mittelmäßig anstrengendem Ausdauersport etwa fünf Prozent mehr verbrannte Kalorien erbringen. Bei einem intensiven HIIT-Training werden bis zu 20 Prozent auf die verbrannte Kalorienmenge aufaddiert. Lange Trainingseinheiten wirken nicht effektiver als eine hohe Trainingsintensität. Im Gegenteil: Fehlt der Länge des Trainings die Intensität, verbrennst du automatisch weniger Kalorien. Beim HIIT-Training genügen hingegen meist 15-30 Minuten Trainingszeit.

 

Fotos: Gorodenkoff, Jag_cz / stock.adobe.com

Die erfolgreichsten Frauen in der Gaming-Branche

Die erfolgreichsten Frauen in der Gaming-Branche

Im Jahr 2020 machten Frauen fast 41% aller Gamer in den Vereinigten Staaten aus. Und in Asien, das 48% des weltweiten Gaming-Umsatzes ausmacht, machen Frauen laut Google mittlerweile 40-45% der asiatischen Gaming-Bevölkerung aus. Weibliche Gamer sind auf dem Vormarsch, und zahlreiche Studien haben versucht zu verstehen, ob weibliche Gamer spezifische Motivationen und Spielverhalten haben.

Einige länderspezifische Studien zeigen, dass sich die Spielmotivationen zwischen den Geschlechtern kulturell unterscheiden. Französische Spielerinnen suchen neben dem Eskapismus auch den Wettbewerb oder die Herausforderung, während französische Männer Spiele zur Stressbewältigung und zum Erreichen von Erfolgen durch Wettbewerb nutzen. Eine Studie über taiwanesische Gamer zeigt, dass Frauen aus Leistungs- und sozialen Gründen spielen, während Männer spielen, um sich die Zeit zu vertreiben. In Amerika scheinen weibliche Gamer aus Leistungs- und sozialen Gründen zu spielen, um sich sozial zu engagieren und Beziehungen zu pflegen.

In Bezug auf das Spielen zeigt eine aktuelle Studie, dass weibliche Gamer alle Arten von Spielgenres spielen und dabei verschiedene Geräte und Plattformen nutzen.

Auch Poker wird traditionell von Männern dominiert. Aber die Dinge ändern sich auch hier langsam, da viele Frauen ihr Können an die Tische der Turniere bringen – und in vielen Fällen ihre männlichen Gegenstücke übertreffen. Obwohl wir noch keine Frau gesehen haben, die das World Series of Poker Main Event gewonnen hat, glauben viele Kommentatoren, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Es wäre beispielsweise eine echte Untertreibung zu sagen, dass Liv Boerees Turnierrekord beeindruckend ist. Sie ist die einzige Frau, die sowohl bei der World Poker Tour als auch bei der European Poker Tour große Events gewonnen hat. Liv hat sich auch das so heiß begehrte WSOP-Bracelet sichern können.

 

 

Hier stellen wir einige bemerkenswerte weibliche Gamer vor:

Li „VKLiooon“ Xiaomeng

VKLiooon ist schon seit einiger Zeit in der chinesischen Hearthstone-Community unterwegs, hat aber erst 2019 begonnen, außergewöhnlich hohe Platzierungen zu erreichen, darunter eine Qualifikation für die Hearthstone Global Finals. Sie ist eine sehr beständige Spielerin und kann sich in nur wenigen Tagen gut in die Feinheiten eines Meta-Decks einarbeiten.

Ihr Weg zur Profispielerin begann mit Casting, Streaming und dem Erstellen von Inhalten. VKLiooon brach auf der diesjährigen BlizzCon drei Esports-Rekorde, indem sie sowohl die erste Frau als auch der erste chinesische Spieler wurde, der bei einer Hearthstone Grandmasters-Meisterschaft siegte. Ebenso ist sie die erste Frau, die jemals eine Grand Finals-Trophäe auf der BlizzCon gewann. Esports hat seit langem ein Problem mit der Anzahl der Frauen, die es auf die höchsten professionellen Ebenen schaffen, und in einer emotionalen Rede nach ihrem Sieg hatte Li eine ermutigende Botschaft an Frauen, die in die Profi-Szene einsteigen wollen.

 

 

Rachell „Valkyrae“ Hofstetter

Valkyrae begann ihre Streaming-Karriere als eine Erweiterung ihrer Liebe zu Spielen. Während sie bei GameStop arbeitete, ging sie in ihrer Freizeit auf Instagram und sprach über Spiele, die sie interessierten, Retro-Konsolen oder kommende Spiele, die auf den Markt kamen. Sie baute sich ein Publikum auf, bis jemand ihr vorschlug, zu Twitch zu wechseln, wo sie regelrecht aufblühte. Heutzutage kann man sie auf YouTube sehen, wo sie zu ihrem Publikum von über 3,4 Millionen Abonnenten streamt.

 

 

Pokimane

Imane Anys, besser bekannt als Pokimane, ist eine marokkanisch-kanadische Business-Frau, Influencerin, Streamerin und Internetpersönlichkeit. Sie nahm an dem rekordverdächtigen BlockChamps-Event teil und war auch bei PogChamps 3 dabei. Über alle Plattformen hinweg hat sie über 20 Millionen Follower. Pokimane (auch bekannt als Poki) begann 2017 regelmäßig auf Twitch zu streamen. Im selben Jahr gewann sie mehr als 450.000 Follower, was ihr bei den Shorty Awards die Auszeichnung „Best Twitch Streamer of the Year“ einbrachte. Wenige Monate später übertraf Pokimane die 1.000.000-Follower-Marke. Heute hat Poki 8 Millionen Follower auf der Plattform und gehört damit zu den zehn größten Streamern auf Twitch.

Ein Teil ihres Erfolgs kommt von ihrer entspannten Persönlichkeit und ihrem unbeschwerten Sinn für Humor, kombiniert mit beeindruckenden Gaming-Fähigkeiten. Pokimane spielt eine breite Palette von Spielen auf ihrem Stream, darunter League of Legends, Fortnite, Minecraft und Among Us. Sie verbringt auch eine beträchtliche Menge an Zeit damit, mit ihren Followern in der Kategorie „Just Chatting“ zu interagieren.

 

 

Rebecca Heineman

Heineman wurde 1980 die erste nationale Gaming-Meisterin, begann aber erst in den 2000er Jahren mit der Selbstwertfindung, als sie erkannte, dass sie transgender ist. Die meisten ihrer Fans kennen sie wahrscheinlich am besten für ihre Zeit bei Interplay Productions, dem von Brian Fargo gegründeten Publisher und Entwickler, den sie 1983 zusammen mit Fargo und drei anderen Entwicklern mitbegründet hat.

Während ihrer Zeit bei Interplay entwickelte Becky „Tass Times in Tonetown“, ein schrulliges, freches und höchst innovatives Point-and-Click-Adventure, das 1986 veröffentlicht wurde. Sie war auch für das berühmte Computer-Rollenspiel von Interplay, Tales of the Unknown: Volume I, besser bekannt als The Bard’s Tale mit verantwortlich.

Als langjähriger Fan des Genres schrieb Becky 1988 „The Bard’s Tale III“, das weithin als das beste Spiel der Serie gilt. Sie entwarf auch das von der Kritik gefeierte „Dragon Wars“ im Jahr 1989, das trotz seiner kühnen Innovationen und seines sorgfältigen Designs nur mäßige Verkaufszahlen erzielte. Sie erwarb sich auch einen Ruf für ihre vielen exzellenten Konvertierungen von beliebten Spielen für den Apple IIGS, Macintosh und viele andere Plattformen.

Doch im Gegensatz zu den meisten dieser frühen Programmierer, die in den 80er Jahren mal mehr, mal weniger erfolgreich waren, bevor sie sich schließlich anderen Karrieren zuwandten, ist Rebecca eine Schlüsselfigur geblieben. Zuletzt war sie Senior-Engine-Programmiererin bei Ubisoft Toronto und war auch ein wesentliches Mitglied des Kinect-Teams von Microsoft. Heinemans Sieg und das Turnier selbst waren bahnbrechend und signalisierten, was sich letztendlich zu der boomenden E-sports Industrie von heute entwickeln würde.

 

 

Frauen waren schon immer ein Teil des Gaming und werden es auch immer sein. Alle solchen Listen werden unvollständig und etwas persönlich sein. Aber es war eine wirklich ermutigende Aufgabe, zu sehen, wie viele Frauen in dieser Industrie wachsen und gedeihen und den Weg für andere starke Frauen ebnen.

 

Fotos: Gorodenkoff / stock.adobe.com

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